Die Schipperkrankheit- Eine Segnung des Systems

Anti

Das Geheimnis

der Inseratenplantage

Das> Haßlocher Tagblatt< war dem Ge­schäftsführer der> Nationalsozialistischen Rheinfront schon lange ein Dorn im Auge,

Die Arbeitskrüppel des Dritten Reiches Volksgesundheit und Diktatur Es mehren sich in der zwar auch streng, Hitler schicksalhaft verbunden! Sie dürfte so-| Dauerschädigung resultiert und was thera- Das>> Haßlocher Tagblatt< schnappte der gleichgeschalteten, aber in ihrem besonderen gar ehemalige Bergleute weit weniger anfal- peutisch zu machen ist«(!!!)

> N.S. - Rheinfront< so manches gute Inserat

Fachgebiet doch auch mangelhafter als die len, als Erwerbslose aus anderen Berufen. Es ist abzuwarten... Welch ein Trost für weg, und zu allem Unglück war das> Haẞ­

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ren konnte.

als>> staatsfeindlich< denunzie­

Tagespresse kontrollierten und schikanierten Freilich, ihr Name ist schon etwas älter als die Beteiligten! Der> Führer< läßt sich eine locher Tagblatt<< nach dem> Umbruch< BO ärztlichen Fachpresse Hitlerdeutschlands die die Hitlerei. Sie wurde, vereinzelt, bereits Lustjacht mit allen Schikanen bauen. Der- nationalsozialistisch geworden, daß man es Klagen über die großen und ständig wachsen- beim Bau des Nord- Ostsee- Kanals ring wühlt in geschenkten Diamanten und nicht einmal den Schädigungen, welche der Betrieb der beobachtet und damals so getauft. Die noch fuchtelt mit einem goldenen Ehrensäbel. Der braunen Diktatur der Volksgesundheit zu- nicht entwickelte medizinische Röntgentech- Mackensen kriegt eine Domäne gleich fertig fügt. War es vor einiger Zeit in der» Deut- nik verhinderte jedoch zu jener Zeit, daß ihr geliefert. Und Du, unbekannter Soldat des schen medizinischen Wochenschrift< die sport- Wesen erkannt wurde. Dritten Reiches-? Die begründete Aussicht, ärztliche Beratungsstelle an der Universität Was weiß man heute von ihr( der Verfas- Dauerbeschädigter, also Krüppel zu Bonn , die auf die massenhaft auftretenden ser fügt seinem Alarmartikel eine Röntgen- werden und zwar als Belohnung für Fuß- und Beinleiden in der deutschen Bevöl- aufnahme eines Erkrankten bei)? Er schreibt: Deinen Hunger hast Du, wie Du siehst, kerung, einschließlich der weiblichen, hinwies>> Es handelt sich( bei den Erkrankten) im Dritten Reich schon vor dem Krieg, auf gegen das um sogenannte langfristige Erwerbslose. den es sinnt! Sie sind etwa 1930 im Bergbau wegen Ab­satzmangels abgebaut und haben nachher keine andere Arbeit gefunden. Ihre jetzige Arbeit( bei der Reichsautobahn ) besteht in Ausschachtungsarbeiten, die täg­lich acht Stunden zu leisten sind. Das los­gehackte Erdreich wird mit der Schippe in Waggons oder sogenannte Loren verladen. Nach Angabe der Leute haben die zu be­ladenden Wagen eine verhältnismäßig hohe Seitenwand, so daß die Erde mit kräftigem Schwung in die Höhe zu werfen ist.

jene dem Soldaten allzu bekannten > Marschübel<, die als Knick-, Senk- oder Plattfuß, als eitrige Fußblasen oder Sehnen­zerrung und Verstauchung zur Strafe für überstrapazierte menschliche Bewegungsorga­ne auftreten und die im Dritten Reich jetzt eben das Nachspiel zu den allsonntäglich stattfindenden Paraden, Aufmärschen, Spa­lieren, Führer«-Besuchen usw. darstellen, so alarmiert jetzt dieselbe Zeitschrift ihre Fach­leser damit, daß in Deutschland die > Schipperkrankheit sich häuft!

Als der Geschäftsführer sah, daß die In­seratenmisere zu- und nicht abnahm, ließ er seinen Chefredakteur aufs ganze gehen. Anders Tags erschien in der» N.S.- Rhein­front« ein von leidenschaftlichen Anklagen >> Haßlocher Tagblatt erfüllter Brandartikel. In ihm wurde dem Verleger Selbst der nüchterne und wahrscheinlich Adolph der Vorwurf gemacht, daß er früher höchst systemtüchtige Arzt sieht die ganze eine Neigung zum Seperatismus gezeigt habe. Tragik dieses Alltags im Dritten Reich: Jedenfalls sei seine mangelnde Festigkeit se­»> Die Leute waren froh, nach jahrelan- paratistischen Tendenzen gegenüber erwiesen. ger Untätigkeit wieder in Arbeit und Brot Im übrigen beschäftige er einen> nachweis­gekommen zu sein und erleben nun eine baren« getauften Juden mit der Redigierung schmerzliche Enttäuschung. Statt neuer seines Blattes. Die Bombe, gut vorbereitet, Arbeit Schmerzen und Krankheit!<< hatte die befohlene Wirkung. Der spontane ent­Erinnert sich vielleicht einer der Arbeits- Volkszorn, zum Pflichtappell befohlen, Schon die ersten Arbeitstage haben die beschaffungsprogrammatiker Hitlers daran, zündete sich. Es fanden elementare Volks­den Verleger statt, Leute sehr angestrengt. Es wird das aber daß es die» korrupten« sozialistischen Ge- kundgebungen gegen Es ist der Leiter und Chefarzt des Gladbecker nicht beachtet, weil man sich sagt, daß die werkschaften waren, die schon in den ersten die die Polizei veranlaßten, aus der eindeuti­Krankenhauses, Dr. med. Koeppchen, der im­ungewohnte Arbeit natürlich zunächst mehr wie sonst ermüden müsse. Dann hat man Anfängen dieser Sorte von> Abschaffung der gen Stimmung der Bevölkerung die Konse­merhin die Zivilcourage als Mediziner auf­plötzlich, meist beim Hochwerfen des Erd- Erwerbslosigkeit«( und die Anfänge liegen ja quenzen zu ziehen.<< Adolph wurde in» Schutz­bringt, zu sagen, was er, der Arzt, dem an reichs, einen» Knacks< zwischen schon in der Brüningzeit, bis dann freilich haft genommen, sein Betrieb aber polizeilich seiner begrenzten Stelle mindestens zahlreiche den Schulterblättern verspürt, Hitler aus den ersten Improvisationen jenes geschlossen und die Zeitung eingestellt. Der Erkrankte zur Behandlung vorgeführt wur­der mit heftigstem Schmerz ver­Geschäftsführer moderne Pharaonensystem der Ausbeutung bunden war und das Weiterarbeiten ein­den, vorgefunden hat auch wenn das in die fach unmöglich machte. Die Leute können und des Menschenverschleißes machte, das der reibt sich die Hände. Denn Duliöh- und Suchhalterstimmung der Göb­für die nächsten Tage die Arme und den Bank- und Börsenfürst Schacht zu Nutz und des Haßlocher Bezirks haben zum Inserieren belspropaganda geradezu paßt wie die Fa- Kopf kaum bewegen, jedes Arbeiten ist Frommen jedes Tiefbauunternehmers nur noch eine Möglichkeit und den Weg zu ihm! völlig unmöglich und vermehrt stenpredigt am Kirmestag. Im kleinen Glad­Lastwagenbesitzers in Deutschland Schmerz, so daß ihnen fortan sogar beim jedes beck, sicherlich nicht dem bedeutendsten Ort weil sie die ganze Das deutsche Largo An- und Auskleiden geholfen werden muß. finanziert) widerrieten, des großen Ruhrgebietes, gibt es nach Dr. Die geklagten Rückenschmerzen lassen nach Problematik der Angelegenheit, grade auch Koeppchen bisher allein schon 25> Schipper- Tagen etwas nach, sollen aber noch lange in volkssanitärer Hinsicht richtig genug er­» Der Aufstieg begründet 1931, heraus­Zeit in ziemlicher Stärke fortbestehen. kranke<, die ohne Erfolg behandelt wurden. kannt hatten. Nun ist die große Enttäuschung gegeben von Anton Bock, Verlagsnachrichten Ebenso wird die Bewegungsfähigkeit in den Von einer benachbarten Großstadt will der Armen und die Steifigkeit des Nackens mit Schmerzen und Flüchen da. Aber gilt das des Hauses Ed. Bote& G. Bock, Gewährsmann wissen, daß dort in letzter Zeit erst langsam besser. nur für die>> Schipperkrankheit«? Wir glau- schenkt uns in seiner Nr. 11 einen Aufsatz über 50 gleiche Fälle festgestellt wurden. Bei Was ist also dem Anfälligen passiert? ben: An einer seelisch vertieften» Schipper-» Erlebte Märsche( wie der Deutsche Föhn< einer Infektionskrankheit, einer Grippe oder Nun, nur ein bösartiger Knochenbruch. krankheit leiden bereits seit zwei Jahren und das Deutsche Largo< entstanden)<. Wir einem Typhus, würde man das mit Recht als Der Fachausdruck heißt:» Abrißfraktur der mindestens alle die Deutschen , die nicht gerade erfahren daraus, daß der Dr. Ernst Hanf­eine schon schlimme Epidemie bezeichnen! Dornfortsätze«. Dr. Koeppchen beschreibt in eines der zwanzig oder dreißig Armeekorps staengl, der Auslandspressechef der NSDAP , Reichlich naiv, den ganzen unpolitischen deut- weiter:» Fast jedesmal ist der 7. Halswirbel gutbezahlter Hitler - Bonzen eingereiht sind.> auch einer der kraftvollsten Schöpfer natio­schen Pfahlbürger charakterisierend, ist frei- beteiligt. Oft noch 1 oder 2 Wirbel darüber«. Das sind dann freilich immer noch einige nalsozialistischer Marschmusik ist. lich die weitere Bemerkung des Autors im Und trostreich stellt der Arzt zum Schluß siebzig Millionen enttäuschter deutscher Märsche, an der Spitze> Deutscher Föhn<... selben Atemzug:> Auffallend ist, daß in den fest:>> Es ist abzuwarten, ob daraus eine Menschen!

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den

>>> Sünden des Systems«<

In einem Artikel des Düsseldorfer Gau - die NSDAP in der SA, SS und anderen For­

der» N.S.- Rheinfront« aber

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die Inserenten

Berlin ,<

Seine

gehören zu den beliebtesten Marschmusiken des Führers und der Bewegung. Der Deut­ sche Föhn< so erzählt Dr. Hanfstaengl

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ist ihm im Vorfühling 1923 frühmor­gens in einem Schwabinger Notquar­tier im Bett eingefallen. Später hat er den Marsch instrumentiert, der von Ober­musikmeister Schifferl...< Genug!

sonstigen Nachbarbezirken, soweit ich es übersehen kann, die Dinge(!) bisher nicht zur allgemeinen Kenntnis der Aerzte gelangt sind...< Wirklich nicht? Es wäre doch gar zu seltsam, daß das, was sich in Gladbeck unter bestimmten biologischen und sozialen Verhältnissen ereignet, in Unna oder Ober- walters der Deutschen Arbeitsfront , der von mationen die jungen Menschen nur im Ran­hausen unter genau denselben Umständen der nationalsozialistischen Presse seines Be- dalieren und in Gewalttätigkeiten ausgebil- Auch das Deutsche Largo< ist, wie alle ausbliebe! Wie wäre es, wenn sich der Herr zirks und den Blättern der Arbeitsfront nach- det. Noch nach der Machtergreifung wurden Kompositionen Hanfstaengls, in der Kampf­gedruckt wird, geht es dem> System wieder sie durch fortgesetzten Dienst von der Arbeit zeit der Bewegung entstanden... Ursprüng­einmal recht übel. Dieser Pg. Bangert ferngehalten. schreibt u. a.:

Chefarzt entsinnen würde, daß man ja schließlich im Dritten Reich lebt, wo noch viel mehr verschwiegen oder vertuscht wird, als so ein bißchen» Schipperkrankheit<<. Ist Herrn Dr. Koeppchen und seinen Kollegen in den Nachbarbezirken etwa schon die Ursache des Reichstagsbrandes, die genaue Totenliste vom 30. Juni, die wirkliche Zahl der Opfer von Reinsdorf> zur Kenntnis gelangt<<?

Was ist um die hitlerdeutsche>> Schipper­krankheit<? Der Herr Dr. med. mag selbst, wie er es aufgeschrieben hat reden:

Von dieser Sünde des braunen Systems will freilich der Gauwalter nichts wissen.

Es fehlt an Freiwilligen

>> Durch die Sünden des unfähigen schwar­zen und roten Systems, gesteigert noch durch die verständnislose Einstellung des ehemaligen liberalistischen Geistes der Wirtschaft, hat man nicht an die Heran- Aufrichtung ihrer Diktatur den Plan, in die ziehung eines guten Nachwuch­

ses

Die Nationalsozialisten hatten nach der

Aehnlich

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lich hieß das Deutsche Largo«» Tränen im Schnee«;... heute ist das Deutsche Largo die offizielle Trauermusik der NSDA P. geworden.<

Neuer Vorwärts

Sozialdemokratisches Wochenblatt

von Facharbeitern gedacht. Vorbereitung der Militarisierung der Jugend Das Amt für Arbeitsführung und Berufs- auch die Mädchen einzubeziehen. erziehung in der DAF hat daher seine vor- dem Freiwilligen Arbeitsdienst der männli­dringlichste Aufgabe darin zu sehen, für chen Jugend sollte ein Frauenarbeitsdienst eine beschleunigte Ausbildung von Fach­arbeitern Sorge zu tragen. Die Erfolge, die zur Einführung kommen. Jetzt wird in der Herausgeber: Ernst Sattler ; verant­Redakteur: Wenzel Horn; wir erzielt haben, spornen zu immer weite- nationalsozialistischen Presse mitgeteilt, daß wortlicher die Durchführung des Frauenarbeitsdienstes Druck:> Graphia«; alle in Karlsbad . Zeitungstarif bew. m. P. D. Zl. 159.334/ VII- 1933. Printed in Czecho- Slovakia.

rer Arbeit an.<

» Seit etwa Oktober 1934 beobachte ich ein mir bis dahin unbekanntes Krankheitsbild. In meiner Eigen­schaft als Vertrauensarzt der hiesigen Orts­krankenkasse wurden mir in steigender An­Die gute Qualitätsarbeit, die den deut- in gesetzlicher Form nicht vor dem Herbst zahl Patienten zur Beurteilung ihrer Ar­beitsfähigkeit überwiesen, die immer diesel- schen Waren im Ausland mit Erfolg Bahn 1937 erfolgen werde. Es wird auch der Zweck ben Klagen, die gleichen Symptome und brechen half, ist von Facharbeitern geleistet erklärt, weswegen diese Mitteilung erfolgt. Durch sie soll nämlich die Ablehnung der Ein­worden, an deren Ausbildung die sung für die Entstehung ihres Leidens auf- DAF nicht den geringsten Anteil berufung zur Landhilfe oder der Arbeitsver­einem Fragezeichen versehenen Diagnose hatte, um so mehr aber die deutschen mittlung in die Landwirtschaft zurückgewie- 24.- für das Quartal) oder deren Gegenwert Myalgie oder Neuralgie kamen Leute zur Gewerkschaften mit ihren ausgezeich­Beurteilung, die nach kurzer Tätigkeit auf neten Fortbildungseinrichtungen! Für die Er­

anscheinend auch die nämliche Veranlas­wiesen. Unter der zuerst meist noch mit

sen werden.

der, hier vorüberführenden, im Bau befind- folge, deren sich der Gauwalter für die Arbeitenden Mädchen in Deutschland sich nicht

lichen Reichsautobahn erklären,

nicht mehr weiter arbeiten zu können, ob- beitsfront rühmt, mögen als Beleg die Er­wohl der Wille dazu unzweifelhaft vorhan- gebnisse aus dem letzten Reichsberufswett­den war. Bei näherem Zusehen ist die kampf angeführt werden, die das Amt für Gleichartigkeit und Uebereinstimmung in Arbeitsführung und Berufserziehung in Wies­den Symptomen derart frappant, daß eine Simulation von vornherein ausgeschlos- baden veröffentlicht. Danach mußten von den sen war, ganz abgesehen davon, daß die am Wettkampf teilnehmenden 143 männlichen abgebauten arbeitsgewohnten ehemaligen Kaufmannslehrlingen und Junggehilfen mit Bergleute des hiesigen Bezirkes zu solchen der Note Ungenügend bewertet werden Machenschaften nicht neigen.<< > Deutsch < 52.4%, in» Rechnen« 34.3%,

In ein paar nüchternen Doktorssätzen wird hier eine ganze soziale Tragödie enthüllt das Elend jener Erwerbslosen, denen die De­magogie Hitlers bekanntlich

in

in

> Situationsaufgaben< 51.1%, in> Fachaufga­ben« 53.2%. Von den teilnehmenden Büro­und Behördenangestellten versagten >> Arbeit und > Deutsch < 68.8%, in> Rechnen< 38%, Brote versprach! Reichsautobahnen mit stra­tegischem Hintergrund baut man sie etwa» Fachaufgaben< 56.2%.

in in

Der» Neue Vorwärts« kostet im Einzel­verkauf innerhalb der CSR. 1.40( für ein Quartal bei freier Zustellung 18.-). Preis der Einzelnummer im Ausland 2.-(

in der Landeswährung( die Bezugspreise für Daraus ist also zu schließen, daß die ar- das Quartal stehen in Klammern): Argentinien Pes. 0.30( 3.60), Belgien Frs. 2.45( 29.50), Bul­ garien Lew 8.-( 96.-), Danzig Guld. 0.45 nur nicht freiwillig zur Landhilfe melden,( 5.40), Deutschland Mk. 0.25( 3.-), Estland sondern auch ihrer zwangsweisen Einberufung E. Kr. 0.22( 2.64), Finnland Fmk. 4.-( 48.-), Widerstand leisten. Frankreich Frs. 1.50( 18.-), Großbritannien d 4.( Sh. 4.-), Holland Gld. 0.15( 1.80), Ita­Daß es dem Frauenarbeitsdienst, der zur lien Lir. 1.10( 13.20), Jugoslawien Din. 4.50 Zeit auf sogenannter freiwilliger Grundlage( 54.-), Lettland Lat. 0.30( 3.60), Litauen Lit. zur Durchführung kommt, tatsächlich an 0.55( 6.60), Luxemburg B. Frs. 2.45( 29.50), dienstwilligen Mädchen fehlt, geht noch aus Norwegen Kr. 0.35( 4.20). Oesterreich Sch. 0.40( 4.80), Palästina P. Pf. 0.020( 0.216), dem Eingeständnis hervor, daß bisher nicht Polen Zloty 0.50( 6.-), Portugal Esc. 2.­einmal die nur auf einige Wochen Dauer be- 124.-). Rumänien Lei 10.-( 120.-), Schwe rechnete Schulung in den Sammellagern zur den Kr. 0.35( 4.20), Schweiz Frs. 0.30( 3.60), Durchführung gebracht werden konnte. Und Spanien Pes. 0.70( 8.40), Ungarn Pengö 0.35

zwar deshalb nicht, weil, wie es in der>> So­zialen Praxis< in einem Kommentar der oben erwähnten Mitteilung heißt, der Einsatzbe­darf stets viel größer war als die Zahl der nur bei Gladbeck ? Und wenn nicht, dürfte Dieses Ergebnis des Reichsberufswett- Freiwilligen, die man nach Maßgabe der vor­anderswo, ob im Rheinland , ob in Pommern , kampfes ist sicher keine Einzelerscheinung. handenen Geldmittel einberufen konnte.<< das Ausbeuter- und Antreibersystem der brau- Es läßt den Erfolg der nationalsozialisti- Bis zum Herbst 1937 hoffen die National­nen Fronvögte, das solche> Dinge( sagt schen Arbeits- und Berufserziehung in einem sozialisten offenbar mehr Geldmittel zur Ver­der Arzt!) verschuldet, mäßiger sein? Die anderen Lichte erscheinen, als dieser Gau- fügung zu haben, um dann mit Zwangsmaß­>> Schipperkrankheit ist also wohl leiter vorspiegeln möchte. Das Ergebnis ist nahmen die arbeitenden Mädchen in die Sam­eine nationale Angelegenheit, nun einmal mit eine außerordentlich scharfe Verurteilung des mellager des Arbeitsdienstes treiben zu kön­dem berühmten> Aufbruch der Nation< unter nationalsozialistischen Systems. Jahrelang hat nen.

( 4.20), USA . 0.08( 1.-).

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