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Samstag, 4. Juli 1936
Wollner, Peters und die 40- Stundenwoche Neue Maßregelungen In der SdP
Die SdP hat die soziale Frage gelöst
Man foll die SdP nicht unterschätzen. Sie und da gelingt ihr doch etwas. Eine besonders schöne Leistung verdanken wir der Henlein - ,, Zeit" vom 1. Juli, Folge 152. Freilich haben die Hauptleitungsmitglieder Wollner, Peters und einige andere wader mitgeholfen. Wir ziticren aus der genannten Folge der ,, Scit":
Auf Seite 2:
Für die 40- Stundenwoche!
Prag . Sonntag tagten in Prag die Kreisſtandesvertreter der Arbeitnehmerschaft... unter dem Vorsitz des Abg. Georg Wo I Incr Zum Abschluß der Tagung wurde u. a. auch eine Reihe sozialpolitischer Forderungen an die Verant wortungsträger des Staates, u. a. Festlegung von Mindestlöhnen, Rechtsverbindlichkeit der Kollektivverträge, Verkürzung der Arbeitszeit mit entsprechendem Lohnausgleich, Beseitigung des Ueberstundentesens, Verhinderung von Betriebsstill= Tegungen und Betriebsverschleppung, Einführung der obligatorischen Arbeitslosenversicherung, und bis dahin grundlegende Verbesserung der bisheri gen Unterſtüßungssysteme, einschließlich Ernäh= rungsaktion und Winterhilfe, Verankerung des Rechtes auf Arbeit im sozialen Recht nach dem Grade der Bedürftigkeit und der Dauer der Arbeitslosigkeit erhoben."
( Wie man sieht, handels es sich nahezu durchwegs um Forderungen, die sich die Herren glatt aus den Kundgebungen der freien Gewerkschaften und der Deutschen sozialdemokratischen Partei abschreiben konnten).
Auf Seite 3:
Gegen die 40- Stundenwoche! Teplitz Schöna u. Hier fand während der Feiertage der Kaufmannstag des deutschen Handels statt... Die Sudetendeutsche Partei war durch Abg. Dr. Peters( gleichzeitig für die Arbeitsgemeinschaft der deutschen wirtschaftlichen
Die Rumburger Zeitung" berichtet über die andauernden Kämpfe in der Sdp:
Nr. 155
Olymplade- Plakat konfisziert
Der Ausschuß der Hitler - Olympiade hat ein Werbeplatat für der : den Facellauf nach Berlin hera selbst alle Amtswalter der Ortsgruppe ihrer Staffeln passieren sollen, ausgehängt werden soll. ausgegeben, welches in den Ländern, welche die
Wie aus Chiesch mitgeteilt wird, sind das Aemter entsetzt worden.
In Plan bei Marienbad , wo die Ruhe noch In der Tschechoslowakei wurde das Plakat vers immer nicht hergestellt ist, wurde der Bahlmeister boten. Auf der Landkarte, die den größten Teil der Ortsgruppe, der Arbeiter Franz Röd I nach des Platats einnimmt, haben die Hakenkreuzler § 96 der Organisationsstatuten seines Amtes ent
hoben, desgleichen Ortsleitungsmitglied, der Ar- nämlich die Staatsgrenzen nach ihren Wunschträubeiter Anton Käs, ebenso der Ortsleiter Ad. An- men geändert und die deutschen Gebiete der ton Fehr. Gegen diesen wurde ein Disziplinarver- Tschechoslowakei einfach dem Dritten Reich eins fahren eingeleitet, angeblich wegen eines an on- verleibt. Trotz aller Beteuerungen von der Frierad Henlein direkt adressierten Briefes. densliebe des Hitlerreichs bricht eben doch immer Bei einer Versammlung des SdP- Bezirkes Buchau tam es zwischen dem Sen. Schlosser und wieder das wahre Gesicht des Hakenkreuztums dem Bezirksleiter Haberzettel zu einer Auseinan- durch. dersetzung, auf Grund derer Haberzettel seines Amtes enthoben wurde. Bei der Monatsversammlung in Lochotin wurde Haberzettel einstimmig eine sittliche Verfehlung, die durch einen Katechezum Ortsleiter gewählt. ten begangen worden sein soll. Im anderen Falle Referates on her greit aussieht, peigt ber3n Bobersam wurden der Ortsleiter Jawor - soll eine junge Lehrerin ihre komplere dadurc
Verbände). Abg. Ing. Peschka, ferner durch die
Senatoren Tschakert und Bock vertreten. Nach dem Bericht Dr. Maher- Erner erklärte Abg. Dr. Peters unter anderem, daß der Handel in Gefahr sei, seine Schlüsselstellung zu verlieren wenn nicht der Handel im Geiste des Mayer- Erner den Kampf auf
von der Zeit" ohne Kommentar übernommene Schlußpassus der Forderungen dieses Kaufmannstages:
Die Errichtung einer Selbständigenversiches rung wird urgiert und die Einführung der 40Stundenwoche ebenso abgelehnt, wie der Entwurf eines Gesetzes über eine pflichtige Arbeitsvermitt Yung.”
Sechsundsechzig Parlamentarier genügen, um eine anständige Arbeitsteilung einzuführen. Also verspricht Wollner unentwegt den Arbeitern die Arbeitszeitverkürzung, und Peters wieder verspricht im Geiste von Mayer- Egner" den Kampf gegen die Arbeitszeitverkürzung zu unterstützen. Der Zeit" macht das keine Schwierigkeiten. Sie ist sozial auf den geraden, antisozial auf den ungeraden Seiten. Denjenigen, die gerade und ungerade nicht zu unterscheiden ver= mögen, erscheint dann das Ganze als die eindeutig foziale Volksgemeinschaft."
"
Der Präsident unter Zensur
nif und andere ihrer Aemter entsetzt, weil sie gegen Dr. Brand, der in Podersam am Sonntag eine Rede halten sollte, eine kritische Haltung ein genommen hatten. Den Vortrag am Sonntag hielt an Stelle des angesagten Dr. Brand der Abg. Richter.
Auch im Marienbader Bezirk tracht es sehr stark im Gebält der SDP. In Auschowitz fam es zu widersetzlichkeiten gegen die Bezirksleitung und Kreisleitung. In Großsich dichfür wollten die Arbeiter die Absendung einer Resolution, welche die Entfernung Dr. Brands und die Zurückrufung Kaspers forderte, durch jesen und in Dreihaken ist die Organisation der Partei bis auf einige Funktionäre zusammen geschrumpft. Solche Verfallserscheinungen sind in allen anderen SdP- Ortsgruppen des Ma rienbader Bezirks festzustellen. In Sangerberg, wo Henlein bei den Parlamentswahlen 97 Prozent der Wahlstimmer erhielt, ist es reute nicht mehr möglich, eine beschlußfähige Sigung zus zent der Wahlstimmen erhielt, ist es heute nicht
Wenn Henlein in Nibelungentreue zu seinem Hitler steht Alle bekannteren tschechoslowakischen Zei-| mus nicht von langer Dauer sein kann und daß selbst aufzudecken, vermeidet die Bezirksleitung tungen, die in tschechischer, wie die in deutscher er allen Gutgesinnten in der zibilisierten Welt seit einiger Zeit die Abhaltung von Versamm Sprache geschriebenen, haben Ende vergangener aus dem Herzen gesprochen hat, wenn er mit lungen. Woche einen mindestens sinngemäß, zum Teil so- knappen und wesentlichen Worten das politische, gar wertgetreu einheitlichen Bericht über den geistige und sittliche Ideal gegenüber dem grassieEmpfang der Obleute der su de tende utrenden Schund hervorhob! Hinter dem Wort schen Kulturverbände auf der Prager lassen" hat die Zeit" unter Weglassung alles Burg bei Präsident Beneš gebracht und darin, Weiteren einfach den Punkt gesezt; beinahe schon durch die Art der journalistischen Auf- fönnte es also so scheinen, als habe Herr Dr. machung" das Hauptinteresse der Rede des Beneš mit dem Ideenchaos des NachkriegsStaatsoberhauptes zur deutschen Frage" ge- europas" eben auch etwa die Demokratie oder gar schenkt. An einer besonders wichtigen und ein- den Sozialismus gemeint. Grade das Wesentliche drucksvollen Stelle dieser seiner Rede hatte Prä- des Sinnes eines Präsidentenwortes ist untersident Dr. Beneš folgendes gesagt und der schlagen! Wortlant in allen Zeitungen war der gleiche-:
..Diese Arbeit( nämlich in gutem Sinne deutsche kulturelle Interessen im Staate zu pflegen D. R.) könne nur dann Erfolg haben, wenn die Deutschen den Fußstapfen der Klassiker Her der , Lessing, Goethe, Schiller folgen und wenn wir uns alle von dem Jdecchaos des Nachkriegseuropas nicht verwirren lassen, von zeitweiligen Ideologien, die nicht annähern, sondern entfernen und die in Bälde von den wirklichen Idealen der Menschlichkeit und eines vernünftigen Euro
päertums werden verdrängt werden."
Nur der Redakteur der..3 ei t" hat allein auf weiter tschechoslowakischer Flur diesen Satz genau zur Hälfte gehört! Oder wenn er ihn ganz gehört hat, dann sind ihm selbst oder auch eben
abzureagieren versucht haben, daß sie Kindern die Hände auf dem Rücken zusammenband und sie nun zwang, das Frühstücksbrot so zu essen. Sie soll den Kindern auch den Mund mit Klebstreifen zusammengeklebt haben.
Geschäftsreifender trinkt Blausäure. Der 55 Jahre alte Geschäftsreisende Franz Urban aus Chiesch bei Ludiz, der sich dieser Tage zu geschäftlichen Zweden in Karlsbad aufhielt, wurde in der Nähe des Karlsbader Friedhofes mit schwes ren Vergiftungserscheinungen aufgefunden. Man brachte Urban ins Krankenhaus, woselbst festge= stellt wurde, daß der Unglückliche eine größere Menge Blausäurelösung eingenommen hatte. Es gelang erst nach längerer Zeit, Urban aus der Bewußtlosigkeit zu eriveden. Das Motiv des Selbstmordversuches ist in mißlichen wirtschaftlichen Verhältnissen zu suchen.
Internationale
Metallarbeitertagung
Vom 26. bis 29. Juni fand in der Schweiz cine Tagung des Zentralkomitees des Internas tionalen Metallarbeiterbundes statt. Vertreten Die Aufgabe der Elternräte. Wir finden im waren Großbritannien , Frankreich , Holland , „ Teplitz- Schönauer Anzeiger" folgende merkwür- Schweden , Spanien , die Tschechoslowakei ( durch dige Ankündigung: die Genossen Kaufmann und B ě lina). Norwegen . Dänemark , die Schweiz , Ungarn und Luxemburg . Der internationale Sekretär Genoffe Konrad If I g( Schweiz ) hatte der Stonerenz einen umfangreichen Bericht vorgelegt. Er hob hervor, daß im letzten Großkampf der frans zösischen Gewerkschaften die Metallarbeiter den Vortrupp gebildet haben. Was die Einheitsfronts angebote der Kommunisten betrifft, werden die Landesorganisationen aufgefordert, die Anglies derungsversuche kommunistischer Gruppen solange abzulehnen, bis der Internationale Gewerks schaftsbund und auch der Internationale Metallarbeiterbund diesbezüglich endgültige Beschlüſſe gefaßt haben.
Mariafchein, 1. Juli. ( Versammlung.) Für Donerstag, den 2. Juli, wird der gesamte Vorstand nachstehender Vereine und Storporatio nen au einer gemeinsamen Besprechung eingela den: Elternrat der deutschen Volksschule, Kulturberband, Bund der Deutschen und Deutscher Turnberein. Ort: Turnerheim; Zeit: 20 Uhr. Schriftliche Einladungen sind bereits ergangen; sollte jemand unliebsamerweise übersehen worden sein, so sei dies hiermit nachgetragen.
Ein Elternrat, der es als seine Aufgabe be trachtet, sich einseitig an die völkischen Organisas tionen zu binden, statt in überparteilicher Weise seine Pflicht zu tun, kann sich immerhin sehen lassen.
Ein dummer, aber auch eigentlich ganz schändlicher Sniff! Wie niedrig wirft er, wenn im gleichen Zusammenhang das Staatsoberhaupt für sich die unbedingte und rücksichtslose Offenheit und Aufrichtigkeit in Anspruch nahm und mit gradezu zwingender Geſte auch die andere Seite zu dieser allerersten moralischen Voraussetzung, ganz und gar offen zu sein, auffor derte! Roßtäuscherschlauheit in einer Schicksals- Verhaftungen im Erzgebirge . Die Branstunde welch' eine Führernatur ist doch dieser dauer Gendarmerie hat innerhalb dreier Wochen Henlein ! Herr Henlein steht in Treue fest zu sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar verAdolf Hitler . Er steht so, selbst wenn es gegen haftete sie das SdP- Mitglied Johann Grösch I, das cigne Staatsoberhaupt geht!
bringt diese Woche:
F. E. Roth
der in Olbernhau verraten haben soll, welche von den in Sachsen beschäftigten tschechoslowakischen Arbeitern der Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei angehören, die dann keine Arbeit oder
einen Reichsdeutschen, der mit Militärpersonen Verbindung suchte und vier tschechoslowakische Staatsangehörige, die in Sachsen wohnen und der Sudetendeutschen Vereinigung angehören. Es sind dies: Friz Göhlert aus Dörfel bei Olbern hau , Franz Frant aus Schönberg, Franz Bernauer aus Rosenthal und der Gastwirt Josef Börner aus Grünthal in Sachsen .
der Strippe, die zur Kanzlei Henlein " führt. Die Prager Deutsche Arbeitersendung feinen Befreiungsschein mehr erhielten; ferner schwere Bedenken gekommen, so daß der Bleistift alles weggefegt hat, was hinter dem Ausdruck vom ,, Ideenchaos des Nachkriegseuropas" der Sonntag, 5. Juli, 14.30-14.45: Nach Staatspräsident noch weiter als seine unzwei- 70 Jahren Blick auf eine Schlacht( Dr. E. Frandeutige Meinung bekundet hat. Wir stellen auf 8 cl). jeden Fall fest, daß Folge 149 der Tageszeitung Die Beit" vom Freitag, 26. Juni d. W., die im übrigen über das Vorgefallene vierspal tig berichtet, gar nichts davon weiß, daß der Präsident der Tschechoslowakischen Republik es bei ganz wichtiger Gelegenheit freimütig genug als seine Ueberzeugung bekundet hat, daß die zeitweilige Ideologie" der Hitlerei und des Faschis
Die Schulstunde
Von Peter Sloth
Es war im Sommer 1933.
In der Schulklasse war ein Heidenlärm, als die Lehrerin eintrat. Im Nu verstummten die durcheinanderschreienden Mädchenstimmen und
einige, die es am tollsten getrieben hatten, blid ten etwas zaghaft dem„ Fräulein" ins Geficht.
Aber es geschah nichts.
„ Seßt Euch!" sagte sie nur kurz. Dann schritt sie zum Pult. Seit einigen Wochen war sie sich manchmal nicht klar, wie sie ihre Mädels behandeln sollte. Weit mehr als die Hälfte ist im„ Bund deutscher Mädchen " und sie als Klassenlehrerin ihre Führerin. Durfte sie ihre zwölf jährigen Kameradinnen, im braunen Rod und zum Teil wachsenden Zöpfen, mit denen sie des Sonntags Wanderungen durch die nun wieder deutsch rauschenden Wälder machte, des Werktags zum Gaudium aller derer, die nicht noch
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wittwoch, 13.40-18.50: Arbeitsmarkt; 18.20 18.40: Die Kulturarbeit der Naturfreunde ( G. Goldschmidt Brünn ); 18.40 bis 18.45: Soziale Informationen.
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Freitag, 10. Juli, 18.35-18.45: Attuelle zehn Minuten.
Sonntag, 12. Juli, 14.30 14.45: Das wahre Geficht der Kolonialfrage( Dr. Otto Fre y).
Mädels ahnten, daß etwas ganz Großes tommen müßte und wagten kaum, zu atmen. " Wer von Euch weiß, was heute für ein Ereignis ist?" fragte sie endlich.
Es trat Stille ein und die ganze Klasse zerbrach sich den Kopf. Schließlich meldete sich eine piepsende Stimme:
" Heute früh ist unser Führer und Reichs
kanaler Adolf Hitler , Befreier des deutschen Voltes, Retter aus Knechtschaft und Verfall infolge vierzehnjähriger Mißwirtschaft mit dem Flug zeug in Venedig gelandet. Er wird..."
ihr
Sie machte eine Pause. Die Lehrerin nickte ermunternd zu.
Nun, was wird er dort tun?" Unser Führer und Reichskanzler wird mit Mussolini eine Unterredung haben."
bich!"
" Gut, Klärchen!" sagt die Lehrerin. Sez
Und nun begann der Unterricht. Mit vers Klärtem Gesicht erzählte sie von der nahen Vers wandtschaft der deutschen und italienischen Nation,
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Schwere Anklagen gegen Erzieher. In der eßten Tagen wurde bei der Staatspolizei Böhm.Leipa sowie beim Bezirksschulinspektor die Anzeige gegen zwei Lehrkräfte der Schulen in Böhm.- Leipa erstattet. In dem einen Falle handelt es sich um
der beinahe ebenso wie unser Führer sein Volt zur Freiheit geführt hat. Die Stunde war bald vorbei, da hielt sie inne. Eine Schülerin melbere fich.
„ Ich kann ein italienisches Lied singen." Die Lehrerin war überrascht. Die ganze Klasse drehte sich um.
Die Frida?- Die war doch in einer sozialistischen Kindergruppe - Das ist doch eine Rote. und hat mit Jungens schon in einem Belt geschlafen. Die Lehrerin ließ fie fingen. Und Frida sang-sang auf italienisch die muntere Melodie eines Voltsliedes. Sie mochte es irgendwo einmal auf der Fahrt gelernt haben.
Sodann wurden Berichte über die Lage der Metallarbeiter in den einzelnen Ländern erstat Léon The va I me teilte mit, daß seine Orgas tet. Der Sekretär des französischen Verbandes nisation bereits 700.000 Mitglieder umfaßt. Es wurde eine Resolution gefaßt, in der die französ fischen Metallarbeiter zu ihren Erfolgen beglückwünscht werden. Die Konferenz hörte weiter einen Bericht über den Kampf um die Vierzigstundennicht nur auf irgendwelche Beschlüsse der Organe woche an. Es ging daraus hervor, daß man sich des Internationalen Arbeitsamtes verlassen
dürfe, sondern, daß die Kraft im eigenen Lande entscheide. So können die Bewegungen in Frankfeße über die Vierzigstundenivoche auch für die reich und Belgien und die dort geschlossenen Ge= anderen Länder von großer Bedeutung werden. Zum Schluß berichtete der Sekretär über den Kampf gegen den Faschismus. Der IMB hat seinen Freunden in den faschistischen Ländern so gut es ging, geholfen.
Das Parlament hilft den Geschäftsreisenden. Das Abgeordnetenhaus hat, angeregt durch einen von der Union der Geschäftsreisenden und Vertre ter beranlaßten Initiativantrag der Abgeordneten Klein und Genossen, eine für unsere ganze Wirtschaft sehr wichtige Schicht hart arbeitender Men= schen von einem schweren Druck befreit. Nach der Novelle zum Geseß über die direkten Steuern werden fünftig alle Geschäftsreisenden und Verficherung unterliegen, teine Erwerbsteuer bezahlen treter, soweit sie der pflichtmäßigen Pensionsvermüssen. Mehr noch: Diese Befreiung von der Erwerbsteuer gilt auch für die Fälle, in denen der Geschäftsreisende oder Bertreter für mehrere Firmen tätig ist. Erforderlich ist dann nur, daß er seiner Hauptbeschäftigung wegen pensionsversichert ist. Schließlich gewährt das neue Gesek die Befreiung von der Griverbsteuer auch dem nicht unter das Pensionsversicherungs- Geseb fallenden Geschäftsreisenden und Vertreter, wenn das aus seinem Berufe fließende Jahres- Bruttoeinkommen Geige mit. 40.000.- Kč nicht übersteigt. Im Paragraph 17 Als an jenem Tage um die Mittagsstunde des Gesetzes ist ferner die Frage der Abzugsfähig Schulhaus vorübergingen, teit der Verpflegungs- und Nächtigungskosten der blieben sie wie c
Die Klasse war begeistert und die Lehrerin weinte beinahe vor Rührung. Die Mädels freundeten sich mit Frida wieder an und sie mußte allen den Text bittieren.
Am nächsten Tage brachte die Lehrerin die
nicht bei der weiblichen Hitlerjugend. sind, von der Treue beider Völker zueinander. Das einige Arbeiter gewurzelt stehen und schauten Geschäftsreisenben und Vertreter in einer ihren
verprügeln?- Sie wird darüber noch nach denken.
bei flunkerte sie zwar etwas, aber was machte das aus? Kinderherzen sind so gläubig und Die Mädels wurden langsam unruhig. G3 forschen nicht nach allem so genau, wenn man nur sollte eigentlich Rechenstunde sein, aber sie be- ihre Augen glänzend zu machen versteht. Und so schloß, einmal etwas anderes zu nehmen. Mit plauderte sie, sprach über Land und Leute der feierlichem Gesicht trat sie vor die Klasse. Die Apenninenhalbinsel, schilderte den großen Duce,
sich verblüfft an. Im dritten Stodiert waren die Fenster geöffnet und ein heller Kinderchor fang eine gar wohlbekannte Weise:
Avanti popolo tutt' all riscossa bandera rossa bandera rossa.
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Wünschen entsprechenden Weise geregelt. Der De trag, um den ein Geschäftsreisender oder Vertre ter die Ausgaben für Wohnung und Verpflegung durch die Ausübung seines Berufes notwendigera weise erhöht. ift abzugsfähig.