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gerichtlich entschieden. Drittens vergeht faum eine Woche, wo über den Russisch türkischen Krieg und die Stellung des Deliksch, 17. februar. Am 10. Februar wurde hier im nicht auf dem Wochenmarkte verdorbenes oder ungenießbares deutschen Volkes zu demselben" referirte. Nach dem sehr ein- Bürgergarten des Herrn Keil eine Boltsversammlung abge­Fleisch konfiszirt wird. gehenden und klar gehaltenen Vortrage Hörig's nahm die Ver- halten, in welcher Parteigenosse R. W. aus Leipzig über die Effen. Die Leser des Vorwärts" wird es jedenfalls inter- sammlung folgende von dem Redner selber eingebrachte Reso- Tagesordnung: Die projektirte Erhöhung der Tabaksteuer" re­effiren, etwas über den Verlauf der hiesigen Bergarbeiter- lution an: ferirte. Redner wies nach, daß durch die Besteuerung des Ta­bewegung zu erfahren. Nachdem sich bereits ca. 3000 Bergleute Die am 9. Februar 1878 in Belle- Alliance zu Lübeck bats ein großer Theil der Bevölkerung mun dem Genuß des dieser Bewegung angeschlossen, fand am 2. und 3. d. M. behufs tagende, von circa 800 Personen besuchte Volksversammlung Tabats entfagen müsse. Ferner führte Redner aus, daß dadurch Constituirung des Verbandes eine Generalversammlung erklärt: daß das durch die herrschende Krisis schon auf das ein ganzer Industriezweig den Verfall entgegen gehe und Tau­statt. Als die Statuten durchberathen waren, wurde als Vorort Aeußerste bedrückte Volt durch den Krieg im Orient auf das sende von braven Arbeitern auf das Straßenpflaster geworfen des Verbandes Essen, zum Siz der Controlfommission Gel- Schlimmste betroffen wird. Dieselbe mißbilligt daher auf's würden, um das Elend, welches durch die heutige Produktions­senkirchen gewählt. Vor der Statutenberathung wurde die Entschiedenste die gegenwärtige Stellung der Reichsregierung weise hervorgerufen würde, noch zu vergrößern. Es wurde fol­Generaldebatte beschlossen und ergriff zunächst der Führer der in der orientalischen Frage, und erwartet von seinen Vertres gende Resolution eingebracht und von der Versammlung ange­Chriftlich Sozialen, Kaplan Laaf, welcher, wie Hasselmann, tern, daß dieselben im Reichstage männiglich Stellung gegen nommen: Die heutige Voltsversammlung erklärt sich mit dem eingeladen war, gegen den Verband das Wort. Hierauf repli- die diplomatischen Tonangeber in Deutschland nehmen werden." Referate einverstanden und protestirt einstimmig gegen die pro­zirte Hasselmann, welchem es ein Leichtes war, die nichts Die Resolution wurde nach einer kurzen Debatte, an der fich ieftirte Erhöhung der Tabaksteuer, indem durch Annahme dieses jagenden Einwendungen des arbeiterfreundlichen Kaplans" zu Genosse Seier betheiligte, einstimmig angenommen. Unsere Steuerprojekts ein großer Industriezweig, welcher eine halbe widerlegen. Die polizeiliche Ueberwachung geschah durch den Parteiversammlungen nehmen hier einen guten Aufschwung. In Million Menschen beschäftigt, dem Verfall entgegen gebracht wird; Polizeiinspektor Dähne, dem ein Stenograph beigegeben war. Der legten stand der Artikel von Lissagaray im Vorwärts" ja, es läßt sich mit Bestimmtheit behaupten, daß ein Viertel aller Der Redakteur der Tremonia"( ultramontan) in Dortmund , auf der Tagesordnung, und war es der Wunsch mehrerer Ge- im Tabat beschäftigten Arbeiter der Noth und dem Elend preis­Rittweger, welcher ebenfalls eingeladen war, sprach im Laaf- nossen, daß derselbe im Vorwärts" eine eingehendere Be- gegeben werden. Ferner erklärt sich die Versammlung gegen schen Sinne. Schon von Anfang dieser Bewegung an heulen sprechung finden möge, als es bisher geschehen ist. Wie hier diese Steuer, weil durch dieselbe das arbeitende Volk in erster und zetern die liberalen und ultramontanen Zeitungen vor Angst in der Stadt, wird auch auf dem Lande eine rege Agitation Linie hart betroffen werden würde. Die Versammlung ist gegen und Grauen und es scheint fast, als wenn wir in der schärfsten entfaltet. Im Fürstenthum Lübeck ist der Ort Neukirchen ge- jede Steuererhöhung, spricht sich aber auf das Allerentschiedenste Wahlcampagne wären. Ja schlimmer noch, denn bei letterer wonnen, und zahlreiche Einzeichnungen in die Partei haben dort gegen die indirekten Steuern, welche das arbeitende, ohnedem werden nicht einmal solche ellenlange Leid- und andere Artikel stattgefunden. Gleichfalls haben wir im Städtchen Travemünde schwer gedrückte Volt am schwersten treffen, aus. Als einzig gebracht. Obwohl die hiesige Volkszeitung" fast tagtäglich Ar- und im Flecken Moisling zahlreiche Genoffen gefunden, und richtigen Steuermodus erkennt die Versammlung eine progressive titel gegen uns bringt, will sie jetzt nicht müde werden, die christ hoffen wir, daß am Wahltage die Frucht dieser Agitation reifen Einkommensteuer. Ferner wünscht die Versammlung die einstim lich- sozialen Arbeiter von dem Verbande fernzuhalten, und wird. Fr. Meyer. mig angenommene Resolution dem jezigen Vertreter des Bitter­trachtet diesen selbst zu vernichten. Ihr leidet am ewigen Wolfenbüttel , 5. Febr. Sonnabend, den 2. Februar, fand feld- Delitzscher Kreises, Herrn Thilo, nicht zu überweisen, son­Seelenheil Schaden!" faselt sie den christlich- sozialen Arbeitern hierselbst im Schmidt'schen Lokale eine stark besuchte Voltsver- dern beauftragt das Bureau, selbige einem sozialistischen Reichs­vor, wenn Ihr mit den Sozialdemokraten einen Bund macht". fammlung statt, in welcher Reichstagsabgeordneter Brade aus tagsabgeordneten zu übersenden. Wie viel Mal verlieren denn dieselben dies Heil? Bei der leg- Braunschweig referirte. Der erste Punkt der Tagesordnung be- Beih, 4. Februar. Sobald unsere Bierbankphilister und ten Reichstagswahl verloren sie es ja schon, wenn sie für Hassel zog sich auf die Zurückberufung der braunschweigischen Truppen Spießbürger in hiesigen Blättern die Ankündigung einer sozial­mann stimmten, bei der engeren Wahl gaben die Sozialdemo- aus Elsaß Lothringen , es sollte zu diesem Behuf eine Petition demokratischen Volksversammlung lesen, pflegen ihnen gewöhnlich kraten den Ausschlag, daß der christlich- soziale Kandidat einen an den Reichstag gehen. Der Anlaß zur Beschwerde besteht die paar Härchen, welche sie noch besigen, kerzengerade in die Siz im Reichstage erhielt und die Folge würde sein, daß die darin, daß das 92. Infanterie- Regiment zum größten Theil aus Höhe zu steigen. Als nun vergangenen Freitag in den Zeißer christlich- sozialen Wähler alle ihr Seelenheil" verlieren, nicht geborenen Braunschweigern besteht und bereits seit 7 Jahren im Zeitungen eine Boltsversammlung auf Sonnabend den 2. Februar wahr, edle Volkszeitung"? Hätten die Sozialdemokraten bei Elsaß tantonnirt. Brace kam auf die beiderseitigen Nachtheile, im Schüßenhause", einem der größten Lokale unserer Stadt, der engeren Wahl für den Pfaffenkandidaten v. Forcade de Biair der Soldaten sowohl als deren Angehörige zu sprechen, und es angezeigt war, worin die Genossen Rödiger aus Halle und Lange gestimmt, welcher als unentbehrliches Mitglied des Reichstags be- wäre leicht thunlich das genannte Regiment durch ein anderes aus Barmen als Referenten auftreten sollten, da drohte für Zeit zeichnet wurde, dann hätte diese Heuchlergesellschaft nichts einzu- ablösen zu lassen, wofür Redner die Zustimmung des Reichstags wieder einmal der jüngste Tag" hereinzubrechen. Wie groß wenden gehabt. Darüber hat die saubere Bolkszeitung" noch wünscht. Herr Bracke wurde mit Uebermittlung der Betition an war aber der Jubel unserer Ordnungsfreunde" und unser Er­feine Beile gebracht, daß man die Kirchensteuer von den Sozial- den Reichstag beauftragt und forderte die Versammlung auf, die staunen, als Sonnabend Nachmittag in der Zeiger Zeitung" demokraten zurückweisen müsse, aber Geld bringt das Seelen- Petition recht zahlreich zu unterzeichnen. Was den zweiten der Pächter des Schüßenhauses, Herr Kind, anzeigte, daß die heil" nicht in Gefahr. Da die Berichterstatter der Zeitungen Punkt der Tagesordnung anbetrifft, das deutsche Volt und der Versammlung Umstände halber" nicht stattfinden könne. Ach von der Generalversammlung ausgeschlossen waren, so ist anzus orientalische Krieg, so übernahm das Referat ebenfalls Hr. Bracke. was, Kinderei!" dachten hiesige Genossen, das kann doch mit nehmen, daß Rittweger den eine Seite langen und in der Bolts- Bur größten Zufriedenheit aller Anwesenden entledigte er sich dieser Abmeldung nicht stimmen, da Herr Kind einem unserer zeitung" erschienenen Bericht über die Generalversammlung ge- auch dieser Aufgabe, indem er die Eroberungslust Rußlands Genossen schriftlich den Saal zu einer Versammlung versprochen liefert hat und hat derselbe es meisterhaft verstanden, Laaf und trefflich schilderte und darlegte, in welche gefährliche Lage das hat." Aber als wir Abends eine halbe Stunde vor der ange­fich Worte in den Mund zu legen, welche sie nicht gesprochen, übrige Europa kommen kann. Redner empfiehlt dann die An- zeigten Versammlung im Schützenhause erschienen, bemerkten wir die gesprochenen aber todtzuschweigen; dagegen ist Hasselmanns nahme derselben Resolution, welche eine in Braunschweig abge- bie nicht gerade hünenhafte Gestalt des Herrn Kind vor der Replik arg verstümmelt. Echte Literatenmanier! Augenblicklich haltene Volksversammlung faßte. Diese lautete: Die am 2. Fe Saalthüre stehen, ängstlich den Eingang bewachend. Auf unsere planen die Pfaffen einen Bergmannsverband auf christlicher bruar Abends 8 Uhr im Schmidt'schen Lokale tagende und von Frage, warum der Saal zu einer Versammlung nicht freistehen Grundlage. Sonderbare Bergleute!- etwa 500 Personen besuchte Versammlung erklärt jede Unter- sollte, erwiderte Herr Kind, daß er seiner anständigen" Gäste Lübeck . Am Donnerstag den 7. Februar hielten wir hier flüßung der russischen Politit für eine Schädigung der wirth halber, welche alle drei Monate bei ihm ein Glas trinken, keine eine zahlreich besuchte Versammlung sämmtlicher Gewerkschaften schaftlichen und politischen Interessen des deutschen Volkes und sozialdemokratische Volksversammlung dulden könne. Ob unsere ab. Tagesordnung war:" Die Centralisation der Gewerk für eine Förderung asiatischer Barbarei gegenüber der westeuro- Gegner glauben, uns mit solchen tindischen Waffen todtzu­schaften." Referent J. Heier. Redner gab in turzen Zügen päischen Civilisation. Die Versammlung erklärt ferner, daß sie machen? Die nächste Reichstagswahl dürfte sie eines Anderen ein Bild der Gewerkschaftsbewegung in Deutschland und ging es als das entsetzlichste Unglück für Deutschland betrachten würde, belehren über die Zweckmäßigkeit dieses Kampfs mit geistigen zu den von Kapell gemachten Vorschlägen über; diese wenn dasselbe für russische Interessen in einen Krieg verwickelt Waffen". Punkt für Punkt erklärend, kam der Redner zu dem Schluß, würde. Sie betrachtet den russisch - türkischen Krieg als eine Paufa, 10. Februar. Wir berichteten fürzlich von der Ver­die Aufgabe der Gewerkschaften sei, diese Punkte anzunehmen. Schande für Europa und das 19. Jahrhundert und als einen haftung des hiesigen Sozialistenfressers und Bürgermeisters Hierauf wurde vom Vorsitzenden der Maurer und vom Bevoll- Beweis für die Unfähigkeit der europäischen Diplomatie, welcher Müller. Hinter die schattigen Mauern folgte ihm auch der Stadt­mächtigten der Tabatarbeiter folgende Resolution eingebracht: Unfähigkeit gegenüber das Volk die vollkommenste Ursache hat, tassirer. Beide sollen sich über ein circa 5000 Mark betragendes " Die heutige Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen durch Kundgebung seines Willens dahin zu streben, daß daraus Defizit, welches die städtische Sparkasse aufweist, verantworten. des Referenten einverstanden und hält es für wünschenswerth. nicht neues und unser Land unmittelbar berührendes Unglück Es wird zwar, wie bei allen Unterschleifen, welche sich betrü­daß allerorts, durch in gemeinsamen Versammlungen gefaßte entsteht". Die einstimmige Annahme dieser Resolution gab einen gerische Beamte zu Schulden kommen lassen, von den Behörden Beschlüsse die von Kapell gemachten bekannten Vorschläge ange- neuen Beweis für das stete Umsichgreifen unserer Jdeen. mit aller Dampfkraft gearbeitet, um, wie die Plauen 'sche Amts­nommen werden." Die Resolution wurde einstimmig angenom A. D. hauptmannschaft den verwaisten Pausaer Stadtrath zu trösten men. Zu den Punkten Centralherbergen" und" Arbeitsnach­fucht, die Ordnung in der Verwaltung wieder herzustellen. Doch weisungs Bureau" sind wir der Ansicht, daß deren Erledigung *) Ei, was hindert denn die Lübecker Genossen, die eingehendere viele Stadtverordnete und die meisten Bürger und Einwohner den Genossen überlassen bleiben müsse. Besprechung" selber zu besorgen? Unsere Aufgabe war es nur, auf die sind der Meinung, daß dies leichter gesagt als gethan sei, da Am Sonnabend den 9. d. fand hier eine zahlreich besuchte Hauptirrthümer in dem Artitel Lissagaray's aufmerksam zu machen, der Karren schon zu tief verfahren ist". Denn es sind nicht Volksversammlung statt, in welcher A. Hörig aus Hamburg und das ist geschehen. R. d. V." blos die 5000 Mart, welche eventuell die bemitleidenswerthe

dann

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dodis ado

Der jährliche Werthverlust eines jeden Arbeiters durch diese men, so finden wir, daß die jährlichen Volkssteuern 964 Mill. Ein glücklicher Staat. Der Staat Nevada erfreut sich einer beneidenswerthen finanziellen Lage. Die Einnahmen im Staatsschaze Steuer" ist nicht unter 300 Rubel zu schäßen, aber wir wollen Rubel( mehr als 2 Milliarden Mart) ausmachen. nur 250 Rubel annehmen, obwohl zu Kanonenfutter die besten Wir müssen noch gestehen, daß wir die Fortschritte" der übersteigen die Ausgaben so bedeutend, daß der Staats- Controleur die und stärksten Kräfte hingegeben werden. In Friedenszeiten be- Boltsausbeutung seitens der Regierung nicht genügend gewürdigt Einberufung einer Extrasigung der Gesezgebung befürwortet damit die steht unsere Armee aus 800,000 Mann)( die Armee in Kriegs- haben. Die Motive liegen darin, daß Vieles noch, Dank unserer lestere die Steuerrate von 90 auf 40 C. für 100 Dollar steuerpflich zeiten laffen wir ganz aus dem Spiele). Also beträgt die Summe Regierung, in Dunkel gehüllt ist. Aber soviel haben wir ge- tigen Eigenthums herabſeßt, so daß die Steuerzahler 300,000 Dollar der jährlichen Verluste durch die Blutsteuer 200 Mill. Rubel. funden, daß das russische Bolt seit seiner ,,& manzipation" aus weniger zu bezahlen haben. Selbstverständlich bilden diese 200 Mill. Rubel nur einen ge- dem Sklavenstande sich weit schlimmer befindet als früher und ringen Theil aller der Verluste, die das Bolt durch den Mili- in das Proletarierthum versinkt. Und das behaupten nicht nur tarismus erleidet. die Sozialisten, sondern auch sehr viele unserer Gegner geben Wir haben noch eine große Masse von verschiedenen Staats- das zu. und Gesellschaftsabgaben, die das Volk nicht minder drücken, aber wir müssen die Anführung derselben unterlassen, weil darüber gar feine Quellenangaben existiren. Hierher gehören z. B. die Einquartierungen des Militärs,*) die Lieferung von Pferden an die Militärbehörde u. s. w.

( Fortsetzung folat.)

Das Resultat unserer Untersuchung zeigt uns, daß das Volk Unglüdsfälle auf den preußischen Eisenbahnen im außer den Steuern und Abgaben, die im Reichsbudget fungiren, Jahre 1876. Nach den statistischen Nachrichten aus dem preußischen noch folgende in diesem Kapitel zusammengestellte Abgaben zu Handelsministerium sind für das Jahr 1876 eintausendfünfhun­Sertfünfundsiebenzig Unglücksfälle zu verzeichnen, die sich folgen­Leisten habe: dermaßen vertheilen:

Die Landesprästanden

Die Städtesteuer

Die Dorfgemeindesteuer

Bahnbeamte

jährlich 41 Mill. Rubel.

31

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"

Reisende

37

"

"

"

Die Einkünfte von den Gü­tern und Kapitalien für spezielle Bestimmungen

Lostauf- und Frohngelder."

Arbeiter

Post, Steuer- und Polizeibeamte

30

fremde Personen

11

"

58

Arbeiter bei Nebenbeschäftigungen

"

"

30

Personen, die den Tod freiwillig suchten

11

" 1

"

200

И

"

"

In Summa 427 Mill. Rubel.

Die Civilliste.

Die Blutsteuer

-Eine interessante Statistik findet sich in der Neuen richer Zeitung". Dieselbe behandelt die Frage: Auf welchen Flächen­inhalt kommt eine Telegraphenstation? und zweitens: Auf wie viele Einwohner? Bon diesen Gesichtspunkten aus ergeben sich folgende Zahlen für die genannten Staaten pro 1876:

Es tam eine Telegraphenftation:

in der Schweiz auf

Quadrats Ein­Kilometer wohner

37,9 2,519

Belgien

48,0 8,814

"

"

Württemberg

55,2 5,330

09

"

England

58,6

6,254

"

" Bayern

81,2

5,377

"

im Gebiete der deutschen Reichstelegraphen auf

87,9

in den Niederlanden auf

98,1

7,015 11,371

getödtet: verlegt:

8

45

"

Frankreich auf

119,9

8,300

111

475

"

Desterreich( westliche Reichshälfte) auf

128,8

9,260

109

302

"

Italien auf

159,9

15,839

Dänemark auf

169,1

8,420

17

"

Desterreich( öftliche Reichshälfte) auf

355,4 17,025

95

82

"

630,9

29,378

6

239

"

Portugal auf

708,3

Schweden

75

11

"

Griechenland auf

727

6,980 21,968

zuf. 404 1171

"

Rumänien

747,8

"

"

der Türkei

831,6

31,314 22,522

"

"

"

Norwegen

1,607,6

"

1,810,8

9,152 60,000

"

Spanien

"

"

Rußland

10,522,5 43,973

"

Man sieht, daß die Arbeiter und Bahnbeamten( natürlich die un­teren Klassen derselben) das größte Contingent bei der an und für sich Diese Summe der Extra- Ausgaben" wird Niemand für großen Zahl von Unglücksfällen stellen. übertrieben halten, wenn wir daran erinnern, daß wir alle ein­

zelnen Summen überall sehr niedrig gegriffen haben. Außer

Sen materiellen Berlusten haben wir die moralischen und physi- Das Wort Budget", so schreibt die Bossische Zeitung" ist Aus dieser Zusammenstellung zeigt sich, daß, während in der Schweiz schen, die durch die Blutsteuer und Kriege verursacht, gar nicht offenbar französischen Ursprungs und herzuleiten von ,, poche", nament im Durchschnitt schon für die Bedürfnisse von 2519 Bewohnern, resp. mitgerechnet; sehr viele Abgaben mußten wir ganz unterlassen lich von seinem Berkleinerungswort pochette". Das P ist wie bei eines Flächeninhalts von 37, Quadratkilometer eine Station sorgt, mitzutheilen, weil wir darüber keine richtigen oder gar keine An- vielen anderen Worten in ein B übergegangen. In allen Wörterbü z. B. in Portugal erft für 29,878 Bewohner, resp. für einen Flächen­gaben finden konnten. Aber laffen wir alles das bei Seite und chern findet sich bereits der Ausdruck remplir ses bouges" und ,, bon- inhalt von 631 Quadratkilometer und in Rußland sogar erst für 43,973 werfen wir die ,, Extra- Ausgaben" von 427 Mill. Rubel mit den gettes" In dem Patois von Languedoc sind beide Worte buges", Bewohner' resp. für einen Flächeninhalt von 10,522 Quadratkilometer auch ,, bugettes", gleichbedeutend mit Felleisen, valise. Durch den ein Bureau existirt. Reichsbudget- Ausgaben von 537 Mill. Rubel( im 2. Kap.) zusam- Uebergang dieser Worte in die englische Sprache ist, zunächst in Folge

Die Herren Obrutscheff und De Livron rechnen 828,000 Mann, und Herr Ssuvorin( der Redakteur der Neuen Beit") in seinem Ka­ender sogar noch mehr.

Der Bauer muß die bei ihm einquartierten Soldaten auf eigene Rechnung erhalten.

der Aussprache, das d eingeschoben worden. Die Worte pochette, bochette, bougette, bugette finden sich in vielen alten Büchern und Schriften, der Sinn aber des modernen, durch das d etwas englisirten Tasche, Geldtasche, Budget ist durchaus der alte ursprüngliche Säckel, Staatssäckel. Die amtliche Anwendung dieses Wortes er­folgte in Frankreich zum ersten Male unter dem Consulat im Jahre

1802.

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