Donnerstag, 29. November 1928.

Den Stiefbruder gebraten.

In die Abgründe menschlicher Vertiertheit Leuchtet eine Familicumordiat, die dieser Tage in dem serbischen Dorfe Grilian bei Strusche wat aufgedeckt worden ist.

Die Zersetzung in der KPD .

Auf dem Wege ins Berderben".

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Jeber dieser Leute war auch mit Tränengasbomben ausgerüstet. An den Ausgangs- und Endpunkten standen Wächter mit dem Gewehr in der Hand, und unterwegs wurde der Zug durch zahlreiche Polizisten und Detektive gedeckt. Bei dem Transport fuhr jedes­SPD. Die innere Zersetzung der Kommu- tit wird geduldet, Beschlüsse von Organi mal nur ein Pangerwagen mit Wertsachen, während Seit Mitte August war der Bauernsohn Wenistischen Partei Deutschlands nimmt immer gro- fationen, die sich gegen dieses System richten, andere leer zur Bedeckung mitgingen. Kurz nach Timir Mih, ilowitsch auf unaufgeklärte Wete testere Formen an. In dem geheimen werden in der Presse unterschlagen. Die der Ankunft am Ziel Bam de telephonische ver aus dem Heinatdorf verschwunden; niemand hatte Briefmaterial, das die in der Presse zur jenigen, die für die Gesundung und Rettung der zur Absendung des zweiten Wagens. Alles par thm seitdem geichen. Vor einigen Tagen meldeten Schweigfamkeit verurteilten Rechten" und" Ber - Partei und für Beseitigung dieser unhaltbaren dabei auf die Minute auskalkuliert, und an der fich nun bei dem Bezirkshauptmann in Struscheways föhuler" zur Jnformation der Parteimitglieder Zustände eintreten, werden mit Verleum Bauptfontrollstelle wußte man gang genau, wo sich einige Verwandten des Vermißten und gaben an. verbreiten, befindet sich auch der Wortlaut einer Sungen überschüttet. Dieses 3. K., das alle der Wagen in jedem Augenblid befinden mußte. Welimir Mihailowitsch sei ermordet worden; die Erklärung, die auf der sogenannten Reichspar statutarischen Rechte der Mitglieder mißachtet, Mörder befänden sich im Hause feines Vaters und teiarbeiterkonferens" Anfang dieses Monats von dieses 3. K., das seine Verpflichtungen gegenüber nicht sehr bekannt sein, daß Dichter sich auch als Dichter als Spielzeugerfinder. Es dürfte wohl feiner Stiefmutter. Der Bezirkshauptmann ordueie einem Teil der öffentlich Verfenten abgegeben den Mitgliedern gröblich verlegt, ist das größte Erfinder von Kinderspielzeug betätigt haben. Ein fofort eine Untersuchung an und schickte mehrere worden ist. In dieser Erklärung heißt es: Hindernis der wirklich revolutionären Diszi großes Verdienst bei den Kindern hat sich in der Beanite in das Dorf. Nach zwei Tagen war das Die Parteiführung hat alle Grundlagen der plin in der Partei.... Der falsche allgemein­Der falsche allgemein weiten Sälfte des 18. Jahrhunderts der damals Geheimnis gelöst. Barteidisziplin mutwillig zerstört. politische und innerparteiliche Kurs führt die fehr beliebte driftsteller Thümmel erworbent, Weltmir M. hatte von seiner verstorbenen Sie hat statt des durch die Statuten vorgeschrie- Partei ins Verderben. Wir werden mit sehr beliebte Schriftsteller Thümme erworben deisen, Reise dessen Reise in die mittäglichen Provinzen Frank­Mutter, der ersten Gattin feines Vaters, ein großes benen demokratischen Zentralismus das System allen Mitteln für die Rettung der Partei reichs " und dessen Roman Sophiens Reiſe vot Gut geerbt. Der Vater, der Stiefbruder und die eines bürokratisch entarteten Zen- fämpfen,... denn es geht in dieser Auseinan reichs" und dessen Roman" Sophiens Reiſe vo Sachsen nach Memel " zu den meistgelesenen Büchern Stieffdywestern des Welimir waren hingegen sehr ralismus aufgerichtet. Sie hat die Wit- derſeyung um die Grundlage einer richtigen kom- jener Zeit gehörten. Thimmel gründete als thürin arm unb lebten in den dürftigsten Verhältnissen. glieder politisch entmündigt, sie hat munistischen Politik in Deutschland und die ein- gischer Minister in Deslau eine Steinschneide. Km 15. August dieses Jahres wurde Welimir zum Die politischen Auseinandersetzungen in der Par-' g wirksame Silfe für die russische Revolution mühle, deren Aufgabe es war, fieine Steinkugeln Namenstag feines besten Freundes Rabosaw te durch einen Kliquenlampf in der besteht nicht in der hohlen Deflamation."- sogenannte Murmeln oder Schusserl oder Knider eingeladen; Radclaw war gleichzeitig der Freund Führung ersetzt. Die Mehrheit des 3. K., auf Die Unterzeichner dieser Erklärung sind u. herzustellen. Die Fabrikation nahm einen unge von Welimirs Stiefbruder AI e gander. Als sich tereffen der Partei widersprechende Politik und Jena und Kurt Lehmann Jena. Sie fünt heuer großen Unisang an. Die Kugeln wurden nach von Welimirs Stiefbruder Alerander. Als sich der die Verantwortung für eine falsche, den In- a. Paul Böttcher Leipzig , Sans Tittel. Welimir beim Gastmahl befand, lud seine Stief­schwester Slawfa die beiden Freunde. Welimir für die Duidung der Korruption laftet, digen zugleich an, daß sie gegen die Vergewaltigeführt. Allerdings war die Konjunktur wechselnd: und Radosaw, in das Haus ihres Vaters, wtveil arbeitet mit rein fraktionellen Methoden, um die qungspraft ten der Rentrale den Weg der geführt. Allerdings war die Konjunktur wechselnd: und Radofaw, in das Haus ihres Vaters, we ritit der Mitglieder zu erst i den, um die Selbsthilfe beschritten baben und diesen Berzinsung des Betriebskapitals von 10 bis 12 Pro­zeitweise warf die Fabrik Gewinne ab, die einer auch dort Namenstag gefeiert wurde. Welimir, der mit feines Familie nicht put stand, ahnte aher Herrschaft des unkontrollierten Apparates auf weitergehen wollen bis wieder normale en entsprachen, und dann wieder war der ganze nichts Gutes und weigerte fid), mitzukommen. Am rechtzuerhalten. Seine Stimme der Kri- Bedingungen des Parteilebens" hergestellt sind. Abend gelang es jedoch dem Gastgeber Radoiaw, seinen schon etwas angeheiterten Freund Welim: r zu überreden, das väterliche Haus aufzusuchen. Hier wurde der Stiefbruder mit großer Freude enn fangen. Man überhäufte ihn mit Essen und Trinken, und Welimir ließ es sich gut munden, so daß er gegen Mitternacht total betrunken war. Inzwischen lam auch noch der Freund Radofow hinzu, ben der Stiefbruder Alexander geholt hatte. Da es sehr heiß war, schlug man dem Welimir eine gemein jante Wahnvartie im nahen Bach vor. Welim: r sagte zu. Radofaw und Alexander nahmen den be­trunkenen Welimir in den Arm, und als die bre: an das Wasser kamen, packte Alexander den Stief bruder, warf ihn zu Boden, wälzte ihn an den Vach und tauchte seinen Kopf so lange unter Wasser bis Welimir tot war. Radofaw, der verabredungsgemäß bei der schändlichen Mordias mithelfen sollte, war, von Angst überwältigt, ent­flohen. Alexander scharrte dann den toten Stief bruder in der Nähe der Mordstelle eine und begab fich nach vollbrachter Arbeit zu Radosaw, dem er jagte: Ich habe jest den Welimir erledigt, du darfst es aber niemand erzählen!"

Kleine Chronit.

Hygiene von einft.

noch gar nicht so langer Seit das Waschen des Benau man in alten Chroniken liest, daß vor Körpers in Deutschland für ungesund galt und mon ben oft unerträglichen Gestank in den Straßen ber Städte nicht durch radikale Beseitigung des Unrat?, sondern durch Räucherumgen mit Thymian und Wacholder zu verringern suchte, so wird es einem schwer, fich in die gute alte Zeit" zurückzuversehen Der Schmutz in den Straßen der deutschen Stäni war derart, daß die Bürger und Reisenden", wie Johann But in feinen Reiserinnerungen" schreibt. ,, bis an die Sinöchel, ja sogar bis an die Waden im tot waten mußten." Das erklärt sich wohl in erster Linie aus der allgemein üblichen Sitte, die Abfallstoffe aus den Haushaltungen und Werk­stätten einfach auf die Straßen zu werfen, wo sie liegen blieben und verwesten.

Berücksichtigt man dabei noch, daß auch die Gräben noch vor den Stadtmauern mit eflem, fault­Zu Hanise angekommen, hatte der Mörder keine gem Wasser gefüllt waren, das die Luft verpestete, Ruhe; er fürchtete, die Leiche könne aufgefunden so wird man bald begreifen, weshalb bis zum Ende Er ging deshalb an den Tatort zurüd, des vorletzten Jahrhunderts allenthalben in Deutich grub den Toten ans, schleppte den Leichnam land fürchterliche Epidemien und Seuchen witeten. auf den Familienader und begrub fein Opfer Dann erst begannen die Negierungen und die Stadt­zum zweiten Male. Diesmal sehr tief! Aber väter einzusehen, daß die Reinigung der Straßen wieder wurde Alexander von der Furcht gepackt, der und Häuser für die allgemeine Gesundheit uner­Tote tömme entdeckt werden. So schaufelte er in fäßlich sei. Man traf Maßnahmen, um den Schmars der gleichen Nacht den Toten wieder aus der Erde, in den Straßen zu entfernen, und befahl daher den lud die Reiche auf einen mit zwei Ochsen bespannten Bürgern, ihren Stehricht vor den Haustüren zur Wagen und fuhr ihn nach Hause. Hier hängte er Abholung bereit zu halten. Dieser Befehl wurde den ermordeten Stiefbruder an einen Halen über die auch prompt ausgeführt und allenthalben sah man nach Landessitte offene Feuerstelle, die feinen Schorn- Bürgerinnen den Dred vor ihren Türen zu großen stein hat und gleichzeitig als Herd und Ofen dient. Haufen zusammenlehren". Freilich ließ die Abholung, Darauf zündete der Unmensch ein großes Feuer an, die z. B. in Berlin jährlich 6500 Taler fostere und um den Bruder zu verbrennen. Drei Tage und von 36 zweispännigen Starren besorgt wurde, meist drei Nächte lang hing die Leiche über sehr fange auf sich warten. Dafür ist Berlin aver dem Feuer und wurde gebraten. Der leib- aud) heute nach den Aussagen maßgeblicher Aus­liche Vater des Toten, die Stiefmutter und länder die sauberste Hauptstadt der Wel:. die Stiefschwestern sahen drei Tage die­sem entfeßlichen Schauspiel zu und hal­fen Holz anlegen. Am eifrigsten aber betätigte sich der Stiefbruder Alerander. Nachdem am dritten Tage die Knochen der Leiche immer noch nicht völlig verkohlt waren, zerstüdelten die Familienmitglieder mit einem Beil die Knochenreste und zerstreuten sie als Dünger über den Acker.

Von der entmenschten Familie befinden sich Vater, Stiefmutter und Stiefbruder Alexander in Saft. Die Stiefichwester ist entflohen.

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G Brodt.

nen Teilen des Schiffes gefährlich werden. Unter den alten Eisenfahrzeugen haben nur wenige ein hohes Alter erreicht. An eines derfelben wurde längst erinnert, als der dänische Dampfer " Felig" einem Brande zum Opfer fiel. Dieses in dem Schiffsregister von Blond als erster eifengebauter Dampfer eingetragene Fahrzeug war im Jahre 1843 erbaut worden. Holzschiffe sind oder waren, wenig ſtens in früheren Jahren, an Lebensdauer den Eisenschiffen überlegen, da sie nicht den Gefahren des Rostes ausgefest sind. In Schweden ist heute 1749 ju Seeräuberzweden erbaut worden ist. Doch noch ein altes Holzschiff in Betrieb. das im Jahre rind gegen einen alten Veteranen, der unlängst von ber italienischen Regierung außer Betrieb gesetzt auch dieses recht betagte Fahrzeug ist ein Waisen wurde. Es ist die Anita", die über dreihundert Jahre die Weltmeere durchkreuzt hat. Die Anita" war immer ein sehr langfames Schiff, was ver ständlich erscheint, wenn man erfährt, daß ihr Rumpf aus sechsunddreißigsölligem Eichenholz erbaut morden ist.

Gegen rote Hände

und unshöne Sautfarbe verwendet man am belten die fcneeig- weige, lettrete Creme Leodor. welche den Händen und dem Geficht fene matte Weihe verleiht, die der vornehmen Dame erwünscht ist. Ein besonderer Bortell liegt auch darin, daß diefe unsichtbare Mattereme wundervoll fühlend bei Judreiz der Saut wirlt und gleichzeitig eine vorzügliche Unterlage für Puder ist. Der nachhaltige Duft dieser Creme gleicht einem taufrifd) gepflüdten Frühlingsstrauß von Beilchen, Maiglödden und Flieder, ohne jenen berüchtigten Moschusgerud), ben bie vornehme Welt verabscheut. Preis der Tube 10. In allen Chlorobont- Berlaufsstellen zu haben. Bet dizeller Einsendung dies Inserates als Drudfache mit genauer und deutlich geschriebener Abjenderabresse auf dem Umschlag erhalten Sie eine Kleine Probejcnbung fostenlos überfandt durch Laboratorium Leo Ing. Stipe & Co., Turn- Teplin.

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Wenn eine amerikanische Großbank umzicht. Die Aufgabe, über 3 Milliarden Dollar in Bar­geld und Weripapieren durch die untere Stadt von New York zu transportieren, ist mit dem unlängt erfolgten Umzuge der Chase National Bank vom Wie alt wird ein Schiff? Diese Frage läßt jich Broadway nach ihrem neuerbauten Riesengebäude für unsere modernen Ozeandanrpfer noch nicht beant an Pines, Nassau- und Cedar- Street erfolgreich 3- vorten, da, abgeschen von Unglücksfällen, der Ablöst worden. Achtzehn kugelsichere Panzerivagon nutzungsgrad verhältnismäßig flein ist, dank den waren in Dienst gestellt worden. Jan ganzen wur großen Fortschritten, die der Schiffbau während der den 80 Waggonladungen transportiert und beim letzten Jahrzehnte in technischer Hinsicht gemacht geringsten Zwischenfall hätte sofort eine fleine Arte hat. Der größte Feind der aus Stahl und Eisen zu ihrem Schute bereit gestanden. Jeder Wagen erbauten Schiffe ist naturgemäß der Roſt, doch auch hatte außer dem Lenker noch fünf Wächter an Bord, Bohrmuscheln können den mit Eisenblech beschlage- denen Maschinengewehre zur Verfügung standen.

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Betrieb stillgelegt. Es wäre vielleicht möglich, noch weitere Beispiele zu finden, denn es ist eigentlich civas gan; natürliches, daß die dichterische Phantasie sich gerade auch in Erfindungen zur Befriedigung des Spielbetriebes betätigt.

Bildungsarbeit.

Wichtige Parteiſchulen.

In der Zeit vom 6. bis 19. Jänner 1929 wird die Zentralstelle für das Bildungs­renden Funktionäre der Partei veran wesen eine 14tägige Schule für die füh­nen und Genossen teilnehmen, die schon früher Parteischulen besucht haben. Das Programm ist stalten. An ihr sollen vor allem jene Genossin folgendes:

1. Weltwirtschaft und Weltpolitik seit 1918. 2. Die Entwicklung der tschechoslowakischen Junen politif.

3. Der tschechoslowakische Staatshaushalt. 4. Masse und Führer in der Arbeiterbewegung. Als Vortragende wurden bedeutende Theore tifer und Prafiifer des In- und Auslandes ge­sichert. Nähere Auskünfte erteilt die Zentralstelle für das Bildungswesen, an die auch Anmeldun gen zu richten sind.

Im Anschluß an diese Schytle findet in der Zeit vom 20. bis 27. Jänner ein a grarpoli. tischer Kurs statt, für den nachstehendes Programm festgesetzt wurde:

1. Arbeiter und Agrarpolitik Steinbauer und Sozialismus.

2. Ländliche Steuerpolitik.

3. Der Kampf um das Landvolk. 4. Ländliche Rechtsfragen.

5. Aus der Praxis der sozialistischen Landagitation. Auch für diesen Kurs wurden hervorragende Vortragende, darunter der bekannte Agrarpoliti fer Frizz Bande( Berlin), gewonnen. Anmeldun gen nimmt die Zentralstelle für das Bildungs wesen Prag II., Nefazanta 18, und der Zentral verband der Kleinbauern und Häusler, Teplig Schönau, Seilerstraße 1, entgegen.

Genoffen!

Traget bei jeber Gelegenheit Ener Barteiabzeichen!

dem abgetretenen Staub der Backsteine am noch manchmal Scherereien bekommen, wenn er Mensch wie wir. Man sieht ihnen gar nicht an, Boden. Metallsplitter setzen sich unter die das Leben nicht begreift, wie es mun einmal ist was die Keris alles tönnen. So eine Maschine Schathe. Donner und Doria, da hat der Mann eine bauen die mit nichts als Tabellen, und irgendwo bolle Viertelstunde neben dem Getriebe aestanden, in Deutschland oder Amerika stehen, ganz weit keine Millimeterschraube und feinen Delzulauf auseinander, in 50 oder 100 Städten, Männer beachtet, und die Slammer muß gleich fertig sein. wie ich, und fräsen oder schweißen oder ladieren Alles in Ordnung, Vadder!" blinzeln die oder schrauben. Nachher bestellt das Werk die Räbchen. Dann wieder hat die Maschine ihre fertigen Modeile, und ich kann damit Rollen in Tücken. Dann kann man noch so genau aufpas- den Stahl schneiden. Das ist die Arbeit und sen irgendwie ist mit den Millimetern oder wenn man sie nachher in einer Zeitung abgebil dem Del nicht alles im Lot. Am Freitag wird det sieht, dann ist es ein ganzes Schiff mit drei eine Spange Verlust abgeschrieben. Er hat wohl Schornsteinen und einem Schivumbaffin. Quer gestern nicht blant genug geputzt so rächt sich durch das Schiff laufen Rohre; die sind mit mei­nen Stahlspangen befestigt. Man sollie es ein­das wieder. Heulen auf dem Dache Schalter aus! Schalter aus!-fach nicht für möglich halten: Zweitausend Per Frühstückspause. Der Mann setzt sich auf die sonen fahren damit nach Amerika oder Ajiem. Sante; die ist immer sauber. Wozu erst in die Der Kapitän. der Steuermann, der Maschinist- Kantine hinüberlaufen? Hier schmeckt das Brot sie wissen wieder ganz genau damit Bescheid genau so gut. Müller blidt auch einmal auf eine ballo, die Millimeterschraube! Delzufuhr! In Minute herüber. Na, wie geht's?"-" So, Ordnung. deine Tochter hat sich verheiratet? Einen Steuer beamten? Feiner Posten- Pension und so. Na, ich gratuliere. Wann ist denn Kindtaufe?" Und sie lachen.

Der Mann arbeitet... Der Arbeiter Klemmt die dritte Spange ein. Frühmorgens, wenn die Straßenbahn eben erst aufgewacht ist, geht der Mann fort. Die Die Finger sind schon wieder schwarz, und auf Wohnung war noch dumpf von den Gerüchen der dem Daumen sitzt eine dice Hornhaut. Der Mann Nacht; das Kind hat im Stlaf zu ihm aufgeblin- hat immer denselben Griff zu tun. Zwei Rude dann läuft die Maschine eine Viertelstunde selt. Hier draußen ist die Stadt, wie nur er fie fennt mit einem Duft aus Frühe und Shalang allein. Man muß nur immer genau hins hen, unberührt wie junge Mädchen. Er grüßt schen, zwischendurch ölen, den Druckzeiger und den Milchmann und die Broifrau und springt die Millimeterschraube überwachen. Alles wird auch schon auf die Straßenbahn. Der Portier beachtet. Der Mann arbeitet Eigentlich eine wunderbare Einrichtung, so am Fabriktor nimmt die Blechmarke an. Die Säle sind heller als am Nachmittag. Ueber sei- eine Mafchine! Da will man Rillen in den Stahl nem Kopfe schrill: die Sirene, die den Beginn der haben, aber man kann sie nicht gießen. Irgend­ein tluger Stopf baut sich nun etwas zusammen, Arbeit anzeigt. und man nimmt den Stahl, schraubt ihn ein. steht daneben und sieht zu. Das ist die beste Maschine, die der Mann bisher unter feinen Hän den gehabt hat. Nachmittags von vier bis fünf Uhr wird sie aber auch gepust, wie ein Gewehr lauf, mit Wolle und Vaseline. Jeder Zahn am Rade muß blank sein wie ein Spiegel, und die Gewinde müssen ausgepustet werden.

So, Sanes fehlt? Ja der hatte schen gestern Rückenschmerzen. Der Meister bringi Stahlspangen abgezählt- 23 Stück, große, runde Dinge für Schiffsrohre. Der Mann büdt sich, schaltet mit gewohntem Griffe den Strom ein. Die Bohrer und Räder dreken sich über der schnelleren Walze bedächtig vorwärts.

Von dem eingespannten Metall fliegen laut Dafür ist die Maschine aber auch inner los Heine Späne, beinahe Saub. Heute geht das Messer noch; morgen muß es zum Schleifen ge- schön. und flug kommt sie dem Manne vor, als bracht werden. Del? Alles da. Aufrassen!-- fage sie in der Frühe, wenn er dahinten unter Jawohl, er paßt auf. Da kommt der Ingenieur. dem Stran um die Ecke biegt: Morgen, Vadder, " N'Morgen!" Kurzes Nicken. Hinter dem schwedenn man los!" Manchmal hat sie sogar Ver­ren Rücken des Arbeiters, neben feinen harten stand. Es fomm: doch einmal vor, daß er über Armen furrt und flopft der Saa!. Schmiere und sein Kind nachdenkt wieder hat der Junge nur Del vermischen Absonderungen der Maschine mit die Zensue genügend" im Betragen; der wird

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,, Tag, Frau Muß, was nehmen wir denn heute?" fragt der Schlächter." Ja, ich möchte mal was Gutes..." sagt die Frau. Mein Mann hat ja wieder Arbeit..." Sie freut sich, Dann geht es von neuem an. Der Schalter wenn der Essengeruch appetitlich durch die Woh fnact; die Rädchen drehen sich über die Walze; mung zieht. Pünktlich steht alles auf dem Tische. der Stift schlägt sich in den Stahl, unerbittlich Dann tommt der Mann. Eine Tür, die sie nicht und immer eben weg, wie es sich gehört. Diese kennt, ist hinter ihm geschlossen. Dahinter war Maschine gebe ich nicht wieder her, denkt der tet die Maschine auf die Sirene, und in seltenen Mann. Komisch, wenn der Ingenieur hier so Nächten laufen die erstaunten Finger des Mon­entlang geht, in feinem Anzug und immer den des über ihre Millimeterschraube... 1 W. A. Persich. Sut auf dem Sepse, dann ist er auch nur ein