Die Agrarier
Commandeur eines Landwehr- Bezirks beleidigt haben sollte. Er hatte 1900 M. Jahreseinkommen haben. Einen Vorteil von den Unruhen in der Umgebung Paotingfns. in einer Notiz gerügt, daß die Reklamation eines Dekonomies 3öllen haben nur etwa 6 Millionen Landwirte mit einem Es meldet: Handwerkers, der eine 56 tägige lebungszeit zu machen hatte, ab- Bejiz von mehr als 5 Hektar. Denen stehen 44 Millionen Eine Bogerbande, die etwa tausend Mann zählen gewiesen worden war. Deutsche gegenüber, die von den Zöllen keinen Nuzen, sondern soll, hält sich zwanzig meilen südlich von Paotingfu Schaden haben. Wir stehen auf dem Standpunkt: diese 6 Millionen auf. Die Boyer haben in der letzten Woche drei Dörfer geplündert haben kein Recht, für ihre Taschen ein Almosen von den übrigen und drohen, die Christen niederzumegeln; viele der letzteren 44 Millionen Einwohnern zu verlangen.( Beifall.) Num fagte Herr haben in Baotingfu Zuflucht gesucht. In dem Distrikt von Man vor einer Berliner Volksversammlung. Danach sehnen, den Arbeitern höhere Löhne zu zahlen.( Sehr Bogerhaufen Ausschreitungen. Ihr Führer hat die Absicht Hahn auch, die Grundbesizer wollen die Zollerhöhung nur, weil sie tscheng, nordwestlich von Paoting fu, begehen andre richtig, sehr richtig! am Vorstandstisch.) Ja, meine Herren, die ausgesprochen, die Stadt Matscheng selbst anzugreifen, Eine gründliche und ganz entschiedene Abweisung war es, die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.( Stürmischer in der ein Bosten von 20 Deutschen steht. In Pasting fu selber Herrn Dr. Hahn und den von ihm vertretenen Brotverteuerungs- Beifall.) fehlt es jetzt, wo die Stadt von Truppen entblößt ist, plänen am Freitag in der„ Tonhalle" erteilt wurde. Die vom Warum bekommen denn die Großgrundbefizer feine Arbeiter? nicht an Anzeichen dafür, daß unter den zweifelfonjervativen Wahlverein einberufene öffentliche Versammlung, in weil sie sie zu schlecht bezahlen, zu schlecht beköstigen und zu schlecht haften Elementen unter der Bevölkerung eine der einige agrarische Häuptlinge den Berliner Arbeitern die Not- behandeln. Hat doch Herr Gamp, auch ein hervorragender Agrarier nicht zu unterschäßende Erregung herrscht. Kompetente wendigkeit der Kornzollerhöhung klar machen wollten, war un im Abgeordnetenhause, verlangt, daß die Kost der Gefangenen ver- Beobachter glauben, daß die gefährlichste Klasse der Chineſen nur gewöhnlich stark besucht. Bis auf den letzten Plaz waren Saal und schlechtert werde, weil sie besser sei, wie die der Landarbeiter, und den Abzug der fremden Truppen abwartet, um dann die Ausrottung Galerien gefüllt. Neben der geringen Anzahl fonservativ- antisemitischer weil sonst auf den Gütern, wo Gefangene beschäftigt werden, anch der eingeborenen Christen fortzusetzen. Die Boyer in den genannten Dämmer, welche die Reaktion in Berlin noch zu stellen hat, waren die freien Arbeiter besser beköstigt werden müßten. Sehen Sie, Distrikten setzen sich aus der Hefe der Bevölkerung zusammen, die die Freifinnigen auf dem Plan erschienen. Unter ihnen der Landtags- meine Herren, so sind die Agrarier, und denen sollen wir glauben, lieber plündern als ehrlich arbeiten wollen. Dazu haben sich noch Abgeordnete Max Schulz, die Stadtverordneten Rosenow und Perls. daß sie das Almosen aus der Tasche des Volts haben wollen, um Leute gefellt, welche durch den Verluft ihrer Häuser, ihrer Von den Nationalsocialen bemerkte man die Herren Pfarrer die Lage der Arbeiter zu verbessern? Sie, die Agrarier, haben ja Pferde und ihres Viehs in einen Zustand der Verzweiflung Naumanni, v. Gerlach, Dr. Maurenbrecher. Das überwiegende Gros auch Borschläge gemacht zur Beschränkung der Freizügigkeit. It geraten find. aber bildeten unsre Parteigenossen, unter ihnen Georg Ledebour , das vielleicht ein Beweis von ihrem guten Herzen für die Arbeiter? 3ubeil, Ewald, Adolf Hoffmann . Gleich nach Gröffnung der Versammlung machten sich bereits verlangen, die es bei ihnen nicht mehr aushalten können und vor Das neueste ist ja, daß sie die triminelle Bestrafung solcher Arbeiter die Gegensäge zwischen den Veranstaltern und den Besuchern der Ablauf Versammlung bemerkbar. Der Vorsitzende, Stadtverordneter Ulrich. der Herren Agrarier. der Dienstzeit davonlaufen. Das sind die Thaten sicherte in seiner Eröffnungsrede freieste Diskussion zu und wollte tennen. Sie waren immer dabei, wenn es galt, die Arbeiter zu An ihren Früchten sollt ihr sie erdann, obwohl er, wie aus seinen Ausführungen hervorging, wußte, fuebeln. Alle Unterdrückungsversuche, die gegen die Arbeiterklasse daß die überwiegende Mehrheit aus socialdemokratischen Arbeitern gerichtet waren, haben ihre Stütze in der konservativen Partei gebestand, ein Kaiserhoch ausbringen. Er bemerkte dabei allerdings, funden. Von diesen Lenten fönnen wir nichts Gutes für die Arbeiter daß diejenigen, deren politische Gesinnung die Beteiligung an dieser erwarten.( Großer Beifall.) Jndustrie- wie Landarbeiter werden Demonstration nicht zulasse, sizen bleiben möchten. Das ist mum freilich durch die Zölle schwer geschädigt. Das ist es, was wir hier feine angenehme Situation, wenn niemand weiß, welches Denun ziantengefindel sich möglicherweise in seiner Nähe befinden kann. zum Ausdruck zu bringen haben und deshalb ersuche ich Sie, einer Unire Parteigenossen protestierten denn auch gegen das Vorhaben von Angehörigen verschiedener Parteien unterzeichneten Resolution des Vorsigenden. Der ließ sich aber nicht belehren, sondern brachte zuzustimmen. Redner verlas die Resolution, dieselbe besagt: das Hoch aus, in das aber nur wenige einstimmten. Als Antwort auf die Taftlosigkeit des Vorsitzenden durchbrauste darauf ein tausendstimmiges dreimaliges Hoch auf die Socialdemokratie den Saal.
Aus dem letzten Sah geht hervor, daß man in China die fluge Desperados zu schaffen, denen der Krieg als einzige ErwerbsTaltit Lord Kitcheners in Südafrika befolgt hat, eine Menge von quelle erscheint. Auch hatte der Zug gegen Liu, der die Erfolg gehabt! Chinesen einschüchtern sollte, gerade den entgegengesetten Neue„ Boxer“-Aufrufe
sollen angeblich verbreitet werden.
Sprache verfaßt, fordern die Patrioten auf, fich Aus Peking wird gemeldet: Maueranschläge, in chinesischer am 16. Wai zu erheben, um die fremden Teufel" aus China zu vertreiben.
Die Meldung beansprucht natürlich feine absolute Glaubwürdig feit, wenn es auch nur zu erklärlich wäre, wenn endlich den Chinesen „ Die vom konservativen Wahlverein einberufene Versammlung der Geduldsfaden risse. protestiert ganz entschieden gegen jede Erhöhung der Getreidezölle. thin Abermals ein Unglücksfall. Sie ist der Ansicht, daß durch die Zollerhöhung die schon jetzt herrschende Notlage der Arbeiterbevölkerung bedeutend vergrößert wird, und daß dadurch, daß Industrie und Handel im Fall einer Zollerhöhung durch Gegenmaßregeln andrer Staaten geschädigt werden, die Arbeitslosigkeit infolgedessen noch einen größeren Umfang Die Versammlung richtet an den Bundesrat und den Reichstag das dringende Ersuchen, für Beseitigung aller Zölle auf Lebensmittel einzutreten."
annimmt.
Hinze. Friedländer. Kiesel. Tauschel. Dr. Nathan. Kreitling. Perls. Rojenow. May Schulz. Riemer. Homann. H. Horwiz. Fasquel. Dr. Gossels. A. Hoffmann. Ledebour. Stürmischer Beifall folgte der Verlesung. Aus der Versammlung rief jemand: Wer für die Annahme der Resolution ist, der möge eine Hand erheben. Sofort erhoben, mit wenigen Ausnahmen, alle Anwesenden die Hände. Mit brausendem Beifall wurde das Abstimmungsergebnis begrüßt.
Genosse Ledebour beendete hierauf seine Ausführungen und bemerkte zum Schluß, wenn auch die Versammlung, um etwaigen Zwischenfällen zuvorzukommen, die Resolution schon angenommen habe, so werde der Vorsigende wohl die Abstimmung noch einmal vornehmen lassen.
Generalfeldmarschall Graf Balderfee meldet aus Peking : Auf Meldung, daß das Räuberunivesen in Gegend von Hofiwu und Mathou wieder zugenommen und ein Angriff auf einen Dschunkentransport zwischen diesen beiden Orten stattgefunden hat, ist Oberstlieutenant v. Arnstedt von Tientsin aus mit fleiner gemischten Kolonne dorthin entsendet. In Houotschon( westlich Phingshan) explodierte bei Kolonie Kettler durch Unvorsichtigkeit eines Manns eine mit Pulver gefüllte Kiste, wobei vom 3. Regiment ein Musketier getödtet und 3 leicht verwundet wurden.
Die Miffionare
find wieder in Thätigkeit. Die Kölnische Boltszeitung" erhält aus Süd- Schantung von gut unterrichteter Seite die Nachricht, daß die Missionare dort wieder in voller Thätigkeit feien. Die Bevölkerung habe dieselben gut aufgenommen. Die Beamten mußten auf Befehl des Gouverneurs Juanschikai die Missionare empfangen, damit das Bolt seine gute Gesinnung gegen die Europäer ſehe. Der Gouverneur habe allen Dorfvorstehern, die Christen seit drei Jahren nicht behelligten, einen Knopf als Auszeichnung versprochen. Manchen Christen geht es aber jetzt noch sehr schlecht. Sie feien ihrer habe vollständig beraubt. Der Gouverneur habe den Christen eine gerechte Behandlung ihrer Sache versprochen.
Damit auch die Opposition gegen den Kornzoll zu Worte fommen könne, wurde seitens unsrer Parteigenossen beantragt, von den zwei angesetzten Referaten erst eins halten zu lassen und dann mit der Diskussion zu beginnen. Der Vorfigende gab diesem Antrage statt, es zeigte sich aber später, daß auch der einzige Referent, Dr. Hahn, es verstand, das, was unsre Genossen wünschten: Ausreichende Zeit für die Debatte, zu hintertreiben, indem er eine Rede hielt, die gar tein Ende nehmen wollte. 11m 3/49 11hr begann Herr Hahn fein Referat. Er freue fich, vor einent großstädtischen Einwohnern über die Zollfrage sprechen zu können, und hoffe, ihnen manches zu sagen, vas fie in ihrer Parteipresse nicht zu lesen bekämen, und was sie vielleicht zu einer andren Auffassung der Zollfrage bringen könnte. Dem zufolge war denn auch die Rede des Herrn Dr. Hahn auf einen Ton gestimmt, der den Industrie- Arbeitern möglichst angenehm in die Ohren flingen und sie dazu bewegen sollte, daß sie die so schnöde verkannten agrarischen Brotverteurer als die einzig wahren Freunde des Volks und besonders der industriellen Arbeiter erkennen, fie in die Armie schließen und sich bei dieser Gelegen heit von den agrarischen Freunden" geduldig die sauer verdienten Groschen aus der Tasche holen lassen möchten. Was Herr Hahn vortrug, war der bekannte Sirenengesang von dem Schutz der nationalen Arbeit, wodurch die heimischen Arbeiter in Industrie und Landwirtschaft von den Schwankungen des Weltmarkts unabhängig gemacht und den Arbeitern lohnende und dauernde Arbeit verschafft Obleich der Referent sichtlich bemüht war, feinen Vortrag Jezt entstand eine gewaltige Unruhe. Es war bereits 121/4 Uhr. möglichst in die Länge zu ziehen, hörte ihn doch die Versamm Stürmisch verlangte man, daß der Vorsitzende abstimmen Timg im allgemeinen mit der größten Geduld all. Nur lasse, auch wurde dagegen protestiert, daß Dr. Hahn Einzelne machten sich häufig durch Zwischenrufe bemerkbar, wogegen schon wieder das Wort erhalte, während Herr v. Gerlach als An die Branerci- Arbeiter Berlins und der Umgegend! einige unfrer bekannten Parteigenossen bemüht waren, derartige nächster Diskussionsredner eingezeichnet war. Bergebens bemühte Die Agitationskommission der Brauerei- Arbeiter giebt hiermit be Störungen zu verhindern. Herr Dr. Hahn ging dagegen bereit sich Herr Hahn zu reden, er konnte in dem Lärm nicht durch- fannt, daß folgende Brauereien den 1. Mai freigegeben haben resp. aus willigst auf alle Zwischenrufe ein, boten sie ihn doch Gelegenheit zu bringen. Ebenso wenig gelang dies Herrn v. Gerlach, der auf der diesem Grunde keine Arbeiter maßregeln noch entlassen werden: fortgesetzten Wiederholungen und Abschweifungen, was natürlich die Bühne erschien, um zu reden." Der Vorsitzende Ulrich schloß mun Kaiser- Brauerei, Radeberger Exportbier- Brauerei, Abt. Pichels. fiir die Diskussion zur Verfügung stehende Zeit erheblich beschränkte. mehr die Versammlung, gleichzeitig rief Genosse Adolf Hoff- dorf, Münchener Brauhaus, Süddeutsche Brauerei Carl Stinz u. Co., Als der Referent nach 1/211 1hr ein Aftenstück zur Hand nahm und mann: Niederlage der Freienwalder Brauerei, Berliner Brauhaus, vormals bemerkte, daß er nunmehr von den allgemeinen Ausführungen zu Pfau. Brauerei Müggelschlößchen, Berliner Stadtbrauerei, Endersden speciellen Darlegungen übergehen wolle, da wurde die Versammlung Weißenice und Berliner Bierbrauerei am Tempelhofer Berg. denn doch unruhig. Schlußrufe wurden laut. Sie reden absichtlich Von folgenden ringfreien Brauereien sind noch keine Antworten jo lange, daß fein andrer mehr zum Worte kommen foll", rief man eingegangen: Julius Bögow und Vereinigte Werdersche Brauereien. dem Referenten zu. Vorsitzender Ulrich drohte mit der Schließung Die Agitationsfommission wandte sich mit einem Schreiben an der Versammlung, wenn sie sich nicht beruhige. die Ringbrauereien wegen Freigabe des 1. Mai zu Händen des Vorsitzenden Herrn Happold. Eine Antwort ist bis jest nicht eingegangen. Wie bereits bekannt, hatte der Ring der Brauereien in Leipzig den 1. Mai freigegeben.
Lishung Tichang hat an den" Christian Herald" telegraphiert, Der Vorsitzende that das aber nicht. Er sagte: Herr Ledebour erkennt durch diese Bemerkung an, daß die von der Versammlung breite sich in der ganzen Provinz Schansi aus. Ueber 11 Millionen eine crufte Hungersnot felbst vorgenommene Abstimmung nicht gültig ist. Ich lasse erst nach Schluß der Diskussion abstimmen und erteile jetzt Herrn Dr. Hahn der Bewohner seien davon betroffen. Hilfe jei dringend nötig.
werde.
Wieder plätscherte der Redefluß des Herrn Hahn weiter und ergoß seine sich stets gleich bleibenden Wellen über die Zuhörer. Nach einiger Zeit erhob sich die Unruhe von neuem, man verlangte stürmisch, daß die Diskussion beginne und erinnerte an das Versprechen des Vorsitzenden, daß der Diskussion der freieste Spielraum gelassen werden solle. Auch dieser Appell war vergebens. Es ging ut der bisherigen Weise weiter. Noch mehrmals wiederholten sich die Unterbrechungen und die Drohungen des Vorsigenden, die Versammlung zu schließen.
das Wort.
Wer dafür ist, daß Herr Dr. Hahn die angenommene Resolution dem Reichstage überreichen soll, den bitte ich, eine Hand zu erheben.
Sämtliche Anwesenden stimmten dafür, und Herr Hahn nahm den ihn erteilten Auftrag unter Verbeugungen und mit ironischem Lächeln entgegen.
To
Die Schansi- Expedition.
Rundschreiben versandt:
Unter brausenden Hochrufen auf die Socialdemokratie und dem Gefang einer Strophe der Arbeiter- Marseillaise leerte sich der Saal. mit der zarten Rücksicht, die unire Agrarier seitens der Behörden gewohnt sind, war die Polizei aus dem Versammlungssaal selbst Die Kollegen aus den obengenannten Betrieben werden hiermit ferngeblieben. Aber als die Versammlung geschlossen war, da ersucht, sich zahlreich an der Versammlung sowie an der Feier zu tauchten etwa 20 Schußleute aus dem unter dem Saale befindlichen beteiligen. Die Agitationskommission der Brauerei- Arbeiter. Tunnel empor, postierten sich an den Thüren und auf der Straße, ohne daß fie jedoch Gelegenheit zu irgend einer staatsrettenden That verband der Baugeschäfte von Berlin und den Vororten Augedrohte Maßregelung wegen der Maifeier. Der gehabt hätten. Als Herr Hahn auch um 1/212 Uhr den Faden seiner Rede noch Die gründliche Niederlage, welche diese Versammlung den hat eine Bekanntmachung erlassen, nach der diejenigen Arbeiter, die immer weiter spann, und ein Ende gar nicht abzusehen war, da war Agrariern gebracht hat, dürfte sie doch wohl darüber belehren, daß an der Maifeier teilnehmen, bis zum 6. Mai ausgesperrt werden. es mit der Geduld der Versammlung vorbei. Stürmisch verlangte in Berlin die Trauben für sie zu hoch hängen und daß die groß- Die Vereinigung der Berliner Klempner, Kupferschmiede, Gasman nun von allen Seiten, daß endlich die Diskussion beginne. Die städtischen Arbeiter denn doch nicht dumm genug sind, um diejenigen, und Wasser- Installateure und verwandter Berufsgenossen hat folgendes herrschende Unruhe nötigte den Redner, einstweilen innezuhalten. welche ihnen und ihren Familien das Brot vom Munde wegnehmen, Während dieser Unterbrechung erschien Genosse Ledebour auf der obendrein als ihre Wohlthäter zu preisen. Wir bringen hiermit in Erimerung, daß unsre Vereinigung nach Bühne und machte Herrn Hahn sowie den Leitern der Versammlung wie es auch die Sazungen beiagen, daran festhält, die Vorhaltungen über ihre unqualifizierbare Taktik. Vorsitzender Freigabe des 1. Mai als Feiertag bezw. eine Verkürzung der 11 Irich droht wieder mit der Schließung der Versammlung, worauf Arbeitszeit zu versagen und ersuchen die Mitglieder, jeden ArbeitLedebour ihm bemerkt: Das wäre ja eine Perfidie, wenn sie jetzt nehmer, der an diesem Tage ohne genügende Entschuldigung der die Versammlung schließen. Wir lassen uns darüber keine Vors Der Korrespondent des„ Reuterschen Bureaus", der die deutsche Arbeit fein bleibt, unter allen Umständen zu entlassen schriften machen", war die Antwort der Herrn Ulrich Expedition nach huilu, am Fuße des die Provinzen Tschili und und falls die Arbeiter um Freigabe des 1. Mai einkommen, diese und Hahn. Noch eine Viertelstunde redete Herr Hahn, ob- Schansi trennenden Gebirgs, mitgemacht hat, berichtet: Bei der vorher auf das bestimmteste hierauf hinzuweisen. wohl ihn niemand hören wollte. Danu endlich schloß er, um, wie Anfunft fand man, daß die chinesischen Truppen fich Bon etwa nötig gewordenen Entlassungen ist die Geschäftsstelle er jagte, feinem verehrten Stollegen Ledebour Gelegenheit zu geben, ie useits der Großen Mauer zurüdgezogen hatten, fofort zu benachrichtigen. seine gegnerische Ansicht darzulegen. und daß ernstliche Operationen nicht zu erwarten Wir machen darauf aufmerksam, daß dieser Beschluß im all Genoffe Ledebour , mit stürmischem Beifall begrüßt, sagte: waren. Die Deutschen operieren in vier Kolonnen in dem gemeinen Interesse unbedingt befolgt werden muß. Sie werden nicht erwarten, daß ich, wie der Referent, drei Stunden Gebirge. Eine derselben führte einen schnellen Vorstoß Die Freie Vereinigung der Holzindustriellen Yang spreche. Wir waren hierher gekommen, weil wir eine fachliche gegen den kotwan- Paß aus in der Hoffnung, die richtet ein Rundschreiben an ihre Mitglieder, in dem der von uns Disfuffion erwartet haben. Zu einer solchen gehört es aber auch, daß Chinesen auf dem Rückzug abzufangen; fie tam aber zu bereits erwähnte Beschluß dieser Vereinigung wiedergegeben wird. Es inan nicht, wie der Referent, zwei Stunden über Dinge spricht, die nicht spät an, da die Chinesen am Tage vorher den Paß passiert hatten. heißt dann in dem Schreiben: zur Sache gehören.( Seh. richtig!) Die Berliner Arbeiter haben durch die General von Lefsel beabsichtigte mit seiner Truppe bis zur Großen Wir machen darauf aufmerksam, daß eine Aussperrung am 2., Geduld, mit der sie den Referenten zuhörten, einen Beweis ihrer Mauer vorzugehen und am nächsten Tage nach Huschou zurück- 3. und 4. Mai nach den gesetzlichen Bestimmungen und den Ents politischen Reife gegeben. Nirgendwo hätte sich eine Versammlung zukehren. Man erwartet, daß die gesamte deutsche scheidungen unfrer Gerichte nicht mehr statthaft ist; es bleibt also das bieten lasien, was dieser Versammlung geboten worden ist. Auf und französische Streitmacht am 29. d. M. nach nur die Entlassung und Wiedereinstellung der Maifeiernden übrig." die Sache selbst eingehend, führte Genosse Ledebour aus: Deutsch - Baotingfu zurüdfehren wird. Sie wollen gefl. spätestens am Sonnabend, den 27. ds. Mis., land ist ein vorwiegend industrielles Land, und für solche Länder ist Hoffentlich findet diese lettere Vermutung ihre Bestätigung. Ihren Arbeitern hiervon Mitteilung machen und nach dem 1. Mai nach Ansicht wissenschaftlicher Größen der Freihandel; das beste. Das Wenn die Truppen Lins sich hinter die chinesische Mauer zurüd einen furgen Bericht über den Verlauf, welchen die Angelegenheit ist auch unsre Ansicht. Wir können nicht Schutzzoll treiben, ohne uns gezogen haben, so hat die Expedition, die die Eroberung bei Ihnen genommen hat, an unser Bureau einsenden. in jeder Hinsicht die Lebensmittel zu verteuern. Die Frage, ob die des sogenannten neutralen Gebiets bezweďte, ihren Zwed Unter Bezugnahme auf§§ 19 und 20 unsrer Sagungen weisen Kornzölle das Brot verteuern ist nicht streitig für ein Land, welches, ja vollständig erreicht. Interessant ist die Meldung, daß die Manöver wir darauf hin, daß Beschlüssen der Generalversammlung und wie Deutschland , nicht so viel Storn produziert, als es braucht. Die der deutschen Truppen die Absicht verfolgten, den Chinesen den Anordnungen des Vorstands von allen Mitgliedern unbedingt Folge von Herrn Hahn aufgestellte Behauptung, wir fönnten in Deutsch Rückzug abzuschneiden. Eine derartige Operation erscheint uns geleistet werden muß. Der Vorstand erwartet daher von Ihnen, land infren Bedarf an Brotgetreide decken, trifft nicht zu. Das ist nicht nur vollständig überflüssig, sondern auch als eine nur daß Sie obigen Beschluß im Interesse der gesamten Berliner Holzauch von einem Manne, den Herr Hahn wohl als Autorität au- fch wer zu verantwortende Gefährdung industrie in ihrem Betriebe zur Ausführung bringen werden." ertennen wird, nämlich dem Freiherrn v. Wangenheim zugegeben deutschen Truppen. Der China - Korrespondent der" Frant. Arbeiter wird auch dieser Sllavenhalter- Bravour den Dämpfer aufsetzen. Die Herren mögen sich nur austoben, die Organisation der 3tg." berichtete umlängst, daß ihm japanische Offiziere erarbeiter Weiter führte Redner aus, daß der Zoll nicht nur das aus- zählt hätten, daß Japan bei dem chinesisch- japanischen Krieg stets Um dem Regiment ein Ende zu bereiten, giebt es für die Arbeiter ländische, sondern auch das inländische Getreide verteuert, und daß es die Tattit beobachtet hatte. dem Feind den Rückzug offen zu nur ein Mittel: Hinein in die Organisation! ja gerade darum den Herren vom Bund der Landwirte zu thun ist. lassen, da sie durch empfindliche Verluste darüber belehrt worden Der Streit der Rohrer in Berlin und Umgegend dauert Herr Hahn habe heut allerdings vorsichtig verschwiegen, wie hoch feien, daß eingeschlossene chinesische Truppen einen sehr unverändert fort. Die Arbeitgeber suchen durch Annoncen in bürgerdie Zollerhöhung sein solle, die er wünscht. Im Cirkus Busch habe ernstlichen Widerstand zu leisten pflegten. Die Truppen Lius lichen Blättern Zimmerleute zur Anfertigung der Rohrdecken aner aber gesagt, weniger wie 7,50 m. dürften es nicht sein. Eine würden im Fall der Einschließung vermutlich umso verzweifelter zuiverben. Herr Krumreh aus Kottbus fucht durch Kuzner, MüncheErhöhung von 3,50 auf 7,50 m. würde aber für den Arbeiter- Widerstand geleistet haben, als ihnen eine Waffenstreckung eventuell bergerstraße 13, Zimmerleute auf doppelte Rohrdecken. Wir bitten Haushalt eine ungeheure Belastung darstellen, namentlich wenn keine Gewähr für ihre leibliche Sicherheit geboten hätte. die Zimmerleute, dies zu beachten und keine Rohrdecken anzufertigen. man bedenkt, daß die meisten Arbeiterfamilien nicht mehr wie Das Reuter- Bureau meldet inzwischen Die Lohnkommission.
worden.
der
10.