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teien, welche jetzt blößlich nicht nur mit reichen fozialen Gaben auftreten, sondern auch die titl trellen Forderungen der deutschen Bevölkerung. ja jogar

das Programm der nationalen und Julinrel lett Selbstverwaltung wieder aus der staubt gen Schublade hervorgeholt

Kein Geld für die Staatsangestellten!

Sozialdemokratische Anträge auf Gewährung einer Zeuerungsaushilfe abgelehnt

wwe, 30. Janner 1929.

tommunistische Internationale gewonnen werden, Darum scheidet, wie bereits früher erwähnt wurde, der Kampf um den Frieden, das Ringen um die Verhinderung der Kriege aus dem Auf­gabenkreise der kommunistischen Partei aus. Im Prag , 29. Jänner. Der sozialpolitische Aus-[ rungsfonds zufließen müßten. Die Erschließung Gegenteil gilt dieser Kampf nach kommunistischer schuß des Abgeordnetenhauses zog heute die neuer Einnahmsquellen aber wäre mit zu Auffassung als Sabotage der Weltrevolution, als sozialdemokratischen Anträge auf Gewährung großen Schwierigkeiten verbunden. tonirerevolutionäres Manöver der sozialistischen gaben, um für den Fall von Wahlen mit diesem einer Tenerungsaushilfe an die Staats- und Die Opposition nahm diese Erklärungen des Arbeiterinternationale. Wahlföder aufmarschieren zu können. Doch mit öffentlichen Angestellten in Verhandlung. Nach Finanzministeriums natürlich nicht ohne Wider- Aehnlich liegen die Dinge mit den nesen diesen Mäschen werden die mit jo schwerer dem Referate Maliks erlärte der Vertreter spruch zur Stenninis. Es entwickelte sich ette Thesen über den Kampf der kommunistischen Schuld belaoenen Parteien keinen Sund hinter des Finanzministeriums, Sektionschef Doktor fast zweistündige Debatte, in der u. a. Genosse Parte en gegen die Soz aldemokratie, die das dem Ofen hervorlocken. Zuerst wird auf den Braun, folgendes: Taub die Saltung der Regierungsparteien den neue Programm als strategisches Ziel" auf der Interessen der arbeitenden Schichten, auf seinen Unter den gegebenen Verhältnissen könne Staatsangestellten gegenüber in der schärfstent einen Seite, die politische Hegemonie des von der dringlichsten Lebensnotwendigkeiten förmlich her fich die Regierung nicht mit den Anträgen be Weise tritifierte. fommunistischen Partei geführten Proletariats, umgetrampelt, durch Zölle, Mieterschussdrosse- fassen, da der Aufwand bei den aktiven Staats- Die Stoalition jah sich schließlich jo weit in auf der anderen Seite die Diskreditierung, die Lung, Steuerdruck die Lebenshaltung der Bevöl- angestellten einschließlich der Lehrer 398 Willio- die Enge getrieben, daß sie die Ablehnung des Entlarvung und Vernichtung des politischen Ein­ferung auf ein Stulibasein herabgedrückt, die Sonen, bei den Bensionisten 113 Millionen K befozialdemokratischen Antrages wenigstens mit fluffes der Sozialdemokratie und der Gewerk zialversicherung verschlechtert, das Recht der Mei- tragen würde. Die Klausel des Antrages, die der Annahme einer natürlich ganz wertlojen schaftsbürokratie" bezeichnen. Auch dieses stra­nungsäußerung in Wort und Schrift durch boli Bebedung aus den Ueberschüssen der Staats Aufforderung an die Regierung verknüpfte, fie tegische Zier findet im neuen Programm feine sic zeiliche und staatsanwaltschaftliche Eingriffe aus wirtschaft zu nehmen, genüge nicht, da diesel möge in kurzer Frist die definitive Regelung theoretische Begründung, die aus der Storrum tegische Zier findet im neuen Programm feine getilgt, der militärische und bürokratische Apparat leberschüsse zum größten Teil dem Konsolidiel der Staatsbeamtenfrage vorbereiten".

mit diftatorischen Vollmachten ausgestattet, Selbstverwaltung der Bevölkerung innerhalb der

auf den wir uns alle, da er uns neue Kampf möglichkeiten erschließt, und uns an die große Masse der Bevölkerung heranbringt, aus vollem Herzen freuen.

heraus fortgesetzt, ungestört und in maßlosester Weise zur Zielscheibe ihrer Gehässigkeiten und Ammentärchen zu machen. Darum müssen wir uns, so widerwärtig auch diese Aufgabe sein mag, doch von Zeit zu Zeit mit der kommunistischen Partei auseinandersetzen.

wird, daß die Bestechungsfonds" aus der Extraprofiien" gebildet werden. die der Impe rialismus durch den wirtschaftlichen Vorsprung und aus den Kolonien erzielt und es ihm er. möglichen. die Löhne zu erhöhen, um die Arbeiter an feine Macht- und Wirtschaftspolitik als Inter. essenten zu fetten".

pierung" der qualifizierten, der reformistischen Schichten des Proletariats durch bessere Bezah­autonomen Körperschaften, der letzte Reit ful- fräftigen, auf daß sie in unseren weiteren Kämp- I hatte, die ja Klassengenossen des sozialdemokrati- lung, aus der systematischen Bestechung der Are tureller Selbstverwaltung der Bevölkerung und fen der altbewährte treue Mitarbeiter, der Fühschen Proletariats find und weil ich der bürger- beiter" in den stärksten imperialistischen Ländern besonders der Minderheiten beseitigt, furz undrer und Kampfgefährte der proletaischen Maffe lichen Oeffentlichkeit nicht ohne Not das ab herausgeholt wird und die in der weiteren Fest­gut, auf politischem, wirtschaftlichem, soz alem bleibe. So ausgerüstet können wir beruhigt der stoßende Bild der proletarischen Selbstzerflei- ftellung gipfelt, daß gerade die durch den Im­und fulturellem Gebiete auch die letzte Spur weiteren Entwicklung der Verhältnisse entgegen- fchung bieten wollte. Aber schließlich soll damit perialismus bestochenten" und korrumperten" demokratischer Verwaltung frumm und klein gefehen und dann getrost den neuer Wahigang den Kommunisten nicht ein Freibrief gegeben Schichten der Arbeiterklasse die Führerklasse der schlagen. Und nun besinnt man sich, da die wagen, den wir hiemit nachdrücklichst fordern. werden, uns aus ihrer bysterischen Präpotenz Sozialdemokratie bilden, wobei gleich verrate Wahlen vor der Tür stehen, da die Regierungs herrschaften schon beim letzten Wahlgang einen Borgeschmack dessen abbekamen, was sie bei einem neuen Wahlgang zu gewärtigen haben, eines Bef feren und präsentiert sich wieder einmal wie Und diesen Stamps wollen wir dazu be­anno dazumal, da man noch nicht bei den Fleischnitzen, in gleicher Reihe mit der tschechischen töpfen der Regierung gesessen, im sozialen, Demo Arbeiterklasse, in einer Front mit den sozialdemo Es wäre natürlich, wenn dies nicht aus dem fratischen und nationalen Gewande und hofft, da fratischen Parteien aller anderen Nationen dem Rahmen dieses Referates fiele, sehr verlockend, Danach wären hohe Löhne eine ernste Gefahr mit die Dummen, die bekanntlich nicht alle wer internationalen Bürgertum die Stirne zu bieten sich in diesem Zusammenhange nicht nur mit der für die revolutionäre Entwicklung, den, einfangen zu können. Aber einen so guten und damit das Band nicht nur der Schichfals kommunistischen Praxis, sondern auch mit der niedrige Löhne der erstrebenswerte Zustand. die Leim, als er zum Einfangen solcher Gimpel not gemeinschaft, fondern auch- womöglich auch der kommunistischen Theorie auseinanderzujeßen und Vorausiebung für die Verwirklichung der kom wendig ist, werden die Herrschaften kaum irgend geist gen und ideellen Verbundenheit enger zu an der Hand der programmatischen Beschlüſſe des munistischen Revolutions tonstruktion. Damit wo auftreiben können. Darum wird es für die knüpfen. Nie haben wir uns verhehlt, daß die letzten Kongreffes der Dritten Internationale den kommt die alte Katastrophentheorie wieder zu bürgerlichen Parteien und ganz besonders für Aufgabe, die wir uns hier stellen, sehr schwierig Wahnwiß aufzuzeigen, in den die ganze Arbeit, Ehren. Sie wird zum Angelvunkt der kommu unsere deutschbürgerlichen Parteien fein Entrin- ist, da sich das gesteckte Ziel nicht wie auf der ganze Kampf der kommunistischen Partei niftischen Politik, die sich dadurch auf die ein nen geben. Darum werden sich die deutschen kommunistischer Seite- einfach beschlegemäß durch die neuen Thefen geraten ist. Schon die fache Formel bringen läßt, daß es, je schlechter Regierungsparteien täuschen, wenn sie glauben, machen und durch einfache Uebergehung gewisser Theorie von der Unvermeidlichkeit der Kriege", es dem Arbeiter geht, desto besser für die Chancen noch im lesten Augenblid dasjenige retten zu natürlicher Entwicklungen und vorhandener ideo - die Theorie von der der Weltrevolution sei. Sie sehen, der kommut fönnen, was sie sich ausgiebigst verscherzt, was logischer Differenzierungen durch den bloßzen Periode nationaler Kriege und folonialen nistische Wahnsinn hat Methode.. fie endgültig verloren haben und kaum noch wie Willen, durch herzhaftes Sehnen nicht erzwingen Aufstände, die, obrvohl sie nicht als sozialisti Die Hauptsache ist, daß man für den wüsten Dergewinnen können, das ist das Vertrauen jener läßt. Aber gerade weil das zurückliegende Jahr sche Bewegung des revolutionären Proletariats Kampf gegen die Sozialdemokratie die theoretische Arbeiterschichten, jener arbeitenden Menschen in uns auch auf diesem Gebiete ein fo großes Stüd golfen können, dennoch objektiv zu einem Be Fundierung hat und kräftig darauf losschlagen Stadt und Land, die sich in Verkennung ihrer vorwärtsgebracht, eine so starke Annäherung zivi standteile der proletarischen Revolution wer- fann. Tatsächlich haben auch die kommunistiden Selaffenlage und ihrer wahren Interessen von den schen uns und den Arbeitern der anderen Wölfer dent," Agitatoren und Redakteure gerade in letzter Zeit übrigen Stlaffengenossen getrennt und die tavila und vor allem der tschechischen Arbeiterschaft her. listischen, agrarischen, fierifalen Parteifaders auf beigeführt hat, haben wir, gestützt auf marristi- ist, da sie die kommunistische Arbeiterschaft aus von diefer Möglichkeit ausgieb git Gebrauch ge gefüllt haben und nun, nach allem, was sich in fche Schulung und Erkenntnis die feste Zuversicht, dem Kampfe um den Frieden vollständig ausmacht. Aber während sie feinen Augenblick ver der Aera der deutsch tschechischen Regierung ab daß auch die letzten Hindernisse und Schranken, schaltet, geeignet, das internationale Proletaria gespielt hatte, wenn auch nicht schon morgen, fallen und sehr auf das Schwerste zu schädigen, die Arbeiterklasse, bald zu innigfter Stampfesverbundenheit der ge- wenn sie den kommunistischen Barolen folgen samten Arbeiterschaft des Landes führen werden. würde, Dann werden wir auch der großen Gefahren, die Sie fommunistische Zerstörungsarbeit für die ge­jamie Arbeiterklasse bedeutet, um so cher Herr werden. Lassen Sie mich darüber einiges sagen:

den bürgerlichen Parteien den Rüden kehren und nun den Weg in die Reihen der durch Klaj­senlage, wirtschaftliche, foziale und kulturelle In tereffengemeinschaft mit ihnen eng verbundenen Arbeiterschaft suchen und finden.

Unsere Aufgabe muß es sein, uns für die kommenden Kämpfe vorzubereiten, für die kom mende Auseinanderseßung zwischen Kapital und Arbeit zu rüsten, unfere politischen und gewerf schaftlichen Reihen zu mobilisieren und zu stär­fen, durch fortgesetzte Erziehungsarbeit unsere Arbeiter und Vertrauensmänner mit dem nöti gen geistigen Rüstzeug auszustatten, unsere Jugend an uns heranzuziehen mit der Erkennt nis ihrer Klassentage, mit der Begeisterung für den Kampf um die Befreiung der Arbeiterklasse zu erfüllen, die arbeitenden Frauen, als stärties Glement, in unsere Stampfre.hen einzugliedern, unfere Presse auszubauen und auch materiell zu

Ich beschäftige mich ungern mit den Kommunisten.

bwohl die Konumunisten ihren ganzen Stampf fast ausschließlich auf einen Feldzug gegen die Sozialdemokratie eingestellt haben, obwohl ihre Wählerversammlungen nichts als eine einzige große Hetz- und Schimpforgie gegen die Sozial Demokratie sind, habe ich mich beispielsweise in meinen Versammlungen nur selten mit ihnen be saßt und auf das unerhörte Lügenbombardement auf unsere Pariei überhaupt nicht reagiert. Wenn ich es so hielt, so nur deshalb, weil ich dabei im mer nur die fommunistischen Arbeiter im Auge

Leute konnten das nicht wissen, und sie hätten

vielleicht

einer wahren Abenteurerpolitik

ftreichen lassen, um die Sozialdemokratie zu 3- freditieren" und zu vernichten" oder ibr." vie es Bucharin in seiner programmatischen Rede vorschlägt ,,, das Rückgrat zu brechen", schreien sie auf, wenn man es versucht, ihnen auch nur em

Haar zu frümment.

Jedes scharfe Wort gegen die Herren Rei­mann, Stern und Konsorten wird sofort als

in die Arme zu treiben. Durch die Nupbar­machung der Striegsmöglichkeiten zum Bürger­frieg und auf diesem Wege zur Eroberung der politischen Macht, so lautet, wie man es schwarz Angriff auf Sowjetrußland ausgerufen, auf weiß lesen tann, die neue Devise der kom dagegen aber nicht versäumt, die Sozialdemkratie munistischen Internationale, mit der sie nun der an den Pranger zu stellen, weil sie, wie dies fozialistischen Arbeiterfiasse in ihrent Stampfe um Reimann in feiner Auseinanderseßung mit Neu­den Frieden in den Rücken fällt. Nicht, wie es rath wörtlich sagte, rub'g zuschaue, wie die in dem Aufrufe des Brüsseler internationalen Bourgeoisie die kommunistische Bewegung vers Kongresses heißt, durch die Erkenntnis der Not folgt und dazu schweige." Vermutlich soll die wend greit, die Demokratie zu verteidigen, wo sie Sozialdemokratie nach den Vorstellungen des bedroht ist, sie wiederherzustellen, wo sie zerstört Herrn Reimann eine Hilfs und Rettungserpe ist und sie zum Instrument der Befreiung der dition zugunsten der kommunistischen Partei wo Arbeiterklasse zu machen", sondern durch die Hoff- möglich in dem Augenblick ausrüsten, in dem nung auf eine neue Phase imperialistischer Kriege Herr Reimann daran ist, der Sozialdemokratie soll das Proletariat zur fommunistischen Welt das Rückgrat zu brechen, womöglich in dem revolution geführt, in Wirklichkeit aber für die Augenblick, da die Sozialdemokraten von Herrn

,, Das stimmt schon eher. Also von den dret, uns beim Gouverneur über Sie beschweren, daß Sie abgesetzt werden, verstehen Sie das?"

Der Schaß der Sierra Madre et gehen laffen, wenn er die Waffe Amerikanern habt ihr sie gelauft?"

Von B. Traven.

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( Berlag der Büchergilde Gutenberg, Berlin 1928.) Denn die europäischen Präsidenten neh men sich noch immer die absoluten Stönige zum Vorbild, während die Präsidenten vier sich feine Vorbilder nehmen, sondern wenn sie ein Borbild brauchen, sich selbst als Vorbild wählen und dadurch eben als solche Menschen erscheinen, wie jeder andere des Landes auch. Und wenn hier jemand sagt: Unser Präsident ist ein großes Rinovich!", jo läßt ihn der Präsident nicht für einige Monate ins Gefängnis sperren, sondern wenn er davon hört, jo jagt er zu sich oder zu feinen Freunden: Dieser Mann weiß mehr über mich selbst, er scheini ein fluger Mann zu fein."

auf sie gerichtet hätte.

Was wollen Sie von uns?" schrie Miguel. " Bis jetzt nichts," sagte der Alkalde." Wir wundern uns nur, warum Sie uns so schnell verlassen wollen, ohne Ihre Esel mitzunehmen."

Wir fönnen unsere Efel mitnehmen oder

nicht, wir können mit unsern Eſeln machen, was wir wollen," sagte Miguel wütend.

Mit Ihren Ejelu, ja, aber das sind nicht Ihre Efel. Ich fenne die Geschichte dieser Esel. Senjora Motilina verkaufte diese Efel vor zehn oder elf Monaten an drei Amerikaner, die in die Sierra auf Jagd gehen wollten. Ich kenne die Amerikaner."

Miquel griufte und sagte: Das ist dann ganz richtig. Von diesen drei Amerikanern haben wir die Esel gekauft."

Zu welchem Preis?" Zwölf Pesos das Stück."

Ja."

" Das können aber nicht drei Amerikaner gewesen sein, denn ich weiß, daß einer von den dreien auf der andern Seite der Sierra in einem Dorfe ist, er ist ein Doktor."

Es war nur ein Amerikaner, von dem wir gekauft haben." Miguel kratzte sich im Gesicht und

im Saar.

der

Wo habt ihr denn die Esel gekauft?" fragte Alfalde unerbittlich weiter. " In Durango."

Das ist kaum möglich," sagte der Alkalde. Der Amerikaner konnte noch nicht in Durango sein, und wenn er es war, fountet ihr noch nicht hier sein."

Wir sind die Nacht durchmarschiert." Das kann sein. Aber warum sollte denn der Amerikaner gerade euch die Esel verkaufen, wenn er schon in Durango war, wo er genug

Wenn aber hier jemand jich mit seinem Titel vorstellt und sagt: Ich bin der Bürgermeister des Ories und der da ist der Polizeipräsident." das Stück verkaufen? Ihr seid schlechte Verkäufer." dann hat es etwas, ganz anderes zu bedeuten als in Europa.

Und nun wollt ihr sie hier für vier Pejos Käufer fand, andere Käufer."

Die drei Wegelagerer wußten sofort, was es zu bedeuten hatte, und daß nun, nachdem die das Sändeschütteln ein Ende hatte. Sie fepten sofort auf und versuchten obzuziehen, ohne ihre Efel mitzunehmen. Sie hätten alle Ejel jetzt für einen Peso verkauft, sie hätten fic willig oerschenkt, wenn sie nur hätten das Dorf verlassen können. Aber sie wurden nun deutlich festgehalten.

Die Indianer lachien.

" Ihr habt mir doch erzählt," sagte der Alfalde, ihr hättet die Esei schon sehr lange. wie lange denn?"

Miguel überlegte eine Weile und sagte dann: Vier Monate." Es war ihm eingefallen, daß er gesagt hatte, ste hätten in einer Mine ge­arbeitet und hätten eine lange Reise gemacht.

Der Alfalde jage trocken: Vier Monate? Das ist eine seltsame Geschichte. Die Amerikaner sind vor wenigen Tagen da drüben vom Gebirge gekommen. In den Dörfern hat man sie gesehen. Miguel versuchte, seinen Revolver zu ziehen. Da hatten sie noch alle die Ejet, die ihr von ihnen Aber er fand die Tasche leer. Er hatte es in vor vier Monaten gekauft habt." seiner Aufregung gar nicht bemerkt, daß Porfirio Miguel versuchte es wieder einmal mit ihm diese Mühe schon abgerommen hatte. Der seinem vertraulichen Lächeln: Die Wahrheit zu Revolver hätte freilich nicht viel genußt, denn sagen, Senjor, wir haben die Esel vor zwei er war ja noch immer nicht geladen. Aber die Tagen gekauft, von den Amerikanern."

Nun mischte sich Ignacio ein: Wie können wir denn wissen, warum er gerade uns die Esel verkaufen wollte und nicht andern? Das war eine Laune von ihm."

" Da müßtet ihr doch eine Quittung haben," jagte der Alkalde, eine Quittung mit dem Preis und dem Brand, sonst kann ja die Senjora Mor lina jederzeit die Giel reklammeren, weil ihr Brand eingetragen ist."

Eine Suittung hat er uns nicht gegeben," erividerte Miguel. Er wollte die Stempelmarken nicht bezahlen."

,, Das ist doch nun die Grenze." Der Alfalde lächelte. Sie kommen hierher in unser Dorf und wollen uns Efel verkaufen. Wir wollen die Esel faufen und sind auch über den Preis einig. Da haben wir doch wohl aber das Recht, nach zusehen, wo die Esel herkommen. Sonst kommen vielleicht morgen früh die Soldaten und sagen, wir seien Banditen und hätten die Esel von ihrem rechimäßigen Besitzer fortgeführt und den Besitzer erschlagen ,, und wir werden erschossen."

Miguel wandte sich zu seinen Freunden und warf ihnen einen Blick zu. Dann sagte er: Wir wollen die Ejel jetzt überhaupt nicht mehr ver­kaufen. Nicht einmal für zehn Pesos alle zus sanimen. Wir wollen jetzt weiter."

ihr uns doch verkaufen?" fragte der Alkalde. ,, Aber die Werkzeuge und die Felle könntet

einfiel, daß die Felle und die Werkzeuge ja keinett Miguel dachte eine Weile nach, und als ihm Brand hatten, fagte er: Gut, wenn ihr die Felle und die Werkzeuge haben wollt. Was meint ihr?" wandte er sich seinen Freunden zu.

Wir sind einverstanden," sagten die. Die Sachen können weg." Das sind doch eure Sachen?" fragte der ,, Natürlich," antwortete Miguel.

Alkalde.

Warum hat denn der Amerikaner die Felle nicht in Durango verkauft? Warum schleppt hr denn die Felle wieder hier zurüc? or tragt doch auch kein Wasser auf Eselsrücken in den Fluß?"

"

Die paar Centavos hättet ihr doch dann selbst bezahlt, um einen Beweis für den Stauf Die Preise waren nicht gut in Durango, zu haben." sagte der Alkalde. und wir wollen eine bessere Zeit abwarten Miguel begann ein wenig auf und ab zu gehen, soweit ihm die Männer Play ließen.

Verflucht noch mal," schrie nun Weiquel und drehte mit beiden Fäusten, was wollen Sie denn eigentlich von uns? Wir ziehen friedlich unive Straße, und sie unsingeln uns hier. Wir werden

Fortseyung folgt.)