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Donnerstag, 3. Juli 1980.

1988: Art ber Steuer

Str. 155.

Budgetter Wirklicher Ertrag

Frankreichs in Europa bedroht der Fascis- sken und den zündelnden Staatsmännern auf| ausgebrochene Kriegspanik ist, so vorzeitig sie mus Frankreichs Bundesgenossen, aber auch die Finger zu schauen, so ist dies jetzt der Fall. sein mag, doch ein Symptom, das Wahnung Umjaystener i. Sinjen 1,125.000,000 1,202,000,000 Frankreich selbst. Mussolinis Pläne auf Er Die in manchen Gebieten auf dem Lande und Warnung sein müßte.

Rückblick und Ausblick.

II.

Das Budget.

Zölle

Budersteuer

Mineralölsteuer Getränkesteuer Kohlensteuer Stempel

Rechtsgebühren.

1,097.000,000 1.456.000,000 590,000.000 624,500.000 19,000.000 29,600.000 277,800.000 928,600.000 200,000.000 224,000.000 195,000.000 257,300.000 650,000.000 898,500.000

Transportsteuer.. 500,000.000 525,000,000

Dies ergibt bei diesen 9 Posten einen Mehr ertrag von nahezu einer Milliarde.

Obwohl die Zölle im Jahre 1928 einen

richtung eines katholischen Donaustaates sind unzweifelhaft gegen Frankreich gerichtet. Sie mögen phantastisch klingen, aber sie liegen doch unzweifelhaft auf der Linie der Absichten Mussolinis, die dahin gehen, Frankreichs Vorherrschaft in Europa zu brechen. Es wäre nicht das erstemal, daß ein Usurpator, um präliminiert. Tatsächlich betrugen die Ein der Schwierigkeiten im Innern des Landes Herr zu werden, eine Entspannung der Lage nahmen 13.4 Milliarden, die Ausgaben 11.1 Milliarden. Während aber das Budget mit einem Trotz dieses horrenden Ertrages wurden durch Eroberungen nach außen und durch In immer steigendem Maße sind die Ueberschuß von 300,000.000 rechnete, ergab diese Posten im Budget für die Jahre 1929 und Gewinnung von Kriegsruhm sucht. Solcher sozialistischen Parteien aller Länder genötigt, sich sich ein wirklicher Ueberschuß von 2.3 milliar 1930 wiederum mit wesentlich niedrigeren Be Schwierigkeiten hat der Fascismus trotz der mit der Frage der Aufbringung der Mittel für den, also nahezu das achtfache. Im Jahre 1927 Beträgen eingesetzt. Obwohl z. B. die Umsatz glänzenden Regiekünfte des Fascismus, der den Staat zu beschäftigen. Die größere Stärke betrug der wirkliche Ueberschuß nur noch ſteuer im Jahre 1928 einen Betrag von 1.2 sich auf die Arrangierung knalliger Bolts der Parteien, ihr erhöhter Einfluß, ihre größere 71,000.000. Für das Jahr 1928 waren die Milliarden trug, wurde sie für das Jahr 1929 fundgebungen" gut versteht, mehr als genug. nicht mehr Forderungen zu stellen; es muß auch mit 9.57 Milliarden präliminiert; der Rech dann tatsächlich nahezu 1.6 Milliarden, also um Berantwortlichkeit zwingt sie dazu. Es genügt Einnahmen mit 9.3 Milliarden, die Ausgaben nur mit 1.05 Williarden eingesetzt, hat aber Aber Italien , das joeben der Welt verkündet gesagt werden wie die zur Erfüllung dieser nungsabschluß weist Einnahmen von 9.9 Milli 550 Millionen mehr gebracht. hat, daß es den gesamten Wehrertrag aus der Forderungen erforderlichen Beträge zu be- arden und Ausgaben von 9.6 Milliarden aus, erhöhten Wechselgebühr in der Höhe von schaffen sind. Das deutsche Beispiel ist ungemein also gegenüber dem veranschlagten Defizit von Betrag von 1,456,000.000 brachten, erschei mehreren hundert Millionen Lire für die lehrreich. Dort dreht sich alles um diese Frage. nahezu 300 Millionen einen Ueberschuß von nen sie im Budget für 1929 nur mit Steigerung seiner militärischen Rüstungen zu Ihre Beantwortung wird keiner sozialistischen 300 Millionen, der sich allerdings durch Ueber- 1.169,000.000 und trugen tatsächlich verwenden gedenkt, steht mit solchen Rüstun Partei erspart werden, die attiv an dem Schidjal ſchreibungen auf 69 Millionen fürzte. Für das 1.387,000.000. Für das Jahr 1930 ist die gen und mit den fascistischen Drohreden nicht der Arbeiterklasse mitarbeiten will, oder beffer Jahr 1929 liegen rüdsichtlich des Abschlusses Umfassteuer mit 1.110,000.000, die Zölle allein da. Singt der italienische Fascismus gesagt mitzuarbeiten genötigt ist. Hier müssen bisher nur Teilresultate, die sich auf die in mit 1.200,000.000 präliminiert, also weit das kriegerische Lied von der Eroberung Dal- vor allem zwei Tatsachen festgestellt werden. Die direkten Steuern, die Monopole und die Zölle unter dem Ertrage für das Jahr 1929. Das matiens, so antworten, nicht weniger kriegs- lebhaftes Interesse daran hat, daß der Staats- aber gegenüber dem Budget bei den Verbrauchten Steuern nachweiſen. matiens, so antworten, nicht weniger friegs- eine iſt die, daß auch die Arbeiterklasse ein sehr beziehen. Diese vorliegenden Ziffern weisen gleiche läßt sich Post für Post an allen indirek lustig, die jugoslawischen Sokoln, mit denen haushalt in Ordnung bleibt,' Bom Gleichgewicht steuern eine Mehreinnahme von 214 Millionen, Warum das? Dafür gibt es nur eine Er­die unseren soeben innige Verbrüderung ge- des Budgets ist die Stabilität der Baluta, von beim Tabak eine Mehreinahme von 345 Millio- lärung. Man setzt die Posten für die Erwerb felert haben, mit dem Refrain: Istrien, dieser der Preis der Waren abhängig. Wie ver- nen, bei der Umfaß und Buraussteuer eine Mehr teuer, die zum großen Teile von den Besitzkiaj Fiume und Zara muß unser werden!" Na- derblich die Inflation für die Arbeiter ist, haben einnahme von 545 Millionen und bei den Zöllen sen getragen werben, höher ein, um der Bevöl türlich ist das noch lange nicht der Krieg, aber wir im eigenen Lande, in noch höherent Maße eine Mehreinnahme von 218 Millionen aus. ferung vorzutäuschen, als würden die Besitzklas in alledem, in diesem Auftrumpfen, in diesen in Desterreich und Deutschland miterlebt. Wir Also aus diesen 4 Posten eine Mehreinnahme sen mehr zahlen. Dagegen setzt man zu dem Drohungen und in diesem Rüstungswahn müssen daher an der Aufrechterhaltung des von mehr als 1300 Millionen Kronen. Wir be- gleichen Zwecke der Täuschung die von den brei­liegt die Gefahr, daß eines Tages die Explo- Gleichgewichtes im Haushalte des Staates mit- greifen schon eine vorsichtige Budgetierung. Daß ten Massen zu bezahlenden indirekten Steuern, es für die Finanzverwaltung sehr erfreulich ist, Monopole, Zölle und Abgaben niedriger ein, da sion erfolgt. Ein nicht zu unterschäßender Gefahrenherd sind auch die militärischen Augen verlieren dürfen, iſt die, bag wir im glaubte, iſt verſtändlich. Aber auch diese Bor- weniger bezahlen. Diese Täuschung hat deshalb Die zweite Tatsache, die wir nicht aus den wenn die Einnahmen höher find, als man mit es so aussicht, als würden diese Massen Bündnisse, durch die sich auch die Kleineren fapitalistischen Staate leben. Niemals, wird es ficht muß Grenzen haben, und sie wird direkt Aussicht auf Erfolg, weil sich die Bevölkerung in ihrem Hochmut und in ihrem Selbstbe- möglich sein, in einem solchen Staate dent Ar verdächtig, wenn man die Detailziffern des und die Preſſe viel mehr mit dem Budget be wußtsein gestärkt fühlen, wie beispielsweise beiter den vollen Ertrag seiner Arbeit zu ge- Budgets einer näheren kritischen Betrachtung faßt, als mit dem noch wichtigeren Rechnungs­der jugoslawische Außenminister Marin währen. Kapitalismus , Unternehmergewinn und unterzieht. Wir kommen nämlich zu dem merk- abschluß, und weil zwischen dem Budget und tovič, der vorgestern auf einem ihm in Bodenrente sind untrennbare Requisite der fapi- würdigen Resultate, daß die im Budget für die dem Rechnungsabschluß ein Zeitraum von an Bufarest gegebenen Festessen eine Rede hielt, talistischen Wirtschaftsordnung. Die Feststellung direkten Steuern angegebenen Einnahmen be- derthalb Jahren verstreicht, so daß ein Vergleich dieser Tatsache sont nur die Grenzen aufweisen, dentend höher find, als dann der Rechnungsab- der Ziffern für den Nicht- Gingeweihten faum die in einem Tone gehalten war, als wäre er bie uns geſtedt sind. Aber sie bejagt nicht, daß schluß ergibt, während bei den indirekten möglich ist. Darum bezeichnen wir unser Bud. der Herr Europas . Die Friedensverträge, von es nicht auch im fapitaliſtiſchen Staate möglich Steuern und den Einnahmen aus Monopolen get als unwahr. Nimmt man noch seine Un­denen jeder weiß, daß sie Gewaltverträge sind, ist, innerhalb dieser Grenzen eine für die Ar- und Zöllen das Gegenteil der Fall ist. Diese übersichtlichkeit dazu, die aus ihm geradezu eine die stets aufs neue grenzenlosen Haß ausfäen, beiter erträglichere Verteilung der Lasten zu auffallende Erscheinung, für die wir eine Er- Rabbalat macht, so steht man schon, wie schwer diese Friedensverträge erklärte er bort nicht erreichen. Das muß Sinn, 3wed und Ziel flärung suchen müssen, findet sich nicht nur in es ist, das Budget richtig zu lesen. Wie ist es nun gekommen, daß das Erträg­,, Werk der Gerechtigkeit" und einer sozialistischen Steuerpolitik im fapitali cinem einzelnen Jahresbudget, sondern sie zieht drohend rief er aus: Diese Verträge zu verstischen Staate fein. Um es fonfret auszudrücken: sich wie ein roter Faden durch alle Budgets der nis der direkten Steuern, insbesondere der Er­leßen, würde bedeuten, das frühere Unrecht Wir werden niemals die Beseitigung der in- lepten Jahre. Es sei uns gestattet, einige Bei- werbsteuer ständig sinkt. Das ist eine Folge des wieder auferstehen zu lassen und eine neue direkten Steuern erreichen; aber auf ihre Kosten spiele anzuführen. Im Budget für das Jahr vom Bürgerblock geschaffenen Steuergesetzes vont Weltkatastrophe hervorzurufen." Würde der direkte Steuern und Luxuscbgaben zu erhöhen, 1928 ist die allgemeine Erwerbssteuer mit 15. Juni 1927. Dieses Gesetz gibt den Unter fleine Marinkovič auch so großfressig daher ist unsere Aufgabe, 180 Millionen, die besondere Erwerbsteuer mit nehmern solche Möglichkeiten der Ersparnis an 230 Millionen veranschlagt. Tatsächlich trug in Steuern, daß es nachweisbar große Unterneh reden können, wenn er sich nicht durch die Entspricht nun die Steuerpolitik der tiche diesem Jahre die allgemeine Erwerbsteuer 42 mungen, insbesondere Banken gibt, die bei stei choslawakischen Republik dieser unserer Auf­Kleine Entente geſtützt fühlte! Die Friedens fassung? ber sehen wir auch nur eine Tendenz Millionen, also nicht einmal den vierten Teil, genden Gewinnen und Reserven nur noch einen Oder berträge unverleßlich! Sogar in Frankreich in dieser Richtung? Diese Fragen sind nur mit die besondere Erwerbsteuer 55 Millionen, also Bruchteil der Steuer bezahlen, die sie früher beginnt man sich mit der Frage einer Revi- einem glatten Rein" zu beantworten. Da wir gleichfalls nicht ganz den vierien Teil. Troy die- bezahlen mußten. So stieg bei der Böhm. Es­sion der unerträglichsten Seiten der Friedens aber an der Regierung teilnehmen, ist es unsere fem niederschmetternden Ergebnis wurde die comptebank der Reingewinn von 35 Millionen verträge zu beschäftigen, aber der Marinko Aufgabe, diefer unserer Tendenz zum Durch 175 Millionen, im Jahre 1930 mit 127 Millio- 1929, die Reserven im gleichen Zeitraume von allgemeine Erwerbsteuer im Jahre 1929 mit im Jahre 1927 auf 36.8 Millionen im Jahre vič rasselt mit dem Schwert und so rasseln bruche zu verhelfen. nen, die besondere Erwerbsteuer mit 221 bezw. 177 Millionen auf 230 Millionen, während die bei den verschiedensten Gelegenheiten noch Um hier zu einem richtigen Neberblick zu 150 Millionen präliminiert. Uns ist zwar der Ausgaben an Steuern und Gebühren von 12.7 manche andere. gelangen, erscheint es notwendig, uns vorerst Ertrag dieser Steuer im Jahre 1929 noch nicht Millionen auf 5.1 Millionen fanken. einmal mit der bei uns üblichen Art der Bud- bekannt. Aber er wird kaum wesentlich höher getierung, sowie mit dem Ergebnis der Nech- jein als im Jahre 1928 und weit hinter den nung des Staatshaushaltes des näheren zu be präliminierten Ziffern zurückbleiben. In er­faffen. höhtem Maße gilt das für das Jahr 1930.

arbeiten.

Und da wundert man sich, wenn in der gift und gefahrengeschwängerten Luft, wie sie heute Europa erfüllt, Gerüchte über einen bevorstehenden Kriegsbrand entstehen können Unsere Budgets sind unwahr in mehr und Glauben finden! Wenn es je dringend facher Beziehung. Das Budget für das Jahr am Plate war, für die Befriedung der Welt 1926 war in den Einnahmen mit vund 10 Willi durch Einschränkung der Rüstungen zu wir- arden, in den Ausgaben mit 9.7 Milliarden

3wei Welten.

Von A. Woftupatich.

In dem mit allen erdenklichen Komfort ein­gerichteten Boudoir bleibt Ada, die Gemahlin des Textilfabrikanten König in ihrem ruhelosen Wandern immer vor dem großen Pfeilerspiegel stehen, zieht die weiche, zarie Seide ihres Mor­genkleides eng um die hohen, schlanken Glieder und prüft aufmerksamt ihr Spiegelbild.

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Genau das umgekehrte Bild ergibt sich bei den die breiten Massen belastenden Steuern und Abgaben.

Die Zivno steigerte ihren Gewinn von 40.3 Millionen im Jahre 1927 auf 47.9 Millionen

im Jahre 1929, ihre Reserven von 250 Millio nen auf 383 Millionen, während es ihr gelang, ihre Steuerleistung von 83.5 Millionen auf 10.5 Millionen herabzudrüden.

Die Böhm. Unionbant erzielte einen Rein­gewinn von 33-34 Millionen in beiden Ver­gleichsjahren, ihre Reserven stiegen um 23 Mil­lionen, ihre Steuerleistung fant von 22.2 Mil­lionen auf 7.8 Millionen.

Die Länderbant steigerte ihren Gewinn von 23.2 auf 27.6 Millionen, ihre Reserven von 71 auf 102 Millionen und sentte ihre Steuerlei ſtung von 11.9 auf 7 Millionen.

Laß mich, rühr mich nicht an, das ist gelblich weiße Billiardkugel beugt sich tief über ein Skandal, ich könnte dich würgen: die nachlässig hingereichte Hand. Und während --Du bist ein Tölpel, hörst du, ein Tölder Medizinalrat nach einer dicken, mit Bauch pel. Aber ich will nicht, will mich nicht binde versehenen Importe greift und sie an dem tonatelang in die Einsamkeit vergraben, ich graziös dargereichten Streichholz anzündet, will genießen, will..." spricht König über die peinliche Judisposition Die Stobawerke zahlten stvar 1929 um 10 feiner nur schlank sein wollenden Gattu. Millionen mehr an Steuern als 1927; ihr Rein wirklich sehr bedauerlich, aber haben Gnädigste gewinn stieg aber um 23 Millionen, ihre Re­nicht einen fleinen Herzfehler? Sie verstehen." serven um nahezu 300,000.000.

Die zornige Stimme schlägt in Weinen um. ,, Aber Liebling. Süße, was ist dir?" du, du warst ungeschickt, du bist ein Bauer, ein Rohling. Berlaß mich und gehe mir aus den Augen!"

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Ihre Füße stampfen, in ihren Augen sprüht Zorn der im Genuß beleidigten Frau.

Zuerst sicht er ganz erstaunt in dieses vom Haß entstellte Gesicht, dann begreift er.

Zwischen den schönen, nachgedunkelten Augenbrauen steht eine kleine Falte. Sie, eine der stolzesten Zierden der Gesellschaft, sie, die ge feierte Schönheit auf allen Veranstaltungen und Festen, sollte monatelang ihren verunstaltenden Störper irgendwo auf dem Lande verbergen? gleich zu verzweifeln, diefe Kleine Störung läßt Aber Kind, deshalb brauchst du doch nicht Sollte Monate auf alle Freuden und Triumphe ich doch leicht beheben. Ich telephoniere sofort an verzichten, die Luft nicht atmen, ohne die ihr Medizinalrat Bär. "- das Leben unerträglich ist? sie tönnte

ihren Mann... und ruhelos ſtampfen die kleinen

Füße den weichen, tiefen Teppich.

Selbstzufrieden und in Gedanken die Bilan; der zu Ende gehenden Saison ziehend, schreitei der Kommerzialrat König die breiten Stufen zu feiner mitten in einem weiten Part liegenden Villa empor. Durch die Baumkronen stoßen schon die Abendschatten, weiß schimmern die Marmorstatuen der Ballustrade in der Däm merung.

Tölpelhaftigkeit gutmachen, stürzt er zum Tele­phon.

Eilig, als könnte er nicht schnell genug seine

zurück in's Boudoir.

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Der weiße Bart jittert unter dem faunt­schen Lächeln.

Die Berg- und Hütten zahlt um 7.4 Millio­nen mehr Steuern, ihr Reingewinn stieg um 12.8 Millionen, ihre Reserven um 50 Millionen.

Die Firma Ringhoffer verstand es, bei gleichbleibendem Reingewinn und steigenden Re­serven ihre Stenerleistung von 4.5 auf 1.7 Mil­lionen herabzusehen.

Beim funkelnden Römer, in angenehmer Unterhaltung wird man einig und noch heute abend soll die Indisposition der Gnädigen beho­ben werden. Umfangreiche Vorbereitungen zu dieser ,, sind ja nicht notwendig. Auf Ehre, ich bin ja glücklich, unserer gefeierten Schön- Die Industrialbant zahlte 1926 10 Millio heit diesen- hm kleinen Herzensfehler benen, 1929 2.8 Millionen Steuern. heben zu dürfen.

Und so geht es fort. Demgegenüber beachte man den geradezu verzweifelten Widerstand, den der Zionofonzern und dessen politische Exponen ten, die Nationaldemokraten mit ihremt geverbe parteilichen Anhang, dem Antrage des Finanz­ministers, die Abzugsfähigkeit der Erwerbsteuer ganz oder teilweise zu beseitigen, entgegensetzen, obwohl es sich dabei um geradezu lächerlich ge­vinge Beträge handelt.

Martha erinnert sich nicht mehr, wie sie nach Hause gekommen ist. Sie hört noch immer ,, Ballo!- Sie selbst am Apparat, Herr die harte scharfe Stimme des Vorsigenden, sitt Medizinalrat? Ach bitte, wollen sie so liebens- müde und matt eine Weile in der Küche, dann würdig sein und gegen drei Uhr zu mir kommen. wieder im Zimmer und nur die Kinder zwin­Weine Gattin- leichte Störung indispo- gen in ihr bleiches Gesicht ein leeres Lächeln. niert. Also schön. Hochachtung.- Schluß!" Gin dumpfes Brausen tönt von der Gasse herauf, Dabei glauben wir, daß das Steuergeset Und ganz Liebe und Demut begibt er sich es sind die Schritte der heimkehrenden Arbeiter auch in anderen Punkten dringend einer Mende­und unter ihnen ist auch Hans Korner, dem man rung bedarf, so z. B. die Abzugsfähigkeit der beute die Entlassung gab. Abschreibungen(§ 79), mit der unerhörtes Er sah nicht in der Werkstätte die mitlei- Schindluber getrieben wird, der Remuneratio digen Blicke seiner Kameraden, er schanzte ver- nen(§ 79 h) und insbesondere der Aktien ete. bisfen am Schvaubſtock fort und nur wie jähes( 79). Was die letteren betrifft, so nüßen die Erschrecken ging's durch seinen Körper, als er unternehmungen, insbesondere die Banten die zum letztenmal duch das weitgeöffnete Tor der Worte zu Beginn" in raffinierter Weise aus, Fabrit schritt. maßgebenden Wirtschaftsperiode besten und indem fie fich im Dezember diese Papiere lau­fen, sie zu Beginn" der für die Besteuerung dann rasch wieder verkaufen und auf diese Weise einen beträchtlichen Teil ihres Gewinnes der Be­Steuerung entrieben.

An dem tief Inigenden Stubenmädchen vor- ,, So Liebste, Bär wird gegen drei Uhr kom­Bei geht Stönig nach dem Boudoir und öffnet, men und in einigen Tagen fährst du zur Erho die innere, immer wieder aufflammende Leiden- lung in irgend ein fashionables Bad. Nun bitte schaft schlägt ihm ins Gesicht. Der weiche Tep- fei lieb und nachdem an der ganzen Chose boch pich däntpft den Schritt und noch während der nichts mehr weiter zu verderben ist, so..." Begrüßung versucht er den schlanken Körper fest Die falten, grauen Augen betteln, und der an sich zu pressen. Doch seine Zärtlichkeit findet heute fein Entgegenkommen, zornig blisten ihn preffend, schreitet er mit ihr engumschlungen nach nur schwach widerstrebenden Körper an sich die Augen an und unsanft wehrt sie ab. Aber Liebste, Einzige!" ben Schlafgemach.-

Doch seine frürmisch werdenden Liebkosun­gen, seine bettelnden Blide bleiben unetvidert.

"

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A-

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Mein Kompliment Herr Sommerzialrat! Gnädigste schön wie immer" und die

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hätte, von dem ausschweifenden und fittenlosen Wenn nur dieser Bücherwurm eine Ahnung Leben der Arbeiter! Die schmerzenden Augen brennen und auf seinen Wangen sind rote, runde Flecken ( Schluß folgt.)