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ten bleibe, nicht als tote Form, sondern aktiv] und wandlungsfähig, als das Mittel der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Gm a n zipation der arbeitenden Klassen, der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen. Darum marschieren wir heute, wo man uns rief, unter der Flagge des tschechoslowakischen Staates, für die Demokratic, für den Staat!
Parteitag
Samstag, 28. Oftober 1988
Nr. 253
der tschechischen Arbeiterschaft
Nach der Vorbesprechung am Donnerstag begannen die eigentlichen Verhandlungen bes Parteitages der tschechischen Sozialdemokratie gestern früh, in Anwesenheit von 448 Dele. gierten mit beschließender und 180 mit beralender Stimme, sowie in Anwesenheit des Vertreters der sozialistischen Arbeiter- Internationale, der Delegierten ausländischer und inländischer Bruderparteien und zahlreicher anderen Arbeiterorganisationen.
end.
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den deutschen Sozialdemokraten. Es ging nicht nur um eine gemeinsame Arbeit der Berfung beiber Parteien, sondern auch um den freundschaftlichen und jolidarischen Verkehr aller Organisationen Genosse Dundr schildert unter stürmischen Pfui- Rufen der Delegierten die Angriffe, die von Seiten der tschechischen bürgerlichen Parteien gegen die deutschen Sozialdemokraten geführt werden.
Das politische Referat Dr. Meißners
Nach der Einleitung durch einen Sängerchor| in welchen er den gedruckt vorliegenden Bericht er Letzter Appell an Miklas der Typographia" eröffnete der Vorsigende der gängte, Genosse Dundr konnte die erfreuliden Partei, Genosse Sampl, den Parteitag mit organisatorischen Fortschritte der Partei feststellen, Zum Schluß legt der Referent Wert auf die Spontane Streits in Wiener Fabriken. einer Rebe, in welcher er auf die Bedeutung die- die zu einem Wachstum der Bewegung nicht nur in Feststellung, daß es in den vergangenen drei Jahren Wien , 27. Oktober. Im österreichischen fer Beratungen hinwies und die erschienenen auch in der Slowakei und Karpathorußland geferenzen gegeben hat. Die Partei hat aus ihrer inden historischen Ländern, sondern besonders start in der Partei weder ibeeffe noch grundsäßliche Dif Bundesrat brachten die Sozialdemokraten heute Gäste begrüßte. In der Würdigung der politi- führt haben. Obwohl die Arbeitslosigkeit gewaden neren Harmonie die Kraft und Festigkeit gegenüber eine dringliche Anfrage an die Bundesregierung schen Ereignisse der letzten drei Jahre hob er be- ist, weist die Partei einen Aufstieg der Zahl der allen Feinden gefchöpft und sie ist überzeugt, daß fie ein, in der diese das lestemal aufgefordert wird, sonders die Bedeutung des Blocks der beiden Organisationen und der Mitgliedschaft auf. Die auch in Zukunft mit Erfolg die Lebensintereffen ber den Nationalrat zur Herbstfession einzuberufen, sozialdemokratischen und der tschechischen soziali Bestrebungen der Partei, die Einigung der Arbeiter breiten Schichten des arbeitenden Volles wird wie es die Verfassung vorschreibt. stischen Partei hervor. Nach einem herzlichen schaft herberzuführen waren erfolgreich. Seit dem schüßen können. Die sozialdemokratischen Bundesräte haben Nachruf für den im Vorjahre verstorbenen Gefepten Parteitag haben jich mit der sozialdemokratiNach dem Bericht der Kontrolle, welchen außerdem einen Brief an den Bundespräsiden- noffen abr man und d anderen seit dem ichen Partei die Organisationen der kommunistischen Opposition vereinigt. ten gerichtet, indem sie ihn unter Hinweis auf legten Parteitag dahingefch.edenen Mitglieder Besondere Aufmerksamkeit, erklärte Genosse Genosse Remes erstattete, erhält zum politischen seinen Eid darauf aufmerksam machen, daß die der Partei beschloß auf Antrag des Genossen Dundr, verdient die Zusammenarbeit mi: Referat Genosse Dr. Meißner das Wort. Regierung in den letzten Wochen die Ver- Sampl der Parteitag unier langanhaltendem faffung grob verhöhnt babe. So hat die Beifall die Absendung eines BegrüßungsRegierung, die urch die Verfassung verpflichtet telegramms an d n Präsidenten wird, zehn Wochen vor Jahresschluß das Bud der Republik und von SolidaritätserDer Zeitraum der letzten drei Jahre war! Awenn wir den letzten Schritt Deutschget dem Barlament vorzulegen, dieser Pflicht klärungen an die Arbeiterschaft in ester durch einen schweren wirtschaftlichen Verlands mit größter Ruhe beurteilen wollen, müssen dadurch Folge geleistet", daß sie ihren Budget reich und Deutschland . entwurf in der Kanzlei des Parlaments. Es folgten hierauf die Begrüßungs- rsachen soweit sie beseitigt werden konnten und fere Innenpolitit Folgerungen daraus zie. fall caratterisiert. Unser Bestreben war es, die wir unseve Wachsamleit verschärfen und für ungebäudes hinterlegt hat. Die Sozialdemokraten ansprachen der Gäste. feinen internationalen Charakter hatten, zu besei- hen. Da ist in erster Linie unser Standpunkt zum richten das lestemal einen verfassungsmäßigen Der Vertreter der Internationale, tigen: Durch Verbesserung der internationalen Schuh des Staates. Wir haben uns in den Appell an den Bundespräsidenten , die Verfassung Genosse J. Van Roosbroed- Belgien überbrachte Wirtschaftsbeziehungen und Rettung der sinkenden vergangenen Jahren bestrebt die Pflichten der Be. zu wahren, und fordern ihn auf, unverzüglich die Grüße der Internationale und des Genossen Ausfuhr der Industrieprodukte, Beschaffung neuer völkerung durch Verkürzung der Militärdienstzeit bie Bolksvertretung einzuberufen. Frip Adler. Die Tschechoslowafische Republik Arbeit durch die öffentlichen Körperschaften, Be- u. ä. zu mildern. Die Armee in einem Augenblick fagte Genoffe Roosbroed- ist der Stützpunkt Wie erregt die Stimmung unter der Arbei- der Demokratie in Mitteleuropa geworden, sie zeigt forgung der Geldmittel für sie, das Streben nach ohne die nowendige technische Vervollkommnung terschaft bereits geworden ist, zeigt die Tatsache, den Weg zur Freiheit und ist eine Injel des Gleich einer liberalen Politik der Nationalbank, Berab zu lassen, in dem gewisse Staten aufrüsten, hieße das heute in drei der größten Wiener Fabriken, gewidtes. Von allen Seiten ist der Staat von Dit jehung des Binsfußzes, Eingriffe in die Wirtschaft nicht nur die Position des Staates zu schwa im Wiener Gaswert, in der Maschinenfabrit faturen umgeben und es ist begreiflich, wie das der Banken, Mitwirkung bei der Festsetzung der chen, sondern auch die Position der Arbeiter. Sutter und Schrank und in der Simmeringer Proletariat fämpfen muß, wenn es die Demokratie Preise der landwirtschaftlichen Produkte und Un- fch á ft. Wenn wir uns die außergewöhnliche Situa Waggonfabrik die Arbeiter die Arbeit einstellten gegen den Auſturm der vereinigten Realtion erhal- erstübung der Arbeiter, die Opfer der Einstellung Waggonfabrik die Arbeiter die Arbeit einstellten ten soll. Wenn wir die Demokratie in der Tschecho von Fabriken und anderen Unternehmungen ge- tion vergegenwärtigen, dürfen wir nicht zaudern und Deputationen an den Bundesvorstand der flowakei retten, retten wir sie für ganz Mittel worden sind. In absehbarer Zeit ist nicht zu er- auch zu Weitteln zu greifen, die wir in norm len Gewerkschaften entsendeten, die die sofortige europa . Verschärfung der Parteitaftif und Genoffe Julius Deutsch - Wien , der Dele- warten, daß wir aus diesen wirtschaftlichen Schwie, Zeiten vom Standpunkt der Demokratie aus nicht unmittelbar einfeßende Aktionen verlangten. Erst gierte der österreichischen sozialdemokratischen Bar rigkeiten herauskommen und wir müssen daher als zwedmäßig ansehen würden. Eine allzu große Nachgiebigkeit hätte dazu als die Delegationen zurückkehrten, wurde die tei, schildert die Lage der österreichischen Arbeiterntit denselben Schwierigkeiten vedhnen, mit wel schaft. Anfangs wurde die Reaktion von Wuffo chen wir in den abgelaufenen drei Jahren zu geführt, daß die antidemokratischen Parteien die Arbeit wieder aufgenommen. lini unterstützt, jest von der Barbarei des Sittämpfen hatten. demokratischen Freiheiten zur Beseitigung der Delerismus. Die Arbeiterschaft wird sich aber nicht Sozialdemokratische so einfach überwältigen fajjen. Die österreichische Die Aenderung der Regierung in Deutschland mokratie benüßt hätten. Arbeiterschaft lämpit gegen den italienischen und hat auch dort nicht zu einer neuen Beiebung der sich verteidigen müssen; daran hüpfen sich jedoch Jeder anerkennt, daß Staat und Dentofra ic Versammlung aufgelöst den deutschen Fascismus in gleicher Weise und ist Wirtschaft geführt. Die Tatsache, daß dort eine ich verteidigen müſſen; daran knüpfen sich jedoch Innsbrud, 27. Oftober. Gestern abends bertols darauf, mit der tschechischen und deutschen Regierung ans Ruder gekommen ist, die eine we- Erwägungen darüber, wo die starke Demokratie und wesendet suchte eine Gruppe von etwa 40 sozialdemokrati- Sozialdemokratie in der Tschechoslowakei zusammen fenliche Revision der Friedensverträge an die endet und wo die undemokratische Diktatur be. ginnt, ob die Beschränkung der Freihei.en nicht schen Parteigängern in einem Zimmer eines Ramens der reichsteutschen Sozialdemokraten Spitze ihres Programmes gestellt hat, hat im übri- eine schiefe Ebene ist, die zum Schluß in den AbGasthauses in der Vorstadt Hötting eine Ver- sprach Genosse Wels : Wenn auch die Sozialdemo- gen Europa eine erhöhte Aufmerksamkeit hervor grund des Staates und der Demokratie ge faschistischen Diktatur führt und ob die der sozialdemokratische Parteifunktioär Menzel. Stampf doch nicht beendet und die Idee des Sozia- dem Bölferbund gesteigert wurde. Uns wird von dachten Geseße nicht durch eine oder mehrere Par au oritativer Seite versichert, daß dieser Schritt teien der heutigen Koalition zu einer diktatorischen Ein anderer sozialdemokratischer Funktionär Dr. lismus leb: in Deutschland weiter. Genosse Buchinger begrüßt ben Parteitag nicht den eri eg bedeutet und daß Europa für Minderheitsregierung mißbraucht werden würden. Ritter hielt eine Rede über die politische Lage. Die Polizei löste die Versammlung auf, stellte die An- in ungarischer und unter dem Beifall der Delegier absehbare Zeit feinen bewaffneten Konflikt zu be ten deursche Die Wir wollen uns nicht verhehlen, daß jedes wesenden fest und verhaftete den Einberufer in in bender und ichechischer Sprache ist fürchten hat. Da wir jedoch unmittelbare Nach- Gefeß, welches die bürgerlichen Freiheiten eineng:, ungarische Sozialdemokratie ist sich der schweren barn Dewschlands sind, wird sein letzter Schritt ein gewisses Risiko für jene Parteien bringt welche Menzel sowie auch den Redner Dr. Ritter. internationalen Situation bewußt und sie ist en:- schlossen, im Einvernehmen mit den Genossen in der auf das politische Leben in der Republik stark ein- dafür gestimmt haben. Es wäre furzsichtig, wenn Tschechoslowakei und in Desterreich ihre Pflicht zu wir uns mit der Ansicht beruhigen würden, daß erfüllen. Der Grundsak. in die inneren Berdie Demokratie bei uns vollkommen gesichert ist. hältnisse der Staaten nicht einzugreifen, wäre für die westlichen demokratischen Staaten nur dann begründet, wenn auch die undemokra tisch regierten Staaten sich nach ihm richten würden. Es wäre wahrlich an der Zeit, daß noch in zwölfter Stunde die Gefahren, die aus einer Niederlage der Demokratie in Oester reich erwachsen würden, erkannt würden, im Interesse der Erhaltung der Neutralität und Unabhängigkeit Defterreichs und der Bewah rung des Friedens in Europa .
Eine Ohrfcige für Goering Stocholm, 27. Oftober. Gestern abends traf in Stockholm die Berliner Nachricht ein, daß die Hitler - Partei ihren Angehörigen Unterredungen mit führenden Repräsentanten und Häuptern fremder Staaten ohne besondere Bewilligung untersagt hat. Diese Nachricht wird in Schweden als offene Differenz mit Goering ausgelegt, der befanntlich beim schwedischen König um eine Audien; angesucht hat und von diesem empfangen wurde. Die Presse enthält sich bis auf die äußersten Linksblätter jeder Kommentierung.
Lilith
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zu
Nach den Ansprachen der Vertreter der tschechi schen Sozialdemokraten in Desterreich, der utrainischen, grusinischen und zussischen Sozialdemokraten und der polnischen Sozialdemokraten in der Tsche choslowakei sprach als Vertreter der ArbeitersportInternationale Genosse Abgeordneter MüllerAussig, für die Gewerkschaften Genosse Tayerle und für die schechischen Arbeiterturner Genosse Summelhans.
Nach einer Pause erstattete Genosse Dundr
das Referat über Organisationsfragen,
wirben.
dem Senderichtreflektor. Aber seine Ortsbezeich.| hätte sie den ganzen langen Nachmittag so auf nung tonnten sie noch nicht verstehen. ihn gewartet.
und der Komet arideinlich die Sendeverhältnisse wieder ge
Ein abenteuerliches, modernes Märchen von Kurt Doberer
Obwohl sich nirgends besondere Schwierig feiten zeigten, dauerte es doch einige Stunden, bis Did mit all den Kleinigkeiten soweit war, die Station in Betrieb zu nehmen. Und dann bekam er die erste Stunde außer allerlei verdammten Geräuschen auch nicht das leinste Zeichen einer Antwort.
prüfte alle Stontakte.
Dann stülpte er sich die Hörer neu über. Die Membranen vibrierten, fniſterten- frach ten. Es war, als wäre schon Funkrevortage vom Remeten- Einsturz. Aber verstehen fonnte Did leider auch nicht das geringste Zeichen.
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Es war zwecklos, jest weiter die Strom- Sie stand da ihr Gesicht war bleich, aber energie zu verschwenden. Heute Nacht waren sie lächelte. Hast du gewartet?" fratge Did. Sie nau so günstig wie gestern. nidte nur. Ich muß noch einmal hinauf", meinte er unschlüssig. Statt aller Antwort bot ste ihm den Mund und er füßte sie.
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Did funkte deshalb nochmal in weiten Abständen nur die zwei Worte: Heute Nacht Heute Nacht Sie hörten jedoch nicht auf ihn. Krachend, prasselnd verwandelte sich weiter Sendeenergie in
Sie hatte auf den Tisch rote Blumen gejeinen Membranen. streut. Goldgelb dampfte der Tee in den weißen Alles blieb weiter underſtändliches verstim- Schalen. Als er besorgt auf den Chronometer meltes Beug. Einmal nur glaubte er das Wort jah, da lächelte sie hilflos wie ein kleines Mädel. Doch, als er sich dennoch hinsetzte, da lachten Somet" verstanden zu haben. Das fonnte je. doch ebensogut seiner eigenen Phantasie ent- ihre Augen. Ihre schmalen Hände tanzten gestammen. schäftigt über die weiße Seide des Tischtuches."
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Daher legen wir Wert darauf, daß ein fes sterer Zusammenschluß der Parteien, welchen die Erhaltung der Demokratie am Herzen liegt, erfolgt. Daß ich in erster Reihe die Zusammenarbeit unserer Partei mit der deutschen Sozial demokratie im Sinne habe, ist selbstverständlich. Vier Jahre lang arbeiten wir mit der deutschen Sozialdemokratie Hand in Hand, niemals gab es zwischen uns Differenzen, immer haben wir einander gegenseitig loyal unterstüßt und be. sonders heute in den Zeiten der Bedrängnis
Als er sich umbrehte, wußte sie, daß sie ihn
in einigen Minuten nicht mehr sehen, daß sic ganz allein sein würde. Mit ihrer Beherrschung war es vorbei. Dick!" schrie sice, bleibe!"
Ihre Stimme flang zerbrochen. Einen Augenblick dachte Did nun ernstlich daran, sie mitzunehmen. Ronnte er jest jo gehen? Aber es war doch lächerlich! In einer Stunde vielleicht tonnte er schon zurüd sein.
In einer Stunde! Weine doch nicht." Did blidte zurüd. Dabei schritt er vorwärts, den Hang hinauf.
Sie schrie noch einmal hell seinen Namen. Er drehte sich ganz um. Sie stand nicht mehr an der Tür.
Dick schien es, als würde ihm diese zweite Last, die er da zum Hügel hinauf schleppte, immer Es mußte jedoch die Verbindung möglich ge Entschlossen schaltete Did die Röhren ab. Als er aufstand, füßte er sie noch einmal. macht werden! Deshalb gab Dick nicht im ge- Er würde einfach das Stampzelt und einige Nonschwerer und schwerer. Dazu wurde es rasch Er nahm das Kampzelt aus dem Packraum, Nacht. Wenn es auch nicht allzu finster werden ringsten nach. Er verbesserte die Erdung. Er legte die Antenne mehr in Richtung und über- serven heraufholen. Morgen früh würde der die Decken und einige Leuchtstäbe. Ehe er jedoch würde. Ein grünlich heller Caum über den Ararat schon verständigt sein. ging, nahm er, wie in einem bizzaren Einfall, Felswänden fündete schon den aufgehenden KoDid sah auf seinen Chronometer. Noch zwei noch einen Tragfad und stedte Werkzeug, den meten an. Stunden bis Sonnenuntergang. Alles war also Kocher und einen Rarabiner mit Munition hin- Es war ein gräßlich unangenehmes Bicht noch bequem herzurichten. Abgespannt warf er ein. Mit Stonierven füllte er dann noch die Lük zum Arbeiten. Immerhin, die grünen Strahich in das Gras, um eine Zigarette zu qualmien. fen auf. Für alle Fälle" brummte er dabei. len des Kometen taten ihre Pflicht, wie alle an So fonnte er jetzt wenigstens eine Minute Er hatte doch das Gefühl, als müßte er das son- deren Wellen dieser Länge. Sie machten hell. feine Umgebung mit offenen Augen ansehen. derbare Tun vor sich selber entschuldigen. Drüben an den Bäumen kletterten geschäftig die Rafadus. Ueber ihm hing die Blitte einer Orchi dee. Sie hatte ein rotbraunes Maul und unten, vorne, zwei gelbe Fleden. Wie Fangzähne einer Biper sind diese Flecken". dachte Did. Er glaubte, einen faulstidigen Atem zu spüren. Dann sah er nicht mehr hin und verlachte sich selber ob seiner Einbildung.
Manchmal glaubte er, aus rhythmischen Stromstößen ein Wort zu fiichen. Es war aber nichts als feine optimistische Phantasie. Alles blieb unverständlich und zusammenhanglos.
Immer wieder iandte Dick sorgfältig seine Rennziffern und seinen Standort.
Bis plößlich das Empfangsgeräusch auf Augenblicke ganz ausfeßte um dann mit betäubendem Gerassel frisch loszubrechen. Jetzt fonnnte Did auch wirklich einige Serien von Summertönen zusammenfassen.
- Reflektor-- nicht verstehen--" Diese Worte erkannte er wiederholt. Sie hatten nun am Ararat sicher seine Senberichtung gefunden und bearbeiteten ihn mit
Jedoch, als er dann aufstand, um zur Flugmaschine hinunterzugehen, riß er in plöblichem Entschluß die Blüte ab und zertrat sie mit dem Stiefel. Drunten schob Dick die letzten Zweige des Gestrüpps beiseite. Die Tür zur Kabine stand noch immer offen. Lilith lehnte dort so, als
Did war jetzt wieder so schwer beladen wie das erste Mal. Lilith hatte ihn gehalten, als wäre es ein Abschied für immer. Wie er die Leiter hinabstieg, suchte sie ihn mit einer schwa chen Handbewegung zu halten.
„ Dickdu! Ich fürchte mich so, wenn das grüne Licht aufgeht!"
"
Did war von ihrer Unruhe angesteckt. Er mußte sie aber doch beruhigen. Deshalb zwang er sich zu einem Lächeln. Er kommt doch nicht herunter, wir haben doch noch lange Tage Beit! Schlaf nur aus", sagte er, ich wecke dich, wenn ich tomme."
Dabei glaubte er es selbst nicht, daß sie auch nur eine Minute schlafen würde.
Ein aufregend anpeitschendes Licht, das da über den Horizont troch. Erst als die Sonne verschwunden war, da spürte Did die schavere Drohung, die in diesem fahlen Scheine lag. Er spürte die ganze falte Einsamkeit dieser Nacht. Ein leuchtender Polyp schob sich über die Palmwipfel. Langsam troch das Untier- abwartend und lauernd.
Did war zu unruhig, um das Zelt erst aufzustellen. Er warf den Baden hin und schaltete sofort die Geräte ein. Haftig stülpte er sich die Stopfhörer über.
Er hatte recht behalten. Nun waren sie da. Rhythmisch flangen die flangen die Summerstöße vom Ararat durch das Knistern und Saufen. Fortje gung folgt.)