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Um uns besorgt

in geradezu rührendem Maße sind unsere Gegner. Wer ihre Betrachtungen. die sie ihrem Geistę abloden, über unseren Partei­tag liest, der fönnte, wenn er die feine Gesell­schaft nicht fennen würde, darüber erstaunt sein, wie fürsorglich sie darauf bedacht ist, daß wir nicht unsere Grundsäße verleben. Die Christlich. soziale it treiben ihre Besorgnis jogar so wei:. daß sie Talfaden fälschen. So erzählt das Organ des Mayr- Harting und des Hilgenreiner, auf dem Parteitage habe ich tiefe Mutlosigkeit" gezeigt. Dem chriftlichsozialen Schreiber hätten wir ge­wünscht, die Menlosigkeit auf dem Parteitage mit eigenen Augen zu sehen, obwohl wir überzeugt sind, daß er auch dann nicht anders geschrieben hätte, aber es wäre ihm dann einiges aufgedäm mert über den prächtigen Geist und die Kampf­begeisterung, die auf unserem Parteitage herrschte, ebenso über die Einmütigkeit des Willens, in die troß der Freimütigkeit, mit der einzelne Dele­gierte sich äußerten, der Parteitag austiang. Das Organ Mayr- Hartings schmerzt es tief, daß Dr. Czech gejagt hat, im Verhältnis zu dem, was

for- Harting erreichte, sei das was unter der

Dienstag, 21. Oftober 1980.

der Regierung bleiben."

werden könne, daß er die in ihn gefeßten Hoff- hängt, weiter in der Parlamentsmehrheit und in nungen nicht enttäuscht habe. Er konnte hervor beben, daß sich die tschechischen Sozialdemokraten offen zur fulturellen Autonomie bekannt haben und daß er in der Ueberzeugung bestärkt worden sei, daß die deutschen Sozialdemokraten im ent scheidenden Augenblid auf die Unterstützung von tschechischer sozialdemokratischer Seite rechnen

fönnen. Die deutschen Sozialdemokraten machen

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Nationalsozialismus in der Praxis: Gesinnungsterror und Klerikali­sierung der Schule.

Zu den Keimzellen des Dritten Reiches"

Bei der Prüfung, wie dieser Reisegefährte". denn aber bei den deutschbürgerlichen Parteien aussche, fomnit das Blatt für das Bürgertum wohl kaum einen in nationalen Fragen weniger zu geradezu vernichtenden Resultaten. Es gebe zugänglichen Gegner als den Monsignore in Deutschland gehört nunmehr neben Thüringen Sramet, den Bartner der deutschen Christlich auch das fleine Land Braunschweig , wo sich fich gewiß fein Scht daraus, daß in nationalpoli tischer Beziehung bisher nur winzige Erfolge er­sozialen. Aber auch die deutschen Agrarier fönn jämtliche Bürgerlichen einschließlich des Demo reicht worden sind, die kaum diesen Namen ver ten sich nicht rühmen, bei ihren Klaſſengenossen traten" nach dem 14. September mit Haut und dienen; aber das Bewußtsein, auf der Gegenseite auf tschechischer Seite auf ein besonderes Ver- Haar einer Hafenfrenzregierung verschrieben einen Partner zu haben, der Verständnis für die ständnis für die nationalen Grundforderungen haben. Das Ländle wird nun von zwei Völkischen, dringendsten Bedürfnisse seines Reisegefährten des deutschen Voltes zu stoßen. Zum Beweis einem Hitlerianer und einem Hugenbergianer, zeigt und im Rahmen seiner Sträfte auch manches wird der" Benkov"-Flügel zitiert, der sich in regiert. Der Hitlermann ist jener Dr. tut, um seine freundschaftliche und aufrichtige Ge nichts von den fascistischen Draufgängern bei Franzen, gegen den ein Gerichtsverfahren im jinnung zu beweisen, ist gerade in der Politit den Nationaldemokraten unterscheide. Bezüglich Gange ist, weil er einen seiner Parteileute der diejes Staates von großer Bedeutung. Die tiche des durch Gewerbepartei und Nationaldemofra Polizei gegenüber falsch agnossiert hat, um seine chischen Sozialdemokraten haben allerdings jahre ten repräsentierten tschechischen Bürgertums jei Freilassung zu erreichen. Er erflärte, der Mann, der sich mit der Legitimation eines Abgeordneten lang an dem fanatisch nationalistischen Strang der jede weitere Ausführung überflüssig. anderen Parteien unter Verleugnung der im alten Diese wehmütigen Betrachtungen sind für auswics, sei tatsächlich dieser Abgeordnete, meldete Sesterreich feierlich proflamierten Grundsäge, die die Bohemia" ein Anlaß, die angebliche Re- aber dann dem Bolizeioffizier, daß er bewußt mit dem Begriff der nationalen Selbstverwaltung gierungsmüdigkeit der Deutschen Arbeits- und die unwahrheit gejagt habe. Der Wiann ist also sufammenhängen, cifrig mitgezogen; eber im Wirtschaftsgemeinschaft hervorzuheben. Für jeden wie geschaffen zu Deutschlands Erneuerung. lezten Jahre scheint eine durchgreifende Wand- Sozialdemokraten aber fann dieses Urteil, das Ueber die Tätigkeit dieses Dr. Franzen ver lung bei ihnen vor sich gegangen zu sein. Sie uns sicher nicht schmeicheln, sondern nur das rät der Tag", der sich des neuen Windes" in fehren zu den alten Prinzipien zurück, and ibe deutsche Bürgertum aus dem Schlaf rütteln Braunschweig unbändig freut, allerhand Wissens offenes Befenntnis können die deutschen Sozial will, nur eine erneute Bestätigung für wertes. Zunächst also habe der Herr Minister demofraten als Rechtfertigung anführen, daß sie die Richtigkeit der Politik sein, die mit Sutichov Ersparungsmaßnahmen" getroffen, Abbau der trok der bisherigen Enttäuschung auf national ihren Anfang genommen hat und sich in immer Miniſtergehälter u. dal. Man kennt dieses politischem Gebiet, das ja auf das engste mit dem engerer Zusammenarbeit mit den tschechischen nationalsozialistische Geflunker. In der Regel Forderungskomplex zusammen Genossen verheizungsvoll fortentwickelt! stellt sich nachher heraus, daß die Herren für fo cin Hintertürl offen gelassen haben. Eine seiner ersten Taten aber war die Entlassung von vier Beamten, weil sie Sozialdemo fraten sind:

wirtschaftlichen

Gedenkfeier am Grabe Seligers.

3000 Zeilnehmer.- Gedentrede Dr. Czechs.

Koalition erreicht wurde, ein Himalaya , aber das ist eine Behauptung, die durch Nach­prüfung der Tatsachen leicht bewiesen werden fann. Die Christlichsozialen sollten eben den Mund nicht so voll nehmen, man wäre dann seltener gezwungen, ihnen die Nichtigkeit und Schädlichkeit ihrer Tätigkeit zur Zeit ihrer Regie­rungsteilnahme unter die Nase zu reiben. Gän.. lich uninformiert zeigt sich die Deutsche Presse", wenn sie schreibt, die deutschen Sozialdemokraten feien in die Regierung eingetreten, weil ihnen das Tempo der Erfolge der ersten gemischt­Sprachigen Koalition zu langsamt war und fic überzeugt waren, es verbessern und beschleunigen Ein grauer und düsterer Oktobersonntag. 1 Rampfentschlossenheit erfüllte, von den Traditionen zu können". Darauf sei geantwortet, daß von Tiefes Schweigen durchzog die sterbende Natur. Viktor Adlers getragene Aufbauarbeit wieder zur Erfolgen" doch überhaupt nicht gesprochen wer Wir erinnerten uns jenes schmerzlichen Trauer- alten Festigkeit und Schlagkraft durchrang und so den konnte, noch weniger von einem Tempo der tages im Jahre 1920, da wir den geliebten Füh wieder zur Kerntruppe des judetendeutschen Prole­Erfolge", außer man bezeichnet die Verwaltungs- rer Josef Seliger in die herbstliche Erde verjent- tariates wurde. Wie glüdlich wären wir gewesen, reform, das Gemeindejinanzgeich und die ten, denn auch damals lag unsägliche Gedrückt wenn Josef Seliger dies erlebt, wenn er den herr anderen Lalaiendienste der deutschbürgerlichen heit über den Menschen... lichen Stampfgeist, den unsere Karlsbader Jubi­Parteien für die tschechischbürgerlichen Macht- Um 2 Uhr nachmittags versammelten sich fäumstagung ausstrahlte und den auch dieser Partei­haber als Erfolge. Diese Erfolge", die tiefe die Parteitagsdelegierten, welche fast vollzählig tag erfüllte, in sich hätte aufnehmen können. Strienten am Körper des Volkes zurückgelassen erschienen waren, die Vertreter der tschechischen haben, waren es und nicht der Wunsch, sie zu Bruderpartei,( Sti vin, Soukup und ab r- beschleunigen, weiche. die deutschen Sozialdemo- mann), der Abgesandte der Sozialistischen Ar­fraten bestimmten, in die Regierung einzutreten, beiterinternationale De Broudere und die um dem Bürgerblod ein Ende zu bereiten, was Vertreterin der Sozialdemokratie Ungarns doch in jedem Falle als gelungen bezeichnet wer- Retly, die Arbeitersänger, Bodenbacher, Durer den muß. Und wie gut daran unsere Pariei getan und Tepliper Ordner in Uniform, Kinder, Ju hat, ersieht man aus den Schmerzensschreien der gendliche, Turner, Turnerinnen und hunderte Christlichsozialen, die ihren Hinausschmiß aus der Parteigenossen und Genofsinnen. Rote Fahnen Regierung noch immer nicht verivinden fönnen. begleiteten den Zug, der ungefähr 2000 Perjo Wenn die Deutsche Bresse" nun behauptet, der nen in fich vereinigie und auf den Schönauer auf dem judetendeutschen- Volfe und namentlich Friedhof führte auf dem fuderendeutschent Arbeiter fastende Drud 3000 Menschen unstanden ben. Grabstein des fei jest in vielfacher Hinsicht verstärkt" worden, Führers. Das vergilbte Laub roschelte leise zur wobei sie die Anführung der Beweise sorgfältig Erde, die roten Fahnen umpflanzten die Stätte, vermeidet, so kann nicht einmal die Rücksicht auf wo der einstige Webergeselle ruht, als die ersten das die Christlichsozialen erfüllende Leid davon Klänge der Heiligen Stunde" von einem Bläser abhalten, die Behauptung als böswillig und chor vermittelt wurden. Die Musifer dirigierte dumm zu bezeichnen. Die gesamten Betrachtungen Gen. Weichert. Sodann trat Gen. Dr. Czech des christlichsozialen Blattes gipfeln darin, uns an die rot drapierte Rednertribine und hielt die zuzureden, doch endlich aus der Regierungs- Gedenkrede; foalition herauszugehen, denn es sei doch klar er­sichtlich, daß unsere Politif ,, auf ein sehr zweifel­haftes Fundament gestellt" ist. Dieses zweifelhafte Fundament jei der Wechsel, den uns die tschechi­schen Genossen ausgestellt haben, als sie die kul­tirrelle Schulautonomie in ihr Programm auf­genommen haben. Dabei muß das Blatt aber jelber zugeben:

Wir wiſſen, daß zum Beispiel die deutschen Christlichsozialen bisher bei der tschechi. schen Benderpartei nicht einmal etne Solidaritätsversicherung er halten haben."

Vor 10 Jahren haben wir Josef Seliger ins Grab gebettet. Es war die schwerste Stunde unseres Lebens. Denn wir hatten das Kostbarste, das wir besessen, die große, stolze Hoffnung der judeten deutschen Arbeiterklasse der kalten Erde hingegeben, und fühlten uns alle, als wir die Unabwendbarkeit des Schicksalsschlages zu erfassen begannen, völlig, verwaiſt, ſo unendlich verarmt. Und als wir von Schmerze übermannt in tiefem Schweigen von der Grabstätte schlichen, da lündeten die jahlen Gesichter, die seuchten Augen, die fragenden Blicke, daß wir alle die große Tragit dieses Verlustes begriffen hatten. Wie fonnte es auch anders sein? Wir haben mitten im Rampfe unseren Führer, mitten im Sturm den Steuermann verloren.

Weniger von der rot eingestellten Bevöl ferungsschicht, aber um so lebhafter von der' ge­samten nationalen Bevölkerung begrüßt worden ist die vom Staatsministerium furzerhand vor. genommene zwangsweise Pensionierung von vier jozialdemokratischen Kreisdirektoren, von denen das Land Braunschweig sechs zählt. Sie waren mit Ausnahme des einen, der sein Antt schon seit 1923 schlecht und recht versieht, alle von der vorigen jozialdemokratischen Regierung in ihr Amt berufen

worden."

Und dieses Pad, das, faum zur Strippe gelangi, mit dem brutalsten Gesinnungsterror Aber auch noch ein zweites großes Erlebnis, das gegen Andersdenkende vorgeht, hält sich darüber das Ziel seiner Träume, der Gegenstand seiner auf, daß der preußische Staat feine Beamten heißesten Sehnsucht gewesen ist, hätten wir ihm gerne dulden will, die sich zu einer putschistischen vergönnt. Es ist Smichov, es ist der innige Zu- Rowdies- Partei belennen! Aber Herr Franzen sammenschluß des sozialiſtiſchen Proletariates aller fann noch mehr als republikanische Beamte ent­Nationen dieses Landes, es ist die sich mit jedem lassen: Tage vertiefende und inniger gestaltende Zusammen­arbeit mit den tschechischen Genossen. Vor elf Jahren war es, als Josef Seliger gerade auf diesem Boden beim Tepliker Gründungsparteitage in einer hin­reißenden, von tofendem Beifall aller Delegierten begleiteten Rode, die sichechischen Genossen zur Zu fammenarbeit mit der deutschen Arbeiterllaise, suv und arbeiten die deutschen und tschechischen Arbeiter innigsten Rampigemeinschaft cinlud. Seute fämpfen und arbeiten die deutschen und tschechischen Arbeiter dieses Landes in innigster Berbundenheit gegen den gemeinsamen Feind. Und so hat sich denn auch diese beiße Sehnsucht Josef Seligers in vollem Maße er füllt, wie sich überhaupt vieles erfüllt und vollendet hat, was er begonnen und was uns dann als reife Fruch: seiner Arbeit in den Schoß gefallen ist. Hiefür danken wir ihm aus vollem Herzen!

,, Eine Brüstierung der gesamten evangelischen Elternschaft bedeutet der Sieverssche Schulerlaß, der in direktem Widerspruch zur Reichsverfassung und im Widerspruch mit der geschichtlichen Ent wicklung des braunschweigischen Volksschulaveiens den Volksschulen des Landes Braunschweig ihren christlichen Charakter nahm und damit jede reli­fämpfengiöse Betätigung in Schulfeiern, Schulandachten

männer unserer Bewegung, ist der ganze Parteitag In diesem Augenblick sind die ersten Vertrauens an seiner Grabstätte versammelt, um hier eine stille Andacht zu verrichten und Blumen auf das Grab zu legen, das ihr kostbarstes Kleinod in sich birgt, den Mann. von dem ruhig gesagt werden kann, daß lein anderer einen gleichen Anteil habe an der Erweckung der ſudetendeutſchen Arbeiterklaſſe, an dem Aufſtics und der heutigen Größe unserer Bewegung als er. Und so ist denn trop der Schnellebigkeit unserer Zeit, trotz alles dessen, was in den letzten 10 Jahren auf uns einstürmte, der Name Josef Seligers lebendig geblieben; sein Andenten wirft in uns weiter fort, sein Geist schwebt weiter über unserer Arbeit, seine padenden Worte gehen auch weiter von Mund zu Mund und reißen alt und jung mit, und in immer hellerem Glanz erstrahlt seine Persönlichkeit als die Verförperung des sudetendeutschen Proletariates, als weithin leuchtendes Flammenzeichen unserer Bewe gung. Und so wird das herrliche Wort Brögers auch

Eine Fadel steht Dein Wort Hoch über dem wirren Geschrei. Alle Winde blasen ohnmächtig An ihrer Flamme vorbei. Nehmt sie auf, ihr Brüder, Und hebt sie von Hand zu Hand, Daß sie als leuchtende Kette Wandert durch alles Land.

Was würden die Christlichsozialen für ein Zehn Jahre sind seither ins Land gegangen. Gefchrei daritber machen, wenn es anders wäre, Wie vieles hat sich seither verändert. Das Antlig menn ihnen die tschechischen Sferifalen das be­scheidenste Versprechen machen würden! Das Europas, das Antlig der ganzen Welt ist ein anderes wäre dann kein zweifelhaftes Fundament"! Den geworden. Die ganze Welt atmet einen anderen Geist und die Hoffnungen, die wir alle vor 10 Jahren christlichsozialen Erweckern unseres Gewissens wäre zu sagen, daß sie sich ihre Besorgnis um hegten, daß die internationale Entwicklung in der bei Josef Seliger zur Wahrheit: uns schenken fönnen. Unsere Partei, die nicht wie Richtung der Befriedung Europas gehen werde, die christlichsoziale, von ein paar Leithammeln haben sich bis heute nicht erfüllt und zählen nach wie vor in den Bereich der frommen Wünsche. Und geführt wird, sondern die in demokratischer all dies vollzog sich nicht etwa organisch, ruhig in Weise unter Teilnahme aller ihrer Vertrauens. männer und Genossen ihr Handeln bestimmt, in schweren Kämpfen und Krämpfen. Sand in hand zwangsläufiger Entwicklung, sondern zumeist eruptiv wird jetzt und in Sinkunft schon das Richtige damit ging auch innerhalb der Weltwirtschaft, inner­treffen. das Richtige nicht nach den Wünschen und halb des gesamten Produktionsprozesses cine geradezu Sehnsüchten der Schwarzen, sondern einzig und revolutionäre Wandlung vor sich, die die Arbeits­allein nach den Intereffen des von ihr vertretenen verhältnisse der Menschheit von Grund auf änderte arbeitenden Volkes. und in die Lebensverhältnisse der arbeitenden Schich- 150 Arbeiterjänger des Teplißer Bezirkes ten, vor allem der industriellen Arbeiterklasse tief sangen unter Leitung des Gen. Zelenta die War­cinichneidend eingriff. Ein Blick in die Fabriksjäle seillaise. Nicht zählen wir den Feind-- nicht die und auf die neuen Produktionsmethoden, aber auch Gefahren all Es war ein Schwur im Grä­in die Wohnstuben, in das Elendsheim des Prole. tariates enthüllt die große Tragödie, die sich im Wirtschaftsleben aller Industriestaaten, aber auch im Josef

Seliger hat dies alles nicht mehr erlebt.

berhain, das Vermächtnis Josef Seligers tren zu wahren. Die Fahnen der Jugendlichen, Turner und Parteiorganisationen, die Partei- und Be­girtsfahne jenften sich über den Grabstein. Nelfen

und Kränze wurden auf den Saum gelegt. Eine

"

und Klaffenandachten verbot. Ungezählte Ve schwerden der evangelischen Bevölkerung wanderien in den Sieversschen Papierforb und eine Be­schwerde beim Reichsinnenminister blieb unerledigt, weil die Parteifreundschaft zwischen Severing und Sievers ihr hinderne im Wege stand.

Dr. Franzen hob den Sieversschen Schulerlaß fofort wieder auf und stellte damit den geschichtlich gewordenen und in der Reichsverfassung ver­anferten früheren Zustand wieder her, demzufolge die braunschweigischen Volksschulen einen chrift lichen Charafter haben.

Eine weitere Maßnahme des nationalsozia listischen Kultusministers war die Verban nung der Sieversschen Geschichts­bilder aus den Volksschulen. Sie waren von Sievers herausgegeben als Unterlage für den Geschichtsunterricht in den Volksschulen und waren nach einer ganz einseitigen, rein sozialistischen Tendenz zusammengestellt. Von Friedrich dem Großen, von Bismard, von Kaiser Wilheim dem Ersten war fast nichts in diesen Geschichts­bildern" enthalten, dafür waren aber alle revolu tionären Boltsaufstände, die Bauern. aufstände, der Weberstreit, die großen Revolutionen aller Zeiten mit breiter Be­haglichkeit und scharf zugespitzter Tenden; behan­delt. Da nach der Auffassung des neuen Kultus ministers die Schule die Aufgabe hat, im Heimat lichen zu wurzeln, positives Christentum zu wecken und den nationalen Selbstbehauptungswillen fördern", wie er der braunschweigischen Lehrer­versammlung programmatisch erklären ließ, ist natürlich solch ein Geschichtsbuch das ungeeignetste Mittel als Unterlage für den Unterricht zu dienen.

Die Tätigkeit der neuen Regierung wird mit diesen Maßnahmen nicht erschöpft sein. Es sind weitere Dinge in Vorbereitung, die den Nachweis bringen werden, daß in Braun­ schweig seit dem 14. September ein neuer Sours gesteuert wird."

Regierung gespannt sein. Vorläufig errichtet man Man kann auf die weiteren Taten dieser das deutsche Volt aus der Geschichte streicht und das dritte Reich, indem man nach alten Mustern dafür die fürstlichen Despoten, Hans­dafür die fürstlichen Despoten, Hans­wurste und Sosentrompeter wieder zu1 Heroen hinauflobt. Und nicht zu vergessen: die seleritalisierung der Schulen erscheint

,, der Reisegefährte. Wehmütige Betrachtungen der Bohemia". Die Bohemia" beschäftigt sich in einem Leitartikel mit unserem Tepliker Parteitag, Dasein der Arbeiterklasse aller Länder abspielt. wobei sie namentlich die Tatsache hervorhebt, Er hat die Zerstörung der Einheit der judeten Minute stille Andacht und tiefes Gedenken. Dann als wichtigste Aufgabe des Nationalsozialismus. daß unsere Partei nicht nur in allen sozial poli- deutschen Arbeiterklasse, für die er sein Leben hin- defilierten mehr als hundert Männer der Roten Denn nur so ist die Rückkehr zum christlichen sischen, sondern auch in national- kulturellen geopfert hatte, nicht mehr erlebt und wir alle hatten Wehr am Grabe vorüber, die Menschen verweil- Charakter" der Schulen Braunschweigs zu ver­Forderungen auf die Unterstützung durch die in unserem schweren Leid wenigstens den schwachen ten noch einen Augenblick, um dann in ihre Bruderpartei der tschechischen Sozialdemokratie durch kommunistischen Vandalismus herbeigeführte Trost, daß unserem Freunde der Schmerz über die Wohnstätten zurückzukehren. Wir stehen wieder im Alltag. Möge uns das rechnen fönne. Das Blatt schreibt hiezu: Zerschlagung der judetendeutschen Arbeiterbewegung Wirfen unseres Seff und das treue Andenken an Auf dem Parteitag der deutschen Soeripart geblieben ist. Aber Josef Seliger hat es auch ihn im zweiten Dezennium der Erinnerung neuen sialdemokraten, der gegenwärtig in Teplit nicht mehr erlebt, daß die Partei, die in ihrer Aufstieg sichern. Die beste und ständige Ehrung abgehalten wird, fonnte Minister Dr. Czech fest ganzen Arbeit, in allen ihren Regungen seinen Geist tätigen wir durch unermüdliche Arbeit für die ellen, daß seine Partei in den tschechischen Sozial atmete, seine Partei gewesen ist, sich durch langfame, Bartei. Für sie lebte und starb Seliger und für bemotraten einen Partner befäßen, von dem gefagt von revolutionärem Kampfgeiste und stahlharter sie müssen wir alle Straft zur Verfügung stellen.

stepest!

Erfreulich ist nur, daß sich unsere Safen freuzler seit dem 14. September keinerlei Zwang mehr auferlegen und frisch von der Leber weg erzählen, worum es den Helden vom dritten Reich geht. Wir wären neugierig zu hören, was die judetendeutsche Zehrerschaft, die zum guten Teil zugleich freifinnig und national­sozialistisch sein möchte, su diefem Stontor batsprogramm sagt!