So
einzelne der Gemeinschaft zu geben hat, das wird um so wertvoller, Werte Anwesende! Ich will hier nur noch auf eine ganz bes was tun? Und da hat zunächst meines Erachtens einzusehen die um so reicher sein, je reicher und kraftvoller er seine Persönlichkeit fondere Aufgabe der Familie hinweisen, die in enger Beziehung steht Sozialpolitik als Grundlage einer gesunden Hauspolitik( Sehr ausgestaltet hat. Aber, werte Anwesende, wenn wir von diesem mit der Einführung des Kindes in die Welt des natürlichen Seins, richtig!), die Sozialpolitif, wie sie erstrebt wird von den politischen Gesichtspunkte aus die Erziehung zur Individualität ins Auge das ist die Aufklärung in geschlechtlichen Dingen. Meiner Meinung und gewerkschaftlichen Organisationen. In den Mittelpunkt einer fassen, so muß das immer geschehen, getragen von der Ueber- nach gibt es teine größere Sünde wider den heiligen Geist der gesunden Sozialpolitik, welche die proletarische Familie erziehungszeugung, daß die Individualität sich nicht im luftleeren Raume Wahrheit, gegen die geschlechtliche Reinheit, die wir unseren Kindern fähig machen soll, stelle ich den Achtstundentag und eine gründliche entwickelt, daß sie im innigsten Zusammenhange mit der Gemein- erhalten sollen, als wenn wir sie durch Märchen vom Storch und durchgreifende Wohnungsreform. Die Forderung des Achtstunden schaft steht, daß sie aus ihr kommt und daß sie für sie erzogen ähnliches über die menschliche Entwickelung hinwegtäuschen.( Sehr tages bedeutet meiner Meinung nach nicht zum mindesten den werden soll. Pestalozzi, der der Erziehung zur Individualität richtig!) Durch diese Märchen, durch die Geheimnistuerei ver- gewaltigen Schrei nach dem Recht der Erfüllung von Elternpflicht, die größte Bedeutung beigemessen hat, erachtet gerade die Familie anlassen wir nur die Kinder, mit roten Köpfen einander Ge- der durch die Welt hallt.( Lebhafter Beifall.) Der Achtstundentag als die geeignetste Stätte, um eine Verbindung zwischen der ein- schichtchen in die Ohren zu flüstern, Geschichtchen, die sie recht oft gibt Mann und Weib im Proletariat die Möglichkeit, in gemeinzelnen Persönlichkeit und zwischen der Gemeinschaft herbeizuführen. in der Gasse aufgehoben haben, die sie einem entarteten, frühreifen famem Lebenswert sich einige Stunden des Tages der Erziehung Von diesem Gesichtspunkt ausgehend, erklärt z. B. der Pädagoge Kameraden verdanken, kurz Geschichten, die in den seltensten Fällen ihrer Kinder widmen zu können. Ebenso bedeutungsvoll ist eine Professor Rein:" Durch den Einschluß der Familie werden auf dem Ausfluß seelischer und körperlicher Reinheit sind. Wir können nur grundlegende Wohnungsreform. Die traurigen Wohnungsverhält Grunde der Individualität die feinen Linien in der Gefühls- und bedauern, daß die Unwissenheit, in welcher große Kreise der prole- nisse sind nicht nur die Ursachen, aus denen eine Fülle geistigen der Denkweise gezogen, in der Anschauung und im Urteil, in der tarischen Mütter sich befinden, recht viele Mütter und auch Väter und sittlichen Giends emporquillt, welche unsere Kinder in förpers Sprache und in der Gesinnung, in den Neigungen, Gewohnheiten, außerstande seßen wird, ihre Kinder in der geeigneten keuschen, ich licher, geistiger und sittlicher Hinsicht dem Verkommen überliefert, Affekten, Leidenschaften, im Wünschen, Fürchten und Hoffen, im möchte sagen, heiligen Weise in die Geschichte der Entwickelung sondern sie sehen auch viele Gltern in die Unmöglichkeit, einsichtsSehen, Hören und Angreifen der Dinge, in der Bewertung der menschlichen Lebens einzuführen. Die Familie kann auch nur im volle Pfleger und Erzieher der Kinder zu sein. Eine ganze Menge Naturerscheinungen und in der Wertschäßung der Gesinnungen der geringsten Maße diese Aufgabe erfüllen, fie muß zum großen Teile von narten würden sie gar nicht als solche empfinden, sondern Menschen, in Sympathie und Antipathie, im Wählen und Ver- durch die Schule weitergeführt und vervollständigt werden. Aber als natürliche Aeußerung der kindlichen Lebenskraft, wenn sie nicht werfen, in der Beschäftigung und im Handeln. Diese Linien früh- ich wollte nur mit allem Nachdruck darauf hinweisen, daß die Eltern, in so erbärmlichen engen Räumen eingepfercht wären.( Sehr gut!) zeitig angelegt, werden allmählich immer tiefer ausgefurcht, bis sie wenn sie körperlich und sittlich reine Kinder in die Welt hinaus- Also, eine gesunde Sozialpolitik hat die Grundlagen für eine diesen und teinen anderen Menschen mit ganz bestimmten Zügen senden wollen, die Pflicht haben, nicht eine krankhafte und ungesunde gesunde Hauspädagogik der proletarischen Eltern zu schaffen. Des aus dem heranwachsenden Kinde gemacht haben. Der Berück- Phantasie bei ihren Kindern durch die Heimlichtuerei in diesen halb müssen die Eltern alle ihre Sträfte anspannen im politischen fichtigung der Individualität kommt gerade bei der Familienerziehung Dingen zu reizen. Uebrigens hat auch Pestalozzi die häusliche und gewerkschaftlichen Klassenkampf. um die Klassenlage des die höchste Bedeutung insofern zu, als in der vorschulpflichtigen Erziehung der Kinder zur Grundlage der Grziehung, zur Grundlage Proletariats zu heben. Aber noch ein anderes Hülfsmittel kommt Zeit ohne Zweifel das Kind betreffs seiner Entwickelung die größten der sozialen Pädagogik gemacht. In seinem berühmten Roman in Frage, um das an Erziehung und Fürsorge zu bieten, was die Leistungen zu vollbringen hat. Was in förperlicher, in geistiger, Lienhardt und Gertrud" läßt er die fittliche Erneuerung eines Familie nicht zu bieten vermag, was aber die Gesellschaft noch in sittlicher Beziehung im Kinde in den ersten sechs bis sieben Dorfes von der Erziehung zur Arbeit ausgehen, die Gertrud im vorenthält oder in gefälschter Weise dem Proletariat gibt. Ich Jahren seines Lebens gepflegt, entwickelt und gestaltet wird, das Hauſe ihren Kindern angedeihen läßt, eine Erziehung zur Arbeit, erinnere an die verpfafften Kindergärten.( Sehr wahr!) Da gibt bleibt meist grundlegend für das ganze spätere Leben: Die Ein- die auf jenen Grundsätzen beruht, die Genosse Schulz Ihnen vor es einen Weg, der zu beschreiten ist, den Weg der genossenschaftdrücke, die Richtlinien, die in jener Zeit gegeben werden, lassen sich mir dargelegt hat. Und Professor Natorp weist ausdrücklich lichen Selbsthülfe. schwer verwischen. Was kann nun die Familie tun, um auf der darauf hin, daß gerade die Familie die erste, die berufene Gemein- gärten und dergleichen haben wir nicht grundsäßlich zu verwerfen. Die Gründung von Kinderheimen, KinderGrundlage dieser Auffassung das Kind zur Individualität für die schaft ist, um das Kind durch Erziehung zur Arbeit in die Ge- Nichts scheint mir verfehlter, als wenn unter dem Impuls, der durch Gesellschaft zu erziehen. Da möchte ich in erster Linie der Familie Wohlwollens, das zwischen Eltern und Kindern besteht, alle jene Männer und Frauen des Proletariats in glühender, leidenschaftlich meinschaft einzuführen, weil das natürliche sinnliche Bank des die Diskussion über die Erziehungsfrage gegeben wird, auf einmal die Aufgabe stellen, das Kind zum richtigen Wollen zu erziehen, Härten, die mit systematischer Arbeit verbunden find, mildert und begeisterter Weise auf die Gründung solcher Kinderheime einwirken zum Wollen, das unter Umständen in sich begreift ein Sichfügen, erleichtert und es ermöglicht, daß ihm die Arbeit zu einer Quelle wollten. Nein, derartige Gründungen haben alle mit der größten Sichunterwerfenkönnen und weiter die Erziehung zum Gebrauch der Freiheit, die nun und nimmermehr erwachen kann, wenn die Eltern der Freude und des Genusses wird, damit das prachtvolle Wort den Kindern gegenüber in einem starten autoritären Verhältnis zutrifft, das Pestalozzi der Gertrud in den Mund legt: ihre Vorsicht zu erfolgen, nicht bloß im Hinblick darauf, daß die Gesetzstehen, statt daß sie im Kinde schon den heranwachsenden Menschen, weit wir Eltern sind, haben wir alle die Pflicht, unsere Kinder zu auf die inneren Schwierigkeiten, die in dem zweckmäßigen FunkKinder tagelöhnerten, aber ihre Seelen tagelöhnerten nicht. So= gebung des Klassenstaates, daß die Praxis dieser Gesetzgebung in den Bürger der Gemeinschaft respektieren. Die Gesinnungen für einer Arbeit in der Familie zu erziehen, bei welcher ihre Seelen tionieren solcher Einrichtungen selbst bestehen. Nichts wäre verjedem Augenblick dazwischenfahren kann, sondern auch mit Rücksicht die gesunde Bildung des Willens und des Intellekts die stecken nicht tagelöhnern, sondern emporblühen, genießen und sich zu tehrter, als wenn Leute mit gutem Willen, aber ohne pädagogische meiner Meinung nach bei der Gewöhnung des eben geborenen Kindes zur Reinlichkeit, zur Regelmäßigkeit. Denn in dieser Gefruchtbarem Schaffen entfalten. wöhnung haben Sie die Grundlagen zu allen Tugenden, die sich wo wir die Erziehung im Hause darauf hinzielen laffen, alle Vor- erziehung auf diesem Gebiet herumegperimentieren wollten. Aber eins ist selbstverständlich, daß wir von dem Augenblick an, Schulung nur aus Begeisterung für die sozialistische Jugendspäter entwickeln müssen. Wenn wir nun an das Werk der Grurteile zu vernichten, in dem Kinde schon eine Idee der Gefühls- sehr ich es begrüße, wenn Einrichtungen entstehen, die im Sinne ziehung des Willens und des Intellekts von unserer sozialistischen welt aufzubauen, langsam, stufenweise, schrittweise, die in Wider unserer Weltanschauung mit pädagogischem Tatt geleitet werden, Auffassung aus herangehen, daß sie nämlich für die Gemeinschaft spruch steht zur bürgerlichen Weltanschauung, daß wir dann auch die imstande sind zu ersetzen, was die Familie nicht zu bieten geschehen soll, so ist es die Pflicht der sozialistischen Eltern, ihre in Gegensatz geraten mit demjenigen, was die Schule unsere vermag, so bedauerlich wäre ein plan- und zielloses HerumKinder auf der Grundlage ihrer Weltanschauung allmählich in das Kinder lehrt. Ich hatte eingangs gesagt, daß die häusliche Er- experimentieren.( Sehr richtig!) Die Sozialdemokratie hat aber sozialistische Fühlen und Denken einzuführen. Nicht in der groben ziehung sich harmonisch ergänzend anschließen soll an die öffentliche nicht nur die Aufgabe, durch den Kampf für eine gesunde SozialWeise, daß die Eltern das Kind zwingen wollen, tendenziöse poli- Erziehung in der Schule. Solange aber die Schule ein Instrument politik die häusliche Erziehung zu unterstüßen und zu fördern, tische, sozialistische Formeln auswendig zu lernen und nach der Klassenherrschaft ist, solange sie in erster Linie das Ziel ver- sondern ihr erwächst auch die Aufgabe, die Eltern durch entzuplappern. Das ist ganz verkehrt( Sehr richtig!) und genau folgt, nicht Menschen zu bilden, sondern geschickte Produktions- sprechende Aufklärung und Schulung besser für ihre Pflichten als so verderblich für den Geist des Kindes wie die Aufzwingung irgend werkzeuge für die fapitalistische Gesellschaftsordnung, solange wird erzieher ihrer Kinder vorzubereiten. Hier hat unsere Presse eine welcher religiöser oder bürgerlich- politischer Formeln. wahr!) Aber, geehrte Anwesende, wenn wir auch diesen Unfug an mit der Schule bringen. Was können wir tun, um den Einflüssen Schulfragen, dem pädagogischen Problem überhaupt die gebührende ( Sehr auch die häusliche Erziehung die Kinder und uns selbst in Konflikt hervorragende Aufgabe zu erfüllen, einmal dadurch, daß sie den dem Geist des Kindes mit aller Schärfe zurückweisen, so ist damit planmäßig entgegenzuwirken, welche aus der Schule in das Beachtung schenkt, und zweitens, indem sie sich direkt in den Dienst keineswegs gesagt, daß wir nicht auf andere Weise auch schon das geistige und Seelenleben des Kindes hineingetragen werden? der sozialdemokratischen Jugenderziehung stellt. Kind in die Gefühls- und Gedankenwelt der sozialistischen Welt - Ich bin der Ueberzeugung, daß, wenn die Eltern im Sinne der Es ist ja von vielen Seiten beantragt, die Partei solle eine anschauung einführen können. Das geschieht insbesondere dadurch, sozialistischen Weltanschauung auf das Kind von klein an ein Kinderzeitung fchaffen. Den Anfang dazu haben wir in der daß wir es lehren, allmählich in der Betrachtung der Natur und wirken, so ist beim Eintritt des Kindes in die Schule bereits allmonatlich einmal erscheinenden Beilage der„ Gleichheit". Wer aller natürlichen Dinge jeden übersinnlichen, außerhalb der natür ein gewisser Fonds sozialistischen Fühlens und Denkens vorhanden, die Schwierigkeiten kennt, welche die Herausgabe und die Verlichen Welt stehenden Einfluß auszumerzen und auszuscheiden, daß der groß genug ist, daß das Kind alles, wenigstens das wichtigste, breitung einer solchen Kinderzeitschrift mit sich bringt, der wird wir es gewöhnen, in allen natürlichen Vorgängen und Erscheinungen was der Lehrer im Gegensatz zu unserer Anschauung sagt und aus Zweckmäßigkeitsgründen dafür stimmen müssen, daß zunächst natürliche Prozesse zu sehen, die sich nach bestimmten, den Dingen in das Kind hineinerziehen will, als etwas Fremdes, wenn nicht einmal das schon Vorhandene weiter ausgebaut wird. Ich möchte felbft immanenten Gesezen vollziehen. gar als etwas eindseliges empfindet. Wir haben gar nicht deshalb, anstatt die Gründung einer weiteren Kinderzeitschrift zu Von der Art und Weise, wie sich die Eltern allen natürlichen notwendig, wenn das Kind in die Schule eintritt, es von vorn- befürworten, lieber einen Ausbau der Beilage der" Gleichheit" Dingen gegenüber stellen, hängt auch die Stellungnahme ab, die herein mit Mißtrauen gegen den Lehrer zu erfüllen( Sehr richtig!), empfehlen. Aber damit sind die Pflichten der Partei auf dem das Kind von seiner zartesten Jugend an zu den Problemen des nicht notwendig ihm zu sagen, sei auf deiner Hut, du wirst manches Gebiete der Schaffung einer Kinderliteratur noch nicht erfüllt, die natürlichen Seins einnehmen wird. Besondere Pflicht der Eltern hören, was du zu Hause nicht gehört hast, manches wird gelobt Partei hat die Pflicht, auch für eine geeignete sozialistische Buchist es, nie ohne Not etwas Natürliches zu töten, zu vernichten, zu werden, was wir verurteilen, manches wird verdammt werden, literatur zu sorgen. Versuche nach der Richtung sind ja schon zerstören; daß sie nie ohne Not in der Zerstörung oder Vernichtung was uns heilig war. Nein, das wäre unpädagogisch und meiner wiederholt gemacht; ich erinnere an die Kinderbücher, die im natürlichen Seins eine übermäßige Grausamkeit bezeichnen; daß Ansicht nach auch ganz überflüssig, wenn die Eltern in der vor- Verlag von Dietz erschienen sind, an das Buch unserer Genossin sie dadurch also die ersten Grundlagen in dem Gemüt des Kindes schulpflichtigen Zeit mit ganzer Liebe und Verständnis das übrige Emma Adler , an die Märchensammlung von Ewald. Ich will Tegen, sich selbst zu erkennen als ein Glied aus der langen Stette getan haben, um die Grundfäße ihres sozialistischen Denkens und in diesem Augenblick nicht in eine Kritik dessen eintreten, was des organischen Seins, und ebenso haben es die Eltern in der Empfindens in das Kind zu legen. Aber ich stehe auch nicht an schon gewesen ist, ich will nur konstatieren, daß diese Versuche beim Hand, ohne Zwang das Kind allmählich auf der Grundlage unserer zu sagen, das ist meine persönliche Meinung: Wenn der Lehrer Proletariat durchaus nicht die Berücksichtigung und Unterstützung Anschauungen in das soziale Sein einzuführen. Als wichtiges in tattloser Weise die Anschauungen der älteren Kinder in der gefunden haben, die sie verdienen. Die Verlagsinstitute der Partei Mittel der häuslichen Erziehung zu diesem Zwecke stelle ich in den Schule verletzt, wenn er mit Gewalt ihre Gedanken und Empfin- haben von neuerlichen Versuchen auf diesem Gebiete auf Grund Mittelpunkt die Erziehung zur produktiven Arbeit, der selbst- dungen unter das Dogma der bürgerlichen Lehre beugen will, dann ihrer Erfahrungen abgesehen. verständlich zuerst eine zweckmäßige und verständnisvolle Anleitung haben die Eltern die Pflicht, den Kampf gegen die Tattlosigkeit zum Spiel voranzugehen hat. Denn für das Kind ist auch das und die Uebergriffe der Lehrer aufzunehmen( Sehr wahr!); zu den Markt geworfen wird. Ich bezeichne das als eine grobe PflichtLeider fonnte unsere Literatur die Konkurrenz nicht bestehen Spiel eine Arbeit, eine Form des inneren Tätigkeitsdranges, der nächst dadurch, daß sie in persönlicher Aussprache ihr Recht und mit der ganz minderwertigen bürgerlichen Kinderliteratur, die auf zum äußeren Ausdruck ringt. Sehr bald geht das Kind vom Spiel das Recht ihres Kindes verteidigen, und wenn das nicht hilft, vernachlässigung der Eltern, wenn sie ihren Kindern eine Literatur zur produktiven Arbeit über. Das Kind fennt gar kein größeres dann müssen sie den Kampf in der Oeffentlichkeit aufnehmen. Ich geben, die vielleicht im schroffsten Gegensatz steht zu allen Ideen, Vergnügen als das, was uns noch Spiel scheint, als zweckmäßige, als produktive Arbeit zu empfinden. Es sind die größten Kinder- verurteile es auch nicht, wenn ältere Kinder unter Umständen, zu denen sie sich bekennen und die sie in ihre Kinder hineinzutragen feligkeiten, die aus dem Gefühl herauswachsen, in freier, schöpferi- falls sie in grober Weise von dem Lehrer provoziert werden, öffent- bermöchten, wenn sie ihren Kindern auf der anderen Seite eine scher Tätigkeit etwas getan zu haben,( Sehr gut!) mag es vielleichtlich sich zu ihrer Meinung bekennen und den Lehrern entgegen- bom sozialistischen Geiste erfüllte Literatur bieten fönnten. auch einem Erwachsenen als ganz verkehrt oder überflüssig ertreten.( Bravo !) Das Entscheidende ist dabei, daß das Kind wie gemachten Erfahrungen verbürgen uns, wenn in dieser Hinsicht ein scheinen. die Eltern mit dem nötigen Takt handeln. Diese Disharmonie Vorstoß zur Schaffung der sozialistischen Kinderliteratur in Büchern Die Eltern können in dieser Weise das Kind durch die Er- zwischen Schule und Haus kann uns nur leid tun, aber die Zu- gemacht wird, den Erfolg. Ich erinnere Sie daran, daß von bürgerziehung zu Spiel und Arbeit zur Wertschäzung der Arbeit und zur funft unserer Kinder ist uns so heilig, daß wir um ihretwillen licher Seite in dieser Hinsicht bereits in der dankenswertesten Weise Freude an ihr erziehen. Die häusliche Erziehung ist aber weiter den Krieg mit dem Lehrer durchfechten müssen. Wenn ich vor borgearbeitet worden ist. Der Verein in Hamburg für die Herausein Ziel, um den sozialen Vorurteilen entgegenzuarbeiten, die der Wahl stehe, mit einem Lehrer oder einem Kollegium einen gabe von guten Jugendschriften, ferner der Verlag vom Kunstwart, durch die Verhältnisse außerhalb der Familie in die Seele des unangenehmen Konflikt zu bekommen, oder die Seele meines der Verlag Schafstein in Köln und eine Reihe anderer bürgerlicher Kindes hineingetragen werden könnten. Da kenne ich kein besseres Kindes dauernd vergiften zu lassen, dann trete ich als Mutter in allem genommen vom bürgerlichen und vom pädagogischen StandVerlage haben tatsächlich eine Kinderliteratur geschaffen, die alles Mittel, um den Keim solcher Vorurteile zu vernichten, als daß eder Vater mit ganzer Energie für das Recht meines Kindes ein. punkt einen kolossalen Fortschritt bedeutet, eine Kinderliteratur, man bei den Verrichtungen, die im Hause notwendig sind, nie eine Wenn wir nun den Eltern diese hohe Aufgabe zuweisen wollen, die geeignet ist, das Kind geistig und künstlerisch zu entwickeln und fozial geringere Wertschäzung der einen oder anderen Tätigkeit wird sich sofort die Frage aufdrängen, wie sie heutzutage gelöst zu fördern. Aber, Genossen, wir als Sozialisten können diese angedeihen läßt, sei es Handarbeit oder Kopfarbeit, Frauenarbeit werden soll, und ich gebe ohne weiteres zu, daß es für Hunderte Kinderliteratur nicht weiter für unsere Kinder übernehmen. Diese oder Männerarbeit. Durch die Arbeit und wie die Eltern sich zu und Tausende schwer, ja vielleicht unmöglich wird. ihr stellen, können sie schon dem zartesten Kind die Auffassung fest Zunächst aber drängt sich mir noch eine andere Erwägung auf; und literarisch einwandfrei sein mag, steht aber im Widerspruch Literatur, zusammengestellt nach einem Kriterium, das fünstlerisch einwurzeln, daß es überhaupt nur eine Art der Arbeit gibt, gesell- die Arbeiterbewegung hat im allgemeinen, insbesondere in gewerk- mit unseren Weltanschauungen. Es sind in diefer Kinderliteratur schaftlich notwendige, gesellschaftlich nützliche Arbeit. In diesem fchaftlichen wie politischen Organisationen, die Leute des Proletariats, Dinge berüdsichtigt bezüglich des Militarismus, des Chauvinismus, Zusammenhang möchte ich ganz besonders auf die Pflicht der aus den verhältnismäßig besser gestellten Schichten desselben, und der Vaterlandsliebe, des Krieges usw., die im schroffsten WiderEltern aufmerksam machen, ihre Knaben und Mädchen nicht in innerhalb dieser Schicht kann, wenn auch nicht bei allen; so doch bei spruch stehen zu unseren eigenen Anschauungen von Krieg, Vaterden Vorurteilen aufzuziehen, daß es Arbeiten gibt, die des Mannes recht vielen Familien noch weit mehr geschehen, als heutzutage land, Militarismus. Aber, Genossen! Mehr noch als das, was unwürdig sind. Knaben und Mädchen sollen alle Verrichtungen, geschieht. die das häusliche Leben mit sich bringt, mit großer Geschicklichkeit Sie werden wahrscheinlich sagen:" Wir sind Produkte schauungen widerspricht, mehr noch sind die Mängel, die jener in dieser Hinsicht die Literatur enthält und was unseren Anund Freudigkeit verrichten können. Ich will dadurch keineswegs unseres Milieus! Wir können nicht über die materiellen und bürgerlichen Kinderliteratur anhaften in bezug auf das, was sie die Teilung der Arbeit zwischen den Geschlechtern beseitigt wiffen, geistigen Schranken hinaus, die uns zu verhindern scheinen, mit nicht enthält und was diese bürgerliche Kinderliteratur nicht fennt, so weit dieselbe sozial notwendig und in bezug auf das Ergebnis Taft und Verständnis an der Erziehung unserer Kinder zu jene Ideale der Brüderlichkeit und der Solidarität der Arbeitsder Arbeit nützlich sind. Ich will nur dem ganz überflüssigen arbeiten." Jch warne Sie davor, dieser Auffassung zu huldigen und Kampfgenossen, wie wir sie auf der Grundlage unserer sozialistialten Vorurteil von höherwertiger Männerarbeit und geringer- Das ist kein Materialismus, das ist ein Fatalismus. Wer hat schen Weltanschauungen kennen. So hat z. B. der Kunstwart eine wertiger Frauenarbeit entgegenzuwirken suchen. Welche Bedeu Ihnen gesagt, wo die Schranke ist, über die Sie nicht mehr hin- treffliche Sammlung von Gedichtbüchern herausgegeben. Einige davon tung hat denn im letzten Grunde diese Scheidung zwischen höher- auskommen? Das kann man nur mit ernstem Streben erproben. find vom pädagogischen Standpunkt aus wahre Juwelen. wertiger Männerarbeit und minderwertiger Frauenarbeit? Dieser Diese fatalistische Auffassung von dem Einflusse des Milieus über- nehmen Sie sich aber einmal die Gedichte her, die für Sie bes Unterschied ist im letzten Grunde weiter nichts als ein Refler sieht völlig, daß der Wille auch ein Faktor in der Gestaltung des sonders in Betracht kommen," Arbeit“ und„ Helden". In den Geder verschiedenen sozialen Bewertung von Kopf- und Handarbeit. Milieus ist. Dieser Fatalismus dient nur als Ruhekissen für dichten Helden" haben Sie Helden aller Arten beschrieben, Helden, Gehen Sie den Dingen auf den Grund, so werden Sie finden, daß alle Feigen, Faulen, für alle Zweideutigen.( Bravo !) Man soll die den Tod sterben für das Vaterland, Helden der Pflichttreue, den bürgerlichen Vorurteilen entsprechend Männerarbeit und mag nicht vergessen, daß der Mensch mit seinen höheren Zwecken wächst. aber ein Held fehlt darin, der Held, der für die Freiheit fämpft fie auch noch so mechanisch sein, der Frauenarbeit gegenüber noch Wir wollen es mit den Worten Rückert's halten: und stirbt. In dem Buch„ Arbeit" lernen Sie in fünstlerischer, als eine höhere, als eine qualifiziertere Art der Arbeit gilt. prachtvoller Form den Arbeiter von den verschiedensten Seiten Es gibt deshalb fein besseres Mittel, diesen Vorurteilen enttennen; Sie lernen ihn aber nicht kennen als einen Mann, der sich gegenzuwirken, als daß man Knaben und Mädchen ohne Unterschied gewöhnt, sobald es möglich und notwendig ist, allen häuslichen Ver- Wir wollen deshalb alle, wie groß auch die Schwierigkeiten sein Sie lernen den leidenden Proletarier kennen, den nach Auffassung mit seinen Genossen organisiert und mit ihnen zusammen fämpft. richtungen ohne Vorurteil nachzugehen. Wenn Sie das befolgen, mögen, lernen, unsere Kinder zu erziehen, und wenn wir alle der bürgerlichen Gesellschaft pflichttreuen Proletarier, aber nicht so werden Sie sehr viel dazu beitragen, die Vorurteile zwischen den unsere ganze Energie und Kraft einsehen, so ist gar kein Zweifel, den Arbeiter als Rebell, als Kämpfer gegen die tapitalistische WirtGeschlechtern überhaupt zu beseitigen; Sie werden nicht nur sehr daß tausende und zehntausende proletarischer Familien unendlich schaftsordnung.( Sehr gut!) Das fennzeichnet, warum wir die viel dazu beitragen, daß der Knabe mit einer gerechten sozialen viel mehr für die Erziehung ihrer Kinder im Geiste der sozia anerkennenswerten, zum Teil vom pädagogischen Standpunkt aus Wertung des Weibes und seiner Leistung in das Leben hinausgeht, listischen Weltanschauung tun können, wie sie heute tun.( Bravo !) vollendetsten literarischen Erzeugnisse der Bourgeoisie für unsere und Sie werden dem Weibe, der Mutter, dem Mädchen in der Aber ich gebe ohne weiteres zu, daß es bestimmte materielle und Kinder nicht ohne weiteres übernehmen fönnen, aber wir. Können Familie eine reichere Lebensmöglichkeit, eine reichere Entividelungs- geistige Schranken gibt, über welche auch bei dem besten Willen sie als Grundlage, als Beispiel nehmen, in welcher Weise und nach möglichkeit schaffen und Sie emanzipieren endlich den Mann von innerhalb der kapitalistischen Ordnung große Kreise des Proleta- welcher Richtung wir weiter zu schaffen haben.... feiner Ungeschicklichkeit und seiner Unbehülflichkeit in den sogenannten riats nicht hinwegkommen, wenngleich sie die glühende Sehnsucht weiblichen Verrichtungen.( Sehr gut!) haben, ihre Kinder gut zu erziehen. Da fragt es fich nun,
Vor einem jeden steht das, was er werden soll, Solang' er das nicht ist, wird nicht sein Friede voll.
( Fortsetzung in der 3. Beilage.)
Die
Nun