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wurde. Da sich mit der weiteren Entwicklung des Museums Die Maffendiebstähle in der königl. Pulverfabrik in| Gewerkschaften und 841 M. Unterstützung nicht vollberechtigter Mit­für dessen Leitung das Bedürfnis heraus gestellt hat, sich bei Fragen Spandau beschäftigten heute die I. Straftanmer am Landgericht 11. glieder. Im verflossenen Quartal sind dem Verbande 2449 männliche von principieller, für die Ausgestaltung des Unternehmens Unter der Führung des Hauptbeschuldigten, des Maschinisten Starlund 56 weibliche Mitglieder neu beigetreten. Ein erfreuliches Resultat entscheidender Bedeutung auf den Rat und die Mitwirkung sach- Uther, standen 6 Maschinisten, 2 Arbeiter und 6 Fabritwächter vor weist die Abrechnung auch insofern auf, als die Zahl der bezahlten verständiger Persönlichkeiten stigen zu können, wurde gegen Ende den Schranken. Der Mehrzahl der Angeklagten lagen nur Lieb- Beiträge auf 212 818 m. gestiegen und demnach um ca. 18 000 m. des Berichtsjahres ein Beirat gebildet. Bis auf weiteres ist das stäble an Spiritus beziv. Hehlerei zur Last. Nur Uther soll noch höher ist, als im 2. Quartal d. J. Trotz der gegenwärtigen schlechten Museum jeden ersten und dritten Sonntag im Monat vormittags eine Menge Eisenteile, Werkzeuge und sonstige Gebrauchsgegenstände Konjunktur ist die Zahl der Beiträge auch um fast 20 000 m. höher von 10 bis 12 Uhr für den allgemeinen Besuch unentgeltlich ge gestohlen haben. Der Gerichtshof verurteilte den Hauptbeschuldigten als im 8. Quartal des Vorjahres, wo noch eine verhältnismäßig Bemerkenswert ist ferner, daß öffnet; ausnahmsweise auf besonderen Wunsch wird es auch zu Üther zu einem Jahr und zwei Monaten Gefängnis, günstige Geschäftslage vorherrschte. andren Zeiten zugänglich gemacht, z. B. bei rechtzeitig angemeldeten wovon ein Monat auf die Untersuchungshaft angerechnet wurde, drei die Ausgabe für Ortsunterstügung im verflossenen Quartal um andrerseits die Ausgabe Besuchen von auswärts ze. andre an den Diebstählen Beteiligte zu je 4 Monaten, zwei zu rund 2000 m. gestiegen, während Die Hygiene im Barbierladen. Im bayrischen Regierungs- 1 Woche Gefängnis, die übrigen Angeklagten wurden mangels für Streit und Maßregelungs Unterstügung um fast dens Regierungsausreichender Belastung freigesprochen. felben Betrag zurückgegangen ist. Die Abrechnung wurde bezirk Pfalz ist eine Verordnung erlassen über die Reinlichkeit in bon den Revisoren als auf deren als richtig bestätigt und Barbier- und Friseurstuben, in der den Polizeibehörden der Erlaß dem Kassierer einstimmig die Decharge erteilt.- von Vorschriften zur Verhütung von Ansteckungen empfohlen wird. Aus der Frauenbewegung. Eine längere Distuffion geitigte die Wahl eines Beisigers. In Es seien die folgenden davon genannt: früheren Versammlungen wurde Pawlowitsch für diesen Posten In Barbier und Friseurstuben haben die das Geschäft aus- In Augsburg wurde ein Bildungsverein für Frauen und gewählt, vom Hauptvorstande in Stuttgart aber nicht bestätigt. In übenden Personen stets saubere, leicht waschbare Ueberkleider zu Mädchen begründet. Es traten dem Verein gleich im Anfang 45 Mit der Dustussion wurde die Wiederwahl Pawlowitsch als Protest tragen, mit Ausschlägen oder Geschwüren an der Hand Behaftete glieder bei. gegen das Verhalten des Hauptvorstandes befürwortet und schließ haben bis zu deren Heilung sich jeder derartigen Arbeit zu enthalten. Der Bedienung eines jeden Kunden hat eine gründliche Reinigung Ein Nationales Bureau für Frauenarbeit" in den lich auch eine Resolution angenommen, die sich gegen jedwede Bes der Hände mit Wasser oder Seise oder Seifenspiritus vorauszugehen. Niederlanden ist im Haag errichtet worden und hat am 1. November schränkung des Selbstbestimmungsrechts der Mitglieder seitens des Gine entsprechende Waschgelegenheit ist daher stets in dem Geschäfts- feine Wirksamkeit begonnen. Es verfolgt hauptsächlich den gwed, Hauptvorstandes und des Ausschusses wendet. Als Beifizer wurde raum bereit zu halten. Meffer, Scheeren, Haarschneidemaschinen die Thätigkeit der Frauen im Erwerbsleben zu fördern. Zur Unter- fobann Bawlowitsch ziemlich einstimmig wieder gewählt. Als sind nach jedem Gebrauch sorgfältig zu reinigen und vor stügung der Thätigkeit des Nationalen Bureaus sollen an den ver- Revisoren wurden W. Freythaler und Karl Schmidt ge wählt. jeder Wiederbenugung mit Alkohol abzureiben. Außerdem schiedenen größeren Orten lokale Komitees gebildet werden.

sind dieselben täglich mindestens einmal mit starfer Seifen­Tösung zehn Minuten lang zu kochen und daher am besten Rasiermesser mit metallenen Schalen zu benutzen. Bürsten und Kämme sind ebenfalls stets rein zu halten und täglich einmal mit warmer fünfprozentiger Sodalösung auszuwaschen. In jedem Geschäftslokal ist mindestens eine mit Wasser gefüllte Spuckschale aufzustellen und diese täglich zu reinigen. Die abgeschnittenen Haare find alsbald zu entfernen und mit feuchtem Sande, Sägemehl oder dergleichen vom Boden aufzukehren. Bersonen, welche mit an steckenden Haut- oder Haarkrankheiten oder mit Ungeziefer behaftet find, find thunlichst von den öffentlichen Barbier- und Friseurstuben auszuscheiden. Ist ihre Bedienung erfolgt, so find die benutzten Instrumente und Wäscheſtice sofort abzusondern und, wie oben an­gegeben, vor ihrer Wiederbenutzung mit Soda- bezw. Seifenlösung forgfältig zu reinigen.

Der Gebrauch von Bleiweiß ist in Marseille durch eine Verordnung des socialistischen Bürgermeisters Dr. Flaissières unter fagt. Jede Zuwiderhandlung seitens der Unternehmer wird straf­rechtlich verfolgt.

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Ueber eine Frau als Verteidiger vor Gericht bringt ein amerikanisches Blatt aus New York folgenden intereffanten Bericht: Bum erstenmal in der Kriminaljustiz unsres Staates, und vielleicht des ganzen Landes, verteidigt eine Dame einen Mörder. Es ist Fräulein Mary Colemann, und ihr Klient der hünenhafte Reger John Davis. Der Angeklagte ist beschuldigt, während der Rassen- Riots, welche sich am 25. August v. J. auf der Westseite abipielten, den achtzehnjährigen Telegraphenboten John Brennan erschossen zu haben.

Nach lurzer Debatte gelangte folgender von der Ortsverivaltung gestellter Antrag zur Annahme: Die Mitglieder haben darauf zu achten, daß für die bezahlten Beiträge auch Marken geklebt werden. Bei etwa vorkommenden Unterschlagungen ersetzt die Organisation höchstens 4 Wochenbeiträge." Durch diesen Beschluß sollen die Mit­glieder gezwungen werden, von den Werkstätten- Vertrauensmännern von Zeit zu Zeit ihr Mitgliedsbuch zwecks Kontrolle einzufordern. Die Wahl des zweiten Bevollmächtigten wurde per Stimmzettel vorgenommen. Von den 2204 abgegebenen Stimmen erhielten: irsch 116, 2. Müller 651, Scheffler 384, Wiesen­thal 982; 71 Stimmen waren ungültig bezw. zersplitlert. In der Stichwahl wurde Wiesenthal mit 975 gegen 705 Stimmen, die Miller erhielt, als zweiter Bevollmächtigter gewählt.

Einen merkwürdigeren Kontrast, als derjenige zwischen der reizenden Verteidigerin und dem Menschen, um dessen Leben sie tämpft, fann man sich schwer denken. Die zierliche, blondgelockte, In der Generalversammlung des Verbandes der Fabrik, blauäugige junge Dame nimmt sich neben dem riesigen, abstoßend Land- und Hilfsarbeiter legte zunächst Funk, der jahrelang den häßlichen Schwarzen aus, wie eine Elfe neben einem Ungeheuer. Posten eines ersten Bevollmächtigten innegehabt hatte, dieses Amt Daß die graziöse Anwältin mehr Schneid" hat, als mancher nieder. Die Versammlung sprach dem von seinem Posten Scheidenden ihrer männlichen Kollegen, haben die Polizisten Deering und Trainor durch Erheben von den Plätzen ihren Dank für seine aufopfernde und Antonio Denger auf dem Beugenstande zu ihrem Leidwesen Thätigkeit aus. Nach dem Bericht der Ortsverwaltung haben im erfahren. Die trieb alle drei im Kreuzverhöre bös in die dritten Quartal neun Versammlungen und neun Vorstandssigungen Enge, am ärgften aber Deering. Derselbe behauptete anfangs, Derfelbe behauptete anfangs. ftattgefunden. Die Einnahme betrug 1196,74 M., die Ausgabe Die Bewegung der italienischen Landarbeiter. Dieser Tage der Reger habe sich gegen seine Berhaftung wütend gesträubt, mußte 571 68 W.; außerdem wurden noch 454,90 m. an den Haupt­fand in Bovolone der zweite Kongreß der Landarbeiter der jedoch, ehe Frl. Coleman mit ihm fertig war, zugeben, daß der vorstand gefandt, so daß ein Bestand von 170,16 m. veronesischen Ebene statt. Aus dem Bericht geht u. a. hervor, daß Mörder sich nur in dem Luftschacht des Hauses Nr. 203 West 62. Str. verbleibt. In die Ortsverwaltung wurden gewählt: Bruns als seit dem letzten Mai 74 Organisationen von Landarbeitern mit versteckte, weil er gelyncht zu werden befürchtete und die vor dem erster, Ni hle als zweiter und Vogel als dritter Bevoll 7809 Mitgliedern gegründet wurden. Bezeichnend für den Geist, der Gebäude stehenden Blauröcke ihm feinen Schuß zusichern wollten. mächtigter; als Revisoren Fr. Keller, O. Weise und in jenen Organisationen herrscht, sind wiederum die Resolutionen, Die Dame ist seit mehreren Jahren als Kriminalanwältin D. Beutin. Der Bericht des Bibliothekars wurde bis zur nächsten Ver­die auf diesem Kongreß zur Annahme gelangten. Beschlossen wurde, thätig und hat sich bei verschiedenen Gelegenheiten einen Namen fammlung zurückgestellt. Als Bibliothekar wählte die Versammlung für die vollständige Aufhebung der Frondienste zu agitieren, gemacht. Seit sie an der juristischen Abteilung der Columbia eise. Opit gab den Bericht von der Gewerkschaftskommiffion da diese der ökonomischen und moralischen Entwicklung der Land- Universität graduierte, fungierte sie als Assistentin ihres Baters, und wurde als Delegierter wieder gewählt. Danach wurden noch arbeiter nicht mehr entsprechen und die Bildung von Kooperativ- Hugh Coleman, und diesen vertritt sie bei der Berteidigung des einige fleinere Verbandsangelegenheiten erledigt. genossenschaften behindern. Der Vorstand des Bundes wurde Mörders. beauftragt, die Gründung von statistischen und Arbeitsnachweis Bureaus zu beschleunigen. Dem Parlament sollen Petitionen eingereicht Am Abend vor der Schlacht! werden, welche die Errichtung bon Schiedsämtern für Landarbeiter fordern; außerdem wird die Zulassung der Nicht weniger als neun von socialistischer Seite einberufene Landarbeiter zu der nationalen Pensionskasse verlangt. Nach Kommunalwähler- Versammlungen fanden gestern abend längerer Diskussion über das Zusammenwirten der politischen Für den 44. und 45. Kommunal- Wahlbezirt in Berlin statt. Eine fast festliche Stimmung herrschte unter den und ökonomischen Organisationen wurde folgende Resolution an- fand am Montag eine Versammlung in Ahrens Brauerei statt. Der zahllosen Anwesenden, die mit Zuversicht dem Resultate der heutigen genommen: In Erwägung, daß die politische Aktion mit der ungemein starke Besuch der Versammlung der große Saal war ökonomischen Bewegung ständig in Fühlung bleiben muß, erklärt es bis auf den letzten Platz gefüllt zeigte, welch lebhaftes Intereffe Wahl entgegensahen. In langen Wochen emfiger und mühevoller der Kongreß für Pflicht der Organisationen, für die Beteiligung die Arbeiterbevölkerung Moabits an dem Wahlkampf nimmt, der ja Arbeit hatten die Pioniere der Partei ihre Pflicht gethan, Tausende ihrer Mitglieder an allen politischen und administrativen Wahlen zu hier mit ganz besondrer Schärfe geführt wird. Sind es doch außer und Abertausende von Flugblättern waren verbreitet worden, die forgen. Der Vorstand wurde beauftragt, den Anschluß an die den Liberalen noch die antisemitischen Bürgerparteiler und die an- Massen auf den Kampf vorzubereiten. Nun forderten die Führer von Arbeitskammer von Verona zu bewirken, da ein Zusammengehen der gebliche unpolitische national Mandat ringen. Als Referent in seine Pflicht zu thun, und jubelnd versprachen es die Anwesenden. nationalsociale Mieterpartei, die mit der Tribüne herab das Gros auf, am Tage der Schlacht ebenso Landarbeiter mit dem städtischen Proletariat notwendig sei. der Versammlung trat Genosse Singer auf. Seine wirkungsvolle Die Versammlungen verliefen durchaus programmmäßig. Gegner erläuterte in großen Zügen das fommunale Programm unsrer hatten sich entweder gar nicht eingefunden oder wagten sich wenig Bartei und zeigte, daß keine der gegnerischen Parteien, so arbeiter- stens in keiner Weise hervor. In den meisten Fällen wurde sogar freundlich sie sich während der Wahlbewegung auch stellen möge, die von einer Diskussion abgesehen und man schloß die Versammlungen Interessen der Arbeiterbevölkerung wahrnimmt. An der Hand eines mit einem Hoch auf die internationale Socialdemokratie. Flugblattes der Bürgerpartei wies der Redner nach, daß diese Leute Stimmenfangs

Gerichts- Beitung.

Versammlungen.

Kommunalwähler Versammlung.

der Socialdemokratie um

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11/ 2stündige Rede wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Er

der Bevölkerung nachkommt. Erleichtert wird Ihnen ihr

5. Manila ,

schwunden.

Verschwörung.

November.

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Weitere Begnadigungs­

Rechtswidrige Beschränkung der Sonntagsversammlungen. Durch Abhaltung einer öffentlichen Versammlung während des Hauptgottesdienstes am Sonntag sollte der Kaufmann Rupp aus Tilsit die Vorschrift übertreten haben, die alle preußischen Ver mit offensichtlichen unwahrheiten gegen die focialdemokratische Lehte Nachrichten und Depeschen. frommungsverordnungen bezüglich der öffentlichen Versammlungen Vertretung im Roten Hause zu operieren. Zum Schluß gab Genosse Der zweite Konkursverwalter der ,, Leipziger Bank" ver­an Sonne und Feiertagen enthalten. Die zum Schutze Singer unter allgemeiner lebhafter Zustimmung der Erwartung der äußeren Heilighaltung erlassenen Ober- Präsidialverordnungen Ausdruck, daß alle Bemühungen der Gegner, den 44. und 45. Wahl­schreiben gleichlautend vor, daß öffentliche Versammlungen, bezirk für sich zu gewinnen, vergebens sein würden, und daß es dem Leipzig , 5. November. ( W. T. B.) Die Leipziger Volksztg." welche nicht gottesdienstlichen Zwecken dienen, an bestimmten Feier- agitatorischen Eifer unfrer Genossen gelingen werde, unfren Kandi- teilt mit, daß der Konkursverwalter Justizrat Dr. Barth, der als zweiter Kontursverwalter im Konkurs der tagen, zum Beispiel Karfreitag und Bußtag, überhaupt nicht, daten Glocke und Liebknecht zum Siege zu verhelfen. Leipziger Bank seines schwierigen Amtes waltete, ver­an andern Feiertagen und Sonntags nur nach beendetem Charlottenburg . Die Parteigenossen hielten am Montagabend schwunden sei. Dr. Barth hatte namentlich die Angelegenheiten mit Hauptgottesdienst stattfinden dürfen. Das zuständige Land- zwei öffentliche Kommunalwähler- Versammlungen ab. der Kasseler Trebergesellschaft zu ordnen. Die vielen Reisen, welche gericht verurteilte St. zu einer Geldstrafe, das Rammergericht In der Gambrinus- Brauerei sprach Genosse Pfannkuch in Dr. Barth zum Teil bis nach Bosnien , Finnland , Italien und als Revisionsinstanz hob aber die Vorentscheidung auf und sprach fesselnder Weise über das kommunale Programm der Socialdemo- Frankreich zu diesem Zwecke machen mußte, sowie die sonstige den Angeklagten frei, indem es begründend ausführte: Die kratie und trat energisch dafür ein, daß am 6. November alle Ge- angestrengte geistige Thätigkeit, welche die Konkursverwaltung Vorschrift, daß öffentliche Versammlungen, welche nicht gottesdienstlichen noffen thätig auf dem Bosten seien; dann werden wir als Sieger mit fich gebracht habe, hätten nach Angabe der Familie bei Dr. Barth derartige förperliche und geistige Abspannung hervors Zwecken dienen, an gewissen Feiertagen überhaupt nicht und an aus dem Wahlkampfe hervorgehen. Im Lokale von Nitschke referierte Genosse Stadtv. Bruns gerufen, daß eine Störung der Geistesthätigkeit eingetreten sei. Sonntagen und andren Feiertagen erst nach Beendigung des Haupt- über unsre Forderungen an die Kommune. In beiden Berfamm- Authentisches ist bis jetzt über die Angelegenheit nicht bekannt. gottesdienstes stattfinden dürfen, sei rechtswidrig. Sie verstoße fungen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Mehrere Redner gegen die Artikel 29 und 30 der preußischen Verfassung. Danach beleuchteten treffend das traurige Verhalten der übergroßen Mehrheit Amnestie. dürften Versammlungen von der Verwaltungsbehörde unter der Stadtverwaltung gegenüber allen Fragen, welche die Interessen Brüssel, 5. November. ( B. H. ) Anläßlich der Geburt des teinen Umständen wegen der Art der zu er der Arbeiter berühren. Die aus dem Klassenwahlrecht hervor örternden Angelegenheien verboten werden. Das sei hier gegangenen Stadtverordneten geberden sich lediglich als Vertreter Prinzen hat der Justizminister eine Lifte von 500 Verurteilten zur geschehen, indem das Verbot öffentlicher Versammlungen an bestimmten der bevorrechteten Minderheit, deren Interessen sie bedroht seben, Beguadigung dem König unterbreitet. Feiertagen und die Beschränkung solcher Versammlungen an andern wenn die Kommune ihren socialen Pflichten gegen die Mehrheit gesuche werden erwogen. Feiertagen und an den Sonntagen auf die Zeit nach dem Haupt- Treiben durch die Teilnahmlosigkeit der Arbeiter; nur der vierte gottesdienst sich auf die nicht den Gottesdienst betreffenden An- höchstens der dritte Teil der Wähler thut seine Pflicht und Schuldig des Neuterschen ( Telegramm des gelegenheiten erstrecke. Somit dürften öffentliche Ver- teit in Ausübung seines Wahlrechts. Deshalb können die bürger- Bureaus".) In Moncada( Provinz Tarlaf) wurde eine weit sammlungen Sonntags auch während und vor dem lichen reaktionären Parteien auch in der dritten Wählerklasse über verzweigte Verswörung entdeckt, in welche mehrere Mit­Hauptgottesdienst stattfinden, der Angeklagte müsse deshalb die Mehrheit der Size verfügen. Diesem beschämenden Zustande glieder der Ortsverwaltung verwidelt find. Verraten wurde die der Verschwörer. Ein freigesprochen werden. fann nur ein Ende gemacht werden, wenn die Arbeiter sich aus ihrer Verschwörung durch die Frau eines Gleichgültigkeit aufraffen. Jeder Genosse forge für Auf Deteftiv versteckte sich in dem Hause, in welchem die Verschwörer Mit den Angelegenheiten zweier Berliner Rechtsanwalte war tlärung unter seinen Kollegen; dann wird am ihre Zusammenfünfte abhielten, um ihr Verhalten zu beobachten. der Ehrengerichtshof in Leipzig am Montag befaßt. Den Vorsitz führte Mittwochabend der Sieg unser sein. Anzahl Personen wurden verhaftet, viele belastende Excellenz v. Oelschläger, die Anklagebehörde vertrat Ober­Bapiere wurden gefunden. Die Verschwörer beabsichtigten, am Reichsanwalt Olshausen. In beiden Fällen handelte es sich um 1. Dezember gleich nach Sonnenuntergang ein Haus in Brand Nachklänge zum Prozeß Sternberg . Zuerst wurde gegen Rechts- Der Deutsche Metallarbeiter Verband( Verwaltungsstelle zu stecken, welches neben den amerikanischen Militärbaracken stand. anwalt Dr. Mendel, vertreten durch Justizrat Cassel, ver- Berlin ) hielt am Sonntagvormittag im Feenpalast seine General Wenn dann die amerikanischen Soldaten zum Löschen herbeieilten, handelt. Gegen Dr. Mendel hatte die Berliner Anwaltskammer versammlung ab. Die Versammlung war so stark besucht, daß follten 150 Verschwörer sich auf die Wache der Amerikaner stürzen, wegen eines zu Gunsten des Angeklagten Sternberg unternommenen bereits vor Eintritt in die Tagesordnung der große Saal und die sich ihrer Waffen bemächtigen und mit der Niedermezelung der Schrittes auf Erteilung einer Verwarnung erkannt. Die hiergegen Galerien völlig besetzt waren und die polizeiliche Absperrung erfolgte. Soldaten beginnen. eingelegte Berufung ist vom Ehrengerichtshof verworfen worden.- Zunächst wurde die Wahl des ersten Bevollmächtigten m zweiten Falle handette es sich um den Rechtsantvalt vorgenommen und dem Vorschlage der erweiterten Ortsverwaltung Frankfurt a. M., 5. November. ( W. T. B.) Die Frankfurter Dr. Halpert, dem der Rechtsanwalt eine als Verteidiger zur und der Vertrauensmänner- Konferenz entsprechend der bisherige aveite Beitung" meldet ans New York : Im Pittsburger Distrikt sind hatte Seite stand. Dr. Halpert twährend des mit allen Prozesses Bevollmächtigte Adolf Cohen gegen wenige 18 Hochöfen wegen Mangels an Coats ausgelöscht der Stimmen für diesen Bosten gewählt. Nach dem Kassenbericht, den worden und weitere werden folgen, da die Bahnen wegen Wagen eine Broschüre erscheinen lassen, die einige Mängel Boruntersuchung und einige Ergebnisse der Beweisaufnahme fritisch hierauf der Rendant Be gold erstattete, betrugen die Einmangels nicht genügend Coatstransporte ausführen können. Eltville , 5. November. ( W. T. B.) Die Vertrauens. beleuchtete. Er war deshalb vor die Anwaltskammer citiert worden, nahmen für die Haupttasse 66149,51 M. Die Aus­diese hatte jedoch auf Freisprechung erkannt. Gegen diefes gaben betrugen für: Reisegeld 924,50 M., Ortsunterstügung männer der Centrumspartei haben heute an Stelle des Urteil hatte der Ober- Staatsanwalt Berufung eingelegt, die vom 21 567,74 W., Streit- und Maßregelungs- Unterstüßung 11 251 M., freiwillig zurückgetretenen Kandidaten für die Reichstags- Ersatz­Ehrengerichtshof in Leipzig zurückgewiesen wurde. Damit ist der Unterſtügung nach§ 2c 425 M., Rechtsschutz 166,70 M., außer wahl im zweiten hessisch nassauischen Wahlkreis Dr. Wedewer eins Fall in einer für Dr. H. nach jeder Richtung hin befriedigenden ordentliche Agitation 2110,80 m., an die Hauptkasse 11 064,11 m. ftimmig den Landtags- Abgeordneten Eduard Fuchs . Weise erledigt. Bekanntlich hatte feiner Zeit Staatsanwalt Braut und für lokale 3wede 12 684,38 M., insgesamt 60194,23 m. Die Köln als Kandidaten aufgestellt. Moskau , 5. November. ( W. T. B.) In dem französischen Herrn Dr. H. in öffentlicher Gerichtsfizung wegen der Broschüre Einnahmen der Lokaltasse betrugen inkl. des alten Bestandes von Heftig angegriffen und von Beschmugung des schwarzen 158 815,31 M., insgesamt 189 101,51 M. Die Gesamtausgaben der Konsulat wurde ein Diebstahl begangen; Silberzeug und Ehrenkleides" gesprochen. Der Staatsanwalt hatte dann Lotalfaffe beliefen fich auf 24 761,58 M., fo daß ein Kassenbestand Kleidungsstüde, sowie eine größere Summe Geld fielen dem Diebe Unter den Ausgaben befinden sich in die Hände. Der Dieb, welcher im Mantel des Konsularsekretärs Herrn Dr. H. eine formelle Genugthuung gegeben, indem er von 164 339,93 m. verbleibt. wiederum in öffentlicher Sigung erklärte, daß er sich im Ausdrude unter anderm 6000 M. Unterstügung an die Glasarbeiter, 500 m. mit deffen Cylinderhut und Regenschirm das Konsulat bei dent bergriffen habe. Unterstügung an die Kunewalder Weber, 5000 M. Darlehn an andre Parade: Ausgange verließ, fuhr in einem Fiaker davon. Sieran 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt Berantwortlicher Redacteur: Carl Leib in Berlin . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glode in Berlin . Drud und Berlag von Max Bading in Berlin .

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