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ist
Dienstag, 30. November 1926.
des friedliches Zusammenleben der Böfter dieses aussicht. In der gleichen Zeit wird in FrankStaates erforderlichen endgültigen Formen und reich, Deutschland , Jugoslawien niemandem verVoraussetzungen zu schaffen." wehrt zu sagen, was er vom Fascismus denkt,
wenn auch das, was Herr Dr. Mayr- Sarting von
"
dar. Ueber den italienischen Fascismus muß
so Die tschechischen sozialdemokratischen Abge
in einem sind sie sich seit einem Vierteljahrhun- Jentfällt. Bei den legten Gemeindewah dert treu geblieben, in einem Punkte ihres Pro- len im Jahre 1922 entfielen auf die deutschen gramms halten sie treu und unerschütterlich. fest: Sozialdemokraten( die Kommunisten hatten damals noch feine iste) 2122 Stimmen und vierImmer gegen die Arbeiter! Aus diesen Phrasen und„ staatsmännischen" weil jeder, der etwas tut, der Kritik unterworfen zehn Mandate. Die'e Stimmenzahl ist nun um Wenn und Aber ragt nur eine einzige fonfrete ist, und er ist dem umsomehr unterworfen, wenn Heute mit den Pfaffen, morgen mit den Juden- nahezu 200 überflügelt, die Zahl der Arbeiter- Behauptung hervor, nämlich, daß auf deutscher er etwas tut, was die ganze übrige Welt für liberalen, heute mit den deutschnationalen Fabri- mandate ist erhalten, da auf die Sozialdemo- Seite die Emvartungen auf ein möglichst beschei- schlecht ansieht. Wir stellen also während der fanten, morgen mit den staatserhaltenden Agra fünf entfallen. Charakteristisch ist die Nieder- denes Maß zurückgeschraubt werden müssen. Denn Regierung Svehlas eine entschiedene Ausnahme den Alldeutschen, gegen das arbeitende Lage der Deutsch nationalen, die feit der anderen Seite verlangt, nämlich Stillstand/ man bei uns, von der Leber weggejagt, das Maul Bolf geht es immer. Ob sie in England den Barlamentswahlen drei Fünftel ihrer in den bisherigen Methoden der Politik, gleichhalten. Zum Glück ändert das nichts an dem ſtreifen oder in Jialien erschlagen werden, ob sie Stimmen verloren. Aus unserer Tabelle falls nur eine sehr bescheidene Forderung iſt. ſo ten. Auch wenn wir bei uns so tun werden, als Bolf geht es immer. Ob sie in England so tatsächlichen Wesen der italienischen Angelegenheiim Erzgebirge hungern oder in Ungarn gehängt i ersichtlich, daß die Deutschnationalen die hohe tann man die nicht einmal als konkret hin- ob das fascistische Italien nicht auf der Welt werden, die Arbeiter sind nie Gegenstand völ Stimmenzahl bei den Parlamentswahlen nur nehmen da bisher auch nicht einmal von einem mer mit den Unternehmern gegen bie erreichen konnten und der Fall Weipert ist somit frischen Politik etwas zu bemerken war. Schon in schlechter dastehen, wenn auch wir uns in einer fischer Freundschaft oder Kampfgemeinschaft. Im durch die Nichtkandidatur der Deutschdemokraten Stillstand in der gewohnten tschechisch- nationali- wäre, werden die Dinge ihren Weg gehen und der Fascismus wird in der Welt um nichts Arbeiter, mit den Satten gegen die Sungern eine sehr anschauliche Illustration zu der i den erſten ſechs knappen Wochen deutschbürger- noch jo lächerlichen und unwürdigen Lage uns zen, mit den Beitschenhaltern gegen die Verfolg- nerischen Behauptung unserer Gegner, daß bei licher Mitregierung haben sich wiederum per- befinden werden. ten, das ist der ruhende Pol in der völkischen den voriährigen Herbstwahlen die deutschdemokraErscheinung wirbelnder Flucht, das ist die Achse, tischen Stimmen zum größten Teil uns zugefallen gen deutscher Schulklassen geum die sich die Schaukel ver Herrn Knirsch und wären. Die Weiperter Wahlen bewei'en, daß die häuft, neue Fälle rigpro'er SprachprüfunJesser, Krebs und Simm dreht. Deutschdemokraten wohl fast überall bürgerlich gen deutscher Beamter sind bekannt geworden. rodneten Karpistova, Nečas und Koudelka haben gewählt haben. Die Deutschnationalen haben aber von einer Aufnahme deutscher Beamter an wich auch eine Interpellation an den Minister des Das Budget angenommen. auch gegenüber den Gemeindewahlen im Jahre figent Verivaltungsstellen ist nach wie vor feine Innern eingebracht, in welcher fie die bekannten 1922, wo neben ihnen die Deutschdemokraten so Rede. Noch mehr als die Aeußerungen Spinas in Borfälle am Donnerstag Abend schildern und Die Abstimmung über das Budget dauerte wie diesmal kandidierten, mehr als 200 Stimmen der Neuen Freien Bresse" lassen die Erklärun- odann den Minister fragen. ob ihm diese G2in der Nacht auf Sonntag bis% 3 Uhr früh, fo- eingebüßt. Diese Stimmen scheinen jener angeb- gen Mayr- Hartings in der Prager Presse" er- schehnisse bekannt seien, wie er das Recht der angeb- kennen, mit volle acht Stunden. Nicht weniger als 161 lich landbündlerischen und gewerbeparteilichen kennen, daß die deutschen Regierungsparteien und freien Kritik des fascistischen Regimes wahren Abänderungsanträge und 218 Resolutionen wur- Gruppe zugefallen zu sein, die diesmal als„ Saus- Minister nach ihren Erfahrungen, die sie bisher wolle und was er zu tun gedente, damit die verden von der Mehrheit rücksichtslos niedergestimmt besiber" auftraten. Erfreulich ist, daß trotz der im Kabinett geschöpft haben dürften, an einen traulichen Versammlungen der Arbeiterschaft Christlich- nationalpolitischen Erfolg ihres nicht gestört und von Polizeiorganen helligt und das Budget dann auch gleich in zweiter ge- erhöhten Wählerzahl sowohl Experimentes immer weniger zu fung mit 154 gegen 75 Stimmen angenommen. Ioziale als auch Nationalsozialisten benten wagen und daher vor ihren Wählern Aber auch die tschechisch bürgerliche Presse Auch das seinerzeitige Erposee des Finanzministers einen erheblichen Stimmenverlust er- ich wenigftens soweit sichern wollen, daß sie ein- beschäftigte sich mi der brutalen Auflösung unserer wurde genehmigt. Außer den Regierungsparteien litten. Die Tschechen bleiben ohne Mandat. mal sagen fönnen: Wir haben es Euch ja von Versammlung durch die Prager Polizei. So schrei stimmiten auch die tschechischen Nationalsozialisten allem Anfang immer wieder eingeschärft, macht ben die idove Novinh" unter dem Titel Mayr- Harting empfiehlt„ 3ur d- Euch nur teine Hoffnungen, seid sehr, sehr bescheiDie Furcht vor dem Weibe" u. a.: Schrauben der Erwartungen". den! Die Herren irren aber, wenn sie glauben, daß sie fich werden jemals rechtfertigen fönnen. ,, Auf ein möglichst bescheidenes Maß!" Taten und Erfolge sprießen der Mitarbeit Die Lorbeeren des Herrn Dr. Spina, der der deutschen Agrarier und Christlichsozialen in Bresse" ausfratscheln ließ, haben seinen Kollegen in der Etablierung eines politisch und wirtschaftsich von einem Mitarbeiter der Neuen Freien der Regierung nur auf einem Gebiete, nämlich Dr. Mayr- Harting nicht schlafen lassen. Nur weiß ich immer mehr nach rechy's gehenden Kurſes, er noch beffer als Spina, wohin die deutschen in der Stützung des tschecht chen Militarismus, ftibisten jetzt gehören, nämlich in die„ Prager in der Niederknüppelung der freien MeinungsBresse" gegen die noch vor kurzem auch die äußerung und in den Beweisen wachsender SymChristlichsozialen heftig aufgetreten sind, solange pathie für die Henker der italienischen Arbeitersie nämlich ihr gegenüber zu liebevoller Sorge von schaft. regierungswegen sich nicht verpflichtet fühlten. Dr. Mayr- Harting hatte die Freundlichkeit", der ,, Prager Bresse" folgendes mitzuteilen:
in zweiter Lefung für das Budget.
Zum Schluß der Sitzung teilte der Vorfißende mit, daß der Finanzminister Dr. Eng. liš gegen die Genossen Sadenberg und Bohl eine Rüge beantragt habe, weil die beiden in der Parlamentsfibung vom 22. November die auffallende Veränderung, die sich in den volts auffallende Veränderung, die sich in den volkswirtschaftlichen Ansichten des Herrn Dr. Englis seit seiner Ernennung zum Minister vollzogen hat, in Zwischenrufen unzweideutia kritisiert hatten. Die Angelegenheit wurde dem Immunitätsausschuß zugewiesen. Die nächite Situng wird auf schriftlichem Wege einberufen werden.
Gemeindewahlen in Weipert. Beträchtlicher Stimmenzuwachs der deutschen Sozialdemokraten und Kommunisten.
Ant letzten Sonntag fanden in der Erzgebirgsstadt Weipert die Gemeindewahlen statt, mit deren Ergebnis un'ere Partei durchaus zufrieden sein kann. Um einen Vergleich zu ermög lichen, stellen wir die auf die einzelnen Parteien entfallenden Stimmen zahlen bei den letzten Parlamentswahlen und bei den nunmehrigen Gemeindewahlen gegenüber:
1338
1462
Kommunisten
718
844
Freisozialen
92
Demokraten
00
00 516
Nationalsozialisten
499
431
Deutschdemokraten
1003
428
Bund der Landwirte und
Gewerbepartei
302
Christlichsoziale
1863
686 1774
Juden
Ungültige
17 39
00 63
Aus dieser Gegenüberstellung geht hervor, daß die sosialistischen Parteien ihre Stellung behauptet haben und daß auf Sozialdemokra ten und Kommunisten der größte Teil der deu hinzugewachsenen Stimmen
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Die Untersten.
Roman von Victor Noad.
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Nachtlänge zur Verfamm'ung der
Genolfin Balabanoff in Prag. Das„ Pravo Lidu" kommt am Sonntag int Leitartikel noch einmal auf die von der Polizei aufgelöste Versammlung unserer Prager Genosfen, in der Genoffin Balabanoff sprechen sollte, zurück und schreibt ebenso treffend wie scharf:
Die Aenderung der politischen Situation, die fich in der Mitregierung der Deutschen ausdrüdt, bedeutet zweifellos einen entschiedenen Fortschritt, ebenso vom Standpunkte der deutschen Politik, wie von Standpunkte der Staatspolitik. Selbst verständlich ist diese Zusammenarbeit zunächst der versuchsweise Anfang einer neuen Periode der Politik in diesem Staate, der sich erst dann zu einem Erfolg auswirken kann, wenn Der Fall Angelika Valabanoff fing jedenfalls eine wirkliche Annäherung und ein wirkliches Ver- auf einer gewissen Prager Gesandtschaft an. Es trauen in den breiten Schichten der Bevölkerung ist nicht denkbar, daß die Regierung einer freien Plaz gegriffen haben. Dieser psychologische Er- Republit aus eigenem sich zu einem solchen folg wird nur dann eintreten tönnen, wenn Lataientum entschließen würde, welches nicht einman zunächst auf beiden Seiten sich einer vor mal in der Kleinen Schweiz, die an Italien grenzt, fichtigen 3uridhaltung befleißigt. Auf möglich wäre. Es ist nicht möglich zu denken, der einen Seite bedeutet das einen ehrlichen daß die Regierung aus eigener Initative der Stillstand in den bisherigen Metho- bedeutenden Publizisten verwehren würde, bon den der Politit, auf der anderen Seite ein Dingen zu reden, die schließlich und endlich jedem Zurüdschrauben der Erwartungen für die nächste bekannt sind und zwar vor einer außerlesenen Zeit auf ein möglichst bescheidenes Maß. Erst Versammlung, in der sich auch eine Reihe von Denn auf beiden Seiten die Ueberzeugung fid) Politikern befand. Es ist begreiflich, wenn die gefestigt hat, daß die ehrliche Absicht besteht, Regierung an verschiedene Dinge, wie zum Bei durch aufrichtige Zusammenarbeit das Interesse spiel die Reparationen denkt, aber eine ordentliche des Staates und seiner Völker zu vertreten, wird Regierung muß auch an gewisse Grundsäße sich die Möglichfeit ergeben, die recht- denken, an das Ethos des öffentlichen lichen und wirtschaftlichen Schäden, die das bis Lebens und eine ordentliche Regierung darf herige System für den Staat und für seine Völker nicht zugeben, daß eine Situation entsteht, in der gezeitigt hat, zu beseitigen und die für ein dauern unsere Republit wie der Vasall des Fascismus
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ach, ach det Jesichte!- lag' d vor fnille uf'm Sofa. Und dann schenkte und macht cen Jesicht mir der olle Sindenbock drei Foldstick'n; uf und schreit mir an: vafluchtet Aas! weiter tam eenmal so ville, wie' d in mein Jeschäft vor' na nich;' t Blut stirst'' m aus Mund und Neese-" janz't Monat bekam. Na, und da wurd'' d, wat Sie schlug die Hände vor ihr Gesicht und Er stand bei ihr. Das Herz tat ihm weh Fünites Kapitel.
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werden.
,, Es fanden sich zwar einige gut gesinnte Menschen, welche sich darüber ärgerten, daß man den Präsidenten unseres Staates eine ganze Reihe von Wochen auf die ärgste Art beschimpfen konnic, ohne daß die Polizei sich darum gefümmert hätte ,, während man einen fremden Staatsmann mit bewaffneter Hand davor schüßt, daß auch nur sein Name genannt wird. Wir glauben jedoch, dok diefer Vergleich nicht am Blape ist. Präsident Majaryf hat niemals die Hilfe der Polizei gebraucht und wird fie niemals brauchen. Herr Mussolini hat augenscheinlich allen Grund, auch nur eine einzige alte Frau nur deshalb zu fürchten, weil diese Frau die Wahrheit redet."
Während deutsche Christlichsoziale und Agrarier sich schüßend vor die Prager Polizei stellent und so Mussolini Gefolgschaft leisten, zeigt das genannte tschechisch- bürgerliche Blatt. daß es doch ein anderes Niveau hat als die Preßerzeugnisse der deutschen Zollparteien, die die Lakaien Svehlas find und darum glauben, auch die Stiefelputzer Mussolinis sein zu müssen.
Ein ,, Irrtum" der ,, Bohemia". Die ,, Bohemia" erscheint in zwei Auflagen, von denen die erste für die Provinz, die zweite später fertiggestellte für Prag bestimmt ist. In ihrer ersten Ausgabe der Sonntagsnummer behauptet nun die Bohemia" in einm Untertitel zu ihrem Parlamentsbericht, daß die deutschen So 3ialdemokraten für einige Budget fapitel" gestimmt hätten. In der zweiten Aus gabe ist das dann richtig in tschechische" So zia demokraten umgewandelt. Wir erwarten aber daß die Bohemia" auch den Lesern ihrer ersten Ausgabe, zumal diese die meit stärkere Auflage haben dürfte, diefen Jrrium" richtigstellen wird, der bestimmt nicht einem Drudfehler, sondern wohl Gelüsten ens prang, den deutschen Sozial demokra'en eins cuswischen zu können. Und eine solche Gelegenheit macht man sich eben hie und ba ganz gern auf Kosten selbst der Wahrheit und der eigenen Seriosität.
,, Gott helfe mir,- Amen!" fiel Walter ein, der am Ausschant feines Amtes waltete. Wer bedient mich?" fragte Billy, bestrebt, in Stimme und Haltung dem idealen Männertyp des Leutnants nahe zu kommen.
" Jch!" jubelte Emmy, di rasch noch die letzten Schmuckstücke an den Baum hängte und nun vom Stuhl herab in seine Arme sprang.
Anny hatte sich zunächst von Frißen, dem Stammerdiener, eine Bigarette geschnorri und e mühte sich nun um die Gunst seines Bruders, des reicheren Schlächtermeisters.
' d heute bin. In't Jeschäft schrieb' d,' d bin schluchzte. frant, und zuhause schavind'lte ich ihnen de Hucke Wenn die de bißt'n Wirtschaft jemacht voll von Lagerufräum'n und sowat. Det jing hatte, war se ferrich zum Auspuh'n. Da aber doch bloß' ne Weile so. Nachher sagte id's mußte id eb'n rau. Jd hatte von mein Muttern. Id stellte ihr, natierlich all'ns janz Mit glitzerndem Schnee behangen lam der Leb'n jarnischt, reene jarnischt!' n bißl'n anders vor, als et war:' d steh bloß hinters vierundzwanzigste Dezember 1895 in die stille amifier'n wolt' d ma doch aber voch. Nich, Büffett und so, und die Herrn jeb'n mir feinet Gaffe. Es war früh nachmittags. In der Mörderdavor war' c doch jung! Na, und da fiel ma een Trinkjeld und so, und' t jeht natierlich hoch an- grube" stand die Tanne auf weiß gedecktem Tische. scheen Tags ne Zeitung in de Pfot'n, wo drinne ständich dabei zu und so. Ich hab' je jradezu Die Kellnerinnen schmückten den Baum mit schim Nun laßt uns trint'n und lustig sein!..." Wo is' die Mutter? Her mit ihr!" stand, det hibsche junge Mäch'n an's Büfett je beschwor'n, dent Ollen nischt zu sa'n; denn d merndem ,, Engelshaar" und glänzenden gläsernen " Anny, jeh' du se hol'n!" bat Emmy. sucht wer'n. Ausdridlich stand da noch von hohen wußte ja, der war helle. Und so beschwindelt'n Kugeln. Emmy freute sich findlich dabei. Sie stieg die. Woso id? Willy is' doch dein Jast." Vadienst. Also jowie' d det las, frigt' da beede den oll'n Mann. tjing so lange, auf den Stuhl und wippte, hüpfte und recte die Bleibt nur beide", schlichtete Walter. Ich Zittern& fann Ihn' janich sa'n, wie mir vet bis' d ma cenes Abends vajak und de Nacht Arme, um auch die obersten Zweige zu behängen. ufferecht hat.' cf lief' n janz'n Tach rum wie,' m durchsumpsie. Wenn' d daran dent! Froger Jott!" Sie war durchleuchtet von Weihnachtsstimmung will sie rufen. Noch immer nicht war es ihm Tram. Als wenu' d wußte, det' t mein Unjlick Sie schüttelte sich erschauernd und faßte Wal- und prickelnd fokett; denn sie fühlte Walterns be- geboten worden, mit Ursel in eine Unterhaltung wird." terns Hand. ,, Mach'n Se blog Licht!' d fircht wundernde Blicke, und sie zeigte froh, daß die zu kommen, und jede Gelegenheit war ihm recht, ma reene!" Natur ihren Körper mit Lust am Werte gebildet die dazu führen konnte. und ihr gerade, schlanke Glieder hatte wachsen lassen. Leider bewarf Anny, die ihr zureichte, mit schmutzigem Wort, was zierlich zwischen den beiden gautelte. Davon getroffen sant der liebliche Falter mit gefnidten Flügeln zu Boden und verwandelte sich schnell wie der wechselnde Gedante in ein rosarotes Ferkel mit vergißmeinichtblauen Schleifchen am Halse, das schnüffelnd und grunzend den Mädchen zwischen die Beine lief.
Sie faltete frampshaft die Hände und stierte in's Dunkel. Die Stimme flang wie die eines Kindes, das vor Angst meinen möchte. Sie sprach roie zu fich selbst mit abgeriffenem Atem.
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Es war sehr dunkel geworden. Er beeilte sich auf einen Stuhl zu steigen, um die Lampe anzuzünden.
,, Lass n Sie doch die alten Geschicht'n ruh'n, Emmy!"
Sie hörte ihn garnicht.
d tam nich mehr los davon;-'d mußte - mußte hin. Jd trau'e mir aber aich, dem Oll'n wat davon zu fa'n und schwindelte mu det Blaue vom Simm't runta:' d fagte, bet ma' t In ihrer Angst, weil' d doch nich nach Hause Lager ufräum'n miß'n, and der' c deswejn nich tam, hatte Mutta Batern all'ns jebeicht't. Hat der zum Effen nachhause fommt, is' d darn vor te jetobt!' t muß furchtbar jetes'n sei vor die olle Kneipe stand, batt' d' doch een Heraklopp'n, det Frau!" Sie verkrampfte die Finger und erschauerte ' d dachte, a iniß umsinf'n: aber: Ach wat, wieder. Wie' d in der Frich, o Forte, de rin! fa' zu mir jejagt, und da war'& ooc) schon Sonne schien schont!-wa hatt'n ja man bloß die jeliefert." cene Stube und ne fleene finstre Stiche. Ravell Sie ballte die Hände und ihr Gesicht wurde meister, det war der schlimmste D'gnblick in gehäffia. mein janzet Leb'n!" Sie umflammerte in jäh sich ,, Wat die Wirtin war- bä! so'n Alas! steigernder Aufgetegtheit seine Hände. Wir seh'n stellt ma natierlich jleich dem richt'f'n Ont'l vor. und auß'm Bette und seit Woch'n schon konnt Der olle Kahlkopp spendierte' ne Bulle Wein. In er feen'n Schritt allene dun!-tommt uffericht't mein jang't Leb's batt' d sowat noch nich wie' n Licht langsam uf mir los Mutta und id, - und hebt seine Hände jetrunt'n. Jd war natierlich bald fett. Und dann wir war'n beede starr;
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Er sprang die Treppe hinan, Das Glück war ihm hold.
In die Dunkelheit des Treppenflurs trat wie der Mond vor die Wolfe das helle Oval eines Gesichts. Magische Erinnerung an Frau Sidonic strahlte einen Atem lang in se ne Seele.
Herr Sturm!"
Der Vorwurf prallte ab.
Was wünschen Sie?" Ursels Stimme bannte den Zauber. Willy spannte seine Nerven. Ursel!" Er tastete nach ihrer Sand. fühlte, Die Klingel hinterm Türbehang warnie. hielt sie fest und bückte sich zasch, sie zu füssen. Gäste tamen, Stammgäste, die eine Frühschoppenreise bei ,, Mutter Mörder" zu beschließen gedachten. Willy, ein Sandlungsreisender, der jest gerade ,, in Wurst machte", die Brüder Ernst und Frizz- Kammerd'ener eines Diplomaten der eine, der andre Schlächtermeister, der Ziegeleibesitzer Willem und Hirsekopp, ein Literat. Sie stampften den Schnee von den Füßen, und heiter gelaunt, lärmten, fangen und redeten sie durcheinander,
Sier fit id, ich kann nich' anders-"
,, Ursel, erinnern Sie sich gar nicht mehr?" Boran?"
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an die Land
An Dittebrands Garten, straße, an den Wald, an mich, Dorfhere! Damals nannten Sie mich Walter."
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In das blaffe Oval trat ein Schatten, rund und flein wie ein staunerdes Mündchen. ( Fortsetzung folgt.)