Sonntag, 6. Jänner 1929.
Genossen! hr müffet un
ausgesetzt für
Die Verbreitung unserer Zeitung agitieren: Setzt euch überall für unsere Parteipreffe ein. In das beim des Arbeiters gehört die Arbeiterpresse. Darum,
Genoffen u.Genoffinnen aaitiert
Zeitgemäße Erinnerungen.
Spina und Mayr- Harting wandeln sich von Bekämpfern des Sprachen
unrechts zu feinen Mitschuldigen.
Seite 3.
Tagesneuigkeiten.
Deutschnationale Pfaffen.
Jm Organ der nordböhmischen Industriellen und der deutschnationalen Studenten, der Sudetendeutschen Tageszeitung",
Als im Februar 1926 die Durchfühtungen, die sich in ihrem Inhalte von der Ver- erschien dieser Tage nach einer Notiz Marrist rungsverordnung zum Sprachen gesordnung aus dem Jahre 1926 durchaus nicht un- niffen der russischen Sexualreform, von der das sche Errungenschaften", die sich mit den Ergeb setz erlassen wurde, brachten die Oppositions terscheidet, ja den Bezirksvertretungen Blatt jo wenig versteht, wie sich für ein deutsch parteien einen Mißtrauensantrag gegen die Re- noch das Recht nimmt, ihre Ge- nationales Unternehmen gehört, kritisch befaßt, Schiedsvertrag für Panamerika. g'erung ein. In der Debate über diesen Antrag schäftssprache selbst zu bestimmen, eine aus dem berüchtigten Wiener Hakenkreuz Washington , 5. Jänner. ( Renter.) Wie sprachen auch die heutigen Minister Spina und ein Recht, das ihnen die Verordnung vom Jahre lerblatt, der Döt", geschnittene Bolemit gegen die Wiener Sozialdemokratie. vereits gemeldet, hat die von 20 amerikanischen Mayr- Harting. Spina verglich damals das 1926 ausdrücklich gegeben hatte. Staaten befchickte Panamerikan sche Konferenz die deutsche Volt mit einer Goldader, die vom tscheEntwürfe der mult lateralen Schieds- und Ver- chischen Granittoloß verschüttet zu werden droht gleichsverträge zur friedlichen Beilegung aller und sagte es war in der Sitzung vom 12. internationalen Differenzen auf der westlichen März 1926- wörtlich: Halbfugel angenommen. Sobald diese Verträge von den in Washington versammelten Delegatio= nen im Namen ihrer Regierungen unterzeichnet jein werden, wird sich die Konferenz vertagen.
Nicht nur bei uns!
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,, Einer Regierung aber, die immer neue Granitkolosse zusammentränt, um diese Ader zu verschütten, dieser Regierung sprechen wir und sprechen alle unterdrückten Minderheiten d'eses Staates ihr sch är fft es Mißtrauen aus." Und am 16. März 1926 erklärte Herr Dr. Mayr Harting:
,, Einer Regierung, die für uns nur eine tschechoslowakische Sprachenverordnung kennt, sehen wir unser schärfstes Mißtrauen entgegen."
26 Millionen Tollars Stenerrefundierung an den amerikanischen Stahltrust. Washington , 5. Jänner. Das Schaamt era flärte, daß die United Steel Corpora tion den Betrag von 26 Millionen Dollar, der von dieser Gesellschaft seit dem Jahre 1917 ant Steuern zu Unrecht eingehoben wurde, zurückerhalten werde. Diese große Steuerrefundierung veranlaßt das Mitglied des Répräsentantenhauses Jm Jänner 1929 unterschreibt Herr Spina, Garner zu dem Vorwurf, daß dadurch das Ge- unterschreibt Herr Dr. Mahr- Harting eine fet verletzt worden sei. Die demokratischen Mit glieder des Finanzausschusses des Repräsen.antenhauses lehnten es ab, für die Refundierungspost von 75 Millionen zu stimmen, die vom Präsiden ten Coolidge neuerlich gefordert wurde. Die republikanischen Mitglieder des Ausschusses stimmten jedoch für diese Post des Nachtragsbudgets unter Abwesenheit der Demokraten.
Tschechoslowakische Sprachenver ordnung" für die Landes- und Bezirksvertre
Die Deutschnationalen fuchen fich nach ihrer Die Deutsche Presse" aber schreibt dazu: Wahlniederlage eben bei den Attivisten wieder " Im großen und ganzen liegt aber doch beliebt zu machen und übernehmen darum die der erste Versuch vor, das Sprachen- Agentur für allerhand pfäffische Belange. problem vom Standpunkte des Verkehrsbedürf nisses und im Sinne der Gleichberech tigung zu lösen."
Unter dem Titel Sexualdemokrati sche Aufklärung" wird mitgeteilt, daß in Wiener Nähwerkstätten eine Zeitschrift verteilt worden sei, in der die jungen Arbeiterinnen über Da ist es wohl angebracht, daran zu erin- die fexuelle Frage aufgeflärt wurden. Man weiß nern, daß Mayr- Sarting in der schon zitierten die Zeitschrift verteilt hat, von wem sie heraus-wohlgemerkt nicht einmal zu sagen, wer Rede von einer ganz und gar geistes vergegeben wurde, aber ver nach dem Inhalte wandten Sprachenverordnung sagte, noch irgendwelche Zwe fel darüber hätte, durch daß sie ein
weithin ragendes Tenkmal zielbewußter
Unterdrückungspolitik sei.
Die irregeführten Nachläufer der Ativisten haben das Wort. Sie dürfen jetzt sagen: ,, Ministern, die für uns nur eine tschechoslowakische Sprachenverordnung kennen, bringen wir das schärfste Mißtrauen entgegen."
Generalangriff auf den Mieter'chuh.
wen dieses Meisterstück der Volksverderbnis ins Wert gefeßt wurde, wird sich restlos im flaren fein... wenn er erfährt, daß die Verteilung unter Duldung der Lehrkräfte vor fich ging" usw. Es folgt nun allerkand Blödsinn, wie man ihn aus ähnlichen, soutagen geistigen, Sund rebungen deutschnationaler Studenten, die unter Verdrängungen leiden, zur Genüge fennt. Planmäß ge Anleitung zur Unzucht, Verbirnung der iurendlichen Arbeiterinnen, fortschreitende Eni jittlichung der Jugend", das sind so die Schlager dieser vornehmen Polemik, der man freilich zu gutebaften muß. daß sie wie alle ähnlichen Gr zeugnisse des Furor feroteutonicus ohne Mitwir fung des Gehirns erzeugt wurde, sondern einzig aus den Drüsen mit innerer Sefretion herrührt.
Folgen der Zuckerteuerung. Nachlassen des Zuckerabfakes im Inland. Das Ministerium für soziale Fürsorge führt Die Folge der erhöhten Zuderpreise ist nun augenblicklich eine schriftliche Enquete über den Wollte man sich mit diesen Ersatzpfaf. Die Revolte der Zentrumsarbeiter. die, daß der Absatz im Inland sinkt. Bereits im Mieterschutz durch. Sie hat an alle möglichen Orfen ernsthaft auseinanderseßen, so müßte man Monat November war, wie die Prager Presse" ganisationen und Korporationen sich gewendet sie doch vor allem fragen. ob sie es für besser hal Berlin , 5. Jänner. ( Eigenbericht.) Das berichtet. zu bemerken, daß der inländische Zucker und die Beantwortung bestimmter Fragen ver- ten, daß die jungen Arbeiterinnen sexuell nicht Zentralblatt der christlichen Gewerkschaften eröffverbrauch hinter der vorjährigen Ziffer zurüd- langt. Wie nun aus den„ Národni Lifth" hervor aufgeklärt und dann die Opfer ihrer fittenſtren net in feiner Neujahrsnummer ein Trommelfeuer bleibt. In Böhmen , Mähren und in der Slowa- geht, haben sich eine Reihe von bürgerlichen Stor- gen, meist deutschnationalen, Ausbeuter und von bisher unerhörter Kraft gegen die Rentrums fei war der Konsum um 15.000 Zentner fleiner, porationen für die gänzliche Beseitigung des Mie Chefs werden, die ihnen zu Schwanger. partei. Das Zentrum wird als ein Sammel nur in Schlesien konnte die vorjährige Ziffer be- terschußes erklärt. Die Prager Handels- und Ge- schaften und Geschlechtstranther jurium von reaktionären und arbeiterfeindlichen hauptet werden. Im ganzen Staate hat der Zuf- werbekammer ha: beantragt, daß der Mieterschutz ten in freigebiger Weise verhelfen, sich aber von Elementen geschildert. Die Zentrumspartei habe ferkonsum im November gegen den gleichen Mo- bis Ende 1933 aufgehoben werden soll und daß Alimenten und anderen Pflichten Stegerwald fallen laffen, weil diefer Genat des Vorjahres um 4.25 Prozent abgenom- die Zinse das se chys fa che der Mietzinse von wertschaftsführer fei; die Sälfte der Delegierten men. Auch im Monat Dezember wurde das vom 1914 betragen sollen. In der Zelt bis dahin fol natürlich auch gegen die Ingendberatung und drücken. Das Studentenblatt werdet sich des letzten Zentrumsparteitages habe aus mitt- Buderkartell freigegebene Sontingent von zehn len die Möglichkeiten der Kündigung, die dem stellt triumphierend fest, daß 30 Prozent der Be leren und Oberbeamten, aus renfionsberechtigten Brozent nicht aufgebraucht( trop der Feiertage!). Sausherrn heute zur Verfügung stehen, erweitert fucher der Wiener Jugendberatung wegen ge tellt triumphierend fest, daß 30 Prozent der Be und in Beamtenbesoldungsklassen eingruppierten Die Absatzkrise hat sich nämlich im Monat De- werden. Akademikern bestanden. schlechtlicher Erkrankungen famen. Die sicher in zember bedeutend vergrößert, so daß erst Mitte Wie man sieht bereiten sich die bürgerlichen teressantere Statistit, wer die Arbeitermädel an der nächsten Woche zur Freigabe des Zucers für Interessenten auf eine Beseitigung des Mieter- gestedt hat. fehlt ebenso wie die vergleichende An Slaffenzämpfe im Zionistenstaat. Alle den Monat Jänner geschritten werden wird. Be- schutzes vor und es ist Sache der Mieler, den gabe, weldjen Prozentsatz Geschlechtsfranker dieBemühungen der jüdischen Arbeiterorganisationen zeichnend für die heutigen Verhältnisse ist es auch, Kampf um ihre Lebensinteressen aufzunehmen. ha tenkreuzlerische Studentenschaf in Telawiw, die Orangenpflanzer von baß von Deutschland Buder in größeren Mengen Was der Abbau des Mieterschutzes für Millionen in Wien stellt. Wenn man schon borniert genug Petach Tikwah zur Innchaltung ihres Verspre- über die Grenzen geschmuggelt wird. Dies ist Menschen bedeutet, wissen die davon Betroffenen ist, eine Strankheit für eine Schande statt für ein chens der Beschäftigung von jüdischen Arbeitern möglich durch die niedrige Konsumsteuer in selbst am besten. Unglüd zu halten, so rüde man doch mit der bei der diesjährigen Ernte zu bewegen, sind bis Deutschland , die dort nur 10 Mart 50 Pfennig, her gescheitert. Die Lage in der Kolonie beginnt das sind 84 Kronen pro 100 Kilogramm beträgt, eigenen Ueberlegenheit heraus! sich daher wieder bedrohlich zuzuspign. Es ist während bei uns die Steuer 209 Stronen pro 100 bereits zu einer Demonstration der Kilogramm beträgt. Ebenso wird Sacharin in der Kilogramm beträgt. Ebenso wird Sacharin in Arbeitslosen gekommen, die von einem großen Mengen eingeschmuggelt. Kommando englischer) Gendarmeric zerstreut So schaut also die Hebung der Volkswirt vurde. schaft in der Tschechoslowakei aus!
Der Klub der christlichsozialen Landesvertre ter hat sich, wie die Deutsche Presse" meldet, vorgestern konstituiert und den Prälaten Gilbert Helmer zum Obmann gewählt.
Die aus Erfindung, Verfälschung, standegekommene Döß Polem't, die in das nordVerdrehung und Beschränktheit zuböhmische Fabrikantenblatt Aufnahme fand, ist ein einziger Appell an die niedersten Instinkte des pharisä schen Bürgergeists und zeigt, daß sich die schwarze Reaktion auf ihre deutschnationalen Lafalen nach deren Wahlniederlage wieder sicher verlassen kann!
Der Arzt untersuchte mich und sagte: " Das sind Nervenstörungen. Die Nerven sind bei Ihnen nicht in Ordnung. Ihr Zustand wird sich aber bessern, wenn Sie zum Beispiel Vandalisches Wüten einer Einbrechertäglich Schlittschut; laufen. Und die Flöhe werden wieder anfangen, Sie zu be ßen."
lichen und sein rätselhaftes Treiben mit den Augen. Nächtliches Abenteuer. Plötzlich sind sie nicht mehr allein. Lenis Schwester, Liefe, in Begleitung ihres Verehvers Heinz, ist geGitterumfriedetes, strauchumwuchertes Rasen- lommen. Durch Zeichen wird ihnen bebentet, sich fleckchen, eine grüne Jisel im gewaltigen Häuser ruhig zu verhalten. Die jungen Männer beraten, meere der großen Stadt. Nacht ists. Sternenlose, fin- was zu un fei. Sie beschließen, daß Heinz bei stere Nacht nach verregnetem Tage. Unter einem den Mädchen zurüdbleiben und Rudi um einen Ich wollte meine Nerven nicht vernach Haustore in der Nähe des Nasenplätzchens stehen Schuhmann gehen soll. Leni läßt ihn nur ungern, fäffigen, ich ging gleich vom Arzt in ein SportZeri und Rubi und sagen einander seit einer geschla- nach langem Drängen, unter Abnahme des Ver- ausrüstungsgeschäft und faufte mir Schuhe mit genen Stunde Gutenacht. Da, plöglich, als Rubi nun sprechens, vorsichtig zu sein, ziehen. Er verschwindet Schlittschuben. Den ganzen Apparat. Für neundoch ernstlich gehen will, schridt Leni zusammen, sie in der Dunkleheit, ein besorgtes Augenpaar blidt zehn Rubel. hält ihn zurüd und preßt sich ängstlich an ihn. Als ihm nach. Nach einer Weile taucht er wieder auf, Das war, man muß schon sagen, sehr billig er sie zärtlich fragt, wovor sie sich denn fürchte, mit ihm geht ein Hüter des Gesetzes. Sie schleichen Die Schlittschuhe waren von sehr guter Befchaf deu.et sie zitternd und stumm auf die Rafenanlagen. an, der Wachmann steigt sache über die Umfrie- fenheit, fast aus Stahl. Und auch die Schuhe Rudi blickt hin und sieht einen in einen langen Re- dung, pivscht sich vorsichtig an den noch immer waren sehr guter Beschaffenheit. genmantel gehüllten Mann, der Müge tief in die Herumgeisternden heran, padt ihn rücklings mit Ein Abfaz fiel zwar gleich am zweiten Tage Stirn gebrüdt, in der einen Hand eine Blendlaterne, bewährtent Jiujitsugriffe an, hält ihm den entsicher- während des Schlittschuhlaufens ab. Aber man in der anderen eine metallene Staffette haltend, sich ten Revolver unter die Nase und fährt ihn an: kann doch nicht geldene Absätze verlangen, die über das niedere Gitter geschwungen hat und nun Im Namen des Gesetzes, was wolltest du mit der elvig halten. gespenstisch auf der Grasfläche umherleuchtet. In Lampe , sprich?" Dem so unerwartet Ergriffenen gebüdter Haltung streift er suchend herum, unter alle ist vor Schred die Lampe entfallen, er schlottert Sträucher gudt er. Rudis Hirn durchzudt eine Kind- unter den Händen des Gesetzes hin und her, fein heitserinnerung. Vor etwa zwölf Jahren, da hatte Laut dringt über seine Rippen. Erst die neuerliche er in einem Sagenbuch von Schatzgräbern gelesen Frage des Schußmannes nach Wer, Woher und Beund einmal ſelbſt in einer Vollmondnacht einen gehr, veranlaßt ihn, zu reben: Bitt' Sie, Herr Schatz zu heben versucht. Aber tros peinlichster Be- Wachs er, i mach ja nur Wurm! Wissens, i bin folgung aller Verhaltungsmaßregeln hatte er nichts so passionierter Augler, no und heut hat's an ganzn ate die Bisitkarte seiner Sündin Vella gefunden, Tog gregnat, do gibt's ba da Nocht Wurm. No, und als wozu bei Tag wirklich auch noch Zeit gewesen wäre. do will i ma o paar zsammfangen!" Zudem hatte es damals daheim wegen seines nächtlichen Herumstreifens eine tüchtige Tracht Brügel gesetzt. Seither war er gegen derlei romantische Anwandlungen gefeit.
Dem auf die Jagd nach einem gefährlichen Verbrecher ausgezegenen Wachmanne blieb, um nicht gänzlich unverrichteter Dinge abziehen zu müssen, nichts übrig, als dem Manne zehn Kronen wegen unbefugten Betretens öffen licher Anlagen abzuFrizz Barth. knöpfen.
Wintersport.
Flüsternd hatte er Leni das erzählt und meint, jener Mann sei sicher ein Schatzsucher. ,, Stomm, wir wollen ihm helfen", schlägt er scherzend vor, biel leicht finden wir einen vergrabenen Stochtopf aus der Römerzeit mit alten Golömünzen. Der dort wird Sumoreske von Michael Soft schenka. sicher mit uns teilen, wir brauchen dann nicht mehr, Es heißt, daß der Wintersport sehr vorteil wer weiß wie lange noch mit der Heirat zu warten!" ,, Nein, nein," haucht sie, das ist sicher ein Dieb, baft auf den Organismus wirkt. Das stimmt. der seine Beute versteden will. Oh. ich fürchte mich." Das weiß ich auch aus eigener Erfahrung. Furchtsam birat sie sich in seinen Armen. Rudi aber, als beherzter Mann. will sich losmachen und zu dem Wiesengriste gehen. Leni lößt ihn nicht immer enger schmiegt sie sich an ihn, ihre Näh wirt woblig, daß er nachgibt und bleibt. Beide verfolgen den Unheim-,
Diesen Winter war ich leicht erkrantt. Ich verlor den Appetit und litt an Schlaflosigkeit. Ich magerte auch stark ab. Selbst die Flöhe haben aufgehört, much zu beißen. Reine Wahr
heit!
Und dann. wenn auch der Absatz abgesprun gen war, der Schuh blieb. Und das Geld ging nicht verloren.
Daß ich mir dabei ein Bein ausgerentt habe, das hätte mir zwar auch früher passieren können. Man kann ausrutschen, niedergestoßen werden. Oder sonst was...
bande.
In der Nacht zunt 4. Jänner hauste eine mehrtöpfige Einbrecherbande, worunter sich nach den Fußspuren zu schließen eine Dame" be funden haben muß, im Thunschen Gasthaus am hohen Schneeberg( Turm) bei Bodenbach in wahrhaft vandalischer Weise. Die freche Verbrechergesellschaft muß sich sehr sicher gefühlt haben, man tochte, aß und trant. Man bohrie an sechs Stellen die Panzerfasse an, in der sich aber nichts befand. In der Trunkenheit und vielleicht aus Wut, daß kein Geld aufgetrieben wurde, zerstörte man im Gebäude buchstäblich alles, was nicht niet- und nagelfest war. Die Gasthausein richtung wurde kurz und klein geschlagen, die Fen ſterrahmen herausgeriffen und selbst die Abort tür demoliert. Das Gasthaus bot so ein Bild des Grauens dar.
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sehr groß. Außer dem Bester ist der Pächter Der durch die Bande angerichtete Schaden ist
Das ist nicht die Hauptsachje. Die Haupt- Untat, die schwerste Strafe verdient. wurde erst fache liegt im gefunden Svort. Ich lief nur am Freitag nachmittag entdeckt, als die Gauner zwei Tage Schlittschuh und die Folgen waren längst über alle Berge( vielleicht nach Sachsen ) überraschend. Ich habe mich sehr gut erholt. Ich geflüchtet waren. bin wieder beliebt geworden. Und auch meine Nerven haben sich beruhigt.
Der hohe Schneeberg und das geplünderte Gasthaus sind alljährlich das Ausflugsziel vieler Manche fagen. daß die Schuhe hier nichts Tausender Touristen aus Sachsen und Böhmen zur Sache tun, daß ich einfach im Strantenhause und die Nachricht über diesen Vandalismus wird gut verpflegt wurde. Aber das ist buchstäblich sicher überall Entrüstung hervorufen. dummes Gerede. Was heißt, die Schlittschuhe täten nichts zur Sache? Wenn ich nicht SchlittSchuhshort getrieben hätte, wäre ich vielleicht im Strankenhause nicht aut aufgenommen worden.
Man sage, was man wolle, der Wintersport bringt große Vorteile.
Wartet mur, ich werde mir das Bein wieder einrenken, ich werde Sti laufen. Vielleicht brech: mir dabei em anderes Glied.
ich
Maffenhinrichtung in Merito.
Megito, 5. Jänner. Elf Aufständische, die 3üge überfallen hatten und vom Striegsgericht zum Tode verurteilt worden waren, wurden gestern in Aguas Calientes hingerichtet. Ihre Leichen wurden dann an Telegraphenstangen entlang der Eisenbahnlinie gehängt.