טב

T.

ECRE

De

e

Or

It

C

1

15

1.

1:

ום

1#

rt

ia

1

30

Pr

00

11,

er

rd

h=

Die

ht

04

114

lt

ich

f

ՈՒ

on

uf

ert

12

Nr. 14

Dienstag, 18. Jänner 1938

Volkswirtschaft und Sozialpolitik

Die Arbeitslosigkeit

Die Lohnsäße lauten deshalb wie folgt:

Wirtschaftsgebiet

und

Lobnstufe

A) Rübenwirtschaft

I.

B) Getreidewirtschaft I. 1.40 trachtet, ebenso wie in der nächsten Uebersicht. C) Getreidewirtschaft II. 1.20 welche das Verhältnis der Arbeitslosenzahl zur D) Kartoffelwirtschaft

Bahl der Beschäftigten zeigt. Danach waren E) Futterbaugebiet

arbeitslose von je 1000 Beschäftigten am Ende

im ganzen Staate

1936 1937 . 94.5 69.1 in den deutschen Bezirken. 150.5 112.9 in den tschechischen Bezirken 77.2

im deutschen Geblet Wir haben auf Grund der Arbeitslosenzif- des Jahres: fern in den einzelnen Bezirken bereits wiederholt festgestellt, daß sich die Arbeitslosigkeit in den deutschen Gebieten in den letzten Monaten zwar erhöht hat, daß sie aber nicht in dem gleichen Maße gestiegen ist wie in den andern Teilen des Staates; das heißt, daß die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den industriellen Bezirken trotz des Konjunkturrückschlages günstiger war als in den landwirtschaftlichen.

-

1.20

Seite 5

chyně im ,, Právo Lidu" veröffentlicht, ist zu ents Kategorie nehmen, daß die Staatsbahnen in den letzten II. III. Jahren wachsende Leistungen vollbringen muß Stundenlohn: ten. In Brutto- Kilometern ausgedrückt, blieb die 1.60 1.05.85 -.95-80 Leistung der Bahnen nur noch um 3 Prozent hinter dem Jahre 1929 zurück. Bemerkenswert -90-70 -80.65 ist nun, daß in jenem Jahre bei den Staatsbah­nen insgesamt 182.000 Personen beschäftigt 1.20.80-.65 waren. Im Jahre 1937 dagegen verfügten die In der II. Kategorie erhalten die bei der Staatsbahnen nur über 155.000 Beamte, Ane Stallarbeit beschäftigten Frauen eine zehnprozen­gestellte und Arbeiter. Es ist demnach die Fest­tige Lohnerhöhung, also im Wirtschaftsgebiet Astellung zu machen, daß die Leistungen gegenüber­einen Stundenlohn von 1 15 Heller, im Wirt­1929 nur um 3 Prozent geringer waren, wäh schaftsgebiete B einen Stundenlohn von 1 05 rend sich die Zahl der Angestellten und Arbeiter Heller, im Wirtschaftsgebiete einen Stunden um 10 Prozent verringert hat. Dieser erhebliche Die wirtschaftliche Besserung geht aus dem lohn von 1 und in den Wirtſchafsgebieten Unterschied in der Leistungs- und Personalents Vergleich der beiden Jahre hervor, ebenso aber und einen Stundenlohn von 90 Heller. wicklung ist sicher durch die fortschreitende Tech­die weiter andauernde stärkere Belastung der Die bisherige Kartoffelprämie wird um einen nisierung und Motorisierung im Bahnwesen mit. deutschen industriellen Bezirke. Auf je 100 Ars Metergentner erhöht. Sie beträgt daher bei der hervorgerufen worden. Die Rationalisierung ist Demgegenüber haben wir festgestellt, daß beitslose im tschechischen Gebiet entfielen am Ende im Taglohn stehenden Arbeiterschaft I. und II. auch im Staatsbahnenbetrieb weiter gegangen. an der allgemeinen Besserung, die sich im letzten des vergangenen Jahres 241 Arbeitslose im Kategorie sowie für Mitglieder der Deputatisten. Außerdem werden aber auch von den Angestellten Jahr vollzogen hat, wiederum die tschechischen deutschen. Die ungleiche Entwicklung, von welcher ſoweit sie im Taglohn arbeiten, bei wenigstens und Arbeitern während der Kriſenjahre und an­Bezirke stärker beteiligt sind. Diese in den letzten bereits die Rede war, spricht daraus, daß am 100 Arbeitstagen bei demselben Arbeitgeber drei gesichts des beträchtlichen Defizits höhere Leis Monaten zu beobachtende Entwicklung hat sich im letzten Dezember 1936 das Verhältnis 100: 232 Meterzentner, bei wenigstens 125 Arbeitstagen stungen verlangt worden sein. vier Metergentner und bei wenigstens 150 Ar­Dezember fortgesetzt. Im ganzen Staate ist die Arbeitslosenziffer beitstagen fünf Metergentner Kartoffeln. Frauen, Entschädigung für die Brauereiarbeiter, um 118.029 oder 35.4 Prozent gestiegen. In den Im engeren Gebiet der Reichenberger Lans welche außer Stall beschäftigt sind, im Stunden- welche durch die Kontingentierung der Bierpro= Ländern Böhmen und Mähren- Schlesien waren deszentrale für Arbeitsvermittlung nahm die lohn arbeiten und wenigstens 150 Arbeitstage duktion die Beschäftigung verloren haben. Das davon 349.646 Arbeitslose und von diesen Arbeitslosenzahl im Dezember um 11.117 oder demselben Arbeitgeber zur Verfügung standen, Ministerium für soziale Fürsorge hat ähnlich, wie wohnten in den rein deutschen Bezirken( mit 15.7 Prozent zu( in Böhmen um 23.4 Prozent, haben Anspruch auf eine Getreideprämie von 20 im Jahre 1936 die Ansuchen der arbeitslosen mehr als 80 Prozent deutscher Bevölkerung) im ganzen Staate um 35.4 Prozent). Gegen Kg. Gerste, die am 15. Dezember 1938 ausge- Brauereiarbeiter um Unterſtügung aus den Mit­115.753, in den rein tschechischen( mit weniger über dem vergangenen Jahr bedeutet dies eine folgt wird. teln, die nach dem Kontingent- Vertrag der ische als 20 Prozent Deutscher ) 138.117. In den bei Senkung, und zwar gegenüber choslowatischen Brauereien gewonnen wurden. den Ländern ist die Arbeitslosenzahl seit dem behandelt und ihnen für das Jahr 1937 eine Un­November um 85.053 gestiegen, davon entfielen terſtüßung im Gesamtbetrage von 250.830 auf die rein deutschen Bezirke 14.554, auf die zuerkannt. Die Unterstüßungen wurden an jene rein tschechischen 48.194, auf die gemischten Gesuchsteller gewährt, welche die Erfüllung der ( deutscher Anteil zwischen 20 und 80 Prozent) Bedingungen nachweisen konnten, welche nach 22.305. Es ist flar, daß die deutschen Bezirke den Richtlinien notwendig waren, die am 5. No­am wenigsten von der Steigerung der Arbeits­vember 1936 im Amtsblatt der Tschechoslowakis Tejigkeit betroffen wurden: In den rein deutschen schen Republik Nr. 257 veröffentlicht wurden. Bezirken betrug die Zunahme 14.4 Prozent, in ( Vom Ministerium für ſoziale Fürsorge). den gemischten 30.4 Prozent und in den tschechis

war!

1931 um 44.143 oder 35.0 Prozent 1982, 72.669, 45.2 1988 62.393 1934, 54.911

"

"

1935, 59.862

" " "

48.2 40.0 42.4

"

"

"

1936, 26.957, 24.7

Die Zunahme der Arbeitslosenzahl im De­gember ist vor allem auf das vollkommene Auf­

Der Landesbeirat hat das ständige Subfo­mitee bevollmächtigt, über alle Verfügungen zu verhandeln, welche dazu notwendig sind, damit die für das Jahr 1938 vereinbarten Richtlinien von allen landwirtschaftlichen Arbeitgebern und Ar­beitnehmern im Lande Böhmen genau eingehalten werden.

Die Nationalisierung bei den Staatsbahnen. hören aller landwirtschaftlichen und eines Teiles Einem Artikel, den der Eisenbahnminiſter Be­der Waldarbeiten, ferner der Einstellung der ichen 58.6 Prozent. Arbeit in den Steinbrüchen, Ziegeleien, auf den Anders ist der Vergleich mit dem Stand Bauten und den damit zusammenhängenden Be vom 31. Dezember 1936. Im Laufe des vertrieben zurückzuführen. Von den anderen Be gangenen Jahres fank die Arbeitslosenzahl in den rufsgruppen ist es die Tertilarbeiterschaft, welche historischen Ländern um 147.699, davon in den unter steigender Arbeitslosigkeit am stärksten zu rein deutschen Bezirken um 33.086, in den ge- Teiden hat. Es wurden im Dezember 588 gänz mischten um 42.501, in den rein tschechischen um lich und 1535 zeitweise Arbeitslose neu gemel 72.112. Das Verhältnis ist also am ungünstig det und wie die Meldungen der letzten Tage zei­ſten für die deutschen industriellen Bezirke. Hier gen, hat diese Bewegung noch nicht ihren Abs sant die Arbeitslosigkeit um 22.2 Prozent, in den schluß gefunden. Eben jest treten die Ents gemischten Bezirken um 30.7 Prozent und in den Tassungen bei Etrich in Jungbuch in Kraft, durch rein tschechischen sogar um 34.3 Prozent. welche einige hundert Arbeiter betroffen werden. Das sind Erscheinungen, welche zur größten Wachsamkeit mahnen!

Der Vorstand des IGB über den Anschluß der russischen Gewerkschaften

Die Entwidlung geht aus den nachstehenden Vergleichszahlen des Deutschen Hauptverbandes der Industrie hervor:

Von 1000 Einwohnern waren arbeitslos am Ende des Jahres:

im ganzen Staate

1936 1937 . 41.9 30.7 in den deutschen Bezirken. 76.3 57.2 in den tschechischen Bezirken 32.9 23.7 Als deutsche Bezirke werden hier jene mit mehr als der Hälfte deutscher Bevölkerung be­

100 Schweizer Franken

15.35

Die Löhne der Landarbeiter für 1938

Wir teilten vor einigen Tagen turz mit,| Kongresses des JGB; Ernennung von drei Vor­daß der Vorstand des Internationalen Gewerk jizenden, von denen einer die sowjetrussischen Ge schaftsbundes nach Prüfung der Ergebnisse der werkschaften vertritt; Ernennung eines General Mostauer Verhandlungen zu der Ueberzeugung sekretärs, der Vertreter der sowjetrussischen Ge­kam, daß die Bedingungen, welche von den rus- werkschaften ist; Garantien in vezug auf die Ver­sischen Gewerkschaften gestellt wurden, unmög- meidung von Propaganda gegen Rußland ). Die Tich angenommen werden können. Mit Rücksicht Erklärung der Delegation des JGB enthält ihre auf die Wichtigkeit der Angelegenheit veröffent Bemerkungen und Einwände. lichen wir nachstehend im Wortlaut das Kom­muniqué, welches vom Vorstand des JGB aus gegeben wurde:

Der Vorstand des JGB nahm in seiner Sit­zung folgende Entschließung an:

wurden durch die vor kurzem vom Landesbeirate ternationalen Gewerkschaftsbundes im Juli 1936 Geelte Vorstand des Internationalen

für Angelegenheiten der landwirtschaftlichen Ar­beiterschaft in Prag beschlossenen Aenderungen mit Gültigkeit ab 1. Jänner 1938 wie folgt geändert:

Die Geldgebühren der Deputatisten betragen nun:

Wirtschaftsgebiet

und

Lobnstufe.

Ochfen

Rütterer Bferbe necht. Schafhirt: Inecht: Magd Monatlich:

-

-

B) Getreidewirtschaft I. 145.- 135.- 125.­C) Getreidewirtschaft II. 130.- 125.- 115.­D) Kartoffelwirtschaft 120.- 110.- 105.­119.109.104.­E) Futterbaugebiet 510.50 549.50 Das Getreidedeputat wird um 5 Kg. monatlich 656.50 auf 90 Kg. und das Mehldeputat um 4 auf 64 92.70 Sg. erhöht. 141.75 28.30 117.40 1583.

Man erhält für

en

100 Reichsmark

603.­

11s

11#

Markmünzen

640.-­

ch

100 österreichische Schilling

530.­

100 rumänische Lei

es

100 polnische Zloty

100 ungarische Rengö

ent

nd

100 französische Francs

ge

1 englisches Pfund

en

1 amerikanischer Dollar

tis

100 italienische Lire

cen

100 holländische Gulden

hs

100 jugoslawische Dinare

116

481.

ite

100 schwedische Kronen

11

g:

d=

en.

гол

ch:

gen

it

5:

11:

Ar.

ten

ers

OS

md

in:

cr

cen

nta

ins

en

Der

nta

fit.

rn=

100 Belgas

100 dänische Kronen

60.55

631.­732.­

Es gibt keine Kälte!

bleme mehr.

In Ausführung des vom Kongreß des In in London gefaßten Beschlusses betreffend die Fortießung der Anstrengungen des Internationa­ len Gewerkschaftsbundes ( GB) zur Herbeifüh­rung des Anschlusses aller noch außerhalb der Ge­wertschaftsinternationale stehenden Landeszentra len fanden vom 23.- 26.November 1937 in Mos­fau Besprechungen zwischen einer Delegation des JGB und des Zentralrates der Gewerkschaften der 11SSR statt.

Diese Besprechungen führten zu Vorschlägen seitens der russischen Gewerkschaften sowie zu einer von der Delegation des JGB aufgestellten Ant­wort auf diese Vorschläge. Auf Grund einer ge­meinsamen Vereinbarung sind beide Dokumente einerseits dem Präsidium des Zentralrates der russischen Gewerkschaften und andererseits dem Vorstand des JGV zur Stellungnahme unterbrei­tet worden.

Der am 12. und 18. Jänner 1988 in Paris versammelte Vorstand des Internationalen hat den Bericht der in Aus führung des Beschlusses des Internationalen Ges wertschaftstongresses London 1936 nach Moskau entsandten Delegation zur Kenntnis genommen und besprochen.

Der Vorstand stellt fest, daß ihm- anstalt einem regulären Anschlußgesuch der russischen Gez werkschaften gegenüberzustehen, das alle unbedingt nötigen Zusicherungen enthält eine Reihe von Bedingungen unterbreitet werden, die erfüllt wer den sollen, bevor eventuell ein eigentliches An schlußgesuch an den JGB gerichtet wird.

Der Vorstand hält die Annahme dieser Be­dingungen für unmöglich und beschließt, den an­geschlossenen Landeszentralen im Hinblick auf die Ausschußjigung in Oslo die ganze Frage zu unters breiten.

Der Vorstand schlägt dem Ausschuß die A b= Tehnung der unterbreiteten Bedingungen vor. Die Vorschläge der russischen Gewerkschaften Er ersucht die angeschlossenen Organisationen, dem betreffend die Intensivierung der Attion des JGV JGB ihre Meinung, falls dies ihr Wunsch ist, be= gegen Strieg und Faschismus, die Unterstüßung der fanntzugeben, und bittet sie, ihre Antwort so ein= proletarischen Einheitsfront und Voltsfront, wo zusenden, daß sie von der Vorstandssigung des sie bestehen, ferner verschiedene organisatorische GB vom 16. und 17. März 1938 geprüft wer Fragen( Einberufung eines außerordentlichen den kann."

Sebt man es unter startem Druck und kühlt man es gleichzeitig stark ab, dann verflüssigt es sich, um bei weiterem Wärmeentzug zu einem weißen Schnee zu werden.

Bei den Arbeitern im Taglohne werden in der 1. Kategorie( erwachsene Männer und starke Burschen) die Lohnsäße um 10 Prozent erhöht. In der 2. Kategorie werden den Frauen, welche bei der Stallarbeit beschäftigt werden, die Lohn­fäße ebenfalls um 10 Prozent erhöht. Was die Lohnfäße anbelangt, wird hierbei das Wirtschafts­gebiet E dem Wirtschaftsgebiet D gleichgestellt. flüssigen in den festen Zustand über. Wann dies Nullpunkt anzunehmen, von dem aus gesehen auch geschieht, das ist bei den verschiedenen Körpern die niedrigsten Temperaturen noch Wärme sind. Ein Kapitel Wärmelehre sehr verschieden, aber grundsäßlich kann jeder Kör­Diesen Nullpunkt nennt man den absoluten Null­per, den wir bei normaler Temperatur und nor­punkt. Er liegt, gemessen nach der gebräuchlichen Haben Sie schon einmal mit Wasser gekocht, malem Drud als gasförmig kennen, bei verän Während flüssige Kohlensäure unter norma- Temperaturstlala nach Celsius, bei minus 273,12 das mehr als 100 Grad heiß ist? Haben Sie schon derten Drud- und Temperaturverhältnissen flüs- lem Drud sehr schnell gasförmig wird, kann man Grad. Das heißt umgekehrt gesehen, daß unser einmal mit einem Hammer aus Quecksilber Nägel sig und fest werden. flüssigen Sauerstoff in einfache offene Glasfla- gewöhnlicher Nullpunkt, derGefrierpunkt des Wass eingeschlagen oder Ihren Champagner mit flüs Als Maßstab hat man rein empirisch die schen abfüllen. Gießt man nun einige Tropfen des fers, bei 273,12 Selvin" liegt. Die Grade dies ſigem Sauerstoff gefühlt? Alle folche Kleinigkei- Temperaturen angenommen, bei denen unter nor- flüssigen Sauerstoffes in ein gefülltes Seftglas, ser Stala werden nach dem großen englischen ten sind für die moderne Wärmelehre keine Pro- malem atmosphärischen Druck das Wasser seinen dann tanzen diese Tropfen einige Zeit auf der Physiker Kelvin bezeichnet. Aggregatszustand ändert. Als normaler atmosphä- Oberfläche des Weins umher, bevor sie verschwin Experimentell ist der absolute Nullpunkt trotz Fast in jeder Stüche wird Wasser von mehr rischer Drud wird das Gewicht bezeichnet, das die den, das heißt, bevor der Sauerstoff wieder gas- der Bemühungen der fünf großen Kältelaborato als 100 Grad verwendet. Das scheint zunächst gesamte Luft über einer bestimmten Fläche hat. förmig geworden ist. Zu dieser Umwandlung ver- rien in Stockholm, Washington, Leyden, Cam­unmöglich, weil ja Waſſer bei dieser Temperatur Dieſes beträgt auf Meereshöhe ein Kilogramm braucht der flüssige Sauerstoff Wärme. Diese bridge und Berlin noch nicht gelungen. Onnes bekanntlich in Wasserdampf übergeht. Dies ist aber für einen Quadratzentimeter. Wenn unter diesen Wärme entzieht er dem nächsten Störper, mit dem brachte es bei Verdampfung von flüssigem Helium nur der Fall, wenn es bei normalem atmosphäri- Druckverhältnissen das Wasser zu Eis erstarrt, er in Berührung kommt, in diesem Falle also dem bei dem minimalen Druck von einem Fünfzigstel schen Druck zum Kochen gebracht wird. Ist es in dann nennen wir diese Temperatur den Nullpunkt. Champagner. So wird der Sekt je nach dem Zu- Millimeter Quecksilber zu einer Temperatur von einem feſt verſchloſſenen Topf, so steigt durch den Wenn das Wasser sich unter den gleichen Drudver- faß einer größeren oder kleineren Menge flüffi- 0.9= 272,22 Grad Minus. Einer seiner Schüi= Wasserdampf, der nicht entweichen kann, der hältnissen in Dampf verwandelt, so ist die Tempe- gen Sauerstoffs gekühlt. ler kam dem Nullpunft noch um einige Zehntel Drud. Für die praktischen Erfordernisse der Küche ratur 100 Grad Wärme. Wenn man solchen flüssigen Sauerstoff auf näher. hat solch ein Topf ein Ventil, das sich bei einem Verglichen mit dem Wasser geht die Um- das flüssige Quecksilber gießt, das man in eine Unter Zuhilfenahme starker Schivankungen beſtimmt erhöhten Druck öffnet. Immerhin wird wandlung nun bei anderen Körpern bei ganz an- Form getan hat, so tann man das Metall zum eines elettromagnetischen Feldes erreichte man mit aber unter dieſem erhöhten Druck das Wasser erst deren Temperaturen vor sich. Die Technit hat die Gefrieren bringen. Hat man einen Stiel in die flüssigem Helium und verfeinerter Technik neuer­bei höherer Temperatur zum Kochen kommen, bas mannigfachsten Verfahren ausgearbeitet, um für Flüssigkeit gehalten, dann friert dieser Stiel in das dings in Leyden eine Annäherung an den abso­heißt, sich in Wasserdampf verwandeln. alle möglichen Bedürfnisse die Veränderung des Quecksilber ein, und man kann mit diesem Ham- luten Nullpunkt bis auf 0.044 St. Zwischen der Temperatur, dem atmosphäri- Aggregatszustandes herbeizuführen. Die Kohlen- mer hantieren. Nur dauert diese Herrlichkeit nicht Man nimmt an, daß der absolute Nullpunkt schen Druck und dem Aggregatszustand bestehen säure ist eine der ältesten und bekanntesten Bei- lange. Schon nach wenigen Minuten erfolgt bei feite Beziehungen. Theoretisch fann jeder Störper ſpiele. Jeder kennt die Stahlflaschen, aus denen normaler Temperatur, selbst bei Temperaturen die drei Zustände feſt, flüssig und gasförmig" mit Bischen das Gas entweicht, sobald die kleinste weit unter Mull, die Zurückverwandlung in flüß­annehmen. Es handelt sich nur darum, Tempera- Deffnung vorhanden ist. Wir finden diese Flaschen siges Quecksilber. tur und Druck auf das entsprechende Niveau zu zum Beispiel in fast jeder Gastwirtschaft für den Wir können schon aus diesen banalen Bei­bringen. Ganz allgemein geht ein störrer bei ſin- Ausschant von Bier. Bei normaler Temperatur spielen ableiten, daß es Kälte eigentlich nicht gibt, lender Temperatur vom gasförmigen über den und normalem Druck ist die Stohlensäure ein Gas. sondern nur Wärme. Wir kommen dazu, einen

der Temperatur entspricht, die im Weltenraume herrscht, wenn sich kein Einfluß irgend eines Him­melstörpers sehr geltend macht. Dieser Kältetod mag einmal der Endzustand werden, in den in vielen Jahrmillionen unser Sonnensystem zurück­fallen muß. Woher ist aber die Wärme in die Welt gekommen?

Dr. G. J.