Sächsisches.
Die
Einwand, das Gericht sei nicht zuständig, da B. als Beamter zu Einkommen bis 3500 Lire nach Abzug von 300 Lire mit 1 Proz., In Sachsen greifen die sogenannten maßgebenden Kreise in gelten habe. Der Anwalt des Klägers bestreitet den Beamten - bis 6000 Lire nach Abzug von 500 Lire mit 1½ Proz, bis charakter seines Klienten. Da die Zuständigkeitsfrage noch näher 9000 Lire nach Abzug von 1000. Lire, der nun für alle höheren steigendem Maße zu drakonischen Maßnahmen gegen die Wahlrechts- geprüft werden soll, so tam die Klage noch nicht zur Entscheidung. Stufen in dieser Höhe beibehalten wird, mit 2 Proz. bewegung. Wie unser Leipziger Bruderblatt berichtet, ist gegen B. hat seit seiner Entlassung aus dem Kolonialdienst noch Einkommensteuerklasse von 10-20 000 Lire wird mit 3 Proz. geseinen verantwortlichen Redakteur, den Genossen Heinig, wegen feine Stellung wieder gefunden. Als er nach seiner Heimkunft troffen und so fort, bis der höchste Satz mit 5 Proz. bei den Einfünfzehn verschiedener Artikel, die zwischen dem 4. Dezember und aus Neu- Guinea beim Auswärtigen Amt über das Verhalten des kommen von über 200 000 Lire erreicht wird. den ersten Januartagen in der Leipziger Volkszeitung" erschienen Gouverneurs Beschwerde führte, stellte sich das Auswärtige Amt Die unterste Grenze für die Heranziehung zur kommunalen sind, Anklage erhoben worden. auf den Standpunkt, B. habe als Angestellter des Gouvernements Einkommensteuer wechselt je nach der Einwohnerzahl der Gemeinden. Zugleich wissen die„ Dresdener Nachrichten" zu melden: Wie Anspruch auf Rückbeförderung zweiter Klasse gehabt. Es wurden In Orten bis 5000 Einwohnern wird sie auf 800 Lire festgesezt, bis schon bekannt, wird am Schlusse des gegenwärtigen Landtages der ihm deshalb die Ueberfahrtskosten zweiter Klasse abzüglich des 10 000 Einwohnern auf 1000 usw.in Städten von über 100 000 Zwischendeck- Fahrpreises vergütet. Außerdem wurde ihm eine Einwohnern Italien hat zurzeit deren 12 find Einkommen Minister v. Meßsch aus dem Amte scheiden. Wir erfahren aus Sündigungsfrist von einem Monat zugestanden und ihm ein Monats- unter 2500 Lire frei von städtischen Steuern. absolut zuverlässiger Quelle, daß zu feinem Nachfolger der bisherige gehalt erstattet. Mit diesem Gelde hat sich die Familie B. bis Von dieser Steuer werden nicht betroffen a) die diplomatischen sächsische Gesandte am Berliner Hofe, Graf Hohenthal und Bergen, jetzt fümmerlich durchgeschlagen und nun hängt es von der Ent- Vertreter fremder Staaten, b) die Konsuln der Staaten, die den ernannt worden ist, der nach dem Rücktritt des Ministers v. Metsch scheidung des Gerichts ab, ob ihm der aus der Krankheit der Frau italienischen Konsuln gleiche Freiheit gewähren, c) die Verbände, die Führung der Geschäfte in den Ministerien des Innern und des erwachsene Schaden vergütet werden wird. die ihre Einnahmen ausschließlich der Pflege, Erziehung, den ElementarAeußern übernehmen wird. unterricht, der Unterkunft und Verpflegung der Armen oder der gegenfeitigen Hülfeleistung unter Mitgliedern zuwenden, d) die Ausländer, während des ihrer Ueberfiedelung folgenden Kalenderjahres.
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Zu den deutsch - englischen Beziehungen.
Die englischen Zeitungen werden, wie das Wolffsche Tele-, graphenbureau offiziös aus London meldet, heute zwei Briefe veröffentlichen, welche die englisch - deutsche Annäherung fördern sollen. Der erste trägt die Unterschriften von 41 der hervorragendsten deutschen Vertreter der Wissenschaft, Kunst, Literatur und der gelehrten Berufszweige, und wendet sich an das hochentwickelte Verantwortlichkeitsgefühl der englischen Presse, um der wachsenden Häufigkeit von Meldungen zu begegnen, welche Deutschland übelwollende Pläne gegen England zuschreiben. In dem Briefe wird erklärt, daß in Deutschland jetzt keine Verstimmung gegen England bestehe, es sei denn die, die gelegentlich durch solche falsche Darstellungen hervorgerufen würde. Die Unterzeichneten glauben, daß der Fortschritt der europäischen Kultur in der Zukunft zum großen Teil von den Beziehungen zwischen England und Deutschland abhängen wird und wenden sich an die englischen Männer der Wissenschaft, Künstler und Denker, ebenso wie an die Presse, dem Vorurteil entgegenzutreten, welches ohne Veranlassung jede Betätigung der deutschen Politik verdächtigt.
Der zweite Brief ist von 41 maßgebenden Vertretern der engli. schen Gesellschaftsklassen unterzeichnet. Die Unterzeichneten bitten darin, daß man ihnen glauben möge, daß sie nicht weniger unangenehm durch die kriegerische Haltung einiger englischer Zeitungen berührt worden seien als jene. Der Brief erwähnt die jüngsten Zeichen der englischen Zuneigung gegen Deutschland auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Musik und schließt, ein englisch - deutscher Krieg würde ein Unglück für die Welt sein. Die Leichtfertigkeit, mit welcher gewisse Journalisten gelegentlich eine solche Möglichkeit erörterten, sei ein Maßstab für ihre große Unkenntnis der wirklichen Gefühle der englischen Nation.
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Die Beschränkung des Versammlungsrechtes, wie sie sich zurzeit sie Polizei in Dresden gestattet, wird in der Zweiten Kammer Sachſens zur Sprache kommen. Von den freifinnigen Abgeordneten Günther, Bär und Koch ist folgende Interpellation eingebracht
worden:
Nach übereinstimmenden Berichten in der Tagespresse hat die fgl. Polizeidirektion die vom liberalen Verein in Dresden und Umgegend für Mittwoch, den 10. Januar, angemeldete öffentliche Versammlung verboten. Die Unterzeichneten erblicken in diesem Verbot eine der polizeilichen Willfür entsprungene Maßregel, die geeignet ist, das Vereins- und Versammlungsrecht für die Staatsbürger illusorisch zu machen. Wir richten an die königliche Staatsregierung die Anfrage, welche Maßregeln sie anzuordnen gedenkt, um solche polizeiliche willkürliche Verbote in Zukunft uns möglich zu machen.
Die freifinnige Fraktion", bemerkt dazu die„ Leipziger Voltszeitung", nimmt, wie man sieht, nur Bezug auf das Verbot der liberalen Versammlung in Dresden . Daraus wäre man zu schließen berechtigt, daß die Freisinnigen zu dem Verbote der sozialdemokratischen Versammlungen nichts zu sagen haben. Da aber ein Vertreter unserer Partei im Landtage fist, ist dafür gesorgt, daß die sächsische Polizeipragis eine gründliche Beleuchtung erfährt.
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Die Koalition kriecht zu Kreuze.
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Da diese neue Steuerquelle in der ungeheueren Mehrzahl der Fälle viel ergiebiger sein wird als die bisherige Herd- und Familiensteuer sowie die über die Marimalgrenze hinausgehende Zuschlagsteuer, setzt der Entwurf fest, daß der nach Deckung des Ausfalls bleibende Ueberschuß zur Herabsetzung der kommunalen VerzehrungsWenn die Zeichen nicht trügen, so droht den bisherigen Erfolgen abgaben bis zur Abschaffung des Oftrois zu verwenden ist, und der ungarländischen Arbeiterschaft eine große Gefahr, da die Führer jeder weiter verbleibende zur Verminderung der Zuschlagsteuern auf der Koalition daraus bereits kein Geheimnis machen, daß sie weder Grund und Boden, zur Abschaffung der Vichsteuer und zu der der das selbständige Heer noch die magyarische Kommandofsprache und Gewerbesteuer. das selbständige Zollgebiet Zollgebiet fordern würden, falls der König sie Um weiter die finanziellen Verhältnisse der Gemeinde zu verbessern, mit der Regierung betraut und des Landes anerkennt, wenn die Rechte wird für die Steuer auf Bauplätze, die bisher in der Höhe von diese Rechte nicht sofort 1 Proz. des Wertes zulässig war, der höchste Satz auf 5 Proz. geltend gemacht würden! Diese Zugeständnisse seitens des des erhoben. Herrschers dürften jedoch nur dazu dienen, der„ Nation" den schändJm ganzen auf die Einzelheiten werden wir Gelegenheit lichen Rückzug der vereinigten Opposition nicht in seiner wirklichen haben zurückzukommen sind es also moderne Gesichtspunkte, Blöße merken zu lassen. Um diese Erfolge" zu erreichen, war es von denen der Entwurf ausgeht und seine Annahme würde einen aber feinesfalls nötig, das Land dem Ruin auszusetzen und die großen Schritt vorwärts bezeichnen, geradezu den ersten Schritt, sonst schon so starke Auswanderung noch zu vergrößern. Was die Koalition zu diesem skandalösen Rückzug bewegt, ver- täte. den das einige Jtalien auf dem Wege einer demokratischen Finanzreform dient eine nähere Betrachtung: Die kolossale Agitation unserer Ministerium und eine Kammer finde, die die Kraft und den Willen Wir haben leider schweren Zweifel daran, daß sich ein ungarländischen Genossen für das allgemeine Wahlrecht ist bekannt. haben, die Art an die Wurzel eines Abgabenwesens zu legen, das Ebenso der Umstand, daß die hervorragendsten Gelehrten und viele zu dem schmählichsten und widerfimmigsten Europas gehört. Entwürfe Tausende uneigennützige Bürger eine Liga gründeten, die gleichfalls hat man ja schon viele vorgelegt, aber noch hat feine italienische rascheste Berwirklichung des allgemeinen Wahlrechts fordert. Diese Regierung die Kraft gehabt, die arbeitenden Klassen zu entlasten, beiden Faktoren brachten es bis heute so weit, daß es außer den um den befizenden eine gerechte und billige Beisteuer für die ErKlerikalen und den Feudalen in Ungarn niemand gibt, der nicht für haltung des Gemeinwesens zuzumuten.- konsterniert. Und da sie sieht, daß der Boden unter ihr im Sinten das allgemeine Wahlrecht eintritt. Dies hat die Koalition völlig begriffen ist, entsagt sie bereitwilligst den nationalen For derungen", ist sie geneigt, auf der Basis wie seinerzeit Graf Die sozialistische Partei Spaniens im Jahre 1905. Stefan Tisza die Regierung zu übernehmen, doch fordert sie, Socialista" bringt einen Rückblick auf das Jahr 1905, dem daß der König von der Einführung des allgemeinen, wir folgende Einzelheiten über die Partei und deren Wirken gleichen und geheimen Wahlrechts abstehen möge im vergangenen Jahre entnehmen: Die Partei, so heißt es dort, hat Daß die Koalition bislang zweifellos volksfeindlich gesinnt war, ist während des ganzen Jahres trotz ihrer verhältnismäßig geringen entschieden bewiesen, und was daher die ungarische Arbeiterschaft- da sie Mittel eine lebhafte Agitation entfaltet. Zwei große Probleme der vereinigten Opposition im Kampfe nicht behilflich war von ihr, waren es vor allem, bei denen die Partei mit ihrer Agitation einfalls sie zur Regierung gelangen sollte, zu erwarten hat, das bedarf fegte, nämlich die Verbilligung der Hauptsächlichsten Lebensmittel feiner näheren Erörterung. durch Herabsetzung der Zölle und die Beseitigung des in
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30 000 Arbeiter teil.
Der
Die Errungenschaft, daß die Koalition nunmehr, mit dem Grafen Spanien noch üblichen Ottrois; sodann war die Tätigkeit Stefan Tisza vereint, gegen die Volksrechte loszieht, ändert an der Partei besonders gerichtet auf die Beschaffung von Arbeitsder derzeitigen Situation gar nichts. Ebensowenig jener Umstand, gelegenheit. Die Zahl der für diese beiden Zwecke einberufenen daß die Koalierten sich im ganzen Lande neuerdings organisieren. Versammlungen war eine sehr große und ihr Besuch ein imposanter; Wenn die Koalition der Meinung ist, daß sie auf diesem Wege die sie waren von mehr als 160 000 Arbeitern besucht! Diese von unglückliche Krise beilegen und einen anhaltenden Frieden zwischen unseren Genossen einberufenen Versammlungen haben in der großen Nation" und König schaffen kann, so möge sie nur ihren Weg gehen, Masse des Volkes starte Sympathien für die Partei erweckt. doch eines ist gewiß: daß die zielbewußte Arbeiterschaft Ungarns Ueber die Maifeier wird gesagt: In feinem Jahre ist die ihren Rechten keinesfalls entsagen wird. Somit ist es nicht ausge- Arbeitsruhe am 1. Mai eine so allgemeine gewesen wie in schlossen, daß ihre folossale Agitation bereits bald die erste Feuer- dem verflossenen. An den Demonstrationen nahmen zirka probe zu bestehen haben wird. Troß der schlechten wirtschaftlichen Lage Während die Führer der Koalition in Wien mit der so ge- im verflossenen Jahre hat die sozialistische Partei auch numerisch haßten" Kamarilla an einem Kompromißzustande eifrig beschäftigt eine bedeutende Steigerung erfahren. Wenn eine solche Zunahme in find, führen zu Hause die Koalitionshelden ihr bekanntes Spiel einem Jahre des höchsten Elends zu verzeichnen ist, so läßt dies noch weiter auf. An der Spize der Stadt Debreczin steht einen günstigen Schluß auf tommende beffere Jahre zu.- Auch die ein Regierungskommissar mit feinem Gefolge; desgleichen Solidarität hat sich unter den Arbeitern im Kampfe mit dem Untereiner in der Stadt Ungvár . Diese Ehre" ist ferner in Aussicht ge- nehmertum aufs beste bewährt. Noch großartiger zeigte sich die stellt sogar der Haupt- und Residenzstadt Budapest und der Sympathie mit den russischen Arbeitern im Kampfe gegen den Stadt Selmeczbanya. Hieraus ist zu erfehen, daß die Koalition Barismus. Die Sammlung für jene Tapferen hat zirka 4000 pesetas der Regierung gegenüber machtlos ist. Um so schärfer muß die ergeben, was in Anbetracht der großen Armut der spanischen Arbeiter Gewiffenlosigkeit der Koalitionsbande verurteilt werden: Die aus gewiß ein glänzendes Beispiel von Ueberzeugungstreue und Solider kommissarischen Verwaltung entstehenden Lasten dem Volte darität darstellt. aufzubürden, das doch den Machinationen der Koalition ganz fern steht.
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Baris, 12. Januar. ( W. T. B.) Der Ministerrat beschloß, daß die Wahl des Präsidenten der Republik am 17. d. Mts. stattfinden Das betreffende Dekret wird morgen im Amtsblatt erscheinen.
An der Reichstags- Ersabwahl in Bonn - Rheinbach , die am 17. Januar stattfindet, werden die Nationalliberalen, wie sie erflären, sich nicht beteiligen. Der„ galvanisierte Leichnam" meidet jede Anstrengung, und überdies könnte auch der„ Liberalismus" einen willigeren Jasager, als es der Zentrumskandidat Dr. Spahn ist, nicht präsentieren. Der Kampf wird also ganz allein aus gefämpft werden zwischen Sozialdemokraten und Zentrum, wobei foll. den Klerikalen in diesem fast völlig landwirtschaftlichen und katholischen Wahlkreise der Sieg" allerdings von vornherein sicher ist. Leider verfügt unsere Partei in dem Kreise nicht über Versammlungslokale. Es sind daher unsere Parteigenossen lediglich auf die schriftliche Agitation angewiesen.
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Ein Bild aus den Kolonien.
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Senat.
Paris , 12. Januar. ( W. T. B.) Fallières übernimmt das Präsidium und hält eine Ansprache, in welcher er die Aufgabe des Senats und den Wunsch desselben, das Schicksal der Arbeiter zu verbessern, betont.( Beifall.) Nächste Sigung Donnerstag.-
Italien.
Kommunale Abgabenreform.
Der Ausgang der Wahlen, sowohl der legislativen als der kommunalen, ist für die Partei zwar nicht sehr günstig gewesen, immerhin gelang es, in einige der Stadtparlamente einzubringen; so wurden u. a. drei Sozialisten, unter denen sich Iglesias befindet, in den Rat der spanischen Hauptstadt gewählt. Hier wird die Interessen des Volkes einzutreten, und dadurch wird sie sicherlich der Partei zum erstenmal Gelegenheit gegeben werden, energisch für an Ansehen und Vertrauen bei den Massen gewinnen. Die jammervolle Lage, in der sich die große Masse des spanischen Volkes be findet, die schwache Entwickelung der Industrie erschwert die Arbeit unserer spanischen Parteigenossen ungeheuer, und die Erfolge find zunächst sehr bescheidene: immerhin läßt sich nicht verkennen, daß ein langsamer aber stetiger Fortschritt auch in diesem kulturell rückständigen Lande zu verzeichnen ist.
Eine Schadenersatzklage, die ein ehemaliger Angestellter der Kolonialverwaltung gegen das Auswärtige Amt richtet, wurde am Freitag vor der vierten Zivilkammer am Landgericht I verhandelt. Rom , den 9. Januar. ( Eig. Ber.) Der Kläger , Kaufmann B., war durch Vertrag als Gouvernements= Das kommunale Abgabentesen Italiens stellt eine treffliche, Ein Unternehmer als" Streifheber". Lagerverwalter in Herbertshöhe in Neu- Guinea an- Karikatur rationellen Belastungswesens dar. Es hat seinen Schwergestellt. Er ist verheiratet und hatte eine Dienstwohnung inne, punkt in den indirekten Steuern, die den Massenkonsum und in Eine mehr als eigentümliche Rolle spielte fürzlich vor welche sich mit dem Bezirksgefängnis in ein- und demselben Hause vielen Städten sogar die Rohstoffe der Induſtrie treffen; auch fehlt Gericht der Millionär und Fahrstuhlunternehmer W. Rietsch. befand. B. gibt an, der Bezirksrichter, Assessor Stornmeier, habe den wenigen direkten Steuern nicht nur jede Progressivität, Genannter Herr hatte eine Privatklage wegen Beleidigung eine aus Japan stammende Prostituierte, die von einer Geschlechts- fondern auch jede Proportionalität. Von der Willfür der herrschenden Genannter Herr hatte eine Privatklage wegen Beleidigung frankheit geheilt werden sollte, im Gefängnis untergebracht, weil Clique abhängig, treffen sie den Reichen nur in lächerlich schonender gegen den Vorsitzenden der Berliner Filiale des Bauhülfsangeblich das Lazarett überfüllt war. Die Prostituierte habe sich Weise, während sie den Armen weit über seine Tragkraft belasten. arbeiter- Verbandes, Genossen Karl Heidemann , sowie auf der Beranda des Hauses, wo auch die Frau des Angestellten B. Die häufigen Voltsaufstände in den südlichen Provinzen gehen gegen den Fahrstuhlunternehmer Herrn Valentin ansich aufhielt, so unanständig bewegt, daß Frau B. sich im höchsten stets auf die famorristische Art der städtischen Abgabenverteilung hängig gemacht, die vor dem Moabiter Schöffengericht ihre Grade verletzt fühlte. Der Gouverneur Dr. Hahn habe die Unter- zurück. jedoch für den Privatkläger nichts weniger wie er bringung des Frauenzimmers neben der Wohnung des Angestellten Die italienische Regierung hat sich nun endlich bewogen ge- freuliche Erledigung fand. zwar gemißbilligt, als aber B. zu seinem Kollegen über diese An- funden, ein organisches Reformprojekt in dieser zweifellos außerDer Sachverhalt war folgender: In der Nr. 249 des Gestern ist in der gelegenheit sprach und das Verhalten des Bezirksrichters in dieser ordentlich schwierigen Frage auszuarbeiten. Hinsicht als schamlos bezeichnete, habe der Gouverneur, dem die Kammer der Gefeßentwurf über das kommunale Steuerwesen ver-" Vorwärts" vom 24. Oktober v. J. hatte der Genosse HeideAcußerung hinterbracht wurde, den B. zu sich beschieden und ihm teilt worden, den der bei der jüngsten Krise ausgeschiedene Finanz- mann eine Annonce unter der Stichmarke„ Achtung, Fahrerklärt, er sei wegen Beleidigung des Bezirksrichters fofort minister Majorana ausgearbeitet hat. Da der Entwurf auch stuhlarbeiter!" veröffentlicht, worin bekannt gegeben wurde, entlassen und habe innerhalb acht Tagen seine Dienstwohnung vom Ministerpräsidenten unterzeichnet ist, nimmt man an, daß ihn daß über einen dem Unternehmer Matheus gehörigen Bau zu zu räumen. Vergebens habe B. dem Gouverneur vorgestellt, daß das neue Kabinett als Regierungsentwurf vertreten wird. Charlottenburg , Wilmersdorferstraße 75, vom Zweigvereinser unmöglich in acht Tagen eine Wohnung in der Kolonie finden Die beiden Grundgedanken, die das Projekt gradweise zu ver- vorstand die Sperre verhängt worden sei. Begründend fönne, er werde dann, wenn er die Wohnung so schnell räumen wirklichen strebt, sind die Ersetzung der indirekten Abgaben durch wurde in der Annonce darauf hingewiesen, der Unternehmer folle, auf der Straße bleiben müssen. Die Vorstellung habe aber direkte und die Verlegung der Lasten vom Konjum auf das Valentin, der den Bau bis dahin ausführte, habe dem Zweignichts genutzt, der Gouverneur habe seine Anordnung aufrecht er- Ginkommen. Es ist hier zu bemerken, daß bisher der Staat halten und V. habe seine Dienstwohnung am 1. Februar 1904 felbst die Gemeinden auf die Besteuerung der Lebensmittel verwies, vereinsvorstand versichert, daß der Vorarbeiter und Kolonnenräumen müssen. Ein anderes Unterkommen habe er nicht gefunden, indem er das Einkommen aus der Zahl der kommunalen Steuer- führer 3 öll mann durch eine Beste chung den Bau an die Firma Rietsch gebracht habe. Da nun die Firma Rietsch er sei deshalb auf Veranlassung des Gouverneurs als mittellofer quellen ausschloß. Fremder per Schub nach Hamburg befördert worden. Von Hongkong Im einzelnen ſezt der Entwurf zunächst die Abschaffung der im Gegensatz zur Firma Valentin in feinem Tarifvertragsab habe er mit Frau und Kind die Reise im Zwischendeck eines Herd- und Familiensteuer fest, die in fast gleichem Maße alle Be- verhältnis zu den Bauhülfsarbeitern stehe, und auch bedeutend Lloyddampfers machen müssen. Verpflegung und Unterkunft im wohner einer Gemeinde trifft und eigentlich einen Ueberrest des niedrigere Löhne zahle wie alle anderen ähnlichen Firmen, so Zwischended seien sehr schlecht gewesen, dazu komme noch, daß die feudalen Abgabenwesens darstellt. Ferner beschränkt er die kommunale hätten die Fahrstuhlarbeiter durch jene Schiebung einen Familie B. nur leichte Tropenkleidung besaß, so daß sie während Busagsteuer auf Grund und Boden auf Grund und Boden auf 50 Hundertstel der Schaden erlitten, weshalb sich die Sperre rechtfertige. der Reise auch durch die kalte Witterung im Februar zu leiden Staatssteuer. Für die aus diesen Bestimmungen sich erhatte. Unter dem Einfluß dieser Verhältnisse sei Frau B. schwer gebenden Ausfälle werden die Gemeinden entschädigt durch eine Einerkrankt und gegenwärtig noch nicht völlig wieder fommensteuer, die das Projekt euphemistisch leicht progressiv" Vorwurf der Bestechung fühlte sich der Unternehmer Rietsch hergestellt. Wegen des Schadens, den B. durch die Strantheit nennt, und die allerdings das Prinzip der progreffiven Belastung in schwer beleidigt. Er flagte deshalb gegen Heidemann feiner Frau erlitt, flagt er gegen das Auswärtige Amt auf Ersatz sehr verdünnter Form anwendet. Die Einkommen bis zu 2000 Lire als der Unterzeichner der Annonce und gegen Valentin als den von 2000 M. Der Anwalt des Auswärtigen Amtes erhebt den werden nach Abrechnung von 150 Lire mit 2 Broz. besteuert, die Urheber jenes Vorwurfs.
Durch diese Bekanntmachung und den darin enthaltenen