für die deutsche Kulturentwicklung etwas wertvoller ist, als die sichten der Aufsichtsbehörden entsprochen wird. Mehr kann dieser absoluten Mehrheit zurüd, und es hätte von Rechts Stati stattfinden müssen. defsen erklärte zahllosen Fabrikanten zusammenkünfte, bei denen der übliche man billigerweise nicht verlangen. Diesem Eingeständnis wegen Stichwahl der Wahlkommissar für gewählt. Hierzu fommen Geheimrat nicht fehlen darf. Und schon bittet Graf Pojabowsky) gegenüber ist es ohne Bedeutung, wenn wirklich in dem einen ihn es sollen sogar nach Be mit aufgehobenen Händen, doch ja nicht laut die Frage zu erörtern, oder andern Fall einem Abgeordneten bei der Darlegung ein noch Wahlbeeinfluffungen, ja hauptungen im Wahlprotest Wahlfälschungen vorgekommen
ob republikanische Embleme die Wände des Kongreßlokals geschmidt fleiner Irrtum unterläuft. Ob die Erlasse des Ministers, die fein. Die Prüfung dieser Behauptungen erachtet die Kommission für haben. Sonst ist der ganze Fortschritt wieder in Frage gestellt! die Vermeidung jeder unnötigen Härte gegen Untersuchungsüberflüssig, da schon aus dem zuerst angeführten Grunde die Wahl Stann es ein schlimmeres Zeugnis für die Rückständigkeit unsrer gefangene und jeder ungehörigen Behandlung von Straf für ungültig erklärt werden muß, wie auch die Kommission einpolitischen Zustände geben, als diese Angst des Ministers? gefangenen bezwecken, die Uebelstände beseitigen werden, bleibt stimmig beschließt. Natürlich steckt hinter der Dekorationsfrage noch ein wenig mehr abzuwarten. So alt cingewurzelte Uebel lassen sich durch Dann fährt die Kommission fort in der Prüfung der Wahl des als die berufsmäßige Abneigung gegen die rote Farbe. Es ist die papierne Erlasse nur sehr schwer heilen. Abg. Will, Wahlkreis Stolp ( 1. Köslin ). Auch heute wurden alte Spekulation, mit der Socialdemokratie dadurch fertig zu Aus der weiteren Debatte ist die Erregung bemerkens- wieder eine Reihe von Wahlbeeinflussungen, besonders in Gutswerden, daß man ihr die Adern ihrer Straft unterbindet und wert, in die sich der Centrumsabgeordnete Schmitz über die bezirken, beſtätigt durch die Ergebnisse der Beweiserhebung, feſtgestellt. eine nur berufsmäßige Ziele verfolgende Arbeiterbetvegung loslöst geplanten kaufmännischen Schiedsgerichte hineinredete; er So wurden 25 konservative Stimmen eines Wahlbezirks wegen von der politischen Partei. Auch am Freitag blies Graf Posa- fürchtet, daß ebenso wie bei den Gewerbegerichten, so auch ungesehlicher Wahlkontrolle tassiert. Diese Kontrolle wurde ausdowsky wieder die Schalmei, die deutschen Arbeiter möchten sich bei den kaufmännischen Schiedsgerichten, die christlichen Par geübt durch einen Lieutenant v. Lieutenant v. Mack, der aus Amerika darauf beschränken, ihre Berufsinteressen zu vertreten und die teien den Socialdemokraten bei den Wahlen unterliegen längere Zeit zu Besuch bei seiner Mutter, der Gutsherrin, politischen Bestrebungen der socialdemokratischen Partei nicht länger werden und will in seinem blinden Parteifanatis- war, in der Wählerliste als Wahlberechtigter verzeichnet stand unterstützen, dann könnten sie viel erreichen. Das sagt derselbe mus deshalb überhaupt weitere Sondergerichte ver- und infolgedessen als Beisiger des Wahlvorstandes fungierte, als Mann, der die Zuchthausvorlage eingebracht hat und damit die ge- mieden wissen. Im Gegensatz zu ihm regte fein folcher sich jedoch ungefeßlicher Wahlkontrolle schuldig machte. Wegen der gleichen Ungesetzlichkeit wurden dann von der Komwerkschaftlichen Organisationen zertrümmern wollte! In der deutschen Parteifreund Trimborn die Schaffung von Sondermission noa 47 tonjervative Stimmen eines andren Wahlbezirks Arbeiterklasse wird er Gläubige nicht finden. Bisher ist die Be- gerichten. für Streitigkeiten aus dem Dienstvertrage tassiert und weitere 39 eines Bezirks, in dem außerdem an einem wegung auf ihren zwei Beinen so gut vorwärts gekommen, daß an, ohne damit jedoch auf fruchtbaren Boden zu stoßen. Tische vor dem Wahllokal Schnaps, Cigarren und konservative niemand Sehnsucht nach der Amputation des politischen Beins Ebenso unbeachtet ging die Anregung des Abg. Hofmann Stimmzettel, aber lettere in gerollter Form, so daß sie wie empfinden wird. Die deutsche deutsche Socialdemokratie ( natl.) vorüber, daß die Richter sich mehr mit socialpolitischen eine Cigarette aussahen und auch so abgegeben werden deutsche Arbeiterklasse gehören zusammen, und nicht Kaiser Fragen beschäftigen mögen. Zur Erheiterung des Hauses mußten, verteilt wurden. Die Kommission kam mit der Prüfung worte, noch Ministerreden, noch die Ratschläge falscher Freunde glaubte der Antisemit Werner durch eine Neu- Auflage seiner dieser von Beeinflussungen strotzenden Wahl noch nicht zu Ende. fönnen sie trennen. Volfsversammlungs- Rede über den Konizer Mord beitragen zu sollen. Sonst erstreckte sich die Diskussion, die am Sonnabend fortgesetzt wird, nur auf lokale Angelegenheiten.
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und
die
Deutfches Reich.
Außer der Rede des Grafen Posadowsky brachte die FreitagsAgenten des Auslandes. Die Budgetfommission des Sizung eine Fortsetzung der polemischen Debatten zwischen der SoAbgeordnetenhauses erledigte in ihrer Sizung am cialdemokratie und ihren Gegnern. Herr Stößel, der Repräsentant Dommerstagabend den Eisenbahn- Etat. Erörtert wurden die niedrigen des schlichten katholischen Mannes im Centrum, der sonst in seiner Auslandspreise des Kohlensyndikats, die niedriger seien als die Inlandspreise. Der Minister erklärte die Maßnahme des Kartells, Partei eine sehr bescheidene Rolle spielt, wurde heute zum größeren den lleberschuß der Produktion billig im Ausland abzusetzen, für im Ruhme der christlich religiösen Socialpolitik ins Treffen geschickt. Interesse der beschäftigten Arbeiter liegend. Er fügte hinzu, daß er Biel Neues wußte er aber nicht zu vermelden. Mit ein paar Die Sicherung des Wahlgeheimnisses. Bei den Beratungen die Schienenpreise für die Eisenbahn- Verwaltung wesentlich herabmageren Säßen verteidigte er den Zehnstunden- Antrag feiner Partei, im Reichstage über die Sicherung des Wahlgeheimnisses durch das gedrückt habe. für den er den besonders schlauen Grund geltend machte, daß er von der Rechten so getaufte Klosettgesetz" wurden bekanntlich die Erfolgte der Absatz des überschüssigen Schienenmaterials auf diejenigen Unternehmen, die den Zehnstundentag bereits ein- unsinnigsten Bedenken von den Vertretern der Reaktion vorgebracht. den Auslandmärkten zu ähnlichen Preisen wie im Inlande, oder geführt hätten, von der Konkurrenz der Fabriken mit Zur Beschwichtigung dieser so ernst gemeinten Einwendungen verzichtete das Schienenkartell auf jeglichen Zoll, so ließe sich wenig mögen auch folgende Mitteilungen dienen: Nach dem System- gegen seine Ausfuhrpraris einvenden. Thatsächlich aber liegt die längerer Arbeitszeit befreie. Sonit gab Cr wechsel im Jahre 1901 wurde in Dänemark auf Antrag der Sache so, daß das Schienenkartell in Deutschland einen Preis Regierung ein Gesez zur Sicherung des Wahlgeheimnisses eingeführt, fordert und infolge des Rolls im Betrage von 25 M. pro Tonne worin die Verwendung amtlicher Stimmzettel- Couverts sowie ein auch von den Eisenbahn- Verivaltungen zugestanden erhält, der eine besonderer Abstimmungsraum vorgeschrieben wird. Am 4. September beträchtliche Entschädigungsprämie für seine mit geringem Gewinn teilweise desselben Jahres wurde in Kopenhagen zum erstenmal nach dem und vielleicht fogar mit Verlust ausgeführten das Es handelte sich um die Wahlmänner- Auslandslieferungen einschließt; heißt wird neuen Gesetz verfahren. den zu Gunsten der fremden EisenHierzu einheimischen Konsumenten zu Wahlen für die Ergänzungswahl zum Laudsthing. eine liberal socialdemo- bahnen eine Extra- Abgabe auferlegt. Der liebe Landsmann lagen zwei Wahlmänner- Listen vor: kratische und eine konservative Liste. Der Wähler erhielt vom wird indirekt gezwungen, den auswärtigen Eisenbahn- VerFührer der Wählerlisten ein Couvert ausgehändigt und einen waltungen aus seiner Tasche Zuschüsse zu ihren Etats zu leister. Stimmzettel mit folgendem Aufdruck:
den 1111
vermeidlichen Panighrikus auf die focialpolitischen Leistungen des Centrums, den wir von Herrn Trimborn schon temperamentvoller gehört haben. Als Ziel der christlichen Gewerkschaften bezeichnete er die Versöhnung der Arbeiter: die Schäfchen sollen zus frieden gemacht werden, die der Zoll- Gerstenberger scheert.
Genosse Albrecht fertigte in seiner ruhigen Art Herrn Stößel ab, stellte gegenüber dem Hymnendichter Paasche die Wahrheit über die Kruppschen Wohlfahrtseinrichtungen fest, holte sich für den Ausdruck politische Hochstaplerci", den er auf das Centrum und deffen Auguren Trimborn anwandte, einen Ordnungsruf des Präsidenten und widmete Herrn Stöder einige Liebenswürdigkeiten. Nach diefem polemischen Teil begründete er ausführlich die Forderungen der Heimarbeiter.
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Wahlliste A Wahlliste B
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Die Hochschutzöllner haben während der letzten Zollfämpfe dies jenigen, die ihrer Interessenpolitik Siderstand leisteten, mit Vorliebe Agenten des Auslandes" geschimpft; auf niemanden aber paẞt dieser Titel besser als auf sie selbst, denn ihr Verfahren ist nichts andres als Begünstigung des Auslandes auf Kosten des eignen Landes.
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Hiermit hatte er sich in den Abstimmungsraum zu bei begeben, der seiner Anschauung Die amtliche Feststellung des Schleswiger Wahlresultats besagt: entsprechenden Liste ein Kreuz zu machen, wozu ein Bleistift bereit Tag, Bei der am 9. d. M. im Wahlkreise Schleswig- Eckernförde erfolgten ben Bettel ins Couvert zu steden und ihn dann außerhalb des Reichstags- Stichwahl wurden insgesamt 12 680 Stimmen abgegeben. folierraumes an der Wahlurne abzuliefern. Davon entfielen auf Buchdruckereibefizer Spethmann- Eckernförde ( fri. Vp.) 7378 und auf Gastwirt Hoffmann- Hamburg( Soc.) 5302 Stimmen.
fahren.
nichts.
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Herr v. Hcht arbeitete diesmal mit dem kommunistischen Manifest gegen uns. Er verlas lange Säge daraus, um bei seinen bürgerlichen Zuhörern ein angenehmes Gruseln zu erregen. Wie prächtig stach die stahlharte Prosa dieses geschichtlichen Dokuments gegen die jämmerliche Rhetorit des geadelten Lederfabrikanten ab, der im Vorübergehen geradezu barbarische Grundsäge in der Arbeiter- Es war selbstverständlich hinlänglich bekannt gemacht worden, wohnungsfrage verteidigte. Er bezeichnete es als das gute Recht daß unter A die demokratische Liste, unter B die konservative zu verjedes Fabrikanten, den Arbeiter, mit dessen Gesinnung er nicht ein- stehen war. Bei direkten Wahlen, wie den Folkethings- und Aus Hessen , 12. Februar. 2 andtag. Die Ziveite Kammer verstanden ist, aus der Fabrikwohnung aufs Pflaster zu werfen. Die Kommunalwahlen werden die Namen der Kandidaten der ver- trat heute in die Beratung des Budgets ein. Die Finanzlage Socialpolitik foll Herrn v. Heyl das berühmte gute Gewissen verschaffen, schiedenen Parteien auf die Liste gesetzt und im übrigen ebenso ver- des Großherzogtums ist infolge der Rüdgänge der Eisenbahndas man braucht, wenn man das Proletariat mit Gewalt niederschlagen will. Daß man bei solchen Absichten kein Freund des allgemeinen Klagen Anlaß gegeben. Jedenfalls wird das Wahlgeheimnis dadurch Ausdruck, daß das wirkliche Ergebnis ein besseres sein werde an Das Verfahren hat sich bisher gut bewährt und zu feinen erträge feine rofige. Der Hauptvoranschlag sieht einen Fehlbetrag von 2 Millionen vor. Der Finanzminister gab heute der Auffassung Wahlrechts sein kann, verriet Herr v. Heyl in einem charakteristischen gründlich gesichert. gesichts der sich bereits wieder hebenden Eisenbahneinnahmen und Sazze. Auch in Norwegen ist das Wahlgeheimnis absolut gesichert, der besseren Resultate der direkten Steuerveranlagung. BemerkensNach einer ganz unbedeutenden Rede des freisinnigen Bolts- und es giebt dort nicht, wie das im preußischen Abgeordnetenhause wert war die Mitteilung, daß die in Berlin erhobenen Vorstellungen parteilers Eckart, der die bayrische Baugewerks- Berufsgenossenschaft fürzlich von konservativer Seite behauptet wurde, ein öffentliches der heinischen und andrer süddeutscher Regierungen, im Reiche reinzuwaschen suchte, ließ sich zum Schluß Herr Ahl war dt hören, Wahlverfahren. Da die Wahlen zum Storthing indirekte sind, wird größere Sparsamkeit walten zu lassen, nicht ganz ohne Erfolg" geohne Entree zu nehmen. Es ist natürlich ganz überflüssig, auf den selbstverständlich die Wahl der Abgeordneten durch die Wahlmänner wesen seien. Gemerft hat man davon bis jetzt allerdings noch Gallimathias einzugehen, den er zum besten gab, um Marg und die öffentlich vorgenommen und zwar durch Namensunterschrift. In den Wahllokalen aber, wo die Urwahlen stattfinden, find IsolierSocialdemokratie wissenschaftlich zu widerlegen". Sonst war die räume cingerichtet, wo der Urwähler, ohne daß er von irgend Ultramontaner ,, Toleranz"-Nachwuchs. Im hellsten Lichte christRede ein Ragout aus halbrichtigen Gedanken und tollem Unsinn, das jemand beobachtet werden kann, feinen Stimmmzettel in das amtlicher Duldsamkeit und guter Sitte zeigten sich, wie man uns aus die Zuhörer mit großem Vergnügen genossen. liche Wahlcouvert stedt. Preußen hat somit thatsächlich den Heidelberg schreibt, die katholischen Studierenden der dortigen Vorzug, das reaktionärste Wahlsystem aller Länder zu besitzen. Hochschule anläßlich der von akademischer Seite ins Werk gesetzten Rundgebung der Studentenschaft gegen die Angriffe des erzbischöflichen Eine amüsante Entdeckung hat die Germania " vollbracht. Ordinariats zu Freiburg und der ultramontanen Bresse auf die freie Die beabsichtigte Sicherung des Wahl geheimnisses richte sich wissenschaft und ihre Vertreter an den Hochschulen des Landes. Die zur feineswegs nur gegen die Wahlbedrückung von oben", sondern Die am Freitag im Abgeordnetenhause fottgefekte Be gegen die Socialdemokratie. Denn sicher haben, so meint das saubere Unterzeichnung auffordernden Anschläge am schwarzen Breit wurden wiederholt zerfest, mit den gemeinsten Ausdrücken ratung des Etats der Justiz verwaltung war wenigstens Centrumsblatt, viele, die socialdemokratisch wählten, dies nicht freiwillig beschrieben und bespudt, merkwürdigerweise ohne daß es stellenweise von allgemeinem Interesse. Die Erwähnung des gethan, sondern durchweg unter dem Einfluß und einer direkten dem Universitätssekretariat bisher gelang, die Thäter ausfindig zu Prozesses Nardenfötter durch den Abg. Eels( natl.), Wahlbedrückung von seiten der socialdemokratischen Wahlmacher und der sein Erstaunen darüber ausdrückte, daß das Gericht den Wahlschlepper" Und nun tobt die wilde Centrumsgesinnung eine machen. Handelte es sich dabei um die Aufspürung eines socialistischer Umtriebe" verdächtigen Musensohnes, die Heidelberger Angeklagten hat entivischen lassen, gab dem Justizminister Spalte hindurch gegen den socialdemokratischen Terrorismus". Veranlassung, in einer längeren Rede die Grundsäke darwesenhafte Berleumdungsrecht zugestehen, so bitten wir es höflichſt, gelegt. Wenn wir dem Centrumsblatt bereitwillig das seiner Partei Hochschulbehörden hätten ohne Zweifel mehr Schneid an den Tag zulegen, die er in neuerer Zeit in der Justiz eingeführt hat. Die Socialdemokratie nicht als Berüberin abscheulichster Thorheiten Stuttgart , 13. februar. Die Kammer der Abgeordneten nahm Erfreulich ist es, daß Herr Schönstedt sich jetzt endlich zu auszugeben, da alsdann die Centrumsmißerfolge gegen die Social- heute einstimmig einen Antrag an, durch den die Regierung ersucht dem Standpunkt durchgekämpft hat, daß der Justizminister demokratie fich allzu jämmerlich ausnehmen. Die Socialdemokratie wird, im Bundesrat für eine baldige Aenderung des Gesetzes von sich hüten muß, auf die Rechtsprechung der Gerichte irgendwie hat in erster Linie die Sicherung des Wahlgeheimnisses gefordert 1873 betreffend die Gründung des Reichs- Invalidenfonds einzuwirken und irgend etwas zu thun, wodurch auch nur der und unablässig für ihre Durchführung gekämpft. Sollte sie wirklich einzutreten und zwar in der Richtung, daß in Zukunft nicht bloß Schein hervorgerufen werden könnte, als ob er die Unabhängig- so dumm sein, wie die„ Germania " meint, daß sie Forderungen eifrig den vollständig hilfsbedürftigen Kriegsinvaliden die keit der Gerichte beeinflussen wolle. Vor einigen Jahren verficht, die ihr schwersten. Schaden bereiten müssen? Reichshilfe gewährt wird, sondern auch denjenigen, deren Erwerbs Klang es aus dem Munde des Herrn Ministers noch etwas Wir unsrerseits schäzen den Centrumsgegner ehrenvoller cin. fähigkeit dauernd auf weniger als ein Drittel herabanders, und seine eignen Handlungen stehen zu diesem spielsweise die Politik und Wahlbeeinflussung im und seine eignen Handlungen stehen zu diesem ir muten ihm nicht die Torheit zu, durch eigne Bemühung bei gefegt ist. feinem Programm in schroffem Widerspruch. Es sei nur ereicht stuhl zu beseitigen. innert an die denkwürdige Debatte im Herrenhause, in der der Minister, ciner Anregung des Grafen Klincowström folgend,
Sonnabend wird die Beratung fortgesetzt.
Abgeordnetenhaus.
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Konservative Wahlmache.
unfres Parteigenossen Preußische Justizverivaltung seitens tommissar. Trozdem erklärte darauf der letztere Herrn D. Olden
Wahlvorbereitungen.
Aus dem südlichen Baden. In der Nationalliberalen
„ Charakteristisch für diesen Wahlfreis ist, daß die socialdemo fratische Propaganda von der Schweiz , vom benachbarten Basel aus, betrieben wird. Ein Baseler Socialdemokrat, Namens Stelzer, führte denn auch auf dieser Versammlung das Wort, wurde aber von Dr. Blankenhorn aufs Glänzendste ad absurdum geführt, wie ebenfalls die übrigen Herren von der Socialdemo fratie. Abg. Dr. Blankenhorn erhielt ein imposantes Ver. trauensvotum und darf seiner Wiedertvahl mit Sicherheit entgegensehen."
die Richter des Bezirks Königsberg zu einem schärferen Vor- In der Freitagsizung der Wahlprüfungs- Kommission orrespondenz" vom 12. d. M. befindet sich eine Mitteilung gehen gegen die Verbreiter focialdemokratischer Druckschriften des Reichstages wurde zunächst die Prüfung der Wahl für den über eine Versammlung des Reichstags- Abgeordneten Dr. Blanken horn in seinem 4. Badischen Wahlkreis Lörrach , wobei der Referent anstachelte, und an die Folgen dieser unparteiischen" Rede. Wahlkreis Elbing Marienburg( 1. Danzig ) vorgenommen. Es sei ferner erinnert an den famosen Erlaß, gegen streifende Bei dieser Wahl spielt ein Vorkommnis, wie es die Kommission von socialdemokratischen und freifinnigen Rednern großen WiderArbeiter auf Grund des Erpressungs- Paragraphen vorzugehen. bisher noch nicht kannte, eine seltsame Rolle. Nach dem Reglement fpruch erfuhr. Der Bericht sagt: Bedeutet die Rede des Ministers wirklich einen Wandel in zum Wahlgefez hat der Gewählte spätestens acht Tage nach der Wahl an den Wahlfommissar eine Erklärung über die Annahme seinen Anschauumgen, oder gelten die neuen Grundsäße nur des Mandats abzugeben. Herr v. Oldenburg , konservativ, für Prozesse gegen gemeine Verbrecher? wurde vom Wahlkonunissar für gewählt erklärt, aber er ließ die Der zweite Teil der Rede des Ministers war eine Er- angegebene Frist verstreichen, und schickte erst am neunten Tage widerung auf Angriffe, die im vorigen November im nach der Wahl die gefeßlich vorgeschriebene Erklärung an den WahlReichstage gegen die Heine erhoben worden sind. Es burg als den rechtmäßigen Inhaber des Mandats und Herr v. Oldenist die beliebte Tattit unfrer preußischen Minister, daß sie burg fist demzufolge ohne Berechtigung als Abgeordneter im Reichsihren Anklägern nicht Auge in Auge gegenübertreten, sondern tag. Vielmehr hätte eine weitere Erfazwahl anberaumt werden vermissen. Abgesehen davon, daß jener deutsche Arbeiter, der in sich hinter Formfragen verschanzen und erst Monate später müssen. Hätte die Kommission das betreffende Attenstück nicht genau in Basel beschäftigt ist, mit etwas Temperament die Entrüstung der geprüft, dann liefe diese Ungefeglichkeit so durch. Selbstverständlich von andrer Stelle aus antworten. Das ist gewiß eine recht tam fie schon auf Grund dieses Ergebnisses der Prüfung zu dem Arbeiter über das Verhalten der nationalliberalen Partei beim Zollbequeme Art des Kampfes, aber zur Klärung trägt sie nicht Beschluffe, die Wahl für ungültig zu erklären. Aber die Sache er tarif zur Kenntnis des Abgeordneten dieses industriellen Gebietes bei. Infolge dessen ist die Behauptung des Ministers, daß die scheint noch in einem ganz andren Lichte, da sich herausstellt, brachte, war es unser Lörracher Vertrauensmann, der dort bürgerim Reichstage vorgebrachten Fälle unrichtig dargestellt sind, daß Herr v. Oldenburg nicht einmal die absolute Mehrheit der liche und wohnhafte Genofie Stösch, welcher dem nationalliberalen Redner in sehr fachlicher und so wirkungsvoller Ertviderung diente, gänzlich belanglos. So ganz Unrecht aber scheint Genosse in diesem Wahlkreise abgegebenen Stimmen erreicht hat. In einigen daß auf unsres Genoffen Antrag die Mehrheit der Bersammlung Heine doch nicht gehabt zu haben, denn der Minister mußte Wahlbezirken wurden mehrere Stimmzettel wegen angeblich un- fich zur Erteilung eines Mißtrauensvotums von den selbst zugeben, daß nach seinen Ermittelungen die Justizbehörden, genügender Bezeichnung der darauf gewählten Personen für ungültig Sißen erhob. Die nationalliberalen Kriegervereinter mußten diesen speciell die Staatsanwaltschaft, bei der Beantragung von Haft tam. Nach dieser Richtigstellung sind im ganzen 18413 gültige Schmerz durch ein Hoch auf Dr. Blankenhorn etwas mildern. Das nicht immer mit der nötigen Vorsicht und Zurückhaltung ber- Stimmzettel abgegeben worden, die absolute Mehrheit beträgt dem- nennt die Nationalliberale Korrespondenz" ein„ imposantes Verfahren und daß auch bei der Behandlung der Untersuchungs nad 9207 Stimmen; für Herrn v. Oldenburg wurden jedoch nur trauensvotum". Wie bescheiden! und Strafgefangenen nicht immer den Vorschriften und Ab- 19206 Stimmen abgegeben, er blieb fonach um eine Stimme hinter i
erklärt, während die Kommission zu dem entgegengesezten Ergebnis
Diese Berichterstattung läßt einen großen Mangel an Wahrhaftigkeit