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und gescherzt hatten, ward als zertrümmertes Brack von den mächtig rollenden Wogen umhergeworfen.
Käthe war noch immer nicht da, als Pete nach Sulby zurückkam. Die Aufregung ihretwegen ward aber einstweilen von dem Lärm übertäubt, den Cäsar in seiner Not anstellte. Im Dunkeln oben auf dem Misthaufen stehend, schrie er mit Donnerstimme nach der Thür der Milchkamnier hin: das Mühlrad ginge wie ein Streifel herum ob denn niemand da wäre, der es einstellen könnte? Das Dach des Pferdeftalles sei fortgeblasen, und die Mähre würde sich noch in Stücke zerreißen in dem brüllenden Höllenschlund; es solle doch jemand kommen und die Thür aufsprengen. Das Strohdach des Kuhstalles flapperte immerfort auf und nieder wäre denn fein Mensch da, ihm zu helfen? Mit einemt Frauenzimmer allein( Nancy Joe) könne er nicht die Leiter anlegen und einen Stein darauf wälzen. D
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Wer ruhig genug dazu war, stellte Vermutungen an; Grannie konnte nichts als Aechzen, Nancy jammerte ebenfalls. Die übrigen waren mit ihren eignen Nöten beschäftigt. Die blinde Hanne brach in Klagen über ihr Leiden aus.
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der über dem Feuerherd hing, schwang und schlug gegen die Wand wie ein Bendel. Mitten in diesem trostlosen Durch einander schlief der blödsinnige Knabe ruhig weiter auf seinent Strohsack, und der Mond schien durch die vom Sturm ge peitschten und zerfekten Wolfen auf ihn herab. Die Nacht verging und die Gesellschaft in der Küche lauschte lange; manchmal klang es wie Stimmen, die im Winde ächzten; doch Pete kam nicht zurück. Dann fingen sie wieder an zu klagen, laut zu beten und ihre geheimen Sünden ohne Scheu zu bekennen. ( Fortsetzung folgt.)
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( Schluß.)
Erst als Cäsar befriedigt worden war, stellte sich die nötige Ruhe her, damit man von Käthe sprechen konnte. ,, Bei Claughbane erfuhr ich, welchen Rückweg sie eingeschlagen Man mag darüber Klagen, daß diesem Museum nach außen die hat," berichtete Pete, und konnte sie dann bis zum Kuchen- Einheitlichkeit fehle, daß es nicht ein einziges Gebäude sei, ein großbäcker verfolgen. Sie kann nicht mehr weit sein aber wo artiges, alles umfassende Gebäude, in dem man der Reihe nach alles ist sie?" besichtigen, mit möglichst wenig Mühe einen Ueberblick über die Sammlung sich verschaffen könne, man mag es bedauern, daß eine Stuppel fehle, von der man den Inhalt fast mit einem Blicke beſehen kann. Aber es würde ein Bau dieser Art sicherlich nicht dem Inhalt des Museums entsprechen. Dieses Museum, das die Zeugnisse deutscher Kulturgeschichte, deutschen Gewerbes und deutscher Wissenschaft von den Beiten der Steingeit bis in die des Baues der Eisenbahn enthält, dieses Museum, das alle Jahrhunderte deutscher Geschichte und alle Erscheinungsformen deutschen Lebens, von der Thätigkeit des Kriegers bis zu der des Alchimisten illustriert, dieses Museum durfte nicht beherbergt werden von einem großen Gebäude in einheitlicher Architektur. Gerade die Mannigfaltigkeit der Stile, gerade die Abwechselung in Größe und Umfang der Gebäude, die abwechselnde Gestalt seiner Fassaden, entspricht vollständig dem Jnhalte dieser Gebäude.
hr alle könnt wenigstens sehen," heulte sie,„ ich aber weiß nicht einmal, was für Unheil mich befällt." Still, Frau, still!" raunte ihr Pete zu. Es geht uns allen wie Euch, unser halbes Leben lang. In der Nacht sind wir alle blind."
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Mitten in dem Wirrwarr klopfte es an der Thür und Bete wollte nach der Vorhalle stürzen.
" Halt!" schrie Cäsar. Niemand darf heute nacht mehr herein, außer das Mädchen selbst. Noch ein Windstoß wie der letzte, und er nimmt das Dach des Hauses mit fort." Wer ist da?" rief er durch die geschlossene Thür der Vorhalle. Als Antwort fam ein Klagegeftöhn, wie das Heulen
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des Windes.
Es war die alte Joney aus der Schlucht. Wir stecken hier schon so eng bei einander wie die Heringe in einem Faß wir können Dich nicht hereinTassen."
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Sie wollte auch gar nicht herein. Aber ihr Dach war in Gefahr, weggerissen zu werden, ihr halbes Haus war zertrümmert, und sie konnte ihren blödsinnigen Sohn nicht aus dem Bette bringen. Er würde zu Grunde gehen würde sterben und wäre doch das einzige, was ihr von der ganzen Familie geblieben sei. Ob denn der Meister nicht tommen wollte, um ihn zu retten?
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,, Unmöglich!" freischte Cäsar. Wir vermissen selbst eins von den unsren in dieser furchtbaren Nacht, Joney; der Herr wird seine Kinder in Schutz nehmen."
Meinte er Räthe? Sie hatte sie oben in der Schlucht gesehen.
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Laßt mich zur Thüre hin!" rief Pete.
Aber das Haus stürzt zusammen," schrie Cäsar. ,, Laßt es stürzen," sagte Pete.
Pete schloß die Thüre rasch wieder hinter sich zu; hörte den Wind durch die Vorhalle pfeifen.
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Wann sahst Du sie, Joney, und wo?" fragte Petes Stimme und Joney antwortete:
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Als sie diesen Abend beim Ausbruch des Sturmes an meinem Hause vorbeiging." Ich will mit Dir gehen vorwärts!" sagte Pete, und Grannie rief ihm vom Schenktisch aus zu: Ziehe doch Cäsars Ueberrock an!"
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" Ich habe schon genug Segel aufgehißt bei dem Wind, Mutter," schrie Bete zurück; dann saufte der Sturm noch einmal durch die Borhalle, und Cäsar fam allein wieder in die Küche.
Betes Wunde schmerzte sehr, er drückte aber die Hand auf die Stelle und arbeitete sich die Felsschicht hinauf, Joney hinter sich herziehend. Sie erreichten endlich ihr Haus. Die eine Hälfte des Strohdachs lag auf der andern, die Sparren ragten so bloß wie die Rippen eines Brads in die Luft. Die Haferfuchenpfanne klapperte auf den Latten; von dem Mehlfaß in der Ede war der Deckel fort, und das Mehl wirbelte umher wie Wasser aus einem Springbrunnen; das Schüsselbrett war von der Wand abgerissen, das irdene Geschirr lag zerbrochen auf dem Fußboden; der eiserne Haken,
Es mag ja gefagt werden, daß das ein reiner Zufall sei, daß so viele verschiedene Kräfte an diesen Banten mitgewirkt haben, daß Altes aus verschiedenen Zeiten übernommen und Neues je nach und Förderer errichtet wurde. Wir sind nicht dieser Meinung. Daß Vorhandensein der Mittel und der künstlerischen Ideale der Leiter
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diese falsch wäre, geht schon daraus hervor, daß das bayrische National Museum in München, das ganz neu von einem einzigen Baumeister Baumeister errichtet wurde, den Gedanken der Mannigfaltigkeit des Stiles auch durchgeführt hat. Auch der Plan, den der Berliner Stadtbaumeister Hoffmann für das Branden burgische Provinzial- Museum erdachte, geht von dem Gedanken aus, daß ein historisches Museum auch in seiner äußeren Architektur den Eindruck der Einheitlichkeit opfern sollte, um die Mannigfaltigkeit der verschiedenen Bau- Epochen unsrer Geschichte, soweit es eben möglich sei, wiederspiegeln zu lassen. Führt man einen Fremden durch Nürn berg, zeigt man ihm das Germanische Museum, so wird er sicherlich teinen Widerspruch erheben gegen die Art des Banes, er wird wahrs scheinlich finden, daß er ebenso sein muß, wie er ist, daß er gar nicht anders sein tönnte.
So sehr man von dem Bau befriedigt ist, noch viel mehr wird man es von dem Inhalt sein. Sicherlich wird der Kenner deutscher Kulturgeschichte vieles vermissen; sicherlich wird er vieles wiffen, was eigentlich in dieses Museum auch hineingehörte. Er wird bedauernd darauf aufmerksam machen, daß so manches wertvolle Stück, das nirgends besser aufgehoben werden könnte als in dem glänzenden Schrein des Germanischen Museums, im Auslande ruht oder in den Händen privater Sammler verborgen bleibt den Blicken derer, die so wertvolle Stücke selbst nicht bezahlen konnten.
Vieles wissen wir und andre, was wohl heute noch fäuflich wäre, was aber bei den beschränkten Mitteln des Museums für dasselbe nicht erworben werden kann. Das Deutsche Reich ist zwar ein sehr wenig übrig. Es hat noch lange nicht gut gemacht, was ſeine mächtiger Staat, aber für die Kulturaufgaben hat es bekanntlich Borgänger an dem Schöpfer des Germanischen Museums gesündigt hatten. Heute noch ist die Summe, die für die Zwecke der im besten Sinne des Wortes nationalen Anstalt aufgewandt werden, eine außerordentlich geringe. Es gehört sicherlich nicht zu der angenehmsten Thätigkeit der Leiter des Museums, daß sie fast alljährlich den Bettelsack schwingen müssen für das große Unternehmen, das ihrer Fürsorge Anstalt in so reichlicher Weise unterstützt würde, daß alles, was zur anvertraut ist. Es würde Deutschlands Ehre entsprechen, wenn diefe Kenntnis deutscher Kulturgeschichte dient, erworben werden könnte, daß das Museum nicht so oft hinter Angeboten von ausländischen Museen und von Privatsammlern zurückſtehen müßte.
Fehlt nun auch dem Sachkundigen vieles, was er sucht und zu finden erwartet, so wird doch immer der erste Besuch den Eindruck ber Massenhaftigkeit der gesammelten Schäße aufdrängen. Es ist unmöglich, in dem engen Rahmen dieser Stizze ein Bild auch mir des Hauptsächlichsten, was das Museum birgt, vorzuführen; bloß Beis der großartigsten derartigen Anstalten ist, die überhaupt bestehen. spiele tönnen angeführt werden, die zeigen, daß dieses Museum eine Es giebt faum jemand, der specielle Studien über die Vergangenheit seines Berufes treibt, der nicht mit Nugen das Museum be