Beite
ein wahrhaft erschreckendes Maß von sach
Wir haben bereits einen Auszug aus dem hat in dieser Versammlung weiter behauptet, Gefeßentwurfe über die Bergarbeiterversicherung daß die Bruderladen deshalb verjagt haben, veröffentlicht. Der Inhalt dieser Gesetzvorlage weil 50-60 Prozent der Mittel für Verwaltungs ist: Eingliederung der Bruderladen in die Sozial zwecke verbraucht wurden", dadurch hat der versicherung, Herabsetzung der Renten um ein Herr Minister Drittel, Herabsetzung der erworbenen Rechtsansprüche der aktiven Mitglieder um mehr als ein Drittel, Aufhebung des Begriffes„ Berufsun fähigkeit ", Aufhebung der unbedingten Wienrente und endlich auch wesentliche Verschlechte rungen der Krankenversicherung . Angesichts dieses die Rechte der Bergarbeiter und ihrer Angehörigen in geradezu katastrophaler Weise fürzenden Gefeßenmvurfes ist es nüßlich, die Bevölkerung an das sonderbare Verhalten des Justizministers zu dieser Schicksalsfrage der Bergarbeiter zu er
innern.
Der Justizminister, Prof. Mayr- Harting, bat nämlich, wie der„ Glückauf" erzählt, in einer Bolksversammlung ani 27. März 1927 in Fal fenau a. G. unter anderem auch über die beabsichtigte Reformierung der Bruderladen gesprochen und nach Berichten bürgerlicher Zeitungen erklärt:
In der Bruderladenfrage liegt ein greif barer Plan noch nicht vor, sollte diese Frage im Rahuten der allgemeinen Sozialversicherung gelöst werden, wird man trachten, daß die in der Bruderlade Versicherten nicht zu kurz kommen werden. Wenn die Bruderíade versagt habe, so läge die Schuld darin, daß 50-60 Prozent der Mittel für Berwaltungszwecke aufgegangen fcien."
licher Unkenntnis an den Tag gelegt, das kaum mehr zu überbieten ist; denn in Wirf lichkeit betragen die Verwaltungsausgaben bei den Bruderladen 5 bis höchstens 10 Prozent.
Wenn wir uns auch nicht bemüssigt fühlen, das Ansehen und Prestige der Regierung, das fie in den Augen der Bevölkerung genießt, zu erhö hen, eder, falls es nicht vorhanden sein sollte, herzustellen, so sollte doch verhindert werden, daß die Deffentlichkeit durch aktive Minister der Tschechoslowakischen Republik in folcher Weise irregeführt wird. Denn im vorliegenden Falle gibt es nur zwei Möglich feiten:
entweder der Herr Justizminister Professor Mahr- Harting weiß am 27. März wirklich nicht mehr, was er als Minister der Tschechoslowakischen Republit am 10. Feber mit be. schlossen und daher mit zu verantworten hat,
oder er weiß es und behauptet trotzdem dann das Gegenteil.
Der Wahlspruch der Tschechoslowakischen Der Herr Justizminister muß und hat natür Republik lautet:„ Die Wahrheit siegt". Der lich Kenntnis von den Beschlüssen der Wirt- christlichsoziale Professor Mayr- Harting iftschaftsminister vom 9. Feber 1927, die die Reform der Bruderladenversicherung zum Inhalte haben, schon deshalb, weil der Ministerrat in sei ner Sigung vom 10. Feber 1927 den Beschlüssen der Wirtschaftsminister vom 9. Feber 1927 voll inhaltlich beigetreten ist. Der Herr ustizminister weiß daher und muß wissen, daß in der erwähn
ten Sibung des Ministerrates beschlossen wurde, die Reformierung der Bruderladen auf nachstehender Grundlage durchzuführen:
1. Aufhebung der Bruderladen und Eingliederung der Bergarbeiter in die Sozialversicherung.
2. Herabsetzung der Bruderladenrenten für alle vor dem Oktober 1924 Provisionierten um
ein Drittel.
3. Verlust der erworbenen Rechtsansprüche bei attiven Bruderladenmitgliedern von wenig stens 40 Prozent.
4. Aufhebung der Bestimmung über Berufsunfähigkeit und der unbedingten Witwen
rente.
5. Verschlechterung der Krankenversicherung der Bergarbeiter.
Justizminister. I'm Tschechischen gibt es feinen Justizminister, sondern in der wörtlichen deutfchen Uebersetzung gibt es nur einen Minister der Gevechtigkeit"( ministr spravedlnosti). Also, ausgerechnet dem Minister, dem die Einhaltung und leberwachung dieses Wahrspruches zur Pflicht gemach: wird, wird nachgewiesen, daß er eine glatte unwahrheit behauptet hat.
Wenn der Herr Justizminister sich schon auf das Amtsgeheimnis des Ministerrates berufen kann, so gibt ihm diese Berufung höchstens das Recht, zu schweigen, oder nur die Wahrheit zu sagen. Solche Minister der Tschechoslowakischen Republik gestellt zu haben, bleibt das Verdienst der Christlichsozialen.
Ein Antiftlavereigesetz aus dem
Jahre 1927!
Inland.
Samstag, 24. September 1927.
ben Chriftlichsozialen, die Geduld der Masic nicht auf die Probe zu stellen. Sie wird sehr gern eine Verantwortung der Aktivisten hören, Das Rongrua- Blatt wird oppofitione!! fich aber von verlogenen Pfaffen vielleicht in offe ner Versammlung verhöhnen zu lassen, das hieße ihr zuviel Langmut zumuten.
Heiterer Auftakt zu den Gemeindewahlen.
läßlich der Gemeindewahlen ein komfortables Das Prager Tagblatt" hatte am Tage, Die Deutsche Presse" verspricht anGanz im Sinne des Herrn Hilgenreiner... Wigblatt zu werden. Erfreuten den Lefer bisher da die Wahlen ausgeschrieben wurden, immerhin nur die amüsanten Predigten, die einer für sich Zeit und Raum, neben der dreispaltigen Sensaselbst hielt, nicht ohne auch andere durch sie heiter fionsmeldung über das Bor match in Chicago , Bormatch zu stimmen, so wird man jetzt spaltenlang über das als würdiges Satirspiel nach der Tragödie mütigsten Sumor zu fosten bekommen. Erscheint um Sacco und Vanzetti in die Kulturgeschichte da im Blatte des Mayr- Harting am Tage der des Erdteils ohne Kultur eingehen wird, einen Wahlausschreibung ein Artikel unter dem Titel Artikel über die Gemeindewahlen zu brin Die wohlbehütete Republit", in dem wirklich gent. Im allgemeinen hält sich der Artikel auf und wahrhaftig es heißt: fenem Niveau von Klarheit und Schärfe des Urteils, das man in Roda Rodas Feldherrnhügel" Geschäft", fragt dort der Erzherzog den alten Orn io treffend charakterisiert findet. Wie geht das stein. Der zuckt die Achseln: Bald so, bald so
„ Der ,, Der friedliche Bürger kann ruhig schlafen, notabene soferne er nicht zu den Beschüßern gehört, denn die läßt die Sorge um das Wohl des Vaterlandes nicht ruhen. Sie sinnen immer auf nene Mittel, es noch besser zu schützen und die Zahl der Beschützer wächst derart, daß es bald feine Beschützten mehr geben wird. Außer den nationalen Minoritäten natürlich, die bei dieser Schupaftion ncht mittun dürfen.
Wir haben ein schönes und kostspic. liges stehendes Heer mit allen dazu ge. hörigen Zutaten, das wie in allen Ländern nicht nur als Schild und Schwert" gegen äußere Feinde, sondern auch als fester Hort" gegen innere zu dienen hat. Wir haben ferner eine wundervolle Staatspolizei, deren Feschheit und Forschheit selbst die reichsdeutsche Schupo" in Schatten stellt. Wir haben auch eine vorzügliche organisierte Gendarmerie, die im Bedarfsfalle" zur Unterstützung der Polizei herangezogen werden kann. und wir haben, last not least, ein Gesetz zum Schutze der Republit."
", worauf der hohe Serr" leutselig und geistreich antwortet:" Dann wünsche ich ihnen jeden falls das lettere. So ungefähr stellt sich das größte deutsch - bürgerliche Blatt zu den Gemeindewahlen. Nur an einer Stelle mahnt es fraft seiner Autorität zur Mäßigung und schreibt:
„ Das Zollgesetz, die Beschränkung der Gemeindeautonomie, das Gesetz über die Wirtschaftsgebarung der Gemeinden, die Rüstungskredite und nicht zuletzt die Verwaltungsreform, wird in ungezählten Wählerversammlungen herhalten müssen, um gegen die Regierungsparteien ausgenüßt zu werden. Daß diese Gesetze eine sachliche Kritik sehr wohl vertragen, ist gerade an dieser Stelle wiederholt gezeigt worden. Aber wie das nun bei Wahlen schon der Fall ist: die sachlichen Argumente werden in den Hinter. grund treten, und was der arme Wähler in hundert Fällen neunundzwanzigmal zu hören bekommen wird, das wird nichts anderes sein als Demagogie von hüben und drüben. Alle Anzeichen sprechen ja dafür, daß die fünftigen Wahlwerber die feste Absicht haben, am politischen. Gegner fein gutes Haar zu lassen."
Die„ Deutsche Presse" scheint also zu glauben, daß die Entstehung der christlichsozialen Wehrgefeße und des Rüstung fonds für die für die das„ Bald sobald so" Tagblatt vorbild Also nur ruhig und mit jener Sachlichkeit, breite Oeffentlichkeit bereits als ein Iosterlich ist! Nur feine ungarten Ausfälle! Die Nerven geheimnis" gelten fönnen und man frisch eines guten Bürgers vertragen wohl, daß Dempsey brauf los schimpfen kann. Sie macht allen Ern- den Tunney 1. v. schlagen und ihn falt machen stes gegen den Militarismus, gegen die Polizeiwillkür, im folgenden sogar gegen den Sokol" Opposition. Das Vorhaben ist so urblödsinnig, daß es, im Original schwarz auf weiß gesehen, nur heiter stimmen
fann.
will, aber sie hören es ungern, wenn man eine Schandpolitik beim wahren Namen nennt. Und während Tunneys letzte Worte den veredelnden Einfluß seiner klassischen Bildung verraten", laj en die letzten Worte des politischen Leitartiflers im Blatt der Prager deutschen Bourgeoisie den Einfluß einer tiefgehenden politischen fagen. wir Ronfusion erkennen, die ganz im Sinne des Herrn Hilgenreiner liegt, der feine politischen Wahlen will.
Aber unsere Genossen werden auf den Schwindel, der da erstmalig freiert wird, acht haben müssen! Den Klerikalen ist schon zuzutrauen, daß sie den Wahlkampf mit oppositio- Der ehemalige tschechisch- nationalsozialistische Sierra Leone , 22. September. ( Reuter.) In nellen Reden führen wollen. Sie werden ver Abgeordnete Lissy ist, wie wir der„ Tribuna" enteiner außerordentlichen Sigung des gesetzgeben- suchen, die Leute blöd zu machen, und so tun, als nehmen, den Rates des Staates Sierra Leone wurde ein ob sie mit der Regierung nichts gemein hätten. zur Nationaldemokratic Gefeßentwurf angenommen, der die Sklaverei im Durch weidliches Schimpfen auf all das, was sie übergetreten und hat die Ausgabe überWenn auch ein Minister, der als Partei- Protektorat von Sierra Leone , welche vom selbst verschuldet haben, werden sie glauben, sich nommen, die Arbeiterschaft Nordböhmens im politifer spricht. feine Verpflichtung und wahr eigentlichen Staatsgebiet getrennt ist, aufhebt. am leichtesten der Verantwortung entziehen zu Rahmen der nationaldemokratischen Partei zn scheinlich auch fein Recht hat, über interne Be- Das Gesetz tritt am 1. Jänner nächsten Jahres lönnen. Man wird den klerikalen Rednern daher organisieren. Eine feine Beschäftigung für einen ratungen und Beschlüsse des Ministerrates Be- in Geltung und von diesem Tage an werden alle auf die Finger sehen und beizeiten Aufklärung in richt zu erstatten, so glauben wir trotzdem nicht, Sklaven ihre Freiheit erhalten. Ueber den An- die Reihen der indifferenten Wähler tragen müschemaligen Sozialisten“! daß ein tschechoslowakischer Minister das Recht trag wurde nur eine furze Debatte abgeführt; die sen. Wir werden dafür Sorge tragen, daß den Ein Blatt der kommunistischen Opposition. bejist, auch in seiner Eigenschaft als Parteipoli Annahme erfolgte einstimmig. Die Lüde in den Selerikalen keine Demagogic, und sei sie noch so Dieser Tage wird in Prag die erste Nummer des tifer in einer wichtigen, weite Bevölkerungsfreise Gesetzen des Protektorates des Staates Sierra bauernschlau und dummdreist erson-„ Věstník komunistické opposice"( Witteilungsblatt intereffierenden Frage, wie Bruderladenreform, Leone, die den Slavenbesizern gestattete, entfaunen, aus der Verlegenheit hilft. Die Schöpfer genau das Gegenteil zu behaupten fene Stlaven von neuem einzufangen, hatte in der Verwaltungsreform und der Wehrgesetze als der kommunistischen Opposition) erscheinen, dessen von dem, was der Winisterrat, daher er selbst, England starken Protest hervorgerufen, der die Rufer im Kampfe gegen Polizeiknüppel und Mili- Redakteur der bisherige Stellvertreter des Primit beschlossen hat. Herr Minister Mayr- Harting Annahme des genannten Gesetzes zur Folge hatte. tarismus, das fehlte uns gerade noch! Wir raten mators von Prag , Dr. Sfala, ist.
30
Der Rachen.
Querschnitt burch ein Reben. Von Berta Selinger.
Sie hatten zwei Schwestern zu Frauen. Die werden, und das Herz sehrt bitter nach euch, vor eine blond und zart und ganz verwachsen, mit all den fremden Mauerhaufen in der Welt, die schönen, großen Sänden und einem wunderlieb fein grünes Bette haben und keine weisenden, lichen Gesicht, das sie auf alle ihre sechs Kinder winkenden Finger an ihrer Hand. vererbt hatte. Die andere kinderlos, lag, hager
und mager, rothaarig, mit zahnlosem Mund und den gutmütigsten wasserblauen Augen, die man sich denken kann.
::
Seine lebendige Seele hatten sie verhungern lassen in der Fremde und erfrieren unter den frost gen Menschen da droben und ihm keinen O, ihr böhmischen Städtlein, huschelig eingeherzlichen Geranfen, fein warmes und wär bettet in lauter Obstbäumen, die sprossen und menbes Wort vergönnt. Nun famen fic, feinem fnospen und blühen und reifen und Früchte tratoten, fühllefen Leib eine Liebe zu erweisen und gen. Die im Rauhreif blizen und blinkern, die eiferten sich, die fümmerliche Stimmerteinshabe ich dickgepelzt vermummeln im weichen, wär zu verteilen und sie in flingende Münze umzu- meinden Winterschnee. schlagen, mantend, daß der teure Tote nicht mehr
verfohne.
und jedes seinen Rang hatten und seine Kaste. Wie gut war es doch für sie, daß sie für all Das war ihr Stab und ihre Stüße, ihr Wegeweisler auf unsicheren Pfaden.
eintrug. Den Schmuß der Straße an den langen Kleiderschleppen, das Getratsch der Nachbarinnen, den Geruch und das Geräusch aller leiblichen Dinge, häuslichen Zauf und häusliche Freuden, -- Und nun war dieses vor ihnen hingeden Aerger der Hausmutter und des Hausvaters tan mit seinen unordentlichen, unansehnlichen Sorgen. Häusern, die so dürftig aussahen und so mürrisch Verirrte sich ein Neues unter sie, war's ein und verdrießlich, wie in unholden, albenden Mensch, war's ein Gedanke, so ward er gedreht Träumen. Würden sie wohl jemals munter und gewendet und befühlt und bevochen, ob er werden, würden ihre Fensteraugen hell und lustig von Geltung und von gutem Ansehen sei und aus aufblinken im lebendigen Sonnenschein? Würde welcher Staste; und stund er ihnen an, so ward er der feine Duft der Baumblut sich in die offenen zwischen die plüschenen Möbel gesetzt oder zwischen Türen schmeicheln, würde Musik erklingen, eine die verblichenen Schaustücke. Und nun brauchte Fiedel, eine Flaute, oder auch nur ein Dudelsack, er nur so staubig und muffig werden wie sie ein schnvachbrüstiger Leierkasten? War es zu er- selber. hinterlassen, daß es faum die Kosten der Reise ten und weisen, wie die Finger an einer freund- würden, die uns scheinen, als könnten sie nie Zu euch gehören die langen Alleen, die win- hoffen, daß diefe gefrorenen Gesichter je auftauen lichen Hand. Wo die Rotkirschen wachsen, deren lachen und nie weinen? Sein Heimweh fand Ruh, und sein gebrann- Saft sich so füß trinkt. Und die blassen Glas- Wie viele warme, frohlebige Kimmerleins tes Berzeleid, zwischen sechs Breitern und vier firschen und die gelben und die großen schwarzen, herzen müssen uns da droben noch erstarren? Brettchen. Seine fümmerliche Sabe ward ge- edlen Herzfirschen und die säuerlichen Weichseln Bermag all ihre innerlichste Glut, freudig hinge teilt und verfchachert. Seine Stuben standen und die bittersüßen Schnapskirschen, die die schüttet, dies eisige Geblüte nicht zu erwarmen sperrauf im steifen Frost, und dann kamen drei Kinder verschmähen und die Alten schmunzelnd und keinen Sprißer und kein Fünklein Glut in andere und bauten darin ihr Neft. Dreie, die lobpreisen. Wo die samtigen Pflaumen so schwer diese trägen Geister zu bringen? jezt noch zu starf waren im Soffen, um sich im hangen, daß die Aeste Stüßen gebrauchen, um die Schnaps zu ersäufen. süße Last zu ertragen. Und da und dort ist ein Ein wenig bedauerten sie den alten Stimmer weißes Kapellchen mit einem schmalen Bankel Ach, die trägen Geister dieser Bürger, wahrUnd er war Gott ähnlich, und er schuf sich eine lein. Ein wenig verachteten sie ihn, weil er ihnen davor. Und drinnen ein buntes Heiligenbild. lich, fie glichen ihren Wohnungen in den verdrieß- Welt mit viel hohem und niedrigem Getier, Grund gegeben, ihn zu bedanern. Und dann nein, es ist gewiß nicht überirdisch schön, es ist lichen Häusern. Waren da nicht ein paar verbli- Aftenwürmern und Steuerzahlern. Und er schuf waren sie es im Innersten zufrieden, daß er ge- nur gutgemeint wie das winzige ewige Lichtl und chene, mottige Schaustücke, eble Gedanken und ein herrliches Firmament, daran hing er eine storben war und ihnen Plaß gemacht hatte in die papierenen Rosen.. Ich weiß, ich weiß, es Goldſchnittgefühle, wie das plüschene Gerümpel strahlende Sonne, die Dienmüße, auf daß sie seinen hellen, freundlichen Stuben. Nun wohnten dient vielleicht mit zur Verdummung, aber es ist in der guten Stube und wurden nie rechtschaffen leuchte Tag und Nacht. Und daran hing er viel sie nahe bei der Fabrik, und der Vater sparte den wohl auch für manches Auge und manches Herz durchgewärmt und nie gelüftet? glänzende Sternlein, die blanken Knöpfe, auf daß mühsamen Weg über die Felder. Nun wohnten eine Rast und eine Weide. auch sie leuchten Tag und Nacht. Und er richtete Und die dumpfen Schlaffämmerlein, ohne Nang und Kaste auf als strenge Wegeweifler für sie näher dem Städtchen, in dem wärmenden Musik ist um euch, ihr böhmischen Städtlein, Dunsttreis anderer Menschen. von all dem ewigen Wachsen nd Blühen und Fenster, stockdunkel und muffig. Darin sollten Mann, Weib, Ochs und Rind. Und es war febr In der Fabrik waren sächsische Stuhlbauer. Reifen und dem süßen, schweren Fruchtgeruch. sie ihre Hochgezeiten erleben und die süßen gut! Auch die Meister waren Sachfer. Ihrer zwei Musik ist um euch, auch dann noch, wenn euch die Räusche Leibes und der Seelen. Ja, so lag auch wohnten unter den Stimmerleinsstuben. Sie rauchenden Schlote das geliebte Antlitz verschän- der dumpfige Muff in den finsteren Winkeln ihrer waren Brüder und hießen Klaus, und es war det haben. Gehirne, die fein Fensterlein ins Freie hatten... wie im Märchen: der Große war der dumme. Und der tägliche Raum, wo jeder jedes hin
O, ihr seid schön und würdig, geliebt zu
:
lichste Wesen erschaffen, siehe, da war es der Be-Als Gottwater einst in Preußen das herr antie! Und siehe, er war sehr gut und ohne Fehl und Makel und Gott ähnlich! Und er wußte und glaubte das tief und machte auch viele andre bran glauben.
( Fortjegung folgt.)