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Ein echt ,, agrarisches" Budget.

Genoffe Schweichhart zum Boranschlag des Landwirtschaftsministeriums.

Süden nicht der Fall ist.

Der Stein der Weisen.

Sonntag, 7. Oftober 1928.

Jetzt haben wir's! Eine Enquete! Welch ein Erfolg! Ja die Deutsche Presse" verlangt di rekt, daß daraus eine gesetzliche Institution ge schaffen werde.

B. S.

Daß ausgerechnet die Christlichsozialen das Mittel erfunden haben, durch das in aller Zu funft die Teuerung befämpft werden kann, zeigt Es ist wirklich traurig und es muß für die Prag , 6. Oftober. Im Budgetausschuß des I schärfstens. Bei der Untersuchung der Frage, in- wie aufrichtig sich diese Volkspartei " mit diesem Chriftlichsozialen wirklich beklemmend sein, daß Abgeordnetenhauses nahm gestern Genosse wieweit die Förderung der Landwirtschaft im wichtigen Probleme der jüngsten Gegenwart be- ihnen schon nichts mehr übrig bleibt, als eine Schweichhart zu der Budgetgruppe Land allgemeinen Interesse durch das Budget erfolgte, faßt und wie sie jederzeit bestrebt ist, die Inter - Enquete als einen aktivistischen Erfolg" hinzus wirtschaftsministerium, staatliche Güter und legte Redner an Hand vieler Ziffern dar, essen der Arbeiterschaft und der Konsumenten stellen. Ja, was wird denn aus dieser Enquete Bodenamt" Stellung. Anknüpfend an eine Be­überhaupt zu vertreten. Die Deutsche Presse", oder was würde denn aus Enqueten, die die Bür daß schr zahlreiche Posten lediglich ein­merkung des Referenten Dr. Cerny, der alle das Organ der deutschen Christlichsozialen, be- gerregierung eventuell später bei derartigen An­Parteien aufforderte, für die Förderung der seitigen agrarischen Interessen dienen. schäftigt sich in ihrem Leitartikel vont leßten Sonn- lässen veranstalten würde, herausschauen? Es Landwirtschaft einzutreten, erflärte Genosse So z. B. 4.5 Millionen für das allgemeine tag mit der Lehre", die die Zuckerindustrie durch würde eben zum Schlusse nur bestätigt werden, Schweichhart daß unsere Partei das seit Jahr Organisationswesen, 3.9 Millionen für land und ihr brutales Vorgehen in der Verteuerung eines daß das, was die Zuckerbarone oder eben die Kas und Tag unter der Voraussetzung tat, daß die serwirtschaftliche Organisationen, 4 Millionen der wichtigsten Lebensmittel" gegeben hat. Der pitalistenklasse fordert, nur gerecht und billig sei landwirtschaftliche Produktion den Interfir Spiritusbrennereien und 2 Millionen für Leitartikler zählt die Mittel auf, die zur Verfügung und daß es der Konsument schwarz auf weiß auf essen der Allgemeinheit zu dienen Revisionen. Die unverhältnismäßig großen Sum stehen, um eine Wiederholung des unwürdigen dem Papiere hat. habe. Nicht das Klima oder die Bodenbeschaffen men für Pferdezucht( über 23 Millionen) dienen Spieles", das wir alle in der letzten Zeit erleben Bei uns fommandieren die Großindustriel­heit entscheiden über die Größe der Produktion, offenbar militärischen Zwecken und damit in- konnten, zu verhindern. Wenn von einem un- len und Banken. Sie haben das entscheidende jondern die Landbautechnik und die direkt der Bauernfavallerie. würdigen Spiel in den letzten Tagen die Wort, der Bürgerblock bat euszuführen, was sie geistige Bildung der Landbevölke= Während für Unterstüßung kleiner Landwirte Rede sein konnte, so wohl sicher nur von dem vorschreiben. Eine Mehrheit, die sich zu schwach tung. Im landwirtschaftlich viel ungünstigeren bei Feuer- und Hagelschäden 1.25 Millionen ein wirklich unwürdigen Spiel, das der Bürgerblock fühlt, um das Volk gegen die gröbste und offen­Norden( Schweden , England, Holland , Belgien gesetzt sind, werden für die russische Hilfs- und eben auch die deutschen Christlichsozialen, die usw.) ist der Getreideertrag viel höher als im aftion" vier Millionen bewilligt: 16 Millionen ja ihren Mayr- Sarting in der Regierung fienfichtliche Ausbeutung zu schützen, hat kein Recht fruchtbaren Süden; allein in den letzten Jahren für denselben Zweck stecken außerdem noch im haben, vorführten. Und gerade die Deutsche mehr, das Volk zu leiten. Bei den Wahlen in ist er dort um 40 Prozent gestiegen, was im Budget des Außenministeriums. Alles in allem Presse" war es, die gleich zu allem Anfang den Konsumenten zu zeigen haben, was sie von die­die Bezirks- und Landesvertretungen werden die ist das Budget des Landwirtschaftsministeriums Mund recht voll nahm und mit einer Entrüstung, fer Mehrheit und ihren Kunststückchen halten. echt agrarisch! die des Komischen nicht entbehrte, jede Forderung der Zuckerindustriellen und Rübenbauern auf das entschiedenste zurückwies. Heute, nachdem die Ko­mödie zu Ende gespielt ist, schreibt sie ganz an­sind nach fachmännischem Gutachten nieder- ders und sucht notwendiger Weise die Regierung, In Indien gibt es bekanntlich Menschen, die fchmetternd. Die staatlichen Ertragsdomänen zu der sie ja gehört, zu entschuldigen. Der Regie­bekannt und das System des persönlichen umfassen heute 859.591 Settar, der Reinertrag rung stehen gegenwärtig feine Mittel zur Verfü- sich aus religiösen Gründen die schwersten Verlet Egoismus gepriesen hat. Dieses System führt beträgt pro Sektar durchschnittlich aber nur 363 gung, um die Preisbewegung zu beeinfluffen. Die jungen zufügen, fich auf einige Zeit lebendig be­aber zur Herrschaft der großzkapitalistischen Trusts Kronen in der Landwirtschaft, 158 in Teich- arme Regierung! Fühlt sich die Mehrheit doch noch graben lassen und ähnliches mehr. Man nennt sie und Monopole über Bolt und Staat. In der wirtschaft und 98 Kronen in der Forstwirtschaft. stark genug, die Arbeiterschaft um die letzten Er- Fafire. Diese Methoden haben nun auch Eingang Landwirtschaft spielt das gemeinsame Eigentum Berechnet man die Reparationsbeträge für die rungenschaften aus der Revolutionszeit zu brin- in die kommunistische Partei der Tschechoslowakei im Sinne eines primitiven Kommunismus bis vom alten Oesterreich übernommenen Güter und gen, fühlt sie sich doch noch stark genug, um nach gefunden. Mit großer Wollust setzen sich die Kom­heute noch eine mehr oder weniger große Rolle die Verzinsung der im Wege der Bodenreform er österreichischem Beispiel den revolutionären munisten alle Fehler aus und sagen sich jeden Tag in Form des Gemeindegutes. Das gemein- worbenen Güter, so ergibt sich in Wirklichkeit ein Schutt" wegzuräumen, hat sie es doch noch durch im Rudé Právo" und im Vorwärts", was für fame Eigentum der Gemeinden hat die soziale bedeutendes Defizit. Redner verlangt gesetzt, daß die Sozialversicherung verschlechtert Sümper sie sind. So schrieb das Rudé Právo" Aufgabe, durch eine geregelte Rußnießung die von der Staatsgüterverwaltung ein größeres Ent- wird. Der Arbeiterschaft gegenüber fühlt sich der Lage der Kleinlandwirte zu verbessern. Aber in gegenkommen gegenüber den Gemeinden und den Hodač Block nicht zu schwach! diefer Beziehung sehen wir auf agrarischer Seite Arbeitern und kritisiert in scharfer Form den Die Deutsche Presse" spricht von einem das gegenteilige Bestreben: das Gemeinde Eisensteiner Skandal. Kartellgefe 3. das geschaffen werden muß, gut zu individualisieren, es in persön- Bei der Besprechung des Budgets des spricht davon, daß das Wuchergesetz verbef-| liches Eigentum der Großbauern überzuführen. Staatsbodenamtes weist Gen. Schweich - fert werden muß. Dabei sißen die deutschen Christ­Unseren leitenden Faftoren ist eben nicht der hart nach, daß bisher nur 25 Prozent des be- lichsozialen in der Regierung und hätten in der Bedarf der breiten Massen maßgebend, sondern schlagnahmten Bodens den Kleinlandwirten zu langen Zeit ihres Regierens ficher Zeit genug ge­das tapitalistische Profitinteresse geteilt wurden, während 41 Prozent den Besitzern habt, alle diese Gesetze durchzubringen. Aber man der Agrarier. In diesem Zusammengang belaffen wurden. Redner beleuchtet an vielen begnügt sich damit zu konsta feren, daß die dies­besprach Redner eingehend die verfehlte Beispielen bezüglichen Vorlagen bereits für die parlamenta Agrarpolitik, das Versagen der Zölle, die die bewußte Benachteiligung deutscher Gemeinden rischen Verhandlungen vorbereitet werden". In­schwankenden Preise, die Folgen der Üeberpro und Bezirke teressant ist, daß die Deutsche Presse" bekennt, duktion und des nicht geregelten Absatzes, die in daß

Redner polemisiert dann gegen den Finanzminister Dr. Englis, der sich in der Generaldebatte als Vertreter des individualistisch- kapitalistischen Wirtschafts­

systems

Die finanziellen Ergebnisse des Budgets der Staatsgüterverwaltung

der Krise der heimischen Bichpro- und nahm die Zuschanzung von Waldbesitz im duktion deutlich zum Ausdrud kommen. Er deutschen Bezirk Arnau an die tschechische formuliert die Forderungen der Kleinlandwirte Stadt Königin hof zum Anlaß, um entschie­jur Behebung ihrer Notlage und plädiert

für das Zusammengehen der landwirtschaft lichen Genossenschaften und der Konsume vereine zur Ausschaltung des schädlichen Zwischenhandels,

fritisiert dann den Mangeleines Pächter­schutzgesetzes und verweist darauf, daß der diesbezügliche sozialdemokratische Antrag seit sivei Jahren jabotiert wird. Ebenso nimmt er scharf

,, eine Revision der 80IIpolitit in 5e­stimmten Grenzen einen wohltätigen Ausgleich auf dem Lebensmittelmarkt schaffen könnte.".

densten Protest gegen eine derartige Bevorzugung tschechischer Gemeinden einzulegen. Weitere Bei­spiele führte Redner dafür an, daß beschlagnahm­Da werden ihre agrarischen Freunde auf ter Boden zur Bereicherung und zu Spefulations- horchen, aber sie wissen, daß es mit dem Gefafel zweden einzelner Personen diene. Unter Hinweis der Deutschen Preffe" nicht so gefährlich ist und auf die Darlegungen des tschechischen Professors daß es sich eben nur um ein bißchen Demagogie Radl über die nationalistische Tendenz der tsche- handelt. choslowakischen Bodenreform verlangt Redner die

Revision der Bodenzuteilung,

die Kontrolle des Bodenamtes, Sicherung des Bodens für Selbstverwaltungskörper und Bildung gegen die korrupte Subventionswirtschaft von Zweckverbänden zur Üebernahme beschlag­Stellung, wobei die Agrarier ungeheure Beträge nahmten Bodens. In dieser Richtung liegen bea auf Regimentsuntosten einsteden. Im Voran- reits unsere Anträge vor; sie wurden aber von schlag sind an Subventionen für agrarische Zwecke der Mehrheit bis jetzt völlig negiert. Die Haltung 89 Millionen vorgesehen, während die Stonſumen- der Mehrheit unseren Anträgen gegenüber, er­tenorganisationen nur 1,550.000 K bekommen! Klärte Genosse Schweichhart zum Schluß seiner Die bewußte Benachteiligung der orga- mehr als zweistündigen Rede, werde zeigen, nisierten Kleinlandwirte bei der ob dort soziales Gefühl und Gerechtigkeit vor­Verteilung der Subventionen verurteilte Redner handen sei. Er persönlich bezweifle das lebhaft.

Den Stein der Weisen zu entdecken, ist ihnen aber doch vorbehalten geblieben. Denn hören wir nur, was die Christlichsozialen für den Kampf gegen die Teuerung erfunden haben.

gestern:

Kommunistische Fatire.

Ja, unsere Partei macht eine Krise und eine ichwere Ktrise durch. Diese Krise wurde unmittel bar hervorgerufen durch die Rede Tage des Roten

Tages. Aber ihre Ursachen sind tiefere. Die Par­tei hatte eine unrichtige politische L'nie. In dem Augenblid, da sich die internationale und inner­politische Lage veränderte, da die Kriegsgefahr un heimlich wuchs, da das Bürgertum in wachsendem Maße diktatorische Methoden anzuwenden begann, da allerdings auch die Aktivität des Proletariats rasch stieg, zeigte die Partei ihre Anfähigkeit in dieser Lage, das Proletariat in den Kampf zu führen und befand sich in Isolierung von den Massen.

-

Den Kommunisten scheint es also eine große Freude zu machen, sich selbst die denkbar größte ein anderer Ausdruck kann mit unfähigkeit Rücksicht auf das Preßgesetz nicht gebraucht wer­den vorzuwerfen. Aber tüchtig wie sie sind, ha ben sie ,, Die richtige Diagnose" gestellt und auch das Heilmittel gefunden, so daß diese glückliche Idee eine entschiedene und wichtige Wendung" in der Geschichte der kommunistischen Partei be In der Frage der Zuckerverteuerung hat deutet. Das Heilmittel ist nämlich das altbewährte: man noch einen Weg der Lösung eingeschlagen, wurde zwar schon hundertmal angewendet und Bolschewisierung der Partei. Es der immerhin vermerkt und beachtet zu werden hat nichts geholfen. Jeden Monat wird nämlich verdient. Der Handelsminister soll für die nächste die Notwendigkeit der Bolschewisierung der Par­Zeit eine Enquete einberufen, in der von Ver- tei vertündet aber vielleicht handelt es sich hier tretern der Industrie, der Rübenbauern und der Konsumenten das ganze Problem des Zucker preises durchbesprochen werden soll."

um eine Arznei, die erst zum hundertsten male wirft. Man kann neugierig sein, wann sich die kommunistische Partei endlich für bolschewisiert er­flären wird.

Nacht nach dem Verrat in Pfund gegeben hat! Du lüigſt ja, ch' du noch schueil und gib mir was, sofort. Schnell, ſchnell. wand auf dem Boden. Eine brennende Laterne

Die Roman von Liam O'Flaherty .

( Copyrigh: bei Th. Knaur- Berlin .) 38 Biddy Burkes Kneipe war jetzt mit Leu: en vollgestopst. Es waren meist Weiber aus der Ge­gend und ihre Genossen. Sie hatten alle mit= einander wie toll geschwätzt, bevor Maggie hereinkam, aber als sie erschien, breitete sich ein seltsames Schweigen aus. Ohne die Leute zu be achten, ging fie auf Katie Fox zu, die am Herd auf dem Stuhl saß, auf dem vorher Mulholland gesessen hatte, holte die Pfundnote hervor und reichte sie ihr. Mit ruhiger Stimme jagte sie: Gypo Nolan hat mir das für dich gegeben."

Katie Fox jah auf den Geldschein, dann sah sie Maggie an. Ihre Unterlippe bebte, ihre Augen öffneten und schlossen sich krampfkaft. Mannig faltige Gefühle bewegten sie, deren sie im Augen blick nicht Herr werden konnte.

Sie antwortete nicht. Andere begannen zu flüstern, einige fagten ihre Meinung laut und scharf: Nimm's nicht, Sane.' s ist Blutgeld!" Nimm's", sagte Biddy Burke mit gefränfter Würde. Ein Pfund stinkt nicht, wenn's gewech­felt ist."

Schmusblicken. Wieviel hat er dir für mich gege-| sich plötzlich ihre Stimme zu hysterischem Kreis| Den Revolver außen um die Regenmäntel ge­ben? Erzähl' mir doch nicht, daß er mir b. ichen: Nimm sie, aber um Gottes willen mach' geschnallt, standen sie umher oder jaßen an der den Mund auftust, um nein zu sagen. Jawoll.." Gib's mir, Biddy, gib's mir!" ,, Was du nicht alles fagst!" rief Connemara Maggie ganz erstaunt.

Fox.

Hab' dich nicht Maggie", sagte eine Frau neben ihr. Hab' dich bloß nicht." ,, Raus mit dem übrigen Geld!" schrie Statie Sunde seid ihr alle!" rief Connema a Maggie wütend. Hunde seid ihr..." Sie schluckte und foun'e nichts mehr sagen, erstaunt und bitter gekränkt durch den schändlichen An­griff von Katie For, mit der sie nie im Leben ein Wort geredet hatte, außer etiva Buen Tag". Sie griff sich in die Bluse und hol'e die andere Pfundnote heraus, die Gypo ihr für sie selbst ge­geben hatte. Dann zog sie eine Geldtasche aus einem Versted an ihrer linken Hüfte und entnahm ihr einen dritten Geldschein. Dann steckte sie die Tasche wieder ein und schmiß Katie Fox die drei Scheine hin. Hier, du..." zischte sie. Das ist all fein Geld. Nimm's. Vielleicht ist's dreckig wie du seibst. Ich bin froh, daß ich's los bin. Wenn er dein Sterl ist, dann behal:' ihn."

Sie spie aus und verließ, die Arme schwin­gend und alle aus dem Weg stoßend, die sich vor sie stellten, den Raum.

XI.

stand in der Mitte des Raumes auf der Erde. Die Gesichter, die vom Schein der Laterne ge­streif: wurden, waren bleich und knochig. Weiter hinten, auch links vom Gang, war ein größerer Im Bogey Hole raschelten Ratten hin und Raum für die Untersuchung vorbereitet worden. her, ohne sich von dem Wachtposten stören zu Man hatte einen kleinen Tisch hineingestellt, über lassen, der von einem Ende des langen, steinernen den eine Wolldede gebreite: war. Mehrere Heine Ganges zum anderen auf und ab appte. Seine Bänke standen da und rechts von dem Tisch ein Stiefel dröhnten troß der Gummiabsätze laut in fleines Nachttischchen mit einem Klappstuhl da­der unterirdischen Sille. Wassertropfen fammel- hinter. Von der Dede hing eine hellbrennende ten sich langsam an der Dede und fielen mit große Lampe, die den ganzen Keller fo erleuchte.e, matiem, leeren Geräusch auf den Steinboden. daß man die Feuchtigkeit an den Wänden glänzen Bis auf das Rascheln der Ratten, das Tropfen fah. Zwei große, hagere Männer standen zu bei­des Wassers und die Tritte des Postens herrschte den Seiten der Zimmertür. Stille.

In einem anderen Raum quer über dem Gang, noch weiter von der Treppe entfernt, fauerte Mulligan, die Ratte, auf einer Banf eine drei Wächter saßen ihm gegenüber auf einer Bank, Revolver in den Händen.

Bogey Hole, wo die revolutionäre Pariei iegt im Begriff war, ihre Untersuchung über die Todesursache Francis McPhillip abzuhalten, war früher der Weinkeller eines Adligen gewesen. Von dem Gebäude waren nur noch die Ruinen übrig geblieben; der Name des Bessyers war in dem den ganzen Gang und reichte noch drei Stufen Das Licht der großen Lampe drang durch Bezirk längst von allen vergessen. Der Vorraum die Treppe hinauf. Darüber hinaus und an der des Hauses war mit Gerümpel vollgestopft. die Deckenwölbung des Ganges war es ſtockfinster. beiden oberen Geschosse waren eingestürzt. Nur einige Zimmer hatten sich in verfallenem Zustand Am entferntesten Ende des Ganges fonnte " Geld ist die große Sure der ganzen Mensch erhalten. Kinder ummelten sich darin, und an man die Umrisse einer Tür erkennen. Es war Sonntagen trafen sich dort Männer zum Karien - eine sehr alte, schwere Eichentür. Ursprünglich heit", stotterte ein großer, hagerer. betrunkener Mann, der mit hängendem Stopf am Fenster spiel. Das war alles. Aber die Weinkeller darun war es die Tür eines luftdicht abgeschloffenen döste. ter wurden oft von der revelationären Orga i- Raumes gewesen, in dem besondere Weinsorten Ich wette, sie hat mehr als das bekommen, Katie hielt die drei Pfundnoten in den Sänfation als Versammlungsort und zu anderen aufbewahrt wurden. Diese Weine wurden vom Garten aus durch eine Falltür in den Raum um's dir zu geben", sagte eine andere Frau. ben. Ihre Lippen zitterten. Da flüsterte ihr Biddy Zwecken benutz:. Jawohl, ich wette, daß sie das hat", schrie Burke etwas zu. Sofor: seufzte Katie und zer- Eine breite Seintreppe führte vom hinteren hinabgelassen. Jetzt aber wurde er von der Orga­Katie For, die plöblich mit dem fertig war, was füllte die drei Scheine in ihrer Band, verzweifelt, Ende des Vorraums in die Steller hinab. Ein nisation als Gefängnis benutzt. In den oberen ihren. Geist beschäftigt hatte. Ich kenne sie den Blick am Boden. Dann hielt sie sie mit breiter Gang lief quer durch das gesamte Steller- Teil der Tür hatte man ein viereckiges Loch ge­Heraus damit. Connemara Maggie!" brüllte sie. schneller Bewegung Biddy Burke hin, ohne diese geschoß, zu beiden Seiten des Gauges lagen Zim- schnitten, um Luft hineinzulassen, damit die Ge­Sie sprang auf die Füße und recte sich. Seraus anzusehen. Sie lagen zu einem klumpen geballt mer. In dem ersten Raum links von der Treppe fangenen nicht erstickten. damit und steh nicht so da als wolltest du mir auf ihrer dünnen. zitternden Sand. die Butter im Munde zerschmelzen mit deinen ,, Nimm sie, Biddy", flüsterte sie. Dann erhob

Einige sahen ihr nach und fluchten, andere blickten auf tie Fox.

standen sechs Männer umber. Das war die Wache, sieben Mann, den Posten dazugerechnet.

( Fortsepung folgt.)