Samstag, 16. Juni 1928.

Devijenturse.

Prager Kurse am 15. Junt.

100 holländische Gulden

elo

Ware

. 1358 95

1364.95

100 Reichsmart.

804.10

808.10

100 Belgas

469.65

472.65

1 Pfund Sterling

100 Schweizer& rants

648.75

651.75

164.23

165.28

100 Lire

176.72

1 Dollar

38.60

100 französische Frants

132.12

188.82

100 Dinar.

59.15

59.65

100 Bengos.

587.82

100 polnische Bloty.

100 Schilling

376.92% 478.20

178.19/ 2 84.00

590.32 879.924/ 2 476.20

Sette B.

und Menge der Sendungen ist eine beschränkte.

Das Leben im Ging Ging- Gefängnis Die Annahute einter folchen giebesgabe von da

im Gtaate New York .

Von Lewis E. Lawes.

heim ist wichtig zur Erhaltung der Beziehungen mit der Familie und die beste Gewähr gegen einen Rückfall zum Verbrechen, aus diesem Grunde gestatten wir es.( In der Tschechoslowakei verboten!)

Der Tag beginnt für den Sträfling um sechs Nach dem Abendessen bis zum Ginbruch der Uhr früh durch das Ertönen eines Gongs. Dreißig Dunkelheit fönnen die Sträffinge in den Anlagen Minuten später fäutet die zweite Glode, da muß weds Grhohuig herumgehen. Fußball und Hand­bereits jeder Mann außerhalb feiner Zelle und ball sind die beliebtesten Spiele.( Bei uns müssen angezogen sein. Dann beginnt der übelriechende sie im Gänsemarsch in Hofe unter strengster Be­Gang zu dem offenen Kanal, wo die Kübel ent- wachung eine Stunde herumlaufen.) Sobald die leert werden. Um 7 Uhr ist das Frühstück. Jeder Sonne untergeht, ertönt wieder das Pfeifensignal Sträfling erhält Sache oder Haferbrei und um und alle Männer begeben sich mit ihren Kübeln 7 lir 50 beginnt die Arbeit. Jeder Strafting wieder in ihre Zellen. Für viele Sträflinge be­hat ein gewisjes Arbeitspensam zu erledigen, das ginnt jetzt eigentlich erst das Leben. Briefe und er leisten muß, es gibt bei uns fein fflavisches Papiere werden verteilt. Jeder Brief von Ges Antreiben, aber auch kein Müßiggehen. Wird ein liebten und Freunden erneutert ihren Lebensmut Sträfling beim Rauchen ertappt, so hat dies eine in der scheinbaren Endlosigkeit der Jahre. Düſter Strafverlängerung von 30 Tagen zur Folge, und traurig ist bloß das Leben jener Leute, die außerdem verliert er die Rechte, die einem Straf von niemandem einen Brief in ihre Saft be­ling der A- Klasse zustehen.( Rauchen während kommen. der Mußzezeit ist erlaubt.)

Der nachfolgende Aufsatz über das| davon Gebrauch zu machen und ich denke, es typische amerikanische Gefängnis Sing Sing wird auch nie der Fall sein. in Dasining im Staate New York , stammt aus der Feder eines ehemaligen Gefange­nenaufsehers dieser amerikanischen Straj anstalt, in welcher der Autor 25 Jahre wirkte. Der Artikel erschien in The Worlds Work". Die Schilderung ist schon deshalb intereffant, weil sie lehrt, wieviel wir noch Feuerspeier. Am Kolonialtag in Stuttgart auf dem Gebiete des Strashauswesens in ift zur höheren Ehre Deutschlands im Ausland" Bezug auf Sumanität zu lernen haben. ein Duvend afrikanischer Feuerspeier vorgeführt Die Redaktion. worden. Dabei ist allerdings wie die Zeitungen Wenn die große, eisenbeschlagene Tür hinter melden folgender Betriebsunfall passiert: Bei einem neuen Sträffing ins Schloß fällt, kommt der Afrikavölkerschau auf der Kolonialausstellung er zuerst zum Protokollbeamten. Hier erhält er wurde einem Feuerspeier von seiner Frau infolge eine bestimmte Nummer, die dann in Verbin­einer Verwechslung der Flaschen, Benzin statt Be- dung mit seinem Namen genannt wird der troleum gereicht. Die Folge war, daß bei dem Aus- Name darf nie weggelassen werden, wie viele fpeien der Flüssigkeit die Flammen zum Teil zu Leute vielleicht denfent, zu­rüdschlugen und dem Neger an Kopf und Händen schwere Brandwunden beibrachten. Da auch das Bodium noch in Brand geriet, entstand eine Banif unter dem Publikum. Die Afrikaner, hatten indes fen die Geistesgegenwart, die Flammen mit Tüchern und Teppichen zu erstiden. Der Verunglückte dürfte faum mit dem Leben davonkommen." Was tuts? Es lebe die koloniale Idee! Ein neuer Feneripeier

ran!

Journalisten- Anekdoten.

Wer's liest, berzweifeli. Redakteur: Um Gottes willen, wo find denn meine Manuskripte hingekommen, hat die ciwa Baby zerrissen?" Frau: Aber Schatz das Kind kann doch noch gar nicht lesen."

Kindermund.

Der kleine Willy besucht seinen Onkel, den be­rühmten Schriftsteller, in deſſen Arbeitszimmer. Er bewundert die große Bibliothek und fragt: Was tuft du denn mit den vielen Büchern?" Onkel: Die brauche ich bei meinen Arbeiten."- Willy: Ach so, aus den Büchern schreibst du wohl ab?"

Befähigungsnachweis.

Eine große Berliner Zeitung juchte einen gofal Reporter. Aus zwei Dußend Bewerbern wurden drei auf die engere Wahl gestellt und jeder dieser drei mußte einen Probebericht schreiben. Der eine schrieb: ,, Gestern hatten wir einen Anblid, der uns das But in den Adern gefrieren ließ. Eine Droschke, die in sehr raschem Tempo die Friedrichsstraße hin abgefahren kam, hätte fast ein Kindermädchen mit zwei Kindern überfahren. Es hätte eine herzzer­reißende Katastrophe gegeben, wenn das Kindermäd­then nicht in wunderbarer Voraussicht die Stinder zu bause gelassen hätte und selbst zufällig in einen Drogenladen getreten wäre, als die Droschte vorbei lam. Dann wandte auch der Rutscher, gerade be­vor er an die Krenzung kam, den Wagen um, weil er etwas vergessen hatte, und fuhr in entgegengesetz­ter Richtung davon. Wäre nicht dieses wunderbare Zusammentreffen von Zufällen gewesen, so wären ein liebender Bater, eine zärtliche Mutter und trene Brüder und Schwestern in tiefstes Weh und fast un erschwingliche Beerdigungskosten gestürzt worden." Dieser Mann wurde angenommen.

Mildernder Umstand.

Ein bekannter Journalist weilte im Winter zur Aur im Gebirge. Eines Tages gesellte sich auf einem einsamen Spaziergange ein verdächtiges Indivi­duum zu ihm.

Im Laufe des Gespräches äußerte er sich fol­gendermaßen:

Ich möchte am liebsten wieder etwas ausfreffen, damit sie mich einlochen. In der Freiheit trepiert man vor Hunger. Dort hat man wenigstens seine Nation."

Sie wollen mich doch nicht umbringen?" fragte der Journalist erschroden.

"

Was sind Sie?" lautete die Gegenfrage. " Journalist." Einen Journalisten umbringen? Wo denken Sie hin! Man wäre instande, mich freizusprechen." Diskussion.

Ein Schriftsteller gab einem Manne, den er sehr schätzte, öfter seine neuen Arbeiten in Manu stript zu lesen. Eines Tages sagte dieser zu ihm im Scherz: Ihr letter Auffay hat mir so gut gefallen, daß ich ihn am liebsten unter meinem Namen druden lassen möchte. Tun Sie das nur", rief der Schriftsteller eifrig, Sie werden schon sehen, wie ich dann unter meinem Namen Ihre Ansichten wider Iege." Stilblüten.

Dann wird er eingekleidet" und erhält em in der Strafanſtalt erzeugtes Gewand aus gro­bem grauen Tuche.( Streifanzüge sind nicht mehr in Sing Sing Mode.) Dann wird er in das Hospital zur ersten Untersuchung geführt und von dort in einer Einzelzelle auf der Gallerie Nr. 13 eingeschlossen. Der erste Schritt in diese schwere, mit einer Stahltüre verschlossene Zelle ist eine der größten Tragödien, die einen Mann im Leben überhaupt treffen kann. Denn hier hat bisher jeder Mann, und wenn er noch so verstockt und hart war, Tränen vergossen.

Die Größe der Zellen ist 7 Fuß Lange, 3 Fuk 3 Boll Breite und 6 Fuß 7 Zoll Höhe. nicht ein Sonnenstrahl ist seit dem Jahrhundert ihres Bestehens in diese Zellen gedrungen und sie besiben auch fast feine Ventilation. Jede Zelle besitzt ein eisernes Bett, eine Strohmatraße, ein Stiffen und Decken, elektrisches Licht, ein Trink gefäß aus Zinn und einen eisernen Kübel, sonst nichts.

neuen Sträffinge in diesen Zellen eingeschlossen, Während der Aufnahmezeit verbleiben die mit Ausnahme der Mahlzeiten und wenn sie für kurze Zeit zu weiteren Untersuchungen gehen: zur Untersuchung ihrer förperlichen, geistigen und erzicherischen Fähigkeiten, schließlich in die Ber­tillonabteilung wo sie photographiert werden und man einen Fingerabdrud vornimmt. Die Sträf linge sehen diese Anfangsperiode mit der Einzel haft als die ärgste Zeit des ganzen Strafvollzuges an. Das einzige Privilegium dieser ganzen Periode ist ein Sonntagsbrief.

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Wenn einer feinen Brief zu schreiben hat, Jeder ausgenommen flüchtige Sträflinge, oder feine Zeitung oder eine Wochen­die wieder eingebracht wurden oder Renitente schrift liest, dann kann er seine Zelle reinigen ganz ohne Rücksicht auf die Art ihres Verbrechens, oder sein Gewand ausbessern. Manche studieren, werden in die A- Klaffe eingeteilt Als solcher manche betreiben ein Handwerk. Ein paar Sträf hat er die Erlaubnis, während der Woche linge arbeiten an einer Erfindung, Sachen von einmal, außerdem noch am Sonntag einmal einem Sicherungsschloß angefangen bis zu einent einen Besuch zu empfangen. Monatlich darf lenkbaren Luftschiff. Solche Arbeit hält den schaf der Sträfling an vier Sonntagen und viermal fenden Geist wach. während der Woche Briefe schreiben( also acht Zwei Stunden später werden die Sträflinge Briefe monatlich in der Tschechoslo aus dem alten Gefängnis in das Gefängniss wakei einen Brief in sechs Wochen!), wöchentlich fino geführt. Der Zweck diefer Sache ist in darf er nicht mehr als 3 Dollar für Nahrungs - erster Linie, die Sträflinge nicht so lange in die mittel ausgeben. Wenn aber ein Sträfling fich fen engen und unhygienischen Zellen des alten iugendetwas zuschulden kommen läßt, Renitens Gefängnisses zu lassen. Sträffinge des neuen oder Rauchen, wird er in die B- Stlasse eingeteilt Gefängnisses verlassen dagegen ihre Zelle nur und hier darf er nur einen Besuch pro Woche zweimal in der Woche. und einen am Sonntag während eines Monais empfangen.( In der Tschechoslowakei darf er während des ersten Drittels der Strafe nur ein mal in sechs Wochen, im zwveiten Drittel nur einmal im Monat besucht werden!) Ein Sträf­Rebensmittel pro Woche faufen. Ein neuerliches ling der B- Klasse darf nur um Dollar Vergehen hat eine Degradierung in die E- Stlaffe zur Folge, in welcher er aller Privilegien ver luftig wird, uur gelegentlich einen Brief schreiben darf.

-

und

Um etiva halb 10 Uhr abends ist Retraite, da werden die Lichter abgedreht. Jeder Sträfling ist nun allein und so sicher von der Welt abge­schlossen, als ob er in einem Grabe liegen würde. und es ist für die Wächter durchaus nichts jela längs der Galerien gedämpfte Seufzer der Straf tenes, während der langen Mitternachtsstunden linge zu vernehmen.

Ueberfeit von J. Reismant.

Volkswirtschaft.

Diese Art der Einrichtung wird von der Deffentlichkeit vielfach mißoerstanden. Nicht zur Demütigung ist diese Institution geschaffen, son Konsumgenoffenschaften verhindern dern als Antrieb zu guter Aufführung eine internationale Bertrustung. viel wichtiger als Schlagen und Anketten und Dunkelzelle, Strafen, die früher hier verwen- Vor furzem erst hat der Internationale Nur weniger Menschen Geisteskraft fann det wurden und noch in Gefängnissen angewendet Linoleumtrust, verkörpert in der Kontinentalen eine solche harte Strafe länger als eine kurze werden. Eine große Anzahl von Sträffingen Linoleum- Union in Zürich , die leßten Außen­Beit ertragen, wie durch einen Versuch im haben eine sogar 20jährige Saft abgebüßt, ohne feiter in Deutschland aufgesogen. Die gleichen Auborn- Gefängnis im Jahre 1821 erwiesen je der hier sehr geschäßten Privilegien verluftig Bestrebungen waren in Schweden vorhanden, da wurde. Das Ergebnis dieses Experimentes war zu werden, die nicht besondere Vergünstigungen, die schwedische Trustfirma Forshaga die kleine nämlich, daß eine Anzahl Sträflinge sich in sondern das Privileg( nicht das Recht) jedes norwegische Linoleumfabrik Viktoria bei Oslo er­tobende Frre verwandelten, so daß der Staat Mannes sind, der sich nach den Verfügungen werben wollte. Wäre diese Erwerbung zustande New York ein System jetzt anwendet, das den richtet. Nur ein Viertel der Straflinge wurden gekommen, dann wäre auch die Linoleuminduſtrie Namen Auborn- Syſtem führt. Dissent System in die B- Klaffe eingeteilt, und je ein Sträfling der skandinavischen Länder restlos vertruſtet wor gemäß werden die Sträflinge nur während der unter 25 in die C- Klasse ein Zeichen wie den. Daß dann die Linoleumpreise einfach in, Nacht in ihren Zellen eingeschlossen, aber arbeiten leicht die Anordnungen, die hier Geltung haben, einer Höhe diffiert worden wären, die dieser während des Tages zusammen in Gruppen. einzuhalten sind. Industrie gewaltige Gewinne sichert, ist flar. Die Mittags ertönt ein Pfeifensignal und die in Erwerbung der Linoleumfabrik Bittoria bedurfte Früher erlaubte man den Sträflingen nicht, daß sie miteinander sprechen, aber dieses Schweige- Kompagnien verfammelten Männer marschieren aber der Senehmigung der norwegischen Regie­system wird schon seit 15 Jahren in Sing Sing in den Speisesaal, wo sie in der Regel ein Stück rung und die norwegischen Stonsumgenossen­fräftigen, gefunden Fleisches, Gemüse, Brot und schaften haben rechtzeitig die norwegische Regie­nicht mehr angewendet. Staffee bekommen. Frisches Gemüse oder Obstrung auf die Gefahren, die dieser Verkauf mit sich werden nicht verabreicht, da die Verpflegungs­quote nur 21 Cents( Ke 7.-) pro Tag und Mann beträgt und man daher nur die gröbste Nahrung anfchaffen kann.

Wenn die Aufnahmezeit vorüber ist, kom­men die Sträflinge von der Galerie Nr. 13 in den Hauptzellenblock und müssen hier Sohle Schaufeln und andere schwere Arbeiten vollführen. Jeder neue Sträfling muß diese schwere und ichmußige Arbeit leisten, insofern er körperlich dafür geeignet ist. Seinerlei Protektion wird je im Gefängnis ausgeübt. Reinerlei Einfluß. iveder ein politischer, noch ein anderer, macht sich innerhalb der Sing Sing- Mauern geltend. Für mich und die anderen Beamten des Sing Sing sind die Sträflinge eine Anzahl Einheiten, Roh­produkte, die durch das Mühlsystem unseres Straf bauses gehen müssen. Es ist bei uns wie in einem Geschäftsbetriebe, hier gilt es aber nicht, aus dem Verbrechen Dollars zu münzen, sondern aus den die Gesetze mit Füßen tretenden Men­fchen solche zu machen, die Gesetze respektieren.

ung auf die Gefahren, die dieser Verkauf mit sich bringt, aufmerksam gemacht. Ueber den Erfolg der Aktion der norwegischen Konsumgenossen schaften berichte. die Frankfurter Zeitung ":

,, Die norwegische Regierung hat ihre Zustim­mung zu dem Verkauf verweigert, nachdem sich der Landesverband der Norwegischen Stonsunt­Genossenschaften erboten hatte, die Fabrik zu glei­chem Preise zu übernehmen. Hinter diesem An­gebot steht dem Vernehmen nach der Nordische Ge­nossenschaftsverband in Kopenhagen , welcher die Stonsumgenossenschaften als Hauptorganisationen, in Schweden , Norwegen und Dänemark vertrits. Wie verlautet, plant der Nordische Genossenschafts­verband überhaupt die Fabrikation von Linoleum in vollem Umfange aufzunehmen, der den Bedarf der drei skandinavischen Länder deden könnte. In diesem Zusammenhange muß daran erinnert wer den, daß der besonders fapitalfräftige und ichr unternehmungsluftige schwedische Konsumgenoffen­schaftsverband durch erfolgreiche Aufnahme der Fabrikation von Gummischuhen in den letzten Jahren das sehr starke Monopol der dret privaten schwedischen Gummifabriken auf diesem Gebiete vollständig zersprengen fonnte. Die hohe Renta­bilität der Forshaga Gesellschaft hat den Genossen­schaftsmännern wahrscheinlich einen Fingerzeig dafür gegeben, daß sie auch auf diesem Gebiete einen für die Konsumenten erfolgreichen Vorstoß machen könnte."

Viele Leute wundern sich auch, wenn sie hören, daß die Sträflinge unter Wiufifbegleitung einer Kapelle in den Speiseraum marschieren. Diese aus Sträflingen bestehende Stapelle wird genau so wie beim Militär bei uns verwendet, da unter Musikbegleitung marschierende Männer leichter dirigiert werden können, als ein bunter Saufen. Andere Leute wundern sich wieder dar­über, daß nicht ein einziger Mann der Wachen eine Waffe trägt, selbst nicht im Speiseraum oder im Vortragssaale, und daß troydem keine Un ordnung herrscht. Andere wieder wundern sich darüber, daß den Sträflingen der Gebrauch von Sing Sing ist ganz auf dem Prinzipe eines Meffer und Gabel gestattet ist. Die Sache ist Gemeinwesens aufgebaut. Mit seinen 1650 Sträf eben die, daß Siang Sing genau so wie jede lingen erzeugt und repariert es seine eigenen andere Gemeinschaft von vielen Menschen ange­leider und Schuhe, focht und verföstigt seine sehen wird und es gab hier noch nie einen Auf­eigenen Nahrungsmittel, produziert sein eigenes ruhr, obgleich Gefängnisdirektoren sich gewöhn Licht und feine eigene Dampffraft, fein eigenes fich fürchten, was da passieren fönnte, wenn so Gis, bäckt sein eigenes Brot, versorgt seinen eige- viele Menschen beisammten sich mit ihren be: nen Fleischereibetrieb und sein Lebensmittel- Tische benüßten Meffer bewaffnen würden. magazin, pflegt seine eigenen Stranten unter der Wenn das Mittagmahl beendet ist, gehen die Leinung von Aerzten und Zahnärzten, reinigt Leute hinaus, um sich auszuruhen, zu rauchen, feine Stanäle, wäscht seine Wäsche rein, hat seine| Fangball zu spielen, zu plaudern, bis die Pfeife eigene Schule, sorgt sich um seine eigene Unter wieder ein Zurück in die Arbeit" verkündet. haltung, baut feine eigenen Spazierwege und Die einzige Ausnahme für diese Gepflogenheit Diese Notiz zeigt, daß fapitalsfräftige Ge­Die Prinzessin tam an, wobei ihr die folgenden Straßen, hält seine eigenen Gebäude im Stande, der Arbeit von 8 Uhr früh bis 4 Uhr nachmit gleicht, wenn man die alten Zellen nicht gesehen tags gilt für jene Leute, die Schulunterricht nossenschaften nicht nur zur Eigenproduktion von boran gingen. hat, einem Hotel", hat seine eigenen Friseure, haben. Die Zwangsschule für alle Leute, die Massenartikeln übergehen können, sondern auch versorgt eine fleine Bauernwirtschaft, Moiferei, in den sechsten Grad gehören, beträgt eine Stunde die Fabrikation von Waren in die Hand nehmen Brutanſtalt, Scheuern und repariert auch seine täglich. Auch Korrespondenzkurse werden den können, die zu einem großen Teile vom Bürger­Garagen für Lastautomobile in großer Anzahl, Sträflingen gestattet und haben schon vorzügliche tum gefauft werden und darüber hinaus die rest hat seine eigenen religiösen Ererzitien unter der Erfolge gezeitigt. lose Vertruſtung bestimmter Industrien, die auf Leitung von berufenen Priestern, seine eigene Um 4 Uhr nachmittags wird in der Speise- Waffenerzeugung eingestellt sind, zu verhindern Er umarmte sic in Gedanken, bevor er es lant Bücherei, hat seine eigenen Gesetze, einen eigenen halle ein leichtes Abendessen verabreicht, diejeni vermögen. Die Konjumgenossenschaften dienen Gerichtshof für seine lebeltäter und auch ein gen Sträflinge, welche Lust dazu haben, fönnen daher nicht nur ihren Mitgliedern auf das Beste, Gefängnis im Gefängnis" für diefelben. Dann sich ihr eigenes Essen zubereiten, aus Lebens sondern damit indirelt auch den gesamten Non­In der Stimme der berühmten Sängerin er feine eigenen Erzeugungen eine Strickwaren mitteln, die sie in der Gefängnisfantine kaufen. fumenten. lennen wir die Hand ihrer Mutter. erzeugung, eine Färberei, eine Schuhwarenwerk- Da der Betrag der wöchentlichen Einkäufe die Wie dieses Beispiel zeigt, können die wirt­statte, eine Matratzenerzeugung, Vürstenbinderei, Summe von 3 Dollar nicht überschreiten darf, schaftlich schwachen Arbeiter und Angestellten Wietallblechfabrikation, welche jährlich Gitter ist das Essen naturgemäß einfach, doch ist für Abfamilien durch ihren Zusammenschluß in den im Werte von mehr als 650.000 Dollar( 20 Mil- wechslung gesorgt und trägt zu einer besseren Konsumgenossenschaften das rücksichtslose Profit­Moral und Festigung der Gesundheit bet. Die streben der Industriegewaltigen im Baune halten. lionen Ke) erzeugen. Die Wachmannschaft innerhalb der Sträflinge dürfen auch Sendungen von Die Nutzanwendung aus dieser furzen Betrach Gefängnismauern trägt keinerlei Waffen, Verwandten mit einfachen Nahrungsmit- tung fann daher nur sem, daß Arbeiter und Ecechiel... las mit dem einen Ange und doch besitzen wir ein Büchsenzeughaus und Gasteln und Obſt, auch von Freunden, empfangen. Angestellte restlos den Konsumgenossenschaften bomben. Wir hatten noch niemals Veranlassung, Lugusspeisen werden nicht gestattet, die Anzahl beitreten mögen.

*:

Der Angriff wirbelte den Staub in dem von Regen durchweichten Gelände auf und ließ ihn kniv­fchen zwischen den Zähnen der Grenadiere.

tat.

Sie ging mit Händen, talt wie die einer Schlange. Er trug einen sehr kurzen Ueberrock und eine Hose in derselben Farbe.

schrieb mit dem anderen.