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stellungen am Schlusse des Rechnungsjahres, nach denen die Eisenbahn- Die', Bossin" rät, daß man die Majestätsbeleidigung des Berliner demokrat, in seinem Lokal verkehrten Socialdemokraten und Einnahmen von ungefähr 80 Millionen Mark Hinter dem Voranschlage Freisinns durch Berrufserklärung ächte und unschädlich mache. Wir Socialdemokraten hätten ihn gewählt. zurückgeblieben waren, von denen etwa 22 Millionen Mark durch Minder- haben eine andre Lehre aus den legten Vorkommnissen gezogen; die Wanoth erfuhr von dieser Charakterisierung und befchiverte sich über den Gemeindevorsteher, der das falsche Gericht verbreite, er ausgaben ausgeglichen wurden, so daß sich ein Minderbetrag des alte Lehre des Wandsbecker Boten": Greif uicht leicht in ein Wespennest, unterhalte Beziehungen zur Socialdemokratie. Darauf hörte der Ueberschusses gegenüber dem Etatsanschlag von rund 58 Millionen Doch wenn Du greifft, so stehe fest. Landrat noch einmal den Gemeindevorsteher, der seine früheren Aeuße Mark ergab. Es muß als ein Zeichen der guten Fundierung der preußischen Finanzen bezeichnet werden, daß es trotz dieses starken Der Streit um die Industriezölle in der Zollkommission bat rungen über 28. aufrechterhielt und hinzufügte, daß fich in W. Lokal auch ein socialdemokratischer Winkelschreiber etabliert habe. Ausfalles in dem Ertrage der Eisenbahnen und trotz des Mehrbedarfs die Schwierigkeiten der Einigung unter den Schußzollparteien ficher Landrat teilte dies dem Restaurateur wieder mit, worauf Wanoth für das Reich gelang, den Fehlbetrag auf die Summe von wenig über an: Aus diesem Wirrwarr herauszukommen und den 8oll gegen den Gemeindevorsteher die Privat- Beleidigungsklage an­für das Reich gelang, den Fehlbetrag auf die Summe von wenig über lich nicht vermindert. Die Kreuz- 8tg." fleht daher die Regierung Landrat teilte dies dem Restaurateur wieder mit, worauf Wanoth 40 Millioneu Mart herabzumindern, wobei die Mehrerträge aus tarif, der im allgemeinen das Richtige trifft, zu retten, bietet trengte. der Einkommensteuer und den Forsten einen besonders günstigen fich nur die eine Möglichkeit, daß nämlich die verbündeten Regie- tam, den Konflikt und verlangte die Einstellung des Privattlage­Die Regierung zu Oppeln erhob, bebor es zur Verhandlung Einfluß übten." Weiter wird ausgeführt, daß der Etatsanschlag rungen in der Frage der landwirtschaftlichen Zölle dem Kom­für 1903 große Schwierigkeiten bereiten wird, da kein promißantrage zustimmen. Gine Mehrheit für den Tarif Berfahrens, weil sich der Gemeindevorsteher im Rahmen seiner Amts­Zweifel fei, daß an das Reich noch höhere Summen als im laufenden wäre damit sofort gewonnen." Es giebt auch noch die zweite befugiffe gehalten habe. Der Beklagte babe pflichtmäßig dem Land­Jahre ausgezahlt werden müssen und da der Anschlag auf Grund der Möglichkeit, indem die Konservativen sich zur Regierungsvorlage rat als Aufsichtsbehörde Bericht erstattet und habe, was er zu es sich ungünstigen Ergebnisse der letzten Jahre aufgestellt werden müsse. bequemen, was ihnen schließlich nicht allzu schwer werden kann, da wissen glaubte, mitteilen dürfen, ja müssen, da Diese Schwierigkeiten der Finanzlage haben aber nicht gehindert, fie des Buchers in Fülle bietet. Aber gerettet" ist damit freilich um die Frage der Bestätigung handelte. Der Privatkläger äußerte zu dem Konflikt, daß er gar nicht daß das Reich unsinnige Summen zu unsinnigen Zwecken ver­Der golfarif and nog der Zolltarif auch noch nicht! Socialdemokrat sei und daß der ihm verfeindete Amtsvorsteher mir schleudert, Summen, durch welche die Bundesstaaten mit belastet Die Tanzhufaren. Die Krefelder Stadtverordneten Ver- feinen feindlichen Empfindungen habe Ausdruck geben und die Be­werden. Diese Schwierigkeiten haben auch nicht gehindert, daß die sammlung beschloß in geheimer Sigung die Aufnahme einer Anleihe stätigung seiner Wahl habe hintertreiben wollen. be preußische Regierung und das preußische Dreiflaffen- Parlament on 4 Millionen Mark zur Eriverbung eines Terrains für den Ererzier Das Oberverwaltungsgericht erklärte den Konflikt der Re­250 Millionen zur Erregung von Unzufriedenheit unter den Polen platz und die Kasernements des dorthin zu verlegenden Kavallerie- gierung für begründet, so daß das Privatllage Ber­Regiments. So meldet der Telegraph! fahren gegen den Gemeindevorsteher endgültig bewilligten.- Damit ist nun die Tanzfrage der Krefelder Jungfrauen erledigt. 3 ustellen ist. Das Gericht führte aus: Der Gemeindevorsteher Jeder Lieutenant kostet der Stadt 266 666,67 m. W. habe dem Landrat von der Wahl 2.3 zum Schöffen( Mitglied des Majestät Freifinn. Der Ausgang des Prozesses Bernhard­Gemeindevorstandes) Anzeige machen müssen. Hierbei habe sich ihm Jacobi hält die kommunalliberale Presse Berlins, voran die des Kolonialdirektors Stübel im Reichstage zu feiner zweitägigen Der Kolonialrat ist am Freitagvormittag unter dem Vorfiz aller Anlaß geboten, sich über das Gesamtverhalten des Klägers nicht begreiflich ist. Ist man denn nicht feelenfroh, daß die Sache Kolonialbegeisterten wieder Eisenbahnen und sonstige Geschenke, für über M. habe aussprechen wollen, dafür spreche nichts. Sollte " Boſſiſche Zeitung", in einer fortdauernden Erregung, die an sich Sommerberatung zufanimengetreten. Wahrscheinlich beschließen die auszusprechen. wesen. Und daß der Gemeindevorsteher nur seine Geringschätzung für den Kommunalfreifinn so freundlich verlief, daß die Verhandlung die das Reich einige Millionen verschleudern soll. noustied od awwar Rätsel aufgab, aber nicht löste, daß schließlich nichts bewiesen auch der Gemeindevorsteher etwas objettis falsches in dem werden konnte. Daß dem Kommunalfreisinn ob des Ergebnisses des Soldatenpflicht. Der König von England ist frant, todkrant. Bericht gesagt haben, so sei das hier nicht entscheidend. Prozesses, dem man nicht ohne Besorgnisse entgegengesehen hatte, Der deutsche Kaiser aber hat ihn in der Krankheit trösten und So das Ober- Verwaltungsgericht. Für den Wirt ist es ja mun ein Stein vom Herzen fiel, läßt sich verstehen. Warum aber fährt ehren wollen, indem er ihn zum Admiral à la suite der Marine allerdings nur schmeichelhaft gewesen, daß der Gemeindevorsteher man fort, an die Angelegenheit immer aufs neue zu erinnern, als stellte. Der franke König hat die Ehrung angenommen mmen und darauf ihm die Ehre, ein Socialdemokrat zu sein, zuschrieb. Wenn er ihn aber fie mit famt ihren ungelösten Rätseln in möglichst schnelle Ver- hat der Kaiser am Donnerstagabend in Kiel der Flotte durch nun für einen Hallunken erklärt und ihm alle möglichen ehrenrührigen gessenheit zu bringen? Flaggenfignat folgenden Befehl bekannt gegeben: Handlungen nachgesagt hätte, wäre der Gemeindevorsteher auch dann berechtigt gewesen, objettiv galsches zu belveisen?-

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Es ist das schlechte Gewissen, daß die Leute nicht ruhen läßt, obwohl fie gefiegt, glänzend gestegt haben. Man ist sich flar darüber, daß man im Volte wesentlich andre Empfindungen über den gerichtlich gereinigten Stadtfreifinn gewonnen hat, wie an Gerichtsstelle zum Ausdruck gelangten. Die Boffische Zeitung" hat ja selbst erfahren, daß gerichtliche Ehrenerklärungen nicht immer die Tugend beweisen. Auf ihrem Stephany leistete einst der Redacteur der, Dtsch. Taztg." ehrerbietig Abbite, und dennoch verbannte man den Chefredacteur zunächst aus

dem kompromittierlichen Handelsteil und ſegte ihn dann völlig zur

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" Se. Majestät Eduard, König von England, hat geruht, die Stellung à la suite meiner Marine anzunehmen. Ich hoffe, daß dieselbe sich dieser hohen Ehre allezeit bewußt bleibe, welche sie do Der Marine- Unfall vor Gericht. Vor dem Amtsgericht in gleichzeitig in engere Beziehung zu unsren Stameraden von der eng Cughaven fand am Freitag die Verhandlung gegen den lischen Marine gebracht hat; Die Flotte fest sofort englische Topp- Kapitän des englischen Dampfers Firsby" statt, flaggen und feuert einen Salut von 21 Schuß mit drei Hurras der mit dem Torpedoboot S 42" am 24. d. M. zusammengestoßen für Se. Majestät den König von England."

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Der offiziöse Bericht bemerkt hierzu: Der Befehl des Kaisers var. Der Kapitän wurde freigesprochen. Der Firsby" hat um wurde von den im Kieler Hafen liegenden Striegsschiffen sofort aus- 1/ 2 Uhr nachmittags Cuxhaven verlassen und ist in See gegangen. Aus Kiel wird berichtet: Das gesunkene Torpedoboot S 42"

geführt. Da die Stimmungen, die im deutschen Bolle gegenüber dem liegt auf 16 Meter Wassertiefe. Nach Ansicht vou Vertretern einer herrschenden England ivalten, sicherlich auch bei den Wehrpflichtigen Bergungsgesellschaft wird sich das Boot schiver heben lassen, da die der Marine nicht unbekannt sind, so dürften die Hurras wenig den durch den Zusammenstoß geschwächten Verbände den an einzelnen Klang der Freiwilligkeit gehabt haben, Man mag den franken Stellen beim Lichten eingreifenden Zug nicht aushalten würden.- König menschlich bedauern, aber Begeisterung für den Monarcheni ili alla pi ad pm allignonit des Boerenkriegs zu bezeugen ist schwere Soldatenpflicht! TIC ido Wohnungsreform in Hessen. msnitlig

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Große Mehreinnahmen" aber find es, nach denen der vom Militarismus und Marinismus bedrängte Fiskus hungert.

Ruhe. So mag man sich auch darüber klar sein, daß der hundert fältig großkapitalistisch verfippte Berliner Freifinn im Urteil des Voltes durch die legten Gerichtsverhandlungen nicht im mindesten gereinigt worden ist. Es ist ja eine gewöhnliche Erscheinung, daß in derlei Prozessen Beugen verfaqen damit aber versagt nicht auch das unbestechliche und unabhängige Urteil des Volkes über die zur Erörterung gelangten Zustände und Erscheinungen. Darauf aber kommt es dem Freifinn gerade an: Man möchte in den Tagen der Kauffmann Tragödie das Gerichtsurteil zu Die Einführung der Schaumwein Stener. Mit dem Aus dem Hessischen Landtag wird uns geschrieben: Die zweite einer Tugendprobe für die kommunale Freifinuswirtschaft überhaupt 1. Juli ds. Js. wird in den Steuereinnahme An- Kammer beschäftigte sich gestern und heute u. a. mit dem Gefeß ausbeuten. Und ferner möchte man davon abschrecken, daß irgend ihreibungen des Reiches insofern eine Henderung eintreten, betreffend Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte. Sessen ist jemand aufs neue die Jutegrität des Berliner Stadtfreisinns als von da ab auch die Erträge der neuen Schaumweinstener darin der erste deutsche Staat, der das Wohnungswesen in den Streis des Seit 1898 besteht die öffentlich bezweifelt. verzeichnet werden. Damit wird, wie offiziös ausgeführt wird, gesetzgeberischen Vorgehens gezogen hat. Zu diesem Zwede bringt die offische Zeitung" bereits zum erstenmal unter den Steuereinnahmen des Reiches neben den gesegliche Wohnungsaufsicht über alle Schlafstellen und fleineren Sen zweiten Leitartikel über Verleumdungen". Diese Auslassungen Getränkesteuern von Branntwein und Bier auch der Wein zur Mietswohnungen in den Orten mit über 5000 Einwohnern. Der find etwa so gehalten, wie in Bismards Zeit die Reptilienpreise über Erscheinung gelangen. Allerdings wird der Ertrag aus der Mangel des alten Gefeßes lag an seinem rein negativen auf über 120 Millionen Charakter. Es war keinerlei Fürsorge getroffen, um den Berleumdungen ihres Zahlmeisters zu philosophieren pflegte. Es Schaumweinsteuer gegenüber den fehlt wirklich mir noch, daß sich Herr Jacobi und die aus der Branntweinstener und auf über 80 Millionen aus Mietern der behördlich geschloffenen Wohnungen ebenso billige Seinen mit autographierten Strafanträgen ausrüsten. Bisher der Brausteuer jährlich anzuschlagenden Summen recht winzig bessere Wohnungen zu verschaffen. Die Folge war eine überaus lage war es allerdings liberale Auffassung, daß jede in der erscheinen, immerhin wird er voraussichtlich 4-5 Millionen Mart Handhabung der Aufsicht. Das jetzt vorliegende Ergänzungsgesetz Deffentlichkeit thätige Persönlichkeit es sich gefallen laffen jährlich ausmachen. Die fleinste der unter den Verbrauchssteuern ist ebenfalls noch weit davon entfernt, den Staat für eine positive muß, daß er freiester Kritit unterworfen wird. Auch das bisher zur Anschreibung gelangten Einnahmen war diejenige aus Wohnungsfürsorge energisch zu engagieren. Das Gesetz schiebt den galt als liberale Meinung, daß die Presse gerade darin ihre höchste der Tabakssteuer, welche in den letzten Jahren die Höhe von nahezu Gemeinden diese Aufgabe zu, indem es sie zum Bau von kleinen Aufgabe habe, das öffentliche Leben und ihre Vertreter unerschrocken 12 Millionen Mark erreicht hatte. Jetzt trift in die niedrigste Stufe Wohnungen ermuntert. Der Staat stellt dafür nur einen bescheidenen und schonungslos zu kontrollieren. Wenn die Presse nach bestem Wissen die Schaumweinsteuer. Das Bild, welches die monatlich veröffent ser edit zu ermäßigtem 8inssatz bei der Landes- Kredit­und Gewissen die Thatsachen geprüft hat, auf der sie öffentliche Anklagen lichten Einnahmenachweise des Reichs bieten, hat in den letzten kaffe zur Verfügung, der durch Vermittlung der Gemeinden gründet, so hat sie ihre Pflicht erfüllt. Eriveist es sich dann vor Jahren nur eine Aenderung aufzuweiseit gehabt. Bu den früheren auch gemeinnügigen Baugenossenschaften zugänglich gemacht Gericht, daß das Material nicht genügt oder nicht erweislich ist. Reichs- Stempelabgaben trat im vorletzten Jahre noch der Schiffsfracht werden kann. Die Gemeinde erhält ferner ein Enteignungs­so muß der Redacteur die Konsequenzen auf sich nehmen, niemand urkunden- Stempel. Jetzt erfährt das Bild eine weitere Kenderung. recht gegenüber Eigentümern von Wohngrundstücken, die auf aber hat das Recht, ihn deshalb in seiner Ehrenhaftigkeit anzutaften. Allerdings sind mit den letzten beiden Umgestaltungen große Mehr Grund des 1898 er Gefeges geschlossen wurden, sofern die Eigen­einnahmen nicht vorbunden." filmer innerhalb bestimmter Frist den Umbau nicht bewerkstelligen. Er hat in der Ausübung seines Berufs einen Unfall erlitten weiter nichts. Neu ist auch die Errichtung einer Landes- Wohnungs­Inspektion, welche die Aufgabe hat, im Zusammenwirten mit Das ist die liberale Auffassung von der Preffe. Aber es zeigt den staatlichen und kommunalen Behörden die Wohnungsverhältnisse fich nun, daß die freisinnige Presse dieses Recht nur für sich gegen Christliche Humanität. Die zwangsweise Beerdigung eines der minderbemittelten Volksklassen in gesundheitlicher und sittlicher andre beansprucht. Weh dem, der den Freifinn und seine Leute selbst Selbstmörders auf einem von von der Staatsgewalt erbrochenen Hinsicht festzustellen und in Gemeinschaft mit dem hessischen Central anzutasten wagt das ist Gotteslästerung, Majestätsbeleidigung Erpressung, Revolverjournalistit. Gott , König und Vaterland darf katholischen Kirchhof lag einem Verwaltungsstreit- Verfahren zu Grunde. verein für Errichtung billiger Wohnungen, sowie mit den gemein­man angreifen das ist edel und tapfer. So es aber jemand Der an Räuberromantik erinnernde ſenſationelle Thatbestand ist nützigen Bauvereinen des Landes auf Beseitigung der sich ergebenden Gegen die Beerdigung des am 1. Juni 1901 er Mißstände hinzuwirken." folgender. Im übrigen bleibt die Organisation und gelüftet, einen leibhaftigen freisinnigen Berliner Stadtverordneten hängt aufgefundenen Maurers N. auf dem katholischen der Geschäftskreis der Inspektion im einzelnen der Regelung durch das ist ein elender Verleumder und verdient zum Friedhof in Pfaffendorf( Schlesien ) wehrte sich der dortige Verordnung überlaffen. mindesten den Galgen. Man höre die Bossische Zeitung" katholische Pfarrer mit Händen und Füßen", Füßen", wie sich Von unsrer Seite rollte der Abg. Ulrich die Wohnungs­ Es ist sehr natürlich, daß persönliche Beleidigungen und verder Referent des Ober- Verwaltungsgerichts ausdrückte. Der misere der Arbeiterklasse auf und wies auf die Grundursachen der­leumderische Beschuldigungen sich vorzugsweise gerade gegen Amtsvorsteher vermochte im guten nichts auszurichten, immer neue selben, die kapitalistische Grund- und Bauspekulation, das Ueber­diejenigen Mitglieder der Gemeindeverwaltung richten, die sich Einwände wurden vom Pfarrer und dem Kirchenvorstand hervor wiegen des Grundbesigereinflusses in den Gemeindevertretungen, die besondere Verdienste erworben haben. Dieſe find genötigt, um gesucht. So blieb dem Polizeivorsteher zunächst nichts weiter übrig, elenden Lohnverhältnisse der werkthätigen Bolksmaffe hin. dem öffentlichen wohl zu dienen, in entschiedener und ats am sechsten Tage nach dem Auffinden N.s diesen auf Gesetz bleibt weit hinter den Forderungen unsrer Partei rücksichtsloser Weise Pridatinteressen zu ber feinem, des Amtsvorstehers, eignem Grundstück zurück, es sei ein schwacher Anfang, dem wir zustimmen Iegen. Sie machen sich dadurch persönliche Feinde. Einer dieser vorläufig bestatten au laffen. in der Hoffnung, daß die Regierung sich zu weiterem Vorgehen Feinde erfindet eine falsche Beschuldigung; ein andrer, der sich gleich Der Landrat wurde nun in Bewegung gefeßt. Dieser stellte bereit finde. Er betonte weiter die Notwendigkeit der Errichtung falls verlegt fühlt, giebt durch Achselzuden und Nasenrümpfen au fest, daß die Leiche N.3, der aus dem benachbarten Hoberg ist, gaftweise eines Reichs- Wohnungsamtes einer Centralinstanz für die verstehen, daß er die aufgestellte Behauptung nicht gerade für un auf den Pfaffendorfer stirchhof gehöre, und verlangte von dem Kirchen Landesinspektionen. Von der Heffischen Institution erwarte er zu richtig halte. Zuletzt kommt jemand, der diese Behauptungen trititios nachspricht, und sich gar noch ein Verdienst angerechnet vorstande, daß er die Beerdigung auf dem Friedhof zulasse; er solle nächst eine gründliche Aufdeckung der vorliegenden Schäden. haben will, weil er die Veranlassung gegeben habe, sie zu wider Tag und Stunde angeben. Die Frommen von Pfaffendorf trouten Regierung verhält sich nach den Ausführungen des Ministerialrats legen. Die Nachteile dieses Treibens fangen an, sich empfindlich aber weiter der Staatsgewalt und es rührte sie nicht, daß Braun dem Gedanken eines Reichs- Wohnungsgesetzes und-Amtes der Landrat noch ein paarmal einmal telegraphisch inter gegenüber ablehnend. Abg. Cramer wendete sich gegen die geltend zu machen. Es kann niemand entgehen, daß es in der venierte. Am 22. Juni, also drei Wochen nach dem Auffinden vielfach beliebte Errichtung von Arbeiterwohnungen in den ab Tetzten Beit ichier geworden ist, die Stellen der unbefoldeten Stadträte.8, xiß dem Landrat die Geduld. Auf seine Veranlassung erließ gelegensten und ungefundesten Lagen; einem solchen Vorgehen solle au besetzen. Männer, deren Kraft zu gewinnen in der Amtsvorsteher jetzt an den Kirchenvorstand eine polizeiliche bie Regierung keinen Vorschub leisten. hohem Grade wünschenswert wäre, verjagen sich. Verfügung, durch die er unter Androhung polizeilichen weil sie sich nicht zum Gegenstande niedriger Angriffe machen wollen. Ehrenrühriger Handlungen be- 8w anges dem Kirchenvorstand aufgab, am 25. Juni den Stirchhofnahme. ſchuldigt zu werden, viele Monate lang den Stampf um die Wahr offen zu halten, einen Platz zur Beerdigung N.'s anzuweisen und heit zu führen, dann zu sehen, daß der eigentliche lieben Widerstand zu unterlassen. Außerdem wurde eine Geldstrafe Eine Sympathiekundgebung für die russische Freiheits­heber der Verleumbungen fich feige verbirgt angedroht. und daß der leichtsinnige Verbreiter mit einer Der Tag wäre gerade ein kirchlicher Feiertag. Der Verfügung werde Berein einberufene, sehr stark besuchte Voltsversammlung statt, die Der Kirchenvorstand fam darauf mit einem andern Einwande, bewegung. Aus Freiburg i. B. erhalten wir folgende Zuschrift: Am legten Dienstag fand hier eine vom Socialdemokratischen glimpflichen Strafe davontommt, und dies alles aber auch im übrigen nicht nachgekommen werden. nur, weil man den öffentlichen Wohl uneigennützig und nach besten Eine Gefahr liege nicht vor, der Mann wäre ja beerdigt. Er Behörden darstellte. Die Tagesordnung lautete: Die socialen und eine Protestversammlung gegen die Verfolgungswut der russischen Kräften gedient hat, ist nicht nach jedermanns Geschmack. würde nur der Gewalt weichen und zwar unter Brotest politischen Kämpfe in Rußland und die Stellungnahme der russischen Die Pflicht aller anständigen Menschen ist es, zusammen zuhalten und demjenigen, der einen angesehenen Mann in der Für fein Verhalten berief sich ber tirchenvorstand bezw. Behörden dazu". Der Referent, Genosse Engler, gab zunächst einen Pfarrer auf eine Anweisung des Kardinal

zu lästern

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bischofs in Breslau .

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Die Vorlage gelangte schließlich mit großer Majorität zur An­

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Weltgeschichte

feine Beschuldigungen zu führen, den Glauben und die Der Amtsvorsteher setzte darauf die Geldstrafe von 50 M. Er schilderte die schweren Kämpfe, welche die Arbeiterschaft und die Achtung zu versagen. Niemand darf eher eine Beschuldigung fest und ließ am 27. Juni- vier Wochen nach N.'s Ableben Studenten führen, welchen Gefahren und Qualen sie in den Ge erheben, als bis er gerüstet ist, sie zu beweisen." finden, wo eine Bolts­thir baban nicht auf dem Beispiel der der Es ſei kein Reinkultur die Logit der Panamisten. Es ist unendlich rührend zu Grabe auf dem Privatgrundstück nach dem Friedhof überführen und bewegung mit so grausamen Mitteln unterdrückt worden sei. Es Das ist zwar nicht liberal" gedacht, aber es ist in schönster den Kirchhof aufbrechen und N.'s Leiche von seinem bisherigen fängnissen und in der Verbannung ausgesetzt sind, dort neu beerdigen. wurde schließlich folgende Resolution einstimmig angenommen: erfahren, daß die Freisinnsherrschaft auf dem Berliner Rathaus , Der Kirchenvorstand beschwerte sich dann noch wegen des polizei Die am 24. Juni im großen Storchenfaat tagende sehr stark besuchte diese rückständigste und ſtrupelloseste von Kapitalistischen Interessen lichen Vorgehens beim Regierungspräsidenten in Lieguig und beim Boltsversammlung verurteilt auf das schärffte die brutalen und grants zum Feinde gemacht hat, weil sie in rücksichtsloser Weise Privat- fchließlich beim Ober- Verwaltungsgericht. Letzteres wies die Klage für seine Freiheit und wirtschaftliche Besserstellung fämpfenden Teil beherrschte Stadtverwaltung, beshalb sich alle vorgeschrittenen Elemente Oberpräsidenten in Breslau , beide Male ohne Erfolg, und flagte Boltsversammlung verurteilt auf das schärffte die brutalen und graus famen Unterdrückungsmaßregeln der russischen Behörden gegenüber dem intereffen tapitaliſtiſcher Seliquen fördert. Die" Boſſin" belehrt intereffen fapitalistischer Kliquen fördert. Die Vossin" belehrt des russischen Volkes. Die Versammelten sprechen deshalb dem vorwärts uns jetzt, daß die Gegnerschaft daher rühre, weil man um des Ge- des Kirchenvorstandes aus formellen Gründen ab. Der Fall ist jedenfalls ein wertvoller Beitrag zur- katholischen meinivohls willen Brivatinteressen, verlegt habe. Gewiß, gerade die Toleranz fund christlichen Nächstenliebe. strebenden Teil der russischen Arbeiterschaft und studierenden Jugend ihre vollste Sympathie aus und hoffen, daß ihr Kampf bald mit lezte Gerichtsverhandlung hat erwiesen, daß gelegentlich ein freifinniger Toleranz hund christlichen Nächstenliebe. Stadtverordneter seine eignen Privatinteressen so sehr verletzt, daß Die Furcht vor der Socialdemokratie war in letter Linie Erfolg gekrönt wird und in Rußland an Stelle von Elend und er zehntausende Mark aus reiner Gutmütigkeit wegschenkt aber die Ursache eines Stouflifts, den die Regierung zu Oppeln zu Gunsten Unterdrückung Menschenrechte und Freiheit tritt. das ist doch ein abnormer Fall von seltenem Edelmut. Im eines Gemeindevorstehers erhoben hatte. In Bittkowo bei Laura- Die Versammlung erkennt an, daß die Anwendung der Gewalt Allgemeinen ist noch tein freifinniger Stadtverordneter an Auf- hütte war der Gastwirt Wanoth seiner Beit zum Gemeindefchöffen ge- seitens der Freiheitstämpfer und Kämpferinnen nur unter dem opferung für das Allgemeinwohl zu Grunde gegangen, am wenigften wählt worben. Der Gemeindevorsteher Schweinoch teilte dies dem Drud der rücksichtslosesten Thrannei geschieht, geleitet von den edelsten für das Allgemeinwohl der Allgemeinheit, der proletarischen Maffen. Landrat mit und äußerte dazu: Wanoth sei ein Social- Motiven und in Ausübung einer hohen sittlichen Pflicht."-