Die Rüstungsindustrie

bezieht Wohlfahrts­unterstützung

Beurlaubte Arbeiter von den Gemeinden er­halten die Vierjahrsplan- Betriebe tragen Dividende, das Volk trägt das Risiko.

-

che aus:

dieses

Nazi und auslandsdeutsche Arbeiterschaft

des

auch

sind in Sie zeigen

ihrer Inhaber

mn. Rio de Janeiro , Mitte Mai. Angestellten und Arbeiter zu bearbeiten und zu unangenehmen Differenzen, weil einzelne innerhalb der nationalsozialistischen Par- sparten nicht mit Versprechungen und Dro - geschäftstüchtige Parteigenossen den Brasi­teiorganisation der Stadt Sao Paulo ist ein hungen. So wurde den vierzig Arbeitnehmern lianern, die Gutscheine, die wegen des schlech­einer kleinen Metallwarenfabrik in einem ten Wetters nicht eingelöst werden konnten, Den deutschen Arbeitern ist der> willkür- erbitterter Streit mit gegenseitigen liche Wechsel<< des Arbeitsplatzes streng un- Unterschlagungsbeschuldig un- Vorort von Sao Paulo versprochen, sie be- für die Hälfte abkauften, den Wirtschafts­tersagt. Dagegen ist es den Unternehmern gen entstanden, der ein helles Licht wirft kämen insgesamt tausend Milreis zur Kon- stellen gegenüber aber zu vollem Werte ver­Nationalsozia- sumation am Festplatz, wenn die Belegschaft rechneten. Eine andere Differenz entstand mit durchaus nicht untersagt, ihre Arbeiter zeit- auf die Werbemethoden der den Brasilianern, die von einzelnen Firmen weilig auf die Straße zu setzen, listen unter den Auslandsdeutschen. Bei der vollzählig erscheine. Um dem europäischen Leser einen Begriff zum Auffüllen der Belegschaft engagiert ohne sie weiter zu bezahlen, aber auch ohne Abrechnung über Einnahmen und Ausgaben sie aus dem Arbeitsverhältnis endgültig zu im Zusammenhang mit der Mai- Feier, die von der Größe dieses Betrages zu geben, sei worden waren und wegen der vorzeitigen Be­um einen Teil entlassen. Denn so drückt es die Deutsche vom Generalkonsulat und der DSDAP- Orga- erwähnt, daß die fünfundzwanzig Milreis, die endigung der Veranstaltung Gemeindekorrespondenz in neudeutscher Spra- nisation gemeinsam veranstaltet wurde, gab pro Mann verheißen wurden, dem Gegenwert ihres Freibiers und ihrer Freispeisen gekom­es Differenzen bei der Verrechnung der Zu- von einem Mittagessen in einem mittleren men waren und nun Ersatz verlangten... Diese Methoden der» Werbung« unter den » Die industrielle Aufwärtsentwicklung, schüsse der einzelnen Firmen. Dabei stellte Restaurant und fünfzehn Flaschen Bier ent­vor allem auch die Umstellungen von Be- sich heraus, mit welchen Methoden die Par- sprechen. Da auf Weisung der NSDAP mit- Auslandsdeutschen, die auch in Rio de Janeiro trieben, die bei der industriellen Verlage- teiorganisation die> Werbung für die Teil- geteilt wurde, daß an diese Freikonsumation und in Santos angewandt wurden, rung und auch infolge Umstellungen auf die Familienangehörigen der Beleg- doppelter Hinsicht interessant. nahme an der Mai- Feier durchgeführt hatte. einheimische Rohstoffverwendungen not­dürften, hoffte erstens, daß die Zahl der freiwilligen Besu­wendig waren, haben verschiedentlich dazu Zuerst berief sie die deutschen Firmen, die schaftsmitglieder teilhaben geführt, daß Werke für die Dauer in der einen oder anderen Weise mit Deutsch - man auf einen besonderen starken Zuspruch. cher nationalsozialistischer Veranstaltungen Von den vierzig Arbeitern erklärten sich trotz in Brasilien nur sehr, sehr gering ist, und stehen Umstellungsprozesses land in Geschäftsbeziehungen oder dieses Zuckerbrotes« und trotz der Drohung daß, um die fehlende Begeisterung zu verber­ganz oder teilweise ihre bishe- abhängige Filialunternehmungen deutscher rige Beschäftigung einstellen mußten. Auch wird es immer der Fall Gesellschaften sind, zusammen, und erklärte mit der Entlassung nur dreiundzwanzig be- gen, alle Mittel der Korruption und des Ter­Organisations- reit, die Feier zu besuchen. Die übrigen sieb- rors notwendig sind. Ebenso kennzeichnend sein, daß Modernisierungs- und Rationali- ihnen durch den Mund sierungsmaßnahmen getroffen werden.<< leiters folgendes: Partei und Generalkonsulat zehn, durch die Bank hochqualifizierte Arbei- ist aber das Verhalten der deutschen Firmen! In der Rubrik>> Umstellung<< werden heut- rechneten in diesem Jahre mit einer ungleich ter und alte deutsche Gewerkschaftler, teilten Der ganz überwiegende Teil dem Nationalsozialismus gleichgültig, zutage auch Rohstoffmangel und Exportstok! schwächeren Beteiligung an der Mai- Feier, der Firmenleitung mit, sie zögen die Entlas- steht Hetze mancher brasilianischer sung einem Erscheinen bei der nationalsozia- wenn nicht gar feindselig gegenüber. Trotz­kung geführt. Das Schmerzliche ist nun, daß> weil die listischen Mai- Feier vor. dem befiehlt er seine Angestellten und Arbei­gegen Deutschland eine gewisse und läßt sich das sogar die nicht beschäftigten und nicht entlassenen Zeitungen Die Firmenleitung überlegte einige Tage ter zu den Feiern die deutschen Volksgenossen Arbeiter der» umzustellenden< Betriebe hart- Wirkung auf näckig behaupten, von irgend etwas leben zu ausgeübt habe. Eine geringere Besucher- und sah aus Betriebgründen von der Entlas- viel Geld kosten, weil er die Ungelegenheiten müssen. Wovon aber? Einen anderen Po- zahl sei aber für die Auslandsdeutschen sehr sung der Arbeiter ab: es hätte zu viel Mühe scheut, die ihm sonst entstehen. Zum Teil und Unkosten bereitet, neue Kräfte anzu- bestehen sie in geschäftlichen Schwierigkei­sten dürfen sie nicht annehmen. Der Un- blamabel und schädige mit den politischen lernen. Außerdem lag ihr der Erfolg der ten, die besonders ins Gewicht fallen, weil der in ternehmer, der sie zu einer Art Dienst- auch die geschäftlichen Interessen Veranstaltung innerlich selbst nicht sehr am bei den deutschen Dumpingpreisen der Absatz Brasilien lebenden Auslandsdeutschen. Aus Herzen, ihre bereitschaft zwingt, zahlt nichts. Das Ar­sie wollte nur Ruhe und der deutschen Waren zunimmt. Hinzu kommt beitsamt drückt sich mit der Begründung, diesem Grunde sei es nicht nur vom Stand­daß die betreffenden Arbeiter ja nicht ent- punkt der Partei und der Reichsvertretung, Schluß mit den Drohungen und Belästigungen aber der allgemeine Wunsch, seine Ruhe zu lassen seien und deshalb für die Arbeitsver- sondern auch von dem der deutschen Firmen haben. Sie beauftragte darum einen Werk- haben und von den Bedrohungen und Ver­mittlung nicht in Frage kämen. Die eigent- selbst unbedingt notwendig, mit allen Mitteln meister, unter den in der Nähe der Fabrik leumdungen der NSDAP so wenig als mög­wohnenden Brasilianern siebzehn Leute für lich belästigt zu werden. Man empfindet das liche Aufgabe des Arbeitsamtes sei aber ge- für den Besuch des Festes zu sorgen. > die müsse nun in der Weise geschehen, daß die eine Beteiligung an der Mai- Feier zu gewin- Bestehen der nationalsozialistischen Partei­rade die Arbeitsvermittlung, nicht einer einzelnen Firmen Freibier und freie nen, wobei ihnen neben Freikonsumation an organisation als eine üble Plage, und glaubt Unterstützung während Speisen und Getränken in Höhe von fünfund- am besten dabei wegzukommen, für ihre Beleg­Werksbeurlaubung«. Ganz richtig. Verpflegung zwanzig Milreis pro Kopf noch freie Fahrt ihr bei ein oder zwei Gelegenheiten pro Jahr zur Verfügung Wo kämen die Gehälter der Kraft- durch- schaftsangehörigen ver- Tribut zahlt. Andererseits gibt es aber vom Sportplatz» Germania << Freudenspender, wo kämen die deutschen- stellten, um auf diese Weise den Anreiz, zur sprochen wurde. Als die Belegschaft von die- auch deutsche Firmen, die sich den national­stungen hin, wenn die Beiträge zur Arbeits- Beteiligung zu erhöhen. ser Möglichkeit hörte, traten noch weitere sozialistischen Gangstermanieren nicht unter­wirklich für die Unter- Als trotz dieser Ankündigung die Anmel­losenversicherung werfen, sondern sich lieber der Unbequem­vier Arbeiter von der Beteiligung zurück, stützung der Arbeitslosen verwendet würden? dungen zu dem Fest von den einzelnen Firmen berief die NSDAP Da die Unternehmer nichts zahlen und die nur spärlich einliefen, eine neue Sitzung ein, in der den Firmen bleiben Reichsanstalt nicht zuständig ist, die Wohlfahrtsämter übrig, mitgeteilt wurde, die jetzt in der Tat dazu mißbraucht wer­den, den ortsansässigen Unternehmern durch Unterstützung der> beurlaubten<

rur

-

über tote Zeiten hinwegzuhelfen.

meindekorrespondenz schreibt:

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Arbeiter

Die Ge­

>> Hier erhebt sich nun eine grund­

Das

nur den Firmen würde für den Import aus Deutschland weiterhin Verrechnungsmark zur Verfügung gestellt werden, die Angestellten und Arbeiter vollzählig den Festplatz brächten.

ihre auf

zum und

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wenn man

so daß zum Schluß die Firma zu der Mai- lichkeiten und den Opfern einer Umstellung Feier zwar, entsprechend ihrer Beleg- der geschäftlichen Beziehungen unterziehen. schaftszahl, mit vierzig Mann antrat, da- Trotzdem ihre Zahl zunimmt, bilden sie noch nur immer nur eine kleine Minderheit. Der von sprachen und verstanden aber nach wie vor von neunzehn deutsch , die anderen waren Bra- Hauptwiderstand kommt die seinerzeit mit silianer, Italiener, Litauer, Portugiesen und den Auslandsdeutschen, aus einer gefestigten politischen Gesinnung Syrier! Da zahlreichen Betrieben solche der Heimat ausgewandert sind und so tüch­>> Strohmänner« erschienen waren, die kein tige Arbeitskräfte sind, daß sie nicht darauf

von

Da der Kurs der Freimark 7.2 ist, der Wort Deutsch konnten, kam es, als das Fest angewiesen sind, bei den deutschen Firmen oder jener Weise kurze Formel gebracht und etwas drastisch ausgedrückt: Kann es Aufgabe der wirkte diese Drohung außerordentlich stark. chen werden mußte, bei der Verrechnung der dem Terror der NSDAP ausgesetzt sind: alte und Frei- Bier Sozialdemokraten und Freigewerkschaftler! öffentlichen Fürsorge sein, Die einzelnen Firmen begannen darum, ihre Gutscheine für Frei- Essen

sätzliche Frage; sie lautet, auf eine der Verrechnungsmark aber nur 5.1 beträgt, wegen schlechten Wetters vorzeitig abgebro- zu arbeiten, die in dieser

müssen.<<

tisch muß man zahlen. Und praktisch werden

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H- n.

Aus Danzig verschleppt!

Der Fall des Abgeordneten Hans Wiechmann

zum

zu­

eine

Es ver­

der Polni­

erforder­Dan­

sie Nachdem die hierfür liche Zweldrittelmehrheit im ziger Volkstag erreicht haben, greifen sie zu noch brutaleren Mitteln, um die Dan­ziger Opposition ihrer sichtbaren Führer zu berauben.

einem industriellen Betriebe seine Umstellung oder gar seine Modernisierung oder Rationa­Ziele grundsätzlich nicht aus, wegschnappen darf, daß die Dividenden ruhig| nach dem Verbleib Wiechmanns schleunigst lisierung zu erleicht er n, ihm z. B. öffentlichen Fürsorgemitteln weiter steigen und die Gemeinden ruhig wei- Nachforschungen erleben würde. während der dadurch bedingten Arbeits­erfolgen kann.< ter zahlen werden. Wenn nicht die Gemein- dient hervorgehoben zu werden, daß der Ab­aussetzung seine Stammarbeiterschaft zu Immer nur> grundsätzlich«, wohlbemerkt. den zahlen, zahlt das Reich in jedem Falle geordnete Wiechmann Beamter erhalten, indem die Gemeinden diese für die Dauer der Arbeitsaussetzung unterstützen? Während des ganzen Hin und Hers hungern zahlt das deutsche Volk, in jedem Falle wird schen Staatsbahnen ist. deutschen Kriegs- Der Fall des Abgeordneten Wiechmann Man wird dies grundsätzlich verneinen sich die>> beurlaubten< Arbeiter weiter durch den Großverdienern der fleisch- und fettlose Tage, sparen die- bereitschaft auf Kosten der Arbeiter und der zeigt aufs deutlichste, welchen Weg zu gehen Grundsätzlich verneint man, aber prak- stungsindustriellen weiter die Wartegelder Steuerzahler jedes Risiko abgenommen. die Danziger Nationalsozialisten entschlossen noch immer in dem sicheren Bewußtsein, daß ihnen die Für sie ist Deutschland wirklich schöner, ge- sind, um ihre mutigsten und die Arbeiter auf diese Weise gezwungen, so Konkurrenz keinen einzigen Facharbeiter worden. ungebrochenen Gegner in Danzig beiseite zu schaffen. Durch Erpressungen und lange es dem Unternehmen paßt, sich» um­Drohungen ist es ihnen bisher gelungen, zustellen<( oder so lange die Rohstoffe feh­einige oppositionelle Abgeordnete zum Ver­len), auf Kosten der Gemeinde kümmerlich zicht auf ihre Mandate zu bewegen, oder sie von Wohlfahrtsgroschen zu leben, Bescheiden soweit zu korrumpieren, daß sie das Ver­und in devot gewundener Ausdrucksweise sprechen abgaben, für eine Verfassungsände­fragt die GK an, ob es nicht anginge, daß Zeit Der Völkerbundsrat hat in seiner Mai-, und nach kurzer wieder freigelassen rung in Danzig zu stimmen. ein Betrieb,> der zu einer solchen finanziel­Polnischen Blättermeldungen Danziger Verfassungskonflikt worden. len Hilfe sehr wohl in der Lage ist<<, die Ri- tagung siken der Rationalisierung und Modernisie- nicht Stellung genommen. Während der Rat folge, hat die Polizei auf Rückfragen die rung selbst auf sich nehme, und ob das in Genf tagte, hat sich in Danzig ein Fall Auskunft erteilt, daß Wiechmann nur Anlaß dazu bieten Stunde lang auf dem Polizeipräsidium fest­Arbeitsamt im Weigerungsfalle die entlasse- ereignet, der wirklich nen Arbeiter nicht> im Rahmen des Mög- könnte, das Weltgewissen aufzurütteln. Am gehalten worden sei. lichen« irgendwo anders hin ver- Dienstag, dem 25. Mai, in den späten Abend­mitteln könne.' Erschrocken über die stunden, wurde der sozialdemokrati­Abgeordnete Hans Wiech­eigene Kühnheit schlägt sich der Schreiber sche auf offener Straße von der Politi­sofort selbst auf den Mund: Die Polizeibeamten >> Aber auch ein solcher Weg wäre nur schen Polizei verhaftet. eine primitive Regelung und auch keines- forderten Wiechmann auf, ein Auto wegs allgemein gangbar( man denke besteigen, das eine reichsdeut­z. B. an Unternehmen, die unmit­trug. Da die Nummer sche telbar wichtigen Vierjahresplanes und des Auf- haftung sich, wie gesagt, auf offener Straße bauwerkes dienen). Darum wäre abspielte, konnte sich Wiechmann noch mit doch zu erwägen ob nicht in einem solchen Erfolg dagegen wehren. Wiechmann wurde Falle wenigstens für die nächste Zeit von darauf mit einem Danziger Polizeiauto, das Presse vertreten worden. Reichs wegen Maßnahmen getroffen sich ebenfalls in der Nähe befand, zum man allgemein eher der Meinung zu, werden können, die eine alleinige Abwäl­er Wiechmann in ein reichsdeutsches zung der Fürsorgelasten auf die Gemeinden Polizeipräsidium gebracht, Konzentrationslager verschleppt und damit eine Sicherung der Stamm- einem Verhör unterzogen wurde. >> An Bord des Motorschiffes Amicora Danzig wurde. Die Danziger Polizei hat eine Ver­arbeiterschaft für das Unternehmen aus- Er ist seitdem von niemand in die wurden drei Italiener festgenommen, durch die Freunde schließlich aus öffentlichen Unterstützungs­mißtenmeldung, die mehr gesehen worden. sich in Neapel im Frachtraum verborgen mitteln verhindern. Ob diese Regelung in Freunde Wiechmanns aufgegeben wurde, angenom­Während die Angehörigen und hatten in der Hoffnung, nach Spanien zu Form einer allgemeinen Anordnung oder gelangen, um als Freiwillige in die Armee durch besondere, von Fall zu Fall aus all- Wiechmanns ihn in Polizeihaft wähnten und men. Es ist aber außerordentlich charakte­bisher General Francos eintreten zu können.<< solche Auskünfte von der ristisch, daß die Danziger Polizei gemeiner Ermächtigung sich ergebende zunächst auch darauf öffentlich weder ein Dementi der in der aus- Arme Italiener, wie sie sich unbemerkt von Presse ausgesprochenen Ver- Mussolini nach Spanien schleichen müssen! gar mutungen mitgeteilt hat, noch daß der Poli- Wer zweifelt noch, daß Mussolini wirklich das

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Es kann kaum ein Zweifel darüber be­stehen, daß Wiechmann, wie das sicherlich Wenn der Hohe Kommissar und wenn die nicht bereits ursprünglich beabsichtigt gewesen übrigen Instanzen des Völkerbundes war, von der Danziger Polizei nach seiner jedes Mittel unternehmen, um den Fall Verhaftung nach dem Dritten Reich ver- Wiechmann rückgängig und wieder gut zu schleppt worden ist, oder daß seine Haft- machen, so wird er kein Einzelfall bleiben. entlassung mit dem Zweck verfolgt wurde, Das schändliche Mittel der Ver­daß er anschließend von>> unbekannten schleppung durch die Gestapo­Tätern<< überfallen und seitdem verborgen Agenten wird in Danzig an der gehalten worden ist. Tagesordnung sein!

Beide Versionen sind denn auch von der In Danzig neigt

Maßnahmen, bezw. Reichshilfe erfolgen soll, Polizei erhielten, wurde zwei Tage mag dahingestellt bleiben. Es dürfte aber von der Politischen Polizei plötzlich erklärt, ländischen kein Zweifel darüber bestehen, daß eine Wiechmann befinde sich

derartige indirekte Unterstüt­

daß

Mussolinis Alibi

Ganz ernsthaft läßt die italienische Pro­paganda das. folgende der Welt mitteilen:

zung privatwirtschaftlicher nicht in Haft, er sei lediglich sistiert zeipräsident öffentlich erklärt hätte, daß er Nichtinterventionsabkommen einhält?