Nr. 42.

Sande eine neue Heimat machen, unsere Heimat, in der die Arbeit entscheidet,

in der die Achtung vor der Arbeit zum höchsten Brinzip des Staates gemacht wird. Wir werden es uns schon erkämpfen!

Genosse Rieger

beglückwünschte den Genossen Ezed) als alten, ver­trauten Jugendfreund und erzählte in launiger Beise einige heitere Episoden vergangener Jahre. Für die Arbeiterschaft Rarpathorußlands be glüdwünschte

Genoffe Abg. Huszuai

den Jubilar.

Die Glückwünsche der polnischen Arbeiterschaft überbrachte

Genoffe Abg. Chobot. Sterauf ergriff der Redner der kommunistischen Opposition,

Stabtrat Gen. Dr Cčer das Wort: Als Dr. Czech zur Bartet kam, stand die Arbeiterbewegung im Zeichen des Hainfelder Partei. tages, der ihr eine Tradition in zweifachem Sinne gegeben hat. Dies war der Gedanke der Einheit und Einigkeit ber Arbeiterschaft und der Gedanke des unberföhnlichen Klassenlampfes. Diese doppelte Tra­bition hat bas politische Denken und die polnische Tätigkeit Czechs immer beherrscht und er wurde zu einem ihrer treuesten Berfechter: Wir jungen aber, waren am Beginn unserer politischen Tätig feit anderen Einflüssen ausgefest, uns erfüllte das revolutionäre Geschehen in Rußland . Wir warfen uns der russischen Revolution in die Arme und wir fommen nun nach sehnjähriger Erfahrung hieher, um Ihnen zu sagen, daß es notwendig ist,

bie Tradition von Hainfeld wieder aufleben zu Taffen,

Dienstag, 18. Feber 1980.

Seite 3.

zeug der großen Bewegung. So habe ich es.mmer Atzentuierung und geistiger Durchdringung Petzolds[ schen Geschmack für die Zusammenstellung des Pro­in meinem Leben verstanden, nur so habe ich meine Redner" und Herweghs loderndes Bekenntnis zur gramms und für die prachtvolle Ausschmüdung des Aufgabe aufgefaßt, und wenn ich nun Bilanz ziehe, Partei zu Gehör brachte. komme ich zu dem Ergebnis, daß ich der große Saales forgte. Dieser Abend wird wohl jebemt, der Man würde Unrecht begehen, wenn man hier das Glüd genoß, ihn miterleben zu können, under­Schuldner der Partei, der große Schuldner der nicht noch einer Leistung gedenken wollte, die zwar geßlich bleiben und die Anwesenden durften das beiterklasse bin, wie wir alle, die wir den gewal weder eine rhetorische, noch eine musikalische war, stolze und beglidende Gefühl mit nach Hause tigent Stampf unt die Befreiung der Arbeiterklasse deshalb aber nicht minder hoch zu werten ist: Die nehmen, gefehen zu haben, daß es das Proletariat mitgekämpft und mitgerungen haben. In diesem des Genoffen Stopta, des Führers des Bundes versteht, seine Führer würdig und herzlich zu feiern. Augenblid gibt es nur eine Empfindung: der Bühnenangestellten, der mit feinstem Künstleri|

zu danken der großen anonymen Arbeiters klasse, auf deren Vertrauen sich unser Stampf flüßt, zu danken den Vertrauensmännern unserer Bewegung, die die Partei groß ge= macht, die sie zu ihrem glangvollen Aufstieg geführt haben, zu danken allen Freunden aus den andersnationalen Lagern, durch deren Zusammenspiel und Wirken erst der Sozialismus zur unbeswingbaren Weltmacht wurde.

Es ist mir Herzensbedürfnis, unseren Freun­der tschechischen Sozialdemo­Pratie zu sagen, daß in der Zusammenarbeit mit ihnen das Wert erst zur Vollendung kommen wird. Es ist immer unsere Erkenntnis gewesen,

daß es auf diesem Boden leinen anderen Weg gibt als das Zusammenwirken, das Zusam menfließen der Kämpferherzen des Prole

tariates aller Nationen dieses Landes. Darunt erblickte ich, als Smichov kam, als das Berhältnis zur tschechischen Bruderpartei sich täglich enger gestaltete und vertiefte, darin die Erfüllung eines großen Teiles unseres heißen Sehnens, viel leicht das größte Stüd der Aufgabe, die uns allen in diesem Lande gestellt ist, und die nahezu ein Jahr. zehnt ungelöst vor uns lag. Es ist hier das Wort Sainfeld" gefallen. Nun, Genossen,

auf das neue Hainfeld, das zweite Hainfeld das alle proletarischen Kräfte des Landes zu fammenfassen nnd in sich zu verewigen hätte, müssen wir unsere ganzen Anstrengungen Konzentrieren.

Selbstverständlich ist es eine Lüge.

Notorische Fälscher zetern über Falschmeldungen.

Vor kurzem tauchten in der Presse Nach­richten über eine Verbannung Vera Fig ners, der greifen Vorkämpferin gegen den 3a­rismus, durch die Bolfchewitt auf. Die Nachrich ten wurden fagelang nicht dementiert, ein Beichen, daß fie auch von der hiesigen kommu niftischen Preise geglaubt oder doch für möglich gehalten wurden. Der Bolscheivismus, der fich fast aller Oktoberkämpfer, der sich die meisten Revolutionäre, die zu Anfang des Jahrhunderts den Barismus bekämpften und erschütterten, mit frivoler Unbekümmertheit entledigt hat, würde Figuer das zu tun, was er mit Trogli getan hat. feinen Augenblick davor zurückschreden, mit Vera Warunt sollte man eine Nachricht nicht glauben, die an sich durchaus glaubwürdig ist. Daß in Rugland noch Revolutionäre leben, die weder eingesperrt, noch verbannt sind, ist ein weit größeres Wunder, als daß man Vera Figner ver bannen würde. Wenn sie sich einer relativen Freiheit noch erfreut, so tann das überhaupt seinen Grund nur darin haben, daß sie zu alt ist, um noch die Energie zu neuen Rämpfen aufzu bringen, daß sie zu abgeſtumpft ist, um nochmals an der Neuauflage des Barismus dic Glut ihres revolutaonären Herzens zu schüren.

Nach Tagen famen große russische Dementis, von der Rubelpresse aufgemacht und breitgetreten:

beren Bertreter Genoffe Dr. Czech ist.( Beifall.) Aus den Behren der Vergangenheit müssen wir den Weg für bie Sukunft finden! Wenn wir auch noch über Benn es für mich noch einen Wunsch, noch ein bie Stampfmittel ftreiten, so wissen wir doch alle, heißes Sehnen gibt, ist es dieses, daß ich mit ihnen wo der gemeinsame, unverföhnliche Feind steht und die Stunde erlebe, der das gesamte Proletariat des daß wir einmal, fei es in oder außerhalb der Re- Sandes, die Arbeiterklasse aller Nationen, in eine erklärte Bera Figner felbst und könne fich nicht ,, Selbstverständlich ist es eine Lüge..." gierung, Abrechnung halten werden.( Beifall.) Die einzige große siegħafte, nie wieder zerstörbare erklärte Bera Figner felbft und könne fich nicht beiben treibenden Kräfte zu dieser Abrechnung Rampfreihe zusammenschließt. genug entrüften über die Lügen der Weißgardisten müffen der Gedanke der Einheit und der Gedanke Und nun ein Wort an unsere ausländi. und Sozialfafcisten, die den aufrechten und hu bes Alaffenlampfes sein, die Tradition, die Genoffe fchen, vor allemt unsere österreichischen und manen Bolschewili eine Lumperei zugetraut ha­Dr. Czech repräsentiert. Wir wünschen dem Genoffen Wiener Freunde! Wit ihnen fühlen wir uns ben. Immerhin hat Bera Figner im Sommer Czech , daß er jenes starte Ereignis, das am Anfang aufs innigste verbunden, ihre Arbeit, ihre Stämpfe, eine Dampferreise auf der Wolga und feiner politischen Tätigkeit stand, das Ereignis der ihr Schidfal verfolgen wir mit angehaltenem Aiem Einigung, daß er den neuen Tag von Hainfeld noch und sind bereit, in jeder Lebensläge zu ihnen zu Jch kann nicht jedem einzelnen für die unge­zählten Beweise von Liebe und Freundschaft danken und muß es darum von dieser Stelle fun. Mit bleibt dieser Tag ein unvergeßliches Erlebnis, weil

erlebe!( Stürmischer Beifall.)

Für die Zentralgewerfschaftskommission, die Arbeiter Fürsorge und den Reichsverband deutscher Arankenkassen sprach

Genoffe Abg. Schäfer: Die enge Verbundenheit der Gewerkschaftsbewegung mit der politischen Partei hat die Zentralgewerf. schaftskommission bewogen, den: Genossen Dr. Czech die herzlichsten Glückwünsche übermitteln zu lassen. In treuer Freundschaft hat er Jahrzehnte mit uns zusammen gefämpft, gearbeitet dafür, daß dieser Staat einmal der Arbeiterklasse gehört.( eb hafter Beifall.)

Im Namen der Genossenschaften sprach Genoffe Kreisky.

der dem Manne, der seine unermüdliche Arbeits­fraft und raftlose Energie dem Proletariat ge­widmet hat, die lebhaftesten Glückwünsche der deut­schen Genossenschaften übermittelte.

Als letter in der Reihe der Freunde, die unserem Genoffent Dr. Czech so viele und herzliche Wünsche darbrachten, fam

Genoffe Biva!

Als letter Redner sprach, stürmtisch begrüßt, Genoffe Dr. Czech:

stehen!

er mir

bie Berbundenheit zwischen dem arbeitenden Bolle und den leitenden Vertrauensmännern

-

F. P.

gewohnt zu haben(!). R. wurde wieder ver­haftet und in das Gefängnis Serb To wst( vormals Jekaterinburg ) gebracht.

Nach Ablauf eines Monats griff R. zum Ver zweiflungsmittel des Sunger ftreits, um ge­gen die unaufhörlichen Quälereien zu protestieren. Am 16. Hungertage ordnete die Guß seine leber führung aus dem Gefängnis in das Krankenhans an und versprach, ihn vorläufig- bis zur Ent scheidung der Sache durch das Kollegium der GPU. in Freiheit zu feyen, falls er den Hungerstreit ab­bricht. Das geschah und acht Tage später wurde R. in der Tat in Freiheit gesetzt. Nach kaum drei Monaten wurde Genoffe R. von neuem ver haftet. Ihm wurde mitgeteilt, daß das Kolle­gium der GPU. beschlossen habe, ihn für bret Jahre nach Obdorst( weit im Norden Si­ biriens , nahe am Polartreis) zu verbannen. Ge­noffe R. erklärte darauf trodenen Hun­gerstrei"( d. h. er verweigerte auch das Zu­fichnchmen von Waffer), der acht Tage gedanert hat. Inzwischen wurde er nach Tobolst überge­führt. Sein Gefundheitszustand hat sich aber der­maßen bedrohlich verschlechtert, daß die Gẞ11. von Tobolst sich genötigt fah, ihn vorläufig aus der Saft zu entlassen. Was mit ihm weiter geschehen soll, ist nicht bekannt. Jeden Tag fann er wieder verhaftet werden, um nach Obborst abtranspor \ tiert zu werden.

Durch die Gefängnisstrapazen und die wieber­holten Hungerstreifs ist die Gesundheit bes Genossen N. zerrüttet; er pudt Blut, die Beine sind geschwollen, es haben fic) bei ihm Anzeichen von Storbut gezeigt.

Stama bis nach Perm" unternommen. Wir Aber da ist an ein glaubhaftes Dementi na leine besondere Beachtung widmen, obschon in ein Dementi" servieren, das die Methoden der wollen diesem Umstand der Dampferreise gar türlich nicht zu denken. Dagegen möchten wir Rußland eine Reise nach Sibirien immer etwas Rubelpresse im richtigen Lichte erscheinen läßt. Auffälliges ift. Angenommen, die Nachricht sei Balb wird sie selbst ja und unerfreulicherweise in eine Falschmeldung gewesen. Mußte fie darum denselben fetten Lettern, in denen fic jetzt fügt, elbstverständlich eine Lüge sein? Wenn die ordinäre Fälschung berichtigen müffent. It Vera Figner wirklich diese Form des Dementis Budgetausschuß hat fürzlich Genosse Dr. Czech gewählt hat da keinerlei Skontrollmöglichkeit ein Exposé gehalten, das wir in allen wesent­besteht, kann man uns ja viel erzählen wenn lichen Zeilen wiedergegeben haben. Die bolsche­jie das gesagt hätte, was die Sowjetkorrespon wistische Presse beschäftigte sich mit diesem Ex­benzen zu melden für gut finden, so würde sie posé, aber damit nur zeigen, daß sie keine Ahnung von den Methoden der Bolschewiti hat, unter denen fie lebt. Sat man nicht Trotti nach Asien geschickt und, als er schon auf der Reise war, die Seffent­lichfeit noch belogen? Sat man nicht entrüstet die Berbannung Tropfis als Lüge" gebrandmarft, Genosse Czech schloß seine Dantrede mit einem als sie schon vollzogene Tatsache war? Es besteht durch stürmischen Jubel aufgenommenen od also vor allent gar kein Grund, dem russischen De auf den internationalen, völker- menti besonderes Vertrauen entgegenzubringen und auf gar keinen Fall besteht ein Anlaß, bie befreienden Sozialismus. Die Versammlung erhob sich und sang beger- angeblichen Aeußerungen Vera Figners für rich­ftert die Internationale".

gezeigt hat. Das wird mir neue Kraft und neue Buversicht für die kommenden Kämpfe geben. Jd will, was ich heute aus überflutenden Herzen in mich aufgenommen habe, auch in meiner mei teren Wirksamteit in soziale Arbeit umfeßen und in diesem Geiste weiter wirken bis zum legten Atemzug."

**

Das künstlerische Brogramm der

Czech- cier.

tig zu halten. Dagegen glauben wir aufs. Wort, daß irgendeine fagenhafte Gesellschaft ehemaliger politischer Gefangener( fie tönnte in Rußland auch heißen: und solcher, die es noch werden wollen) die Falschmeldung den Kriegsvor bereitungen gegen die Sowjetunion zuge zählt hat.!

Das selbstverständlich", das die Sowjetpresse der Vera Figner in den Mund legt, macht auch unsere einen Rubelschreiber mutig und sie, die zunächst geschwiegen haben, weil sie es eben auch ganz glaubhaft fanden, daß eine Re­volutionärin verbannt wird, schreiben jeßt: ,, na­türlich wird sie nicht verbannt". Es sollte uns freuen, wenn das in Rußland endlich natür­lich würde. Und wir würden es gerne hören, wenn mit anderen, z. B. auch diese Meldung ähnlich entschieden dementiert würde:

Aus Rußland wird der Auslandsvertretung der russischen Sozialdemokratie geschrieben:

fie vermischte es mit dem Exposé des Mi­nisters Spina und gibt Worte und Säße Spinas für Teile der Rede Czechs aus! Die Fälscher gehen aber noch weiter. Sie drucken Bitate aus der Spinarede mit der lleberschrift Goldene Worte Dr. Czechs" ab. Sie liest man: Goldene Worte Dr. Czechs

"

im Abgeordnetenhaus.

Wir werdey dafür sorgen müssen, daß ein Institut für offene Tuberkulose errichtet wird, wo die Kranken wenigstens in Ruhe sterben tönnen.

ohne durch Anstedung die Angehörigen der Fa­milien in Gefahr zu bringen. Das wäre eine Aufgabe, die im Zusammenhange mit den Feiern des 80. Geburtstages des Präsidenten Masaryk durchgeführt werden könnte..."

,, Wenigstens in Ruhe sterben", vielleicht auch in Schönheit..., wenn schon in Not, Elend und Schmutz gelebt werden muß..

Goldene Worte eines Sozialfascisten! Auch der Laic müßte sofort erkennen, daß diese Sätze aus dem Exposé des Gesundheits ministers sitiert sind. Es find Worte Spi­nas, die von der Bolschewifenpresse in Worte Genosse Rosin- Rabinowitsch wurde es umgefälscht werden. Hier läßt sich die Fälschung kontrollieren. Die Herren scheinen ge­Anfang 1924 als Sozialdemokrat in Charkow ver haftet und durch Beschluß der GPU. zu zwei unter dem Schuße der Tscheka lügen und fälschen meint zu haben, sie lebten in Rußland , wo man Jahren Gefängnis verurteilt. Nachdem er ziver Jahre in den berüchtigten Gefängnis in fann, wo man natürlich" alles dememieren Susdal verbüßt hatte, wurde er für weitere fann, was einem nicht paßt und alles erfinden, drei Jahre in das Dorf Witulowo( im Streife was man braucht. Hier wird es ihnen nicht Ischim im Norden des Uralgebietes) verbannt. Im durchgehen. Wir werden dafür sorgen, daß die März 1929 sind auch diese drei Jahre verstrichen Arbeiter jede Nachricht der charakter­Einen Monat später hat aber die Kreis- GBU, von losen Rubelpresse mit dem einzig richti­Ischim den Genossen R., der noch nicht verceist gen sommentar versehen: war, beschuldigt, unter einem fremden Namen ,, Selbstverständlich ist es eine Lüge..."

Die Freude über den Anlaß dieser Seier wurde verdoppelt durch jene über die in ihrem für die Brünner Organisation zu Worte. Nipal Rahmen erzielten fünstlerischen Leistungen. Einen dankte vor allem dem herrlichen, immer bereiten Großent galt es zu feiern und Großes wurde ge­Stampfgefährten für die großen Verdienste, die er beten. Zer elementare Kulturwille des Proleta Bränner Arbeiterfdjaft, in feinen riats, er brach sich auch bei dieser Feier Bahu. vielen öffentlichen Funktionen, aber auch um die Reine fitschige Tulliöh Stimmung, sondern ernstes gesamte Brümmer Bevölkerung erworben hat. In Staunststreben! Nicht einen Augenblick lang wurde feiner, oft von urwüchigem Humor gewürzten die Weihe des Abonds durch irgendeine Profanie. Rede, zeigte er Genossen Dr. Czech als Freund der rung zerrissen. Die Darbietungen standen auf vielen, sielen Mitarbeiter und schloß mit dem von hohem künstlerischen Niveau und waren von einer allen empfundenen Wunsche, daß Genofje Czech noch Vollkommenheit, die nur entweder durch lange Bor viele, viele Jahre an den stolzen Bau weiter bereitungsarbeit oder aber aus der Begeisterung schaffen möge. des Augenblids erzielt werden kann. Das legtere war hier der Fall. Ohne Aufforderung und aus eigenem Antrieb stellten sich sämtliche Mitwirfende in den Dienst der Sache und die sichtliche Er­Sie werden es mir sicherlich glauben, wenn ich griffenheit des Jubilars wird ihnen dies mehr als zelohnt haben. Das ausgezeichnete Orchester Ihnen sage, das ich alles, was in den letten Tagen des Brünner Deutschen Theaters brachte unter der auf mich eingestürmt ist, seelisch nicht leicht geüberlegenen Leitung des Herrn Kapellmeisters tragen habe und daß mich Genosse Taub, der bas moralt Tschaikowitys Ouverture 1812", jenes treibende und gütige Element aller mir zugedachten elementar dahinbraufende Slangbild, zu geradezu Ehrungen war, vor eine überaus fówere Aufgabe hinreißender Wirkung. Hierauf stellte sich zunt gestellt hat. Sie werden es auch verstehen, wenn erstenmal die Brünner Singgemeinde der ich ihnen einbeienne, daß mir von dem, was ich an drei prol. Gesangvereine Brünns( Typographen Liebe, Treue und Freundschaft in mich aufzunehmen sängerbund, Arbeiterbildungsverein, Sängerbund hatte, der Kopf tüchtig heiß geworden ist. der Privatangestellten) der Parteiöffentlichkeit vor. Es ist hier viel von angeblich gebrachten Opfern Sie hätte fid) wahrlich feinen würdigeren Rahmen gesprochen worden. Genossen, das ist alles falso) ge­fehen! Ich habe niemals im Laufe der Jahre und für ihr erstes Auftreten wünschen tönnen. Sunt Jahrzehnte as Gefühl gehat, daß ich der gebende Bortrag gelangte Mendelssohn- Bartholdys Gest gefang an die Künstler" für Chor, Goloquartett und Blasorchester. Geradezu überraschend war für ben Stenner bie Slangfülle diefer neuen Chorver- fundenen Neuwahl der Gemeindevertretung in Ramsey Macdonald ist aus der sogenann­einigung. Gauchormeister Beit hat hier in Nirdorf wurden 4191 Stimmen abgegeben. ten unabhängigen Arbeiterpartei ausgetreten. furger Zeit ein Stüd Arbeit geleistet, für das man Unsere Partei erhielt davon 962( 995) Stimmen Die Blätter schreiben diesen Schritt den An­ihm höchste Anerkennung zollen muß. Gerne sieht und 9 Mandate( früher 9). die Kommunisten griffen zu, die der linke Flügel der Labour­man weiteren Taten dieser neuen Bereinigung 582 Stimmen ,, 5 Mandate( 4), die National Barth in der letzten Zeit gegen die Regierung entgegen. Die Herren Mikoren, de Loor, fozialisten 322 Stimmen, 2 Mandate( 0) ,, die Meinert und Guth von den Vereinigten Wahlgemeinschaft 2213 Stimmen, 20 Mandate unternommen hat, welche Angriffe von einigen Deutschen Theatern bilbeten ein Quartett von( 22), die tschechische Wonderheit 108 Stimmen, hervorragenden Mitgliedern der Unabhängigen höchster Gesangskultur. Den gesprochenen Teil des fein Mandat( 1). Die Ziffern in der Slammer Arbeiterpartei geführt, beziehungsweise gutgehei­Programms bestritt Genoffe Walter Taub vom geben den bisherigen Besißstand der Parteien zen wurden. Stadttheater in Teplig- Schönau, der mit scharfer ivieder. Ausführlicher Bericht folgt.

Teil bin,

ich war die gauze Zeit hindurch der empfan geude Teil. Was hat mir, was hat uns allen der Sozialismus gegeben, was wäre mein Leben ohne Sozialismus

getpesen!

Erst die Partei hat mir den ganzen Lebens­inhalt gegeben,

ihr habe ich das Glüdsgefühl zu verdanken, daß ich an dem Aufstieg der Arbeiterklasse, an dem Aufbau bes Sozialismus in der Welt misteilnehmen fonnte, als lleines, schwaches Instrument, als Heines Wert

Gemeindewahlen in Rigdorf.

Bei der am Sonntag, den 16. b. ftattge­

Macdonald verläßt die, Unabhängigen". London , 17. Feber.( AR.) Premierminister