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Englands Arbeitslosenfürsorge.

London , 23. Juni. Im Unterhause wurde die Entschließung der Regierung, die die Auf­nahme einer 25 Millionen Pfund Sterling( 3800 Mill. K) Anleihe zugunsten der Arbeitslosenber sicherung enthält, angenommen. Einkonservativer Abänderungsantrag wurde mit 283 gegen 236 Stimmen abgelehnt.

Mittwoch, 24. Juni 1951

Ein Tag der Freude.

Berichte über den Kindertag.

Nr. 147.

Mähr.- Trübau: Der Aufmarsch der Kinder war ein prächtiger. Der Fadel zug am Abend, an dem sich 250 Kinder beteiligten, erregte großes Auf­fehen. Sonntag vormittags fand im Kinderheim der Ortsgruppe, dem eigentlichen Feste vorangehend,

Ein Tag der Freude war der proletarische reicht. Am Nachmittag bewegte sich ein bunter seine Jugendweihe von 16 Burschen und Mädeln Kindertag. In vielen Orten wurde er gefeiert. Festzug durch die Stadt. Rund 300 Kinder mar- statt, woran sich die gesamte Jugend und die Eltern Er ist nicht nur ein Festtag für Eltern, Mütter schierten in dem Festzug. Im Volkshaus" gab es beteiligten. Die Genossen Lindner und Tink! und Kinder geworden, sondern ein Festtag für ein abwechslungsreiches Programm. Freiübungen, hielten kurze Ansprachen. Nach Ueberreichung der die gesamte Arbeiterklasse. Der Kindertag ist eine Singspiele, auch der Zirkus kostet nichts" gab Jugendweihebücher fand diese Feier ihr Ende. Nach­Regierungssystem, fein Parteiprogramm kann Wahnung zu sozialistischer Erziehungsarbeit. Die ein Gastspiel. Der Kindertag war auch von Erwach- mittags gab es einen Festzug, an dem sich 450 das Einschleichen zweifelhafter Elemente in eingelangten Berichte geben Zeugnis von dem senen sehr gut besucht. Kinder beteiligten. Die Turner, Sänger und die eine Partei und in das öffentliche Leben über- prächtigen Verlauf dieser Veranstaltung. Reichenberg. Der diesjährige Kindertag war Sozialistische Jugend sowie die Gewerkschafts- und haupt verhüten. Wo sich aber menschliche Cha- Bodenbach- Tetschen: Der Kindertag wurde im der schönste, der vom Arbeiterverein Kinderfreunde Genossenschaftsorganisationen wirkten an diesem rakterlosigkeiten und Fäulniserscheinungen Schloßpart abgehalten. Viele hunderte Stinder waren abgehalten wurde. Am Fuße des Jeschken haben este mit. Die Festrede hielt Genosse Lindner. zeigen und wo sie rücksichtslos beseitigt wer- bier beisammen, um zu spielen, zu singen und sich sich in dem schönen Garten in Karolinenfeld unge- Stolz und Freude erfüllte alle Erwachsenen über den, dort wird auch die Aufdeckung eines zu freuen. Ein langer Festzug, wie ihn in seiner fähr 200 Rinder, zumindest ebensoviele Erwachsene, den prächtigen Verlauf des Kindertages. eigenartigen und einzigen Schönheit die beiden eingefunden. Bald begann ein fröhliches Jugend­Warnsdorf: 760 Kinder waren zum Kindertag Standals der Demokratie keinen Schaden zu Glbeſtädte nur selten gesehen haben dürften, betreiben. Als dann mit Einbruch der Dämmerung aus dem embryonalen Zustande noch kaum Rettenbrüde, Martplatz zum Festplatz. Boran die sinnen, frohe Stampfeslieder singend, mit wehenden die Burschen und Mädels Worte der Aufforderung, fügen. Doch bei uns? Unsere Demokratie ist wegte sich von der Boltshalle" über den Weiher, die frohe Kinderschar und die Genossen und Genos gemeldet. Genosse Wollmann hielt die An­Sprache. Der Jugendgenosse Krebs richtete an hinausgekommen, unser Barlamentarismus Sportler, dann die Kinder von 4 bis 14 Jahren, roten Fahnen zurück in die Stadt, marschierten, da sich in die Kampfgemeinschaft einzugliedern und die Burschen und Mädels Worte der Aufforderung, steht infolge der Behandlung, die er seit Be- die Roten Fallen, alle in bunten Kleidern, 12 fühlten es alle, daß der Bann, den die Spaltung überreichte als Erinnerung jedem der Weihlinge ein sinn erdulden mußte, in höchst geringem An- desvägen, über dem Ganzen zahlreiche rote Sturm- in unsere Bewegung legt, gebrochen ist: Es geh: Buch mit entsprechender Widmung. Das Programm jehen. Wenn nun noch der Glaube zerstört fahnen und Wimpeln, voran die Trommler und Pfeifer. Kasperlspiele auf dem Festplay. Zeltlager Sternberg : Der Sternberger Kindertag nahm war der würdigen Feier angepaßt. Nachmittags gab wird, daß es wirklich die Fähigsten, die Tüch und andere Belustigungen erfreuten die Kinder. auch hier einen schönen Verlauf. 300 Kinder und es einen großen Festzug. Im Volkspark herrschte tigsten und die Verläßlichsten sind, denen das Die Erwachsenen konnten die erfreuliche Gewißheit ebensoviel Erwachsene nahmen daran teil. Im reges Leben und Treiben. Viele hunderte von Er­Recht der Gesetzgebung anvertraut ist, so muß mit nach Hause nehmen, daß die Arbeiterjugend Garten des Arbeiterheimes wurden von den Roten dies im Denken weiter Kreise die verheerend der Arbeiterklasse gehört. sten Folgen zeitigen.

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Böhm.- Leipa: Der Kindertag fand im Garten des Bogenschüßenhauses" statt. Die Teilnahme der Kinder war eine sehr gute. Eröffnet wurde er mit einem Schargesang. Die Bedeutung des Kinder­tages würdigte Genosse Kober- Böhm.- 2eipa. Nachmittags gab es verschiedene Scherz- und Wett­Spiele und turnerische Darbietungen.

wieder aufwärts und vorwärts!

Falken mehrere Werbespiele aufgeführt. Mit

frohem Spiel und Gesang war der Nachmittag ausgefüllt.

wachsenen bevölkerten das Volksparkgelände, aul Kindern an dem sich hunderte von den für ste geschaffenen Spielgelegenheiten ergötzten.

Alle ge­

lobten sich, daß der nächste Kindertag 1932 noch viel schöner und herrlicher gestaltet werden soll.

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genossen und Genossinnen einfanden. Genossinnen einfanden. Genosse

Stříbrný wird abgesägt und vielleicht des Abgeordnetenmandates verlustig werden. Er Mähr.- Neustadt. Zum ersten Male wurde der spielt jetzt und nicht ungeschickt Prag : Am Samstag abends versammelten sich den Kindertag im großen Maßstab durchgeführt. Auch Märtyrer, zugleich den Anfläger und er wird Ein stattlicher Zug von Kindern und Jugendlichen Laurenziberg wo sie ihr Seltlager auch auf­aus der Umgebung waren Teilnehmer gekommen. Die Roten Falken zu einer Abendfeier auf dem dies voraussichtlich auch ohne ein Mandat bewegte sich durch die Stadt. Aun Festplatz fand geschlagen hatten zu der sich recht viele Partei­weiter tun. Ob alles, was er jetzt über Per­Haida: Vormittags fand in Arnsdorf bei die Jugendweihe statt. Die Ansprache hielt Genosse jonen und Parteien erzählt, buchstäblich und Saida die Jugendweihe statt. Die Schulentlassenen 3ischta aus Sternberg . Hübner leitete die Spiele. Am Sonntag nach­in vollem Umfange wahr ist, kann nicht über- wurden bei dieser Feier der Jugendorganisation Komotau : Der diesjährige Kindertag war ein mittags entfaltete sich ein fröhliches Leben und prüft werden, aber daß es nicht überprüft übergeben. Die Weiherede hielt Genosse Fort - voller Erfolg unserer Bewegung. Es nahmen über Treiben. 50 Kinder und gegen 100 Erwachsene wird, genau unter Beobachtung derselben mann Böhm.- Leipa. Die Sozialistische Jugend 500 Kinder und ungefähr ebensoviel Erwachsene nahmen lebhaften Anteil an dem vielgestaltigen Strenge, wie sie gegen ihn angewendet wird, wirkte an der Ausgestaltung der Feier mit. Am daran teil. Ein stattlicher Festzug bewegte sich Programm. Der Kindertag war prächtig gelungen. das macht seine verhältnismäßige Stärke und Nachmittag sammelten sich die Kindergruppen zum durch die Straßen zum Festplatz, wo die Roten So war der Kindertag. ausgefüllt von Freude die Schwäche seiner Gegner aus. Man weiß, Festzug in Saida, der sich mit Marschmusik zum Falken und Jugendlichen mit den Kinderfreunden und Jubel der Kinder, so gab er den Erwachsenen daß in einer Zeit, da eine Affäre die andere estplatz nach Arnsdorf bewegte. Dort fand ein mit einer furzen Begrüßung den Festtag eröft die Zuversicht, daß der Arbeiterklasse nicht bange großes Konzert statt. Für die Kinder gab es ver- neten. Die Festrede hielt Genosse Leinsmer. jagte, der traurige Mut aufgebracht wurde, schiedene Belustigungen. Alle Organisationen der Die Roten Falken führten ein humoristisches Fuß sein braucht, denn die Jugend, die Zukunft, gehören anstatt gegen die Korruptionisten schonungs sozialistischen Arbeiterbewegung nahmen regen An- ballmatch, ein paar lustige Szenen vor. Die ihr. los vorzugehen, ein Gesetz zu ihrem Schußze teil an der Ausgestaltung des Kinderfestes. Jugend tanzte und spielte mit den Kindern. Fer­zu beschließen und für einzelne von Stříbrný Brünn: Am Vorabend des Kindertages fand ner gab es ein Schallplattentonzert. Die vorgebrachte Beschuldigungen erbringt er, so im festlich geschmüdten Saale des Kinderheimes die Schulentlassenen- Feier fand am Samstag abends Das Ministerium für soziale Fürsorge hat hat es den Anschein, dokumentarische Beweise. Jugendweihe statt. Tiefen Eindrud hinter- auf dem Arbeiterturnplag statt. Genosse Leinsmer den Entwurf des Gesetzes über die Fürsorge­Beweise dafür, daß andere Personen um die ließen die schlichten Worte, mit welchem Genosse begrüßte die Erschienenen. Die Roten Falten, erziehung ausgearbeitet und ihn dem inter­fetten Provisionen längst wußten und mit weg in ihrem jerneren Leben wies, an deren Bfor- Lieb Brüder, zur Sonne, zur Freiheit". Genosse löst die Fragen der Fürsorgeerziehung von Prof. Schweizer den Jungen und Mädeln den Jugendlichen und Arbeiter- Turner sangen das ministeriellen Verfahren zugeführt. Der Entwurf ihnen als Einnahmen zumindest für ihre ten sie heute stehen. Mit dem Liede der Arbeit" Reßler aus Bodenbach hielt die Weiherede. Die Unmündigen und Jugendlichen und ergänzt in Barteien rechneten. Man weiß auch, daß es wurde diese wahrhaft proletarische Weihestunde ge- Musikkapelle der Naturfreunde spielte, die Jugend dieser Hinsicht das Gesetz 3. 48/1931 S. d. G. nicht allein Kohlengelder waren, aus denen schlossen. Viele Freude hat allen das zur Erinne- lichen sprachen Sprechchöre, die Sänger sangen u. V. über die Jugendstrafgerichtsbarkeit, welches politische Parteien welche und wieviele rung überreichte Jugendweihebuch bereitet. Stampflieder. Die Feier hinterließ bei allen Teil die Regelung dieser Fragen einem besonderen Gesetze vorbehält. Die Organisation der Fürsorge­waren es? nicht unerhebliche Einkünfte be- Die Morgenfeier am Sonntag bereinigte alle nehmern einen tiefen Eindruck. zogen. Müßte nicht das oberste Gebot jeder Kinder der Kinderfreunde, der Turner, der Roten Teplitz- Schönau: Der Kindertag fand für den erziehung wird in der Weise geregelt, daß die politischen Partei sein, jederzeit zum Nachweis Falten im Kinojaale des Arbeiterheimes. Aus hun- Bezirk auf dem Turnplatz der tschechischen Arbeiter anvertraut wird, während die Durchführung und den Gerichten bereit zu sein, daß sie reine Hände habe? derten jungen Kehlen erscholl das Begrüßungslied turner statt. Am gleichen Tage fand Unter den beschuldigten ist nicht eine Bartei, roh jei die Kindheit". Lauten Jubel löfte der 35jähriges Bestandesfest des Turnvereines in Bihan- Beaufsichtigung den Bezirksjugendfürsorgen und Film Rote Jugendfahnen über Wien " aus. Genosse ten statt. Trotzdem teine Turnvereine vertreten ihren Landeszentralen obliegt. Der Entwurf Film ,, Rote die es dulden würde, wenn man ihr Mangel Schweiger erzählte eine seine Geschichte vom Kin- waren, brachten die Kinderfreunde 500 bis 600 lehnt sich in dieser Hinsicht an die bereits durch­an Patriotismus vorwerfen würde. Fast alle dertag. Ein Bustspiel löste immer neue Lachsalven Kinder auf. Das Fest verlief, dank der Roten geführte Organisation der Aufsicht über die in setzten ihren höchsten Ehrgeiz darein, den an- aus. Nachmittags war eine gemeinsame Veranstal- Falfen, für die Kinder sehr anregend. fremder Pflege befindlichen und unehelichen Kinder an. deren, besonders den deutschen Parteien Untung mit den deutschen und tschechischen Arbeiter- Bilin: Der Kindertag wurde im Orte Kosten­zulänglichkeiten in patriotischer Gesinnung turnern, welche im Zeichen der Arbeiter- Olympiade blatt abgehalten. Im Zug marschierten 1200 Kinder Gen. Dr. Ludwig Morgenstern( M.- Schönberg) und geringe Liebe zum Staate vorzuwerfen. ein Schauturnen abhielten. Ein farbenprächtiger und 400 Erwachsene: Genosse Mally aus Teplitz ist zum Mitglied der mährischen Landesvertre Soll nun als das wesentlichste Ergebnis destzug durchzog die Straßen der Stadt. hung ernannt worden. Der neue Landesvertre­Eger: Die Jugendweihe fand Vormittag im Troppau : Hier wurde der Kindertag zu einem ter ist einer der ältesten Funktionäre unserer der gegen Stříbrný unternommenen Aftion ,, Voltshans" statt. Das Programm war dem Festtage der gesamten Parteimitgliedschaft. Er Bewegung in Mähren , ein Mann, der auf dem der Eindruck zurückbleiben, daß sie selber, sie Sinne der Feier angepakt. Mufit von Beethoven wurde gefeiert in den Orten Würbenthal , Jägern. Gebiete der Verwaltung Bedeutendes geleistet die geeichten Patrioten, es sich mit ihrer Liebe und Mozart, Gesangschöre, Rezitationen. Die dorf, Troppau , Oderberg , Wigstadil, Bennisch, hat und durch den unsere Fraktion in der mäh­zum Staate leicht gemacht haben, indem sie Weiherede hielt Genosse Benda. Genosse Benda. Das vom Spachendorf, Mähr.- Ostrau und Petersdorf. Ueber rischen Landesvertretung, die nun aus den Ge­sich diese Liebe in barem Gelde bezahlen Reichserziehungsbeirat herausgegebene Jugend- 3000 Kinder haben an diesem Tage in fröhlicher nossen Pipal, Schuster und Morgenstern besteht, ließen? weihebuch wurde den 14jährigen als Geschenk über Gemeinschaft den Kindertag gefeiert. eine Bereicherung erfährt.

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( Rachdruck verboten.)

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hielt die Festrede.

aber ein

Pfeile aus dem Jenseits.ſten in die Luft wie nach einem unsichtbaren Bunge. Zum Teufel! Seine Nerven waren so fein Entrinnen. Ich sage Ihnen nur immer

weiter:

nur Hirn und Augen sind davon verschont. Erst Clay raste durch den Raum. Im Neben­nach vierundzwanzig Stunden das Ende. Finis zimmer stand der Commander am Fenster. Der Commander schlug mit seinen Ich dachte....." Clay biß sich auf die Gegner. Aber so fraftvoll seine Gebärden, so zerfetzt, daß er bald wirklich gesagt hätte, was er zerbrochen flang seine Stimme. Aber Clay sagte dachte. Aber der Commander hatte doch verstanden. ,, Also man ist ein lebender Toter dann?" Ich weiß, was Sie dachten. Aber ich ver­Der Commander stöhnte. Das Stöhnen aber abscheue den Selbstmord. Er ist die Tat des Feigen. Sonst hätte ich diesen Weg sicher ge­wählt, um dem Pfeil aus dem Jenseits zu ent­gehen..." sagte der Commander, und bei den legten Worten war seine Stimme wieder un­sicher geworden. Die Worte ,, Pfeil des Jenseits" schienen ihn erschüttert zu haben. Er brachte sie nur mit Mühe hervor und Clay jah plötzlich, wie die Augen des Commanders wieder ihren gehetzten Ausdruck bekamen.

Von Hans- Herbert Varien. Copyright Greiner& Co.. Berlin NW. 6. Clay schielte vor Entsetzen nach dem Schrauf. Das Zimmer war ihnt unbehaglich ge­worden. Wenn sich das Biest befreite? Nichts hieß: haßte Clay mehr als Schlangen. Und nun mußte " Ja!" er auch auf einmal, woran ihn die tausend" Das ist furchtbar!" sagte Clay und traf Augen, die von dem Kästchen aufleuchteten, er an den Tisch heran, auf dem der Revolver lag. innert hatten. Es waren Schlangenaugen ge- Clay mußte sich an dem Tisch halten, so zitterten wesen. ihm die Beine.

Aber hier war doch nur eine Schlange. Und er jab... Augen... Augen... Augen.

Da war noch irgendein anderes furchtbares Rätsel verborgen.

Und dann erst famen Clay die leyten

tödlich.

Clay schloß die Augen. Er hörte wie in der Ferne die Stimme des Commanders: ,, Morgen, Clay, morgen werde ich tot

jein

ich habe es auch lange nicht ver standen. Aber das sind Ereignisse, Tatsachen, Geschehnisse, die ich kenne, und ich weiß, es gibt wieder: Morgen bin ich tot. Die Pfeile aus dem Jenseits sind mit demselben Gift getränkt wie der Biß jener Schlange ,, Wie kommen Sie zu dieser Schlange, Com­mander?"

"

Sie wurde mir gestern ins Haus gesandt. Als ich das Kästchen mit den Augen des Teufels sah, kannte ich mein Schicksal!"

,, Aber das ist denn doch zu toll, mein lieber Commander. Was kann eine Schlange mit einem Pfeil zu tun haben, der nach Ihrer Mei­nung aus dem Jenseits kommt?"

Die Schlange ist die Mahnung, sich auf den Tod vorzubereiten!"

Pfeil aus dem Jenseits?" fragte Clay, Sie kam doch aber gewiß nicht von selbst Hatte der Commander das wirklich gejagt, denn er begriff nicht, was das war und was den aus Afrika oder Indien oder sonst aus einem Schlangenparadies hier anspaziert und brachte Worte des Commanders zum Bewußtsein. Der oder war es irgendeine Stimme in Clay gewesen, Commander so daran erschüttern tonnte. Ja, morgen wird mich der Pfeil aus dem das Kästchen mit. Ein Mensch muß sie geschickt Commander hatte gesagt: Schlimmer als die so sprach. Clay waren einen Augenblick vor Schreck alle Muskeln gelähmt. Er wollte etwas Jenseits treffen, und ich werde sterben. Es gibt haben. Jemand muß sie gebracht haben. Was gab es Schlimmeres? antworten. Aber seine Stimme verjagte ihm fein Entrinnen. Wohin ich auch fliehen würde. Jemand muß sie verpackt haben. Wer ist dieser Nun, mehr als sterben tann man nicht!" den Dienst. Ihm war es, als jei der Boden Auf der Eisenbahn, im Luftschiff oder Unter- Jemand, Commander? Nennen Sie ihn mir, fagte Clay wie zu sich selbst. Er war noch weich wie Watte und er juche vergeblich halt. wasser, überall bin ich verloren. Der Pfeil und ich bringe den Himmelhund dahin, wo er würde den Weg meines fliehenden Artos hingehört zum Satan! Also, wer ist es, immer mit seinem eigenen Entseven beschäftigt Irgendwelche Nebel treiften um ihn. Als Clay wieder die Augen aufriß und ant- Estimozelt ebensogut zu finden wissen, wie an kennen. Er würde mich in dem verlassensten Commander?" und bemerkte jetzt erst, daß sein Einglas auf Clay hatte sich in Erregung gesprochen. Er dem Teppich lag. Er wurde fast ein wenig worten wollte, war das Zimmer leer. der Tafel des Ministers Björstorm, der mich warf seine Faust auf den Tisch, daß es dröhnte. schülermäßig rot, als er sah, daß ihm vor Der Commander war verschwunden. morgen zum Lunch geladen hat. Ich bin ein Seine Augen flammten. Und seine Zähne waren Schred das Glas entfallen war. Er schielte ver­Zu seinem Schrecken jah Clay, daß auch der toter Mann. Ich habe mich mit dem Tode zusammengepreßt. daß feine Kinnmuskeln stohlen nach dem Commander, was der zu seinem Revolver vom Tisch verschwunden war. abgefunden. Grauenhaft ist nur dieser Tod" ipielten. Schrecken sagte. Aber er sah nur, daß der Com­mander auf eine Tür starrte und fast höhnisch schrie:

Der Commander und der Revolver? Wußte der Commander keinen anderen Ausweg mehr? Aber irgendwie mußten sich doch ,, So! Mehr als sterben kann man nicht! all diese grauenhaften Rätsel entwirren lassen. So!... ha... ha... ha..." Der Commander durfte nicht sterben. Wenn Vierundzwanzig Stunden nach dem Big der Commander in den Tod ging, so hatte ihn dieser Schlange tritt der völlige Tod erst ein. die Angst in den Tod gehetzt. Das durfte nicht Bis dahin ist alles gelähmt. Von der ersten geschehen, solange Clay noch seine Hand im Sehunde nach dem Biz an. Eine Todesstarre... Spiele hatte.

Ich begreife nichts!" stotterte Clay. Er Der Commander aber war in eine gewisse verstand wirklich nichts. Er hätte den Com- Lethargie verfallen, aus der ihn die Leidenschaft­mander sicher für einen Frren gehalten, wenn lichkeit Clays nicht einmal herausreißen fonnte. ihn nicht die Ereignisse der letzten Stunden in Seine Augen waren erloschen. Sie waren wie eine Stimmung geworfen hätten, die das Tollste ein schlammiger See. Nichts ließ sich erkennen, glaubhaft erscheinen ließ. was jetzt in dieser Tiefe gärte. Commander! Commander!.." schrie

,, Das verstehe ich sagte der Comman­der und ficl schwer in einen Klubfejjel. Dann Clay ihn an. fuhr er fort:

Wortschung folgt.)