Nr. 113.

Sonntag, 14. Mai 1933.

Genoffen und Genoffinnen!

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Sorgen wir dafür, daß der Einfluß der bürger­lichen Presse gebrochen wird und die Presse

er Arbeiter zur Geltung kommt! In die Wohnung des arbeitenden Menschen das Arbeiterblatt!

niffen im reichsdeutschen Herbergsverband Male wegen Betrügereien bestraft wurde und den Faſciſten zuführen. Aujezdsky erzählte dann, wie ichwiege.

unglaubwürdig sei.

zimmer mit einem Gewehr stand. Houště jedoch leugnet entschieden.

Es gil, den Führern des gleichgeschalteten Der erste Zeuge, der Drechslermeister Josef Herbergsverbandes in aller Deutlichkeit larzu Nagel, fam ant 21. Jänner, da er Schüsse hörte, machen, welch vernichtenden Schlag sie mit der in die Kaserne, wo er Ziviliſten mit Gewehren Acchtung der Arbeiterjugend gegen das Anschen antras, die ihm sagten, daß ein fascistischer Um­des Herbergswertes im Ausland und damit gegen sturz ausgebrochen sei. Nagel wird mit dem Ange die gesamte deutsche Jugend außerhalb der Reichs flagten Houste konfrontiert, in welchem er mit Be­grenzen geführt hat. Es gilt, den Gleichschaltern stimmtheit den Mann erkennt, der damals im Bach flarzumachen, daß die Enteignung, daß der bru tale Diebstahl der Naturfreundehäuser, des Eigentums derfelben Organisationen, die hier julande ihre Häuser dem Herbergswerk zur Ver- Der Dachdecker Franz Aujezbsky wurde aus der fügung stellt und sie auf Grund des Gegenseitig, fascistischen Partei zweimal ausgeschlossen, scheint feitsvertrages auch reichsdeutschen Jugendwan aber troydem weiter in der Organisation tätig ge­derern öffnete, von allen Mitarbeitern an dem wesen zu sein. Mit dem Gutsbefizer Pleskač war judetendeutschen Jugendherbergswerk mit Enter bei Gajda, dem Plestač die Gründung einer rüftung abgelehnt wird. nationalen Kavallerie vorschlug. Kob finet erzählte damals, er sei Kommandant der ( agrarischen) Bauernkavallerie und er werde diese

Stellt man sich in den völkischen Kreisen tat sächlich vor, daß alles beim Alten bleiben kann? Daß die deutsche Arbeiterjugend dieses Landes, die sozialistische Jugend, die Jugend im Arbeiters Turn- und Sportverband und die Naturfreunde, daß die gesamte deutsche Arbeiterbewegung auch weiterhin in einer und für eine Organisation wirken können, die, ihr Entstehen und ihr Wirken dem Zusammenarbeiten aller verdankend, ihre jozialen Grundsäße vergäße, wenn es gälte, sic den deutschen Nationalsozialisten in Erinnerung u rufen?

Robjinek immer wieder Umsturzpläne gemacht ind allen Leuten davon erzählt habe. Auf die Frage eines Verteidigers, ob es wahr

Zur Arie Des Goz.alismus

muß in der Zeit der gewaltigen Offensive, dic von der Reaktion in Deutschland gegen die Klas

iei, daß Nobsinek das Deutsche Haus in Brünn in fenfront der Arbeiter unternommen wurde, friz

Herr Hitler hat das Wort!

Erst nach seiner Reichstagsrede wird in Genf weiterverhandelt.

die Luft sprengen wollte, erwiderte der Zeuge betisch Stellung genommen werden. Aber die Aus­ahend. einandersetzung über die Niederlage der Sozial­Später rief der Vorsitzende wieder den Ange demokratie in Deutschland hat nur dann einen flagten Geidi vor, der seit gestern mit Robinet Sinn, wenn sie die geschichtliche Bedeutung dieſes verfeindet ist. Geidl bestätigt neuerdings, daß Rob Kampfes fler betont und von diesem Gesichts­jinek in der Nacht zum 22. Jänner in der Kaserne puntie aus die Methoden bestimmt, deren sich die war. In der Haft habe ihn Sobjinek anführen wol- sozialdemokratische Arbeiterschaft in der Verteidi­len, auch den Abgeordneten Stribrny in die gung gegen den Kapitalismus und schließlich beim affäre zu verwickeln. Geidt hätte durch seinen Angriff auf die bürgerliche Welt zu bedienen hat. Vater den Abgeordneten Stransky zu einem Be Sie ist vollständig unfruchtbar und unernst, wenn such in der Zelle einladen lassen wollen; dort wollte sie feinen andern 3med verfolgt, als dem Alles­ihm dann Kobsinek sagen, daß Střibrny von dem beſſerwisser Gelegenheit zu geben, der Mitwelt zu Butsch gewußt habe. Er hoffte so Geld zu bekommen. verkünden: seht so mußte es fommen, wie ich alles Bei der Konfrontation mit Kobsine! hält Geid! schon vorausgesagt habe. So ungefähr nimmt seine Aussage aufrecht. R. 2. in einem Leitartikel des Freien Gedanken" Stellung, dem Organ der proletarischen Freiden­fer also, die in der Mehrheit Sozialdemokraten sind. In diesem Artikel wird behauptet, die. Geschichte hätte uns bis auf das J- Tüpfelchent Recht gegeben", d. h. also, die Freidenfer bzw. Genosse R. L. haben gewarnt und gemahnt, ohne gehört zu werden, so daß der Zusammenbruch der deutschen sozialdemokratischen Bewegung eigent lich selbstverschuldet ist. In dem Artikel werden Genf , 13. Mai. Die für Montag festgejeßte Phase der Genfer Abrüstungskonferenz und die der Reihe nach die wirtschaftlichen, organisatori Der judetendeutsche Serbergsverband Tann Aussprache im Hauptausschuß der Abrüstungskon. Entwicklung der Dinge in den letzten Tagen erfchen und weltanschaulichen Fehler, die gemacht und darf nur mit solchen Organisationen jenseits ferenz wurde heute abends vom Präsidenten Sen örtern, sondern wird das Abrüstungsproblem in worden sind, aufgezeigt. der Landesgrenzen zusammenarbeiten, deren derson auf nächsten Donnerstag ber feiner Gesamtheit behandeln. Was nicht aufgezeigt wurde, ist uns jedoch Neben dieser kritischen Entwicklung in Genf wichtiger! Nämtlich die Feststellung, daß der Arbeit seinen eigenen Grundsäßen entspricht. choben. Diese Berschiebung hängt damit zu sammen, daß sich der deutsche Delegationsführer wird der Reichskanzler auch Stellung nehmen zu stetig fester werdenden Front der Reaktion in Er hat die Pflicht, vom reichsdeutschen Herbergs­verband zunächst zu verlangen, diese Grundsätze Nadolny hente plötzlich für einige Tage nach der Rede des englischen Kriegsministers und des Deutschland eine immer mehr gespaltene und der zur Geltung zu bringen und dafür zu Berlin begeben hat, um dort der Reichsregierung franzöſiſchen Außenminiſters, die beide nichts zerrüttete Arbeiterklasse gegenüberstand, sieben jorden, daß den Arbeiterorganisationen ihr ge persönlich Bericht über die Lage auf der Ab anderes bedeuten, als daß man jetzt Deutschland Willionen Arbeitslose in ihrer Verzweiflung den togenes Eigentum zurüdgegeben und daß die rüstungskonferenz zu erstatten. Nadolny will erſt unter einen politischen Druck ſtellen will. Der unsinnigsten Versprechen Glauben ſchenften und Arbeiterjugend in den Herbergen gleichberechtigt Donnerstag oder Freitag wieder nach Genf zu Reichskanzler wird mit aller Deutlichkeit betonen, dadurch ein großer Teil dieser Arbeitslosen zur rüdkehren. daß derartige Methoden am Ende zu einem willenlosen Beute der Henker ihrer Klasse wurde, werde. Sollte diesem Verlangen nicht Rechnung Die entscheidend: Aussprache im Hauptauscheitern der Konferenz führen müssen. und daß die stärksten Wächte der bürgerlichen getragen werden, so muß das Gegenseitigkeitsver- schuß wird also erst nach der für Mittwoch ange- Wenn man Deutschland mit ultimativen Forde Welt, die Wirtschaft und der Gewaltapparat von hälmis aufgehoben werden. fündigten Reichstagsrede Hitlers stattfinden. In rungen kommen will, so fann man sicher sein, der Bourgeoisie rücksichtslos angewandt wurden, hiesigen Streifen rechnet man damit, daß es zu daß Deutschland sich keinem Ultimatum um die Widerstandskraft der Arbeiterklasse zu bre­Die Arbeitsanleihe bringt Arbeit ciner Aenderung des Standpunktes der deut beugen wird. chen. Nach einer verlorenen Schlacht die Gene­und verringert die Arbeitslosigkeit. fchen Regierung unter dem direkten und indirek ten Drude Großbritanniens und der Bereinigten Wie bereits gemeldet wurde, ist die Reich Staaten in Berlin lommen wird, und ist der nungsfrist für die Arbeitsanleihe bis Ende Juni Meinung, daß die Rede Hitlers im Reichstag verlängert worden. Dadurch wird vielen einzel- sehr gemäßigt sein wird. Daher hält man nen Bersonen und privaten sowie öffentlichen es nicht für angezeigt, die Berhandlungen fort Störperschaften Gelegenheit gegeben, Anleihe zuzusehen, bevor nicht befannt wird, welche Aende­zeichnen und so in Juteresse der tschechoslowati- rung in dem Berhalten Deutschlands bei der ichen Wirtschaft zur Schaffung von Arbeits- Abrüftungskonferenz eintreten wird. gelegenheit und zur Verminderung der Zahl der Arbeitslojen beizutragen. Deffentliche Arbeiten find vorläufig das einzige Mittel, um im Somers mer bessere wirtschaftliche Verhältnisse zu erzielen und es Tausenden von Menschen wieder möglich zu machen, nicht von der Arbeitslosenunter stügung, sondern von ihrem Lohn zu leben, Tau­jenden von Menschen es möglich zu machen, sich ordentlich satt zu essen und für sich, für Frau und Kinder wieder ein brauchbares Kleid und ein paar ordentliche Schuhe zu kaufen.

wieder

Die Sozialdemokratie hat sich mit aller Straft dafür eingesetzt, daß die Arbeitsanleihe beschlossen wird, ihre Vertrauensmänner und Funktionäre werden in allen Störperschaften, in denen sie fißen, ihre Pflicht tun und dafür sorgen, damit die Arbeitsanleihe einen recht großen Erfolg bringe und so das angestrebte Ziel erreicht werde.

Brany und Sitler.

Tschechisch- agrarisch- hakenkreuzlerische

Freundschaft.

Der Chefredakteur der tschechisch agrarischen Presse, Herr Senator Vraný, über dessen Siebe

Im Ganzen gesehen wird es die Aufgabe räle anzuflagen, um ein Ventil für die Waffen­der Rede des Reichskanzlers sein, in den Genwut zu schaffen, ziemt sich der bürgerlichen Welt, fer Methoden Wandel zu schaffen nicht aber für Sozialdemokraten, die nach einer Der Reichskanzler wird dabei vor allem zwei Niederlage die Aufgabe haben, die Armee des Gesichtspunkte hervorheben: einmal Broteft ein- lassentampfes neu zu organific= zulegen gegen die Nichtabrüstung der anderen ren und zu bewaffnen, fie vor allem mit neuent und zum zweiten, einzutreten für die Siegesbewußtsein zu erfüllen. Damit sie in ge­deutschen Wehrverbände, die unterschichtlich entscheidender Stunde schlagfräftiger völlig falschem Blidwinkel gesehen werden. Wenn denn je über den verlorenen Boden hinaus dem es gelingt, den notwendigen Wandel zu schaffent, Das offizielle Conti- Büro meldet über Sit dann kann die Abrüstungskonferenz einen Erfolg Proletariat die Welt zu erobern imstande ist. angekündigte Reichstagsrede folgendes: haben. Wenn diese Absicht aber scheitern sollte, Der Reichskanzler wird nicht nur die letztel dann ist die Konferenz heute schon tot.

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Fabrikation von schweren Geschützen bei bei Rheinmetall.

( U3D.) Ans sicherer Quelle verlautet, daß die Rhein- Metall- Werke( früher Ehrhardt) mit der Konstruktion der bisher verbotenen schweren Geschüß- Kaliber begonnen haben. Das Reichswehrminifterium hat umfangreiche Aufträge an diese Firma gegeben, die seit der Ver­lagerung der Krupp 'schen Kanonenfabrikation nach Bofors( Schweden ) die wichtigste deutsche Waffenfabril ist. Es handelt sich zunächst allem Anschein nach um die Herstellung einer 15- Zentimeter- Haubige, nach einem verbesserten Modell der bis zu Kriegsende im deutschen Heer gebräuchlichen SFS 13.

Großmaul Rube.

Der Vorsitzende der Hafenfreuzfraktion im preußischen Landtag, der Herr Obergerichtsprä­fident Sube, beschäftigte sich, wie wir dem Ceffé Slovo" entnehmen, in der preußischen Presseforrespondenz u. a. auch mit den Verhält nissen in der Tschechoslowakei und leistete sich folgende Schimpffanonaden gegen die deutsche Sozialdemokratic:

Die Verfolgung der Safenfreugler in der Tschechoslowakei ist nur deswegen möglich, weil die rote Stanaille, welche sich Sozialdemokratie nennt, den Tschechen Henkerdienste Teistet... Die sudetendeutsche Sozialdemokratic ist ein Schandfled auf dem Körper des deutschen 30 Millionen Wolfes in Mitteleuropa ."

Wir wollen aus diesen Ergüssen des Herrn

Wir haben den Tod Edsteins am 7. Mai in der Tschechoslowakei selbst holen. Diese Ant­gemeldet, tatsächlich ist Edstein vor dem 3. Mai wort wird an Deutlichkeit nichts zu wünschen gestorben. Die Polizeipressestelle hat aber erst am übrig lassen. 8. Mai abends, nachdem Prager Blätter Edsteins Ende in der Sonntagmorgenausgabe gemeldet hatten, diese Nachricht amtlich ausgegeben.

Die Konstruktion dieses Geschüßes geht in Spezialwerkstätten vor sich. Nur ausgesuchte Arbeiter, die ausschließlich der nationalsozialistischen Betriebszellen- Organisation entnommen werden, sind hier beschäftigt. Die Werkstätten sind von Polizei und Nazi- Hilfspolizei- Abteilun­gen konzentrisch abgeriegelt; niemand darf sich ihnen nähern, der dort nicht beschäftigt ist. Aus Stolzenbergs Giftgasküche Entzündungen waren nur typische Folgeerschei nungen einer Vergiftung. Edficin ist im Hamburg ( U3D.- Meldung.) Die hiesigen Konzentrationslager von SA - Leuten langjam Stube weiter nichts zitieren und nur dazu be­zum Hafenkreuz wir erst gestern geschrieben chemischen Fabriken des Dr. Hugo Stolzenberg, vergiftet worden, indem das Gift in das ihm ges merfen, Herr Stube möge sich die Antwort darauf haben, läßt sich in seiner Freundschaft mit Sitler die ausschließlich Stampfgase fabrizieren, arbeiten reichte Effen getan worden ist. nicht erschüttern. Beweis dafür ist eine Notiz auf bereits seit Witte Februar mit Hochdrud. In der ersten Seite des Večer" vom 12. Mai, in Stolzenbergs Laboratorien wird das fupergiftige welcher die Nachricht" wiedergegeben ist, daß der Phosgen hergestellt. Am 20. Mai 1928 war ein Kranz, den Herr Rosenberg auf das Grab des in dem Hamburger Vorort Beddel lagerndes Unbekannten Soldaten niedergelegt hat, von Quantum Phosgen in die Luft gegangen, was einem Sozialisten entwendet wurde. Die tapfere den Tod eines Dubend Menschen und das dan Tat des englischen Offiziers hat sicherlich in der ernde Siechtum weiterer dreier Dußend zur Folge gejamten Stulturwelt Beifall gefunden aller hatte. Bekannt geworden ist auch die Nieder­dings scheint zu dieser Kulturwelt Herr Vraný fassung der Firma Stolzenberg in Trost an der nicht zu zählen, denn sein Blatt bringt die Nach Wolga , wo sie mit Mitteln des Reiches für Rech richt unter folgendem Titel: Ein Sozialist hat nung der Roten Armee einerseits und der einen Kranz vom Grabe des" Unbekannten Sol- Reichswehr andererseits einen Bersol genannten schaft H. in Dresden , der außerordentlich gefähr- reusflagge auf dem Gewerkschaftshaus zunächst daten entwendet angeblich damit er Giftstoff herstellte, der zur Füllung von Granaten bet war, ist bereits vor fünf Wochen geflüchtet wieder eingezogen worden und die Ruhe in der demonstriere." Der Večer" glaubt wahrschein- Berwendung findet. Die Firma Stolzenberg und hatte das Vermögen des Verbandes in Stadt wiederhergestellt. SA | Wegen der Besetzung des Gewerkschafts­lich, Kapitän Sears habe den Stranz weggenom- arbeitet gegenwärtig ausschließlich für die Sicherheit gebracht. Die ihn verfolgende A hat men, damit er ihn verkaufe! Die Sympathie im Heeresleitung in Berlin , nachdem sie in den er daraufhin zunächst den Kollegen verhaftet und S. hauses durch SA hat die sozialdemokratische Pac­tichechisch agrarischen Lager für Hitler muß sehr gangenen Jahren vielfach für Auslandsrechnung durch seine Organisation wissen lassen, daß der tei die Generalstreifparole ausgegeben.

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groß sein, wenn man die Motive einer so tapferen beschäftigt war.

Tat in einer Weise verdächtigt, wie es im Večer" geschieht. Was wohl die öffentliche Meinung Englands zu einer solchen Gesinnung, wie sie da im Blatte des Ministerpräsidenten zur Schauj getragen wird, fagen würde?

Beugenverhör in Brünn .

Brünn , 13. Mai. Die heutige Verhandlung vor dem Staatsgerichtshof wurde mit einer Er­lärung des Staatsanwaltes Dr. Funtiče eingeleitet, in welcher er beantragt, das Verhör des Zeugen Tomek zu vertagen, da dieser mehrere

Eckstein wurde vergiftet

Streikparole in Danzig . Danzig , 13. Mai. Auf Grund von Verhand­Eine Geisel- Affäre in Dresden. lungen mit dem Böllerbundkommissär Rosting und dem Senatspräsidenten Sichm ist die Hafen­Der Funktionär einer Angestellten- Gewerk­

Ein merkwürdiges Geschäft der Sowjets.

Verhaftete nicht eher freigelassen wird, bevor S. sich nicht gestellt habe. H. hat daraufhin zunächst durch einen Kurier das Geld wieder nach Dresden geschickt. Als das aber nichts mußte, trat er muit Uns liegen zu dem mysteriösen Tod Ernst einer Frau in Verbindung, die ihm abriet, nach Dresden zu kommen. Dicje Korrespondenz, be Ecksteins folgende Einzelheiten nunmehr vor: Edsteins Tod sollte geheim bleiben. Die sonders ein Telephongespräch, muß überwacht Tolio, 13. Mai. ( Reuter.) Der Sowjetbot­Polizeipressestelle in Breslau war angewiesen, worden sein, denn nunmehr wurde die Frau ver unter feinen Umständen etwas über den Tod haftet und befindet sich noch heute im Gefäng- schafter besuchte heute den japanischen Außen­Edsteins zu veröffentlichen. Erst durch unsere nis, wo man sie so lange halten will, bis. minister und unterbreitete ihm den Antrag, daß Beröffentlichung wurde die genannte Stelle ge- zurückkehrt. Als lekterer nun wegen seines die Sowjetunion den selbständigen Wandschustaat zwungen, zuzugeben, daß Edstein an Lungen- und fiebzehnjährigen, gelähmten Sohnes ängstlich ge­Nierenentzündung gestorben sei. Diese medizi- worden mit einer Bekannten in Verbindung anerkennen werde, falls Wandschuko die nische Diagnose ist richtig, aber die genannten trat, wurde auch diese verhaftet.

Ditchinabahn laufe.