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Versammlungen.

die Vertretung vor dem

Ein gefährlicher Fabrikbrand verursachte Freitagmittag die Der Staatsantvalt hält sämtliche Angeklagten file schuldig, lann. Wenn es fich darum Handle, nur ein Sekretariat für Berlin Alarmierung von zwei Berliner Löschzügen nach Neu- Weißen- während die Verteidiger, Rechtsanwalte Dr. Jaroczynski und Mar zu schaffen, dann brauche man nur den Titel wechseln. Es handle fee. Hier war in der Friedrichstr. 24/25 belegenen Holzbearbeitungs- Meyer ausführten, daß die Angeklagten sich in einem gewissen Not- vor allen Dingen darum, eine Centralstelle zu schaffen und da Berlin fabril, Gesellschaft mit beschränkter Haftung , aus nicht ermittelter stand befunden und sicher nicht gewußt hätten, daß sie etwas Rechts- der Sitz des Reichs- Versicherungsamts sei, so fann hier auch nur Urfache Feuer ausgekommen, das zwei Trockenkammern mit Stab- widriges begingen. Der Gerichtshof sprach die Angeklagten die Stätte sein, von welcher aus fußböden erfaßte. Die Gefahr für den umfangreichen Fabrikkomplex Schwieger und Karl Wilte frei. Die übrigen Angeklagten wurden Reichs- Versicherungsamt geschieht. Nun habe wohl die General­sowie für die Nachbarschaft war um so größer, als in unmittel- unter Zubilligung von mildernden Umständen verurteilt: Karzen- tommission dem Projekt sympathisch gegenüber gestanden, jedoch barer Nähe des Brandherds die Fraiserei, Tischlerei und die Hobel- berg und Knobloch zu je neun, Branig zu vier Monaten, nach einem heute eingegangenen Schreiben, Redner verliest dass räume lagen, die größere Posten trockener Hölzer bargen. Angesichts Otto Wilte zu zwei Wochen, Stendel und Lehmann zu selbe, muß die Generalkommission, da ihr feine finanziellen Mittel dieser Sachlage erbat die Fabrikleitung denn auch fofort Löschhilfe je einer Woche und Schulze zu drei Tagen Gefängnis. zur Verfügung stehen, vorläufig ablehnen. Man soll das Projekt von Berlin . Der angestrengten Thätigkeit der Ortsfeuerwehr ge- Wie mag der Baumeister" Steinde wohl geschmunzelt haben, reiflich durcharbeiten und dann dasselbe dem nächsten Gewerkschafts. Tang es indes, das Feuer mit drei Schlauchleitungen zum Stehen als er jah, wie ernst die Justiz die Heiligkeit feines Eigentums Stongreß vorlegen. Mit dem Schreiben der Generalfommission zu bringen, so daß die Berliner Wehr nicht in Thätigkeit trat. Der auffaßt! waren die meisten Redner nicht einverstanden und wurde die Ant­verursachte Schaden ist erheblich, doch erleidet der Betrieb teine wort der Generalfommission besonders von Dähne einer scharfen Unterbrechung. Noch waren die Aufräumungsarbeiten nicht be­Kritik unterzogen. Zu der Sache sprachen Döblin , Maaß und endet, als die Ortswehr nach der Gustav Adolfstraße gerufen Massini in dem Sinne, daß der Sache eine nähere Besprechung wurde, wo in einer Fabrit von künstlichen Blumen Feuer ausgebrochen Der Wahlverein für den dritten Wahlkreis hielt, am in den einzelnen Gewerkschaften noch nötig sei, ehe die Vertreter war, das indes im Keim erstickt wurde. 16. Januar feine Generalversammlung ab. Laut Bericht des Vor- eine bindende Erklärung abzugeben vermögen. In Berlin traten in den letzten 24 Stunden nur unbedeutende stands zählt der Verein jezt 860 Mitglieder gegen 815 im vorigen Simanowsky, Gutheit und Dähne traten mit Wärme Brände auf. Bandelstr. 42 wurde ein Dachstuhl durch Feuer be- Quartal. Er besteht jetzt seit zehn Jahren. Vor fünf Jahren betrug für Errichtung des Sekretariats ein. Mit einem Antrage Massinis, Berliner Gewerkschafts­schädigt. Wohnungsbrände wurden aus Brinzen- Allee 25, Meger- die Zahl der Mitglieder 420, ist also seitdem auf mehr denn das diese Materie in dem Ausschuß der Arbeitervertreter- Vereins straße 36 und Alt- Moabit 130 gemeldet, während Alte Jakobstr. 106 Doppelte angewachsen. Der Kassenbestand vom vorigen Quartal kommission unter Hinzuziehung des und Schulstr. 105 Küchenbrände zu beseitigen waren. Ein fleiner betrug 329,22 M.; vereinnahmt wurden an Beiträgen 457,80 m., weiter zu beraten und das Resultat der Kommission mitzu­Zu den Machinationen Brand in den Elektricitätswerken, Süd- Ulfer 24, wurde durch die außerdem 67,05 M.; die Ausgaben beliefen sich auf 442,25 M. und teilen, fand die Debatte ihren Abschluß. Werkangestellten abgelöscht. es verbleibt demnach ein Kassenbestand von 411,82 M. Vom Bor - der Berliner Tischler- Innung berichtet Glock e. Die Versammlung' Die angeblichen Licht- Signale auf dem Mar8 beschäftigen stand wird beantragt, den§ 5 des Statuts dahin abzuändern, nimmt mit Entrüstung von diesem Aft Kenntnis. Es folgt sodann auch den Verein von Freunden der Treptow - Sternwarte". Direktor daß der Vorstand nicht mehr aus 7, sondern aus 9 Personen die Neuwahl des Ausschusses und werden gewählt: Busse, Leder­Archenhold wies nach einem fesselnden Vortrage des Philologen Dr. besteht. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Ferner be- arbeiter, Kunze, Holzarbeiter, Schuhmacher, Buchbinder, Rud. Steiner nach, daß die Erzeugung von Lichtfignalen, die wir von antragt der Vorstand, den folgenden Paragraphen als§ 10 dem Kube, Zimmerer, Streitner, Handelshilfsarbeiter, 3eiste, der Erde aus wahrzunehmen vermöchten, also von intensiv leuchtenden Statut hinzuzufügen: Mit dem Tode, dem Austritt oder der Aus- Gastwirtsgehilfen, Börner, Tabalarbeiter. Sodann nimmt Frau Flächen von mehr als vier Qnadratmeilen Größe, den Marsbewohnern schließung aus dem Wahlverein verliert das frühere Mitglied jedes Steinbach- Hamburg das Wort und bittet in beredten Worten um die Unter­wohl faum jemals gelingen würde. Unwahrscheinlich sei auch die Ansicht, Vermögensrecht, das es etwa gegen den Wahlverein, den Wahl- stüßung der ausgesperrten Glasperlenmacher im Fichtelgebirge ( Warmen­daß das beobachtete Licht von grell beleuchteten Wolfen herrühre, da vereins- Vorstand oder gegen einzelne Mitglieder aus seiner steinach). Es handle sich um 1000 M. Nachdem die Gemaßregelten die Atmosphäre des Mars die Bildung isolierter Wolfen gar nicht Mitgliedschaft erworben hat." Die Einfügung diefes Paragraphen eine Arbeitsgelegenheit anderweitig nicht erhalten fonnten, haben fie zulaffe. Dagegen hält es Direktor Archenhold für möglich, daß die ist durch die Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs not sich zu einer Genossenschaft vereinigt. Arbeit ist auf Jahre vorhanden. am Nordpol des Mars belegenen Gegenden, in welchen die aufwendig geworden. Auch dieser Antrag wird einstimmig an: Jedoch tönnten sie fein Rohmaterial beschaffen, da es Ihnen an Börner, Geld mangelt. Tabakarbeiter, und Welkiso. In den Vorstand werden die folgenden fälligen Lichterscheinungen gesehen wurden, von den Strahlen eines genommen. als erster Vorsitzender Fris, Friz, erster Glasschleifer, sprechen dagegen, da es sich um Genossenschaften fortschreitenden Nordlichts beleuchtet worden seien. Leichter zu er- Genossen gewählt: Klären seien die jetzt wieder beobachteten Lichterscheinungen an Schriftführer König, zweiter Schriftführer Jonas, erster handle. Massini spricht für. Hierauf wird mit Majorität bes einzelnen Mondkratern, deren Eruptionen schon früher durch Gelehrte Staffierer Harndt und als Beifizer Mahle, Wartenberg schlossen, den Glasperlenmachern in Warmensteinach die 1000 m. au festgestellt werden konnten. und Fügner. Darauf wird der Vorschlag des Vorstands, den gewähren. Der Ausschluß soll diese Angelegenheit ebenso wie die " Führer durch das Gewerbe Unfallgeset" an die Mitglieder zu der Spizenweber zu Calais erledigen. verteilen, nach längerer Diskussion angenommen. Am Schlusse der Die Kistenmacher hielten am Montag bei Stechert. Andreas, Versammlung werden noch diejenigen Genossen, die, weil sie nicht straße, eine außerordentliche Generalversammlung ab. Vor Eintritt preußische Staatsangehörige find, das kommunale Wahlrecht nicht in die Tagesordnung wird das Andenken des verstorbenen Kollegen offer besigen, aufgefordert, fich naturalisieren zu lassen, damit sie sich an Aug. Beyer in der üblichen Weise geehrt. Hierauf giebt 23 o Iter einen furzen Bericht über die Unterhandlungen, welche seitens des der im Herbst stattfindenden Kommunalwahl beteiligen können. Vorstands mit der Geschäftskommission zwecks Anschluß an dieselbe gepflogen worden find, und empfiehlt der Versammlung, sich derselben anzuschließen. Thieme und Kaler geben in einer längeren Ausführung einen lleberblick über das Wesen, den Zweck und die Thätigkeit der Geschäftskommission, welche lediglich die Centralisation der Ber­trauensmänner Deutschlands sei. Obwohl verschiedene Redner da­gegen waren und empfahlen, sich dem Holzarbeiter- Verband an­Sierauf wird der§ 6 des Vereinsstatuts dahingehend geändert, daß zuschließen, wurde nach einer längeren und lebhaften Debatte der Antrag auf Anschluß an die Geschäftskommission angenommen. die gemaßregelten Stollegen, welche sechs Monate Mitglied find, eine Unterstützung von 12 M. pro Woche erhalten; die Verheirateten für jedes Kind 1 M. extra.

Aus den Nachbarorten.

Zur Entfestigung Spandaus. Der Kriegsminister hat vor kurzem den Spandauer Magistrat ersucht, zur bequemeren Unter­handlung über den von der Stadt aufgestellten Plan über die Ver­wendung des durch die Stadt Spandau anzukaufenden jezigen Festungsterrains mit der Kommandantur in Spandau in Ver­bindung zu treten.

genommen.

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Gerichts- Beitung.

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Aus

Die Tischlermeister- Organisationen hatten am Freitag nachmittag wieder eine öffentliche Versammlung für die Tischler­Jetzt berichtet die Spandauer Zeitung", daß die Kommandantur meister Berlins einberufen, 11111 diesen über die Einigungs­bereits alle Berträge mit den in den Kasematten wohnenden verbandlungen Bericht zu erstatten. Die Versammlung war nur Kommunikationsarbeitern gekündigt hat, da irgend welche Auf- mäßig besucht. Herr Bry erstattete Bericht über die Verhandlungen wendungen für die Unterhaltung der Festungswälle nicht mehr ge- vor dem Einigungsamt. Er ersuchte die Tischlermeister, streng darauf macht werden sollen. Die betreffenden Arbeiter werden nach Bedarf zu halten, daß jeder Arbeiter die Unterschrift Teiste.- Zu einer eigent mandantur hat sich durch die Kündigung aber auch die Möglichkeit Versammlungsbesucher eine fast endlose Reihe von Anfragen gestellt, gegen eine kurze Kündigung zwar noch weiter beschäftigt, die Kom- lichen Diskussion kam es nicht, dagegen wurden aus den Neihen der gesichert, im gegebenen Augenblid diese Arbeiter sofort entlassen zu die bewiesen, daß es so manchem biederen Tischlermeister nicht mög­fönnen, ohne Entschädigungsansprüche befürchten zu müssen. lich ist, zu begreifen, was denn nun nach Abschluß der Einigung im Gegen den Kornwucher. Die Fraktion der socialdemokratischen Arbeitsverhältnis Rechtens iſt, und daß Herr Bry nicht unrecht Stadtverordneten in Spandau hat bei der Stadt- hatte, als er in seinem Referat fagte: Es giebt auch unter den Der Verband der Bäcker hielt am 15. Januar im Gewert Arbeitgebern Leute von denen, die nicht alle werden. Nachdem Magistrat eine gemischte Kommission zu bilden, welche eine an den Versammlung mit einem Hoch auf die Einigkeit im Tischlergewerbe. 13 Vorstands Sigungen statt. Die Quartals Abrechnung zeigte verordneten- Versammlung beantragt, in Gemeinschaft mit dem alle die Frager belehrt worden waren, schloß Herr Schöning die ichaftshaus eine Generalversammlung ab. Nach dem Bericht des Borstands fanden im Laufe des Jahrs 11 Mitglieder- und Reichstag abzusendende Petition beraten soll, die gegen die von der Regierung geplante Erhöhung der Kornzölle und die dadurch ,, Das Ende der nationalsocialen Bewegung" lautete an Einnahmen 1027,57 M., an Ausgaben 285,89 M. erster Borsigender bedingte Verteuerung des Brotes Einspruch erhebt. Dieser das Thema, worüber einr. Peus in der auch von National- den Vorstandswahlen gingen hervor als erster Antrag wird voraussichtlich in der am Donnerstag stattfindenden socialen start besuchten Versammlung des ersten Berliner Wahlfreises Briestorn, als zweiter Vorsitzender Höpfner. Raßler Stadtverordnetenfigung beraten werden. referierte. Peus bemerkte einleitend, daß er wohl mit Recht die wurde erster, Wilke zweiter Kassierer, Lehnert erster und Suplin Die Jubelfeier tam auch in der letzten Sigung der Gemeinde- zwar derjenigen, die in ihrer beruflichen Lebensstellung jeglicher Art und Stübner, als Beifizer Marschel, Balzti und Domei Die Jubelfeier kam auch in der letzten Sigung der Gemeinde- Nationalsocialen als Partei der Gebildeten bezeichnet habe, und zweiter Schriftführer. Zu Revisoren wurden Megold, Culaw bertretung von Nowawes zur Sprache. Gegen die Stimme einen freiheitlichen Drang gegen den sie umgebenden Drud empfinden. sowie Schächte In als erster, Bauer als zweiter Bibliothekar unfres Parteigenossen Lange, der darauf hinwies, daß für freie Auch die von den Arbeitern in so vieler Hinsicht sich unterscheidenden gewählt. In die Agitationskommission wählte die Verſanımlung Lehrmittel in der Volksschule kein Geld vorhanden sei, wurde ein Stauflente empören sich zwar immerlich gegen das kapitalistische Briestoru, Hetschold, Höpfner und Balzki, als Antrag auf Jllumination der öffentlichen Gebände des Orts an- Brozentum, aber Socialdemokraten wollen fie alle zusammen nicht geitungsspediteur Barth. Hierauf erstattete Höpfner Bericht Er werden! Auch Gelehrte, wie Professor Sombart , scheuen sich, wohl über die Einigungsfrage zwischen Fachverein und Verband. ans Furcht vor Maßregelung, offen ihre innerfte Ueberzeugung zu bedauert, daß trop der wiederholt gemachten Erfahrung, daß mit bekennen. Alle diese Elemente glaubte Naumann zu vereinigen, zwei Organisationen in Berlin nicht viel zu erringen sei, es noch Bauverhältnisse skandalöser Art kamen in einer umfangreichen um, wie Professor Sohm in Leipzig jagte, die Socialdemokratie nicht zu einer Verschmelzung gekommen sei. Hierauf wurde be­abzulösen. Bei allen seinen" freiheitlichen" Grundsätzen ist schlossen, daß am 22. Januar die beiden Vorstände zusammenkominen Verhandlung zur Sprache, die am Donnerstag vor der vierten Straf- aber Herrn Naumann das persönliche Regiment lieber, als eine follen, um über ein einheitlicheres Vorgehen zu beraischlagen. fammer des Landgerichts I stattfand. Es befanden sich folgende Per- Parlaments herrschaft. Daher auch die Schwärmerei des Herrn Die Steinarbeiter, Marmor: und Granitarbeiter hielten sonen auf der Antagebank: 1. der Produktenhändler Adolf Karzen Naumann für die Gewaltpolitik und Pardon wird nicht am Dienstag eine sehr stark besuchte Versammlung ab. Vor Beginn berg, 2. Handelsmann Adolf Knobloch, 3. Maurer Friedr. gegeben". Eine solche Parteipolitik fann Branig, 4. Maurerpolier Otto Wille, 5. Steinträger Otto weder von ehrlichen Gebildeten, noch von denkenden, nach wirtschaft storbenen Kollegen Mücke durch Erheben von den Plätzen. Walther aber niemals, der Tagesordnung ehrten die Anwesenden das Andenken des ver­Stendel, 6. Maurer Aug. Lehmann, 7. Maurergeselle Karl Wilte, licher und politischer Freiheit strebenden Arbeitern unterstüt erstattete hierauf den Bericht als Vertrauensmann. Die Abrechnung 8. Arbeiter Jul. Schulze und 9. Metallhändler Ang. Schwieger. Es werden! Daher auch der Stillstand und Rückgang dieser so sonder vom letzten Quartal des vorigen Jahres ergiebt eine Gesamt­handelte sich um einen Aft der Selbsthilfe, der seitens der Anklage- baren Partei, der auch materiell die Mittel zur Existenz fehlen. einnahme von 3560,58 M., mit einer Ausgabe von 1744,35 M. behörde als Diebstahl, bezw. Hehlerei aufgefaßt wurde und dem wir werden stets betonen, daß nicht Gewalt, sondern Gesetz und 5325,85 M. find an die Centralverwaltung abgeliefert worden. In folgender Eachverhalt zu Grunde lag: Der Maurermeister Oswald Freiheit und gleiches Recht für alle Menschen und Bölker, im einem furzen Referat besprach dann M. Faber die Ursachen der Steinde hatte im Sommer auf dem Grundstück Alexandrinen- friedlichen Wettstreit auf dem Weltmarkt, die Menschen zum Krise und die Notwendigkeit der Orgauisation. Die schon in früheren straße 119/120 einen Neubau aufzuführen. Wiederholt haperte es allgemeinen Glüd und damit zum Sieg des Socialismus führen Bersammlungen vielfach erörterte Frage, ob ehemalige Arbeits­mit der Lohnzahlung und im August legten sämtliche Arbeiter werden!( Rauschender Beifall.) Nach dem mit großem Beifall auf willige" wieder in die Organisation aufgenommen werden sollen, die Arbeit nieder, weil sie ihren rückständigen ongenommenen zweistündigen Referat, meldete fich Herr Weinzeitigte eine oft sehr lebhafte und längere Besprechung, in der sich nicht erhalten fonnten. Der den Bau leitende Hausen zum Wort. Er sei auch für Stärfung des Parlamen- etwa 15 Redner für, und 2 streng gegen die Wiederaufnahme Maurerpolier Otto Wille hatte einen schweren Stand, die tarismus, desgleichen aber auch für die Chinapoliiit! Die Haltung aussprachen. Es wird beschlossen, notorische Streifbrecher gar nicht, Leute bedrängten ihn anstatt des Bauherrn Steinde, der sich nicht des Vorwärts" in dieser Frage sei ungerechtfertigt, wenn man andre aber, nachdem sie in der Platzvertreter- Sigung vorstellig ge­sehen ließ. Schließlich willigte er ein, daß die Eisenmaterialien, die unter andrem bedenke, daß die Chinesen den deutschen Gesandten worden, auf Beschluß einer Versammlung wieder aufzunehmen. bereits für den Neubau angefahren waren, eigenmächtig ber ermordeten!( Lebhafte Zwischenrufe.) An England habe man das Sartorius berichtet namens der Granitarbeiter, deren Tarif am kauft und die Arbeiter aus dem Erlös teilweise befriedigt Beispiel von der Macht nach außen mit Freiheit im Innern. Von 1. März d. J. abläuft, daß die Unternehmer die an sie gerichtete werden sollten. Am Abende des 15. August suchten die Angeklagten einem Fiasko" der Nationalsocialen fönne gar feine Rede sein, Anfrage der Arbeiter wegen Aufstellung eines neuen Tarifs in Branig und Schulze die Handelsleute Karzenberg und da die früheren Schwierigkeiten überwunden und die finanziellen barscher Weise ablehnend beantworteten. Demnach stehen den Knobloch auf und verabredeten mit ihnen, daß sie gemeinsam Mittel der an Abonnentenzahl stets zunehmenden Hilfe" gesichert Marmor- und Granitarbeitern vermutlich wieder neue Lohnkämpfe im Laufe der Nacht eiserne Träger vom Neubau fort­fchaffen wollten. Das zu diesem Zwecke mitgenommene Hunde- feien! Täterow bemerkt, daß, wie Stöcker in den achtziger Jahren bevor. Die am Versammlungsabend vorgenommene Arbeits­ergab, daß Taut 250 abgegebener fuhewert erwies sich aber als zu schwach, worauf beschlossen wurde, sich in unsre Bewegung einzudrängen versuchte, dies auch jetzt die losen- Zählung Nationalsocialen thun, die man nicht bloß fachlich fritisieren, Bettel arbeitende 169 und mindestens daß die Fortschaffung des Eisens am folgenden Mittage mittels fondern auch fernerhin scharf bekämpfen werde.( Lebhafter Beifall.) lose Steinarbeiter, ohne die nicht kontrollierten, vorhanden sind, eines Möbelwagens geschehen sollte. Dies ist denn auch geschehen, erlisti wendet sich in scharfer Weise gegen Tischendörfer. es wurden gegen 30 Centner eiserne Träger, Unterlegeplatten und wenn ein Genosse in der Welt am Montag" belobt würde, könne Der Fachverein der Holz- und Bretterträger hielt dieser gußeiſerne Röhren fortgeschleppt. Karzenberg und Knobloch verkauften man sicher annehmen, daß er dann eine Dummheit gemacht habe. Tage bei Graumann in der Naunynstraße eine Mitglieder­das Material an den Eisenhändler Schwieger, der insgesamt 273 M. Dr. Brakebusch stimmt im allgemeinen den Ausführungen Versammlung ab. Nach dem Bericht des Kaffierers betrug int dafür zahlte. Das Geld wurde unter die Arbeiter verteilt. Bei dem Peus' bezüglich der Gebildeten, wie auch den übrigen 4. Quartal die Ausgabe 219,33 M., die Einnahme 192,20 M. Auf Aufladen beteiligten sich fast sämtliche Arbeiter, wer Bedenken hatte, Meinungen zu. Denn die Socialdemokratie werde doch die Antrag hinge soll eine außerordentliche Sigung anberaumt werden, dem wurde zugerufen: Wer Geld haben will, der muß Partei der Zukunft sein, man möge es den Gebildeten in der die Streitkommission abzurechnen hat und event. Stellung zu auch aufladen helfen!" Die Angeklagten Lehmann und Stendel wurden von ihren Kollegen damit betraut, den Verkauf ab- ur leichter machen, sich der Partei anfchließen zu können! Bens nehmen ist zu dem fünftigen Ausbau und der Handhabung der­weist in seinem Schlußwort die schroffen Redewendungen Kerlistis felben. zuschließen. Bemerkenswert ist, daß die Arbeiter diefe Vorgänge zurück, da man in sachlicher Weise weit mehr erzielen könne. Die Briz. Am Freitag, den 11. d. Mis., fand die erste Ver­verschwiegen haben sollen, als sie später den ganzen rückständigen Nationalsocialen arbeiten nur für die Socialdemokratie.( Lebhafter fammlung des neuen Wahlvereins Brit statt. In derselben wurde Lohn beanspruchten und auch ausbezahlt erhielten. Die Angeklagten Beifall.) Nachts gegen 11hr erfolgte Schluß der Versammlung. der Vorstand, bestehend aus den Genossen Händel , 1. Vorsitzender, führten im Termin insgesamt ihre Notlage als Entschuldigung für ihre Handlungsweise an. Von einer Woche zur andren seien fie Die Delegierten zur Berliner Gewerkschaftskommiffion est chen, 2. Vorsitzender, Merten, Kaffierer, Hamann, vertröstet worden, Frau und Kinder hätten Brot verhielten am Donnerstag, den 17. d. M., im kleinen Saale des Gewerk- Schriftführer, und Vogt, Beifizer, gewählt. Die Lokalfommission Fangt. Der Angeklagte Mauerpolier Wilfe gab eine kennzeichnende schaftshauses eine Versammlung ab. Zu dem Antrag des Berliner besteht aus den Genossen Schönberg, Sandmann und Schilderung von den trüben Verhältnissen des Baues. Der Arbeitervertreter- Vereins: Errichtung eines Arbeitersekretariats für och. Bibliothekar wurde Dieze. Die Bücherausgabe erfolgt angeblich geschädigte Maurermeister Oswald Steinde Berlin als Centralstelle referierte Reichtags- Abgeordneter M. Segit- jeden Sonnabend von 8-10 Uhr im Vereinslokal. bilde unter der Firma Arudt 11. Co. zusammen mit Nürnberg . In eingehender Weise begründet der Redner die Notwendig- fammlungen finden jeden Freitag vor dem 15. im Monat statt. Der Arndt, welche feiner Geliebten, Fräulein Inhaberin feit des Sekretariats. Was nun vor allem in Betracht komme, sei wohl Verein zählt bereits 63 Mitglieder. Johannisthal- Nieder- Schöneweide. Am 12. Januar hielt Damentneipe sei, Baufirma. die finanzielle Frage. Er habe zwar, da Berlin dann gleichzeitig eine fogenannte Die Thätigkeit bestehe darin, Neubauten für Rechnung eines als Centralstelle für die Arbeitersekretariate in Frage fäme, der Socialdemokratische Verein Johannisthal- Nieder- Schöneweide Hintermanus aufzuführen. Statt die Baugelder voll zur Be- die minimalste Besetzung nur einer Person sowie eines Hilfs- eine gut besuchte Versammlung ab mit der Tagesordnung: Gründung friedigung der Lieferanten und Arbeiter zu verwenden, wurde dafür arbeiters, der die nötigen schriftlichen Arbeiten erledigen müsse, eines Wahlvereins für Nieder- Schöneweide mit Anschluß an den ein flottes Leben geführt. Zur Illustration der Bauthätigkeit dieser ebenso die geringste Ausstattung für das Bureau selbst in Vorschlag Central- Wahlverein Teltow- Charlottenburg. Nach dem mit Beifall Firma hätten in der Baugewertschafts- Zeitung" bereits mehrere gebracht; aber das muß gesagt werden, 10000. würden gebraucht. aufgenommenen Vortrag des Genossen Hirsch- Charlottenburg Artikel gestanden. Er, Wilke, habe bereits in der ersten Woche nach Das eine Drittel müßten nach Redners Ansicht die Arbeitersekretariate über den Wert des Klaffenkampfs ergab die Abstimmung darüber, Znangriffnahme des Baues dem Steinde 100 Mart borgen müssen, aufbringen, das andre Drittel die Generalfommiffion der Gewerk- ob für Nieder- Schöneweide ein Wahlverein zu gründen sei, die ein­damit die Arbeiter ihren Lohn erhalten konnten, er habe fchaften Deutschlands und das letzte Drittel die Berliner Gewerkschaften. stimmige Annahme der Gründung. Es traten sofort 10 Mitglieder damals die Verhältnisse noch nicht gefannt und sei thöricht genug n der un folgenden Diskussion nimmt störsten zunächst das des bisherigen Socialdemokratischen Bereins Johannisthal- Nieder­gewesen, seine Ersparnisse, die er wohl nie wieder werde zu sehen Wort. Er ist der Ansicht, daß das Bureau der Berliner Gewerkschafts- Schönweide und von den zahlreich erschienenen Gästen 18 dem neuen bekommen, zu opferit. tommiffion fich getrost den Arbeitersekretariaten an die Seite stellen Wahlverein als Mitglieder bei.

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