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Wenn Unternehmer dafür bestraft werden sollen, daß sie Arbeiter wegen Beteiligung an Koalitionen entlassen, dann muß mindestens auch bestimmt werden, daß Arbeiter zu bestrafen sind, die von ihren Arbeitgebern fordern, daß sie gewisse Arbeiter cutlasjen. Wer jenes verlangt, darf dieses nicht negieren."
fchüchtern foll. Gerade die arbeitende klasse, so verkündet Dr. Frande, die Arbeiter sollten sich wohl hüten, zu diesem Zwede etwas 1 hätte ein besonderes Interesse an der Flottenvermehrung, anderes zu verlangen, als volle Koalitionsfreiheit." denn, wenn durch eine Blockade die Einfuhr der uns Wie muß es in diesen demokratischen Redaktionsföpfen ausnöthigen Rohstoffe unmöglich gemacht werde, so sehen, wenn ihnen solche socialpolitischen Selbstverständlichkeiten, sowie fie unsere Anträge enthalten über die Formulierung einzelner würde die Gewerbethätigkeit im weiten Umfange stillstehen müssen wie sie unsere Anträge enthalten über die Formulierung einzelner Bestimmungen ließe sich ja reden als„ maßlose Demonstrationen" mud 10-12 Millionen Menschen würden plöglich brotlos. erscheinen, während sie in Wirklichkeit ernsthafte und notwendige Die Maßlosigkeit derartiger lebertreibungen kann für die Auf- Reformen darstellen, wie sie in anderen Ländern längst durchgeführt hellung der Flotten- Charlatanerie nur von Nußen sein. Einmal ist find. Mit welchem Maß von Unlogik das demokratische Organ die deutsche Panzerflotte nach dem Zeugnis des Marinejekretärs gegen die Anträge loszicht, beiveist folgender Say: Herrn Tirpitz felbst start genug, um eine Blockade der Nordseehäfen durch offensiven Vorstoß zu durchbrechen. Eine Kriegs gruppierung der Mächte aber, welche die Aufstellung vielfach überlegener gegnerischer Schiffsträfte ermöglichen könnte, so daß die deutsche Nordice- Flotte ohumächtig wäre, ist bei einer auswärtigen Politik, die nicht Tollheit ist, überhaupt ausgeschlossen. Ferner bleiben die belgischen und holländischen Häfen frei für belgileri, die Einfuhr nach Deutschland und schließlich sollte der Dreibund doch noch so viel Stredit befizen, daß mit der Einfuhr über öst reichische und italienische Häfen nach Deutschland gerechnet werden darf. ich Wäre aber auch der blinde Schuß des Herrn Dr. Frande ein Scharfschuß, wären die Gefahren einer Blockade so graufig, wie er fiemalt, um wie viel und soll Flotte werden, damit sie diese & tie Leinienschiffe und Streuzer ſoll dann die
jenen Faktoren zu verbessern. Wenn jegt, nachdem mit großer Selbst verleugnung seitens des Reichstages ein Flottengesetz zu stande gebracht wurde, auf einmal ohne irgendwelche Fühlung mit den Parteien neue Pläne hervortreten und die bisherigen Festschungen in Grund und Boden verurteilen, so muß das aufs aller tiefste verstimmen. Ich will nicht so weit gehen, zu sagen, allmählich überkomme uns eine gewisse Reichsverdrossenheit, man muß diese Gefühle niederkämpfen, so lange es geht. Aber wir im Centrum sind aufs äußerste verstimmt über die Art und Weise, wie bisher die Wünsche des Reichstages behandelt wurden, auf dessen Mitarbeit doch gerechnet werden muß, wenn die Gesetzgebung gedeihlich fortschreiten soll."
Ob die Verstimmung bis zur Marinevorlage anhalten wird?
Vom Spar- Ministerium. Die amtliche Berl. Korrespondenz" Erstlich verlangen unsere Anträge gar nicht die Bestrafung von widmet unserm Leitartikel vom letzten Sonntag und dem darin ver Arbeitgebern, wenn sie Arbeiter wegen der Beteiligung an Koa- öffentlichten Spar- Erlaß des Herrn Thielen eine sehr lange Er litiouen entlassen, sondern sie wenden sich nur gegen das infame widerung. Da die Berl. Korresp." die Echtheit des ErMittel der Schwarzen- Listen Koalition. Und dann wäre doch die lasses bestätigt, so bleibt ihr nur der Versuch übrig, die entsprechende Handlung bei den Arbeitern, welche die gerechtig darin gegebenen Sparjaniteitsvorschriften als möglichst harmlos er feitsliebende Frantf. 3tg." auch geahndet wissen will, nicht die scheinen zu lassen. Die widrigen Thatsachen, die der Erlaß Forderung, Arbeiter zu entlassen, sondern vielmehr die Zumutung, aufdeckt, werden aber dadurch nicht liebenswürdiger, daß die Harmdaß Unternehmer deswegen gesperrt werden, weil sie sich unter losigkeit der Eisenbahnverwaltung ihre ridjichtslose Härte als milde einander koalieren. Wir hätten gar nichts dagegen, wenn auch diese Freundlichkeit empfindet. Die Bediensteten im Reiche Thielen den schwarzen Listen parallele Handlungsweise der Arbeiter unter empfinden anders als die Herren in den Direktionen und im Eiſen
for betube Gally" bag Felul or gravide, ein Bob Hunternehmer bewegen geperut
Gefahr zu beseitigen befähigt ist ermehrt Strafe gestellt würde; wir haben es unterlassen, weil die Arbeiter bahn- Ministerium, deren oberstes Gesetz Sparsamiteit im Dienste der
Dr. Frande einen Krieg ausdentt, in dem Deutschland völlig isoliert gegen einen oder mehrere der großen. Seemächte fämpft, so wäre selbstverständlich nicht mir das Flottengejek, sondern auch der neue Flottenplan, völlig unzureichend, so müßten wir nicht ein drittes und viertes Bauzergeschwader haben, sondern mindestens noch drei und viermal so viel. Aber auch dies könnte wiederum nichts nügen, da die technische Herstellung einer derartigen Flotte ersten Ranges" wenigstens einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen würde, so daß lange zuvor der von den Flottenpolitikern eingebildete Feind eine Gelegenheit zur Brotlosmachung von 10 bis 12 Millionen deutscher Arbeiter und damit zum Ruin Deutschlands ergriffen habe würde.
Endlich sollte sich auch Herr Dr. France auf die bekannte That fache besinnen, daß mit jeder Schiffsvermehrung, die Deutschland unternimmt, jede der Mächte, die uns mit einer Blockade bedrohen könnten, mindestens ebenso bedeutende Mehrrüstungen betreiben würde. Die Blockadegefahr wäre also nach Durchführung der großen Flottenpläne ebenso groß oder ebenso gering, wie sie heute ist.
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gegen Unternehmer deshalb vorzugehen, weil sie einer Stoalition an gehören. Wenn die Frankf. 3tg." aber so peinlich auf formale Gleichheit sieht, so mag sie ja getrost diese unseres Erachtens überflüssige Parallelbeſtimmung hinzufüger.
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Zu der Cylinderdestillen- Debatte im Reichstag schreibt me ein befannter Dichtersmann unter Berufung auf den alten Frhrn. v. Logan, der zur Zeit des dreißigjährigen Krieges die Sitten seiner Ebenso falsch sind die Ausstellungen nur diese beiden Punkte Zeit geißelte, den folgenden Trostspruch: berührt die" Grants. 8tg." an unserem§ 152b, der fordert, daß Stände soll man unterscheiden: saufen soll nicht jedermann; Geldjammlungen, Berteilung von Druckschriften 2c. zu KoalitionsBauern strafe man ums Saufen Saufen steht den zweden nicht als grober Unfug erachtet werden dürfen. Die Edeln an" Frantf. 3tg." findet diese Bestimmung einseitig einmal deshalb, wonach sich die löblichen Behörden noch heute richten.— Tagad randal weil zwar diese Handlungen an sich keinen groben Unfug darstellen, aber durch die Art ihrer Ausübung dazu werden können, zum ander- Begnadigung. Wegen Wahlfälschung zu Gunsten des mal darum, weil die Angelegenheit des groben Unfugs in diese konservativen Kandidaten bei der letzten Reichstagswahl war der Materie überhaupt nicht hineingehört und hier zu Gunsten einer Gemeindevorsteher Weyland in Techno w( Streis Schivelbein) Kategorie von Handlungen eine Ausnahme gemacht wird." zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Dieje Inser Antrag richtet sich bekanntlich namentlich gegen die Strafe ist im Gnadenwege in eine Geldstrafe von 300 M. umgesächsische Praris, die jene Handlungen zu Koalitionszwecken an wandelt worden. sich, in ihrer bloßen Ausübung, als groben Unfug auficht. Glaubt der Justizminister, weim er eine derartige Begnadigung Benu bei Gelegenheit dieser Handlungen außerdem grober lnfig empfiehlt, daß auf solche Weise die Neigung zu Wahlfälschungen ge verübt wird, so bleibt der natürlich auch auf Grund unseres Anzügelt werden kann? bil Sup trages ftrafbar. Die Frankfurter Zeitung " fönnte höchstens den Einwand erheben, daß wir nicht weit genug gegangen Bremen , 23. November. Unsere Genossent stehen mitten in der find und den Großen- Infng- Paragraphen nicht überhaupt aufzuheben Bewegung zu den Bürgerschaftswahlen, die amt kommen Nicht weniger thöricht ist der Hinweis des Herrn Dr. Frande inten. Das war aber in diesem Zusammenhang nicht möglich und den Montag ihren Anfang nehmen und sich auf vier Tage verteilen. auf die großen Vorteile, welche bei Flottenbauten für die Arbeiter so mußten wir uns damit begnügen, wenigstens einigen groben In Bremen regiert das große Kaufmannskapital, von der Verfassung durch Darbietung von mancherlei Arbeitslinjug, der mit dem Groben- llufug- Paragraphen geübt wird, zu be- mit überaus starten politischen Privilegien ausgestattet. Besiegelt gelegenheit entstehen. Gewiß finden zahlreiche Arbeiter auf jeitigen. Das jollte das Blatt doch freudig begrüßen. find diese Privilegien durch das Wahlrecht zur Bürgerschaft. Dieses diese Weise Weise Beschäftigung und die Schiffsbau Jndustrie Man sieht, wie völlig unbegründet die Einwendungen des demo- Wahlrecht, ein echtes Klassenwahlrecht, scheidet die Wähler in acht hat Vorteile von denen die vierte und achte Diese Vorteile schlagen dachte Klasse, sowie so fratischen Organs sind; sie lassen sich nur erklären aus seinem Klassen, aber in größere Nachteile mit, fobald einmal ein Ende der instinktiven Widerwillen gegen eine wirkliche, wertvolle die Orte Vegesack und Bremerhaven auf Grund des allgemeinen gleichen Wahlrechts bisher 64 Bertreter wählten, denen die forcierten Schiffsbauten kommt, und an ein Kriegsschiffbauen ins Koalitionsfreiheit für die Arbeiterschaft.nu Unendliche werten ja vielleicht selbst die phantastischeſten lleberſeclente Liner Zeitung" entgegen. die unter Billigung der Tendenz in Die Beschränkung des Wahlrechts auf diejenigen Staatseinwohner Gin bißchen weiter kommt uns schon die linksfreifinnige Berübrigen lassen mit 86 Vertretern majorisierend gegenüberstanden. nicht denken; wird das fünstlich gesteigerte Tempo in den Schiffs- den Anträgen eine„ geeignete Grundlage" zur Ausgestaltung für das von über 25 Jahren, die unter Aufwand vou 16,50 M. den Bürgereid bauten schließlich einmal vermindert, so haben die Stapitalisten ihre Stoalitionsrecht sicht. leisteten, trifft abermals namentlich die Arbeiter nachteilig und giebt gewaltigen Profite beisammen, während die Arbeiter der ArbeitsMit besonderem Eifer führt das Blatt der blamierten Halb der großkapitalistischen Klasse die Möglichkeit, von den 64 Bertreterlofigkeit und dem Elend verfallen. Aber vor allem sollte doch ein Zuchthäusler die„ National- Zeitung" den Kampf gegen figen eine ganze Anzahl aus ihren Reihen zu besezen. Ein paar Socialpolitiker wie Dr. Frande den Unterschied unfere Anträge, die ihm ein bösartiges Possenspiel" sind, dazu Bahlen beleuchten dies Klassen- Wahliystem. Bisher hatten 17 Wähler zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit bestimmt, behuss der Agitation die Begriffe der Arbeiter über der ersten drei Klassen ebenso viel Wahlrecht wie 297 2ähler kennen. Die Kriegsschiffe mit den fußdicen Panzerplatten und der das Verhältnis, welches zwischen ihnen und den Arbeitgebern durch der vierten Klajje. Nach dem bisherigen Wahlgesetz entfiel gewaltigen Armierung bilden volkswirtschaftlich eine tote das Koalitionsrecht bedingt wird, völlig zu verwirren". Wollten, so in der ersten Klasse( Gelehrte) auf 20,1 Wähler ein Bertreter, mahut das Blatt, die Fraktionen, welche die Regierungsvorlage ver in der 2. Klasse( Kaufmannschaft) auf 20,4 Wähler, in der 3. Klasse Last, die den nationalen Reichtum um nicht einen Dent vermehrt. worfen haben, sich nicht mitschuldig an der socialdemokratischen Aus-( Gewerbekonvent) auf 11 Wähler, in der 4. Klaffe aber nur auf Wenn man nichts will, als Arbeitsgelegenheit schaffen, so könnte nutzung des Triumphs der Partei machen, dann müßten sie diese 308,1 Wähler. Und dazu dürfen die Wähler in den ersten drei man ebenso gut Berge abtragen, um sie alsbald wieder aufschütten Amräge, über deren praktische Aussichtslosigkeit ja kein Wort ver- Klassen obendrein doppelt, nämlich außer in ihrer Klasse noch in der zu lassen; da ist auch Arbeitsgelegenheit, aber keine volkswirtschaftlich loren zu werden brauche, ebenso rückhaltlos vor dem Lande ver 4. Klasse wählen! Wahrlich, ein überaus liberaler" Zustand! wedmäßige und produktive. Wozu noch kommt, daß die Arbeits- urteilen, wie es mit der Regierungsvorlage gefchehen. gelegenheit, die Herr Dr. Frande schaffen will, auf Stosten der übrigen Bisher ist es aber der National- Zeitung" nicht gelungen, das Arbeiterbevölkerung erfolgt. Zwar wünscht er, daß die Wohlhabenden Centrum zu einer eigenen Meinungsäußerung zu provozieren. Auch die Münchener Allgemeine Zeitung " löst nicht das die Kosten für weitere Flottenbauten tragen, aber auch nur unklarſte Schweigen, die dem Centrum die„ unabweisbare Verpflichtung" flar Phantasterei kann ernstlich glauben, daß unsere Bourgeois, welche Phantasterei kann ernstlich glauben, daß unsere Bourgeois, welche macht, eine solche Herausforderung mit den schärfsten ausmacht, die große Flotte urgestüm fordern, bereit wären, die Kesten aus parlamentarischen Mitteln abzuweisen." eigener Tasche aufzubringen. E Dies verlegene Schweigen gehört auch zur Scheidung der Geister.譯
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Eine von den Liberalen vor Jahren mit großsprecherischen Worten in Scene gefeste Bewegung zur Wahlrechts Reform wurde so flan geführt, daß sie kläglich mit der Vermehrung der Mandate der 4, Klasse um 4 Vertreter, von denen die Kaufleute und der Gewerbekonvent je zwei Size abtraten, endete. Es stehen jetzt 82 Privilegierten 68 eigentliche Bolfsvertreter gegenüber. Die Liberalen fühlen ihre Niederlage und sie treten diesmal ohne je de Wahlparole, ohne jede Spur von Programm in den Wahlkampf ein.
Unsere Partei geivann 1896 zwei 1893 verloren gegangene Wahl Bayrische Einflüsse wittert die Kölnische Zeitung " hinter freije zurüd, einen städtischen und einen ländlichen thos der schroffen Ablehnung der Zuchthausvorlage durch das Centrum. In diesem Jahre hat die Socialdemokratie in 17 städtischen und Neichstagsfreifen werde, fo schreibt das Blatt, darauf verwiesen, allen vier ländlichen Kreisen Kandidaten aufgestellt, und es ist daß am Morgen der zweiten Lesung plötzlich der geistliche Nat immerhin Aussicht vorhanden, außer den zwei 1896 zurüdgewonneneit Dr. Schaedler nebst noch einigen echt bajuvarischen, meist Streisen noch den einen oder anderen Kreis, wo sie schon vor drei durch Abwesenheit glänzenden Abgeordneten im Reichstage auf- Jahren den Liberalen dicht auf den Fersen war, zu erobern. Siegt getaucht war und an der entscheidenden Fraktionsfigung teil- sie in drei Streifen, so hat fic, da die Vertreter jedesgenommen hatte. Da diese Herren auf der äußersten oppofitio- mal auf sechs Jahre gewählt werden, in den nächsten drei Jahren nellen Linken stehen und selbst nicht vor dem Gedanken einer fünf Sige der Bürgerschaft innen und wird somit im stande seint, Trennung der bayrischen Ultramontanen von der Centrums selbständige Anträge zu stellen. duti partei zurückschenen, so kann man sich wohl eine Vorstellung davon Unsere Partei ist mit Flugblättern und Bersammlungen in den machen, wie es in der Centrumsfraktion ausgesehen haben muß, in Betracht kommenden Bezirken thätig gewesen und hat den als sie beschloß, das Versprechen des Dr. Lieber über den Haufen Bußtag benutzt, um eine Broschüre in 13 000 Gremplaren zu vers zu werfen und aus dem ausgearbeiteten Entwurfe ein neues ver- breiten. Sie fehrt, unter Hervorhebung der focialdemokratischen schleiertes Bild von Saïs zu machen. Diese Wahrnehmung giebt Programmpunkte, ihre Spizze scharf gegen die großkapitalistische zugleich einen Borgeschmack für das, was wir bei der bevorstehenden Privilegienmizwirtschaft und fordert die Wähler auf, als Vertreter Beratung über die Flottenvermehrung feitens des des Fortschritts zu socialer Ordnung die socialdemokratischen Kandi Centrums zu erwarten haben werden. daten zu wählen.
sadida Das böse Beispiel. 570.201 002 Die„ Birſhewyja wjedonosti", das einflußreiche ruffische Börsenund Handelsorgan, widmen einen Leitauffaz den denti che un Flottenvermehrungs- Plänen und erklären, daß Ruß land . und Frankreich mit zwingender Notwendigkeit dem Beispiele der deutschen Regierung folgen müßten, weil abgesehen von der für das russische Nationalgefühl beleidigenden Thatsache, daß den Russen der Ausgang in das Mittelländische Meer verschlossen ist, beide Mächte im fernen Osten die wichtigsten Lebensintereffen zu vertreten haben..." Für das fontinentale Europa , fährt das genannte Organ weiter fort, tann und darf das Beispiel Deutschlands nicht spurlos vorübergehen und je eher die 311 einer großen Rolle in dem Weltleben berufenen Mächte diesem Beispiel folgen, desto besser ist es für sie. Deutsch : land, welches seit einem halben Jahrhundertiden Militarismus in Europa geschaffen, hat nur den Völkern und zwar besonders deren arbeitenden lassen gegenüber die moralische Verantwortung für die unzählbaren Opfer zu tragen, zu denen es feine Nachbarn verurteilt."
brinho mio
da si Die Scheidung der Geister vollzieht sich anläßlich unserer Koalitionsanträge mit aller wünschens werten Deutlichkeit. Daß die Socialdemokratie allein die Bartei eines wirklichen socialen Fortschritts ist, dafür regnet es wieder einmal Beweise. Wir reden nicht von den Organen, wie der " Post", die gewohnheitsmäßig schwindelt und so auch fiber mifere. Anträge das Blaue vom Himmel herab ligt, ohne irgend einmal daran zu denken, zu widerrufen, wenn ihr die Lügen nachgewiesen find. Das gehört zum Geschäft des geblig- Organs.
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Die Köln . tg." vermutet weiter, das Centrum beabsichtige gelegentlich der Flottenvorlage einen Suhhandelsuersuch mit dem Jefuitengejez zu machen. Das liberale Blatt rechnet bereits mit einer Auflösung beiber Barlamente, des Reichstags und des preußischen Abgeordnetenhauses.
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Von einem Gendarmen erschossen. Aus Lothringen schreibt man uns: Ueber die am Mittwoch in Romba ch erfolgte Nieders ichießung eines italienischen Arbeiters durch einen Gengar seit er=
fährt man die folgenden Einzelheiten. Der etwa 30 Jahre alte, Mit dieser Notwendigkeit niß von allen ernsten Politifern aus Oberitalien gebürtige Arbeiter Stella beabsichtigte, am schon heute gerechnet werden. Es heißt deshalb alle Kräfte recht- Mittwochabend nach seiner Heimat abzureisen, nachdem er sich zeitig zu rühren und schon jetzt mit allem Nachdruck die Partei- während seines Aufenthalts in Lothringen die Summe von etwa Organisation in den Städten wie auf dem Lande, im Westen wie 1000 M. eripart hatte.. Seitens einer Frau, der Stella den Betrag im Often unseres Baterlandes neu zu festigen und zu fördern. von 45 M. für Miete, Sost 2c. schuldete, war jedoch bei der Gen Wir wiederholen daher aufs dringendste unsere Mahnung an alle darmerie Anzeige erstattet worden, weil man vermutete, er wolle Parteifreunde im Lande, sich zusammenzuscharen und die Waffen sich ohne Begleichung seiner Schuld aus Rombach entfernen. Als für einen schweren inneren Stampf bereit zu machen, dessen schließ- Stella aus seiner Wohnung auf die Straße trat, stellte ihn der Stanipe zur Nede. wegen diefer Angelegenheit licher Ausgang für die weitere Entwicklung unseres Baterlandes Gendarm von der größten Tragweite werden wird." Der Jtaliener erklärte, er beabsichtige feineswegs eine Schädigung feiner Logiswirtin und verbat sich energisch das Einschreiten des Beamten. Es entspann sich zwischen den beiden mun ein Wortwechsel, in dessen Verlauf der Gendarm den Arbeiter für verhaftet erklärte und ihm eine Handkette anzulegen versuchte. Es gelang jedoch dem Gefesselten, sich wieder frei zu machen und die Flucht zu ergreifen. Der Gendarm riß hierauf seinen Revolver aus der Tasche und gab, nachdem er dreimal" Halt!" gerufen, mehrere Schüsse auf den Flüchtling ab. Einer davon fehlte, während ein zweiter ins Bein traf und eine dritte Angel den unglüdlichen Staliener von hinten in den Unterleib drang und ihn sofort tot zu Boden strecte. Der Erschossene wollte sich nach der Nückkehr in die Heimat dort in der nächsten Zeit verheiraten. Das Vorgehen des Gendarmen ruft allenthalben Entrüstung hervor.- od mon
Uus tann's gleich fein. Wir sind immer und für alle Fälle ber auch focialreformeriſch- gefärbte Blätter verhüllen nur gerüstet. mühsam hinter wohlvollenden Nebensarten ihr Unbehagen an der Uebrigens weist die Germania " die Behauptungen der Köln . von uns geforderten Gleichberechtigung der Arbeiter. So bemerkt 3tg." scharf zurück. Sie erklärt, daß der Abgeordnete Schädler bie Frankfurter Beitung": beurlaubt ist, seit Monaten weder in Berlin anwesend war, noch Dagegen, daß die Socialdemokratie überhaupt eine solche den Reichstag betreten hat. In der Centrumsfraktion hat es hat... Demonstration unternimmt, möchten wir nichts einwenden, aber hinsichtlich des fraglichen Gesches überhaupt feine Mei auch eine Demonstration muß Mak und Ziel haben, fie nungsverschiedenheiten gegeben und die wissentlich falschen darf nicht so beschaffen sein, daß sie auch bei weitgehendem Angaben des nationalliberalen Storrespondenten follen wohl nur Entgegenkommen Auston erregt. Das aber ist bei dem social- dazu dienen, die Aufmerksamkeit von der Zerfahrenheit der national demokratischen Entwurf der Fall. Gewiß, er enthält vieles Gute, liberalen Partei in dieser Frage abzulenken". mud wir wünschten sehr, daß dies schon Gesetz wäre. So wäre es
die
श्री.
Chronik der Majestätsbeleidigungs- Prozeffe.
1:08
z. B. dringend nötig, den ländlichen Arbeitern das Koalitionsrecht Stimmungen im Centrum. Der ultramontane Abg. Trimborn zu geben, das ihnen noch immer auf Grund vorfündflutlicher Ge- hat in einer Rede zu München- Gladbach ausgeführt, daß in den fetze vorenthalten wird zum Rugen der Großgrundbefizer. Anderer Reihen des Centrums die Stimmung gegenüber denjenigen Faktoren, feits aber ist z. B. der vorgeschlagene§ 107a des Strafgesetzbuches die die Zuchthausvorlage unterbreitet haben, teine rojige ist: ein arger Mißgriff. Neu ist die ganze Sache freilich nicht sind Bir futd fiber die Haltung jener Fattoren sehr mißmutig. Vor der Straflammer des Landgerichts: Tübingen hatte sich Socialdemokratie hat schon früher ähnliche Dinge beantragt. Aber Wir sind tief verstimmt, daß das feierliche Versprechen des Reichs- dieser Tage der 25jährige Pflasterer Christian Hörmann man hätte annehmen tören, daß fie aus der Zuchthausvorlage tanzlers bei der Verabschiedung des Bürgerlichen Gesetzbuches , wegen einer Majestätsbeleidigung zu verantworten. Der Angeklagte und dem, was drum und dran ist, erkannt habe, wie gefährlich es das Verbindungsverbot aufzuheben, immer noch nicht ein- hatte das Kaisermanöver mitgemacht und nach seiner Entlassung mit ist, mit derlei Sachen zu operieren. Es ist freilich schlimm, wenn gelöst ist. Wir betrachten dies als tiefe Kränkung des anderen Reservisten gekneipt. Der ihm feindlich gesinnte Rechens Arbeitgeber Arbeiter entlaffen, weil diese an einer Stoalition fich Reichstages. Auch die Art und Weise, wie die Flottenmacher Jakob Rentschler brachte nun in einer Wirtschaft beteiligten und ein Schutz dagegen ist nötig. Aber wir meinen, frage vertreten wird, ist nicht geeignet, unsere Stellung gegenüber die Rede auf das Aussehen des Kaisers. Mit Bezug auf ein