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Freitag, 10. Jänner 1980.

,, Damals zeigte sich, daß fede noch so geschicte Diplomatie vollkommen machtlos ist gegen die Macht der Demokratie, denn in dieser Demo tratie ist die Macht der Salome größer als die Macht des Herodes, was Johannes den Kopftostete"

besserung für die Hausherren gestellten eine Verbesserung ihrer Bezüge in müssen, was er unter Ersparungen aus der s dacht ist! Unglaublich auch ist, daß dieser i Aussicht stellen zu können, das heißt, diese Dekonomisterung" versteht. Ist die Verwaltung nanzminister, der, da Not an Mann ist, sich müßten sich harmonisch mit Gripa unökonomisch, dann kann doch der einzelne alles zu erlauben getraut, so spricht, als wäre rungen durch Dekonomisierung Angestellte nicht dafür verantwortlich gemacht die Erhöhung der Mietzinse schon beschlossene der öffentlichen Verwaltung" er- und an seinem Einkommen bestraft werden! Tatsache; als reäre die neue Regierung in ihrem reichen lassen. Erst also Vereinfachung und Die Regierung vereinfache die Verwaltung. Andere freilich nur einen Teil der Generalspen­Schoße schon vollständig darüber einig, daß damit Ersparnisse in der Verwaltung, dann aber den Angestellten anständige Bezahlung zu fion. Aber die Bibeldeutung geht nun zur Geburt Der weitere Abbau des Mieterschutzes in aller- ließen sich mit diesen Ersparnissen Verbeije- verweigern, weil die Verwaltung noch nicht des Heilands selbst über: nächster Zeit zu erfolgen hat! Vorläufig ist rungen der Gehalte durchführen! Hat der ökonomisiert" ist, kommt ihrer Verhöhnung aber nichts anderes geschehen, als daß Herr Finanzminister etwa einen weiteren Abbau der gleich. Dr. Engliš in seinem Erposee erklärt", Staatsangestellten im Auge? Wie viele der Ersparnisse lassen sich schon erzielen, aber, das bedeutet noch lange nicht, daß seine Erklä- Angestellten müßten wohl abgebaut werden, es darf nicht immer nur an den Menschen er rungen, auch wenn er sie noch so apodiktisch um den Uebrigbleibenden zu einer ausreichen- spart werden. Abgesehen von allem andern ist faßt, für die Regierung eine gegebene Richt- den Aufbesserung zu verhelfen? Denn da die es einer guten Staatsverwaltung am wenig­schnur sein müssen. Herr Dr. Englis hält übri- Abgebauten doch gewisse Versorgungsansprüche sten förderlich, ihren Angestellten eine anstän­gens eine Verbesserung der Gehaltsbezüge der bejizen, wäre die Ersparnis" wahrlich nicht dige Bezahlung zu verweigern. Dies und noch Staatsangestellten also doch im Rahmen der groß. Wenn Dr. Englis wollte, daß man seine einiges andere muß dem Herrn Finanzminister Stabilisierung der Ausgaben" für möglich, Ausführungen in diesem Punkte ernst nimmt, flar gemacht werden. nur will er sie nicht den Staatsange stellten, sondern den Hausbesißern zugute kommen lassen. Darüber aber werden wohl auch noch die anderen Mitglieder der Regierung ein Wort mitzusprechen haben!

dann hätte er sich klarer darüber ausdrücken

Wilhelm Nießner.

Eine Standardleistung der Bolts­verblödung und Volksverheßung.

Der Finanzminister ist als Universitäts­professor selber Staatsbeamter, allerdings ge­nießen die anderen Staatsangestellten nicht den Vorteil, neben ihrem Gehalt auch noch die Einfünfte eines Ministers zu haben und aller­dings scheint Herr Dr. Engliš aus eben die­Der Zufall macht uns mit einem Erzeugnis sem Grunde bereits vergessen zu haben, wie es den Staatsangestellten unter den heutigen Ge- der fascistischen Presse bekannt, einem offenbaren Ableger des Prager Gajdablattes, der Brünner haltsgesetzen ergeht. Dabei müßte er erst die bleger des Prager Gajdablattes, der Brünner Moravsko- Slezská Stráž". Es ist Lage der kleinen Angestellten ins sozusagen die Weihnachtsnummer des ehrenwerten Auge fassen! Es wäre ja für ihn ein leichtes, Blattes, um die es sich handelt, die Zeitung selbst sich etwa gelegentlich einer Eisenbahnfahrt durch steht im dritten Jahrgang, scheint sich also schon ein Gespräch mit einem Eisenbahner ein Bild lange des Wohlwollens der Behörden und Ge jeiner Lebensverhältnisse und der seiner Fa- richte zu erfreuen. Die erste Seite füllt faft zur milie entwerfen zu lassen. Vielleicht fäme er Gänze ein Artikel dann doch zur Erkenntnis, daß die Lage der ,, Die Ankunft des Heilands" Angestellten und Arbeiter berücksichtigenswer- aus dem wir größere Partien zitieren müssen, um ter ist, als jene der Hauseigentümer und daß unseren Lesern eine Vorstellung von dem Grade ein Finanzminister diese Frage nicht nur vom der dummdreisten Verblödungs- und Standpunkte des Gleichgewichtes des Staats- geben. Weihnachten, heißt es, fei das Fest, an Verheyungspolitik dieser Art Presse zut haushaltes zu betrachten und zu behandeln dem das Volk die Ankunft des Erlösers erwartet. bat. Neben der Stabilisierung darf man nicht So war es auch vor 1900 Jahren. an die Menschen vergessen, neben der Er­haltung des Gleichgewichts nicht an die so= ziale Pflicht, und alle Sparmaßnahmen dürfen nicht zum Fiskalismus führen, der nur Ziffern, aber nicht mehr Menschen und Verhältnisse sieht.

Aus den Erzeugniffen der fa ciftischen Preffe. Breßfreiheit gibt!

Herrn Dr. Englis wird niemand bestrei­ten wollen, daß er gewisse hervorragende Eigenschaften für sein Amt besißt, obgleich der von ihm selber eingestandene Fehler der Steuerreform sein Bild in nicht gerade vor­teilhafter Weise retouchiert. Aber obwohl er am liebsten die ganze Staatsverwaltung in jeiner Hand monopolisieren möchte, bewegt ich seine Vorstellungswelt doch immer nur im Rahmen der Ziffern und seines Finanzressorts. Er müßte sonst daran denken, daß die Niedrig haltung der Gehalte und Löhne der Staatsan­gestellten, die auch den Privatunternehmern als Muster dient, der Volkswirtschaft abträg­lich ist. Schlechte Gehalte und Löhne bedingen die Drosselung des inneren Marktes, bedeuten für Millionen Menschen die Herabminderung der Kauffrajt, was weder diesen, noch dem Staate und seinen Finanzen dienlich ist.

Unter einer Vorausseßung glaubt bri­gens auch Herr Dr. Englis, den Staatsange­

Ballade aus dem Rototo.

Von Alois Jirásek .

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Autorisierte Uebersetzung aus dem Tschechischen von J. Reismann.

Therese rief ihn ausgelassen und heiter an, dann lief sie ihm entgegen, Lucile lachte, Mimi empfand Angst. Therese brachte jetzt den Mus­fetier, denn dieser war es, mit sich, ging mit ihm bis zu ihnen heran und lachte, daß sie einen alten Faun gefangen häte, jie mögen Stränze vorbereiten, danrit sie ihn damit schmücken

fönnten.

Er sah finster drein und wollte nicht, aber er mußte, und dann mußte er sich sogar unter die Buche auf eine emporragende Baumwurzel sezen. Und ehe er sichs versah, riß ihm Therese den alten Dreispitz herunter, ein, übermütiges Laden nang über seinen fahlen Scheitel hinweg, über seinen Zopf, der aus dem Rest der Haare spärlich zusammengeflochten war, es war das Lachen der beiden Wildfänge Therese und Lucile. Mimi stand still ein wenig seitwärts, doch auch sie vergaß ihr Aengste, als Therese Verse aus einem Schäferspiel zu deklamieren begann, ohne sich viel darum zu kümmern, daß unter den Chrysanthemen und Glockenblumen, unter den Tränenblümchen und den hellgelben Wicken und wilden Salbeien böse Augen auf sie heraus Starrten.

Aus dem Haine stürmte der Jäger heraus und schrie irgend etwas: der Musfetier sprang auf und indem er sich den Kranz herunteriß, drohte er auch mit wilden Worten und eilte nach oben, zum Haine.

So hatte er sich ihnen also mit einem Male widersetzt. Die jungen Schäferinnen sahen ihm verwundert hinterdrein.

,, Bis nur der Oberst kommt!" drohte Lucile und Therese sette energisch hinzu: Er muß ihn bestrafen-"

,, Auch das jüdische Volt erwartete damals seit Jahrhunderten sehnsüchtig die Ankunft seines Erlösers, und als Johann der Täufer nach der Art griechischer und römischer Bader diejenigen, die ihr ganzes Leben hindurch wie Schweine im Schmuse, Dred und Schweiß gelebt hatten, zu waschen und mit Wasser zu heilen be­gann, da hielten die, welchen die Beseitigung der Ünreinlichkeit sehr zum Wohle und zur Gesunoung gereichte, ihre Heilung für ein Wunder und sic fragten erstaunt den Johannes: Bist Du der, der tommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?"

Wofür es bei uns

Spit jener Zeit, da der größte Schwein­Ferl zum König gewählt wurde, erhielt sich das Sprichwort: Je größer der Schweinkerl, desto größer das Glück.

Im übrigen war er gar kein König, sondern der Präsident der jüdischen demokratischen Republif, weil mit ihm auch der Hohepriester, der oberste Nichter und der Präsident der Gesetzgeber und Pharifäer regierten. Der König war eigentlich der Oberkommandant der Armee, und auch das beweist, welchen Hundsgestant( Komödie) sich die repu blikanische Demokratie aus der Würde des Präsidenten machte, daß sie den größten Schweinker!, den Krippel David, zum Heerführer machte. Ein Zeugnis dieser Stomödie ist die überlieferte Sage, daß dieser Krüppel den Riesen Goliath er schlagen und die Philister besiegt habe. Johannes fannte also gut die Furcht der jerusalemitischen Demokratie um ihre Macht, und deshalb fürchtete er, sie gegen sich aufzuheben." Im Gegensatz anscheinend gegen die Fascisten von heute, die vor der Demokratie wenig Angst haben, hinwiederum sehr scharf den Gedanken verfechten, daß zum Seerführer allem Drogisten geeignet sind!"

Zu den Gegnern Johannes zählte auch ,, der damalige Präsident der jüdischen Republit Herodes ",

Das jüdische Bolt sei aber demokratisch der die Erneuerungsbewegung für eine Gefahr gewesen. Man dürfe sich nicht dadurch täuschen der Republik , und für laffen, daß es Könige gehabt habe. Die Könige feien an die Ratschläge und die Zustimmung des Rates, der Priester, des Gerichts und der Phari­fäer gebunden gewesen. Das scheinbare Stönig­tum war also eine Demokratie:

,, den Abschaum und pathologischen Untersatz der Nation diejenigen hielt, die sich weigerten, nach den republitanischen Gepflogen­heiten in der Schweinerei zu leben, und deshalb zur Einschränkung dieser Bewegung Johannes verhaften und in Jerusalem einterfern

,, Schließlich ist als Beweis dieser De­mokratie ja bekannt, daß einer der be­liebtesten Könige der gewesene Sar- ließ". fenist des Königs Saul, David, war, welchen Johannes sei aber beim Volfe, und vor allem dieser König wegen seines schlechten Harfenspieles bei den Frauen, sehr beliebt gewesen hier mehreremale erschlagen wollte, der aber weit mehr, offenbar mehr dem Stříbrny als dem Gajda zu berühmt wurde als Sänger und Komponist unvergleichen und er habe auch der Tochter der sittlicher Lieder, die ihm unter dem Ans- Geliebten des Königs, der Prinzessin Salome , wurf der Jerusalemer Demokratie gefallen. Weil Johannes sich der Salome ver Popularität verschufen. sagte, wurde er hingerichtet:

,, Ach, mir scheint, daß etwas geschehen ist", seufzte Mimi auf. Und im selben Momente schrie fie auf.

Aus dem Haine kam ein Reiter hervorge­stürmt, ganz allein, weder der Oberst, noch einer der Offiziere waren mit ihm. Ein Dragoner wachtmeister. Er hatte es sehr eilig, sein Pferd war ganz mit Schweiß bedeckt und er selbst war rot wie Blut. Als er herangeritten war, nahm er seinen Dreispitz ab und rief:

Fort, bitte, fort, ins Schloß!"

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,, Als Herodes erfuhr, daß bei der Volkszäh­lung in Jerusalemt drei Stönige aus dem Morgene land zugegen waren, um den neugeborenen Rönig zu begrüßen, da zeigte er sich als wahrer Präsident der jüdischen Republik . Daß er lediglich Präsident war, erweist sich ja darin, daß die Könige es nicht für richtte hielten, ihn zu besuchen, so daß er erst von der Geburt des Heilands erfuhr, als es zu spät war. Weiter beweist das auch sein Haß gegen die töniglichen Prinzen, selbst wenn es nur Neugeborene in Windeln waren".

Der Präsident ließ also die bethlehemitischen Säuglinge ermorden.

,, Welche allgemeine Furcht vor der re­publikanischen Demokratie herrschte, zeigt sich darin, daß Josef und Maria, überrascht durch den Besuch der Könige, sich gut bewußt wa ren, daß die republikanische Demokra. tie aus Haß gegen die königlichen Prinzen den Neugeborenen würde ermorden lassen und daß sie deshalb ohne Zögern mit ihm nach Aegypten flohen."

,, Die Ermordung der Säuglinge in Bethlehem erregte Empörung gegen Herodes in Bethlehem wie in Jerusalem , wo die Bethlehemiten Ber. wandte hatten, aber das ist wieder ein 3et. chen der republikanischen Demokra tie, daß niemand wagte, gegen Hero­des öffentlich einzuschreiten. Zo war es auch bei seinen übrigen Verbrechen..." Dann wagten es doch welche;

,, Nicht nur die Angehörigen des Johannes, sondern auch alle seine Kundschaften aus ganz Galiläe, die dazu vorbereitet waren durch ihren Bader und Wunderläter, der die Kranken geheilt hatte, empörten sich gegen Herodes . Damals er­fannte Herodes, daß seine Stellung völlig er. schüttert war, denn wenn er mit seinem Heer ge­gen Galiläa zog, wäre der Aufstand in Bethlehem ausgebrochen, das ihm niemals den Kindermord verziehen hatte..."

Die strategischen Erwägungen verraten Gajdas Geist.

,, Da zeigte sich Herodes als das wahre Haupt der republikanischen Demo. Pratic, als der größte Lotter bube unter den Lotterbuben, denn in dieser kritischen Lage wandte er sich an Pontius Pilatus mit dem An­gebot, daß er ihm, wenn jener ihm garantiere, daß er König bis zu seinem Tode bleibe, Palästina ohne Kampf ausliefere, damit es eine Proving des römischen Reiches werde. Pontius Pilatus nahm dieses Anerbieten an und besetzte mit rö­mischen Legionen Palästina. So rettete He­ rodes durch Hochberrat für sich das Amt des Präsidenten..."

,, Das jüdische Volt... wurde der Vasall Roms und wegen dieser Tributpflicht und Ab­hängigkeit haßte es Rom und haßt es bis heute. Deshalb verkündet es immer und immer seinen Haß gegen Rom und die Römer; das ist der jüdische Haß".

nun sei der Heiland selbst gekommen und er habe, wie Johannes die Körper, so nun die See­len von Schweinereien und Krankheiten ge heilt".

,, Allerdings fand er Verständnis nur dort, wo man Sinn hatte für die Reinheit, für

herab. Wie glänzende Schmetterlinge flogen sie in die Reisetaschen kommen. Lucile räumte auch den Weg entlang, in den lichten Farben ihrer die Sachen aus des Obersten Zimmer hinweg. leichten Kleider und mit den flatternden Bän- Ihre Aufregung gab sich im Zittern ihrer dern glichen sie bunten Schmetterlingen. Sie Stimme und in ihren lebhaften Gebärden fund, entschwebten im Dunkel des Haines, wo auch sonst verlor fie aber nicht die Besinnung. Der der Reiter verschwand, der sein Pferd beim gefährliche Augenblick rief in ihr Energie und Zügel führte.- Entschlossenheit wach, ihre Gefährtinnen dage gen wurden verwirrt. Therese hatte durch diese schreckliche Ueberraschung ein derartiges Entsehen gepackt, als ob das Schloß schon mit Panduren besetzt wäre, die ihnen die Stöpfe abzuschneiden drohten. Vergeblich redete ihr Lucile zu, daß sie der Wachtmeister schüße, daß er mit einem Zuge vor dem Dorse stehe und den Feind aufhalte. Mimi siiterte wie ein Lämmchen. Tränen füll­ten ihre Augen. Ihre Ahnung erfüllte sich, eint

Wiederum liegt das Tal mit seinen grauen Buchen verlassen da wie vordem. Unter einem Baum blieben drei leichte Strohüte liegen, der eine Hut ist ausgefüllt mit Blumen, die anderen Sie liefen zu ihm und riefen durcheinander, sind mit Blumen verziert, drei Schäferstäbe leh was los fei, was geschehen sei, wo die Herren nen an den grauen Stämmen. Und die Bänder feien, und sie umringten ihn, wie er vom Pferde der Stäbe flattern leicht und wellenartig aus fprang, schweißtriefend, rot, wie konsterniert. dem Schatten in den leuchtenden Sonnenglanz Mon dien, Piset! Es steht schlimm die hinaus. Staiserlichen Eine große Uebermacht sie Und über ihnen rauscht es in den dunklen schreckliches Gespenst erhob sich von allen Seiten. haben uns überfallen, wir gehen zurüd, überall, Kronen. Das Gelächter der Schäferinnen ist ver- Ach Mlaman, Mütterchen, liebes Mütterchen! von allen Seiten, alles flicht gegen Prag und stummt, nicht einmal das Slagen einer Flöte ist Sie wird sie schon nie mehr wiedersehen! Sie weicht zurück. Ich bitte die Damen oh aus dem Haine vernehmbar. Ruhe, Ruhe drückte sich an Lucile, tat wie bewußtlos alles, Piset Wer hätte das gedacht mon dien,- herrscht im sonnigen, blumigen Tale unterhalb was sie ihr auftrug, daß sie dies und jenes zu dort haben sie uns zugesetzt, dort-" des grünen Fichtenhaines, hinter dem auf sammenlege, daß sie nicht aus Geld vergesse, daß ,, Die Panduren!" schrie Therese. blauem Himmel eine kleine, filberne Wolfe wie sie das Beutelchen am Busen verberge. Mimi " Und ziehen sie hieher?" fragte Lucile drin- ein starres Segelleinen todesstill schwebt. nahm auch die Starten mit, unbeisußt, ohne Auf­forderung, ganz unwillkürlich: in diesem Au­" Panduren, Husaren, alles, und sie sind uns genblide trat Lucile zum letzten Male ein, um in auf den Fersen-" Im Schloßhose Lärm, Geschrei, Slappern des Obersten Zimmer nachzusehen, ob dort nicht von Holzpantoffeln, Rollen von Wagenrädern irgend etwas zurüdgeblieben sei. Da, am Fens und Aufschlagen von Hufeisen. Man holte die ster noch das Futteral mit einer schönen, teuren alte Stutsche hervor und führte die Pferde aus Pistole. Sie nahm sie auch mit und dann schnell. dem Stalle. Der Knecht, welchen Mini unten schnell hinaus."

gend.

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,, Und die Herren, der Herr Oberst -"

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Der hat mich hieher entsandt, selbst kann er nicht, auch keiner der Herren, sie sind mit ihren Eskadronen gegen den Feind" Und kommt er nicht hieher"

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,, Wer weiß es, überall herrscht Verwirrung, wir weichen zurück, wo es nur möglich ist gegen Prag .

VI.

im Parke mit dem Musketier und dem Heger Sie stürmten alle gerade in dem Augen­erblickt hatte, spannte sie vor. Bom Musketier blicke heraus, als ein Reiter, der vom Wacht­ist überhaupt nichts mehr zu sehen. Die Damen meister von der vor dent Dorfe liegenden Feld. bemerken es überhaupt nicht, als sie in ihrer vache hieher entfendet worden war, wie wild Mimi erbleichte, Therese jammerte, Lucile Aufregung und Eile aufs Schloß liefen und für heransprengte, sie möchten schon abfahren, denn zudte mit den Achseln. die Reise einzupaden begannen. die Panduren hätten sich bereits gezeigt. Er rich­,, Schnell fort von hier, die Panduren sind Dafür war der Heger bei ihnen und mit tete seinen Befehl nur aus und schon gab er fei nicht fern" ihnen auf den Zimmern und half, obgleich er nem Pferde die Sporen, machte Rehrtum, und Bevor er sein Pferd umwandte, begannen von ihnen nicht gerufen wurde, aber seine Hilfe wie ein Teufel yar er schon wieder außerhalb die Damen davonzulaufen. Wie drei Wachteln war derzeit willkommen. Die Sleider, die des Schloßhofes, daß ihm das Böpfchen im Ge liefen sie über den Fußweg zum Birkenhain sche, der Schnuck, alles mußte in Schachteln und nice nur so hin- und herflog. ( Schluß folgt.)