Caffe 2
nolemtifiert Abg. Brodecky gegen die Ausführungen I dann werden die Eisenbahner den Sieg gegen eine des Mog. Grünzner, der hervorgehoben hatte, daß reaktionäre Staatsverwaltung erringen! die Verschlechterung der Lage der Eisenbahner Die Vertreter der anderen Organisationen ihren Uusprung habe in Gesetzen, die von der all- sprechen sich in ähnlichem Sinne aus. nationalen Roalition beschlossen wurden. Die Antragsfommission, die vom Kongreß eingesetzt war, unterbreitete der Tagung eine Ent fchließung, wonach die Erklärung des Ministers zur Kenntnis genommen wird, betont aber, daß der Durchfüsungserlaß zur Dienstordnung ungenügend ift. Deshalb wird auf der Novelliſierung beharrt. Der Kongreß beauftrag: die Exekutive, bis spätestens Ende September einen neuer lichen Kongres
Sodann wurde die Konferenz unterbrochen und eine Deputation begab sich mit einer zur Annahme gelangten Resolution zum Eisenbahn minister, in der es unter anderem heißt:
Wir spremen der bisherigen Abwehrtaktik der Exekutive, die in der Erkenntnis ihrer schweren Ver. antwortung bestrebt war, alle Mittel auf dem Wege des friedlichen Verhandelns zu erschöpfen, unsere ausdrückliche Zustimmung aus. Wir sind davon über der koalierten Organisationen einzuberufen, dem zeugt und erklären, daß der einzig mögliche Weg zur die Erekutive das Ergebnis der Verhandlungen Beseitigung des fürchterlichen Unrechtes, welches an den Eisenbahnbediensteten verübt wurde, nur die Novellierung der Regierungsverordnung Nr. 15 g. d. G. u. Vdg. vom 5. März 1927 im Sinne der grundsätzlichen Forderungen ist, die der Regierung von der Exekutive der Organisationen vorgelegt wurden.
Wir stellen fest, daß ohne die Erfüllung dieser Forderungen, die auf den absoluten Bedarf des Eisenbahndienstes und durch den einheitlichen Willen des gesamten Eisenbahnpersonales gestützt sind, eine ruhige Entwicklung der tschil. Eisenbahnen nicht erfolgen
Lann.
Bretag, 20. Mai 1927.
mit dem Eisenbahnminister vorlegen foll. Sollte Kleinbauern, die heute noch den Agrariern f. das Verhandlungsergebnis nicht befriedigend fein, gen, fündigen nicht nur gegen sich selbst, e wird es um offenen Kampfe auf den Eisenbahnen kämpfen auch gegen das eigene Fleisc fommen, und Blut. Didjer Antrag wird mit großer Mehrheit an Wir müssen den südböhmischen Landbünd. genommen- ein kommunistisches Minoritäts- lern dankbar sein, daß sie die wahren Ziele ihrer votum der Antragskommission jedoch abgelehnt. Partei offen enthüllt haben. Mit solchen Be Darauf wurde der Kongreß, der über manche schlüssen werden sie zwar niemanden erschreden, Schwierigkeiten hinweg doch zu einem einheichen aber sie werden damit den eigenen Anhängern willen aller Organisationen geführt hat auch die Augen öffnen. Nur so weiter, ihr Herren die Kommunisten erklärten, loyal mit der Mehr- Reif, Lippert und Player: heit des organisierten Personals zusammenzue Je reaktionärer ener Programm, je volts. arbeiten geschlossen. An der Kraft der ver- feindlicher euer Tun, um so rascher wird die einigten Organisationen werden die Absichten der Herrlichkeit der agrarischen Politik vorbei sein! Reaktion zerschellen.
Ganz weg mit der Sozialversicherung!
Die deutschen Landbündler an der Spitze der Arbeiterfeinde!
tung des Bauernstandes im ganzen Böhmerwaldgebiet."
Das pfeifen schon alle Spaßzen auf den Dächern, daß die deutschen Regierungsparteien in allen wichtigen politischen und wirtschaftJedes Wort eine Lüge! Erlogen ist, daß lichen Fragen den Herrn Niemand spielen die Böhmerwaldbauern mit vielen Hilfskräften müssen, dem nur das Handaufheben und Kopf- arbeiten müssen, weil es sich hauptsächlich um niden gestattet ist. Dafür, daß sie an dem Regies Säusler und Kleinbauern handelt, die rungswagen des Herrn Svehla das fünfte Rad mit ihrer eigenen Familie arbeiten und dabei Wir betrauen deshalb die Erefutive, deren Bil sind, müssen sie sich natürlich wenigstens außer noch Nebenverdienst suchen müssen. Er dung wir als Ausdrud der einheitlichen Taktik eller halb der Regierung durch großmäuliges Auf- logen ist, daß die verbleibende Minderheit von Eisenbahnbediensteten wärmstens begrüßen und beler setzen beispielsweise ihren Ehrgeiz daran, in nicht aufkommen fann. Und der Gipfel der Lüge trumpfen entschädigen. Die deutschen Landbünd- Großbauern für die Sozialversicherungsprämien willkommen, mit den Vorbereitungen zur weiteren der Meute der reaktionären Hezzer gegen die ist, daß der Fortbestand der Sozialversicherung gleichen Taktik, die durch geeignete Mittel und zu sozialpolitischen Errungenschaften der Arbeiter zur Abstiftung( Vertreibung) der Böhmerwaldgeeigneter Zei: die Erfüllung unserer Forberungen schaft die lautesten Kläffer zu sein. Während die bauern führen müßte. Wenn es den Vichzüch im Sinne des bisher nicht verbürgten Versprechens i chechischen Agrarier wenigstens den tern des Böhmerwaldes heute wirtschaftlich miseder Regierung und im Sinne der Notwendigket der Anschein wahren, daß sie die Sozialversicherung rabel geht, so trägt die Politik des Bun von uns beantragten Aenderungen der Rasierungs nicht grundsätzlich ablehnen und behaupten, daß des der Landwirte die erste und die verordnung sichert. sie nur eine Abänderung des Gesetzes anstreben, größte Schuld daran. Unser südböhmisches ParIn der Ueberzeugung, daß scheuen sich unsere Landbündler gar nicht, sich feiblatt hat fürzlich in einer Aufsatzreihe dargeals offene Gegner der Altersversor tan, wie fatastrophal die Auswirkung der Agrargung der Arbeiter zu bekennen. Der Bud- zölle für die Gebirgslandwirte ist. weiser Dorfbote" hat zunächst die Losung ausgegeben:
nur durch eine solidarische Abwehr Erfolge im Kampfe um unsere minimalen Forderungen erreicht werden
fönnen, stellen wir uns mit aller Macht und Nach druck der Bediensteten deren Delegierte wir sind, an die Seite der Epofutive und erklären, daß wir allen Aufträgen, die wir von ihr erhalten, im Kampfe um die Erhaltung unseres Lebensniveaus befolgen
werden.
Nach Rückkehr der Delegierten vom Eifenbahnminister wurden die Verhandlungen fort gefeßt Abg. Brodecky teilte die schriftliche Er flärung des Ministers mit, daß die Verordnung durchgeführt wird, daß aber das Eisenbahnministerium das Material sur Systemisierung den Vertretern des Eisenbahnpersonals vorlegen werde. Falls die Novellisierung durchgeführt wird, wird sich das Eisenbahnministerium nicht gegen die gerechten Forderungen des Personals stellen, wenn dieses sich lohal verhalten werde(!).
"
,, Weg, ganz weg mit der Sozialversicherung!"
Diese Parole einiger, vom Arbeiterhaß gift grün angelaufener Schriftleiterseelen, hat sich nun die Partei der deutschen Agrarier offiziell zu 34 eigen gemacht. Letzten Samstag und Sonntag fand in alsching der südböhmische reis parteitag des Bundes der Landwirte statt, dem auch die beiden Senatoren Sahler und Lippert, sowie Abgeordneter BI aber beiwohnten. In der dort angenommenen Entschließung heißt es u. a.:
Eine der wichtigsten Forderungen, deren Erfüllung ein Lebens- und Existenzbedürfnis für unsere Landwirte und Landbewohner geworden ist, besteht in der restlosen Beseitigung der ihren Zwed in feiner Weise erfüllenden Sozialversicherung."( Sperr- und Fettbrud nach der„ Deutschen
Landpost".)
Nach Brodecky fam der Vorsitzende ber kommunistischen Eisenbahnerorganisation Grünzweig zu Worte, der die Angriffe einzelner Kommunisten auf die Erefutive bedauerte und sich im übrigen der Anschauung anschloß, daß man abwird warten müsse, wie die Regierung ihr Versprechen halten werde. Die Organisation des Redners werde sich den Boschlüssen der Mehrheit fügent,
Für den Verband führt Grünzner aus, daß es auf Erklärungen eines Ministers nicht anfomme. Eine Etappe des Kampfes ist vorüber, cine neue hebt an.
Die deutschen Eisenbahner werden in diesen Kämpfen Schulter an Schulter mit ihren tschechischen Kollegen stehen.
Es gilt nun, die Vorbedingungen zu schaffen, daß die Organisationen starf und mächtig werden,
Die grinsende Frage.
Roman von Victor Hugo . 54 Aus dem Französischen übersetzt von Eva Schumta 11 11.
,, Beute abend ist keine Vorstellung. Und mor gen auch nicht, und übermorgen auch nicht, und überübermorgen auch nicht. Stein Gwynplaine mehr."
Wieder sah er Dea an.
Diese unverschämte reaktionäre Forderung in nachstehender Weise begründet:
„ Die deutschen Böhmerwaldbauern besitzen bekanntlich ein großes Grundausmaß, benötigen zur Bearbeitung dieser ausgedehnten Bodenflächen viele Hilfskräfte und haben, nachdem infolge der ungünstigen Lage und klimatischen Verhältnisse die Wirtschaften wenig Ertrag abwerfen, so geringe Einnahmen, daß es unmöglich ist, für die laufenden Kosten der Sozialversicherung, wenn man auch die Stener- und sonstigen Belastungen in Betracht zicht, aufkommen zu können. Sollte also die Sozialversicherung mit den bisherigen Verpflichtungen weiter bestehen bleiben, so wäre dies gleichbedeutend mit der Abst if
Seht ihr denn nicht die er. Fibi, mache Tea fertig. Trommel."
Fibi und Vinos waren der Gehorsam in Person. Sie dachten einfach, Ursus sei verrückt geworden, und taten nach seinen Befehlen.
Ursus ließ den Vorhang vor das Frauengemach fallen und sprach dahinter weiter: " Sie nur, Gwynplaine, der Hof ist schon zur Hälfte voll. Wie sie sich drängeln!"
Er hielt inne, und plößlich hörte man sagen: ,, Wie schön Dea doch ist!"
Es war Gwynplaines Stimme. Fibi und Vinos durchzuckie es wie ein elektrischer Schlag, und sie drehten sich um. Es war Gwynplaines Stimme, aber in Ursus Mund.
Durch den Spalt des Vorhanges machte er ihnen ein Zeichen, kein Staunen zu verraten. Tann sagte er:
„ Weißt du, Gwynplaine, du könntest Homo losmachen."
„ Das wird ihr einen Stoß versetzen! Wie wenn man eine Sterze ausbläſt. Sein Gwyuplaine mehr gute Nacht, Dea. Diese Dea schläft noch immer. Recht hat sic. Au ihrer Stelle würde ich gar nicht aufwachen. Bah, sie wird schnell genug wieder einschlafen. So was ist gleich tot, so ein zartes Vögelchen wie sie. Da werde ich eben allein mit Homo meines Weges ziehen. Somo wird sich aber wundern! Wo ist Gwynplaine? wo ist Dea? Und er ging die hintere Treppe der Green- Box Mein alter Stamerad. wir sind wieder allein. Oh, hinab in den leichten, federnden Schritten Gwyn dieser Rüpel von einem Gwynplaine fommt nicht plaines. Diese Geräusche mußte Dea hören. wieder! Läßt uns einfach sizen. Schön. Nun Dann winfte er im Hof den Jungen zu sich, kommt Dea an die Reihe. Das wird nicht lange den das ganze Abenteuer faul und neugierig geSauern. Strepiere mur, hörst du? Ah! sie wacht macht hatte. auf." Halte die Hände hin," sagie Ursus ganz leise Dea schlug die Augen auf; denn viele Bünde zu ihm. fchließen in Schlaf die Augen. Ihr süßes Gesicht Und er schüttelte ihm eine Handvoll Groschen Strahlte sie wußte von nichts. hinein. Fibi! Vinos!" rief sie.„ Es muß Zeit für Govicum war tief gerührt über diese Freidie Borstellung sein! Ich glaube, ich habe lange gebigkeit. geschlafen! Kommt und zieht mich an." Ursus flüsterte ihm ins Ohr:
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Weder Fibi noch Vinos rührie sich. Aber Deas unbeschreiblicher blinder Blick traf Ursus Augen. Er zitterte.
,, Was ist den los?" vief er.„ Vinos, Fibi, hört ihr denn nicht? Seid ihr denn taub? Schnell, die Borstellung wird gleich anfangen."
Die beiden Mädchen starrten Ursus enigei ibert an.
Junge, treib dich im Hof herum, springe, tanze, brülle, schreie, pfeife, wichere, säusle, flats sche Beifall, trample, plaße vor Lachen, zerbrich irgend was!"
Meister Nicleß stand müßig oben auf dem Balkon, eine Kerze in der Hand, und blickte in den Hof hinab. Vorsichtig rief ihm Ursus hinauf, mit beiden Händen die Worte dämpfend:
Landwirte mit 30 Heftar Grundbesit haben bei dieser Gelegenheit vorgerechnet, daß ihnen die Agrarzölle im Jahre Tausende von Fronen an Schaden bringen und daß eine Fortsetzung der großagrarischen Politit die fleinen und mittleren Bichzüchter direkt von Haus und Hof vertreiben muß.
die
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Muffolini der Liebling der Chriftlichfozialen!
Der Führer der fascistischen Mörderbanden hat Vorherrschaft der christlichen Ideen" be= gründet.
Die illustrierte Beilage unserer christlichsozia len Presse Sterne und Blumen"( Nr. 14, vom 8. Mai 1927) veröffentlichte einen Hymnus auf Mussolini , der in seiner flaren Eindeutigkeit die Stellung der Klerikalen zum Fascismus am besten charakterisiert. In dem illustrierten Auffaße wird der Anstifter des Matteotti - Mordes einlei tend als der„ bedeutendste Staatsmann der Gestrudelt: genwart" vorgestellt und dann wie folgt ange
Der tiefste Grund für Mussolinis Aufstieg und überwältigende Wirkung ist nicht nur Machttrieb, sondern im Wesentlichen der Steg der Jdee, die von diesem Genie Bosiy ergriff und ihn in Stand setzte, eine für unmöglich gehal. tene Reformarbeit in Italien durchzuführen und im Gegensaß zur eigenen Jugend für die Vorherr. schaft der christlichen Ideen immer mehr und energischer Stellung zu nehmen."
Ideen" hat zwar über mehrere tausend Proleta Der Weg zur Vorherrschaft der„ christlichen rierleichen, über Mord und Brandstiftung, ja, joführt, aber die christlichsoziale Presse ist von die gar über zerstörte katholische Vereinsheime geser neuesten Form des Christentums hellauf bc= So liegen die Tatsachen! Darum ist die geistert. Wenn in dem Aufsatz weiter die Erwarlandbündlerische Hezzerei gegen die Sozialvertung ausgesprochen wird, daß von dieſem ficherung nichts anderes als ein betrügerisches Manne( Mussolini ) auch in der Weltpoli blenfungsmanöver von den wirtschaft tit noch fruchtbare Anregungen fom lichen und politischen Verbrechen, die diese Partei an den eigenen Wählern begangen hit. Die Forderung nach gänzlicher Beseitigung der Sozialversicherung ist aber auch eine erbärmVorläufig ist aber in diesem freidenkerisch liche Liebedienerei gegenüber dem Industrickapital. Die Großagrarier wol- verseuchten Lande die Sehnsucht nach solchen len selber feinen Heller für soziale Zwecke aus- Exzessen der christlichen Nächstenliebe, wie fic geben, sie wollen aber auch die Industrie- Italien in den letzten Jahren erlebt hat, su barone und Großaktionäre der Vergering. pflichtung entheben, für ihre abgeraderten und gebrechlichen Arbeitssklaven zu sorgen.
Mit den Großgrundbesißern, mit dem Industrie und Banklapital gegen das arbeitende Bolt! Das ist das Programm der heutigen Regierungsmehrheit und das Ziel
men werden", so fann man wohl mit Recht den Schluß ziehen, daß die kamnifrommen Christlichsozialen ohne weiteres bereit wären, diesen Anregungen Folge zu leisten.
Devisenturie.
Prager Kurse am 19. Mat.
100 holländische Gulden 100 Reichsmart. 100 Belgas.
100 Schiveizer Franks 1 Pfund Sterling.
des Bundes der Landwirte! In ihrem follen Saß gegen den sozialen Fortschritt und die Arbeiterrechte, richten die deutschen Agrarier ihre Politik auch gegen Zehn tausende von Bauernkindern, die in Fa- 100 Site.. brifen und Forsten auch als Lohnarbeiter be- Dollar. schäftigt sind. Auch diesen Menschen soll mit 100 französische Frants. Hilfe ihrer Väter, die größtenteils im Bunde 100 Bengös. der Landwirte stehen, das Recht auf ein ruhiges, 100 polnische 3loth gesichertes Alter geraubt werden. Die vielen 100 Schilling.
,, Werter Herr, macht es wie Euer Junge: freischt und schreit und brüllt!"
Er ging wieder in die Green- Box und sagte nach einer Weile: ,, Gwynplaine, hilf mir die Wand herunter
laffen."
Er zog sein Taschentuch aus der Tasche. ,, Aber erst muß ich meinen Fetzen vollblasen." Und er schneuzte sich fräftig. Das muß ein Bauchredner stets tun.
Als er das Taschentuch wieder eingefact hatte, ließ er die Seitenwand nieder, die Stetten knirsch tent wie gewöhnlich.
Gwynplaine, wir brauchen den Vorhang erst vei Beginn der Vorstellung aufzuziehen. Mujit, meine Damen! Bum, bum, bum! Diese Menschenmenge, mein Gott!"
Die beiden Zigeunerinnen stellten sich mit ihren Instrumenten gehorsam an die gewohnten Pläge, an die Ecken der niedergelassenen Vorderwand.
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Geld 1349.50 1355.50
Ware
798.-
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648.
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164.47%
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184.57% 2
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376.25
379.25
478.87
476.87%/ s
,, Nun wollen wir das Stück spielen," jaate er, als er schließlich zu Ende gekommen war. Die Zigeunerinnen hörten auf mit Trommeln, man hörte die Ringe des Vorhanges auf ihrer Stange hipgleiten, Ürsus sprach seinen Prolog. Danach puffic er sich ein wenig mit dem Wolf herum.
Zuvor hatte er aber eine wollige Perücke, die er besaß, so auf den Boden gelegt, daß er sie leicht erreichen konnte.
Die Vorstellung des Besiegten Chaos" ging fast wie gewöhnlich vonstatten, nur das blaue Licht, überhaupt der ganze Beleuchtungszauber fehlte. Der Wolf spielte int guten Glauben. Im gegebenen Augenblick erschien Dea und rief mit ihrer bebenden himmlischen Stimme nach Gwynplaine. Suchend streckte sie die Hand aus nach dem geliebten Haupt.
Ursus stürzte sich auf die Perücke, zerzauste sie noch ein wenig, stülpte sie auf und sanft, mit angehaltenem Atem, streckte er nun den struppigen Stopf unter Deas Hand.
Nun übertraf Ursus sich selbst. Das war nicht Dann rief er seine ganze Stunft zu Hilfe, und mer ein Mann, das war eine Menschenmasse. Gwynplaines Stimme nachahmend, sang er mit Da die Leere eine Menge vortäuschen mußte, so unaussprechlichem Gefühl die Antwort des Unrief er seine staunenswerte Bauchrednerkunst zu geheuers auf den Ruf des Geistes. Silfe. Das ganze Orchester menschlicher und tie- Die Nachahmung war so vollkommen, daß rischer Stimen, das er in jich trug, tam gleich auch diesmal wieder die beiden Zigesserinnes in Schwung. Wer die Augen zugemacht hätte, Gwynplaine mit den Augen suchten, so erschrocen hätte glauben müssen, einem jest oder einem Aufwaren sie, seine Stimme zu hören, ohne ihn zu stand auf einem öffentlichen Platz beizuwohnen. sehen. Dea lauschte.
Der Junge im Hof machte ebenfalls einen wüsten Lärm,
Vinos und Fibi bliesen gewissenhaft ihre Trompeten uns schlugen die Trommel. Meister Nicleß, der einzige Zuschauer, erklärte sich das Ganze ebenso wie die Mädchen dadurch, daß Ursus verrückt geworden sei.
Ursus hielt eine feiner langen Reden an die Zuschauer, oft unterbrochen von ungeduldigen Zurufen.
Der aufs höchste verwunderte Govicum schric und trampelte, flatschte in die Hände und vollführte einen Heidenlärm; ganz allein lachte er vie eine Schar homerischer Götter. Dieser Junge entfaltete ein seltsames Talent als Zuschauer. Händen, machten mit ihren Instrumenten, MesFibi und Vinos, zwei Automaten in Ursus sing und Stalbfell durcheinander, den üblichen AbSchiedslärm, der das Ende der Vorstellung und das Aufbrechen der Zuschauer begleitete.
( Fortfegung folgt.)