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Raffeln der Mutter mit den Ofenringen, dann der Lampen- fie im Süden des Ortes auf dem Fleckchen gehaust, das jetzt schimmer, der gegen den schwachen Lichtschein an den Fenster- Andreas Kirkelung besaß. scheiben zu verblassen begann. Und die letzte Ahnung, mit Da hatte es ihnen gehört. Aber das war, ehe die der sie einschliefen, war, daß der Wind sich draußen mit der Rofsäten Vereine gründeten, Fuhrwerk hielten und VorLuke im Torfschuppen herumschlug, und daß sie sich mit Recht fizende wurden und was so alles der Aufschwung des Beeinem sanften und füßen Schlummer hingeben fonnten, da es triebes und der allgemeine Fortschritt der Zeit mit noch nicht Tag war, so lange die Lampe brannte. fich brachte. Damals bestand der Bodenbesitz der Häusler aus fahlen Hügeln mit fauren Löchern, in denen dünne Röhrichtbüschel standen und einander guten Tag fagten. Und fein Häusler fonnte finden, daß etwas dabei herauskam, einen ganzen Tagelohn dranzugeben, um nach Hause zu geben und nach einer lebensmüden Kuh oder einem stöhnenden Ferkel zu sehen, das weder fressen noch abführen konnte, verstopft von Haferspreu und verdorbenen Kartoffeln. Und wie vertraut und liebevoll man auch trotzdem an dem armseligen Erdstück hing, so hatte Jens Schmied doch verkaufen müssen.
Es war gleich Mittag. Es waren wohl die letzten KippTarren, die heraus sollten, ehe man zum Besper zusammengerufen wurde.
Der Aufseher hatte den Stod unter dem Arm und stand und sah auf seine Uhr.
Oben auf dem Abhang stand der Martin vom SchmiedeJens mit einer Flasche warmen Kaffee in einem Tuch für den Vater.
Da kam der Schrei.
Nur einer
und die, die ihm am nächsten standen, sahen Sen Schmiede- Jens unter den Rädern.
Er rollte dort drinnen herum, und zwei Wagen gingen über ihn hinweg. Sie schrien noch lauter, fie, die es sahen, denn nun war es geschehen. Nun war das Unglück mitten unter fie getreten.
Und durch ihre harten Köpfe ging wie Sieb auf Sieb der Begriff von der Not und Wehrlosigkeit des Arbeitslebens.
Und als das elende, arme Volt, das sie waren, standen sie da, zusammengefrochen und sahen, wie der Himmel über ihren Köpfen gesprengt wurde und als ein leeres Papier um ihr nacktes Dasein flatterte.
Und da, da liegt er, zuschanden gefahren, und eben plauderte er mit ihnen. Ja, gewiß, plauderten Anders und Peter mit ihm. Ja, Du mußt es doch wissen, Anders!" Ja, ja, er sagte ja, daß
"
Und hier stand er, hier stand er. Hier liegt seine Schaufel, sieh- und so stand er, so!"
Sie starren ihn an, als hinge alles von seinen finnlosen Gebärden ab.
Ja, wie, wie... Und plötzlich versagen ihre Gehirne, weil die Luft darin zu dünn wird, daß kein Gedanke mehr darin entstehen kann. Es ertönt nur unruhig dort drinnen: Wie, wie, wie, zum Teufel!
Sie stehen dicht um ihn und wollen ihn aufheben. Die Räder sind ihm zwischen den Schenkeln durchgegangen und haben seinen Unterleib zerschmettert, daß ihm die Därme unten heraushängen. Und nach vorn und nach hinten tropft das Blut heraus durch die lehmigen Wollplüschhosen und fließt und träufelt auf die Erde. Und seine Augen sehen die Menschen an.
Wie wenn er arbeitet, wie wenn er ißt, wie wenn er des Morgens kommt. Sieht und sieht.
Als ob er das Ganze verstünde und verstünde, wie hart es für sie ist.
Doch lag in der Familie der starke Bodentrieb, der in iedem bäuerlichen Geschlecht liegt. Der Trieb, der, auch wenn er sich nicht in dem Anspruch auf eigenem Boden ausspricht, Seufzer, eins mit der fruchtbaren Dammerde, mit den vielleicht um so fühlbarer lebt in einem ewigen naturgeborenen Stimmen der Tiere, mit dem sehnsüchtigen Sausen des Windes über den Feldern.
beide im Ort. Anne, die Aeltefte, bei Niels Kroghs, und Jens hatte zwei Kinder hinterlassen, und sie dienten Martin in einem Ausmärkerhofe.
( Fortsetzung folgt.)
Zwei intereffante Dokumente aus den Märztagen 1848.
Wir sind in der Lage, unseren Lesern nachstehend zwei Flugs schriften zu unterbreiten, die in der ersten Hälfte des März vor 60 Jahren verbreitet worden find. Allem Anichein nach find sie von dem bekannten Freiheitskämpfer Karl Heinzen verfaßt, der fich an der Erhebung Heckers in Baden beteiligte und nach feiner Flucht über den Ozean in Louisville und später in Boston den„ Pionier" herausgab. Das erste Blatt lautet wie folgt:
Männer!
Auch für uns hat die Stunde geschlagen. Unsere Brüder in Frankreich haben ihr Joch abgeschüttelt und der lange verachteten Freiheit einen herrlichen Altar errichtet. Diefes
selbe Frankreich , das fchon zweimal die Tyrannen überwunden, schon zweimal die Fürsten Europas erschreckt und ihre Völker aus dem Schlummer zu einem neuen Leben erweckt hat, dieses selbe Frankreich hat es zum dritten Male getan.
Doch endlich wird die Wahrheit triumphieren, und weder für einen berrischen Soldatenkaiser, noch für einen heuchlerischen König der Geldsäcke sollen die Blusenmänner geblutet haben. Nein! Ihr Blut ist die Morgenröte der Befreiungsstunde für alle Völker.
Es gleitet eine Haut über die Ringe des Auges, geht aber wieder hinauf, und erstarrt. Da muß ihn Sören Thommefen Die Männer von 1789 sind aus den Gräbern gestiegen. Möchten so anblicken, daß er die Augen nicht wieder abwenden kann. Er blickt und blidt in diese zwei Augen, die mit einem schredlichen Glanz zu leuchten beginnen, in einem schrecklichen wilden Verstehen. Er beugt sich ganz nach vorn, mit Augenhöhlen, die beinahe springen, die röter und röter werden wie Blut, bis er die Besinnung verliert und schwankend umfällt.
Aber der Verstümmelte liegt noch und eine Haut zieht sich über seine Augen fie find wie schmale weiße Spalten. Dann zuckt er, als ob er sich umwenden wolle und dann ist er fertig.
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Da denken sie an den Jungen, und sie sehen sich um. Da steht er. Ja, da steht er. Mit der Kaffeeflasche für den Vater. Mit der Müße auf, mit den Holzschuhen in einer Jacke, die ihm der Wind um den Körper weht. Und mit Kaffee für den Vater. Ein winzig fleiner Knirps, ein ganz dünner, fleiner Bursche, deffen Sinn und Verstand in diesem Augenblick totgeschlagen worden ist, dessen Herz mit einem Griff eingedrückt worden ist, von einem Schrecken, der unaufhörlich das Gehirn durchkreischt und durchkreischt.
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3.
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Die Witwe der Schmiede- Jens wohnte in dem Gebäude hinter dem Häuschen Niels Kroghs. Früher- aber das war lange vor dem Tode Jens Schmieds gewesen hatten
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fie erfahren, daß ein halbes Jahrhundert nicht vergeblich verfloß, feit die Barbarei verbündeter Tyrannen in jener französischen Nation die Freiheit der Welt zu vernichten glaubte! Möchten fie erfahren, daß es heute feine Völker mehr gibt, die wie einst wir Deutiche es fdmachvoll getan, ihren Unterdrückern ins Feld gegen die Freiheit folgen. Mögen sie uns alle bereit finden, das Schwert zu fassen und es unseren Brüdern in Paris gleich zu tun.
Unsere Fürsten haben ihre Versprechungen und Eide gebrochen, demnach bleibt uns nur eine Rettung vor den übermütigen Gewalts habern und das ist die entschlossene Tat!
Sobald nur die Völker einmal Ernst gemacht, sobald die Unterdrückten die Fanft geballt, da flob diefes feige Herrichergesindel aus seinen Residenzen wie von einem Gespenst verfcheucht. Das hat uns unser mutiges Nachbarbolf zum drittenmal bewiesen. Ihrem Beispiel der Zat wollen auch wir folgen!
Unter der Fabne der Freiheit wollen wir uns zusammenscharen und unseren Bedrückern die legte warnende und drohende Forderung entgegenhalten: Gebt uns die Freiheit, oder wir werden fie nehmen!
Das Volt ist allmächtig, wenn es will und wenn es einig ist. Es wird siegen trotz dem Trug scheinheiliger Pfaffen, trotz dem Widerstreben profitwütiger Geldherren.
Die Schweiz ist frei von der finsteren Jesuitenherrschaft. Sie hat den frechen Zumutungen herrschiüchtiger Großmädte getront. talien fämpft noch mit Glück gegen seine Bedränger. Frankreich hat in wenigen Tagen die Ketten gebrochen, trotz der 100 000 Mann Soldaten und 400 Kanonen. Die Saite war zu