Donnerstag, 16. August 1928

Erfolg der Selbsthilfe.

Vom Rundfunt.

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baft balbe Arbeit am Felb. 18.35-18.45 ifchechischei

Unterhaltungsmufir. 20.10-21.10 Konsert.- Brünn:

17.00-18.00 Nachmittagsfongert. 18.00-18.10 Deutsche

Abenofongert. 20.10-21.00 Rammermusif. 22.20-23.00 6.

üblichen Revers nicht unterzeichnen müssen, der vergreifen zu können, wird sie vorher noch die unter stürmischem Beifall auf Hausherrentagun­ionst vor dem Wahlgericht zur Mandatsaberfen. Wahlen in die Landes- und Bezirksvertretungen gen paradieren. Gewöhnlich ist es der kleine nung genügt. Dabei wurde die Parteileitung von über sich ergehen lassen müssen. Fast könnte man Wann", der Säuslerprolet, der für die Jongleur Empfehlenswertes aus den Programmen. hent früheren kommunistischen Abgeordneten daran glauben, daß eine besonders gütige Vor- fünfte dieser Leute das Sprungbrett abgeben muß. Tanssil, der wegen seiner temperamentvollen fehung über die Mieter waltet; im vorigen Jahr wie weiland Queger dem kleinen Mann muß Freitag. Reden nun lange Gefängnisstrafen abzubüßen Gemeindewahlen, in diesem Jahre wieder Wahlen. geholfen werden" natürlich auf Kosten der Betagskonzert, 17.00-18.00 Stammermufit, 18.00-18.25 Deut. Brag: 11,00-11.45 Schallplattenmufit, 12.05-12.55 Mit hat, rechtzeitig auf die schon damals bekannten Wer also im vorigen Jahre den Ernst der Lage filosen und zum Vorteil der Großkapitalisten, fobierauf: Deutsche landwirtschaftliche Sendung: M. N. C. Ing. fche Sendung: Wetterbericht und Tagesneuigkeiten, moralischen Qualitäten des Herrn Stubicsko auf noch nicht begriffen hat, der dürfte wohl mittler wird auch hier der Kleinhäusler herumgezeigt, Budolf Effenberger: In bie wiefe Bauer ſted bein Gelb, mertjant gemacht! weile eines Besseren belehrt worden sein. Wem dessen Existenz angeblich durch den Mieterschutz Arbeiter borttag. Ing. B. Stočes: Jahrestag der Gemeindefinanzgesetz und alle sonstigen Ruhmes bedroht wäre. Alls ob jener Teil der Bevölkerung, Beimarer Berfaffung. 19.30-20.00.. nad) regburg, taten dieser Bürgerblodparteien bisher Wurst ge- der es trop Plage und Entbehrung nicht zu cinen 11.00-12.00 Bormittagstonzert. 12.15-13.15 Stallplatten Die Landpost" berichtet auf Grund tschechistige Mietzinssteigerung, besonders aber durch die deren die ererbten, erheirateten, durch Zinsertrag Breffenachrichten. 18.10-18.25. Deuifme blieben sind, der dürfte nun durch die 40- prozen- eigenem Heim bringen kann, dazu da wäre, an- mufif. 15.00-16.00 stongeriübertragung aus der Austellung. scher Blättermeldungen: Die politische Bezirksver- Ausschaltung des Mieterschutzes bei den Neuver längst bezahlten und doppelt und mehrfach be- r. bento Micsod: Suniene des Kleinfindes. 19.00-20.00 waltung Taus gab der Fleischhauergenossenschaft mietungen daraufgekommen sein, daß die Haus zahlten Häuser immer wieder bezahlen zu müssen.. nach Brag und Breßburg Konzertübertragung aus der in Neugebein die Weisung, die Fleischpreise zu herren ihre Forderungen durchsetzen werden, falls erniedrigen. Darauf wurde der Stilopreis von 14 diese Parteien am Ruder bleiben sollten. In der Betrachtung dieser Dinge dürfen die Aussteluna. Preßburg : 18.00-19.00 tonaert. Lon­Mieter nie den Erfahrungssatz außeracht lassen, Beritn: 20.00 Fernsteuerung von Empfangern zur Aus auf 12 K herabgesetzt. Die Marktvertretung Neu­Und nochmals die Scheuklappen herunter!" daß gerade auf dem Gebiete der Profitspekulation faltung von Empfangsstörungen. 20.30 Symphonie- on­gedein protestierie dagegen und erklärte, daß der Weieter, lernt endlich unterscheiden zwischen jenen die ärgsten Beispiele den stärksten Anreiz aus für Facharbeiter und Werkmeiſter. 20.30-21.00 Senit unb Kilopreis auf mindestens 10 K gesenkt werden Parteien, die in Konsequenz ihrer Selassenstellung üben, bei den kleinen Häuslern wie bei den gro- sandverf im Alterunt. müffe. Die Landwirte von Neugedein griffen zur und ihres Programmes fich rückhaltlos und mit ßen Zinsgeiern. Es brauchte nur der Mieter 18.55-19.20 Arbeitsfout Selbsthilfe, schlachteten Vich, verkauften das den ganzen Aufgebot ihrer Kampfmittel für die schutz zu fallen und man würde seine Wunder Südfee". 20.15 wieder unb Duette. 21.15 Bollstüml.:- Fleisch zu billigem Preis und nahmen für ein unverminderte Aufrechterhaltung des Mieterſchut- erleben; drastische Beispiele hicfür hat uns die Schlager und Teine Gnifteh 18.30-18.55 Der moderne Stud Bich trotzdem um 63 Prozent mehr ein als es eingesetzt haben zum Unterschied von jenen Zeit nach dem 1. April dieses Jahres schon ge- biertet der Befferiiffer".- wünchen: 19.00 linierhaltungs beim Lebendverfauf. Parteien, die, indem sie die Mieter an ihren Par liefert. Die Mieter haben aljo alle Ursache, auf tonsert. 20.15 Waunfter: Bunter Abend. Königsberg : 18,30 teifarren spannen möchten, es aber dabei auch mit der Sut zu sein, damit sie bei den kommenden Schaupellen, Lichinellen, elektrische Wellen, 20.10 Der den Hausherren- Wählern nicht verderben wollen. Wahlen nicht abermals auf die verlogenen Bie- Kampf der Technit. Brantfurt: 20.00-20.20 Fortschritte Oft genug hatte man ja schon Gelegenheit, die dermeiereien derartiger auchsozialen Parteien hinten: 18.10 stalifornische Graahlungen, 19.30 Merfwürdig Wortführer dieser Parteien beobachten zu können, einfallen. Die Alternative ist sehr einfach gestellt, wie sie das cinemal sich bemühen, den Mietern aber blutig- ernst hie Mieterschutz, hie Bürger zu Gefallen zu reden und das anderemal wieder block!"

Hlinka in Rom . Wie die tschechische Presse meldet, wurde der Führer der slowakischen Volts. partei, Linta, nach Rom beordert. Man nimmt an, daß die Reise im Zusammenhang mit der Durchführung des fürzlich mit dem Vatikan abgeschlossenen modus vivendi für die Slowakei besteht. Es handelt sich hier vor allem um die Abgrenzung der Besißtümer der Diözesen Gran und Rožnava und um die Be timmung des Sitzes und der Person des fünf­figen slowakischen Erzbischofs. In Betracht tommt entweder Preßburg oder aus historischen Gründen Nitra oder Trnava .

Bürgerblod oder Mieterschutz!

Bom Verbandstag der Eisenbahner.

Auf dem Wege zur Einheitsorganisation.

Faltenau, 13. August.( Eigenbericht.) Am Inehme und daß die endgültige Schlusse seines Referates führte einigung rascher herbeigeführt wer­den soll.

Genosse Macoun mit Bezug auf den Deutschen Gewert. haftsbund und die ihm angeschlossenen Or­ganisationen aus:

Genosse Brodecky, der Bertreter der Unie,

ben: 19.15 Griegs labiertompofitionen. 21.80 Ronaert.-

gert. Königswusterhausen: 18.55-19.20 Techn. Lehrgang Leipzig : 18.05-18.30 Refepro­ben aus ben Neuerscheinungen auf dem Büchermarft.

Echlager und feine Entstehung". 19.25-19.50 3m Stabt fonzert. Langenberg: 18.00-18.55 Münster : Vesper

in Wiffenfchaft und Tenir. 20.30-21.30 Dichterstunde.-

feiten aus der anfettenwelt Defterreichs. 20.05 Der Bat talienifer Abenb. 20.50 3taltennische Arten und Lieber.

fenfchmicb", Romische Oper von Lorging. Sürld: 20.15 Bafel: 20.30-21.50 Solistenabend. Genf : 20.32 Dr. chefterkonzert. Nopenhagen: 21.45 Ordefterfonaert.. Dilo: 21.00 Biebertongert. Silversum: 19.55 Drefter. fonsert. Agram: 20,35 Leichte Abendmusit. Warschan: 20.15 Shntphonisches Stonzert des Warschauer Philharmo nifchen Orcheſters. Rattomin: 18.00 Populares Konsert.

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Die Nachejuftiz an Dr. Frieders. Einberufung des thüringischen Landtages. Ber- demokratischen Frattion eingebrachten Anträge auf Weimar , 15. August. Die von der sozials vorzeitige Einberufung des thüringischen Landta ges werden nunmehr ihre Verwirklichung finden. Seit gestern nachmittag liegen die verfassungs­mäßig erforderlichen 19 Unterschriften für die Ans träge vor. Zu den 18 Stimmen der sozialdemo fratischen Partei kam die Stimme des Bertreters der Volkspartei hinzu. Der Landtag wird am 23. August vormittags zusammentreten, um über den Antrag auf Auflösung des Landtages und über das Mißtrauensvotum gegen die Regierung abzu­stimmen.

Die vorzeitige Einberufung des Landtages ist hervorgerufen durch den Fall Frieders.

Die im jetzigen Mieterschutzgesek vorgesehene Erhöhung der Mietzinse um 20 Prozent des Grundmietzinses vom Jahre 1914 habent also die befaßt sich mit der Verschlechterung der Mieter schon zu spüren bekommen. Dazu fonumit Wir nehmenes crust mit der rest- Wahlordnung zu den Personalausschüssen nun noch die peinliche Gewißheit einer abermals lofen Durchführung der zwischen und sagt, daß die Regierung die Eisenbahnverwal 20- prozentgen Erhöhung am 1. Jänner nächsten den beiden Gewerkschaftszentralen tung beeinflußt habe, die Wahlordnung zu ändern. Jahres! also zusammen ene 40- prozentige Erhö getroffenen Vereinbarungen, weil sie Wahrscheinlich ist sich die schwarz- grüne Roalition hung. Um wie viele Prozent haben sich in dieser uns ganz offent gefagt. als Prüfstein ihres Endes bewußt. Die Leute rechnen so: wenn Zeit die Löhne der Arbeiter, die Gehälter der An- für die Möglichkeit der fünftigen gemeinsamen wir schon weg müssen und das Regieren wieder gestellten erhöht? Auf diese Frage könnte man von Organisation gelten. Wir werden daher alle unsere von sozialistischen Parteien beeinflußt werden wird, den allermeisten Arbeiterfategorien eine recht trost organisatorischen Sträfte dazu verwenden, diese müssen wir ihnen noch möglichst viele lofe Antwort erhalten. Und noch viel weniger in Vereinbarung zu erfüllen im Interesse des Fori Hindernisse in den Weg legen. Die Regie­Weimar, 15. August. Nach einer der Gats dieser Beziehung schaut heraus bei den Angestell- schrittes der Gewerkschaftsbewegung in diesem rung ist bemüht, die gelben Organi­ten, sowohl bei den Privatangestellten wie bei Staate. Die Erfüllung dieser Aufgabe das sei fationen zu fördern. Brodecky schließt: Wir tin des Oberstaatsanwaltes Dr. Frieders heute denen des öffentlichen Dienstes. Ja, bei letzteren ganz besonders betont ist eine gemeinsame dürfen bei unserer Arbeit und bei der Vorberei- ugegangenen Mitteilung hat die Ferienstraffam­ist sogar noch durch die erfolgte Ümreihung nach sa che aller Verbände des Deutschen Ge- tung von Aftionen nie vergessen, daß die W a dj tmer des Landgerichtes Weimar am 6. August 1928 dem berüchtigten Staatsschema vielfach eine emp wertschaftsbundes. Wir werden für ihn bei dem frage die entscheidende Rolle spielt. beschlossen, daß auf Frieders das Gefeß über findliche Serabseßung ihrer früheren Bezüge ein nahe bevorstehenden Gewerkschaftsfongreß zu Wir müssen also trachten, diese Macht zu erobern. Straffreiheit vom 14. Juli 1928 eine Anwendung getreten. Und erst wie empfindlich wurden mit der überprüfen haben, ob die Zentralgewerkschaftsfom Wer es mit dem Eisenbahnpersonal ehrlich findet. Damit ist die Amnestierung von Frieders Mietzinssteigerung die Tausende Altpensionisten mission und alle an dieser Arbeit beteiligten Dr meint, der wird alles, was geschehen ist, beiseite abgelehnt. In der Begründung heißt es, daß die und die vielen Tausende Zwangspensionisten oder gane unserer Gewerkschaftsbewegung ihre Aufgabe lassen und mitarbeiten. Gerade in den deut- notwendigen Vorausseßungen, die Begehung der Abgebauten getroffen. Kein Wunder also, daß man auch erfüllt haben. Entscheidet unser nächster Ston- ichen Genossen, die in der sozialisti- Tat aus politischen Beweggründen, bei Frieders jest auf Weg und Steg und bei jeder Gelegenheit greß in zustimmendem Sinne, dann werden wir schen Sultur immer noch weiter ge- nicht gegeben sei. wilde Flüche und Verwünschungen gegen den diesen gemeinsamen Weg aller Organisationen woefen sind- was wir auch anerkannt haben, Forderungen polnischer Gewerkschaften tschechisch deutschen Bürgerblock zu hören bekommt. des Gewerkschaftsbundes weitergehen, unt so einst hoffen wir, gute Mitarbeiter zu finden( Bei­Kein Wunder, daß nun auch schon jene unter den das ist das Ziel der Arbeiterschaft, die heute fall). Mietern beginnen nachdenklich zu werden, für im Gewerkschaftsbund vereinigt ist, in einer Or­welche bisher die Mieterschutzbewegung Luft ge- ganisation der Zukunft den gebührenden Platz zu wesen war. fichern. Dem Referate Macounts wurde stürmische 3ustimmung zuteil. Sodann beschäftigte sich

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Nach den Schlußworten der Genossen Macoun und Grünzner werden die Anträge erledigt und die vorgeschlagenen Refolutionen einstimmig an­genommen.

an Deutschland . Warschau , 15. August. Die politischen- ober­schlesischen Gewerkschaften haben beim Internatio. nalen Arbeits- Amte in Genf den Anspruch auf 26 Ja, es fängt eben nun schon an weh zu tun Millionen Mark angemeldet, die Deutschland auf und bei so manchen von denen, die bei den ver­Ueber die sozialpolitischen InstiGrund der Friedensverträge an Polen zu entrich­flossenen Wahlen noch vor lauter Patriotismus, tutionen beiden tschechoslowakischen ten hat, die es aber Polen noch immer schuldet. Boltsbewußtsein und Glaubenseifer nicht fähig Staatsbahnen referieren dann in gründli Deutschland halte das Geld zurück und die polni waren, ihre Feinde zu erfennen, beginnt nun all­Genosse Grünzner cher Weise die Gen. Hammer, Ceh und Blašej. schen Arbeiter fämen dadurch in eine preföre mählich der Seifensieder aufzugehen. Die 40- pro- mit der Frage der fallweisen Aktionsge. In der Debatte bringen einzelne Delegierte touage. gentige Zinserhöhung und die Ausschaltung des meinschaften: in der Tschechoslowakei beste frete Fälle vor. Es wird dann eine Entschließung Deutschland ist tatsächlid) auf Grund der Mieterschutzes bei der Neuvermietung after Woh- hen so viele Eisenbahnervereinigungen, daß mu über Stranfentassenfragen angenommen. Friedensverträge verpflichtet, die Weiterführung nungen nach dem 1. April, das sind eben gar ein- unter diese Frage aftuell wird. Es ist da nicht im erfüllt von der Vornahme umfangreicher Abände schlesien zu ermöglichen, weshalb es noch 26 Mil­Der vierte Verhandlungstag ist der sozialen Versicherung im abgetretenen Ober­brudsvolle Beweise für die Richtigkeit des soziali mer leicht, einen gangbaren Weg zu finden. Grungen des Verbandsstatuis und von der Durchfionen Mark für die Fortzahlung der Sozialver ſtiſchen Grundjates, daß man als Prolet bei den der Exekutive sind dreizehn Bereinigungen Wahlen nicht ungestraft gegen sein Stlasseninteresse gen vertreten; dreizehn verschiedenartige Anführung der Neuwahlen. Zum Verbandsobsicherung und der Pensionen in Oberschlesien schul fündigen darf. schauungen stoßen da aufeinander und dem entmann wird einstimmig und unter dem Beifall det. Deutschland will aber diese Zahlungen über Dies gilt aber auch für die vielen Tausende spricht eine ebensolche Verschiedenheit der politides Verbandstages der bisherige Vorsitzende Ge- das Reparationskonto leiten, und Polen müßte feine Forderung auf das Reparationsfonto anmel Heinen Geschäftsleute und Steinmeister, die noch schen Einstellung. Die Arbeit wird dadurch unge inosse Friedrich Schöder Aufig gewählt. bei den letzten Wahlen im stolzen Bewußtsein mein erschwert, aber die Teilnahme an solchen Unter der stürmischen Zustimmung des ge- den, weigert sich aber, dies zu tun. ihrer Standespflicht für die Gewerbepartei ge- Aftionsgemeinschaften ergibt sich mitunter zwangs- fanten Verbandstages beschäftigt sich dann Ge­gestimmt hatten und die dabei nicht bedacht hatten, läufig und wir werden auch in Zukunft nicht da- noffe Paul- Aufsig mit der Bombenwurf in Oberschlesien . daß in dieser Partei nift ihre Interessen als vor gefeit sein, solange diese Zersplitterung wei Frage der Sicherheit auf den Eisenbahnen. Rattowiß, 15. August. In Rajzionow bei Mieter, sondern die Interessen ihrer Standesfol- terbesteht. Es ist flar, daß sich diese Zersplitterung Er verweist auf die schredlichen Eisenbahnkata Tarnowis wurde ein Bombenattentat gegen ein legen von der Hausherrnseite tonangebend sind sehr zum Schaden der Bediensteten auswirkt. Gestrophen in Deutschland und stellt fest, daß auch von Deutschen und Polen bewohntes Haus ver­Nun steigen diesen Leuten die Grausbirnen auf noffe Grünzner bespricht dann die taftische Salbei uns angesichts des herrschenden Systems die übt. Es sind keine Menschenopfer zu beklagen, bei dem Gedanken an einen möglicherweise bald tung in der Frage des Zusammengehens und stellt Statastrophengefahr sehr groß ist. Die Bediensteten der Materialschaden aber ist beträchtlich. Die kommenden gänzlichen Abbau des Mieterschutzes. fest, daß dafür der Grundsatz gelten müsse, daß haben überlange Arbeitszeit, feine wirklichen Er- Wojwodschaft entsandie eine Untersuchungskom Und insoweit dazu die Gewerbepartei in Betracht jeweils erhoben werden muß, mit welchen Orholungsurlaube und auch die sozialen Einrichtun- mission an den Ort des Attentates, diese ver­tommt, sind auch die Besorgnisse der fleinen Wei- ganisationen und Bereinigungen gen sich unzulänglich. Der Verbandstag warnt da mochte aber die Täter nicht festzustellen. Zweifel fter und Geschäftsleute vollauf begründet; begrün- ntan gemeinsame Aftionen machen kann und daß vor, dieses System fortzusetzen, für dessen Folgen los handelt es sich um einen politischen Racheaft. det auch nach der Richtung hin, daß die Beseiti- derartige fallweise Aktionsgemeinschaften nur in ausschließlich die Regierung und gung des Wiicterschutzes den vollständigen Ruin beiderseitiger Uebereinstimmung Bahnverwaltung verantwortlich Zwift unter den Nachfolgern. taufe der fleiner Meister und Geschäftsleute zur zwischen der Unie und dem Verband find. Folge haben würde. Im so mehr aber sehnen die ber Eisenbahner im gemeinsamen Ver­Pribicevic gegen Macef. Bausherren Geschäftsleute die Beseitigung des bandsausschuß gebildet werden können. sitzende den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Belgrad , 15. August. In einer den Vertre. Mieterschußes herbei, denn erstens einmal-- und In einer kurzen sachlichen Aussprache, an der und der Ortsgruppe Falfenau( für die ausgezeichtern der Bresse gegebenen Erklärung stellt Sweto­das ist ja die Hauptsache- würden sie eines jich zehn Delegierte beteiligten, kam die 3 usti mnete Organisierung des Kongresses) den Dank jar Bribicevic fest, daß die Stellungnahme großen Teiles ihrer läftigen Konturren; ledig und mung zur Haltung des Verbandes aus und schlicht mit dem Aufruf: Zu neuer Ar- des Präsidenten der kroatischen Bauernpartei zum andern könnten sie dann mit den Wohnungen und des gemeinsamen Ausschusses beit im Interesse der Organisation, im Dienste in ihren Häusern schrankenlosen Wucher treiben. zum Ausdruck. Es wurde aber auch einstimmig der des Eisenbahnproletariats. Muß dies aber so fommen? nein; aber die unsch laut, daß die Zusammenarbeit Mit dem Liede der Arbeit wurde dann der Schcutlappen müssen herunter, daatis man dann mit der Unie festere Formen an- Stongreß nach viertägiger Tauer geschlossen. bie Dinge so sicht, wie sie in Wirklichkeit sind. Geschäftsmann hin, Geschäftsmann her; als Wie­fer hat er an der Erhaitung des gefeßlichen lie- Beilegung des Zweibrückener Konfliktes. ferung der der Herabreißung der franzöfifchen Jugoslawiens fei. Auch erklärte Bribicevic, daß terschutzes und au dessen Erstreckung über alle Mieter, ob sie in alten oder in neuen Häusern Paris , 15. August. Die Besprechungen, die der wohnen, genau dasselbe Interesse wie der Arbeiter deutsche Botschafter in Paris zweds endgültiger und Angestellte und wie jeder andere Prolet. Beilegung des Zweibrüdener Zwischenfalles wah Haben aber die Wieter diese Binsenwahrheit er rend der letzten Tage mit dem französischen Berlin , 15. Auguft. Der Abg. 2am ba ch kannt, dann müssen sie auch danach handeln und Außenministerium gehabt hat, haben zu einer für hat der Deutschen Allgemeinen Zeitung" zu dazu wird sich bald genug die Gelegenheit bieten. beide Seiten befriedigenden Beilegung folge gegen das Urteil des Landesverbandes Noch bevor die tschechisch deutsche Bürgerblock geführt. Auf Grund dieser Einigung wird die ur- Potsdam II auf Ausschluß aus der deutsch regierung dazu kommen wird, sich am Weieterschuk sprünglich ausgesprochene Forderung auf Auslie- nationalen Volkspartei Berufung eingelegt.

In seinem Schlußwort spricht der Vor­

Flagge Beschuldigten keine Rolle mehr spielen.

Lambach wehrt sich.

acel für ein selbständiges Kroatien nur die individuelle Anschauung Wacefs, it ich t aber der Standpunkt der demokrati schen Bauernfoalition sei. Pribicevic verwahrt sich neuerlich mit aller Entschiedenheit dagegen, daß er für eine föderalistische Verfassung die demokratische Bauernkoalition die Nettuno fonventionen nicht anerkennen werde.

Belgrad , 15. August. In der gestrigen Nacht versuchte eine Gruppe junger Leute in palato Demonstrationen gegen die Ratifitation der Nettunoverträge zu. veranstalten. Durch das sofortige Eingreifen der Polizei und der Gendarmerie wurden ernstere Ausschreitun

gen vereitelt.