Schulfommission und des Armenrates auch Frauen Siß und Stimme Die Bau und Bleiglafer ersuchen die Arbeiterblätter Deutsch erhalten können. In seinem auf diese neue Gemeindeverwaltung lands sowie insbesondere Ostreichs und Dänemarts, vor bezüglichen Erlaß hat das Ministerium des Innern zu er Zuzug von Glasern nach Berlin zu warnen, da die Unternehmer dort tennen gegeben, daß gegen die Berufung einer beschränkten Anzahl stets willige Arbeitskräfte suchen. von Frauen zu Mitgliedern des Armenrates feine Bedenken obwalten." Sollte also den Volksschullehrerinnen eine Vertretung in dem Orts- Schulrate verweigert werden?
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Rigdorf. Die nächste Mitgliederversammlung des Frauen- und Mädchen- Bildungsvereins findet Dienstag, den 9. d. M., abends 81/2 1hr bei Mercier, Steinmezstr. 113 statt.
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Am 28. August demselben Tage, an dem wir die Beendigung des Streits in den Nileswerken anzeigten erhielten wir eine vom 27. August datierte, also wohl vor dem Abschluß des Streits verfaßte Zuschrift, um deren Abdruck uns die Direktion der Nileswerte ersuchte. Es handelt sich um eine Polemik der Direktion gegen die im„ Vorwärts" vom 26. August abgedruckten Entgegnungen des Metallarbeiter- Verbandes auf die Ausführungen der Direktion in derselben Nummer unsres Blattes. Da der Streit bereits beendet war, hielten wir den Abdruck der Buschrift vom 27. August für überflüssig. Wir gingen dabei von der Ansicht aus, daß es im Interesse des socben hergestellten Friedens nicht angebracht sei, die Diskussion über die während des Kampfes aufgetauchten Streitpunkte fortzusetzen, nachdem der Kampf endgültig beendet war. Der Metallarbeiter Verband, der aus diesem Streit zweifellos als Sieger hervorge= gangen ist, war so nobel, sich seines Sieges nicht zu rühmen, ja desselben in der Oeffentlichkeit nicht einmal zu erwähnen, um den besiegten Gegner nicht zu verleßen, und die durch den Kampf erzeugten Berstimmungen im Interesse des Friedens zu beseitigen. Wir meinen, gerade die Direktion der Niles werke habe Veranlassung, auch ihrerseits eine weitere Erörterung der Streitpunkte zu unterlassen und nicht durch Fortsetzung derselben neue Mißstimmung zu schaffen und so den eben geschlossenen Frieden zu stören.
Die Direktion denkt aber anders. Sie ſendet uns ein bom 3. September datiertes Schreiben, worin fie die Aufnahme ihrer Zusendung vom 27. August verlangt, und zwar unter Berufung auf das Preßgefeg. Diese Einsendung ist zwar feine Be richtigung auf Grund des Preßgefeßes, und die Direktion hat tein Recht, deren Abdruck zu verlangen. Wenn sie aber den Streit durchaus aufs neue beginnen will, so haben wir keine Veranlassung, sie daran zu hindern, und so geben wir denn das wesentlichste aus der Zuschrift der Direktion wieder.
Zunächst verwahrt sich die Direktion wieder dagegen, daß die hiesigen Nileswerke ein amerikanisches Unternehmen seien. Die Firma sei nicht nur eine deutsche, sondern auch eine Konkurrentin der amerikanischen Niles- Gesellschaft, besonders auf dem englischen Markte. Mag die Direktion recht haben oder nicht: dieser Streitpunkt ist von untergeordneter Bedeutung, denn den Arbeitern kann es gleichgültig sein, ob sie von amerikanischen oder deutschen Unternehmern ausgebeutet werden.
Die Direktion fügt ihrem Schreiben einen Auszug aus der Lohnliste bei. Darin sind 48 Dreher und Horizontalbohrer aufgeführt, die in der Zeit vom 1. Jamar bis 15. Juni d. J. einen durch schnittlichen Stundenverdienst von 631/2 Pf. erzielten.
die Gewerkschaften nur die wirtschaftlichen Fragen studiert, jetzt sei die Zeit gefommen, wo sie auch der politischen Frage Die mehr Aufmerksamkeit zuwenden müßten. Gewerkschaften müßten nicht bloß wirtschaftlich, sondern Die Streitenden ersuchen um Fernhaltung des Zuzuges. Der Streik der Dreher von Borfig dauert unverändert fort. auch politisch eine Macht werden. Die Rede Steadmans wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Der Rede und dem Bericht des Parlamentarischen Komitees Zur Lohnbewegung der Bauklempner. Mit der beschloffenen folgt eine lebhafte Diskussion. Zu der Resolution, welche die Aussperrung sämtlicher Selempnergesellen scheint es nichts zu werden. Unterrichtsbill der Regierung verurteilt. wird ein Amendement an Bis jetzt hat anßer der bereits genannten Firma Dietrich nur genommen, in welchem die Arbeiter aufgefordert werden, gegen jeden noch die Firma W. Hoffmann ihre Arbeiter entlassen. Dafür Abgeordneten zu stimmen, der für die Schulbil ist. haben wieder zwei weitere Firmen die Forderungen bewilligt. Am zweiten Tage bringt Serten Liverpool eine Resolution Bemerkenswert ist, daß sogar der Hauptbefürworter der Aussperrung, ein, welche die Einberufung einer Konferenz aller Körperder Obermeister Berger bislang noch feine Miene macht, die schaften und Vereinigungen verlangt, die für eigne Arbeiter Arbeiter seiner eignen Werkstatt auszusperren. vertreter im Parlament eintreten, unt dieser Be
Der Streik der Holzarbeiter bei der Firma Hülsenbeck, wegung eine nationale Grundlage zu geben. Die Debatten sind rein Kroll u. Co. dauert unverändert fort. Am Donnerstag und politisch; die„ Liberalen Arbeiter Vertreter" und die Freitag fanden auf Veranlassung des Firmenchefs givar Ver " Tory Demokraten " werden gleicherweise sartastisch abhandlungen zwischen diesem und dem Fabrikausschuß unter Hin- gethan. Schließlich beendet der Präsident die Diskussion, indem er zuziehung von Vertretern des Holzarbeiter- Verbandes statt, doch ver- den Kongreß zur Ordnung ruft", so daß nur noch über parlamen tarische Arbeitervertretung, nicht über Parteipolitit" gesprochen liefen diefelben resultat los. werden darf. Die oben bezeichnete Resolution wird hierauf angenommen.- Zwei amerikanische Delegierte sind angelangt.
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Zum Ausstand der Lederarbeiter in Brandenburg a. H. hat das vom Vorsitzenden des Gewerbegerichts berufene Einigungsanit, nachdem in zwei Sizungen mit den Parteien verhandelt worden Eine erfolgreiche Lohnbewegung haben die Gipser und ist, diesen durch Schiedsspruch folgende Grundsätze zur Beachtung Maler in St. Gallen durchgeführt, indem sie folgendes erreichten: empfohlen: 1. Die Arbeit wird seitens der ausständigen Arbeiter vorläufig Reduktion der 10/2 und 11ftündigen Arbeitszeit auf 10 Stunden, zu den alten Bedingungen wieder aufgenommen, wobei seitens der 60 Cts. minimaler Stundenlohn an Stelle der bisher üblichen Löhne Arbeitgeber ausdrücklich zugesagt wird, daß die alten Arbeiter, soweit von 50 bis 55 Cts., Vertragsdauer zwei Jahre und Anerkennung des es technisch und geschäftlich möglich ist, wieder voll beschäftigt werden. Minimallohues als rechtlich flagbaren ortsüblichen Lohn". 81. 2. Die Verhandlungen über die Forderungen der Arbeiter werden treffend erffären die Gipser und Maler, daß sie ihre Errungenschaften ausgefeßt, bis die Arbeitsverhältnisse der Glacéleder- Industrie in mir ihrer Organisation verdanken, und jenen Kollegen, denen immer Berlin , die infolge der Kündigung des bis zum 1. Oktober d. J. in die Beiträge an die Gewerkschaft zu hoch sind, rechnen sie vor, daß Geltung befindlichen Arbeitsvertrages zur Zeit bestehen, sich entgültig ihnen die 30 Cts. Wochenbeitrag nun 300 Cis. Mehrverdienst eingeflärt haben. 3. Für die Wiederaufnahme der Verhandlung gilt die gebracht haben. Bedingung: a) daß die Arbeiter, sobald sie nach der Klärung der gedachten Verhältnisse in Berlin mit erneuten Lohnforderungen wieder her vortreten, die gesegliche vierzehntägige Kündigungsfrist vom Tage der Erhebung ihrer Lohnforderung ab einhalten; b) daß die Arbeitgeber jeder Einmischung ihrerseits zu Gunsten der Berliner Arbeit geber entiagen. 4. Für die Wiederaufnahme der Verhandlung ist eine Schlichtungskommission zu bilden, die aus zwei Ber tretern der Arbeitgeber und aus zwei von den ausständigen Arbeitern aus ihrer Mitte zu wählenden Vertretern unter dem Vorsiz eines von den Vertretern gemeinsam zu wählenden Obmannes besteht. Falls eine Einigung über den Obmann nicht erzielt wird, hat der Vorsitzende des Gewerbegerichts denselben zu bestimmen. Deutsches Reich .
Gerichts- Beitung.
Waghalfige Kletterkünfte über die Dächer von Häusern hat der Dachdecker Heinrich Stegemann ausgeführt, der gestern unter der Anklage der Bedrohung und des Hausfriedensa bruchs vor der 7. Ferienstraffammer des Landgerichts I stand. Der Angeklagte, ein vorbestrafter, arbeitsscheuer Mensch, stand mit der Waschfrau Ludwig, die sich durch ihrer Hände Arbeit ehrlich und redlich ernährt und im Hause Anklamerstr. 15 eine kleine Wohnung inne hat, in einem Liebesverhältnis, das für ihn einen vorwiegend materiellen Hintergrund hatte. Er wohnte bei Zur Aussperrung der Klempner in Hamburg . Um auch ihr und hatte alle möglichen Vorteile aus diesem Zusammenleben. Da nahm die Freude ein jähes Ende: er mußte zur Abbüßung einer den letzten Grund aus der Welt zu schaffen, der nach Angabe der zwölfwöchigen Gefängnisstrafe nach Plögensee übersiedeln und in Junungsmeister der endgültigen Beendigung des Konflitts im Wege dieser langen Zwischenzeit fühlte sich die Zuneigung der Waschfrau steht, haben die Ausgesperrten am Sonntag beschlossen, den Zuzug dermaßen ab, daß fie, als Stegemann wieder in Freiheit fam, nichts nach Hamburg freizugeben unter der Bedingung, daß die Junung mehr von ihm wissen wollte. Der Angeklagte war darüber außer bis zum 3. September erklärt, das Anverben von Arbeits- sich, er versuchte wiederholt, Frau Ludwig umzustimmen, diese ließ willigen einzustellen und mit der Gesellenfommission bis zun ihn jedoch nicht mehr in die Wohnung und mun schrieb er ihr einen, 7. September wegen des von der Junung herausgegebenen Brief, in welchem er sie aufforderte, ihm innerhalb weniger Stunden Lohntarifs zu verhandeln oder denselben zurückzuziehen. Bis feine noch bei ihr befindlichen Sachen und den Betrag von 4 M. zu über dahin solle fein Klempner unter diesem, eine wesentliche Versenden. Er betonte dabei, daß dies die letzte Bitte sei, deren Erschlechterung der früheren Arbeitsverhältnisse bedeutenden Tarif füllung fich die Adresfatin zur Vermeidung von Unheil angelegen Arbeit nehmen. fein lassen solle. Aber auch hiermit hatte er feinen Erfolg und num Der Junungsvorstand hat hierauf beschlossen, die Aussperrung erzwang er sich auf ungewöhnliche Weise den Zutritt zu der aufzuheben, Arbeitskräfte aber nur durch den Nachweis der Junung Wohnung der Frau Ludwig: er verwertete die ihm als Dachund zwar auf Grund ihres Tarifs einzustellen, die Arbeitswilligen deder inne wohnenden Kletterkünfte. Unter dem Vorgeben, Soll dadurch etwa bewiesen werden, daß der Streit ein weiter zu beschäftigen und ihnen den weitgehendsten Schuh angedeihen daß er beauftragt ſei, die auf dem Dach angebrachten. frivoler" war? Die Streifenden haben ja niemals bestritten, daß zu lassen. Telephondrähte nachzusehen, gelang es ihm, Zutritt zu eine Anzahl besonders tüchtiger Arbeiter unter günstigen Von einer Beendigung des Konflikts ist also noch nicht die Rede, dem Bodenraum eines Nachbarhauses zu erlangen; er Ilmständen befriedigende Löhne erzielten. Wie groß die Zahl jedoch folgen die Meister nicht mehr unbedingt den Anordnungen des fletterte von hier aus über das Dach auf das Dach des derjenigen Arbeiter ist, die weniger als 50 Pfennig pro Innungsvorstandes. Viele Gesellen sind bereits ohne Vermittelung Nebenhauses, sprang von da auf das Dach des Hauses Nr. 15 und Stunde verdienten, das sagt die Direktion nicht. Die Behauptung des Innungsbureaus eingestellt worden. schivang sich durch das offenstehende Fenster in das Wohnzimmer des Metallarbeiter- Verbandes, daß bei manchen Accordarbeiten nicht Der Ausgang des Aachener Straßenbahner- Ausstandes der Frau Ludwig, wo er sich daran machte, Kisten und Kästen nach mehr als 30-40 Pf. verdient worden sind, wird durch die Angaben Die Ausständigen etwaigen ihm gehörigen Sachen zu durchsuchen. Während dieser der Direktion nicht widerlegt. Will denn die Direktion ist erheblich ungünstiger, als es zuerst schien. der Deffentlichkeit einreden, daß, wv enn ein Durch hatten sich zur Wiederaufnahme des Dienstes überreden laffen, be- Beschäftigung kam Frau Ludwig nach Hause und als sie mit ihrer sonders von dem Stadtverordneten Kommerzienrat Vossen und dem Schwester harmlos in der Küche plauderte, hörten sie ein vers schnittsverdienst von 6312 Pfennig die Regel bildet, oder auch nur in den meisten Fällen erreicht werden Centrumsabgeordneten Sittart, ohne zuverlässige Garantien in der dächtiges Geräusch im Nebenzimmer, sie öffneten die Thür und Dieser retirierte durch eine andre kann, daß dann die Arbeiter wochenlang streifen, Hand zu haben. Sie haben sozusagen ihr Geschick in das Belieben fanden Stegemani dort vor. der Kleinbahn- Direktion gestellt, die mum gar nicht daran denkt, ihre Thür, die er, furz entschlossen, verriegelte und flüchtete wieder über damit ihnen ein Verdienst 50 Pro Versprechungen wahr zu machen. Es sind bis jetzt von den 122 die Dächer, bis er nicht mehr weiter fonnte. Schließlich schlüpfte Stunde garantiert werde? Wenn die Lohnverhältnisse Seine halswirklich so günstig find, wie die Direktion behauptet, warum Ausständigen 77 wieder eingestellt; bezüglich der übrigen soll die er in den Bodenraum eines der Nachbarhäuser. hat sie sich denn so lange gesträubt, einen Einstellung dem Aufsichtsrat der Kleinbahn- Gesellschaft überlassen brecherischen Künste waren aber von einem gegenüber liegenden bleiben. Als die Ausständigen sich der Direktion zur Verfügung Hause bemerkt worden, mehrere Personen, darunter einige handfeste Stundenverdienst von 50 Bf. zu garantieren? Warum hat sie sich diese Forderung erst durch einen hartnäckigen Kampf ab- ftellten, mußten sie zuerst ein Schriftstück unterzeichnen, worin es Schlächtergesellen, stürmten auf den Boden und fanden dort den Anheißt:„ Die Unterzeichneten bitten hierdurch um Wiedereinstellung geklagten zusammengefauert vor. Nachdem er windelweich geschlagen ringen lassen? Warum hat sie die Bewilligung erst ausgesprochen, bei der Aachener Kleinbahn, indem sie sich den Bedingungen worden war, brachte man ihn zur Polizeiwache. Der Angeklagte nachdem sie durch die Arbeiterorganisation be= der Gesellschaft und wegen der verwirkten Kaution dem entschuldigte sich damit, daß er einen polizeilichen Ausweisingsbefehl fiegt war? späteren Beschluß des Aufsichtsrats unterwerfen." Das Ver- erhalten und es notwendig gehabt habe, sich in den Besitz seiner fahren der Kleinbahn- Verwaltung, die den Fuß auf den Nacken der Sachen zu setzen. Er hatte aber darauf keinen Anspruch mehr und Unterlegenen fett, kennzeichnet sich selbst. Es ist der brutale Unter- deshalb verurteilte ihn der Gerichtshof wegen versuchter Erpressung nehmer- Standpunkt. Wie der Führer der Ausständigen in einer und Hausfriedensbruchs zu 5 Wochen Gefängis, die auf die Versammlung erklärte, würde man unter feinen Umständen den Untersuchungshaft angerechnet wurden. Wie uns mitgeteilt wird, veröffentlichen bürgerliche Blätter eine Wiedereintritt der 77 von der Direktion geforderten AusNoliz, wonach es in jenem Betriebe bald wieder zu erneuten ständigen beschlossen haben, wenn die Bedingungen ge Differenzen tommen würde, weil sich die Firma an ahnt hätte. Statt der die nötigen Kräfte aus Reihe Lehte Nachrichten und Depeschen. einige der weigere, geblich Vereinbarungen der getroffenen noch nicht wieder als mehr eingestellten vierzig in vollem Umfange inne zuhalten. Jene Notiz beruht offenbar auf Leute zu nehmen, fährt die Direktion mit der Einstellung von neuen Dresden , 5. September. ( Privatdepesche des Vorwärts".) einem Irrtum. Bis jetzt sind keinerlei neue Diffe Kräften fort, entgegen den Versprechungen ihrer Vertreter. Die Gegen den Fleischwucher protestierte eine von 2000 Personen berenzen entstanden. Ausgesperrten erließen bereits einen Aufruf an die Bürgerschaft von Im Interesse beider Teile hoffen wir, daß der Friede erhalten Aachen um Unterstügung. Unser Aachener Partei- Organ fritisiert suchte Volksversammlung und wurde die Beseitigung der Grenzsperte scharf das Vorgehen der Kleinbahn Verwaltung, die den Ausstand gefordert. allein verschuldet hat, und es beschuldigt den Stadtverordneten Vossen, dem die Ausständigen zulegt die Vertretung ihrer Sache übertragen hatten, die Leute geradezu verraten zu haben.
Die Direktion der Nileswerke hat sich selbst einen schlechten Dienst geleistet, indem sie diese sie diese Erörterungen, die wir gern vermieden hätten, provoziert hat.
bleibt.
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Die Agitationskommiffion der Barbiergehilfen ersucht die Arbeiter Berlins , bei der Inanspruchnahme von Barbiergeschäften darauf zu achten, daß die dort beschäftigten Gehilfen im Besitz einer gelben Kontrolltarte sind. Dieselbe dient als Ausweis dafür, daß in dem betreffenden Geschäft die Forderungen der Gehilfen anerkannt werden. Auf der Kontrollkarte muß die erste Septemberwoche abgestempelt sein.
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Ausland.
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Vom englischen Gewerkschaftskongreß.
Bei der Eröffnung des Kongresses fehlte diesmal der Lordmayor von London . Dies sei, so bemerkt hierzu ein englisches Blatt, feitens der Mehrzahl der Delegierten nicht als ein Verlust, sondern eher als ein Gewinn empfunden worden; der Kongreß habe Bedeutung genug an sich selbst.
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Nach einem New Yorker Telegramm der Frtf. 8tg." wird aus Westindien gemeldet, daß bis 9 Uhr gestern morgen eine Dunkelheit herrichte, wie wenn eine totale Sonnenfinsternis wäre. Das war anscheinend die Folge des immenſen Quantums der vom Mont Belée ausgeworfenen Asche. Hiesige Blätter glauben, daß 2000 Tote bei der vorgestrigen Eruption eine noch zu niedrige Schätzung sei, und daß Martinique gänzlich unbewohn bar gemacht wäre. Große Aschenmengen fielen in einem Radins von mehreren hundert englischen Meilen. Ein japanischer Dampfer Lohnbewegung der Bleiglaser, Meffingglafer und Glasmaler. Die Präsidialrede hielt, wie schon mitgeteilt, der Schiffszimmerer langte in Victoria( Britisch- Columbien) an. Er berichtet über die Seine Rede, wie die daran sich schließende Dis- Zerstörung der Insel, bei Torischirna sei ein unterirdischer Bulkan Nach dem Situationsbericht, der gestern vormittag in der Ver- Steadman. fammlung der Streifenden gegeben wurde, haben 8 Firmen mit fussion war durchaus politischer Natur, wie ja die meiſten 30 Arbeitern die Forderungen bewilligt. Im Ausstande befinden sich Verhandlungsgegenstände und Resolutionen auf den Kongressen der entstanden, der alle 10 bis 17 Minuten eine Wassersäule von 600 Fuß 90 Bleiglaser, 45 Messingglaser und 8 Glasmaler. In einem unpolitischen englischen Gewerkschaften" auf das Gebiet der Politit Höhe in die Luft wirft. Schreiben des Arbeitgeber Verbandes wird erklärt, daß die hinüberspielten. Steadman wirft einen Rückblick auf das verKarlsruhe, 5. September. ( Frankfurter Zeitung ".) Von gus Forderungen nicht an die richtige Adresse geschickt flossene Jahr. Nichts fei von feiten des Parlaments worden wären, die einzig richtige Stelle dafür sei der für die Arbeitertlasie geschehen. Das Unterrichtsgeich verlässiger Seite verlautet, daß Landgerichtsrat Bauer in Vorstand des Arbeitgeber- Verbandes. Aus Mitteilungen in der sei durchaus reaktionär; es schaffe die gegenwärtige Form der Schul- Heidelberg infolge der amtlichen Darstellung des bekannten Fallés Bersammlung ging übrigens hervor, daß die Arbeitgeber felbst boards"( freigewählte Stomitees) ab und stelle dieselben unter die Ron- feine Entlassung aus dem Staatsdienste nachdarüber im unklaren sind, ob ihre Lohnkommission noch besteht trolle der Munizipal- und Barochialbehörden. Diese erhalten das Recht, gesucht hat. oder nicht. In der Diskussion wurde ferner erwähnt, daß in einzelnen die Schulboards nach ihrem Ermessen zu bilden; das sei ein Darmstadt , 5. September. ( W. T. B.) Die Stadtverordnetents Sodann beleuchtete der Redner Versammlung nahm den von der städtischen Verwaltung ihr unters Werkstätten Bauglaser zu den Arbeiten der Streifenden herangezogen Schlag gegen die Demokratie. werden, was aber, da die Leute nicht darauf gelernt haben, den die Zollpolitik der Regierung. Indem die Regierung zur Schutzzoll breiteten Antrag einstimmig an, den Bundesrat zu ersuchen, auf das Unternehmern wenig nüßen kann. Der Vertreter des Glaserverbandes politik zurückkehre, den Zucker und das notwendigste Nahrungsmittel, Deffnen der Grenzen für die Einfuhr lebenden Viches hinversprach, mit aller Kraft dahin zu wirken, daß kein Banglaser mehr das Brot, dem Bolke vertenere, habe es die Bahnen der Peel, zuwirken, um der Fleischnot zu steuern. derartige Streitarbeit ausführt. Im übrigen beschloß die Versamm Cobden Bright und Gladstone verlassen. Redner kommt auf die suivirfen, um der Fleischnot zu steuern. Alterspensionen zu sprechen und betont, daß die Aus Madrid wird der" Frankf. Ztg." unter dem 5. September lung einstimmig, an den Forderungen festzuhalten. Anspruch auf eine folche hätten, da ihre Mittellosigkeit depeschiert: Gestern traf unerwartet der Gesandte in Paris Leon meist Bedingungen zu schulden ist, auf die sie ohne Einfluß find. y Castillo hier ein. Er fonferierte in später Nachtstunde lange Zeit Die gesamte Presse befürchtet neue interDie Banglafer sind ebenfalls in eine Lohnbewegung Das Verlangen an die Regierung sei um so mehr berechtigt, als mit Sagasta allein. eingetreten. Sie fordern: Abschaffung der Accordarbeit, einen diese ihre Unterstüßung Grundbesißern und andren zu teil werden nationale Berwicklungen für Spaulen. Cap Haiti, 5. September. ( W. T. B.) General Nord wurde Stundenlohn von 56 Pf. bei neunstündiger Arbeitszeit bis zum läßt. Auf die verschiedenen, gegen die Gewerkschaften gerichteten Er verlor eine Anzahl Ge1. August 1903, von da ab 60 Pf. pro Stunde, Regelung des Entscheide zu sprechen tommend, giebt Reduer seiner Meinung dahin gestern bei Limbé geschlagen. Arbeitsnachweises. Die übrigen Punkte haben die Arbeitgeber schon Ausdruck, daß die Gewerkschaften von der Regierung fangener, unter denen sich General Esmangard Emmanuel und ein bei den Vereinbarungen von 1900 mit leinen Abweichungen ge- nichts zu erwarten hätten. Was bisher als gefeßlich Teil seiner Artillerie befindet. jetzt von den Richtern für strafbar erklärt Der französische Kreuzer Assas", an dessen Bord sich der billigt. Doch sollen diesmal die Abmachungen vor dem Gewerbe- zulässig, sei worden. Das Gesetz müsse also geändert werden. Bislang haben französische Gesandte befindet, ist hier eingetroffen. gericht festgelegt werden. Hierzu 1 Beilage. Verantwortlicher Redacteur: Carl Leid in Berlin . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Max Bading in Berlin .
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