Nr. 186

Wirtschafts- und Wehrgemeinschaft sowie den Interessen der Nation als einer Gemeinschaft aller sozialen Schichten. Indem Dr. Hodža diese Probe als Parteimann gleichwie als Staatsmann bestand, bewies er zum zweiten Mal, daß er jener Führer des politischen Lebens der Tschecho­ slowakei ist, dessen Anspruch auf den Minister­

Dienstag, 10. August 1937.

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Sudetendeutscher Zeitspiegel

ſeſſel Švehlas zu Recht beſteht. Er ift Borfiben Mißbrauch armer Kinder durch die SdP

Es steht fest, daß die sogenannte Kinder­aktion des Bundes der Deutschen von der SDP zu dem Zwecke inszeniert wurde, der tschechoslo­watischen Regierung außenpolitische Schwierig bie Tschechoslowakische Republik Nahrung zu teiten zu bereiten und der Goebbelsheze gegen geben. Zivei Beispiele mögen beweisen, mit welch raffinierten und verwerflichen Methoden die SdP in dieser Richtung arbeitet.

einem guten Absaße der Marken start interessiert. Denn sie erhält aus den Ueberschüssen, die sich beint Verkaufe aus dem eingehobenen fleinen Zuschlage ergeben, auch heuer wieder beträchtliche Summen. Im Vorjahre z. B. erhielt unsere Deutsche Jugend­fürsorge insgesamt 270.000 aus dieser Aftion. Es muß das Bestreben aller sein, durch rege Betei ligung auch heuer wieder mindestens denselben Ums nahme für unsere leidenden judetendeutschen Kinder jay an Warten und dementsprechend dieselbe Ein­zu erzielen.

laß, gegen die Regierung zu hezzen. Es fällt ihnen aber nicht ein, nach den gewissenlosen in termännern dieser ,, Reise" zu for= schen, die nicht weit von der SdP zu suchen sind. Neukirchen im Bezirk Eger gegen Hörsin geführt Am gleichen Tage wurden 22 Kinder aus und dann mit einem Autobus an die Grenze ge­bracht. Auch diese Kinder waren nur notdürftig 28. und 29. August: Festtage der Atus- Union bekleidet und hatten keinerlei Ausweispapiere. in Tetschen . Die erste größere Veranstaltung der Den Kindertransport hat der SdP- Mann Rei- Atus- Union bildet die Union - Radball­nisch organisiert, der von Haus zu Haus ging meisterschaft 1937. welche am 28. und 29. und die Eltern aufforderte, ihre Kinder nach August in Tetſchen a. E. ſtattfinden wird. Die Rad­Deutschland zu schicken.

der der Regierung keineswegs aus dem Titel des Primats seiner Partei, sondern weil er eine starke politische und geistige Persönlichkeit ist. Streik- Diskussion Industrielle nur für Teuerungszulagen? Die tschechischen Blätter befassen sich weiter -vielfach an leitender Stelle mit den Streiks der Arbeiter. So das Právo Lidu", wo sich dessen Chefredakteur Josef Stivin mit dem Thema be- Am 1. August trafen in Asch 31 schul­schäftigt und feststellt, daß die Mitteilung, der pflichtige Kinder aus Plan und Kuttenplan in Industriellenverband have Rundschreiben ver- Begleitung zweier Erwachsener ein. Diese Kin­schickt, in welchem er seinen Mitgliedern rät, kei- der sollten nach Deutschland gebracht werden und nerlei Lohnerhöhungen zuzustimmen, sondern hatten nicht nur überhaupt keine Wäsche bei sich, höchstens der Arbeiterschaft eine einmalige fondern auch keine Ausweispapiere. Der SdP ist es selbstverständlich vor allem Teuerungsaushilfe zu gewähren, unwidersprochen Angeblich sollten sie in Rehau bei Familien un- darum zu tun, die Kinder der politischen Beein­geblieben ist. ,, Kommt es daher", so heißt es weitergebracht werden. Wer hat diese Kinder in so flussung in Deutschland auszusehen. Aber sie ter in diesem Artikel, zu Streits und wird es verantwortungsloser Weise ohne Ausweispapiere organisiert die Transporte so mangelhaft, daß weiter zu solchen kommen, fällt die Schuld dafür nach Deutschland schicken wollen? Wer hat die sie, wenn sie von unseren Grenzorganen gesichtet in criter Reihe auf die gemeinsame Organisation Verbindung mit den Mehauer Familien herge- werden, zurückgeschickt werden müssen. Das der der Nationalen Vereinigung oder dem Hen- stellt? Selbstverständlich nehmen die völlischen paßt der SdP- Agitation dann noch besser in leinlager angehörenden Fabrikanten, welche so Provinzblätter die notwendig gewordene Burüd- den Kram. Die Not der Kinder ist ihr nur ein rücksichtslos und egoistisch die Löhne der Arbeiter sendung der Kinder in ihre Heimatorte zum An- parteipolitisches Agitationsobjekt. in der Zeit der Krife mit allen möglichen Argu­menten herabseßen, welche das Niveau unserer Arbeiterschaft mit beispielloser Brutalität bis zu dauerndem Hunger sentten. Und wenn ihnen ihre Pläne, die Gewerkschaftsorganisationen der Ar­beiter durch die Schaffung von gelben und grünen Verbänden zu zerschlagen, gelungen wäre, wäre es noch viel ärger."

,, Lidové Listy" für Lohnerhöhungen

Auch die Lidové Listh" befassen sich an leitender Stelle mit der Lohnbewegung und schließen ihre Betrachtungen folgendermaßen:

..Eines ist sicher, und wir haben das schon geschrieben, als wir die Berechtigung der Forde rung der Bauarbeiterschaft Groß- Prags nach Er­höhung der Löhne um 10 Prozent anerkannten, daß die steigende industrielle Konjunktur notten­digerweise in einer Erhöhung der durch die Krise wesentlich herabgesezten Löhne zum Ausdruck ge= langen muß. Tatsächlich ist es zu einer Lohn­regelung in einer Reihe von Produktionszweigen gekommen und dieser Ausgleich der Preise, der Erzeugung, der Löhne und Gehälter und ihre Stabilisierung auf neuer wirtschaftlicher Grund­lage läßt sich nicht aufhalten. An der aufsteigen­den nationalen Erzeugung müssen auch gerechter­weise alle Elemente und Klassen im Staate einen angemessenen Anteil haben." in

Warum Gelbe zu den Verhandlungen nicht herangezogen werden

Das ,, Česté Slovo" begründet gleichfalls an leitender Stelle, warum sich Sozialisten und Katholiken gegen die Teilnahme der agrarischen Organisation an den Verhandlungen der Bau­arbeiter ausgesprochen haben. Dies geschah des­halb, weil die Organisationen, welche von Anfang an sich hinter den Streit der Arbeiter gestellt haben, die Verhandlungen auch beendigen wollen. Weder die agrarische noch die nationaldemokra­tische Organisation hat sich hinter die Arbeiter gestellt und daher haben sie auch bei den Ver­handlungen nichts zu suchen.

Hetze der Kommunisten

Was taten die Henleinsänger in Breslau ?

Ueber das, was sich in Breslau abspielte, fann man sich in der Freudenthaler Beitung" informieren. Man lese:

all.

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ballfämpfe in Zweier- und Dreier- Radballspiel be­ginnen am Samstag, den 28. August, um 15 Uhr

und werden Sonntag, den 29. August, um 14 1hr fortgesetzt. Diese Kämpfe werden von turneriſchen und radsportlichen Vorführungen und Wettkämpfen umrahmt. Am Samstag abends bestreiten die Ar­beiterfänger des Vollschores, die besten Turner und Turnerinnen des 2. Union - Kreises und die Meister im Kunst- und Reigenfahren das große Programm des Freundschaftsabendes. welcher im Saale des Schüßenhauses in Tetichen abachalten werden wird.

In den Mittagsstunden findet ein Reitzua itatt. welchen eine Kundgebung abschließt.

Jubiläums- Radrennen um den Vokal des Ge. verwaltung! Die Folge des Weltkrieges sei über- fundheitsministers Dr. Gzech Komotau - Tetfchen. - nach der Deutschen Presse" eine ge- Das im Aruf traditionell gewordene Radrennen wisse Verwilderung in weitesten Streisen gewesen, Stomotau- Tetschen wird heuer aus Anlaß der Rad­die, begünstigt durch den marxistischen Geist, ballmeisterschaft am 29. Auguft durchgeführt. Der schwere Gefahren mit sich gebracht habe. Nun Start der Rennfahrer erfolat in Komotau beim aber sei für die bedauernswerten Opfer der Nach- Atus- Plaz um 6 Uhr früh. Rur aleichen Zeit starten friegszeit und vor allem für die Opfer der in Turn die Jugend- und Altersfahrer für dieses Rennen. Mehr als zwanzia Rennfahrer sind be= ,, Jene Volksgenossen, die außerhalb des Lan­Nachfriegszeit, also für jene der sozialdemokrati= reits für diese schwere Konkurrens aemeldet. Dr. des leben müffen und die den Führer noch schen Stadtverwaltung ein großes Werk ge­nicht gefehen haben, sie hatten ihr Herz schaffen worden: nämlich Familienasyle. nicht mehr in der Gewalt. Sie Für 1000 Familien wurden solche Asylwohnun stürmen aus den Reihen hinaus und auf den Führer zu. Sie wollen ihn in der Nähe sehen, sie gen errichtet, die primitiv ausgestattet sind und wirklich den Charakter eines Asyles haben. alle möchten ihm die Hand drücken. Und als der Es lohnt nicht, mit der Deutschen Presse" über Führer für sie ein paar freundlicheWien au polemisieren. Es genügt, ihre den Tat­Worte findet, da weinen viele diefer Men- sachen ins Gesicht schlagende Darstellung der schen vor Ergriffenheit... der Vorbeimarsch. Deffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen. Die Fa­war der beredte Ausdruck dafür, daß die Deut- milien in den Asylen des Herrn Schmitz würden fchen in aller Welt zu ihrem Vollstum gefunden sich glücklich schäßen, wenn es eine rote Ge­meindeverwaltung gäbe, die für sie solche Woh nungen baute, wie sie sie für viele zehntausende Familien gebaut hat, Wohnungen, die zuſammen Reit gewonnen. Antwerpen im Bild. Die machtvolle Veranstal mit den anderen vorbildlichen Fürsorgeeinrich­tungen des sozialdemokratisch verwalteten Wien tung der Arbeiter- Olympiade findet in der Nr. 12 noch immer den Ruhm sozialistischer Aufbau- des Juſtrierten Blattes ABC in einem ersten

haben und der Heimat die Treue halten".

Wenn der Vorsitzende der Nationalsozialisti­ schen Deutschen Arbeiterpartei auf Festlichkeiten geht, wäscht er sich wohl vorher gut die Hände. So riechen die Begeisterten das Blut nicht, das an diesen Händen haftet; aber auch tv e n n sie es sähen, wären sie glücklich!

Lefen wir in der Freudenthaler Zeitung"

weiter:

,, Als er( der Führer) geendet hat, vereinen fich Jubel- und Heilrufe mit dem Gefang: I hab mich ergeben". Selten ist wohl ein Lieb mit solcher Inbrunft gesungen worden."

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So sind diese Voltsgenossen, die außerhalb des Landes leben müssen, in dem Kameraden mörder und Reichstagsbrandstifter regieren: sie haben sich ergeben- nicht ihrer Heimat, son­dern dem Lande der Konzentrationslager, dem politischen System, das Herr Hitler repräsentiert. Als Deutschland noch eine Republik war, gab es von der jeßigen Deutschlandbegeisterung der Freudenthaler Zeitung" und derer, die persön lich und im Geiste in Breslau waren, nicht die geringste Spur.

arbeit fünden.

Czech hat für den Sieger einen wertvollen Bokal aeipendet und dieser wird als Wanderpreis alljähr­lich dem Sieger für ein Jahr ausaefolat werden. diesem Rennen herausfahren. erhalten den Pokal Fahrer, die dreimal aufeinanderfolgend den Sieg in als dauernden Besit. Auf der aleichen Strece starten in kurzen Zeitabſtänden die Mannschafts­fahrer( pro Mannschaft 5 Mann) nach den Renn­als 30 Mannschaften sichergestellt. Das Mann­schaftsfahren geht um den von Feistauer aeſtifteten Wanderwimpel, um den im vorigen Jahre zum ersten Male gefahren worden ist: damals wurde er von der Mannschaft des Arut Biela in sehr guter

fahrern. Vorläufig ist eine Beteiligung von mehr

Bildbericht ihre charatteristische Spiegelung. Das Blatt enthält ferner eine Darlegung über die wirt­

Erweiterung der Staatspolizei in Reichenschaftlichen Hintergründe der Kämpfe in Spanien , berg. Der Wirkungstreis der Staatspolizei in eine interessante, wirtungsvolle, bebilderte Repor Reichenberg soll auf weitere drei bis vier Gemein- tage über den Boulder- Damm , die größte Talsperre den erweitert werden. In die Reichenberger der Welt, über unseren heimischen Wald und das Direktion sollen noch die Gemeinden Reichenau , Prager Knopfmuseum. Es bringt ferner Bilder vom Puletschnei, Marschowitz und voraussichtlich auch Kreistag der Arbeit in Trautenau und viele Af­Dalleschi einbezogen werden. Zugleich ist eine tualitäten und die Fortsetzung des spannenden Ro= Erhöhung des Standes der Polizeibeamten und manes" Der Schuß ins Kaffeehaus" sowie eine interessante Rätselede. Das Blatt ist zum Preise Wachleute vorgesehen.( DND) von 1.80 bei allen Kolporteuren und Trafiken

Neues Postamt in Kleische. Ein neues Post­

Nur noch vier Wochen sind die Wohlfahrtsbrief- au beziehen. marten, die das Postministerium zugunsten der Ju gendfürsorge herausgegeben hat, in Bostämtern. Tra­fiken und verschiedenen anderen Stellen erhältlich. amt wurde in Auſsig - Kleische eröffnet. Es hat die Dann werden die Restbestände vernichtet werden. Wie offizielle Bezeichnung Postamt Aussig 6". bekannt, ist auch die Deutsche Jugendfürsorge an

( DND)

Die Stuttgarter Angeklagten vor der Hinrichtung?

Anläßlich der Beendigung des Streits der Prager Handschuhmacher, welcher den Arbeitern eine Teuerungszulage bis zu 500 und eine zehnprozentige Lohnerhöhung sowohl für die Handschuhmacher als auch für die Hilfsarbeiter bringt, beschäftigt sich das Právo Lidu" mit der Haltung der Kommunisten, welche an den Ver­handlungen nicht beteiligt waren und daher auch feinen Anteil an diesem Erfolg der Arbeiter be= Das endgültige Programm des Präsidenten­jizen. Die Stommunisten benüßen nun die Be- befuchs in Olmüh. Der Präsident der Republik endigung des Streils zu einer Heße insbesondere Dr. Beneš trifft am 22. b. M. um 17.45 Uhr in Neuer Zwischenfall In Schanghal gegen die Person des Sekretärs der Organisation Olmüß ein. Um 18 Uhr tritt er die Reise in das Shanghai . Bei einem Zwischenfall un­der tschechischen Handschuharbeiter Valhář, der in Stadtinnere an, wo er vor dem Theater vom mühevollen Verhandlungen den Erfolg für die Bürgermeister Dr. Fischer und Vizebürgermeister weit des Flugplatzes Hundschao westlich von Handschuharbeiter heimgebracht hat. Schmiedel, namens der deutschen Bevölkerung Shanghai find ein Japaner und ein Chinese um­begrüßt wird. Ansprachen werden hier ferner die gekommen. Chinesische Milizionäre haben die Richtlinien für den Besuch kriegs- Mitglieder des Bezirksausschusses Izát und das Umgebung des Flugplatzes abgesperrt. deutsche Bezirksausschußmitglied Mader halten. wichtiger Betriebe ( DND)

Es ist erfreulich, daß wir eine so lässige Wie die Union für Recht und Freiheit" steht. Mit einer solchen Exekution der Strafe 3en fur haben. So erfährt man wenigstens schwarz auf weiß, was die Henlein - Hitler- erfährt, sind die in Stuttgart zum Tode verur- würde das Dritte Neich in die Zahl der Todes­Sänger in Breslau trieben. Warum blieben sie teilten vier Antifaschisten, unter ihnen auch Frau opfer zum ersten Male auch eine Frau und Mut­nicht in dem gelobten Land des Faschismus? Wir liefel& er mann, Mutter eines dreijährigen ter einbeziehen, die lediglich als Opfer ihrer Ge­Kindes, nach dem Strafgefängnis in Blötenfee finnung den Tod durch Henkershand finden tönnten sie entbehren! überführt worden. Diese Ueberführung läßt dar- foll. auf schließen, daß der Bollzug der Strafe bevor­

Das Nationalverteidigungsministerium hal

Aussprache Schmiat- Neurath

Der französische Gesundheits­minister kommt nach Prag

Wien . Staatssekretär für Auswärtiges Dr. Schmidt besuchte den deutschen Außen­minister Dr. Neurath anläßlich seines Auf­enthaltes in Vorarlberg , wo der Minister mit sei­ner Familie einen kurzen Erholungsurlaub ver Der Bericht, den halboffizielle chinesis bringt. Der österreichische Staatssekretär und der sche Kreise über den Zwischenfall erstatteten, deutsche Außenminister benüßten diese Zusam Arbeitsgemeinschaft arbeitsloser Jugend. In besagt, daß zwei japanische Offiziere und ein menkunft zu einer allgemeinen politischen Aus­unter 3. 27.161- VI- 4 die Richtlinien für das Sternberg wurde eine Arbeitsgemeinschaft der Unteroffizier mit einem Auto versuchten, auf den sprache, an welcher ſich auch Staatssekretär Ba­Betreten triegswichtiger Betriebe ausgegeben. arbeitslosen Jugend errichtet. Durch diese Ar- Hineſiſchen Militärflugplaß in Schanghai vorzu- ron Wadensen beteiligte. Die Unterhaltung hatte Als friegswichtig find alle im Paragraph 1. Abſ. beitsgemeinschaft wurde die Heimstätte für er- bringen, offenbar um die Tätigkeit des chinesi- einen ungewöhnlich herzlichen 1 der Reg.- Ver. Nr. 197/1936 angeführten an­werbslose Jugendliche abgelöst. Seit etwa vier- fchen Militärs an Ort und Stelle zu beobachten. Charakter. zuſehen, ferner ſolche, die namentlich als triegs- aien Lagen arbeiten bie Jugendlichen auf dem Ein chinesischer Soldat von der Abteilung der wichtig angeführt wurden und in Sinkunft an- städtischen Sportplak in Sternberg . Die Arbeit öffentlichen Ordnungswache ſtellte sich ihnen in geführt werden. Alle diese Betriebe müſſen an dauert täglich fünf Stunden, die Jugendlichen er- den Weg, worauf die Japaner fofort auf ihn geeigneten Stellen darauf aufmerksam machen, halten einen Stundenlohn von 1.80. Aus dic- schossen. Daraufhin eilten einige weitere chine­daß das Betreten des Betriebes bzw. seiner Teile fem Betrag wird zum Teil die Verköstigung ge- ſiſche Soldaten hinzu und es kam zu einem Ge­( Abteilung, Raum) Unbefugten ohne besondere bedt, ber Reit wird den Jugendlichen ausbezahlt. fecht, bei welchem ein Japaner erschossen und ein Bewilligung nicht gestattet wird. Der Besuch der Im Laufe der zwei Wochen wurde bereits ein anderer schwer verletzt wurde, der kurz darauf tommerziellen und administrativen Räumlichkei- großes Stüd des Plates bearbeitet, die Jugend- starb. ten wird geſchäftlichen Besuchern und Sandels- lichen fühlen sich sehr wohl. Die Sternberger vertretern auch dann ohne besondere Bewilligung gestattet, wenn in ben in Frage kommenden Be Volkswacht" fordert die Sportvereine Stern­fuchsräumen keinerlei Aufzeichnungen, Mobelle, bergs auf, sich an der Aufbringung der Mittel zur Pläne über Lieferungen, die aus Staatsgründen Fortführung dieser wertvollen Hilfsaktion zu be= geheim bleiben sollen, untergebracht find. Die Bolontärpragis in triegswichtigen Betrieben tann ohne Zustimmung der Militärbehörde nur tsche­choslowakischen Staatsangehörigen gestattet wer­den, sofern sie politisch unverdächtig sind.

teiligen.

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Ein soziales Großstadtwerk" wurde nach dem Berichte der Deutschen Presse" in Wien durchgeführt. Und zwar, man lache nicht, na ch dem Sturz der sozialdemokratischen Gemeinde­

USA- Staatsschuld:

Ueber eine Billion Washington. Die neueste Veröffentlichung des amerikanischen Schazamtes weist ein weis teres Ansteigen der amerikanischen Staatsschul­den seit dem 1. Auguſt aus. Die Staatsschuld betrug am 5. August 85.8 Milliarden Dollar und hat damit eine neue Rekordhöhe erreicht.

Paris . Der Minister für äffentliches Ge­ſundheitswesen Marc Rucart reist am Mitt­woch nach Prag ab, wo er mit der tschechoslova tischen Regierung über die Errichtung eines Dent= mals verhandeln wird, das in Darney in den Vo­gesen an der Stelle erbaut werden wird, an wel­cher Präsident Poincaré und Clemenceau die neue Republik offiziell anerkannt und dem ersten tschechoslowakischen Regiment eine Fahne über­geben haben. Der Minister wird sich im Anschluß an seinen Prager Aufenthalt nach Sowjetrußland begeben und die hygienischen Einrichtungen auf der Krim besuchen.