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Devisenturie.

Prager Kurse am 3. November.

100 holländische Gulden

100 Reichsmart

100 belgische Belgas

100 Schweizer Franks

1 Pfund Sterling

100 Lire

1 Dollar

4 4

Sare

Geld 1351.25 1357.25 802.872 806.871 469.50 472.50 654.1212 164.621/ 2 145.70 34.­109.20

651.12%

163.42

144.30

33.70

100 französische Frants

107.80

100 Dinar

59.66%

10.000 magharische Kronen

100 polnische Zloty

478.­

100 Schilling.

60.1642

373.25 379.25

481.­

Donnerstag, 4. November 1926.

Das Land der höchsten Getreidepreise. Rundfunk für Alle!

In der Tschechoslowakei sind die Getreidepreise höher als in Deutsch­

land, Polen , Frankreich , England und Amerika .

Die sportliebende Tschechoslowakei hat wie­der einen Rekord erzielt, der beachtenswert ist: Baris das Land hat die höchsten Getreidepreise der Welt, 4.71% s 4.81% es fann stolz darauf hinweisen, daß die liebliche Blüte der Teuerung auf feinem Boden so gut ge= deiht wie auf dem seinen. Um diesen Teuerungs­rekord der Tschechoslowakei plastisch aufzuzeigen, Liverpool stellen wir die Preise der einzelnen Getreidearten auf den Börsen in Prag, Berlin, Warschau , Posen, Paris , Liverpool, Chicago, New York und Buenos Ayres ( in Dollars) im September und Oftober 1926 zusammen:

Tagesneuigkeiten. Mussolini

als Werkzeug der göttlichen Borjegung".

Was der Kardinal von Neapel seinem Gott

zumutet.

Die amtliche italienische orrespondenz mel­bet unter dem 2. November aus Neapel : Prag

,, Beute fand hier ein feierlicher Dank­Gottesdienst für die Errettung des Minister Berlin präsidenten statt. Zu den versammelten Gläubi­gen sprach von der Kanzel der Erzbischof von Neapel , Kardinal scalesi, welcher erklärte, daß die göttliche Vorsehung bereits

Wenn etwas eine Gotteslästerung im Sinne des gläubigen Christen ist, dann müßte es diese Predigt des Kardinals sein. Und auch der frömmite Katholik, der einen Funken Gefühl für die Opfer des Fascismus übrig hat, müßte einer Kirche den Rüden kehren, die an der zerfleischten Zeiche eines Sechzehnjährigen für Mussolini

betet!

-

Ein

Beit

Weizen Korn Gerste Safer 13.- 18. IX. 6.75 5.07 5.39 3.96 20.- 25. IX. 6.75 5.31 5.46 3.99 Chicago

27. IX.- 2. X. 6.75 5.33 5.46 4.00 New York 4.- 9. X. 6.75 5.33 5.61 4.00 11.- 16. X. 6.75 5.45 5,61 4.02 13.- 18. IX. 6.34 5.12 5.39 4.26 20.- 25. IX. 6.25 5.08 5.39 4.26 Buenos Ayres 27. IX.- 2. X. 6.20 5.07 5.39 4.22

Programm für heute Donnerstag.

Brag, 372. 11: Mittagskonzert, 1: Ezibulta: Waldes­rauschen. b) Gabotte . 2. Beneš: Der Beduine. 3. Ebauni: Der erste Blid. 4. Ziehrer : Polfa- Mazurta. 5. Goldmann: a) Stasbet, b) Zu- fa, 6. Grieg : a) Solveigs Lied. b) Ani­tras Tanz. c) Morgenstimmung. 7. Friml: Broadway. 12: Zeit Weizen Korn Gerite Safer Seitsignal, Pressenachrichten und landwirtschaftlicher Rund­14: Börsennachrichten. 6.- 11. IX. 6.46 4.96 4.26 3.36 funt. 16.30: Nachmittagsfonzert, 1. Strjabin: a) Praeludien . b) Chopin : Scherzo B- moll. 13.- 18. IX. 6.51 4.84 4.21 3.44 c) Sifat: Nocturno , 2. Loewe : a) Erkennen. b) Der feltne 20.- 25. IX. 6.52 4.80 4.36 3.45 Beter. c) Nächtliche Heerschau. 3. Glazunow: Konzert A- moll. 17.30: Börsennachrichten. 18: Deutsche. Senung. Res 27. IX.- 2. X. 6.65 5.14 4.62 3,48 batteur pinta, Prag: Der Kaufmann im Lichte der Ge­4.- 9. X. 6.79 5.14 4.89 3.62 genwart. 18.15: Landwirtschaftlicher Rundfunt. 18.45: Mu­fifvortrag. 19.: Vortrag: Kulturarbeit und die Frau. 20: 6.- 11. IX. 6.12 5.01 4.44 2etterborausfage, 20.02: Konzert. 1. Gut: Dramatische 13.- 18. IX, 6.18 5.01 4.43 Ouverture. 2. Rimffii- Korfalom: Arie aus Der goldene Hahn". 3. Pobaševity: a) Lied der Elfe. 5) Glière: Baiser­20.- 25. IX. 6.21 5.01 4.44 nire. 4. Dvořák: Legenden. 22: Lepte Nachrichten, Ueber­27. IX.- 2. X. 6,30 5.01 4.42 ficht der Tagesereignisse, Sport und Theaternachrichten. Brünn, 521. 10: Vormittagskonzert für den Funkaus 4.78 4.40 ftellungsmarkt. 1, Linfe: Int Reiche der Judra. 2. Blodet: 2.99 2otosblüten, Schmerz. 3. Grieg: Elegische Melodic. 4. Kreis. Ter: Caprice Biennois. 5. Bendl: Lehtes Gebet. Smetana: 3.03 Steiniget die Bropheten nicht. 6. Schubert: Moment musical. 3.12 7 Korngold: Lied des Pierrot. 8. Tschaikowskij: Serenade. 9. Mascagni: Cavalleria rusticana. 10. Laub: Die Taube. 3.24 weig: Lied. 11. Nedbal: Capriccio. 12: Moly: Unterm Wischehrader Felsen. 14.30: Prager Effettenbörse, Wetter­berichte, Breffe, Sport und Theaternachrichten. 15.20: Fach­bortrag von der Radiomustermesse. 17.40: Frauenumfchau, Aus der Geschichte der Trachten. 18: Beitzeichen. Landwirt. schaftsfunt. Chrysanthemen". 18,20: Bortrag: Wafferzir fulation in der Natur". 19: Konzert. Beethoven: 1 Klavier­frio. Op. 1, Nr. 1. 2. Romanze C- dur. 3. Klaviersonate Op. 2, Nr. 1. 4. Variationen auf ein Thema bon Saenbl. 20: Sörspiel. Unter vier Augen". Seitzeichen, Prejlenach­richten.

4.- 9. X. 6.25 13.- 18. IX, 5.17 3.83 20.- 25. IX. 5.22 3.88 27. IX.- 2. X. 5,36 4- 4.- 9. X. 5.32 4.01 13.- 18. IX, 5.61 20.- 25. IX. 5.67 27. IX.- 2. X. 5.72

4.- 9. X. 5.65 6.- 11, IX. 4.95 13.- 18. IX. 5.03 20.- 25. IX. 5.11 27. IX.- 2. X. 5.19

-

2.72 2.68 2.67 2. 53

Presburg, 300. 18.15: Vortrag. 18.30: Stonzert. 1. Här tel: Ständchen. 2. Berdi: Arie aus Troubadour". 3. Gon nod: Ave Maria. 4. Verdi: Arie Aida". 5. Saint- Saens: Samson und Dalila. 6. Wagner:" Arie aus Lannhäuser". 7. Slowakische Volkslieder .

Budapest, 560. 16: Kindermärchen. 17.15: Orchesterkon mufit

. Daventry, 1600. 19: Tanzmusif. 21: Figaros

4.- 9. X. 6.20 5.13 5.50 4.36 11.- 16. X. 6.17 5.18 5.65 4.35 13.- 18, IX. 5.21 3.63 3.65 3.31 Die Zahlen reden eine verständliche Sprache 20.- 25. IX. 5.19 3.91 3.67 3.34 und sind die richtige Antwort auf das Gesalbader 24. IX.- 2. X. 5.32 3.83 3.69 3.35 des Ministers Černy im Ernährungsausschuß und gert. 18.30: Graberzog Josef 19.15: Ein Stünden dent­4.- 9. X. 5.18 3.81 3.79 3.37 den Optimismus des Ministers Engliš. Sie zei- fcher Fröhlichkeit. 20:" Faust" bon Goethe. Zigeuner 11.- 16, X. 5.17 3.88 3.83 3.33 gen aber auch der ganzen Bevölkerung die Wir- sochacit". Oper von Mozart. 21.45: Gefang und unterhol­13.- 18. IX. 4.96 3.67 3.53 2.84 fung der seit 15. Juli bestehenden festen Agrar- tung. 22.45 : Chopin: Sonate es- dur. deutscher Sprache . Brahms: Die Mainacht. Bergebliches 20.- 25. IX. 5.01 3.77 3.57 2.88 zölle und sind eine Mahnung, gegen die ber- Ständchen. Schumann: Ballgespräch . Schubert: Das Wan 27. IX.- 2. X. 4.94 3.81 3.53 2.94 brecherische Wirtschaftspolitik der dern. Schumann: Frühlingsnacht. 23.30: Langmufit 4-9. X. 4.82 3.74 3.53 2.95 30llparteien den schärfsten Kampf gesfeier . Wien, 531. 11: Vormittagsmusif. 16.15: Nach 11.- 16. X. 4.81 3.79 3.72 2.98 zu führen. 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000004 effe f- moll, 150. Pfalm.

Posen

23.15: Bieber in

Rom, 425. 17.15: Nachmittagskonzert. 21: talienische Ste­mittagskonzert. 17,55: Reopoldibräuche in Desterreich. 18.25: Buchschmud und Bucheinband. 19: Chorkonzert. Brückner : Zürich, 513. 15: Nachmit tagskonzert. 16: Tanzmusit. 17.30: Rinderstunde.

20: Deutschland

. Königswusterhausen, 1300: 14.30: Die Hausfrau als amt und freie Liebestätigteit. 17.30: Bererbung erworbener

quartett, 19: Architektur, Plastik, Malere! 19.35: König

zert, 17.45: Die Kultur der Renaissance 18.15: Röhren und Batterien. 19.45: Stunde der Beitung. 20.15: Der Inftige Krieg", Operette von Strauß. Zanzmusit . Hamburg, 392. 12.30: mittagsfonzert. 14.05: Hausfonzert 16.15: Balladen faltabarett. 19: Wohnungsfürforge. 19.30: Der Fuß und und Lieder, 17: Rube es wird gesendet. 18.10. Inftrumen Leip feine Belleiduna. 20,15: Blattdeutscher Dichterabend 16.30: Orchesterkonzert. 19 15: Der Winterschlaf das Cap Sorn. 16.30: Nachmittagskonzert. 19.20 Welt­politifcher Monatsbericht. Strauß: Feftmarsch. d'Albert: Ouverture Die Abreife". Schillings: Das Serenlied. Cornelius: Ouverture Der Bar­bier bon Baabad" . Sibelius: Der Schwan von Tuonela. Wolf: wünster, 410. 13.30: Sarfentongert. 15.40: Clunb Jugend. 17 : Beethoven: 6. Symphonic. Liedschaffen. 18.30: Erites Verhalten bei der Krankheit. 20: Schachfunt. 20.30: Bon deutschem Humor. 22: Mendelssohn­tunbe. ber Tiere

. München, 485. 12.15: Schallplattentonzert. 16: 20: Philharmonisches Konzert.

Italienische Serenade. Liszt: Ungarische Rapsodie Nr 2.

Stunde ber 1745: Schuberts

Kriegsbeschädigten zu betreiben und aufs ener­gischeste zu fordern, daß diese Anträge chestens im Hause behandelt werden. Sie erwartet von allen den genannten politischen Parteiflubs, daß sie sich rücksichtslos für die eingebrachten Anträge einsehen werden, und zwar aus der Erwägung heraus: eine weitere Verschleppung der Verbesserung der Kriegsbeschädigtenfürsorge wird wiederum eine gewaltige Anzahl von Opfern aus den Reihen der Kriegsbeschädigten fordern. Die Tuberkulose fin det in den unterernährten und durch die Kriegs­strapazen widerstandslos gewordenen Körpern der Kriegsbeschädigten täglich ihre Opfer. Ein Ver zweiflungsschrei klingt durch die Lande, höret ihn, Ihr Regierenden, handelt darnach, Ihr Herrschen­den, bevor es zu spät ist!"

zum viertenmale das Leben Mussolinis Warschau gerettet habe, und zwar offenbar darum, da sich noch das Schicksal des Mannes erfüllen müsse, der ausersehen sei , Italien und vielleicht der ganzen Welt eine neue feste Stüße zu ge ben. Ist sich Mussolini dieser hohen Sen­dung bewußt?" fragte der Kardinal und er­flärte, er sei es, was aus seiner absoluten Ge­ringschäzung der Gefahr, aus der Klarheit feines Geistes und aus der Festigkeit und Un erschütterlichkeit hervorgehe, mit welcher er sein Programmt der Wiedergeburt Italiens durch­führe. Es ist unsere Pffcht," fügte der Kardi- ne Ile. Deshalb will ich nicht sagen, daß wir Umlagen : Bodenbach( 551 Prozent), Duy Ronsert. nal hinzu, daran mitzuarbeiten, daß sich der der Frage des§ 144 ausweichen wollen. Es gibt( 591 Prozent), Eger( 460 Prozent), Jägern­Wunsch der göttlichen Vorsehung bei uns feine Meinungsverschiedenheit darüber, dorf( 500 Prozent), h r.- Schönberg erfülle. Es möge zu feinen Repreffalien, zu daß der§ 144 eine barbarische Gefeßesbestim-( 540-630 Prozent), a az( 493 Prozent), Lebrfrau im Baufe. 15: Cinheitsfurafchrift, 15.30: Jugend feiner Rache kommen. Wir wollen uns, wie es mung ist und daß sie fallen muß. Wir halten Sternberg( 550 Prozent), Teplitz- Sch- Eigenschaften. 18.30: Grundlage der Betterborberfage. 19: sich für eine starke und christliche Nation es aber für wichtiger, dem Proletariat zu sagen, naut( 560 Prozent). Wir machen den Bürger- Beethovens Kammermusit. 19.30: Das Nibelungenlied. 20.30: Uebertragung aus Berlin, 504. Die Sonnenfleden. 21: gehört, in fester Enschlossenheit dem Gebete daß die häufige lebung des Abortus eine Ge- meistern und Vertretern dieser Städte daraus Bunte Stunde, 22.30: Xansmufit . Breslau. 118. 15.50: widmen und Gott dafür danken, daß er fahr ist. Aber wir meinen, daß diese Gefahr zu feinen Vorwurf, wie es Payzel den marxisti- unterhaltungskonzert. 18.15: Kammermusfit . Debussy: Streich noch einmal Italien gerettet und über bekämpfen ist nicht durch Strafdrohungen, son- schen" Verwaltungen gegenüber tut, sondern wol- Nicolo" Schauspiel von Bebefind. 21.40: Orchefterkonzert. 15.30: Jugendftunde. 16.30: Kalman- Kon­dem Leben unseres Ministerpräsidenten die dern zu bekämpfen einerseits durch den Ausbau len dem Herrn Schriftsteller nur die Nase in sei- rantfurt, 470. schüßende Hand gehalten habe. Wir bitten eines Systems von Beratungsstel- Inen angebrannten Kohl stoßen . Gott, daß er uns auch weiterhin seinen gött len, die den Menschen zweckmäßigere Mittel zur Mars- Rummel. Die Erdnähe des Mars hat Geburtenregelung zugänglich machen, und an- in London eine ungewöhnliche Wirkung ausge­lichen Schutz bewahre. ,, dererseits durch den Ausbau eines Syübt, denn es hat sich der Bevölkerung geradezu ein stems der sozialen Fürsorge in dem Mars- Rummel bemächtigt, der sich wie ein leben- ig, 452. Sinne, daß sie der Mutter, wenn sie für das big gewordenes Wigblatt ausnahm. Man hatte in Kind nicht sorgen kann, diese Sorge für das Kind den englischen Zeitungen berichtet, daß die Erd­abnimmt, eines der stärksten Motive, die immer nähe des Wars geeignet jei, mit dem Mars durch wieder zum Abortus führen, beseitigt. Darum das Radio in Verbindung zu treten. Die Besitzer haben wir in dem Programmentwurf als aller von Rundfunksendern wurden aufgefordert, in der nächste Forderung gestellt, daß man zunächst fol- Nacht den Versuch zu machen, mit dem Mars in gende Regelung schaffen soll: Die Unterbrechung Verbindung zu treten, um festzustellen, ob der Mars Proletarische Bevölkerungspolitit. der Schwangerschaft wird für straffrei erklärt, fo- bewohnt ist. Man wollte auf diese Weise die uralte fern sie von einem Arzt in einer öffentlichen Seil- Frage lösen, die schon seit Hunderten von Jahren Die Frage der Geburtenbeschränkung. anstalt vollzogen wird. Das genügt aber nicht. die Menschen beschäftigt. Allerdings waren es höchst Referat Bauers auf dem Linzer Parteitag. Wir wollen gleichzeitig die öffentlichen Heilan- untaugliche Mittel, die dazu empfohlen wurden, Auf dem Parteitag der österreichischen Softalten verpflichten, diese Operation vorzunehmen, denn jeder Fachmann weiß, daß die Radiowellen für zialdemokratie in Linz befaßte sich Genosse Otto wenn die sogenannte medizinische Indi- den Mars eine Größe von mehr als 10 Mill. Meter Bauer auch mit den außerordentlich wichtigen tation dafür spricht, das heißt, wenn die Ge- haben müßten, wenn eine Möglichkeit der Rund­Fragen der proletarischen Bevölkerungspolitik. burt die Gesundheit der Schwangeren gefährden funksendung nach dem Mars vorhanden sein soll. Er führie unter anderem aus: Wir wissen alle, würde; wenn die eugenetische Indika. Voraussetzung dabei ist, daß überall im Weltall für daß in früheren Zeiten die Zahl der Geburten tion dafür spricht, das heißt, wenn die Geburt elektrische Wellen dieselben Verhältnisse herrschen. außerordentlich groß war, aber ebenso furchtbar eines lebensuntüchtigen, erblich schwer belasteten Diese Vorausseßung trifft sicherlich zu, da das Licht groß war auch die Zahl der Sterbefälle. Wir Sindes zu erwarten ist, oder wenn die soziale das ganze Weltall durchdringt und die Verhältnisse sehen nun in bedeutend verstärktem Maße nach Indilation dafür spricht, wenn die Geburt für Elektrizität dadurch mitbestimmt werden. Mit dent Kriege eine Umwälzung, die sich in des Kindes die wirtschaftliche Existenz der Silfe der kurzen Wellen ist eine Anfuntung des gleichen Tempo vollzieht, einen schnellen Rüd- die Erziehung ihrer bereits lebenden Kinder ge- Die Technit ist heute weder für die langen, noch allen Kulturstaaten, wenn auch nicht überall, im Schwangeren, ihr berufliches Fortkommen oder Mars nach dem heutigen Stande der Dinge kaum zu erreichen, da die kurzen Wellen erdgebunden sind. gang der Geburtenzahlen, begleitet von einem fährden würde. Unsere Meinung ist, daß dadurch für die furzen Wellen so weit fortgeschritten, daß ungefähr ebenso schnellen Rückgang der Sterbein Uebergangszustand geschaffen wäre, der das ein Ausstrahlen nach den fernen Himmelstörpern im lichkeit. Man hat diese Entwicklung unter dem Allerschlimmste beseitigen würde. Bereich der Möglichkeit liegt. Um so spaßiger find Schlagwort des Ueberganges von der verschwen­die Bestrebungen der Londoner gewesen, auf alle derischen zur sparsamen Methode in Art und Weise den Mars zu erreichen. Wurden doch der Bevölkerungsvermehrung be­Seff Patel, der Flunkerer. Der deutsche Na- fogar die Postämter mit drahtlosen Depeschen an schrieben. Diese Methode ist sparsamer nicht nur fionalsozialist Josef Patel ist Abgeordneter und den Mars überschwemmt, ohne daß es natürlich den im ökonomischen Sinne, sparsamer vor Schriftsteller. Das heißt, er sitzt mit seinen sechs Beamten gelungen wäre, den Auftrag auszuführen. allem mit dem förperlichen und Freunden als geschworener Feind des Tschechen In jedem Fall ist die letzte Erdnähe des Mars in seelischen Leid der Menschen. Wir staates in der Vereinigung der deutschen Attivi - London weniger eine wissenschaftliche Angelegenheit wurde vor kurzem verhaftet. Unter den Verbrechen, halten diese Entwicklung für einen wesentlichen sten, ohne selbst aktiv zu sein, so daß ihm sehr viel gewefen als eine Faschingssache, natürlich nur jo die ihm nachgewiesen wurden, sind folgende: Duru Kulturfortschritt. Erstens deswegen, Beit zum schreiben bleibt. Seff Bazel ist sehr weit es sich um das große Publikum handelte. hat die ihm unterstehenden Detektive einbre weil die Befreiung der Frauen von einer über- produktiv; wenn sich auch über die Qualität sei­mäßig großen Zahl der Schwangerschaften im ner schriftstellerischen Erzeugnisse streiten läßt. Die Kriegsbeschädigten demonstrieren. Letzchen geschidt. Das bei Hausdurchsuchungen ge­Verlauf ihres Lebens die Voraussetzung für die Aber schließlich gehen einen Sozialdemokraten ten Sonntag demonstrierten in Prag die tsche- fundene Geld verwendete er für sich. Er erpreste Sebung des weiblichen Geschlechtes ist, und zwei Geburts- und Familienfehler der Nationalsozia- chischen und in Reichenberg die deutschen von den Arbeiterorganisationen 50.000 tens weil eine Verkleinerung der Zahl der Stin- listen nichts an. Vor einigen Tagen hat er über Kriegsbeschädigten gegen die Abbaumaßnahmen sei unter der Drohung, daß er sie sonst vernichten der, die geboren werden, die Voraussetzung ist den Entwurf des neuen Gemeindefi- und für eine Verbesserung der Kriegsbeschädigten werde. Verhaftete Verbrecher ließ er gegen Bezah­für eine bessere physische, geistige und moralischen anzgesetzes geschrieben und unter anderem fürsorgegesetzgebung. Die vom Bunde der Kriegs- lung eines Lösegeldes laufen. Sein Verhängnis Erziehung der Kinder. Wenn manche Leute uns brachte die Reichenberger Zeitung" verletzten in Reichenberg einberufene Versamm wurde die Spoliierung eines Briefes. Zwei Detet vorhalten, daß der Rückgang der Geburtenanzahl den Ariifel an erster Stelle. Bagels Leistung fand lung wies einen Massenbesuch auf, so daß die tive, die beobachtet hatten, wie er dent Brief fünf zu einem Rückgang der Bevölkerung führen wird, also bürgerliche Anerkennung, was mit Rücksicht große Voltshalle des Rathauses die Teilnehmer Dollar entnahm, erstatteten die Anzeige gegen ihn. Eine Mordtat im Irrenhaus. Die Verhält so müssen wir gegenüber diesen Befürchtungen auf das Zeilenhonorar so sehr erfreulich ist: für nicht faffen konnte. Die Versammlung faßte nach sagen: wenn die Gesellschaft nur will, dann wird Babel natürlich! Seff, sonst der biedere Mann dem Referat des Bundesschriftführers Leppin niffe in den tschechoslowakischen Frrenhäusern jie immer in der Lage sein, die Mutter und das aus dem Volfe, fann es aber nicht unterlassen, und nach einer kurzen Debatte folgenden Beschluß: find, wie manche Erfahrungen der letzten Zeit Kind so zu stellen, daß der natürliche Wunsch, Eselstritte gegen die Sozialdemokraten auszutei­Kinder zu haben, nicht mehr durch wirtschaftliche Ten und auch eine Kritik des Gemeindefinanzge­Schranken gehemmt sein wird. Meiner Meinung setzentwurfes scheint ihm dazu geeignet. Und so nach muß der Schwerpunkt unseres Handelns schreibt Seff Patzel, daß der Finanzminister kein darin liegen, daß wir es den Massen er- Recht habe, über Verschwendungssucht der Ge­leichtern, zivechwidrige und unhygienische meinden zu sprechen, weil einige marristische Ge­Methoden der Geburtenbeschrän meindeverwaltungen Umlagenübertreibungen auf­tung durch hygienischere und mensch weisen. Die Tatsachen aber, mit denen ja öfter lich ere zu erleben. Deswegen liegt der Schwer- die Aeußerungen im Widerspruche stehen, bewei­punft in der Forderung nach Errichtung öffent- sen, daß der Herr Abgeordnete da etwas gegen licher Beratungsstellen. Ich habe es immer be- jein besseres Wissen sagte und daß er von der flagt, daß von mancher Seite unsere Stellung Sache nicht viel versteht. Nicht die ,, marristischen" zur Bevölkerungspolitik geradezu aufgelöst wor- Gemeindeverwaltungen haben nämlich die höch den ist in eine Stellung zum Paragraph 144 des sten Umlagen, sondern gerade die Natio­und Nationalpar Strafgesetzes. Wir müssen deshalb eindringlich nalsozialisten

fagen: Der Abortus ist das Frvationelle, die teiler find da einmal den Marristen voran. Empfängnisverhütung das Ratio- Unter den deutschen Städten haben die höchsten

Weiters wurde unter stürmischen Applaus die Entsendung einer Abordnung des Bundesvor­standes des Bundes der Kriegsverletzten zu den parlamentarischen Klubs wegen weiteren Ver­handlungen beschlossen.

Der Subchef der. Temesvarer Polizei, Jon Duru. Die Geschäfte eines rumänischen Polizeichefs.

,, Die am 31. Oktober 1926 in Reichenberg lehren, in mehrfacher Hinsicht zum Himmel tagende Versammlung der Kriegsbeschädigten, schreiend und schlechthin unhaltbar. Wie erinner­organisiert im Bunde der Kriegsverleßten, Wit- fich, wurde vor einigen Monaten in der mähri ber wen und Waisen der Tschst . Republik, Sig Reichen- schen Landesirvenanstalt Czernowi berg, protestiert gegen die von der Regierung beab Brünn ein Pflegling von einem Zellengenossen sichtigten Stürzungen in der Kriegsbeschädigtenfür- umgebracht. Montag ereignete sich in derselben jorgegesetzgebung und sie fordert die polit. Par- Anstalt wieder ein solcher trauriger Fall. Die teien und zwar die Klubs der Abg. und Senatoren Wärter hörten aus einer Zelle plötzlich Hilfe­der deutschen christlichsozialen Volkspartei, des rufe. Als sie hinzufamen sahen sie, wie der 44jährige Bundes der Landwirte, der deutschen Gewerbepar- Pflegling Stonpy auf den 75jährigen franken tei, der ungarischen Nationalpartei, der, deutschen Franz 3avadil besimungslos losschlug. Er Nationalpartei, der deutschen nationalsozialistischen warf den Greis zu Boden und trampelte ihm auf Arbeiterpartei, der deutschen sozialdemokratischen dent Kopfe herum. Die Siffe fam zu spät, Zavadil Arbeiterpartei und der kommunistischen Partei erlag feinen Verletzungen bald darauf. Solche auf, die von diesen Parteien am 23. und 28. Juni fürchterliche Fälle fönnten verhütet werden, wenn 1926 im Abgeordnetenhause eingebrachten Anträge die Anstalt nicht so überfüllt wäre. So müs auf Rovellierung des Versorgungsgesetzes der sent bis zu 4 franfe Jrre in einer Zelle wohnen.