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Nach einer raschen Mahlzeit bei Champeaux, wo ihm die Vergletscherung frei geworden war. Gegen die Annahme von Inter­große Freude widerfuhr, die pessimistischen Klagen von Moser glacialzeiten wendet sich nun neuerdings ein bedeutender Geologe, und sogar von Pillerault zu hören, die einen neuen Absturz Eiszeit"( Neues Jahrb. f. Mineralogie, Bd. XVI). Auch Wilhelm E. Geiniz, in seiner Abhandlung Die Einheitlichkeit der quartären der Kurse voraussagten, stand Saccard schon um halb ein Uhr Wolff tritt jetzt in einem Artikel Zur Kritik der Interglacial­auf dem Börsenplatz. Er wollte, wie er sich ausdrückte, die Sypothese"(" Naturw. Wochenschr" Nr. 26), zum Teil auf Geinis Leute herankommen sehen. fußend, dafür ein, daß es nur eine Eiszeit gegeben habe und daß Die Hige war drückend, glühende Sonnenstrahlen fielen sich während derselben nie das Eis auf den Norden zurückgezogen senkrecht herab, daß die Stufen weiß schimmerten und ihre habe, um alsdann wieder bis an die deutschen Mittelgebirge und zurückgestrahlte Wärme die Säulenhalle mit dumpfer Back- nach England vorzurücken. Schon Holst hatte für Schweden nach­ofenhize anfüllte; die leeren Stühle knisterten unter diesen gewiesen, daß hier nur einmal eine Vergletscherung stattgefunden fengenden Flammen, die Spekulanten standen lieber umher habe. Die Schichten, die man in jenem Lande für interglaciale Ab­und suchten die schmalen Schattenstreifen hinter den Säulen lagerungen angesehen habe, tönnten nicht als solche betrachtet werden. auf. Unter einem Baume sah er Busch und die Méchain also sicher nicht auf das schwedische Tiefland erstreckt, von einem Die Zurückwanderung der Gletscher während der Eiszeit hat sich stehen, die bei seinem Anblick eifrig miteinander sprachen; Rüdzug bis zu dem nordischen Centrum kann darum rst recht nicht es fam ihm sogar vor, als ob beide auf dem Punkte wären, die Rede sein. Nun waren die Ausführungen Holft's insofern nicht ihn anzureden, und dann sich eines Besseren befannen: sollten ganz beweisend, als die Gletschermassen bei ihrem Vorrücken auf diese etwas wissen, diese niedrigen Lumpensammler, die stets schwedischem Boden überhaupt wenig Material ablagerten, vielmehr auf der Suche nach den in die Gosse gefallenen Werten waren? solches von ihm wegnahmen, um es im Süden erst wieder abzusetzen. Einen Augenblick empfand er einen Schauder. Aber zugleich von älteren Moränen- und Interglacialablagerungen würde in rief ihn eine Stimme, und er erkannte auf einer Bank Schiveden sowieso wenig zu finden sein, auch wenn es Interglacial­zeiten wirklich gegeben hätte. Die Annahme, daß mehrere Eis­Maugendre und den Hauptmann Chave, die mit einander zeiten direkt hintereinander erfolgten, und zwar in Europa in immer stritten; der erstere nämlich war jetzt voll Spott und Hohn derselben Ausdehnung der Bergletscherung wie in Nordamerika , ist für das jämmerliche kleine Spiel des Hauptmanns, für diesen an und für sich unwahrscheinlich. Es läßt sich nicht denken, daß einen Louisdor, den der Hauptmann bar gewann, wie nach irgend eine Ursache sei es welche sie immer wolle eine so einer Reihe erbitterter Partien Piquet im Dunkel eines Kaffee- symmetrische Vereisung dreimal oder gar noch mehr Male hervor hauses der Provinz. Konnte er denn heute nicht eine be- gebracht habe. Eine solche Regelmäßigkeit sind wir bei klimatischen deutende Operation mit sicheren Erfolge wagen? War die Erscheinungen in der Natur nicht gewohut. Nun lassen sich allerdings Baisse nicht gewiß, so strahlend klar wie die Sonne? Und er die Ablagerungen, die sich zwischen zwei durch Vergletscherung ent­rief Saccard zum Zeugen auf: Nicht wahr, die Baisse würde nicht wegmachen. Wie sind sie aber zu erklären? Wenn ein Schiff standenen Schichten befinden und die organische Ueberrefte enthalten, weiter gehen? Er selbst war in der Baisse start engagiert fintt," sagt Wolff, so hebt es wohl noch einmal den Bug mächtig und seiner Sache so sicher, daß er sein Vermögen hineingeſtedt empor, holt noch einmal gewaltig nach einer Seite über, ehe die hätte. Diese direkte Anfrage beantwortete Saccard mit Lächeln Fluten es ganz hinabdrücken, aber es taucht nicht in ganzer Breite und unbestimmtem Kopfschütteln; er empfand aber stille Neue wieder auf. Sollten nicht auch die als selbständig angesehenen darüber, daß er diesen armen Mann nicht warnte, den er einst jüngeren Vereisungen nur lokale Uebergriffe der durch eine viel­so arbeitsam und mit so flarem Kopfe gekannt hatte, als er gestaltige Kontinentalsenkung der Auflösung entgegengebrachten einen noch mit Zelttuch handelte. Aber er hatte fich völliges großen Eiszeit sein?" Schweigen vorgenommen und besaß die kalte Rüdsichtslojig- barin zu suchen sei, daß die Länder, welche sich später mit Binneneis feit des Spielers, der das Glück nicht stören will.

In diesem Augenblick wurde seine Aufmerksamkeit ab­gelenkt. Der Wagen der Baronin Sandorff fuhr vorbei; er blickte ihm nach und sah ihn diesmal in der Rue de la Banque halten. Plötzlich fiel ihm der Boron Sandorff, der östreichische Botschaftsrat ein. Die Baronin wußte ficher etwas, fie würde durch irgend eine weibliche Ungeschicklichkeit alles verderben. Schon war er über die Straße geschritten und schlich um den Wagen herum, der unbeweglich, stumm und wie abgestorben da hielt, und dessen Kutscher steif auf dem Bock saß. Indessen wurde eines der Fenster herabgelassen, er zog den Hut und trat höflich heran.

Nun, Herr Saccard, immer noch Baisse?" Er glaubte, daß dies eine Falle wäre. ,, Natürlich, gnädige Frau."

( Fortsehung folgt.)

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zurückgedrängt

Geinik ist nämlich der Meinung, daß die Ursache der Eisperiode bedecken sollten, sich hoben. Durch die hohe Meereslage erhielten sie an und für sich ein faltes Klima, die Kälte wurde aber erhöht, da die Nordsee , überhaupt ein großes Stück des Atlantischen Oceans die tiefe Shetland- Rinne etwa ausgenommen und dadurch der Golfstrom abgehalten wurde. Daß in der Früh­zeit des Diluviums große Gebirgsbewegungen stattgefunden haben, dafür giebt es mehrfache geologische Zeugnisse in Nordamerika wie in Europa . Hob sich das Land, so stellte sich also die Vergletscherung ein; als es sich dann wieder sentte, schmolz das Eis nach und nach, die Eiszeit war vorüber. Auch nach dieser Annahme über die Ur fache der Eiszeit ist es unwahrscheinlich, daß mehrere Bergletsche­rungen hintereinander stattgefunden hätten. Dagegen ist es ganz begreiflich, daß das Eis sowohl bei seinem Vorrücken, wie bei seinem Abschmelzen, als auch ferner bei seiner langen Stillstandslage nicht immer genau dieselbe Grenzlinie innegehalten hat. Ein Jahr konnte verhältnismäßig warm sein, dann wurde ein Stück Boden am Süd­rande des Binneneises von seiner Vergletscherung befreit, ein andres Jahr war dagegen wieder fühler. Alsdann rückte das Eis wieder ein Stück füdwärts und überzog von neuem den Boden, der eisfrei geworden war. Vielleicht gab es auch längere Perioden, fo ivie wir sie von den Alpengletschern und dem grönländischen Binneneis fennen, Perioden, die vielleicht Jahrhunderte umfaßten und während Während derer gewisse Schwankungen der Eisgrenze vorkamen.

Naturwiffenfchaftliche Ueberlicht. diefer Zeit konnte sich auf einem eisfrei gewordenen, mit Moränen­

Bon Curt Grottewig.

schutt bedeckten Boden eine reiche Flora und Fauna entivickeln, die natürlich beim Wiedervorrücken des Eises begraben wurde.

haben, aber man schreibt doch der mittleren eine weit größere Aus­dehnung zu als der älteren und der jüngeren. Die mittlere war eben die eigentliche, ohne Zweifel Jahrtausende anhaltende Eiszeit, während die ältere und die jüngere nur die Oscillationen umfassen, welche das Binneneis überall bei seinem Vordringen und gegen das Ende der Eiszeit bei seinem Rückzuge durchmachte. Man hat übrigens früher viele Eisbildungen für interglacial angesehen, die heute niemand mehr als solche gelten lassen will. So hat man Schichten von Thon und Feinsand zivischen Geschiebebänken ge= funden, Schichten, die nur durch Ablagerung im Wasser entstanden fein tönnen. Allein es ist nachgewiesen, daß sich auch unter und im Gletschereis solche Schichten bilden können.

Die Es giebt auf jedem Wissensgebiete einige oder auch nur einen sogenannten interglacialen Ablagerungen erklären sich demnach schon Hauptstoff, der im Brennpunkte des Interesses steht. Alle Forschung aus den ganz geringfügigen Grenzberschiebungen des Binneneises scheint sich um ihn zu konzentrieren und immer auf ihn zurückwährend seines Vorrückens und während seines Rückzuges. In autommen. Es giebt immer etwas Neues von ihm zu erzählen. Norddeutschland und Dänemark will man drei Eiszeiten beobachtet In der Geschichte unsrer Erde ist dieser Hauptstoff die Eisperiode. Daß die Wissenschaft sich so eifrig gerade mit ihr beschäftigt, mag ja allerdings zum Teil daran liegen, daß die Länder, in denen die geologische Wissenschaft, die Naturwissenschaft überhaupt blüht, in ihrem Grundstod von dem Gesteinsmaterial jener Periode gebildet werden. Wir siken mitten drin in der Geschiebe- und Moränenmasse der Eiszeit, wir stehen, wohin wir auch blicken, vor ihren Dent­mälern. Allein trotzdem würde, nachdem das Feld einmal ab­gegrast" ist, das Interesse allmählich schwinden, wenn uns diese Erdperiode nicht immer noch verschiedene Rätsel aufgäbe. Es ist noch nicht sicher festgestellt, welches die Ursache der großen Ver­gletscherung der nördlichen Erdhälfte war. Und dann ist hier noch eine andre Frage zu lösen. Das Vorkommen von tierischen und pflanzlichen lebecresten zwischen zwei Moränenschichten hat zu der Ansicht genötigt, daß es mehr als eine Eiszeit gegeben habe. Die meisten Forscher nehmen deren jekt drei an, manche noch ein gut Teil mehr. Das Eis habe sich mehrmals auf sein nordisches Centrum zurückgezogen, um von neuem wieder nach Süden vorzubringen. In diesen Interglacialzeiten", den Zwischenzeiten der Gisperioden, siedelten sich Pflanzen und Tiere auf dem Gebiete an, das von

Wenn man nun Ablagerungen, die eine nordische Flora und Fauna enthalten, ohne Schwierigkeit aus den fleinen Schwankungen der Binneneisgrenze wohl erklären kann, so bereiten doch solche zwischen Glacialschichten gelagerten Fossilien, die von Organismen aus gemäßigtem Klima herstammen, zunächst einige Verlegenheit. Den solche wärmeliebende Wesen konnten doch nur in einem eis freien Lande, das fern von dem Riefengletscher lag, leben. So sollte man wenigstens meinen. Und in diesem Falle müßte es also