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Mezeleien unter den streikenden Arbeitern zu dem Abwehrmittel dem Proletariat gelingt, die Herrschaft zu gewinnen und seiner Idee, tatsächliche Verhältnisse sei und sie nur ihrem pflicht. des Generalstreits gegriffen hatte. Da der Generalstreik namentlich der Idee des Sozialismus, zum Siege zu verhelfen!- gemäßen Ermessen folgten. das kleinbürgerliche Element mit großer Wut gegen die Arbeiter­

klasse erfüllt hat, glaubt man jetzt bei den Neuwahlen mit einem Ferien wegen mangelnder Informationen" nicht beantworten Die Interpellation Mirbach, die Herr v. Hammerstein vor den reaktionären Programm günstige Wahlerfolge fonnte, soll nun am 26. Dktober auf die Tagesordnung des Ab­erzielen zu können. Man vergißt dabei nur, daß dieses durch geordnetenhauses gesetzt werden; am gleichen Tage soll auch die allgemeine arbeiterfreundliche Phrasen dürftig maskierte Kampfes Bentrums- Interpellation über den Saarbrüder Prozeß verhandelt und Arbeitertrug- Programm auch die Arbeiterklasse zu erneuten An- werden. Indessen beruhen diese Dispositionen bisher nur auf Ge­ftrengungen anspornen muß. rüchten.

Der

wolle.

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Deutfches Reich.

Vom allgemeinen deutschen Wohnungskongreß.

Ungesetzlich und unwürdig.

Auch in Preußen ist eben wie in Rußland die Bureaukratie Staatsbürger schädigen!- absolut! Sie darf nach Herzenslust durch Rechtsirrtümer" die

Husland.

Bom amerikanischen Militarismus.

Eine wuchtige Anflage gegen Roosevelt und die herrschende Die sozialdemokratische Partei wird alles aufbieten, um den republikanische Partei besteht in dem Hinweis auf den ungeheuer Schlag der Regierung zu parieren und mit Zinsen heimzuzahlen. anschwellenden Militarismus. So sicher die Republikaner ihres Der Avanti" erklärt, das Erposé der Regierung sei Unser Erfurter Partei- Organ meldet, daß sein Nedakteur Paul Sieges am 8. November sind, so unbequem ist es ihnen, sich dagegen eine Kriegserklärung gegen den Sozialismus, der Hennig, der im Gefängnis in Erfurt eine Strafe wegen Preß- zu verteidigen, daß sie den Militarismus großgezogen haben. Die feinerseits den Fehdehandschuh aufnehme, da das gepriesene Regime bergehen verbüßt, mit stor bma cherarbeiten beschäftigt wird. Bahlen, welche in dieser Beziehung angeführt werden, reden aller­der Freiheit, soweit davon überhaupt die Rede sein könne, dem Staatsanwalt und Oberstaatsanwalt haben die von Hennig ge- dings eine deutliche Sprache. Im Jahre 1893 betrug der Militär­etat 46 Millionen Dollar; seit dem Kriege mit Spanien ( 1898) Staate doch nur durch die organisierte Arbeiterschaft aufgezwungen sei. forderte Beschäftigung, die einem Manne seines Berufes zukommt, ist die durchschnittliche Höhe von jährlich 137 Millionen Dollar Die Wahlerklärung Giolittis sei eine demagogische Schönfärberei. berweigert. Hennig wandte sich darauf an den preußischen erreicht worden. Diese Zahlen betreffen die Landarmee, die eine " Avanti" wirft schließlich die Frage auf, wie die Regierung die Justizminister. Jedoch soll, wie dem genannten Blatte mit- Marimalstärke von 100 000 Mann erreichen kann und eine Minimal­Steuerreform mit der Beibehaltung der Armee- Ausgaben vereinen geteilt ist, auch der preußische Minister die erbetene Selbstbeschäftigung stärke von 56 000 Mann haben muß. Die Marine tostete im Jahre 1893 die Summe von 30 136 048 Dollar. Bis zum Jahre 1903 abgeschlagen haben. steigerten sich die Ausgaben auf 82 618 024 Dollar. In dem Fiskal­Für das letzte Jahre 1903/1904 famen noch 20 Millionen hinzu. Jahr betragen demnach die Ausgaben für die Land- und Seemacht etwa 240 Millionen Dollar. Dazu kommen dann die Militär­pensionen in einer Höhe von 140 Millionen jährlich, und so muß selbst der harmloseste Bürger in Unruhe geraten über den unersätt­lichen Militärmoloch. Die Republikaner versuchen, ihn zu be ruhigen durch die Erklärung, daß die wachsende Größe und die höheren Aufgaben der Nation den Aufwand für das Militär er­fordern, ferner, daß man die jetzige große Bevölkerung der Ver­einigten Staaten berücksichtigen müsse; unter Jefferson( Präsident 5 300 000, die jetzt auf 80 Millionen gewachsen ist. Das sind schlechte von 1801-1809) gab es 5100 Soldaten bei einer Bevölkerung von Troſtgründe. Vielseitig erörtert wird die Frage der Militär­pensionen. Roosevelt hat die Altersgrenzen von 65 resp. 75 Jahren für die Berechtigung zu halben, resp. ganzen Pensionen auf 62 und auf 70 Jahre herabgesetzt. Es wird behauptet, daß Roosevelt un­befugterweise das Gefeß geändert habe, weil der Kongreß allein das Recht dazu besitze, und daß es bei dieser Aenderung nur auf gelegenheit aus, um die Gefährlichkeit Roosevelts für das Prä­den Stimmenfang abgesehen sei. Die Demokraten nützen die An­fidentenamt zu beweisen, da er die Geseze nicht respektiere.

Wir haben die Meldung unseres Erfurter Partei- Organs nicht sofort übernommen, weil sie anscheinend nicht von dem Jnhaftierten selbst kam und immerhin die Möglichkeit eines Irrtums vorliegen konnte. Jedoch ist keinerlei offizielle Bestreitung der Erfurter Meldung bekannt geworden. Es ist also tatsächlich wiederum der unwürdige Fall zu verzeichnen, daß die preußische Justizverwaltung einem Redakteur, der wegen Preßvergehen das Gefängnis beziehen mußte, die Selbst beschäftigung verweigert.

Dieses Verfahren ist längst von jedermann, der in der deutschen Deffentlichkeit Anspruch auf politischen Anstand erhebt, aufs schärfste verurteilt worden. Im Reichstage sind wiederholt Petitionen, welche fich gegen die grausame Behandlung der Vertreter einer gegnerischen politischen Presse wenden, auf das eindringlichste befürwortet und der Reichsregierung zur Berücksichtigung empfohlen worden.

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Die Landestrauer. In Leipzig wurde ein Vortrag Dr. Mehers über seine Reise nach Spizbergen, der in einem Arbeiterverein ge­halten werden sollte, wegen der Landestrauer verboten.

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Wo vom Militarismus die Rede ist, wird auch die Philippinen­Angelegenheit besprochen; die Demokraten haben eine Berechnung aufgestellt, nach welcher dieses Kolonialabenteuer den Amerikanern

bereits 600 Millionen Dallar gekostet hat!

Defterreich- Ungarn .

gepflanztem Bajonett auf die Arbeiter losgelassen, wobei es zu einem hochdramatischen Aft fam. Ein Arbeiter stürzte sich vor die Menge, entblößte seine Brust und rief:" Da stecht her, wenn Ihr Arbeiterblut wollt!" Das brachte die Gendarmerie zur Besinnung und es gelang dann den Vertrauensmännern der Partei, die äußerst erregte Menge zu beruhigen und zum Abmarsch zu bewegen. Vor dem Rathaus hielt dann Genosse Habermann eine Rede.

Wien , 19. Oftober. Die Nachtsigung des Gemeinderats nahm einen sehr stürmischen Verlauf, der seinen Höhepunkt in der Ausschließung des sozialistischen Gemeinderates Reumann von dieser und den nächsten drei Sigungen erreichte.-

Das

Sie bedeutet Kein Lueger- Fackelzug! Der aus Anlaß des 60. Geburtstages Luegers geplante Fadelzug ist amtlich verboten worden. Verbot wird damit begründet, daß sich anläßlich der Vorbereitung des Fackelzuges eines Teiles der Wiener Bevölkerung( damit find habe.- die Sozialdemokraten gemeint) eine große Erregung bemächtigt Schweiz .

Vor dem Kriegsgericht zu Neuenburg werden insgesamt sechs als es galt, gegen die streikenden Arbeiter in Chaux de Fonds zu Soldaten zu erscheinen haben, welche ihren Dienst verweigerten, marschieren. Unter diesen befindet sich auch ein Offizier.

Man schreibt uns aus Frankfurt a. M., den 18. Oktober: Der erste allgemeine deutsche Wohnungskongreß ist beendet, die große Demonstration hat, wie es nicht anders zu erwarten war, ein böllig negatives Resultat gezeitigt. Wohl hat der zweite Tag der Verhandlungen einige gute Referate und neben vielen minder wertigen auch einzelne vorzügliche Diskussionsreden gebracht, aber daß eine wesentliche Förderung der Wohnungsreform, daß eine Be­feitigung oder auch nur eine ins Gewicht fallende Linderung des Wohnungselends der Minderbemittelten in absehbarer Zeit zu erwarten ist, das möchten wir bezweifeln. Was nüßen alle schönen Neden, Preſſe wenn ihnen teine Taten folgen? Wer von den auf dem Kongreß anwesenden hohen Regierungsbeamten vermag mit Das Verfahren ist nach unserer Ueberzeugung zudem gänzlich gutem Gewissen zu behaupten, daß seine Regierung ihre Pflicht ungesetzlich.§ 16 des Reichs- Strafgesetzbuches bestimmt:" Die auf dem Gebiete des Wohnungswesens erfüllt hat? Wer von den zu Gefängnisstrafe Verurteilten tönnen in einer Gefangenenanstalt anwesenden Reichstags- Mitgliedern könnte den Reichstag gegen den auf eine ihren Fähigkeiten und Verhältnissen angemessene Weise Vorwurf der Unfruchtbarkeit in der Wohnungspolitik in Schutz beschäftigt werden; auf ihr Verlangen sind sie in dieser Weise zu nehmen, ganz zu schweigen von den Mitgliedern der meisten Einzel- beschäftigen." Künstliche Auslegungen, durch welche die Gefängnis­Tandtage, allen voran des preußischen Bourgeois und Junker­parlaments? Und die vielen Vertreter kommunaler Körperschaften, verwaltungen den klaren Wortlaut des Gesetzes in das Gegenteil zu die Magistratsmitglieder und die Stadtverordneten glauben Sie fehren versucht haben, sind unmöglich für denjenigen, dem es ernst im Ernst daran, daß sie in ihrer Gemeinde positiv wirken können, ist um das, was das Gesetz vorschreibt. so lange die Gemeindeverwaltungen von den Hausbesitzern und der Es muß erwartet werden, daß auch diese neueste gröbliche Miß­mit ihnen verbündeten Bourgeoisie beherrscht werden? Der Kongreß handlung eines Redakteurs im Gefängnis von der gesamten Presse, hätte sich darüber klar sein müssen, daß die Beseitigung der pluto- der an der Erfüllung des Gesetzes und des politischen Anstandes Die Wahlrechtsbewegung macht Fortschritte. Die auf dem fratischen Wahlsysteme für Landtage und Gemeindevertretungen die liegt, mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen wird.- letzten österreichischen Parteitage von einzelnen Rednern geäußerte unerläßliche Voraussetzung für jede Wohnungsreform ist. Aber der Befürchtung, das österreichische Proletariat sei auf dem Wege zu lebhafte Widerspruch, den die Forderung unserer Genossin Lily Braun auf Einführung des allgemeinen, gleichen, geheimen und Tageszeitung". Dagegen scheint man den Dortmund - Rhein - Kanal, Stadt demonstrierte die Arbeiterschaft am letzten Sonntag in drei Die Ablehnung des Rhein- Leine- Kanals befürwortet die Deutsche bersumpfen, hat sich recht bald als unbegründet erwiesen. Nach der direkten Wahlrechts für den preußischen Landtag fand, sowie das Tageszeitung". Dagegen scheint man den Dortmund - Rhein - Kanal, Bewegung in Brünn folgte Prag und jetzt Pilsen . In lebtgenannter direkten Wahlrechts für den preußischen Landtag fand, sowie das der den östlichen Agrariern gänzlich ungefährlich ist, zu gewähren.großen Versammlungen. Die Demonstration wurde nachher auf warme Eintreten einer Anzahl von Oberbürgermeistern für das Hausbesizerprivileg läßt den Schluß zu, daß auf dem zweiten Ueber den Wilhelms- Orden des Herrn James Simon wendet der Straße fortgesetzt. Hier wurde die Gendarmerie mit auf­Wohnungskongreß von Fortschritten wenig zu melden sein wird. die Staatsbürger- Zeitung" einen ganzen Leitartikel auf. Der Jude Ueber einen Punkt waren sich die Kongreßteilnehmer, so weit Simon teile diese Auszeichnung nur mit wenigen Sterblichen, z. B. fie auch in ihren sonstigen Anschauungen auseinandergingen, einig, mit dem verstorbenen Krupp. Das Blatt glaubt am Schluß, die nämlich darin, daß der von der preußischen Regierung vorgelegte Frage aufzuwerfen, ob den alten Rittern des Wilhelm- Drdens Wohnungsgesetz- Entwurf in der veröffentlichten Form unannehmbar dieser neue Zuwachs willkommen sein wird". Mit dieser bescheidenen fei. Die Hausbesitzer wittern mit feiner Spürnase, daß sie, wenn Anfrage knickt der antisemitische Heldenmut zusammen. Das Deutsch­der Entwurf Gesetz wird, für menschenwürdigere Behausungen zu tum der Staatsbürger- 8tg." bringt es nicht einmal fertig, die sorgen haben als die, denen wir jetzt bisweilen begegnen, die Mit- nächsten Konsequenzen seiner Auffassung zu ziehen und die alten glieder der kommunalen Körperschaften wenden sich von ihrem Ritter" aufzufordern, ihre Wilhelmsorden zurückzusenden. Standpunkt aus mit Recht gegen den neuen Eingriff in die Selbstverwaltung, und die Sozialdemokraten, deren Ansichten Paul Kampffmeyer darlegte, wollen naturgemäß von diesem Polizei­geseh, von dem sich höchstens seine Urheber etwas versprechen, nichts wissen. In einer Sonderversammlung haben Vertreter preußischer etwa wie die medlenburgische Brinzessinnensteuer. Die ganze Landestrauer ist ein leberbleibsel aus feudaler Zeit, Mittelstädte sich gegen den Entwurf ausgesprochen, und der Ober- einen, oft sehr schwer wirkenden Eingriff in die Gewerbe- Ordnung. bürgermeister von Cottbus , Herr Werner, ein äußerst ge- ber namentlich die Bühnenproletarier empfindlich schädigt. Es wandter Redner, brachte heute die Einwendungen seiner Kollegen wäre an der Zeit, den Blunder reichsgesetzlich endlich zu erledigen. in flarer und präziser Weise zur Sprache. Scharf wandte er sich gegen die Regierung, die ihr Aufsichtsrecht in der Weise ausübe, daß schüßen sucht, auch fachlich, selbst vom Standpunkt des patriarcha Zudem ist die Art, wie man die Gefühle der Trauer zu fie an die Gemeinden allerhand Anforderungen stelle, aber alles übrige, vor allem die Beschaffung der Mittel für Sache der unteren lischen Regiments, völlig finnlos. Ernste Musik, hohe Tragödien, jetzt auch selbst wissenschaftliche Vorträge werden verboten, während man Verwaltungsorgane" erkläre. Die Oberbürgermeister der großen Städte, die die Zierde des preußischen Herrenhauses bilden, waren Freuden auch während der Landestrauer ungestört genießen fann. Städte, die die Zierde des preußischen Herrenhauses bilden, waren in Sneipen und Bordellen ungestört des niedrigen Lebens gemischteste erstaunt darüber, daß einer ihrer Kollegen so kühn der Regierung Es ist wahrhaftig nicht Sache der Polizei, den Staatsbürgern den die Wahrheit zu sagen wagte. Hoffen wir, daß sie sich ein Beispiel rechten Trauerzwang anzubefehlen, und es ist obendrein noch eine daran nehmen und einmal den Ministern gegenüber Auge in Auge Beschimpfung der Kunst, wenn man sie für unwürdig erklärt, in ebenso energisch auftreten. Daß Herr Werner in seiner Rede auch Beiten der Trauer sich zu äußern.- Die Eintragung der Bürger in die Wählerlisten zeigt in New der Sozialdemokratie einen Hieb zu versezen suchte, nehmen York eine überraschende Stärke und von vielen anderen Staaten wir nicht allzu tragisch, er fennt offenbar die Verhält­arbie Schadenersatzklage wegen behördlicher Mißgriffe und der Konflikt kommen gleichlautend günstige Berichte. Vielfach wurde geklagt, daß nisse in Offenbach , auf die er anspielte nur aus ent- des Polizeiministers. Die dänisch gesinnten preußischen Bürger von die Wahlkampagne im Vergleich zu früheren Jahren stellten Berichten sozialistenfeindlicher Blätter. Daß die demokratische Thrstrup in Schleswig- Holstein hatten sich vor Jahren einen Ge- recht still verläuft, was allerdings immer noch laut genug sein Verwaltung in Offenbach ihr Damaskus gefunden habe, ist eine der selligen Verein" geschaffen, der sich im Wege genossenschaftlicher würde. Die starke Registrierung beweist jedenfalls, daß ein leb vielen Lügen, mit denen unsere Gegner hausieren gehen. gegenseitiger Hülfe ein eigenes Vereinshaus gulegte. Es haftes Interesse vorhanden ist. Man glaubt, mit beinahe Aus dem Referat des Abg. Dr. Jäger ist zweierlei hervor- wurde vom Vorstand dieses Vereins Frey" ein Defonom 15 Millionen Wählern rechnen zu dürfen. Bei der Aufstellung der zuheben. Einmal machte er alt vor dem flachen Lande; in den Skovlund eingesetzt, der im Auftrage des im Auftrage des Vorstandes die Wählerlisten kommen gewöhnlich viele Betrügereien vor und daran Städten soll eine energische Wohnungsreform einfeßen, nicht aber behördlich verweigerte Schanttonzession für die Vereinsräume fehlt es auch diesmal nicht. Jede Partei ermahnt zur strengen auf dem Lande. Kein Wunder! Herr Jäger gehört dem Zentrum erlämpfte. Der Bezirksausschuß erteilte die Konzession zum Aus- Wachsamkeit über die andere, die Republikaner über die Demokraten dessen Wähler sich zum fich zum großen Teil aus Bauern schant für die Mitglieder", indem er den Wortlaut des Antrages und die Demokraten über die Republikaner . Es kommt vor, daß refrutieren; fie fie zu schonen, gebieten ihm parteitaktische übernahm. Die Behörden klanumerten sich an die Worte: für Namen doppelt und dreifach eingetragen werden und daß längst Erwägungen. Und zweitens forderte er entschieden eine Mitglieder" und bereiteten dem Verein und dem Dekonomen Verstorbene noch als Wahlberechtigte figurieren, am Wahltage ihre Demokratisierung des kommunalen Wahlrechts. Schön. Aber Scherereien, weil bei den geselligen Veranstaltungen naturgemäß Auferstehung feiern und spurlos zur Geistervelt zurückkehren, nach warum macht er denn seinen Einfluß nicht in erster Linie auch an Familienangehörige der Mitglieder und an einzelne eingeführte dem sie ihre Stimmen abgegeben haben. Im Staate New York geltend, um seinen preußischen Parteifreunden ins Gewissen zu Gäste Getränke abgegeben wurden. Als Vorstand und Dekonom kann die Entscheidung an einigen tausend Stimmen hängen, und reden? Sie sind es, die mit die Schuld daran tragen, daß das bei einer Vernehmung durch den Amtsvorsteher Valentiner zu Thr- New York ist der wichtigste Staat für die Präsidentenwahl.' Dort kommunale Wahlrecht seines plutokratischen Charakters nicht entkleidet strup nicht erklären wollten, in Zukunft solle nur an Wit- beteiligten sich 1 547 912 Wähler an der Präsidentenwahl im Jahre wird, sie haben vor einigen Jahren, als die Frage der andersartigen glieder ausgeschänkt werden, schloß der Amtsvorsteher zwangsweise 1900. Die Einwohnerzahl war nach dem Benfus von 1900 auf Bildung der Wählerklaffen zur Debatte stand, nichts gethan, um die fraglichen Räume und verhinderte so jeden Ausschank. 7 268 874 gewachsen. Debs, auch damals der Kandidat der Sozial­den entrechteten Boltsmaffen zu einer Vertretung in den Gemeinden Beschwerden beim Landrat und beim Regierungspräsidenten zu demokraten, erhielt 12 869 Stimmen; sein Konkurrent im eigenen zu verhelfen, wie sie ihrer Stärke entspricht, sie haben noch keinen Schleswig blieben ohne Erfolg. Die Klage beim dritten Senat des Lager, von der Sozialistischen Arbeiterpartei aufgestellt, erhielt Finger gerührt, um das Hausbesizerprivileg zu beseitigen, sondern Ober- Verwaltungsgerichts führte aber dazu, daß die Be- beinahe die gleiche Zahl, 12 622 Stimmen. bei jeder Wahlreform einzig und allein ihre Sonder- Interessen ver- schwerdebescheide aufgehoben und die Zwangsverfügung des Amtsvorstehers außer Kraft gesetzt wurden. Das Auf die einzelnen Vorschläge, die in der Debatte zutage traten, Ober- Verwaltungsgericht ging davon aus, daß trotz der Worte des näheren einzugehen, eriibrigt sich. Nur ein größerer Gesichts- für die Mitglieder" die Konzession sich auch auf die Familien­vunkt jei hervorgehoben: die von Dr. Sinzheimer angeschnittene angehörigen und auf eingeführte Gäste bezogen habe, weil Frage, ob man den Gemeinden eine vollkommene Autonomie zu- wegen des Statuts des Vereins mit seinen Bestimmungen gestehen dürfe. Sinzheimer stellte sich auf den Standpunkt, daß die über Feste und Konzerte unter Teilnahme von angeliche Betrachtungen anstellten über das Geschick der ehemaligen Gemeinden eines Anstoßes von oben bedürfen, damit sie ihre sozial- hörigen und einzelnen eingeführten Gästen eine politischen Aufgaben erfüllen, und erregte dadurch naturgemäß, die andere Auslegung gar nicht möglich fei. Die Herren Niels Kronprinzessin von Sachsen, wollen wir ein geeignetes Objekt zeigen, lebhafteste Opposition bei den Oberbürgermeistern, von denen einer Band, Niels Finnemann und Lars Larsen, denen der Verein für das ihr menschliches Mitgefühl erglühen und gleichzeitig der nach dem andern mit den Taten seiner Gemeinde prahlte. Das seine Ansprüche übertragen hatte, klagten nun im Zivilprozeß auf schöne Eifer für die Heilighaltung der Geseze sich betätigen kann. eine wollen wir den Oberbürgermeistern zugestehen, daß der Schadenersatz in Höhe von etwa 8000 M. Und zwar richteten sie Allerdings, es sei vorweg bemerkt, handelt es sich nicht um eine Wirkungskreis der Kommunen heute auf Schritt und Tritt durch die Klage gegen den Amtsvorsteher Valentiner, den königlichen schwärmende Königin, sondern mir um eine unscheinbare fleißige staatliche Gesetze eingeengt ist. Wir glauben aber nicht, daß Dekonomierat Ohlsen, der in Stellvertretung des Landrats die Arbeiterin im Bienenstock menschliche Gesellschaft. unter den heutigen Verhältnissen eine freie Autonomie der Gemeinden erste Beschwerde abgewiesen hatte, und gegen den Regierungs­In Sommerfeld N- 2. lebt, so berichtet die Märkische ein so erstrebenswertes Ziel ist. Autonomie oder nicht; so lange das präsidenten a. D. Zimmermann, dem Verwerfer der zweiten Dreitlassen- Wahlsystem besteht, werden die Gemeinden nichts Er- Beschwerde und Beklagten vom damaligen Rechtsstreit vor dem Volksstimme" in Forst, eine ältere Frau, deren Mann vor einigen Jahren verstarb. Mit dem färglichen Ertrag fleißiger Arbeit er­sprießliches leisten, weder auf dem Gebiete des Wohnungswesens, 3. Senat des Ober- Verivaltungsgerichts. noch auf anderen sozialpolitischen Gebieten. In den Stadt- Der preußische Minister des Innern erhob jedoch zugunsten nährt die Witwe sich und ihre drei unerzogenen Kinder, über die ihr vertretungen herrscht der Geist der Plutokratie, werden oft Sonder- der drei Beklagten den Konflikt und verlangte Einstellung des die Vormundschaft anvertraut ist. Die brave Frau hat begriffen, interessen vertreten, und die Mitglieder Magistrats Verfahrens, weil sie im Rahmen ihrer Amtsbefugnisse geblieben daß mir aus dem Zusammenschluß Gleichstrebender den Proletariern fügen sich, aber seien. nicht höflich, das Allerdings habe Ober- Verwaltungsgericht einen Heil erblühen kann, der hohe Begriff der Arbeitersolidarität ist doch zutreffend hervorhob, bisweilen nur zu willig dieser rück- anderen Standpunkt eingenommen wie sie. Indessen könnte ihnen ihr aufgegangen und dem erkannten Ideal getren gibt fie ständigen, egoistischen Mehrheit aus Furcht, im anderen Falle nicht eine vorgeworfen werden, wieder gewählt zu werden. sie ihrer pflichtgemäßen leberzeugung zuvider gehandelt hätten, wenn ben proletarischen Geschlechtsgenofsinnen in der Tuchmacherstadt Der Kongreß, dessen Verhandlungen stellenweise einen recht was hier nicht der Fall sei.- Der erste Senat des Ober- Ber- der niedrigen Löhne ein gutes Beispiel. Frendig nennen die Organi­ftürmischen Charakter annahmen, hat von neuem bewiesen, wie recht waltungsgerichts erklärte den Konflikt des Ministers am 18. Oftober fierten die Witwe ihre beste Kollegin. die Sozialdemokratie hat, wenn sie die Wohnungsfrage als eine für begründet, so daß der Zivilprozeß gegen die Beklagten end- Ein hohes Lob! Es ist das schönste Zeugnis, das einer Machtfrage betrachtet. Gewiß sind auch heute Reformen möglich, gültig einzustellen ist. Es liege feine Amts- leber- Arbeiterin ausgestellt werden kann. Die es verdient, muß ehrenfest aber alle diese Reformen werden Stückwerk bleiben, wenn es nicht schreitung vor, weil der Irrtum der Beklagten ein solcher über sein und erfüllt von Gemeingeist. Klein ist die Zahl der organi­

an,

treten.

wie ein

Redner zwar

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Amtsüberschreitung nur

Amerika .

Aus der Frauenbewegung.

Ein Kampf ums Mutterrecht.

Den bürgerlichen Blättern, die in diesen Tagen wieder weiner­