bastehen und sich gleichfalls mit den Angehörigen der verwandten p Attorbarbeit: Die Forderung der grundsäglichen Ab- von 7 Bence auf das Pfund des jezigen Lohnes zu bewilligen, was Berufe zusammienschließen müßten. schaffung der Affordarbeit enthält einen unzulässigen Eingriff in das etwa auf 3 pet. 2ohnerhöhung hinausläuft. Die Fabrikanten Bringmann Hamburg sprach gegen diese Anträge, er be- freie Verfügungsrecht des einzelnen Arbeitgebers wie der Arbeit- hätten den Streitpunkt gar zu gern einem Unparteiischen zur Entunterbreitet, die Arbeiter lehnten es aber ent= zeichnete dieselben als eine auf allen Generalversammlungen wieder- nehmer. Der Bund muß daher an seinem bisherigen Standpunkt scheidung ab, sich darauf einzulassen. Sie find über tehrende Seeschlange, die nicht leben und nicht sterben kann. Als festhalten, daß es Sache der Betheiligten ist, ob und welche Arbeiten schieden Mitglied der General- Kommission kann Redner aus Erfahrung sagen, im Afford hergestellt werden sollen. die Marktlage, über das Verhältniß der Preise von Rohstoff daß sich die Industrieverbände in Deutschland nicht bewährt, sondern 1. Mai betreffend: Die Forderung, den 1. Mai als Feiertag und Produkt, sowie die Produktionskosten so genau untersogar die Bewegung der Gewerkschaften gehemmt haben. Die Befür- anzuerkennen, wird zurüdgewiesen. Baubude, Aborte: Die richtet, daß sie fast mit mathematischer Gewißheit den Fabrikanten worter der Industrieverbände hätten wohl einmal gehört, daß Start allgemeinen Forderungen bezüglich der Baubude und Aborte find sagen können, das und das könnt ihr bewilligen, und so gut Mary gesagt hat: Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!", und nun bisher den polizeilichen Anforderungen entsprechend erfüllt worden. organisirt, daß die Fabrikanten ihrerseits im Falle eines Ausstandes glauben fie, es müsse alles in einen Topf geworfen werden. Der Arbeitgeberbund empfiehlt seinen Mitgliedern aber, weiter hin- auch nicht die geringste Aussicht haben, Streitbrecher zu finden. So Die praktische Erfahrung spreche gegen die Industrieverbände. Der aus gehende Wünsche der Arbeitnehmer nach Möglichkeit zu berück haben die Fabrikanten sich in der letzten Stunde nothgedrungen entBeschluß, den die Generalversammlung der Maurer gefaßt hat, und sichtigen. Verhandlungen über Betlegung von schloffen, die Forderung zu bewilligen. Gerade die Aktienspinnereien der den Zusammenschluß aller Organisationen des Baugewerbes nicht Differenzen: Der Bund erklärt sich bereit, auf Anrufen beider waren am meisten abgeneigt, es auf einen Ausstand ankommen für rathsam hält, sei durchaus zu billigen. Parteien vermittelnd einzugreifen. zu laffen.
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Die zu diesem Punkt vorliegenden Anträge wurden ohne erhebliche Debatte abgelehnt.
Aus den weiteren Verhandlungen ist Folgendes hervorzuheben: Auf der vorigen Generalversammlung ist beschlossen worden, nach dem nächsten Gewerkschafts- Kongreß das Verhältniß des Verbandes zur Generalfommission zu lösen, falls nicht die vielen Beitragsreste und der auf dem letzten Gewerkschafts- Kongreß eingesezte GewerkschaftsAusschuß in Wegfall kommen.
Dieser Beschluß wurde jetzt aufgehoben, nachdem Bringmann als Vertreter der General- Kommission erklärt hatte, dieselbe werde auf dem nächsten Gewerkschafts- Kongreß die Aufhebung des Ausschusses beantragen.
Als Sitz der Preßkommission des Zimmerer" wurde Altona , als Siz des Verbandsausschusses Berlin bestimmt. Nach Erledigung weiterer interner Verbandsangelegenheiten schloß der Vorsitzende Schrader die Generalversammlung mit einem Hoch auf die Arbeiterbewegung.
In Sachen Ziethen.
Folgende Mittheilung geht uns zu:
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Und er konnte es
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C. Buyer: Die Forderung der Buzer, am Montag erst um 8 Uhr die Arbeit zu beginnen, wird abgelehnt.
Achtung Former! Durch den Arbeitsnachweis der hiesigen Eisenindustriellen werden Former nach Alt- und Neugersdorf bei Löbau in Sachsen gesandt. Da sich dort die Eisenformer im Ausstand befinden, werden die Kollegen ersucht, den Zuzug nach dort fern zu halten.
Der Ausstand der Former und Kernmacher der Firma Gaebert, Sophienstraße, dauert unverändert fort. Die Ortsverwaltung
des Deutschen Metallarbeiter Verbandes . = Die Drechsler Berlins werden darauf aufmerksam gemacht, daß P. Bünte, Stralauer Allee 25, Hof III, zum BranchenStraft tretende Zwangsinnung sind an diese Adresse zu richten. vertreter gewählt ist. Alle Anfragen betreffend die am 1. Mai in
Mnternehmer- Derbände.
Das Kartell der Berner Ziegelfabrikanten macht seinen Abnehmern durch Zirkular bekannt, daß die diesjährigen Preise der Badsteine unterm 3. Februar 1899 normirt worden seien. Wie einfach. Die Herren dekretiren ihre Preise nur, während sie den Arbeitern kaum gestatten, in Bezug auf die Höhe der Löhne auch nur Wünsche zu äußern.
Kartell der amerikanischen Kammgarnstoff- Fabrikanten. In den letzten Tagen hat in New- York eine Versammlung von Rammgarnstoff- Fabritanten stattgefunden, um ein Produktions- und Breistartell zu bilden. Vorläufig gehören dieser Vereinigung 3200 Webstühle an, während sämmtliche Fabriken in den Vereinigten Staaten über 25 000 Webstühle verfügen. Die kartellirten Firmen, Die Lohnbewegung der Berliner Maaß- Schneider ver- die allerdings nur einen kleinen Theil sämmtlicher Fabriken repräläuft in den Grenzen, die ihr von Anfang vorgeschrieben waren. fentiren, erwarten, daß es ihnen trozdem gelingen werde, den Markt Bis jetzt haben folgende Geschäfte der Maaßbranche die Forderungen fontrolliren zu können. Die vereinigten Etablissements führen den der Arbeiter bewilligt: Papst u. Junge, vorm. Ellrott, Behren- Titel:„ American Woolen Company" und verfügen über ein Attienstraße 24; Heckenberger u. Becker, Unter den Linden ; Jockey- Klub, tapital von 50 Millionen Dollars. ebenda; J. M. Hennig, Friedrichstr. 143; Eduard Cohn, Charlottenstraße, und J. Stock u. Co., Friedrichstr. 61. Bei den ersten fünf Geschäften handelte es sich um die Festlegung des I. Tarifes, bei letzterer nur um eine Rohnerhöhung von 8-12 pet.
richten.
Soziales.
derselben suchen in
Die Arbeiten des hiesigen Ziethen - Komitees haben durch den Verlauf des Prozesses gegen Landauer und Genossen feinerlei Störung erlitten. Sie werden mit unverminderter Energie und Zuversichtlichkeit fortgesezt und sind in eine Richtung geleitet, Mit einigen Unternehmern sind die Verhandlungen noch im Krankenversicherung. Der Unterstüßungstasse des Lippischen welche voraussichtlich zur endlichen Erfüllung Gange, und hofft man, auch dort eine Einigung zu erzielen. Im Sieglervereins für Stemmen und Umgegend( E. H.) in Stemmen der Hoffnung auf ein Wiederaufnahmeverfahren Ausstand befinden sich die Arbeiter der Firmen Bothmer u. Dünzer, ist die Bescheinigung ertheilt worden, daß sie, vorbehaltlich der Höhe führen wird. Nebenher geht die Abfassung der schon früher er- Unter den Linden ; Gerson( Kaiser- Bazar), Werder 'scher Markt; des Krantengeldes, den Anforderungen des§ 75 des Krankenwähnten Broschüre, die dem vom Ziethen- Komitee damit beauftragten und E. Levy, Charlottenstraße 58. Da diese Geschäfte versuchen, versicherungs- Gesetzes genügt. Rechtsanwalt Victor Fraenkl obliegt. Diese Schrift soll das ge- andere Arbeiter heranzuziehen, damit bis jetzt aber keinen Erfolg fammte Material über den Fall und dessen Schicksale in kritischer hatten, so wird dringend ersucht, das Solidaritätsgefühl weiter zu fervativen„ Oberbarnimer Streisblatt" lesen wir folgenden Bericht Der Rückgang des Schuhmacherhandwerks. In dem kon Sichtung bringen, das Für und Wider sprechen lassen und so der bewahren. Deffentlichkeit einen möglichst tiefen Einblick in alle hier in Betracht In der Damenkostüm- Branche haben sämmtliche Arbeiter der aus Alt- Landsberg : Zu den absterbenden Gewerben, kommenden Verhältnisse verschaffen. Schließlich kann über die Firma S. Braun, Friedrichstraße, wegen Maßregelung zweier Kollegen gleich den Feilenhauern, Nagelschmieden, Webern( 2c., scheint auch das hier ehemals blühende Schuhmacherhandwerk zu stetig wachsende Theilnahme für die Bestrebungen zu Gunsten die Arbeit niedergelegt. Ursache der Maßregelung war, daß Arbeit Ziethen's noch gemeldet werden, daß auch in anderen Städten die außer dem Hause von einem Werkstattarbeiter angefertigt werden gehören. Die Zahl der Mitglieder dieses Gewerks ſchmilzt immer mehr zusammen und biele Bildung von Komitee's und die Abhaltung von Versammlungen follte. Da auf grund dieser Sache Meinungsverschiedenheiten entgeplant ist. So soll zum Beiſpiel bald nach Ostern in Jena standen, wollte die Firma zwei Arbeiter entlassen, worauf sich dann anderer Weise ihr Fortkommen, da besonders die Pantoffelmacher auf Veranlassung der dortigen Abtheilung der der Deutschen sämmtliche mit diesen solidarisch erklärten. nicht mehr einen den jetzigen Lebensverhältnissen entsprechenden Gesellschaft für ethische Kultur" von einem Mitgliede des ZiethenVerdienst finden. Viel zu dem Rüdgang der SchuhmacherEs werden auch hier die Kollegen ersucht, sich darnach zu handarbeit mag die Einführung der Maschinen( auch das Nadeln) Komitees ein Vortrag über den Fall Ziethen gehalten werden. Alles in Allem: Die Bemühungen werden nach wie vor beigetragen haben. Einige der früher selbständigen Meister haben rührigst betrieben und rücken einem Erfolg verheißenden Abschluß Arbeit in Fabriken genommen, so in den Rüdersdorfer Bementimmer näher. Zur Lohnbewegung der Krefelder Weber wird uns gefabriken. Da dort keine Wohnungen zu haben sind, wohnen die schrieben: Der Krefelder Sammetweber- Ausstand ist in ein neues Betreffenden mit ihren Familien jezt noch hier und legen den zwei So weit die uns gewordene Mittheilung. Wir können den In Stadium getreten. Für jeden Eingeweihten war es längst flar, daß Stunden weiten Weg zu Fuß zurüd, falls sie nicht ausnahmsweise halt derselben im vollsten Maße bestätigen. Der Ausgang des Prozesses Landauer, der beiläufig schon schwebte, ehe das die Fabrikanten sich angesichts der eingelaufenen Bestellungen nicht ein Fahrrad besigen. Letzteres ist aber selten der Fall. Ziethen Komitee bestand, hat dessen Arbeiten in feiner mehr halten konnten, wenn nicht auswärtige Fabriken für dieselben Dieselbe Nummer des Blattes enthielt aber auch einen Bericht Weise nachtheilig beeinflußt. eingetreten wären. Die Streifenden sahen sich deshalb veranlaßt, über ein Referat des Reichstags- Abgeordneten Pauli, nach dem er thun, weil der Prozeß keinen Punkt, auf den das Komitee sich bei zichen und gar bald war es festgestellt, daß Fabriken in Rheydt , oder lang wieder bessere Verhältnisse" herbeizuführen. Die Weisheit nicht die auswärtigen Sammetfabriken einer genauen Kontrolle zu unter die Innungen" als„ den richtigen Weg" bezeichnete, um über kurz seinem Vorgehen stützte und stüßt, auch nur berührt hat. Einen Irrthum, der sich in unseren Betrachtungen über den Dülken , Viersen und Lobberich für Krefeld Waare herstellten. des Herrn Professors Pauli wird den Schuhmachern schon den Weg Die Arbeiter dieser Betriebe, welche zum Landauer- Prozeß findet, haben wir hier zu berichtigen. Von einem zum größten Theile zeigen, um einen den jezigen Lebensverhältnissen entsprechenden Verder Zeugen, und zwar von einem Zeugen der Staatsanwaltschaft ist ihren Krefelder Kollegen in ihrem Kampfe schädigten, nun ebenfalls werdet Ihr den Konkurrenzkampf mit der Maschine erfolgreich auforganisirt find, wurden, als sie die Erkenntniß gewannen, daß sie dienst zu finden. Gründet Innungen, sagt der Herr Professor, dann ausgesagt worden, das ominöse Partikelchen" sei vor dem ZiethenProzeß nicht chemisch untersucht worden. Das ist falsch. Es hat, rebelliſch, was sich zunächst darin äußerte, daß die Arbeiter mit Lohn- nehmen können. wie aus den Biethen- Akten erhellt, eine chemische und forderungen an die Unternehmer herantraten. Offen und ehrlich erDer Verband deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig hat flärten sie sich mit den kämpfenden Kollegen solidarisch und machten mikroskopische Untersuchung stattgehabt, die das Vorhandensein deßhalb die Forderungen derselben zu den ihrigen. In Rheydt find an den Reichstag eine Petition betreffend die Novelle zur Ge von Blutkügelchen ergab. Ob von Menschen blut, ist allerdings mu bereits 204 Sammetweber in den Ausstand eingetreten, die werbe- Ordnung gerichtet, in der eine Reihe weitgehender nicht gesagt. Das, Partitelchen" scheidet unter solchen Umständen in jedem anderen befinden sich noch in Unterhandlungen mit den Inhabern, Wünsche für den Schuß der Angestellten im Handelsgewerbe ausFall aus dem Thätigkeitsfeld der Agitation für die Wiederaufnahme doch werden auch diese, falls ihren Wünschen nicht unbedingt Rech gesprochen werden: war übrigens von dem Ziethen- Somitee, als es zusammenBedauert wird, daß eine Regelung der Arbeitszeit in ben trat, garnicht in Betracht genommen worden. nung getragen wird, in den Ausstand eintreten. Dadurch würde die Fortdauer des Ausstandes wesentlich verkürzt, aber auch für das Komptoiren nicht beabsichtigt werde. In Bezug auf ArbeitsWenn der Herr Staatsanwalt die Ueberzeugung aussprach. Streiffomitee wird die Lösung der Frage, woher die Mittel zu zeit und Laden schluß werden folgende Forderungen aufPolizeikommissar Gottschalt fei jetzt über alle Anfechtungen und Zweifel emporgeriidt, so trifft dies, wie wir bereits andeuteten, in nehmen sind, diese große Masse für einige Wochen über Wasser zu gestellt: Allgemeine Ladenzeit von 12 Stunden, nur für die Nahhalten, sehr kritisch sein. Sind wir nicht dazu in der Lage, dann wird rungsmittelgeschäfte 14 Stunden( bei 2 Stunden früherer Ladenöffnung), dem Maße nicht zu. Neben anderen Dingen bleibt namentlich das unserer Organisation, welche uns hoffen läßt, daß der ganze Nieder- Arbeitszeit von 10-12 Stunden, allgemeiner Ladenschluß um 8 1hr böse„ Geheimniß" des Niederwald- Denkmals bestehen und fordert rhein in der Arbeiterbewegung gar bald ein anderes Bild zeigen Abends, wobei jedoch frühere Ladenöffnung oder früherer Ladenschluß gebieterisch zu weiteren Nachforschungen auf. In dieser Beziehung wird, der Todesstoß versetzt, und wir würden um Jahre zurück- angeordnet werden dürfe. Ausdehnung des Ladenschlusses bis 9 Uhr soll waren dem Gericht bestimmte Angaben mit Zeugenbenennung ge- geworfen werden. Die christlich- ultramontanen Führer, welche zu zulässig sein an den Sonnabenden, in den beiden letzten Wochen vor macht; der Gerichtshof lehnte indessen diese Beweisführung ab. Uns ist das ganze Material, aufs genaueste präzisirt und be- verschiedenen Malen einen Anlauf genommen haben, um die fest- Weihnachten und außerdem an jährlich höchstens 10 von der Ortsglaubigt, zugegangen, allein wir halten es vorläufig nicht für geschlossene Phalang der vereinigten Weber zu durchbrechen, würde polizei zu bestimmenden Tagen. Für weibliche Angestellte wird zweckmäßig, damit an die Oeffentlichkeit zu gehen. Es wird eine triumphiren. So schwer es uns wird, wenden wir uns dennoch noch das Verbot der Sonntagsarbeit und eine Maximalarbeit von einmal an das Solidaritätsgefühl der deutschen Arbeiter. Es gilt 10 Stunden verlangt. Weitere Wünsche werden geäußert in Bezug auf Beit tommen, wo die Veröffentlichung wirksamer sein dürfte. einen Kampf um das Koalitionsrecht! Es gilt einen Stampf gegen die Kontrolle der Geschäftsräume, der freien Station, der Geschäftsmittelalterliche Anschauungen! Darum unterstüßt uns und wir ordnungen 2c. Es wird die Schaffung einer fachmännischen werden siegen trotz alledem!
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Der Berliner Arbeitgeberbund für das Maurer: und Zimmerergewerbe nahm in einer außerordentlichen General- Versammlung Stellung zu einer festen Lohnvereinbarung mit den Gefellen. Zur Grundlage der Versammlung diente der von den Arbeitern eingereichte Tarif. Ueber die Versammlung entnehmen gebrochen sind. wir der Kreuz- Zeitung " folgendes:
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Aufsichtsbehörde zur Sicherung des gesetzmäßigen Schuzes der Angestellten gefordert, die namentlich auch die Geschäftsauf- ordnungen kontrolliren soll, und für diese Geschäftsordnungen wird die Anwendung der für Arbeitsordnungen in anderen Gewerben geltenden Vorschriften gewünscht; speziell verboten werden sollen Strafbestimmungen, die das Ehrgefühl oder die guten Sitten verlegen, ebenso Hausordnungen, die die freie Verfügung der Gehilfen nach BeKendigung der Arbeitszeit bis 11 Uhr Abends beschränken. Sodann wird zur Besserung der Lehrlingsverhältnisse die Festsetzung eines bestimmten Verhältnisses zwischen der Zahl der Gehilfen und Lehrlinge emfohlen. Zum Schluß tritt die Petition für vollständige Sonntagsruhe im Handelsgewerbe ein; aum mindesten aber solle bestimmt werden, daß die Arbeit an Sonntagen zusammen nur
Bei der Wahl des Gesellenausschusses der Elberfelder Zwangsinnung der Maler wurden die vom Verband der Maler gestellten Kandidaten mit erbrüdender Majorität gewählt. Achtung, Tapezirer! Der Zuzug nach Kiel ist fernzuhalten, da dort Differenzen zwischen den Arbeitern und Unternehmern aus Die Lohnbewegung der Schneider. In Hamburg beRathsmaurermeister Biebendt hielt die Sache noch nicht für harrt der Ausstand bei seinem erzielten Erfolge. Mehrere Arbeit spruchreif, weil man besonders die Legitimation der Gefellenführer geber haben einen Tarif ausgearbeitet, der von dem der Lohn noch nicht geprüft habe. Niemand garantire dafür, daß die Arbeit- kommission bedeutend abweicht. Die Lohntommission hat deshalb nehmer die an sich nicht übermäßigen Vereinbarungen respektiren. eine Einigung auf dieser Grundlage abgelehnt. Auch der Arbeitgeberbund repräsentire eine zu kleine Zahl.( Er Die Tischler in 2übed haben mit der Innung einen Arbeits- 3 Stunden betragen darf, nur bis 1 Uhr zulässig sei und hinter hat 330 Mitglieder.) Er beantragt daher Einsetzung einer Kom- vertrag abgeschlossen, der am 1. April in Straft tritt. Er bestimmt, einander zu erfolgen habe. mission zu gemeinsamer Berathung mit den Gesellen. Herr Festlegung der 9/ 2stündigen Arbeitszeit, Normallohn 40 Pf. die Gottheimer beantragt nur eine allgemeine prinzipielle Stellung- Stunde, Affordarbeit ist möglichst zu beseitigen, wo sie auftritt, ist nahme. Stadtverordneter Westphal betonte die Legitimation des ein Lohnzuschlag von 10 pet. zu zahlen, für Sonntagsarbeit 25 pet. Lehte Nachrichten und Depelthen. allerdings noch jungen Verbandes. Auch der Vorsitzende trat und für Nachtarbeit 50 pet. Aufschlag. lebhaft für sofortige Stellungnahme und Beantwortung der FordeDelsuit( Vogtland ), 25. März.( B. H. ) Ein Grenzzwischenfall Auf einer gräfl. Ballestrem'schen Kohlengrube bei Ruda rungen ein. ( Schlesien ) brach vor einer Woche ein Streit der Mädchen aus, weil hat sich heute früh, dem„ Delsniger Tageblatt" zufolge, 20 Minuten von E6 math in Vogtlande ereignet. Der Weber Anders aus Die Generalversammlung des Arbeitgeberbundes für das Maurer - ihnen von ihrem 95 Bf. betragenden Tagelohn 10 Bf. abgezogen Ebmath wurde beim Schmuggeln nahe der österreichischen Grenze und Zimmergewerbe in Berlin und den Vororten hat die von den werden sollten. Der Streit half: die Mädchen bekommen ihren von sächsischen Grenzjägern überrascht und, da er deren Anrufen Lohntommiffionen der Maurer, der Zimmerer und der Puger ein hohen" Lohn von 95 Pf. weiter. Hoffentlich wird Graf Ballestrem nicht Folge leistete, et fchoffen. gereichten Lohn- u. f. w. Forderungen berathen und dazu folgende deshalb nicht bankerott. Ausland. A und B. Maurer und Zimmerer. Arbeitszeit. Die tägliche 1200 Arbeitern eine Lohnerhöhung von 2 Cts. im Minimum bis zu 5 Cts. In der Winterthurer Lokomotivfabrik ist sämmtlichen Arbeitszeit beträgt während der eigentlichen Bausaison im und darüber pro Stunde bewilligt worden. Den relativ bedeutenden allgemeinen 9 Stunden; doch soll es jedem Arbeitgeber unbenommen Erfolg der fast völlig unorganisirten Arbeiter erzielte die Aufbleiben, nach entsprechender Vereinbarung mit seinen Arbeit- fichtstommission des städtischen Arbeits nach nehmern länger arbeiten zu lassen. Für die Wintermonate tritt je weises, die aus je 5 sozialdemokratischen Arbeitern und Unternach der Dauer des Tageslichtes eine kürzere Arbeitszeit als neun nehmern besteht, da die organisirten bürgerlichen Unternehmer die Stunden ein. Die Arbeitspausen bleiben die bisher üblichen. Am Mitarbeit wegen der Streitflaufel abgelehnt haben. Der Erfolg ber Sonnabend findet ohne Lohnabzug und ohne Vesperpause eine in dieser Zusammensetzung einzig dastehenden Kommission zeigt, daß Stunde früher als sonst Feierabend statt; an dem letzten Arbeitstage vor den drei großen Festen wird in der Regel zwei Stunden es auch so geht und die bürgerlichen Unternehmer auch hier nicht unentbehrlich sind. früher als sonst Feierabend gemacht( ohne Lohnabzug).
Es wurde nachstehende Resolution eingebracht und angenommen:
Beschlüsse gefaßt:
Es
Wien , 25. März.( W. B. T.) Vom Verein der Deutschwurde eine Resolution angenommen, welche gegen die Slabisirungsnationalen Oesterreichs einberufen fand hier ein zweiter deutscher Boltstag fiatt, zu dem viele Theilnehmer erschienen waren. Bestrebungen in Oesterreich nimmt, für die Erhaltung des deutschen Charakters Wiens und Nieder- Desterreichs eintritt und zu diesem Zwecke die Gründung einer" Deutschen Donauwacht" anregt. Ein Passus der Resolution, welcher sich gegen die Anwendung des 14 richtet, mußte auf Verlangen des der Versammlung beiwohnenden Regierungskommissars fortgelassen werden. Pfarrer Antonius hielt Rom , 25. März.( Meldung der„ Agenzia Stefani".) Die eine Gedenkrede auf den Fürsten Bismard. Kräfte des Papstes nehmen von Tag zu Tag zu, ebenso ist die Nahrungsaufnahme eine gute. Die geistige Regsamkeit hält an. Jm Vatikan werden die ungünstigen Nachrichten für falsch erklärt. Heute Vormittag zelebrirte der Papst die Messe und hielt sich dabei ohne Unterstützung aufrecht.
Lohn: Der Arbeitgeber- Bund steht grundsäßlich auf dem Zu den 165 ausgesperrten organisirten Schreinern in Standpunkt, daß sich die Lohnhöhe nach der Leistungsfähigkeit der Bern haben fich ca. 80 nichtorganisirte hinzugefellt. Der Kampf einzelnen Arbeitnehmer richten muß; er wird demzufolge niemals dreht sich um die Aufrechterhaltung des Minimallohnes von 40 Cts. einen Mindestsatz anerkennen und kann auch im vorliegenden Falle pro Stunde. der Forderung, daß kein Maurer und Zimmerer unter 60 Pf. Ein Erfolg der englischen Spinnerei- Arbeiter. Nach langen Konstantinopel , 25. März.( B. H. ) Die Todesfälle an der per Stunde entlohnt werden darf", nicht zustimmen. Die Verhandlungen mit dem Verband der Baumwollspinner Peft in Djeddah zeigen eine bedenkliche Zunahme; die SanitätsLohnzahlung erfolgt am Sonnabend auf der Baustelle oder nach Ver- haben sich die Spinnereibefizer endlich dazu entschlossen, den Ar maßregeln sind unzulänglich, da die Behörden jede Autorität ver einbarung. beitern einen Antheil an der verbesserten Marktkonjunktur in Höhe loren haben. Der Bilgerandrang hat sich vermehrt. Hierzu 4 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Berantwortlicher Redakteur: Angust Jacobey in Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Max Bading in Berlin .