Donnerstag, 1. März 1928.
Sammlungsergebnisse nach Brüg
abführen?
Das Revierstreiffontitee hat in seiner Sigung am 27. Feber 1928 bei Anwesenheit der Organisa tionsvertreter einhell g beschlossen, die Arbeiter derjenigen Betriebe, in welchen Sammlungen für die streikenden Bergarbeiter des nordwestlichen Böhmen vorgenommen werden, zu ersuchen, das Ergebnis derartiger Sammlungen direkt an das Revierstreitkomitee in Brüg, Bergasbeiterhaus, einzusenden.
,, Man wird nicht behaupten können, daß wir die Novellierung der Sozialversicherung als erste gefordert hätten"
Nun, das mag stimmen, daß die Landbünd ler und die Fabrikantenorganisationen da den Bortritt haben; aber dieses Nachhinken darf nicht
Lefen und weitergeben:
Agrarischer Steuerraubzug gegen die Kleinlandwirte.
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Die Kleinen sollen doppelt soviel zahlen als die Großen. Borschläge der Dorfgemeinschaft zur Bauschalierung der Reinerträge für die Einkommensteuer.- Je größer der Besih, desto weniger trägt er. Der Kleinlandwirt bekommt die Arbeitskraft seiner Kinder geschenkt.
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Ein noch nie dagewesener Steuerbetrug.
Wenn das, was in folgenden Zeilen über die noch über 100.000 Settar sein Eigen nannte, auf jeden Heftar einige tausend Kronen draufzahlen müſſen.
in falscher Bescheidenheit so ausge- landbündlerische und agrarische Kleinbauerit legt werden, als ob die Christlichsozialen sich gefreundlichkeit ans Tageslicht gebracht werden soll, gen die Verschlechterung gewehrt hätten! Sie nicht schwarz auf weiß in unseren Händen waren nicht die ersten! Nun gut. fie ließen wäre, würden wir es selber kaum für möglich den anderen den Vortritt; aber sie waren doch sofort von der Partie, als de anderen das halten. Aber es ist volle Wahrheit: Spiel begannen, und haben sich seit Jahr und Tag redlich bemüht, die Verschlechterung vorzubereiten. Es gab wohl Rückfälle. Wenn die christlichen Arbeiter sich rührten, lenfte man ein, fuchte abzuwiegeln. Staum war der Sturm vor über, rückte der Herr Zajiček oder sonst ein christlicher Arbeitervertreter von neuem mit
einem fulminanten Schmähartikel gegen die so ziale Gesetzgebung heraus.
Noch haben die christlichsozialen Parlamen farier ja Gelegenheit, die Verschlechterung abzuwenden; es liegt an ihnen, den Anschlag zu verhindern. Aber es scheint, daß sie die letten sind, die das wollen. Sie werden da für die ersten sein, an denen sich der Verrat
rächen wird.
Die Agrarier wollen bei der Bemessung der Einkommensteuer einen Raubzug ohne gleichen gegen die Kleinlandwirte und Häusler ansführen.
Die neue Steuerreform gewährt bekanntlich den Banken, den großen Industrieunternehmungen und Kapital sten riesige in die schweren Millionen gehende Steuernachlässe. Das Staatsbudget weist aber nur ganz unbedeutend verringerte Ausgaben aus. Also war von vornherein zu erwarten, daß die infolge der Steuergeschenke an die Großkapitalisten entfallenden Staatseinnahmen auf der anderen Seite durch schärfere und rücksichtslosere Besteuerung des ar Seraus mit der Geschäftsordnung für beitenden Boltes wieder hereingebracht werden sollen. Gegenüber den Arbeitern wird dies ja ausdie Landes- und Bezirksvertretungen! giebig durch die dauernde Einführung der 20 h n Der ursprüngliche Regierungsentwurf zum steuer besorgt, und wie man die SteuerGefeße über die Organisation der pol tischen Verschraube bei den Kleinlandwirten und Säuswaltung( Verwaltungsreform) enthielt die stimmung, daß die für die anfangs 1924 errichte lern anziehen will, das wollen wir hiemit auf fen Gaue in der Slowakei erlassene Geschäftsord zeigen. nung auch für die neue zu errichtenden LandesUnser Steinbauernverband hegte schon seit und Bezirksvertretungen gelten jolle. Dese Geschäftsordnung enthielt sowohl in sachlicher, als längerer Zeit die Befürchtung, daß die Kleinlandin sprachlicher Beziehung derartige Unge wirte und Säusler bei der Durchführung der heuerlichkeiten, daß ein Sturin der Ent- Steuerreformgesetze, namentlich über die Einkom rüstung über diese Zumutung losbrach. Dem mensteuer, neuerdings auf das ärgste benachteiligt konnten sich insbesondere die deutschen Regie- werden sollen. Das Reineinkommen von den landrungsparteien nicht entziehen, und sie buchten es als einen großen Erfolg, daß diese Bestimmung verschwand und an ihre Stelle nun die SS 24 und 72 des Gesetzes traten, wonach die Geschä ts ordnung durch Regierungsverordnun gen zu regeln ist, welche gleichzeitig mit dem Inkrafttreten des Gefeßes, also am 1. Juli 1928,
zu verlautbaren sind."
wirtschaftlichen Betrieben läßt sich ja nicht in allen Fällen gesondert errechnen und es wird also gewöhnlich ein sogenannter pauschalierter Reinertrag zur Bemessungsgrundlage für die Ginkommensteuer genommen. Der Verdacht, daß bei diesbezüglichen Vereinbarungen zwischen den Seither ist es um diese Sache ganz still ge Agrariern und den Steuerämtern wiederunt die worden. Wir nehmen wohl mit Recht an, daß Großen ihre Steuerlast größtenteils auf die Stleidie Regierung und insbesonder die deutschen Renen überwälzen wollen, hat sich in vollem Um gierungsparteien alle Ursache haben, den Inhalt dieser Geschäftsordnungen bis zu den Wahlen in fange bewahrheitet. die Bezirks- und Landesvertretungen zu ber heimlichen. Wenn sich dann nach den Wahlen herausstellt, daß die Geschäftsordnung den Bezirkshauptleuten und Landespräsidenten, also staat
Wie kam diese Schwindelrechnung zustande? Zur Unterstüßung des geplanten frechen Stenerbetruges haben die Agrarier den Steuernahmen und Ausgaben bäuerlicher Wirtschaften ämtern eine Anzahl von Aufstellungen über Einvon drei bis fünfzig Hettar unterbreitet. Schon bei flüchtiger Ueberprüfung des Materials geht daraus hervor, daß die ganze Rechnerei auf eine betrügerische manipulation an den Sleinlandwirten hinausläuft. Die verfältnismäßig hohen Reinerträge der ffeinbäuerlichen Betriebe lommen zustande, indem man ihnen fast keine persönlichen Regien zubilligt. Ein Klein fondwirt mit dret Heftar bat nach diesem Efelsschema lediglich 750 Stronen für Lohn und Verficuna feiner Aushilfsfröfte bei Ernte n. Druich an Personalauslagen. Ein Landwirt mit 30 Seftar perausgabt dagegen angeblich 28.000 Stronen für Sohn und Verpflegung feines Gefindes sowie der Arbeitsleute. Nach dieser Darstellung hat
cin Kleinlandwirt 250 Kronen 903 Kronen ein Großbauer
Arbeitsregie per Getar. Darin lieat on der größte Teil der künstlich errechneten Reinertragsdifferenz. Es wurde car nicht darauf Rücksicht ge Familienmitgleder doch nicht schlechte halten nommen. daß der Kle'nbauer seine mithelferden
fann, als der Grobauer sein Gesinde, daß auch deren Kleidung Wohnung. Verpflegung vom Wirtschaftserträgnis bestritten werden müssen. Nicht einmal die nach dem Einkommensteueraciet ( Paragraph 17. Abfat 4) zufäffige Abzugsroft für den tatsächlichen Eigenverbrauch der Familie wurde in Rechnung gestellt, um den Steuerbehör den einen möglichst hohen Reinertrag der Kleinlandwirtschaften vormachen zu können.
poften ist bemerkenswert, daß sie noch eine Reihe Von der Abstufung der übrigen Ausgabeweiterer wiffentlicher Unwahrheiten enthalten. So weiterer wissentlicher Unwahrheiten enthalten. So
seinen drei Heftar Boden drei Stück Rindvich und zum Beispiel, daß der Kleinlandwirt, welcher auf ein Schwein nebst dem Geflügel hält, verhältnis mäßig weniger Futtermittel zukaufen
muß, als der Großbauer( bei drei Sektar 240 K Futtermittelfosten, bei 30 Seltar 3500 K!). Für Wirtschaftsbeheizung braucht ein BeWie stellen sich die Agrarier die Pauschalie fizer von drei Heftar nur 70 Kronen( Sol; und rung der Meinerträge vor?
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Beichlülle der Internationale.
Die Sitzung des Exekutiv Komitees der Sozialistischen Arbeiter- Internationale dauerte noch den ganzen Sonntag an. Die Ver handlungen hatten eine ganze Woche gedauert; den Vorsitz führte Henderson. Unsere Partei war in dieser Sitzung nicht vertreten, da Genosse Dr. Czech wegen Krankheit entschuldigt war; die tschechischen Genossen waren durch Genossen Dr. So ufup vertreten. Die Erefutive faße eine ganze Reihe von Beschlüssen, darunter auch solche zu af uellen Fragen der europäischen Politik. Eine von Vandervelde und de Broudère beantragte Resolution über den Zwischenfall von St. Gotthard wurde angenom men. Sie hat folgenden Wortlaut:
„ Die Exekutive der S. A. J. lenkt die Aufmerksamkeit der angeschlossenen Parteien auf die ernste Bedeutung des Zwischenfalls von St. Gotthard betreffend die ungarischen Maschinengewehre, der eine besorgniserregende Berbindung zwi schen den Regierungen der fascistischen Reaktion aufdeckt, die aus innen- oder außenpolitischen Rücksichten geheime Rüstung unterstügen.
Die Epekutive stell: mit Bedauern fest, daß die Aktion des Völkerbundes nur sehr Iangjam vonstatten geht und dadurch gehemmit wird. daß gewisse Mächte sich für die Verhinde derung oder Unterdrückung einer solchen Aktion einfegen.
Sie erklärt, daß es notwendig ist, unverzüg lich eine scharfe Stontrolle zur Verhinderung des geheimen Waffenschmuggels zu orga nisieren und vor der Deffentlichkeit die Gefahren aufzuzeigen, die solche Zwischenfälle, wie der von St. Gotthard für den Frieden bedenten.
Die Internationale brandmarkt das Vorgehen der Regierungen in den Ländern ohne Demofratie, die bereits durch Tatsachen bewiesen haben, daß sie, jeder inneren Kontrolle ledig, beabsich tigen, jede Politik der Abrüstung und des Friedens zu burchfrenzen."
den Achtſtundentag war Gegenstand längerer BeDer Vorstoß der englischen Regierung gegen ratung. Es wurde dazu folgende Entschließung angenommen:
„ Die Exekutive der 3. M. J. tenkt die Aufmerksamkeit der angeschlossenen Parteien auf die ernste Bedeutung des Beschlusses der englischen Regierung, das Achtstundenabkommen von Washington nicht zu ratifizieren und durch die Forderung nach einer Revision desselben seine Existenz selbst in Frage zu stellen.
In Ucbereinstimmung mit dem Z. 6 B. for dert sie die Parteien aller Länder die das Abkommen noch nicht ratifiziert haben, auf, under züglich die nötigen Schritte zu unternehmen, damit diese Frage ihren Parlamenten vorgelegt werde;
sie fordert die Parteien der Länder, in denen das Abkommen ratifiziert wurde. auf, cinent Drud auf ihre Regierungen auszuüben, damir diese sich jeder Aenderung widersetzen;
sie gibt weiterhin ihre Zustimmung zu dem Vorschlag des J. G B. Ausdruck, den Achtstundentag und die Forderung nach der Rati fitation der Washingtoner Konvention in den Mittelpunkt der Maidemonstratio nen dieses Jahres zu stellen"
In einer andern Resolution die an den internationalen Kongres geht( Berichterstatter Vliegen), wird die gänzliche Abschaffung der Todesstrafe gefordert. Die Kommission über stolonialfragen ist noch zu keinem abschließenden Bericht gelangt und wird ihre Areftier: die In'ernationale gegen die schmachvolle beit fortsetzen. In einem weiteren Beschluß proBehandlung des Märtyrers der rumänischen Arbetterklasse W. G. Bujor.
Sohle), einer von 30 Seftar jedoch 1590 Kronen! Der Verbandsobmann der deutschen Mein Als ob es um die Hälfte billiger fäme, wenn man lichen Beamten, alle Rechte gibt, den Witg ietern bauern und Säusler, Abgeordneter Gen. Leibl, jeden Rüberfeffel einzeln a brochen muß. Für alle Rechte nimmt, und daß de nationalen Min- bat in der Vorwoche diesbezüglich bei emer Reihe| Versicherungen und Gebäudeerhalderheiten in bezug auf den Gebrauch ihrer Sprache westböhmischer Stenteradminiſtrationen Erhebun tung braucht der Kleine, von dem angenommen rubig binnehmen, weil sie in die Starfung der en gepflogen und hat sich über die Borschläge wird daß er sich den größten Teil kostenlos verkürzen, so werden die Regierungsparteien dies ja Macht der Bureaufratie wünschen, und damit informiert, welche wegen der Pauschalierung der selber macht, und 400 tronen fährlich. bei 40 Schließlich faßte die Exekutive noch eine rechnen, daß de Bevölkerung bis zu den nächsten Reinerträge von den sogenannten landwirtschaft Seftar machen beide Posten zusammen schon 6200 Wahlen an die Sache vergißt. licken( agrarischen) Organisationen unter Auftim Stronen aus. Dabei weiß heute bereits jeder Vorische Fragen und über die Vorberenning Reihe von Beschlüssen über organisato Aber die Herren täuschen sich! Es wird mung des Bundes der Landwirte erſtattet wurden. lontär, daß ſich bei zunehmender Betriebsgröße des internationalen, Rongreſſes. ihnen dieser Betrug an der Bevölkerung nicht Dabei sind wir Kleinbauernfeindlichen Exzessen der die Generalunfosten verffeinern. Belustigend ist Ein Beschluß betrifft die Regelung des Konflikts durchgehen! Wir stellen sie heute schon und wer Agrarier auf die Spur gekommen, welche einfach ferner, daß Ausgaben für Sprunggelder nur zwischen der russischen und ukrainischen Sozialden am geeigneten Orte noch vor den Wahlen die alle Vorstellungen übertreffen. Die Herrschaften bei den größeren Landwirten gerechnet sind, was demokratie über die die Kommiſſion für die na erforderlichen Aufklärungen verlangen. Sollten diese verweigert werden, so werden wir ja vor den von Halm und Ar wollen nicht mehr und nicht zur Annahme verlodt, daß die Mühe der Steinen tionalen Minderheiten( Vorsitzender De Broubevorstehenden Wahlen Gelegenhet haben, die weniger, als daß die Einkommensteuer von land vielleicht von einem wohltätigen Geist beschattet Bevölkerung über diejen neuerlichen Berrat der wirtschaftlichen Betrieben nach einer verkehr werden dürften. Auch wird der Kleinbauer nicht deutschen Regierungsparteien zu informieren. ten Progression eingehoben werde, sie für würdig befunden, so wie die größeren Besitzer wollen beweisen, daß die kleinsten Wirtschaften die Ausgaben für fleineres Juventar( Körbe, Rechen) die„ Die Wahlen in die Bez, werben die Bezirks- hō dy ſt en Reinerträge per Hektar liefern, wäh für Schmiermittel und für den Tierarzt zu vertretungen in Budweis , Pilsen , Brüg, Teplit rend nach ihrer Meinung die Reinerträge mit der Schönau und Aussig 36 Muglieder haben. zunehmenden Größe des Besitzes fallen und bei 30gliedrig werden die Bezirksvertretungen in 234 den Großagrariern um die Hälfte und darüber Bezirken sein und zwar: Prag - Land, Tabor, Kolin, Chrudim , Pardubit, Stöniggräb, Gablon niedriger find, als bei den Kleinbauern. Reichenberg. Trautenau , Tetschen , ihren Vorschlägen betragen
Bezirksvertretungen. Wie
böhmischen Getreidebezirk
Nach
Leitmerig, Komotau , Karlsbad , Biset, Die Hettarreinerträge in einem west Prachat v. Kadne und Laun, 35 Bezirke( die in der Nachricht der„ Narodny Listy" nich einzeln angeführt sind) haben 24 Mitglieder und 30 haben 18 Mitglieder der Bezirksvertretung Die Wahl zahl schwankt zwischen 1300 und 3900.
Besygröße Bezirksrayone nach der Bonität
I
II III
IV
hn
tn Kronen
S
1500
1300 1200
1100
7 1200
1100
1000
900
10 1000
800
700
600
15
300
800
700
600
20
800
700
600
550
30
700
600
550
500
40
600
550
500
450
34884
machen.
Auf diese Weise kommt der doppelte Reinertrag der Kleinlandwirtschaften heraus!
So werden die Steuerbehörden belogen, obwohl auf dem Dorfe jedes Kind weiß, daß die Kleinen fast überall die schlechteren, ertragärmeren entlegeneren Grundstücke und die geringeren Hilfsmittel( schlechteres Vieh, Düngermangel, Geldmangel, keine Maschinen usw.) besigen. Die Uebereinstimmung der verschiedenen Bezirkseingaben läßt darauf schließen, daß hier eine wohl überlegte
Gesamtaktion des Bundes der Landwirte vorliegt, die höchstwahrscheinlich mit den tschechi schen Agrariern abgekartet wurde.
Die Egerer Landbündler hinter Mayer. Nach einer Meldung aus Eger hatte die Bezirkslei tung Eger des Bundes der Landwirte entgegen den Wünschen der Reichsvarteileitung für Sonntag, den 26. ds. die Einberufung eines außerordentlichen Bezirkspartei tages erzwungen, um die Abgeordneten des. Wir unterbreiten vorläufig diese Tatsachen Bundes der Landwirte, Bodma und Kaiser, sowie den Vertreter der Parteifontrolle Stöhr den Mit wachsendem Staunen sieht man hier die der arbeitenden Landbevölkerung und überlassen beiden ehemaligen Abgeordneten Mayer und Reinerträge zusammenschrumpfen, und wollte es ihr, dazu Stellung zu nehmen. Neberflüssig ift, Fanreich gegenüberzustellen. Die über wie man die Tabelle noch verlängern, so wäre ungefähr dicht gefülltenthiele stattfand, sprach Reinertrag in einen wachsenden Reinverlust deutschen Kleinbauern und Häusler , Si Teplik gende Mehrheit der Versammlung, die im bei 70 Hektar die Grenze erreicht, wo sich der noch zu betonen, daß der Zentralverband der Schießhaussaale fich zugunsten Mayers und Sanreichs verwandelt. Nach dieser Berechnung hätte der Schönau, alles tun wird, um den geplanten Schuraus. Die Tagung dauerte acht Stunden. Fürst Schwarzenberg , als er vor der Bodenreform Fenstreich abzuwehren.
cère) Bericht erstattetc.
Mit Genugtuung wird der Bericht über den internationalen Kongreß in der Tschechoslowakei zur Kenntnis genommen. den Schöpfern der internationalen Hymne Eugen Genosse Dr. Soukup stellte den An'rag, Bottier und Adolph Degeyter in Lille ein
Denfmal zu setzen. Der Antrag wird die nächste Sibung beschäftigen. Genosse Dr. Adler bean= tragte die Schaffung und Herausgabe einer großen wissenschaftlichen Enzyklopädie des Sozialismus.
Radič begeht wieder Majestätsbeleidigungen.
Belgrad , 29. Feber. Ungeheuerer Tumult herschte heute wieder in der Stupschtina, als der troatische Bauernführer Stefan Radic die Zustände im Belgrader Gefängnis kritisierte und nicht nur den verantwortlichen Minister, sondern auch den König verantwortlich machte. Die Regierungsparteien brachen in Hochrufe auf den König aus. Der Stupschtina- Präsident schloß die Sigung mit der Bemerkung, er wolle später die Bestrafung Stefan Radics dem Parlamente vorschlagen.
In der Nachmittagssigung gab der Antrag drei Sigungen Anlaß zu stürmischen Auscin anderseßungen und einem heftigen Hand= auf Bestrafung Rabies durch Ausschließung von gemenge, so daß die Sigung unterbrochen
werden mußte.