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ficht des Herrn schreckten sie ab. Man hörte nichts als das rasche Athmen der Steigenden, das Knicken der Aeste, das Rauschen des Laubes.

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Bellamy's Parabel

von dem Wallerbecken.

( Aus dem Roman Equality".)

( Schluß.)

Nun waren sie oben, das Buschwerk that sich von ein­ander da lag der grüne Plan, sonnbeglänzt, in unberührter Schönheit; die Quelle murmelte, tausend Blumen blühten, Waldvögel faßen umber, aber sie flatterten auf vor dem Nahen wolke schien ihre Weisheit Leere. Und das Volk schmähte fie und Und es traf ein, wie die Wahrsager gefagt hatten, denn dem der Tritte. Kein Mensch zu sehen. Alles still, einsam, ein Bolte schien ihre Weisheit Leere. Und das Volk schmähte sie und wunderbarer Friede über dem kleinen Platz. Wenn sie ent- sprach:" Scheert Euch, Ihr Kohlköpfe! Wollt Ihr uns verspotten? Erzeugt denn Ueberfluß Hunger? Ist der Mangel aus dem Ueber­fluß geboren?"

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flohen wäre! Ein erlösender Seufzer wollte sich über Milde's Lippen drängen aber da ragte die Felswand empor, und mitten drin gähnte die Höhle, dunkel, geheimnißvoll, der Ein­gang halb verborgen von blühendem Rosengefträuch und rantendem Grün.

Der Staatsanwalt hob den Finger:" Dort hinein, Leute sucht!"

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Aha!"

Sie stampfen durchs Gras, sie treten die Blumen nieder, fie reißen den blühenden Vorhang ungeftüm zur Seite und brängen vorwärts. Niemand zu sehen; tiefe Dämmerung er füllt den Innenraum, nach der warmen Himmelsluft draußen Schaurige Kühle. Leise fallen Tropfen von der Decke.

Der dicke Lippi streicht ein Zündholz an und bringt einen alten Kerzenstummel zum Vorschein:" Mer müssen Licht an fänken, hän hat sech verstoch."

Halb geblendet tappen sie umher. Der unsichere Schein fällt auf die Höhlenwände, auf den großen Stein in der Mitte, der fast die Gestalt eines Tisches hat, auf die lange Sandstein­bank an der einen Seite. Da liegen ein paar zerfette Decken, eine Schütte Stroh, Reisig, ein alter Reffel, ein umgestürzter Korb und wenige Kleidungsstücke. Die Suchenden fahren drauf los und reißen alles auseinander. Hoch, was ist das?! Ein Wimmern!

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Und als die Kapitalisten sahen, daß das Volk noch murrte und nicht Gehör geben wollte den Wahrfagern, und weil sie auch fürch­teten, daß sie zu dem Becken kommen fönnten und mit Gewalt das Waffer nehmen, schickten sie zu ihnen heilige Männer( aber es waren falsche Priester), welche zu dem Bolke sprachen, daß es ruhig sein sollte und nicht die Kapitalisten stören, weil es durftete. Und die heiligen Männer, die faliche Priester waren, verkündeten dem Volke, und daß, wenn sie es in Geduld tragen würden und sich nicht nach daß dieses Elend ihnen von Gott gesandt sei zum Heile ihrer Seele dem Wasser der Kapitalisten gelüften ließen, daß sie dann nach ihrem Tode in ein Land tamen, wo feine Rapitalisten lebten, und wo Wasser wäre im Ueberfluß.

Indessen es gab da auch einige wahre Propheten Gottes und diese erbarmeten sich des Volkes und sie wollten nicht für die Kapitalisten predigen, sondern sprachen entschloffen gegen fie.

Als nun die Kapitalisten saben, daß das Volk noch murrte und nicht still sein wollte, weder nach den Worten der Wahrsager noch der falschen Priester, so gingen sie selbst ins Volt hinaus und legten ihre Fingerspizen in das überfließende Wasser des Beckens und neßten fie und spritzten die Tropfen in das Bolt hinein, welches sich das Becken herumdrängte. Und der Name dieser Wassertropfen hieß Wohlthätigkeit und hatte bitteren Geschmack. durch die Worte der Wahrsager, noch der heiligen Männer, noch Und als die Kapitalisten auch jetzt wieder sahen, daß weder durch die Tropfen, welche Wohlthätigkeit genannt wurden, das Volk zur Ruhe gebracht werden konnte, sondern immer mehr in Wuth Dumpf hallt es wieder, unheimlich verlängert, ein über- gerieth und an das Becken drängte, gleich als ob es dasselbe mit natürlicher Klageton; von abergläubischem Entfeßen gepackt Gewalt stürmen wollte, da hielten sie Rath untereinander und drängen sich die Männer auf einen Haufen. Milde steht sandten heimlich Leute aus unter das Volt; und die Boten suchten allein, auch er bebt, und die Hand, die in den entferntesten die Stärksten und die Geschicktesten im Kriege unter allem Volke dunkelsten Winkel weist, zittert. aus und zogen sie bei seite und sprachen schlau zu ihnen also: Kommt doch! Warum knüpft Ihr nicht Euer Loos an das der ein Kapitalisten. Wenn Ihr dafür sorgen wollt, daß niemand in das Becken einbreche, dann sollt Ihr Ueberfluß haben an Wasser, daß Ihr und Eure Kinder nicht umfommt."

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Entschlossen hebt der Gendarm seine Leuchte vielstimmiger Ausschrei, donnernd geben ihn die Felsen zurück. Dort dort hinter dem Vorsprung, dicht an die Wand geschmiegt, fauert eine Gestalt, eine Weibsperson, bewegungs­los, starr, selbst wie Stein!

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Verdutzt stehen die Männer, sie starren auf die zusammen, gekrümmte Gestalt; mit einem Schritt steht der Staatsanwalt neben ihr und legt die Hand auf ihre Schulter.

" Ich verhafte Sie im Namen des Gesetzes!" Kein Laut zur Antwort, ohne Regung hockt das seltsame Wesen am Boden.

Barbara Holzer, stehen Sie auf, Sie sind verdächtig des Mordes an Lorenz Pfalzel, dem Sohn des Simeon Pfalzel zu Ehrang ."

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Wat wat de Barbe- dat Barbara Holzer de Magd vom Pfalzelbauer- es et menschenmielich? Jesses Maria, e su wat!" Erregtes Murmeln, das sich bis zu brausendem Getöse steigert, erfüllt den Raum." Packt se, packt fe, se es verdächtig!"

Und die Starken und die im Kriege wohl Geschickten lauschten auf diese Worte und ließen sich überreden, denn ihr Durst zwang fie. Und sie tamen zu den Kapitalisten und dienten ihnen. Und Rüttel und Schwerter wurden in ihre Hand gegeben und sie waren die Schutzgarde und wiesen das Volt, wenn es zum Becken an­drängte, zurück.

denn die Kapitalisten hatten das Waffer zu Springbrunnen und Fisch­Indeß nach langer Zeit, da war das Waffer im Becken gesunken, teichen benutzt; und sie badeten darin, sie, ihre Frauen und Kinder und vergendeten das Wasser zu ihrer Luft.

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Und als die Rapitalisten sahen, daß das Becken leer war, Sprachen fie: Die Krisis ist beendet" und sandten aus und warben das Bolt an, um wieder neues Wasser zur Füllung heranzubringen. Und für das Wasser, das das Volk zum Becken brachte, erhielt es welches die Kapitalisten aus dem Becken entnahmen, um es dem wiederum für jeden Eimer einen Schilling, aber für das Wasser, Bolte abzugeben, erhielten sie zwei Schillinge, auf daß sie zu ihrem Profite tämen.

Das Weib am Boden ist wie taub. Derbe Fäuste reißen und nach einer Zeit floß das Becken wiederum über wie vorher, die Unglückliche empor, man zerrt fie, man stößt sie zur Höhle und dann als viele Mal das Volt das Becken bis zum Ueberfließen hinaus da steht sie, im zerlumpten Friesrock, das grobe gefüllt und gedürftet hatte, bis das Wasser wiederum von den Hemd mit Blut besprißt, die Haare verwildert; am Wirbel Kapitalisten vergeudet war, geschah es, daß in dem Lande Männer ist ihr ein Busch ausgerauft. Sie steht und hat die Augen aufstacheln. Und sie sprachen zum Volt und redeten ihm zu, daß aufstanden, die sich Agitatoren nannten, denn sie wollten das Volk auf den Boden geheftet, ihr Gesicht ist fahler wie das des es sich organisire, denn dann würde es nicht mehr der Knecht Todten. Die Rechte hängt ihr schlaff herunter, mit der der Kapitalisten fürderhin zu sein brauchen, noch dürsten Linken hält sie ein Bündel Lumpen an sich gepreßt, drin müssen nach Waffer. Und in den Augen der Kapitalisten regt sich ihr Kind und weint. Scheu weichen die Leute waren die Agitatoren verruchte Burschen und sie hätten sie gerne von ihr zurück; der Lippi knotet ein paar Halstücher zu- ans Kreuz geschlagen, aber sie wagten es nicht aus Furcht vor dem sammen, um ihr die Hände zu binden. Willenlos läßt sie es Bolte. Und die Worte der Agitatoren, die sie zum Volte redeten, geschehen; nur einmal hat sie den Blick gehoben, ein herz­waren folgendermaßen: zerreißender Ausdruck ist über ihr Gesicht geglitten, als man das Kind von ihrer Brust genommen. Einer der Männer trägt jetzt das Bündel. Der hat auch ein Kind daheim, ein fleines, hilfloses Wesen wie dieses; es jammert ihn, er hält das Bündel forglich im Arm. Milde hat jenen einen ver zweifelten, angstvollen Blick aufgefangen, mit dem die Mutter nach ihrem Kinde schaut; er läßt den Mann neben Barbara treten. Und nun gehen sie, die Verbrecherin in der Mitte, die Hände sind ihr auf dem Rücken zusammengeschnürt; hinter­brein marschiert der Lippi mit gezogenem Säbel.

Die Büsche schlagen wieder zusammen, weit dahinten bleibt der sonnige Nasenflect. ( Fortsetzung folgt).

täuschen lassen und zu Deinen Schaden glauben das, was nicht Thörichtes Bolt, wie lange willst Du Dich durch eine Lüge wirklich ist. Denn sebet da, all diese Dinge, die Euch von den Kapitalisten und den Wahrsagern erzählt wurden, sind schlau aus gedachte Fabeln, und ebenso haben die heiligen Männer, welche fagten, es sei der Wille Gottes, daß Ihr immer arm, elend und verschmachtend leben solltet, Gott gelästert und find Lügner, über die er schweres Gericht halten wird, wenn er auch allen übrigen vergiebt. Wie geschieht es, daß Ihr nicht zu dem Wasser in dem und warum habt Ihr kein Geld? Ist es nicht darum, weil Ihr Becken kommt? Ist es nicht darum, weil Ihr kein Geld habt? bringt, welches der Markt ist, aber zwei Schillinge geben nur einen Schilling empfangt für jeden Eimer, den Ihr zum Becken müßt für jeden Eimer, den Ihr herausnehmt, so daß die