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Balle. Dagegen fonnte sie über die Person des Attentäters selbst noch zu feinem bestimmten Urteile kommen. Der Verhaftete soll ihr deshalb nochmals vorgeführt werden. Schon bei ihrer ersten Ver­nehmung hatte Frau Krause angegeben, daß das Instrument, mit dem der lleberfall ausgeführt wurde, im Rodärmel berstedt gewesen sein müsse. Tatsächlich ist nun auch der rechte Rockärmel des alten Anzuges mit Blut befudelt, so daß angenommen wird, der Patent­hammer sei wirklich durch den Aermel verdeckt gewesen. Der Hammer ist von der Polizei ebenfalls mit aufgefunden worden, und außerdem konnte festgestellt werden, daß Hellmundt dieſes Instrument am Tage nach dem Mordversuche gereinigt habe. Immerhin aber scheinen noch Blutflecke an dem Hammer zu haften, was indes erst durch eine chemische Untersuchung erwiesen werden muß.

Liebesbriefe als Lebensretter. Einen Selbstmordversuch im Straßenbahnwagen verübte am Mittwoch abend der 24jährige Buch­halter Ferdinand Hensel, Urbanstr. 51 wohnhaft. Gegen 210 Uhr abends war der Anhängewagen Nr. 1086 eines Buges der Linie 84 ( Richtung Treptow ) auf der Treptower Chaussee in der Nähe der Elsenstraße von seinem dazugehörigen Motorwagen abgenommen worden. Der Beiwagen wurde, um in das Bahnhofs- Depot in der Elsenstraße geschafft zu werden, durch die Kurve hineingeschoben, damit für den folgenden Zug der Linie 90 das Gleis frei gemacht werden konnte. Während nun die Straßenbahnbeamten damit be­schäftigt waren, den Anhängewagen des Zuges der Linie 90, der gleichfalls nach dem Depot gebracht werden sollte, an den Anhänge­wagen 1086 heranzuschieben, bestieg ein junger Mann dies Gefährt, setzte sich in das Wageninnere und gab unmittelbar darauf zwei Schüsse aus einem Revolver gegen seine linke Brustseite ab. Der Lebensmüde hatte genau nach dem Herzen gezielt, um seinen augen­blidlichen Tod herbeizuführen. Daß ihm dies nicht gelang, daran war ein großes Back Liebesbriefe schuld, die er in der linken Bruſt­tasche trug. Beide gegen das Herz gerichteten Schüsse waren ab­geglitten und hatten die Rippen start verlegt. In bewußtlosem Zu­stande wurde der Lebensmüde mittels Krantenwagen nach dem Krankenhause Am Urban gebracht. Als Motiv zur Tat gibt Hensel in einem bei ihm vorgefundenen Bettel an, daß er sich töten müsse, weil seine Braut nichts mehr von ihm wissen wolle und ihm seine an sie gerichteten Briefe zurückgeschickt habe.

Leichtsinnige Schützen. Gestern mittag wurde der 64 jährige Privatier James Hirsch aus der Schellingstraße mit einem Tefching angeschossen, als er durch das östliche Tor des Potsdamer Haupt­bahnhofes ging. Er erlitt an der rechten Kopfseite eine etwa zehn Zentimeter lange Streifwunde. Der Schuß war vermutlich aus einer gegenüberliegenden Druckerei abgegeben worden. Wahrschein lich hatte der Täter nach Sperlingen, die auf einem vor der Druckerei stehenden Baum zu ſizen pflegen, geschossen. Der alte Herr fonnte, nachdem er im Stationsbureau einen Verband erhalten hatte, allein feine Wohnung aufsuchen.

Tod im Straßenbahnwagen. Gestern nachmittag gegen 5 Uhr bestieg ein Herr in der Andreasstraße den Straßenbahnwagen 1965 der Linie 36( Richtung Schönholz). Als der Wagen am Morigplak hielt, fiel der Passagier plötzlich ohnmächtig von seinem Size. Ein fofort hinzugerufener Schußmann brachte den Bewußtlosen mittels Droschte nach dem Krankenhause Am Urban , doch war der Erkrankte, bevor ihm ärztliche Hülfe gebracht werden konnte, infolge Herz­schlages während der Fahrt verstorben. In dem Toten wurde der 50 Jahre alte Kaufmann A. Rittig, Urbanstraße 180 wohnhaft, rekogrosziert.

Eine Hausdiebin, die seit Jahren es namentlich auf Kleine Leute in Moabit abgesehen hatte, ist durch den Verwalter H. im Hause Waldstraße 47 ertappt worden. Seit langer Zeit wurden die Mieter in den Häusern Beusselstr. 51-52, Wiclefstr. 31 und verschiedener Häuser der Waldstraße um Geld- und andere Wertsachen in ihrer Wohnung bestohlen. Zuletzt hatte der Verwalter H. am 28. Juli den Betrag von 36,55 M. einzubüßen, der ihm aus der Kommode genommen wurde. Er beschloß, der Diebin eine Falle zu legen und ließ das Gerücht verbreiten, daß er im Krankenhause sei. Vor­gestern schlich sich nun die 19 Jahre alte Tochter Anna der im Hause wohnenden Frau Sch. in die Wohnung, als sie diese leer glaubte, und suchte nach Geld. Sie wurde von dem Verwalter, der sich versteckt gehalten hatte, abgefaßt und der Polizei übergeben.

Straßensperrung. Der Luisensteg wird behufs Verlegung einer Gasrohrleitung von heute ab bis auf weiteres für Fußgänger gesperrt.

Mit einer Schußwunde in der rechten Schläfe wurde am Morgen des 31. Mai d. J. im Friedrichshain in einer Baumgruppe liegend die Leiche eines dem Arbeiterstande angehörenden zirka 22 bis 27 Jahre alten Mannes aufgefunden. Der Mann ist etwa 1,67 Meter groß, hat längliches Gesicht, fleinen blonden Schnurrbart und war bekleidet mit einer einreihigen Bluse, deren Kragen mit vier aus Perlen bestehenden Schmetterlingen besetzt ist, graubrauner ein­reihiger Weste, einer hellbraunen Hose und einer blauen Hose aus demselben Stoff wie die Bluse, weiß- und blaugestreiftem Barchend­hemo, grautollenen Strümpfen, Bugstiefeln, braunem weichen Schlapphut, weißem Kragen. Alle diejenigen, welche über diese Person Auskunft geben können, werden gebeten, dies der Kriminal­polizei, Zimmer 326, oder auch einem Polizeirevier zu J. Nr. 6151 IV. 41. 05 anzuzeigen.

in die Versicherung aufzunehmen und steckte die Aufnahme­gebühren und Beiträge in seine eigene Tasche, bis der Schwindel an den Tag kam.

ein grauenhafter Anblick. Die junge Frau Stoll lag mit Blut be deckt ermordet am Fußboden, und ein Beil, mit dem der Todes streich geführt worden war, stak noch in ihrem Kopfe. Martin, der der Tat dringend verdächtig erscheint, ist geflohen.

Türschließer Hermann Baschen, der auf dem Bahnhof Friedrichstraße Im Dienste schwer verunglückt ist gestern vormittag der 23 Jahre Wegen doppelten Kindesmordes wurde die 26 jährige Wirtin beschäftigt war und Fruchtstr. 28 als Junggeselle wohnt. Als er Anna Jessat vom Gute Klein- Gerlaufen in Ostpreußen bei der Ausfahrt eines Zuges die Tür eines Abteils zuschlagen verhaftet und dem Untersuchungsgefängnis in Insterburg zugeführt. wollte, schleuderte ihn der Zug mit solcher Wucht auf den Bahnsteig Die Verhaftete hat nach ihrem Geſtändnis am 1. d. M. ein Kind nieder, daß er sich einen Schädelbruch zuzog und besinnungslos zur Welt gebracht, das sie sofort den Schweinen vorwarf. liegen blieb. Der Verunglückte wurde in ein Krankenhaus gebracht, Die Ueberreste will sie dann im Rinderſtall vergraben haben. Durch die angestellten Ermittelungen wurden die Angaben der uns wo er noch vernehmungsunfähig daniederliegt. natürlichen Mutter bestätigt. Bei weiteren Nachforschungen fand man im Hühnerstall den Rest eines zweiten Kindes verscharrt, das im August v. J. von der Jessat geboren worden war. Auch dieses hat sie geständigermaßen sofort nach der Geburt getötet.

Feuerbericht. Neben dem großen Dachstuhlbrande in der Müller­straße 173a hatte die Wehr in der Zwischenzeit außer einigen fleinen Steller- und Wohnungsbränden noch ein gefährliches Feuer in der Neuen Hochstr. 23 abzulöschen. In einem einstödigen, isoliert stehenden Stallgebäude befindet sich dort die Molkerei von J. Schwand und zwar steht das Vieh im Erdgeschoß, während der erste Stock als Heu- und Futterboden dient. In diesem tam num gegen Mittag plöglich Feuer aus, das sich sehr schnell ausbreitete, da die Fouragevorräte überreiche Nahrung boten. Als die Wehr eintraf, stand bereits der ganze Boden in Flammen und die Gefahr lag nahe, daß diese auch nach dem Erdgeschoß übersprangen. Das Vieh wurde daher schnell ins Freie gebracht. Dem energischen Vor­gehen der Feuerwehr gelang es jedoch, den Brand auf den ersten Stock zu beschränken, der aber auch ausbrannte.

Der Genuß giftiger Pilze hat in Neumünster den Tod zweier Kinder des Tuchmachers Röscher herbeigeführt. Die Eltern ringen gleichfalls mit dem Tode.

Ein durchgebrannter Schnellzug. In der Nacht zum Donnerstag liefen die beiden Maschinen des Schnellzuges Ostende- Basel mit folcher Schnelligkeit in den Bahnhof in Mez ein, daß sie alle Hinder­nisse überrannten und über den Perron gegen die Wartesäle des Bahnhofsgebäudes fuhren. Erst die Mauer der Wartefäle, welche einen großen Riß erhielt, konnte die Maschinen zum Stehen bringen. Die Ursache liegt wahrscheinlich daran, daß die Geschwindigkeit nicht Theater. Das Thalia Theater eröffnet seine neue Saison rechtzeitig vermindert wurde; die Bremsen waren in Ordnung. am 26. August mit dem Schwank: Bis früh um fünfe!" von Jean Personen find weder im Zuge noch auf dem Perron oder in den Kren und Arthur Lipschütz. Die Musik ist von Paul Lincke . An der Wartesälen zu Schaden gekommen, auch der Materialschaden ist Spitze der Mitglieder steht nach wie vor Guido Thielscher , zu ihm gering. Es ist nur ein Prellbock zertrümmert und das Perron­gesellt sich Emil Sondermann als neues Mitglied des Ensembles pflaster aufgerissen worden. Der Verkehr wurde in keiner Weise und die Damen Rosita, Weise, Else Bähr und Joh. Junker- Schak. gestört; der Schnellzug konnte nach kurzer Zeit seine Fahrt fort­Die letztere gehörte, wie bekannt, schon früher mehrere Jahre dem ſetzen. Thalia- Theater erfolgreich an. Von den früheren Mitgliedern be- Arbeiterbildungsschule Berlin . Am Sonntag, den 20. August, grüßen wir wieder Marie Mauci, Helene Ballot, Elfe Familienausflug nach Karolinenhof. Abfahrt des Stadtbahnzuges vorm. Bannovius, Frizz Schlotthauer, Herm. Bartels, Walter 8,51 Alexanderplat, 8,57 Schlesischer Bahnhof, Treffpunkt Bahnhof Grünau Formes 11. a. m. Im Residenz- Theater ge- 9,31. Bis 10 Uhr Wirtshaus am Spielplat. Für Nachzügler von langt der Schwant Gine Hochzeitsnacht" am Sonnabend, 19. d. zum 122 Uhr mittags ab Maudis Wirtshaus, Karolinenhof. Um recht zahl hundertsten Male zur Aufführung. In Paris erlebt das Stück in reiche Beteiligung der Mitglieder nebst Angehörigen bittet Das Komitee. Allgemeine Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter. einigen Tagen die fünfhundertſte Vorstellung. Neues tönigl.(.. 29 Hamburg .) Filiale Berlin I. Sonntag, den 20. Auguſt, bor­H. Opern- Theater( roll). In der heutigen, legten" Carmen " mittags 10 Uhr, findet in Habels Brauerei, Bergmannstr. 5-7, eine Mit­Aufführung, in der der italienische Tenor Pietro Ferrari sein auf gliederversammlung statt. Bericht des Delegierten von der General­einige Abende bemessenes Gastspiel als José beginnt und Marg. bersammlung. Lieban- Groß als Carmen auftritt, singt Rob. Leonhardt als letzte größere Partie vor dem Antritte seines Prager Engagements den Escamillo, Rosa Günther die Micaëla und Lina Rücker die Mercedes . Morgen( Sonnabend) wird Die Bohème" wiederholt. 22. August ist eine Wohltätigkeitsvorstellung im Krollschen Garten, an der verschiedene berühmte Künstler mitwirken. Im Schiller Theater N.( Friedrich Wilhelmstädtisches Theater) singt heute Freitag Heinrich Bötel als vorlegte Gastrolle den Manrico in Verdis" Troubadour und Sonntag als lezte Gastrolle den Lyonel in Martha".

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Vorort- Nachrichten.

Königs- Wusterhausen .

Am

haltung einer polnischen Versammlung im benachbarten Königs Der Staat war in Gefahr. Polizeilich verboten wurde die Ab­Wusterhausen. Das Verbot der von dem Berliner Polenkomitee einberufenen Versammlung erfolgte mit der Begründung, daß der Behörde in Königs- Wusterhausen fein Beamter zur Verfügung stehe, der die polnische Sprache beherrscht, mithin die gesetzliche Ueber­wachung der Verhandlungen unmöglich sei. Gegen das Verbot ist Beschwerde eingereicht. Nach den Entscheidungen des Kammer­gerichts ist dieses Versammlungsverbot ungefeßlich. Die mangelnden Sprachkenntnisse der Polizeiverwaltung sind bedauerlich, rechtfertigen das Verbot aber nicht.

Tegel .

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Vermischtes.

Eingegangene Druckschriften.

Von der Neuen Gesellschaft", Sozialistische Wochenschrift, Breis für das Einzelheft 10 Pf., pro Monat 40 Pf., pro Vierteljahr 1,20 M.) Herausgeber: Dr. Heinrich Braun und Lily Braun ( Berlag: Berlin W. 35. ist soeben das 20. Heft erschienen.

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Briefkaften der Redaktion. T. H. Liegt auf dem angegebenen Bostamt. Nichter, Nürnberg . Sowohl wegen der orthographischen Schrullen als in Hinsicht auf den Inhalt nicht verwendbar. Juriftifcher Ceil.

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Die juristische Sprechstunde findet täglich mit Ausnahme des Sonnabends gestellten Falle strafbarer Betrug erblickt werden. von 7 bis 9% Uhr statt. Geöffnet: abends 7 Uhr. G. St. 23. In dem Verschweigen fann in dem von Ihnen dar wird von Stammgästen, streitenden Gästen und einsamen Stubenhockern die Petri. Auffallend oft Frage gestellt: Kann ich mit meinem Gelde machen, was ich will, es ent­werten, vernichten usw.? Wer an einem so großen Geldüberfluß leidet, daß er solche Betrachtungen anstellt, möge sich dessen erinnern, daß es unendlich viel Personen und hohe Zwecke gibt, denen Geld überwiesen werden kann, dessen Vernichtung Zeitgenossen planen. Bom rein rechtlichen Standpunkt aus darf der glückliche Eigentümer von Geld damit nach Belieben verg ausgeben, das geht alles die Strafgewalt nichts an. Diese fritt ein, wenn fahren, es also schlagen, stechen, stoßen, schmelzen, verbrennen, vor allem es etwa der Eigentümer durch Umänderung an dem Geldstück ihm den Schein eines höheren Wertes gibt. Diese Handlung wird als mit Zuchthaus be drohtes Münzverbrechen erachtet. Im übrigen könnte das Gebaren des an der Bernichtung seines Geldüberflusses durch Entwertung des Geldes Arbeitenden ein Entmündigungsverfahren zur Folge haben. Nun werden was fie mit hoffentlich die streitenden Stammgäste endlich wissen, Remie. Bitte zu wiederholen. ihrem Gelde anfangen sollen. M. 2. 36, 999 A., Richard Koch. Ja. O. B. 100.

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2. und 3.:

Einen schaurigen Leichenfund machte dieser Tage im Mühlenfließ der Humboldtmühle in Tegel ein Angler. Als derselbe eine geeignete Angelstelle suchte, sah er am Ufer einen Stock stehen, auf welchem ein Hut hing. Näher tretend erblickte er im Wasser aufrecht stehend eine Leiche, deren Kopf gerade über dem Wasserspiegel hervorragte. 1. Welcher von den beiden Beschlüssen zu Recht besteht, ist ohne Einsicht in der Tod des Mannes nicht durch Ertrinken, sondern durch& ysolein uneheliches Kind muß der Ehefrau und den ehelichen Kindern soviel Die sofort hinzugerufene Polizei sowie ein Arzt stellten fest, daß dieselben unmöglich zu beantworten. 2. Bei Pfändung wegen Alimente für vergiftung eingetreten ist. Der Lebensmüde ist ein etwa belaffen werden, als zum standesmäßigen Unterhalt erforderlich ist. Dies 35 jähriger, gut gekleideter Mann, dessen Wäsche F. N. gezeichnet Recht ist vom Schuldner oder ſeiner Frau durch Beschwerde oder Wider­R. W. 11. 1. Ihrem Vater steht, ist. In einem bei der Leiche vorgefundenen Briefe nimmt der Tote spruchstlage geltend zu machen. rührenden Abschied von einer Frau Florian. Er habe sich das Leben falls mindestens 200 Marten geklebt sind und Invalidität im Sinne des Invalidenversicherungs Gesetzes vorliegt, Invalidenrente zu. nehmen müssen, weil er in letzter Zeit schwachsinnig geworden sei Der Antrag auf die Kriegsteilnehmerrente( 120 m.) ist an den Landrat zu Der Verstorbene wurde richten. D. S. 333. 1. Ihre Frau müßte reklamieren. 2. Ist beschlag­und ihr nicht länger zur Last fallen wolle. nahmt und deshalb im Handel nicht zu haben. G. K. 28. Nein. nach der Leichenhalle in Tegel geschafft. 2. S. 400. Die Forderung für die Lieferung von Waren verjährt in 2 Jahren und, wenn die Waren für den Gewerbebetrieb geliefert waren, in 4 Jahren. Die Frist wird von Ablauf des Jahres ab gerechnet, in dem die Forderung entstanden war. Also die Forderung auf Zahlung für 1904 gelieferten Wein verjährt mit Ablauf 1906. Von jeder Unterbrechung der Streifers Wordwaffe. Aus Halle wird uns geschrieben: Jm Berjährung ab( z. B. durch Ratenzahlung) läuft die Frist von neuem. Vermißt wird seit dem 1. d. M. der Klempnergeselle Willi Arbeitswilligenschutz hat die Polizei jetzt zweifelsohne den Vogel W. H. 33, Greifswald . Wenden Sie sich beschwerdeführend an den Cohn, am 15. Oftober 1886 zu Berlin geboren, Oranienburger- abgeschossen. Der Vorsitzende des Bauarbeiterverbandes, Genosse Regierungspräsidenten . In der Beschwerde führen Sie aus: Zur Ent­ſtraße 7 bei der Mutter wohnhaft gewesen. Derfelbe ist 1,65 Meter a bes, hatte eine fleine Luftbüchse, die Eigentum des Gewerkscheidung der Streitigkeit, ob eine Berſicherungspflicht vorliegt, iſt nicht be groß, kräftig, hat dunkelblonde Haare, niedrige Stirn, braune schaftskartens ist und von Kindern bei Sommerfesten zum Aus- erster Instanz zuständig. Ferner treffe eventuell auf§ 155 J.- B.- G._ die Bolizeibehörde oder gar der Bolizeisekretär, sondern allein der Magistrat in Augen, vollständige Zähne, gesundes, längliches Gesicht, etwas O- Beine, war bekleidet mit schwarzem steifen Hut, graumeliertem schießen von Spielsachen usw. benutzt wird, in Reparatur geben zweijährige, nicht die vierjährige Verjährungsfrist zu. Im übrigen dürfte wollen. Er ging mit dem Dinge in der Hand über die Straße und Versicherungspflicht( für 22 Wochen) vorliegen. IM. 100. Bis spätestens Jackett und Hose, Monteurjacke, Bugstiefel, braunen Strümpfen blieb zufällig an dem Bau des Maurermeisters Grote, wo am 15. des Monats ist die ohne bestimmte Mietsdauer gegen monatliche und schwarz- weißmelierter Wäsche. Nachrichten werden mündlich gestreift wird, stehen. zum Schlusse des Monats( also und schriftlich in jedem Polizeirevier und bei der Kriminalpolizei gestreift wird, stehen. Als der dort postierte Schutzmann das Mietszahlung gemietete Wohnung Mordinstrument" bemerkte, ging er auf Labes los und ver- 3. B. bis am 15. September zum 30. September) zu kündigen. zu den Aften 4348 IV. 3. 05 entgegengenommen. langte in der Annahme, der ruchlose" Mensch wolle die Arbeits­willigen niederknallen, die Hergabe der Windbüchse. Labes gab das Ding natürlich nicht heraus und mußte infolgedessen mit zur Wache fommen, wo man dann eine peinliche Untersuchung anstellte. Schließlich bekam die Sache ein heiteres Gesicht; man sah ein, daß die Polizei, die ja von Schußwaffen auch etwas verstehen soll, wieder einmal derb daneben gegriffen hat, und unser Genosse konnte mit seiner Windbüchse ungestraft von dannen ziehen.

Der Mechaniker Charlet, der, wie wir meldeten, vorgestern auf freien Fuß gesetzt wurde, ist gestern verhaftet worden und dem Unter­fuchungsgefängnis zugeführt worden. Charlet, der anfangs aus­fagte, seine Frau habe ihr Kind getötet und dann sich selbst, gibt jetzt zu, das Kind und seine Frau auf deren ernstliches Verlangen getötet zu haben.

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Vorbereitung zum Sebantage. Der Polizeipräsident hat die So sorgt die Hallesche Polizei tagtäglich für Amüsement. Ist's städtische Schuldeputation im Hinblick auf den in jedem Jahre am nicht auf dem Gericht, dann ist es auf der Straße oder sonstwo. 1. und 2. September regelmäßig vorkommenden Unfug des An­zündens von Litfaßfäulen und des Abbrennens von Feuerwerks- Auch die Polizeibeamtenfrauen wollen sich jetzt dem schönen Zun förpern durch Schulkinder ersucht, in geeigneter Weise durch die anschließen. So wurde am Sonnabend die Kommissarsfrau Sommer Klassenlehrer auf das Unzulässige und Strafbare dieses Tuns hin- vom Landgericht wegen Beleidigung mit 10 M. bestraft, weil sie ein weisen zu lassen. Die städtische Schuldeputation hat nun durch Dienstmädchen als gemeines Frauenzimmer bezeichnet hatte. Damit weisen zu lassen. Die städtische Schuldeputation hat nun durch Rundverfügung die Rektoren der hiesigen Knabenschulen angewiesen, jeden Tag was los ist", stand Dienstag der frühere Polizei­dafür Sorge tragen zu wollen, daß solche Ermahnungen in allen ſergeant Beyl wegen Betrugs vor Gericht. Er soll von einem Rentier und von einem Kaufmann 150 M. erschwindelt haben, Klassen erfolgen. stellt dies aber in Abrede mit der Behauptung, er habe das Geld

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Berliner Marktpreise.( Ermittelt vom Bolizei- Präsidium.) Weizen, gute Sorte, 1 Dz. 17,00( 16,96), mittel 16,92( 16,88), geringe 16,84 ( 16,80). Roggen, gute Sorte 14,90( 14,86), mittel 14,82( 14,78), ge ringe 14,74( 14,70). Ab Bahn. Futtergerste, gute Sorte 15,60( 14,90), mittel 14,80( 14,10), geringe 14,00( 13,30). Hafer, gute Sorte 16,40 ( 15,60), mittel 15,50( 14,70), geringe 14,60( 13,70). Frei Wagen und ab Bahn. Nichtstroh 1 Dz. 5,32( 4,66). Heu, neu, 6,80( 5,10). Erbsen, gelbe, zum Kochen 40,00( 30,00). Speisebohnen, weiße 50,00( 30,00), Linsen Rindfleisch, von der Keule, 1 Kilo­60,00( 30,00), Sartoffeln 8,00( 4,00). gramm 1,80( 1,40), Rindfleisch, Bauchfleisch 1,50( 1,20), Schweinefleisch 1,80 ( 1,40), Kalbfleisch 2,20( 1,20), Hammelfleisch 1,80( 1,40), Butter 2,80( 2,20), Gier( 60 Stüd) 4,40( 3,00). Starpfen, 1 Stg. 2,40( 1,40), Male 3,00( 1,50), Bander 3,50( 1,40), Hechte 3,00( 1,40), Barsche 2,40( 1,00), Schleie 3,00 ( 1,40), Bleie 1,60( 0,80), Strebje( 60 Stúd) 20,00( 3,00).

Witterungsübersicht vom 17. August 1905, morgens 8 Uhr.

Barometer

stand mm

ind

richtung

Windstärke

Better

2 wollig

Temp. n. C.

5°.= 4° R.

Stationen

Barometer.

ftand im

Wind.

Windstärke

richtung

18 Haparanda 759 N

Wetter

4 bedeckt

Temp. n. E.

50. 4° R.

44736

14

3 wolkenl 16 Scilly

15 Betersburg 759 S 18 Aberdeen 15 Paris

765 DSD 765 SSW 764 NND

1Regen 1wollig 17 2 bedeckt 2bcdeckt 16

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Ein großer Dachstuhlbrand fam Donnerstag früh in der Müller für seinen Vorgesetzten Kommissar Lohse geholt, für den er öfter Stationen straße 173a zum Ausbruch und beschäftigte die Feuerwehr fast drei Schlepperdienste" in Geldsachen geleistet habe. Zeuge Kommissar Stunden. Das Feuer entstand auf bisher nicht ermittelte Weise auf Lohse fann sich jener Vorgänge nicht mehr erinnern. Der Staats­dem Boden des Vorderhauses und wurde erst bemerkt, als gegen anwalt beantragte gegen Behl schließlich drei Monate Gefängnis Swinemde. 764 ND 8 Uhr plötzlich Flammen durch das Dach schlugen. Bei Anfunft das Gericht kam aber zur Vertagung der Sache, um mehr Auf- Hamburg 766 DND 2 wolfen! des ersten Löschzuges brannte dann schon der größte Teil des Dachflärung zu schaffen. So geht es von einem Polizeiprozeß zum Berlin 765 NND stuhles. Brandmeister Steiner ließ daher sofort mehrere Rohre anderen. 2 bedeckt Franti.a.M. 763 NND 2 woltig in Tätigkeit treten und über eine große mechanische Leiter, wie auch Beim Einsturz einer Mauer auf einem Neubau in Düssel - München 762 N über die Treppen hintveg, die Sappeure vordringen. Wien Immerhin dorf wurden ein Arbeiter getötet, awei schwer, 761 Still halb bd. 17 dauerte es doch lange Zeit, bevor die Gewalt des Feuers gebrochen einer leicht verlegt. Wetter- Prognose für Freitag, den 18. August 1905. war. Der Dachstuhl wurde vernichtet. Eine furchtbare Bluttat hat sich am Mittwochnachmittag in Halle Etwas wärmer, vorwiegend heiter und troden bei schwachen südöstlichen Berliner Wetterbureau. Nach großen Versicherungsschwindeleien ist ein Agent Heinrich im Hause Bruckdorferstr. 1 ereignet. Der Schlosser Karl Martin, Campen aus Osnabrück von der Kriminalpolizei festgenommen der mit seiner Frau in Scheidung liegt, ersuchte seine Hausnachbarin, Wasserstand am 16. Auguft. Ibe bei Aufftg+0,09 Meter, bei worden. Campen, ein Mann von 50 Jahren, war früher einmal die 22 jährige Schloffers frau Stoll, deren Mann gegenwärtig aus Dresden 1,18 Meter, bei Magdeburg +1,60 Meter. Unstrut bei bei einem Generalagenten der Krankenversicherungskasse für Deutsch- wärts auf Montage ist, seine Wohnung zu säubern. Nachmittag gegen Straußfurt+ 1,00 Meter. Oder bei Ratibor +0,72 Meter, bei land zu Bischofswerda in Sachsen als Werber beschäftigt, wurde 4 Uhr verließ Martin seine Wohnung und da Frau Stoll nicht mit Breslau Oberpegel+4,54 Meter, bei Breslau Unterpegel 1,80 Meter, aber wegen Unregelmäßigkeiten entlassen. Er benutzte nun Formulare, herauskam, wurden die Nachbarn unruhig. Abends drangen sie bei Frankfurt+ 1,16 Meter. Weichsel bei Brahemünde die er widerrechtlich behalten hatte, dazu, hier in Berlin viele Leute schließlich gewaltsam in Martins Behausung ein. Da bot sich ihnen+2,24 Meter.ee bei Usch+ 0,65 Meter. Berantwo. Redakteur: Baul Büttner, Berlin . Für den Inseratenteil verantiv.: Th. Glode, Berlin . Drud u. Verlag: Vorwärts Buchdruckerei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.

Winden.

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