Mr. 82.

auch die Arbeitgeber für die Arbeitslosenfürsorge

Frimpon. Haier een Opfer den Snoutrigifontein

Mittwoch, 6. April 1932.

Die Sozialisierung des Kohlenbergbaues.

Die Deutschbürgerlichen für die Grubenbarone.

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Die Brürer Kundgebung

bringen. Unter den europäischen Industriestaaten in vollster Ruhe verlaufen. ist unser Land das einzige, in welchem Brüg, 5. April. Heute nachmittags fand die die Arbeitgeber nichts zur Unterstüt Im nordböhmischen Braunkohlenrevier sind Bergwerkskatastrophen bis in die jüngste Zeit von den Kommunisten und Hakenkreuzlern ein­zung der Arbeitslojen beitragen! Statt wir Zeugen eines Verzweiflungsausbruches der auf dem Gewissen und damit das qualvolle Ster- berufene Massenkundgebung in Brüg statt. Die dessen rufen sie nach der Kontrolle", in der Hoff Massen. Ohne Rücksicht auf die Notlage der Gruben hunderter deutscher Menschen. Sie haben in Kommunisten riefen die Bergarbeiter und Ar­nung, damit die Aufmerksamkeit der nichtsozialisti benarbeiter haben die Grubenunternehmer durch den letzten Jahren die Rationalisierung ausge- beitslosen von Aussig bis Raaden auf, an dieser schen Oeffentlichkeit von den Verpflichtungen der Kündigungen von Arbeitern die Situation noch nüßt, um ihre Gewinne zu erhöhen und das Rundgebung teilzunehmen. Die Hauptmasse der Unternehmer ablenken zu können. So wird der verschärft. Obzwar die Absichten der Unternehmer Arbeitereinkommen zu fürzen. Im Steinkohlen­Kampf um die Arbeitslosenfürsorge zu einem Schul- durch das Einschreiten der sozialistischen Minister, bergbau sank der Reinlohn( nach Abrechnung der Teilnehmer rekrutierte sich aus dem Brüger Be­beispiel für den Klassenkampf, den wir auch inner- die die Zurückziehung der Kündigungen erzwan Beiträge zur Bruderlade und den Revierräten) zirk, während die Züge aus den umliegenden halb der Koalition führen müssen. Charakteristisch gen, zunichte gemacht wurden, mußte naturgemäß, von 1921 bis 1928 von 55.74 auf 42.13, Bezirken verhältnismäßig schwach waren. Aus ist, daß angesichts der Einsichtslosigkeit der Bergherren, im Braunkohlenbergbau von 59.58 auf dem Teplißer Bezirke beteiligten sich etwa 450 das Bürgertum in diesem Kampfe von den der Ruf nach der völligen Brechung der Macht Ke 40.29! Dabei sind die Löhne der Bergarbeiter Personen, die teilweise auf Rädern sich nach Kommunisten und Hakenkreuzlern unterstüt der Grubenbarone, nach der Beseitigung der wirt- bei uns stets niedriger gewesen als etwa in Brüg begeben hatten. In Dur war eine eigene schaftlichen Grundlagen ihrer Macht, nach der Deutschland . So betrug der Schichtlohn der Berg- Labestation eingerichtet worden. wind, die uns für die Krise verantwortlich machen, Enteignung der Grubenbesitzer erarbeiter im Ruhrrevier 1928 m. 8.57 gleich Die Kundgebung in Brüg fand auf fämt­aber dort, wo sie an der Macht sind, der Krise mit tönen. 68% Kronen, bei uns aber etwas über 55. lichen drei Pläßen statt. Es sprachen der Natio verschränkten Armen gegenüberstehen und sie durch In diesem Augenblick finden die rücksichts- Während aber die Bergarbeiterlöhne fallen, steigt nalsozialist Proste und die Kommunisten ihre Maßnahmen nur verschlimmern. lofen Bergherren einen Bundesgenossen wo die Leistung der Bergarbeiter. In den letzten zehn Vrbensty, Malit und Noset. Selbstver In diesem Zusammenhange ist es auch not- denn anders als unter den deutschbürgerlichen Jahren hat diese- Leistungssteigerung fast 50 Bro- ständlich richteten sich ihre Angriffe gegen die wendig, Parteien und in der deutschbürgerlichen Presse. zent betragen! Die Bergarbeiter müssen intensiver foalierten Bergarbeiterverbände, deren Verhalten ein Wort zum Bergarbeiterstreit Es ist natürlich wie immer der Herr Dr. arbeiten, bekommen aber weniger Lohn. sie als einen Verrat" an den streikenden Berg­arbeitern bezeichneten. Ganz besonders heftige zu sagen. Es ist unerhört, welches Spiel Kommu- Bach er, der sich zu Worte meldet. Er ist bei Und die Grubenbefizer, für die die deutsch­Angriffe erhob der Nationalsozialist Proste. niften und Hakenkreuzler mit den Bergarbeitern der Beratung des Bankengesetzes der getreue bürgerliche Presse sich einseßt, was hatten Die Behörden hatten zu dieser Kundgebung treiben. Statt sich mit den Grubenherren ausein- Eckart der Banken gewesen, er hat, als Nach­diese von der Entwicklung der legten Jahre? umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen, anderzujeten, konzentrieren sie die ganze Wacht richten über ein Kartellgesch auftauchten, die Ganz einfach: höhere Gewinne. Kartellgewinne als nationales Heiligtum des doch verliefen fämtliche Versammlungen in vol­ihres Angriffes auf die Bekämpfung der sozial- deutschen Volkes erklärt und er reitet auch jetzt Die Berg- und Hüttengesellschaft wies 1925 einen fer Ruhe. Nach Schluß der Kundgebung mar­demokratischen Parteien. Es gibt nientanden unter uns, der nicht die ungeheure Erregung unter der eine Attade für die Bergherren, indem er erflärt, Reingewinn von 21 Millionen, 1930 aber einen schierten die Teilnehmer in ihre Orte und Be­Bergarbeiterschaft voll und ganz verstehen würde daß eine Verstaatlichung der Bergwerke ein solchen von über 46 Millionen auf, die Nord- zirke zurüd. Die Behörden hatten ein sehr star­Kohlengesellschaft 1925 5.8 Millionen, Das Vorgehen der Grubenherren, welche jahrelang fliffentlich jeden Unterschied zwischen Verstaat- 1930 aber 17 Millionen, die Brüger Kohlen­Kohlenes die größten Gewinne eingeheinist, noch im Jahre lichung und Sozialisierung übersieht. An seiner gewerkschaft 1930 einen um 3 Millionen höheren gen, das an drei Stellen der Stadt konzentriert 1930 Millionen- Gewinne ausgewiesen und auch für Seite stürzt sich in den Kampf für die Bergbau- Reingewinn als 1925. Der Reingewinn der wurde. Auch das Militär hatte Bereitschaft. Die das Jahr 1931 Dividenden angekündigt haben und befizer das Zentralorgan des Bundes der Land- ftrauer Grubenbarone betrug 1930 im Jahre Brüger Kaufleute und Gewerbetreibenden hielten nun Massenentlassungen vorzunehmen versuchen, wirte, der Krise, da die Bergarbeiter nur zwei bis drei die Läden geschlossen. fann nicht entschieden genug zurüdgewiesen werden. Schichten in der Woche verfuhren und vielleicht Daß es gelungen ist, diese Entlassun 120 Kronen in der Woche verdienten, über 300 gen zu verhindern, ist mit ein Wert Millionen, der Reingewinn der Unternehmer im der jozialdemokratischen Parteien nordböhmischen Revier weit über 200 Millionen.

und der freien Gewerkschaffen.

Bergbau- Reingewinn

die Deutsche Landpost", die glaubt, daß wenn die tschechischen Agrarier die Schuh­truppe der Hausbefißer find, die deutschen Agrarier die Leibgarde der Grubenbarone sein können.

Sollen diese Millionen weiter privaten Be­

Zusammenfassend können wir sagen: Unsere fißern zufallen, damit diese ein märchenhaftes Partei ist sich der Verantwortung bewußt, die sie Wer sind denn die deutschen Grubenbesizer, Leben führen lönnen, während rings um sie mit dem Eintritt in die Regierung übernommen für welche sich der Abgeordnete der Arbeits- und Hunger und Elend ins Grauenhafte wachsen hat. Sie hat keinen Augenblick vergessen, welche Um- Wirtschaftsgemeinschaft in trautem Verein mit stände für ihren Eintritt in die Regierung maß- den Mannen der Herren Spina, Zierhut und oder soll nicht die Allgemeinheit Besitzerin und gebend waren und welche Aufgaben sie auf sich Heller einsetzt? Haben die Grubenbesitzer wirklich Nuznießerin der Schäße werden, welche die Berg genommen hat. Unsere Partei ist sich feinen Augen- so viel für das deutsche Volt getan, daß sie ein arbeiter unter Gefahr ihres Lebens aus der Tiefe blid darüber im unflaren gewesen, daß die Koali- festes Bollwerk des deutschen Volkes geworden tionspolitit für sie nur tragbar ist, wenn sie ihr sind, für die man beten müsse, der liebe Gott einen jozialen, einen Klasseninhalt zu geben ver- möge sie beschützen und erhalten? mochte. Wir haben der Arbeiterschaft vor dem Ein­tritt in die Regierung und auch während der Dauer der Regierungsteilnahme

feine Fata Morgana vorgemacht,

In Wirklichkeit waren die deutschen Berg herren stets die rücksichtslosesten Ausbeuter des deutschen Grubenproletariats. Sie waren es welche tschechische Arbeiter durch Jahrzehnte ins Bergbaugebiet gebracht habent, bloß deswegen, weil die tschechischen Arbeiter aus dem agrari schen Gebiet zur Zeit, da sie noch nicht organisiert gewesen sind, billiger gearbeitet haben.

sondern immer aufgezeigt, daß die Grenzen ihrer Wirksamteit eng gezogen sind, daß sie aber im Rahmen dieser Grenzen ihre Pflicht der Arbeiterklasse gegenüber in vol- Die deutschen Bergherren haben Nordböhmen Iem Maße zu erfüllen entschlossen ist. mehr tschechisiert als alle Behörden und Unsere Partei hat während der Koalition auf ihr tschechischen Parteien zusammen. Eigenleben nicht verzichtet und ihre Grundfäße auch Aber sie haben nicht nur das getan. Sie waren im Rahmen der Koalition in vollem Maße zur jahrelang bestrebt, die Arbeiterbewegung, welche Geltung gebracht. Sie war deshalb wiederholt die die Erhöhung der Lebenslage der Arbeiter zum Zielscheibe schwerer Aufeindungen und Angriffe 3wed hat, mit Stumpf und Stil auszuroften, ihrer Gegner. Wir haben uus in der Stoalition sie haben aus dem Schweiß und Blut der Berg nicht gebeugt und allen Anfeindungen getroht. Wir arbeiter Millionen erzeugt, sie haben unzählige werden daher

mit unserer Arbeit vor dem Urteil der Arbeiter­Hasse bestehen.

Wir haben die Errungenschaften der Arbeiterklasse verteidigt und sie, soweit es die Machtverhältnisse ermöglichten, ausgestaltet. Wir haben uns, so oft es um die Interessen der Arbeiterschaft ging, gemeinsam mit den tschechischen Genossen chitt zend vor die Arbeiterklasse gestellt. Wir haben uns niemals eingebildet, durch unseren Eintritt in die Soalition Wunder wirken und die Krise durch Sozialpolitit heilen zu können. Wir mußten uns zu manch hartent Kompromiß be quemen, wollten wird der Arbeitertiasse auch Erfolge heimbringen. Der Kampf in der Koalition war schwer, denn in der Koalition sind alle Klassenkräfte wirksam, die auch im Staate bestehen.

Wir stehen vor überaus schwierigen Aufgaben. In dieser Stunde ist es die

Hauptsache, daß wir untereinander einig und gefchloffen

sind und daß unser Treubund mit den tschechischen Genossen als lebendige Kraft weiter ungetrübt fort­wirte. Gemeinsam werden wir unserem gemein­samen Feind um so fräftigere Schläge versezen fönnen. Augenblicklich stehen wir vor dem konzen­trischen Ansturm aller bürgerlichen Parteien, aber auch der links- und rechtsradikalen Elemente. Wir werden den Ansturm troßen und selbst zum Angriff übergehen. Wir können es um so mehr, als

wir an unserer Seite eine im Rampje jejtählte, in jahrzehntelanger Tradition erzogene Arbeiter­schaft haben, die keinerlei Lockungen und Fanfaren­rufe, leinerlei Verratsgefchrei, aber auch nicht bitterste Not und qualvolle Entbehrungen von ihrer trenen Beschüßerin, der deutschen Sozial demokratie trennen werden,

Mögen noch so harte Stunden über uns kom­

Tiefe fördern. Sollen wir ewig ein paar raffgierigen Kapitalisten fronden, bloß weil sie Deutsche sind, oder soll nicht die Gesellschaft selbst Herrin ihres Reichtums sein?

An den Kundgebungen auf den drei Pläßen in Brig nahmen etwa 16.000 Personen, darunter sehr viele Nichtbergarbeiter teil. Rat Dr. Heyl beim Revierberg­Rat Dr. Heyl beim amt in Brür entlassen.

Rat Dr. Heyl vom Revierbergamt in Brüg, wurde in den letzten Tagen diszipli narisch entlassen. Dieser Herr hat als Vertre­ter des Revierbergamtes Brüg bei einer Unter­ter des Revierbergamtes Brüg bei einer Unter­handlung wegen Entlassungen am Nelsonschacht in Offet am 21. März die Beteiligung der Or­Fak- Svaz horniku und des Vertreter des ganisationsvertreter Dana- Union, Dvo­Revierrates Brig Bienert abgelehnt, Die deutschbürgerlichen Parteien schwanken mit der Begründung, daß sie nicht geladen nicht bei dieser Entscheidung. Ihr Herz schlägt feien. für die Grubenbarone, für deren Gewinne, fir Der Herr weiß wahrscheinlich überhaupt bie weitere Ausbeutung der Arbeiter. Die Vor­spiegelung irgendwelcher nationaler Interessen nicht, daß der Betriebsrat die Ladung von Orga­des Deutschtums dafür, daß die Rothschild und nisationsvertretern auf Grund des Gesetzes be Guttmann, Weinmann und Betschek und wie sie schließen kann, und scheint noch weniger zu wis­alle heißen, weiter ihre Ausbeutung armer Grit fen, daß der Vertreter des Revierrates jeder= benjflaven betreiben lönnen, wird feinen Arbeiter eit an Sibungen des Betriebsrates teilzuneh mehr täuschen. Im Gegenteil! Diese Haltung der men das Recht hat. Der Herr konnte auch nicht deutschbürgerlichen Bresse wird die Arbeiter darbelehrt werden über seine Fragen provokato über belehren, daß die Politik für die Herren von rischer Art. Bacher bis Spina nur den einen Sinn hat, die Profite der Kapitalisten zu schüßen und die Knech tung und Verelendung der Massen des deutschen Volkes zu verewigen!

Brbenitý im nordwestböhmischen Revier.

Er hat kurz und bündig den Betriebsleiter zweimal aufgefordert, von seinem ,, Hausher­

renrechte" Gebrauch zu machen. Darauf haben die Betriebsratsmitglieder die Verhandlungen abgelehnt und abgebrochen und sind in Begleitung von 400 Mann der Be­legschaft zum Protest gegen diese provokatorische Ablehnung zur Bezirksbehörde nach Dux gezogen. Dr. Vrbenský, der ehemalige anarchi -| Und das ging damals in der Konferenz eine Der Bezirkshauptmann von Duy hat über diesen stische Unterführer unter der glorreichen Führung völlige Stunde im gleichen Tone zu. Schnell unerhörten Vorgang sofort die telephonische Mel­Bohrize fs, macht sich im nordwestböhmischen packte der Herr Arbeitenminister seine Aktentasche dung nach Prag erstattet, deren Wirkung nun Reviere wieder breit. Es ist unglaublich, auf und entfloh unter allgemeinem Gelächter von der die Entlassung des Rates Dr. Heyl ist. welches furzes Gedächtnis der Bergarbeiter solche Es ist zu bedauern, daß sich der einzige Leute a la Vrbenstý spekulieren. Richtig ist, daß die nordwestböhmischen und deutsche Beamte beim Revierbergamt in auch die anderen Bergarbeiter dem ehemaligen Brür durch sein provokatives Vorgehen gegen Herrn Arbeitenminister Vrbenský absolut die Vertreter der Bergarbeiter selbst um seine nichts zu danken haben, zum Unterschiede von Stelle gebracht hat! den Arbeitenministern Sampl, Tučny und Srba. Es wird gut sein, wenn die Bergarbeiter den ehemaligen Herrn Arbeitenminister Vrbe it­sky an diese und noch andere Tatsachen sehr Deutlich und sehr bald erinnern.

Vrbenský war Minister für öffentliche Arbeiten nach dem Umsturz.

Minister Vrbensly hat dem nordwestböh mischen Braunkohlenrebier in bezug auf seine Ausfuhr nach Deutschland den aller­

größten Schaden zugefügt. Minister Vrbenský hat gegen die Petscheks und Weinmanns nichts unternommen. Minister Vrbensly hat dagegen wiederholt auf die Bergarbeiter eingewirkt, leine For derungen zu stellen und als der Minister Brbensty diese seine Zumutung bei den Führern der foalierten Bergarbeiterver bände nicht anbringen konnte, hat er sich erbötig gemacht, an einer Betriebsräte­

Konferenz in Brüg teilzunehmen. So geschah es. Der Herr Arbeitenminister Brbenský hatte das erste Referat. Kein Führer der Bergarbeiter hat dazu gesprochen, aber die Delegierten, besonders die Brüder von der Sdruženi, standen nacheinander auf und sagten: ,, Bruder Minister, wir verstehen dich nicht mehr. Du hast immer uns erklärt, daß der Reichtum der Petschek und Weinmann aus unferer Arbeit entspringt und jetzt erklärst du uns, daß die Lohnforderungen nicht bewilligt werden können." *

men, mögen die Leiden der Arbeiterklasse noch so Arbeitslose Glasarbeiter führen harte Prüfungen für uns im Gefolge haben, wir

Konferenz.

Die Oftrauer Verhandlungen.

Prag , 5. April. ( Amtlich.) Heute nachmit tags wurden im Ministerium für öffentliche Arbeiten die Verhandlungen über den Konflikt Das wahre Ziel des Streifes besteht im Ostrau- Karwiner Revier fortgesetzt. Die Ver­nach dem Referat des Senators Berg- treter der einzelnen Gewerkschaftsorganisationen mann, das er Sonntag, den 3. April in nahmen Stellung zu den schriftlichen Vorschlägen Bilin gehalten hat, darin, daß die Regie: der Direktorenkonferenz, welche Vorschläge am rung aufgefordert wird, damit sie alle Schlusse der letzten Sizung verteilt worden ordentlichen Vorbereitungen zum Schutze waren. Die Vertreter der Gewerkschaftsorgani­der tschechischen Bergarbeiter treffe, und sationen, die Kontrahenten des Ostraner Kollek Damit verhindert werde, daß absichtlich tivvertrages sind, ersuchten dann um die Ver­tschechische Arbeiter aus der Arbeit über: tagung der Beratung auf morgen, den 6. April, um 10 Uhr vormittags. sigerweise entlassen werden.

Dazu wollen wir den Herren nur

mitteilen, daß das Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen bei den bis: herigen Entlassungen ungefähr so aus: schaut, daß 80 Prozent Deutsche und 20 Prozent Tschechen ent­lassen wurden, während der Stand der Belegschaften 50 zu 50 ist.

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und Gröscht aus Zuckmantel , die früher in der Slaninahütte beschäftigt waren! Glasarbeiter als Führer eines Bergarbeiter­

bleiben aufrecht, denn wir sind entschloffen, die im Zepliker Gebiet ben Beruftreifes! Das mutet grotest an, ist aber so. Wie

Diffion zu erfüllen, die die Geschichte der Sozial­Demokratie dieses Landes gestellt hat.

Laffen Sie mich mit dem Worte des Tichters

arbeiterstreit.

Für die Verstaatlichung der Bergwerte.

Ein Aufruf der Bergarbeiter- Internationale.

Brüssel, 5. April. Der internationale Ar­beitsausschuß der Bergarbeiter, der in Brüssel eine Tagung abhält, hat heute in Anbetracht der außerordentlich ernsten Lage im Kohlenberg­bau beschlossen, eine Rundgebung an die Berg­arbeiter aller Länder zu richten. In dieser Kundgebung wird

Verstaatlichung der Bergwerksbetriebe, Ver­gesellschaftung der Ueberschüsse sowie Ein­führung der 40- Stunden- Arbeitswoche wäre es denkbar, daß Leute, die vom Bergbau gefordert. Das Manifeft glaubt folgerichtig feine Ahnung und noch nie in ihrem Leben einen neuen Schritt des Wirtschaftsausschusses Es ist eine Tatsache, daß arbeitslose Glas einen Schacht gesehen haben, einen Bergarbeiter des Völkerbundes bei den Regierungen fordern schließen, dessen handeriſten Todestag wir dieser arbeiter von allem Anfang an im Teplize streik führen fönnten, wenn es sich tatsächlich zu müssen und verlangt Sonderkundgebungen in Gebiet als Führer des Bergarbeiterstreifes um einen solchen handelte? Daß dies aber allen an diesen Fragen interessierten Ländern. fungieren. Die Streitleitung für das Teplizer möglich ist, beweist, daß es sich gegenwärtig nicht Gebiet befindet sich in Teplik, Grüne Ringgaffe, um einen Streif der Bergarbeiter handelt die int ,, Gasthaus zunt schwarzen Roß".

Fahr feiern:

Feige: Gedanken bängliches Schwanken, ängstliches Klagen, weibisches Sagent wendet fein Elend, macht dich nicht frei. Miten Gewalten zum Trus sich erhalten, aimmter fich beugen, fräftig fich zeigen, rufet die Armte der Götter herbei.

Die Borsigenden und Macher dieser Gebiets­streilleitung sind leine Bergarbeiter, sondern die beiden arbeitslosen Glasarbeiter Kubin

Bergarbeiter, auch die kommunistischen, wurden mit Terror aus den Gruben herausgeholt­sondern um einen der üblichen fommunistischen Streifputsche.

schließung an, in der er das Internationale Ar­Ferner nahm der Ausschuß eine Ent beitsamt auffordert, umgehend eine Konferenz, wie im Jänner 1932, einzuberufen, um die Frage der Arbeitszeitverfürzung im Bergbau zu prüfen.