nichts erwidern fann.
Gerichts- Beitung:
strichen. Ich habe es gebraucht und hätte mich gefreut, wenn es albernen, mehr physischen Gewaltmitteln greifen, welche dem erdastände. Es fehlt, weil die Stenographen es nicht gehört haben, wähnten Breßorgan des brutalen Junkerthums und desjenigen und sie haben es nicht gehört, weil sie bei der musterhaften Theils des Polizistenthums, dem in der Stickluft feiner Bureaus Ruhe, die sie bewahrt haben, es nicht hören konnten. Ich kon- Hirn und Herz vertrocknet ist, so sehr erwünscht wäre. Unter der Anklage des Betruges stand gestern der Baus statire dabei, daß die Worte freche Gesellschaft" von anderer Unternehmer Reinhold Reich helm vor der zweiten Straf Seite gehört wurden, von mir nicht gehört worden sind, sonst straße 57b bei Lehmann wohnhaft, ersucht uns um die Mit- angefangen zu bauen, ohne die erforderlichen Mittel dazu zu Der Arbeiter Herr Ernst Günther, Reinickendorfer- kammer des Landgerichts. Der Angeklagte hat im Jahre 1889 hätte ich darauf die richtige Antwort gegeben.( Ruf: Kollege theilung, daß er mit dem im„ Berl. Lotal- Anzeiger", der Berl. befizen. Seine Thätigkeit ist denn auch von einer fortwährenden Sachs I hat's gesagt! Stadtv. Sachs I: Ich leugne es ja gar 3tg." und der" Post" in einem lügenhaften Bericht erwähnten Rette von Verlegenheiten begleitet gewesen und hat ihm bereits nicht!) Den Antrag von mir erklärt Herr Meyer für ungefeßlich. Arbeiter gleichen Namens nicht identisch ist. Es handelt sich um zwei Strafen wegen Betruges zugezogen. Im vorigen Sommer Da legt sich Herr Meyer aufs Prophezeien. Ich habe ja schon die Anarchistenverhaftungen. in der vorigen Sigung erklärt, daß ich im Wege der Klage Ent hatte der Angeklagte eine Baustelle in der Wöhlertstraße erscheidung darüber herbeiführen werde, und hätte ich neulich A18 Seitenstück zu dem Pferdebahnschaffner, welcher faum mit der Ausschachtung fertig, als worben. Er begann dieselbe zu bebauen, war aber den Antrag begründen können, Sie hätten, wenn Sie Ge letthin etliche Taufend Rubel fand, kann der Fuhrherr Mittel erschöpft auch seine rechtigkeitsgefühl besaßen, für ihn stimmen müssen. Wenn endlich 36 wait, Droschte 1779, gelten, welcher dieser Tage eine waren. Er suchte einen vermögenden Herr Meyer mir den Vorwurf der Bestechung macht wir Brieftasche mit 8490 M. in Banknoten fand. Derselbe hatte einen Sozius und fand einen solchen zunächst in der Person wollen Niemand bestechen.( Dho!) Der Vorwurf ist unbegründet Herrn in der Friedrichstraße abgesetzt und an einem dortigen Theilhaberschaft bewogen haben, daß er ihm erzählte, er erbe des Bau- Unternehmers Müller. Diesen soll er dadurch zur und hinfällig. Halteplaze Aufstellung genommen. Als er seine Wagendecke Stadtv. Meyer I.: Herr Stadthagen hat sich nicht entblödet, wieder zusammenlegen wollte, riß er unbemerkt bie Brieftasche von seiner Mutter ein Rapital von 60 000 Thalern, fei felbft von unwahrheit zu reden. Das Wort ist gebraucht worden und mit heraus und hob dieselbe erst nach längerer Zeit vom Straßen- vermögend und das von ihm benutzte Fuhrwert sei sein Eigensteht nicht im Stenogramm. Darauf allein tam es an. damm auf, als er zufällig mit dem Fuße an dieselbe stieß. Am thum. Ferner zeigte der Angeklagte dem Müller eine über im Stenogramm nichts gestrichen habe. Die Beschuldigung, daß bureau des Vereins Berliner Droschkenkutscher, Schüßenstraße 58, Der Angeklagte selbst geschrieben. Der neue Sozius machte daraufStadtv. Stadthagen : Ich habe nachgewiesen, daß ich anderen Morgen lieferte er die werthvolle Brieftasche im Fund ihn, den Angeklagten, ertheilte sehr günstige Beurtheilung seitens eines hiesigen Auskunfts- Bureaus. Dies Schriftstück hatte ich gefälscht hätte, ist eine solche, daß ich darauf überhaupt ab, woselbst auch bald der Verlierer und Eigenthümer der Brief- hin einige Zuschüsse für den Bau, zog sich dann aber zurück, tasche, ein hiesiger Rechtsanwalt, dieselbe reklamirte. Der ehrliche Auf Antrag Singer wird namentlich abgestimmt. Finder erhält 200 M. Der gesetzliche Finderlohn betrug 169,90 m. als er einfah, daß der Angeklagte völlig mittellos war. Der Uebergang zur Tagesordnung wird mit 80 gegen 15 Stimmen Bei der Beschaffung von Gleinen nahm der Angeklagte beschlossen. Eine Chauffeegeld- Hebestelle des Berliner Magistrats be- ebenfalls zu falschen Vorspiegelungen seine Zuflucht. Es war Zur Verbreiterung der Wallstraße vor den Grundstücken 36 findet sich zur Zeit noch im Vorort Reinickendorf . Vor einiger ein gutes Stück Glend eines mittellofen Bau- Unternehmers, und 37 ist die Erwerbung von zwei Flächen Straßenland von Zeit hatte der Magistrat dem Niederbarnimer Kreisausschuß die welches durch die Verhandlungen vor Augen geführt wurde. Der 117 bezw. 133 Quadratmetern erforderlich. Die Besitzer haben Chauffee zur Verfügung gestellt, doch diese Körperschaft wollte Angeklagte behauptete, daß er von den Lieferanten hoch ge= prof Quadratmeter 285 M. gefordert, welchen Preis der Magistrat die Straße nur unter der Bedingung übernehmen, daß sie auf nommen worden sei, weil er, der bis dahin Kaufmann gewesen, und der niedergesetzte Ausschuß für angemessen halten. Kosten Berlins ordnungsmäßig gepflastert werde. Darauf wollte von Bau- Angelegenheiten wenig getannt habe. Seine Lage sei aber der Magistrat nicht eingehen, und die Hebestelle in Reinicken- teine beneidenswerthe gewesen, einmal habe er einen Theil des dorf wurde beibehalten. Gestern Abend nun beschloß der Verein Materials verpfänden müssen, um die Arbeiter am Lohntage beder Grundeigenthümer des Gesundbrunnens eine Petition an den friedigen zu können. Die Beugen behaupteten auch, daß den Angeklagte Magistrat, in welcher um Beseitigung der Hebestelle im Interesse der Bau durch eine Hinterthür verließ und über den Bauzaun kletterte, wenn ein Gläubiger ihn aufsuchen wollte. Nach längerer Berhandlung verurtheilte der Gerichtshof den Angeklagten wegen des einen Falles zu 6 Mor naten Gefängniß, der zweite Fall wurde vertagt.dk menis Eine Unterhaltung über den Rücktritt des Fürsten Bismarck, welche die Aufwärterin Marie Steinecke mit anderen Bersonen gepflogen hat, hat ihr eine Anflage wegen Majestätsbeleidigung zugezogen, welche gestern vor der ersten Straftammer des Landgerichts I zur Verhandlung gelangte. Aus der Urtheilsverkündigung ging hervor, daß die Angeklagte sich bei jener Gelegenheit zu einer Beleidigung des Kaisers hatte hinreißen lassen. Sie wurde hierfür mit 2 Monaten Gefängniß belegt.
Der Ankauf wird genehmigt.
Die Magistratsvorlage betr. den Austausch des Grundstücks Taubenstr. 23b gegen die dem Grafen v. Oppersdorff gehörigen Grundstücke Müllerstr. 129-131 hat der Ausschuß mit 8 gegen 2 Stimmen als zu unvortheilhaft abgelehnt.
Lokales:
des Verkehrs gebeten wird.
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Er erklärte zur Anzahlung.
Die Versammlung tritt dem Ausschußbeschlusse bei. Wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet wurde am Bezwecks zweckentsprechender Benutzung des an der Freitag Nachmittag der an der Bürgerschule in Dranien Oberspree bei Treptow gelegenen Steinbepot Blazes ift burg angestellte jugendliche Lehrer Better, der einzige die Herstellung von Ausladevorrichtungen durch die Gemeinde- Sohn vermögender Eltern. Der Verhaftete hat sich an den behörden beschlossen. Zugleich soll eine Begradigung der vom Kindern seiner Klasse, die etwa im Alter von 7-9 Jahren stehen, städtischen Vermessungsamt in Gemeinschaft mit der Strom in empörender Weise vergangen. Im Sommer vorigen Jahres bauverwaltung festgestellten Spree - Uferlinie erfolgen. Die hatte der Mann schon einmal eine Rüge erhalten, weil er sich Stadtgemeinde muß zu diesem Zweck eine Wasserfläche von den Kindern gegenüber unanständig betragen hatte; wie man 1850 Quadratmetern erwerben. Der Stromfistus fordert 5 M. sieht, hat dieselbe feinen Erfolg gehabt. Wie es der Mensch gefür den Quadratmeter. Magistrat beantragt die Bewilligung. trieben hat, geht daraus hervor, daß sieben Mädchen seiner Klasse Es wird demgemäß beschlossen. frank daniederliegen. Die Tochter eines Oberlehrers( 8 Jahre Schluß 8 Uhr. alt) weigerte sich standhaft, noch weiter den Unterricht zu befuchen, dadurch tam die Sache ans Tageslicht und es erfolgte die Anzeige. Bezeichnend für das System des Todtschweigens, Biebusch standen gestern wegen gemeinschaftlichen Betruges vor Die beiden Restaurateure Johann Linke und Albert in welchem die bürgerliche Presse so Großes leistet, ist es, daß der vierten Straftammer des Landgerichts I. Viebusch war Indie Dranienburger Zeitung des Vorfalls mit keiner Silbe Gr- haber eines Kellerlokals im Hause Lindenstraße 72, während wähnung thut, natürlich nur, um den guten Namen der Familie" Sinke bei ihm die Stellung eines Hausdieners bekleidete. Im Skizzen aus der Wärmehalle betitelt ein Abonnent ein nicht in den Staub zu ziehen. An sich könnte man ja solche April v. J. bot Wiebusch dem Linke sein Geschäft zum Kaufe an, längeres an uns gerichtetes Schreiben, dem wir Folgendes ent- zarte Rücksichtnahme begreiflich finden, bei diesen Blättern aber er nehinen: Sonntag Nachmittag habe ich mit noch einigen Kollegen involvirt diefelbe eine große Ungerechtigkeit. Wenn ein armer das Geschäft zu übernehmen, verlangte dafür 1000 m. Linke hatte große Lust, besaß aber feinen Pfennig die vielgerühmte Wärmehalle am Alexanderplatz besucht. Daß Teufel von Arbeiter von Hunger getrieben ein Stück Brot stiehlt, aber, diefelbe bei den heutigen troftlosen Verhältnissen start frequentirt jo giebt es feinen guten Namen der Familie", die Zeitungen die Zeitung eine Frau mit etwas Vermögen suchen würde und durch daß er sich sein würde, hatte ich vorausgesetzt, aber auf eine solche Ueber- füllen mit solchen Vorkommnissen in aller Ruhe ihre Spalten. dann könne er füllung war ich nicht vorbereitet. Eine Luft herrschte infolge das Geschäft kaufen. Bald theilte Linfe der Ueberfüllung in dem Lokale, daß schon eine gute Lunge dazu Mädchen aus München am Kronprinzen- Ufer in selbstmörderischer hätten, er habe die Tochter eines Schuhmachermeisters H. aus Selbstmord. Gestern Mittag 12 Uhr stürzte sich ein junges seinem Prinzipal auch mit, daß seine Bemühungen Erfolg gehabt gehörte, dieselbe vertragen zu können. Auf den Bänken saßen dicht aneinander gepreßt Männer jeder Altersstufe, vom bartlosen Absicht ins Wasser. Die junge Dame war in einem hiesigen Ge- Fürstenwalde kennen gelernt und sei mit derselben einig. Um zu erlangen, sei es nöthig, Jüngling bis zum in Sorgen ergrauten Greife. Die bitterste schäfte bedienstet und hatte die Bekanntschaft eines Offiziers ge- aber vom Bater die Einwilligu Noth war den bedauernswerthen Menschen von den Gesichtern macht. Nachdem fie einige Zeit zu Besuch in ihrer Heimath einen kleinen Schwindel auszusen. Dem alten H. müſſe geabzulesen. Wir wollten auch, soviel in unseren Kräften stand, gewesen, kehrte dieselbe nach hier zurück. Vorgestern besuchte sie sagt werden, daß er, Linke, bereits Eigenthümer des Geschäfts die Noth der Armen wenigstens für den Sonntag stillen. Wir ein hiesiges Theater, wo sie zu ihrem Schrecken ihren Verehrer fei, daß er es für 1200 m. erworben und davon 800 M. an legten deshalb eine kleine Summe zufammen und kauften dafür mit einer anderen Dame erblickte. Infolge dieses Vorfalles gezahlt habe. Biebusch war bereit, seine Hand hierzu zu bieten. Speiſemarken. Als das die Leute bemerkten, tam Bewegung scheint das junge Mädchen den Entschluß gefaßt zu haben, fich Das S.'sche Ehepaar wurde eingeladen, nach Berlin zu kommen. in ihre Reihen. Bis dahin hatten fie apathisch dagesessen, was das Leben zu nehmen, den sie heute ausführte. Sie wurde Der Einladung wurde Folge geleistet. Linke trat wähbätte es auch für einen Zweck gehabt, sich um den zunächst durch den Schieferdecker Buch gerettet und nach der Charitee rend der Anwesenheit feiner zukünftigen Schwiegereltern Sigenden zu bekümmern? Der hatte ja auch nichts zu brechen gebracht. bereits als Eigenthümer des Geschäfts auf und beide Angeklagte und zu beißen! Bei der Vertheilung der Marken entstand versicherten dem alten M., daß eine Anzahlung von 800 M. Nach Unterschlagung von 1000 Mark ist vorgestern der bereits geleistet sei. Daraufhin ertheilten die Eltern ihr Jawort natürlich ein Gedränge, Jeder hätte doch gern eine solche Marke 19 jährige Kaufmannslehrling Willi Kosch flüchtig geworden. Gund versprachen, ihrer Tochter bei der Hochzeit zunächst 800 M. erhalten, denn für eine Schüssel Linsensuppe kann Jeder in der wird allgemein angenommen, daß der jugendliche Defraudant fich in baar mitzugeben. Am 26. Mai v. I. fand die Hochzeit statt. Wärmehalle schon als Wohlthäter der Menschheit gepriesen entweder in Berlin oder in den Vororten umhertreibt, doch ist Der Betrug rächte sich bald. Linke verpraßte den größten Theil werden. Den Herren Angestellten, die ja an den Anblick des bis jetzt eine Spur des Betrügers noch nicht gefunden worden. der Mitgift, anstatt damit die Anzahlung zu leisten; die Che Elends gewöhnt sind, erschien dieser Verstoß gegen die Wärmehallen- Hausordnung" als rügenswerth. Die Hungernden wurden Ein umfangreicher Kellerbrand führte gestern in der war eine höchst unglückliche und nach wenigen Monaten brannte in energischem Tone aufgefordert, sofort ihre Pläge wieder ein- Frühe größere Abtheilungen der Feuerwehr mit Dampf- Linke nach Holland durch. Er ist aus freien Stücken zurückgekehrt, zunehmen, sonst... Die Gänge müßten unbedingt frei bleiben, sprige nach dem Grundstück Neue Königstr. 23. Ju den Keller- seine Ghe wird geschieden werden. Der Gerichtshof verurtheilte sonst.
ordnete deren sofortige Ber
Versammlungen.
Wir meinten, daß doch während der paar Minuten räumen des gefährdeten großen Hauses befinden sich die Roh- Linke zu 1 Jahr, Biebusch zu neun Monaten Geder Austheilung der Marken die Sache nicht so schlimm sei, das materialien- Lagerräume der Farben- und Lackfabrik von Röller fängniß und half aber nichts. Als nun vollends einer meiner Begleitung und in diesen war gegen 6 Uhr ein Feuer ausgebrochen, welches haftung an. unvorsichtig genug war, zu äußern, daß die Angestellten in ihrer Qualm entwickelte, der sich sofort durch alle Etagen verbreitete mit fabelhafter Schnelligkeit um sich griff, einen erstickenden Sattheit" ja gar nicht fühlen könnten, wie es den auf den Bänken hockenden hungernden Menschen zu Muthe sei, und die große Gefahr einer Explosion in sich schloß. Der Be war die„ Ermission" fertig. Wir wurden bis zum Ausgang gewohner des Hauses bemächtigte sich eine furchtbare Angst, da die leitet und auf dem Wege dahin sagte man sich gerade teine korridore und Treppen infolge des fie erfüllenden Rauches und Romplimente. Der Ausdruck„ verfl..... Proletarierzeug" behagte penetranten Delgeruchs unpassirbar waren. Die Feuerwehr ging Im Weddingpark tagte am 7. Februar eine Bezirksver uns nicht und da auf diesen groben klok ein grober steil gehörte, jofort mit Gnergie gegen den Brandherd vor, und es gelang nach ſammlung des Serbandes aller in ber Metallbekam der brave Mann unsere Meinung auch zu hören. Als Ablauf einer Stunde, desselben Herr zu werden. Die Aufdie Wogen des Streites schon hoch gingen, erschien ein Schuhmann räumungsarbeiten zogen sich bis gegen Mittag hin. Ueber die industrie beschäftigten Arbeiter Berlins und auf der Bildfläche und dessen Erscheinen wirkte auf die Ange- Entstehungsursache war nichts zu ermitteln. Es heißt, daß, als umgegend, in welcher Herr Prott die Grundzüge der Elektristellten der Wärmehalle augenscheinlich sehr beruhigend. Bu die ersten Arbeiter der Fabrik gestern früh die Lagerfeller sitäts- Wissenschaft besprach und zum leichteren Berständniß seines wünschen wäre es aber doch, wenn die Hausordnung der Hallen betraten, der Brand bereits größere Dimensionen angenommen Vortrags Stizzen an einer Tafel ausführte. Der intereffante nicht nur Paragraphen enthielten zur Befolgung für die armen hatte. Möglicherweise dürfte hier ein Fall von Selbstentzündung Vortrag wurde mit Beifall aufgenommen. In der Diskussion beantwortete der Referent mehrere Fragen. Unter VereinsangeTeufel, welche die Halle besuchen müssen, sondern auch für die vorliegen. legenheiten bemerkte Kollege Berndt, daß die Kollegen in den Angestellten derselben. Und was sagt Herr Dr. Freund dazu? Polizeibericht. Am 10. d. M. Nachmittags wurde ein Haus- Werkstätten ihren Vertrauensleuten gegenüber sich nicht fo faumdiener an der Ecke der König- und Spandauerstraße von einem felig zeigen, sondern denselben die Arbeit erleichtern möchten. Angesichts der Verhaftungen von Sozialdemokraten, Bierwagen überfahren und am Oberschenkel bedeutend verletzt. Der Antrag der Kollegen Hause und Fricke, die Zyklusa Schreibt die Kreuz- Beitung", erscheint die Annahme berechtigt, Ein Arbeiter gerieth Abends in seiner Wohnung in der Acker- vorträge im Norden zu Ende zu führen, wurde angenommen. daß die Polizei einem anarchistischen Komplotte auf die Spur straße mit einem anderen Arbeiter und einem unbekannten Mann unter Verschiedenem bat ein alter arbeitsloser Tischler um eine gekommen und dasselbe vereitelt hat. Man wird in der in eine Schlägerei und wurde dabei so bedeutend verlegt, daß er Unterstützung; diefelbe wurde ihm durch eine nach Schluß der Muthmaßung nicht fehlgehen, daß der zweimalige Versuch, das nach dem Lazareth - Krankenhause gebracht werden mußte. Auf Sigung vorgenommene freiwillige Sammlung gewährt. Mit Königsberger Schloß in Brand zu stecken( am 80. Januar und der Treppe des Hauses Spenerstr. 21 wurde zu derselben Zeit einem Hoch auf den Verband ging man auseinander. 7. Februar d. J.), mit dem Komplott in Zusammenhang steht. die Leiche eines etwa vier Wochen alten Kindes aufgefunden. Die„ Kreuz- Beitung", die an der Spize ihres Blattes ein Kreuz In der Nacht zum 11. d. M. fiel ein unbekannter, etwa 20 jähr. trägt, schickt dieser Notiz noch ein besonderes Kreuzzeichen voran. Mann an der Köpnickerbrücke in den Luisenstädtischen Kanal Unter diesem Zeichen ist schon so viel geflunfert, gefpigelt, und ertrank. Die Zeiche wurde bald darauf aus dem Wasser denunzirt worden, von den Tagen Ohm's und Gödsche's bis zur gezogen. Gegenwart, daß man sich bei solchen" sensationellen" Nachrichten namentlich der Kreuz- Beitung" nicht mehr fragt, ob sie wahr oder erlogen sind, sondern höchstens ausruft: zu welchem Zweck wird gelogen?
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Daß die Kreuz- Zeitung " fügt, ergiebt sich aus der Bezeichnung der Berhafteten als Sozialdemokraten, obschon fie unferer Partei gar nicht angehören, sondern diefelbe, wo sie fonnten, bekämpften, was der Kreuz- Zeitung " nicht unbekannt fein tann.
gern wieder
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Theater.
Tapestrer. Montag, den 15. Februar, Abends 8% Uhr, bet Feuerstein,
Alte Safobjtraße 75( grover Gaal): Deffentliche Bersammlung. Borrrag: Wie ftellen fich die Tapezirer Berlins und Umgegend zum Gewerkschafts- Kongreß Referent: Serr G. Keßler. Bericht des Delegirten zur Streit- Kontrollkommission.
Das Erscheinen sämmtlicher Kollegen ist erforderlich.
Verein Berliner Wohnungsmiether. Freitag, ben 12. Februar, Abends 8 Uhr, im Gesellschaftshaus ,, Ostend ", Rubersdorferstr. 45: Vortrag des Rechtsanwalt Michaelis über die Berhandlungen mit den Hausbefizern wegen des Miethsvertrages.
Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands . ( Ortsverwaltung Berlin .) Montag, den 15. Februar, Abends 8% Uhr, bet Reßner, Annenstraße 16: Versammlung. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Franz Tubauer über Gewerbe- Schiedsgerichte. Lese- und Biskutirklubs. Freitag. art Marg, Abends 9 Uhr,
Ratfer fcher Arbeiter Gefangs
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Jm Wallnertheater wurde vorgestern Abend wieder einmal auf das Herzlichste gelacht. Alle Welt amüsirte sich, alle Welt bei Grube, Mariendorferstr. 10. Gaste haben Butritt. eft en", Abends leiber, wie es schien, aber auch nur wieder für 8% Uhr bei Böhland, Bülowstraße. war fröhlich einen Abend. Die alte Berliner Bossenbühne ist im Niedergange funde Abends Uhr. Aufnahme von Mitgliedern. Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Freitag. Uebungss begriffen, und wie sehr man auch das Bestreben der Direktion, männerchor", Schönhauser Allee 28 bet Kuhlmey. burch immer erneute, energische Vorstöße die Niederlagen zu verwärts 1", 6.6. Abalbertstraße 21 bet Roll. verein Norb", Brunnenstr. 38 bei Gnadt. Arbetter- Gefangverein, Bor= decken, anerkennen muß, so kann man sich den nackten Thatsachen verein", Landsbergerstraße 81 bet Muſehold. Rummer's cher Gesanggegenüber die traurige Wahrheit nicht verhehlen. fich feit"( Puger), Seydelstraße so. Matglöckchen", Hochstraße 32a, bei Wilfe. Gartenstr. 162 bet Meißner.
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Buchbinder= Männers chor" Berlins , Alte Jafobstraße 75 bei Feuerstein. Arbeiter- Gefangverein Gefangverein Gemüth= Gefangverein Jugendfreuben" Gefangverein ris", Röpnicter tr, 127a bei Gesangverein Johannt", Rüdersdorferstr. 45, Gesellschaftshans Oftend. Schleife" in Bantow, Mühlenſtr. 24, bet Stöhr. Gefangperein, Balme " in Velten , bei Schröder. Gesangverein, Blaue Gefangverein Bora wärts 6"( Gem. Chor), Nieder- Schönweibe, bet Siebenbaum. Gefang verein Sänger- Fretheit", Naunynin. 48 bet Fröhlm. verein" Frete klänge", Solmstr. 52, Ede Barutherstr. bei Fauleid. Gefangverein Freiheit Gruß"," staftanien quee is bet Schol Gesangverein. Morgenroth 4", topnic bet Wiedemann in Adlershof .
Und zu welchem 8wed das Blatt fügt, ist auch nicht schwer zu errathen. Wissen die Reaktionäre doch ganz genau, daß die nächste Reichstags- 28ah I ihr System vouständig über den Haufen werfen wird, wenn man die Wahrheit über sie auf Markt und Der Direktor Franz Wallner und ein Stettiner Schauspieler Gaffen weiter predigen läßt. Die Ultra Neattionäre möchten Oskar Teuscher haben einen dreiaktigen Schwank verfaßt, der und die Augen des das Publikum zu wahrhaften Beifallsstürmen hinris. Der Küfter. Gefangverein Collegia", Reichenbergerstraße 16, het Babold. Publikums ablenten von ihren wüsten Plänen auf Fesselung Schwank verträgt eine Kritit nicht, häufig schien es, als ob die und Berdummung des Boltes. Die Mittel, deren sie sich be- Berfasser bemüht waren, eine Parodie des Schwantes zu geben, dienen, find aber denn doch etwas zu verbraucht, und sie dürften aber man lachte, und das mußte genügen. Die Künstler des wallnertheaters thaten ihr Bestes, wie gewöhnlich. Es ist nur nicht erreichen. Diese wollen der Sozialdemokratie natürlich heut au bedauern, daß das Personal durch unausgesetzte" Neuwie früher den Garaus machen, barin hat sich nichts geändert, einstudirungen und Proben so unendlich in Anspruch genommen ist. aber man fucht dies jetzt vermuthlich auf dem Wege mehr geistiger Unterdrückung, durch das Boltsschulgefeß und ähnliches Andere, was noch in Aussicht stehen dürfte, im Bunde mit dem Pfaffenthum zu erreichen, und wird deshalb schwerlich zu den plumpen,
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Befang
Gefangverein Wahrheit", An der Zwölf- Apofteltirche 7b bet Framte. Gefangverein Palme in Belten bet Schröder. Gefangverein Brüdera fcha ft"( Sausbiener), Fischerftr. 41. Gefangverein Libertee, Wrangel ftraße 84, bet Ulrich. Karthau'fer Gesangverein", Lichtens beraerftr. a1 bet Belfe.