Norddeutsche Volksstimme"( Bremerhaven ) bezeichnet den Sieg derer, die ein flares Botum über die Frage des 18ulagen für die Postproletarier" borgesetzt war. ... Ob die durch die Amendements Bebel- Regien und Kautsky Ministerialismus und Antiministerialismus verhüten wollen. Diese Mehr als ein Dutzend Postunterbeamte aus den verschiedensten des Direktionsbezirks Kassel glaubten, sich durch abgeänderte Resolution Bebel nun bis aufs Tüpfelchen vom i auch Frage hätte bei der Berichterstattung des Vorstandes und der Orten das Wort Postproletarier, wortgemäß einwandsfrei ist, fommt unseres Grachtens wenig in Fraktion verhandelt werden sollen. Die Vorstellung der Debatte diese Spizmarke, speziell durch das Auf Beschluß einer Versamm Betracht, sinngemäß ist sie es zum mindesten. Außerdem haben über den Syndikalismus droht der konkreten Frage des Ministerialismus lung des Bostunterbeamtenbezirksverbandes riefen die angeblich beleidigt fühlen zu müssen. Resolutionen eigentlich doch nur bedingten Wert, es fommt auf den die Zeit fortzunehmen. in ihrer Beamtenehre Getränkten die Hülfe des StaatsGeist an, der in ihnen liegt und aus dem heraus sie geboren werden. Ueber diesen Geist aber besteht hinsichtlich der Mannheimer Resoanwalts an, der auch tatsächlich das Verfahren einleitete, um das Rom , 9. Dltober, 6.47 nachm. ( Privattelegramm des„ befleckte Postbotengewand" zu reinigen. Diese löbliche Absicht mißTution tein Zweifel: es ist der Geist des klassenbewußten, revolu= Vorwärts".) Die Reformisten erklären soeben für die integra- lang aber, was jeder Halbwegs vernünftige Mensch voraussagen tionären Sozialismus. Da gibt's fein Drehen und fein Deuteln, Der einzige geladene Zeuge, ein Poſtſchaffner, der und diejenigen, die etwa glauben, mit der Annahme der die Einigkeit liftische Tagesordnung zu stimmen. Der Eindruck dieses unredlichen fonnte. und Einmütigkeit der Partei und Gewerkschaften dokumentierenden Manövers ist der denkbar schlechteste. Die dreitägige Diskussion, ein sorgfältig einstudiertes tonfuses Sprüchlein unter größter der Anwesenden herunterleierte, sagte aus, daß Mannheimer Resolution sei dem sog. Revisionismus auch nur ein bei der kein Arbeiter zu Wort fam, ergibt mun die allergrößte Heiterkeit Stückchen an Konzessionen gemacht worden, befinden sich in einem Ronfufion und Zweideutigkeit. Das Ergebnis der Abstimmung ist er und feine Kollegen, die mit der selbst errungenen Bu fundamentalen Irrtum. Im Gegenteil, wenn irgendwo, so hat sich somit belanglos. Die Abstimmung beginnt soeben. lage sehr zufrieden wären, sich beschimpft fühlen, wenn man sie in Mannheim gezeigt, daß der alte revolutionäre KlassenkampfProletarier nenne. Dieser Meinung konnte sich das Gericht nicht charakter ein unveräußerliches Gut der gesamten modernen Aranschließen; es pflichtete vielmehr der Beweisführung des angeflagten beiterbewegung ist und auf immer bleiben wird. Alle" Hoffnungen", Genossen bei, der ausführte, daß heute unter den Begriff„ Proletariat" die vielleicht von dieser oder jener Seite auf eine Verwischung dieses alle Lohnarbeiter fallen. Im wissenschaftlichen Sinne seien Beamte also auch Proletarier. Der Amtsanwalt ließ sich in eine Diskussion über den Be 30 irgend welche Aussicht auf Erfüllung haben sie nicht."
Stlassenkampfcharakters gerichtet sind, möge man getrost begraben, Tagesordnung Zerda 1201, die syndikalistische Tagesordnung Labriola griff Proletarier nicht ein, sondern beantragte kurzer Hand 80 M. Geld
Der französische Gewerkschaftskongreß.
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Die integralistische Tagesordnung erhielt 26 947, die revolutionäre 5278 Stimmen, 756 Stimmenthaltungen werden verzeichnet.
Die württembergischen Parteigenossen
Die Aus
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Die Haupt
strafe. Das Gericht erkannte auf Freisprechung, weil durch die Bezeichnung Proletarier auch die Ehre eines königlich preußischen Reichspostbeamten nicht verlegt werden könne. Das Wort Proletarier braucht also aus dem Sprachschatz der Wissenschaft nicht entfernt zu werden.
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halten am Sonntag, den 14. Oktober, in Stuttgart ihren dies jährigen Landesparteitag ab. Der Landesvorstand hat Heute hat hier der 15. Kongreß der in der Arbeitskonföderation foeben feinen Tätigkeitsbericht veröffentlicht, dem wir nach Unterstützung der Partei- Förderung der Böllerei und Unwissenheit! bereinigten Berufsvereinigungen der nationalen Föderationen und stehend die wichtigsten Angaben entnehmen. In Emden bewirtschaftet Genosse Albert Jens das Parteider lokalen Arbeitsbörsen begonnen. Er tagt im geräumigen Die Parteiarbeit stand zumeist schon im Bann der bevor- lokal Hotel Bellevue. Vom Magistrat wurde gegen ihn die EntTurnsaal einer Vorstadtschule, der gleichwohl für die Menge der stehenden Neuwahlen zum württembergischen Land- ziehung der Konzession eingeleitet, weil er in den letzten fünf Jahren Delegierten kaum Platz hat. Die rot drapierte Tribüne erinnert tag, die im Dezember stattfinden werden. Eine aus dem elfmal polizeilich bestraft worden ist. Jens versuchte nun, die Kondaran, daß wir uns unter revolutionären Arbeitern, das Fehlen der auf sozialdemokratischen Parteitagen üblichen Wahl- ganzen Land besuchte Vertrauensmännerkonferenz vom 4. August session auf seine Frau zu übertragen. Das wurde von der Behörde Fehlen der auf sozialdemokratischen Parteitagen üblichen Wahl beriet das Wahlprogramm, das gemeinsam mit einem abgelehnt, weil gegen Jens Tatsachen vorliegen" follten, die„ die sprüche, daß wir uns in einer Versammlung befinden, wo sandbuch für Landtagswähler in den nächsten Tagen zur Annahme rechtfertigen, daß das Gewerbe zur Förderung noch nicht der einheitliche sozialistische Geist zum Sieg Ausgabe gelangen wird. Im Laufe des Geschäftsjahres gelangte der Völlerei und der Unsittlichkeit mißbraucht wird."-Jens teilt gelangt ist. Die Versammlung trägt einen ausgesprochen prole- auch in einer Auflage von 350 000 ein Flugblatt zur Verbreitung, nun mit, wie diese Tatsachen" aussehen. Er ist nämlich bestraft tarischen Charakter und sticht dadurch von den Kongressen der franzö- das die württembergische Steuerreform tritisch be- worden sechsmal wegen Uebertretung der Polizeistunde, neunmal sischen politischen Partei, auf denen die Intellektuellen einen beträcht- sprach und die Gegner, besonders das Zentrum, so in Harnisch wegen Meldekontravention und ferner wegen Uebertretung des lichen Bestandteil bilden, einigermaßen ab. Auf den Tischen liegt ein dünnes Heftchen: Berichte der Aus- brachte, daß es sich zur Ausgabe eines besonderen Gegenflugblattes Vereinsgefeßzes, der Bauordnung, der Reichsgewerbeordnung sowie entschloß. wegen unterlassener Anmeldung eines Hundes und Umberlaufenschüsse und der Kommissionen. Der Sekretär der Konföderation Andere Flugschriften wurden in kleineren Auflagen verbreitet, lassens von Hühnern. Das sind die Tatsachen, die auf Förderung Griffethues bekennt sich als Gegner der Tintenklererei. Viel vor allem boten die jährlich wiederkehrenden Gemeindewahlen der Völlerei und der Unfittlichkeit deuten. Vielleicht haben die Genosse Jens leicht wäre eine größere Ausführlichkeit bei einzelnen Punkten den fast überall, wo Parteiorganisationen in nennenswertem Maße be- Hühner Böllerei getrieben, als sie umherliefen. polemischen Pointen vorzuziehen gewesen. Jedenfalls enthalten die stehen, Gelegenheit, durch Aufrufe und Flugblätter an die Wähler- ist gezwungen gewesen, das Hotel in andere Hände zu geben. Berichte genug interessantes Material. schaft heranzutreten. Griffelhues verzeichnet mit Genugtuung die propagandistischen Aus einer dem Geschäftsbericht beigegebenen Statistik ist mitzu Straffonto der Presse. Wegen Beleidigung des Stadtrats von Erfolge, die seit dem letzten Kongreß in Bourges , innerhalb kaum teilen, daß die Sozialdemokratie in Württemberg Karlsruhe ist Genosse Weismann vom Karlsruher Volkszweier Jahre erzielt worden sind. Die Maibewegung habe die auf den Rathäusern von 88 Gemeinden mit 155 Ge- freund" durch das dortige Schöffengericht zu 300 M. Geldstrafe indifferenten Massen aufgerüttelt und für die gewerkschaftliche Pro- meinderats- und 135 Bürgerausschuß, zusammen verurteilt worden. Die Beleidigung soll in der Behauptung des paganda gewonnen. Das Gesetz über den wöchentlichen Ruhetag 290 Mandaten vertreten ist. Davon ist die Partei in 43 Orten Volksfreundes" liegen, daß das Gewerkschaftskartell bei Vergebung aber sei der von der Föderation geleiteten Agitation zu danken. in beiden städtischen Kollegien, in 30 nur im Gemeinderat, in 15 des städtischen Lokals Stadtgarten schlechter behandelt werde als Ausführlich behandelt der Bericht die Ereignisse, die zum Ab- nur im Bürgerausschuß vertreten. alle anderen Vereine. Obgleich die Verhandlung feststellte, daß bruch der Beziehungen mit dem internationalen Gewerkschaftsbureau Die Parteiorganisation machte überall gute Fortschritte. dem Gewerkschaftskartell die Zahl der Festbesucher beschränkt worden geführt haben, Die Korrespondenz des Sekretärstellvertreters Es gelang in 19 Ortschaften neue Organisationen zu gründen und ist, während bei städtischen Festlichkeiten keine Beschränkung stattPouget mit dem internationalen Sekretär Legien über die in zwei Orten bereits eingegangen gewesene Vereine wieder neu findet( für andere Vereine ist die Maßregel wegen ihrer geringen Behandlung der Punkte: Antimilitarismus, Generalstreit und Achtzu errichten. Insgesamt bestehen in Württemberg Mitgliederzahl bedeutungslos), hat das Gericht doch die Verurteilung stundentag auf der Konferenz in Amsterdam ist vollständig wieder- 207 Ortsvereine mit insgesamt 13 666 Mitgliedern, ausgesprochen. gegeben. Zum Schluß heißt es, der zweite Absatz der von Deutsch - wovon 4038 Mitglieder auf den Ortsverein Stuttgart entfallen. land gemachten Vorschläge, dahingehend, daß die theoretischen Fragen Die Kasse der Landesorganisation hatte eine Einnahme an SS 6 und 19 des Breßgesetzes ist am 30. Mai bom Landgerichte Eine Breßgefeh- Uebertretung. Wegen lebertretung der auf den internationalen Arbeiterkongressen, die auf die Taktik in Mitgliedsbüchern von 476,90 M., Anteil an den Mitgliederbeiträgen§§ 6 und 19 des Preßgefezes ist am 30. Mai vom Landgerichte den einzelnen Ländern bezüglichen aber auf den nationalen Kon- 10 071,35 M., Maimarken 2927,65 M., Ueberschuß vom Tagwacht- Stade der Prokurist der Druckerei des Boltsblattes für gressen zu erledigen seien, sei im Protokoll des internationalen kalender 232,95 M., Sonstiges 630,36 m., Kassenbestand vom Vor- Harburg", Genosse Karl Weniger, zu einer Geldstrafe von Bureaus nicht erwähnt, troßdem er diskutiert worden sei. Auch jahre 11 461,97 m., insgesamt 25801,18 m. 20 M. verurteilt worden. Er hatte am 19. Januar das Wahlflugdie Reise Griffelhues in Angelegenheit einer gemeinsamen Mani- gaben betrugen insgesamt 10869,19 M. blatt drucken lassen und darunter gefeßt: Verantwortlich: festation gegen den Strieg wird rekapituliert. Den infolge des Be- posten sind Sekretärgehalt und Remuneration von Landesvorstand E. Breezang in Rahnsdorf , Drud von Bär u. Co., Harburg. scheides der deutschen Gewerkschaften beschlossenen Austritt aus und Ausschuß 2470,15 W und 3646,72 M. für Agitations- und welche die Angabe des Verlegers verlangt, verlegt worden ist, weil Das Gericht hat angenommen, daß dadurch die Gesezesvorschrift, dem internationalen Bureau mit gleichzeitiger Weiterbezahlung Referententoften. Der verbleibende Kassenbestand ist der Beiträge versieht der Verfasser des Berichts mit folgendem Kom- 14931,99 M. nicht ersichtlich ist, ob die Verantwortlichkeit als Verfasser oder als mentar: Durch diese Entscheidung wollte das Komitee die Notwendigkeit einer internationalen Verbindung betonen, ohne aber an der Bericht, daß der Geschäftsstand der„ Schwäbischen Tag- geklagten wurde vom Reichsgerichte als unbegründet verworfen. In bezug auf die württembergische Parteipresse erwähnt Berleger angegeben werden sollte. Die Revision des Aneiner Arbeit teilzunehmen, die einzig aus Geschreibsel und wacht" ein günstiger, ihre Leserzahl im Steigen begriffen Statistik besteht." iſt. Einnahme und Ausgabekonto pro 1905 schließen mit je Von der Achtstundenbewegung heißt es, man fönne ihren Sinn 186 594,58 m. ab. Von den Einnahmen entfallen 110 630,64 m. nur erfassen, wenn man den sozialen Wert" der Ereignisse erkenne. auf Abonnements, 14 148,92 M. auf Sortiments- und Es wäre albern gewesen, beim ersten Anhieb gleich Vollkommenheit 61 420,44 m. auf Inseratenkonto. Von den Ausgaben entfallen Der Berliner Konsumverein hat am 1. Juli d. J. sein 7. Ges zu erwarten. Aber die Kampferfassung und die Kampffähigkeit der 79 372,64 m. auf den Druck, 37 449,06. für Papier, schäftsjahr vollendet. Nach dem in der am Sonntag, den 7. Of Arbeiterklasse sei gestärkt worden. 11 450,94 m. auf Sortimentskonto, 21 992,51 M. auf den Redaktions- tober, in der Generalversammlung erstatteten Jahresbericht für Der Finanzausweis der Kommission für die Achtſtunden- etat, während auf Expeditions, Porto- und Unkostentonto sowie das abgelaufene Geschäftsjahr hat der Verein einen Jahresumsatz propaganda weist für die Zeit vom 20. Dezember 1904 bis Acquisition für Inserate insgesamt 29 231,37 M. entfielen. Das von 580 473 M. in seinen 11 eigenen Verkaufsstellen zu verzeichnen; 31. Mai 1906 an Einnahmen aus Beiträgen und Sammlungen, Geschäftsjahr schließt für die Schwäbische Tagwacht" mit einem den bedeutendsten Umsah hatte die Verkaufsstelle Rostockerstr. 20 Verkauf von Broschüren, Plakaten u. a. 21 936 Fr., an Ausgaben Ueberschuß von 7098,06 m. ab. Die Ziffern für das erste Halb- mit 116 904 M., den niedrigsten die in der Frankfurter Chaussee 103 21 227 Fr. aus. jahr 1906, über das gleichfalls berichtet wird, sind noch etwas befindliche mit 31 727 M., D. h. mit soviel Jahresumsah, wie Dem Bericht des Komitees der Landesverbände ent- günstiger, weil hier eine Ende 1905 in Kraft getretene Erhöhung ihn eine Verkaufsstelle in Leipzig - Blagwig allmonat. nehmen wir folgende Daten: Die Zahl der Verbände ist von 53 bes Insertionspreises in Wirkung tritt. Das Wachstum der Auflage lich hat. Die Verkaufsstelle in der Türrschmidtstraße auf 61, die der angeschlossenen Gewerkschaften von 1792 auf 2399 in der Berichtsperiode betrug 1600. hatte 86 503 M., 5 Verkaufsstellen hatten 40 357 bis 50 930 M. Umgestiegen. Seit 1902 hat sich diese Zahl mehr als ver- Weniger günstig ist der Bericht über das Wochenblatt fat, während die letzten drei 34 781 bis 39 909 M. hatten. Der doppelt. Es bestehen jetzt 25 Fachblätter, gegen Schwäbischer Boltsfreund", dessen Etat für 1905 mit imsak im Lieferantenverkehr betrug 67 017 M. und brachte einen Zeit des letzten Kongresses. Die Verbände hatten 1904 dem allerdings nicht sehr beträchtlichen Defizit von 511,00 Mark ab- Gewinn von 4157 M. Der gesamte Reingewinn betrug 32 919 für 158 000, bis 31. Mai 1906 dagegen für 203 000 Mitglieder die schließt. Der Landesvorstand beantragt, um die Verbreitung des Mart, der nach leberweisung von 544,56 M. an den Reservefonds Beiträge an die Zentrale abgeführt. Am stärksten erscheinen in der" Boltsfreund" zu fördern, eine Erhöhung des Kolporteurverdienstes als garantierter Rabatt von 5 Proz. zur Auszahlung gelangt, Aufstellung die Eisenbahner mit über 24 000 Mitgliedern. Die bezw. im Laufe dieses Jahres gelangt ist. Das MitgliedergutMetallarbeiter haben für 14 000, die Textilarbeiter für 18 000, bie sowie die Gratisbeigabe der Neuen Welt". Der Gesamtabschluß des geitungsgeschäfts er- habentonto betrug am Ende des Jahres 38 433 M., erhöht sich aber Marine- und Staatsarbeiter für 12 000 Mitglieder Beiträge gezahlt. gab am Ende des Jahres 1905 einen Vermögensbestand von infolge von statutengemäßen Rabatteinbehaltungen jest erheblich; In Wirklichkeit sind manche Gewerkschaften weitaus stärker, als die 29 969,41 M. gegen 24 082,35 M. im Vorjahre, mithin eine Ver- der Reservefonds steigt auf 7517 M. Bei der Sparkasse der GeBiffern des Ausweises erscheinen lassen. Die Ortsgruppen und die mögenszunahme von 5887,06 m. Ende Juli 1906 war sodann der nossenschaft betrug der Bestand am 1. Juli 24 276., darunter Landesverbände suchen nämlich die Beitragsleistung möglichst herab- Vermögensbestand auf 43 254,15 m. gestiegen, wies somit 500 M. von einem Vorortwahlverein und 1500 m. von einer kleinen zudrücken. Gewerkschaftsfiliale. Die Zahl der eingeschriebenen Mitglieder Die Sektion der Verbände hat in zwei Jahren 20 586 Frant eine weitere Zunahme von 18 285,54 m. auf. beträgt zurzeit zirka 5980; ein großer Teil davon veteiligt sich eingenommen. Der reuige Sünder" von Mainz . Während unser Mainzer nicht mehr am Einkauf und wird infolgedessen demnächst aus den Erwähnenswert ist, daß das Komitee einigen Verbänden den Korrespondent im Einklange mit der Hessischen Parteipresse sich die Listen gestrichen werden müssen. Die Verwaltung hofft, daß die Eintritt abgeschlagen hat, so den Tramwaytontrolleuren, überraschende und plötzliche Wandlung des Freiherrn v. Zucco und neue Agitation dafür einen Ersak finden wird, der sich desto reger weil sie die„ Stellung von Werfführern" hätten dem Syndikat der Cuccagna durch Annahme pathologischer Ursachen zu erklären suchte, betätigen werde. Am 2. Oktober hatten wir über die Ergebnisse Berufsjournalisten, weil dieser Beruf zu wenig bestimmt deutet ein Mainzer bürgerliches Blatt, das" Mainzer Tageblatt", des 7. Geschäftsjahres des Vereins Konsumgenossenschaft Berlin sei und seinen Mitgliedern teine moralische Unabhängig einen anderen Grund an. Das Blatt schreibt: teit gewähre. Auch der Verband der Genossenschafts. angestellten wurde nicht zugelassen, diese vielmehr darauf verwiesen, den Gewerkschaften, denen sie durch ihreu früheren Beruf angehört hatten, treu zu bleiben.
20 zur
Die Sektion der Arbeitsbörsen hebt in der Eins leitung ihres Berichts hervor, daß die Gewerkschaftsbewegung in Frankreich nie so geblüht habe, wie jetzt. Von 1904 bis 1906 haben fich die Arbeitsbörsen von 110 auf 135 vermehrt, die 1609 Gewerkschaften( früher 1349) vereinigen. Die Einnahmen betrugen 15 566, die Ausgaben 13 845 Fr.
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Die Auflage des Verbandsorgans Voir du Peuple" ist von 5790 auf 6205 gestiegen. Das Blatt hat ein unbedeutendes Defizit.
Aus der Partei.
Der italienische Parteitag.
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Soziales.
Freiherr vb. Bucco und Cuccagna war früher österreichischer und Umgegend E. G. m. b. S." berichtet. Es dürfte zu einer Ent. Freiherr v. Zucco und Cuccagna war früher österreichischer wickelung der Genossenschaftsbewegung in Berlin nicht unerheblich; Kavallerie- Offizier, besaß ein großes Vermögen und hielt sich spielige Rennställe. Nachdem er in nicht zu langer Zeit mit seinem Berbeitragen, wenn die auf genossenschaftlicher Betätigung abzielenbe mögen fertig war, trat er zum fatholischen Glauben über und Bewegung eine einheitliche wäre.
ward katholischer Geistlicher. Da er sich zu frei äußerte, tam er
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zur nordischen Mission nach Lappland . Dort gefiel es ihm jedoch Die Notwendigkeit der Singelegenheit für weibliche Angestellte so wenig, daß er aus der Kutte sprang, zum evangelischen Glauben wurde in einer Verhandlung illustriert, die gestern vor der zweiten übertrat und dann schließlich freireligiös wurde. Ueber die Kammer Ueber die Kammer des Kaufmannsgerichts stattfand. Die Klägerin, Gründe, die jetzt einen abermaligen Glaubenswechsel zur Folge Frida St., war im Partiewarengeschäft von Siegfried S. als Verhatten, bestehen nur Vermutungen. Tatsache ist, daß seiner fäuferin in Stellung gewesen und erkrankte im Juni. Der KassenFamilie ein großes Majorat gehört und der Majoratsherr vor arzt stellte als Krankheit entzündete Plattfüße" fest. furzem gestorben ist. Sein eigentlicher Erbe wäre Frhr . Zucco von An einem der Krankheitstage wurde die Klägerin in Treplow bei Cuccagna, jedoch kann er das Majorat nur antreten, wenn er der Teilnahme an einem Sommerfeste betroffen, worauf ihr der fatholisch ist. Man geht wohl kaum fehl, wenn man diese Ver- Chef die sofortige Entlassung erteilte. Er begründete hältnisse mit seinem neuerlichen Glaubenswechsel" in Berbindung diese im gestrigen Termine damit, daß die Verkäufecin, wenn sie bringt. sich an einem Sommervergnügen beteiligen fant, auch hätte geTrifft diese Erklärung zu, so hat Nom keinen Grund, auf den schäftlich tätig sein können Der als Sachverständiger vorgeladene wiedergewonnenen verlorenen Sohn stolz zu sein. Die Handlungs- Kassenarzt Dr. G. widerlegte in sehr interessanten Ausweise des Mannes ist um so unschöner, da er die Frau, die er vor führungen den Einwand des Beklagten. Entzündete Plattfüze wenigen Wochen erst geheiratet hat, durch die Heirat um die ihr charakterisieren sich als eine sehr schmerzhafte Erfrankung, von der bis dahin zustehende Witwenpension gebracht hat. besonders leicht junge Mädchen befallen werden, die im Geschäft biel stehen müssen. Der Nachmittagsausflug nach Treptow , den die Klägerin mit ihren Eltern gemacht habe, sei für sie keineswegs schädlich gewesen, und die Schlußfolgerung des Beklagten sei ganz unbegründet, er, der Kaffenarat, habe int Gegenteil der Klägerin anempfohlen, sich in frischer Luft aufzuta halten. Das Gehen sei bei Blattfüßen nicht so nachteilig, wie das Stehen, zudem fäme ja auch nur der fleine Weg von der antworten hatte. Als den Postunterbeamten vor einiger Zeit die Bahnstation bis zum Park in Betracht. Die Klägerin fei auf alle dürftigen Gehälter in etwas aufgebessert wurden, wozu bekanntlich Fälle 3-4 Wochen völlig arbeitsunfähig gewesen. nicht in letter Linie die stete sozialdemokratische Kritik beigetragen Auch der Vater der Klägerin, ein im Dienste ergrauter hatte, teilte das Voltsblatt" seinen Lesern diese Tatsache durch eine Krimina.veamter, bekundete, daß er mit seiner Frat die Tochter objektiv gehaltene Notiz mit, der die Spipmarke Fürstliche zum Plate fast habe tragen müssen, und daß sie diese vornehm=
Polizeiliches, Gerichtliches ufw.
Vertreten find 950 Parteiabteilungen mit 34 842 Stimmen durch 530 Delegierte. Auch ist die sozialistische Parlamentsfraktion fast vollzählig erschienen. Am Pressetisch befinden sich gegen 80 Berichterstatter. Von der deutschen Presse sind zugegen außer dem Korrespondenten des Vorwärts" die des„ Hamburger Die Bezeichnung Proletarier" keine Beleidigung. Echo", der Wiener Arbeiter 8eitung", der Frank- Db die Bezeichnung Proletarier, in Beziehung auf Bostbeamten furter Volksstimme" und der Fränkischen Tages- angewendet, eine Beleidigung ist, diese interessante Frage hatte post" und von bürgerlichen Blättern Dr. 8 a cher von der am Montag das Staffeler Schöffengericht zu entscheiden, vor dem " Frankfurter Zeitung " und Dr. Barth vom„ Berliner sich Genosse Kilian vom Boltsblatt" für Kaffel zu verTageblatt". Auch das Korrespondenzbureau Ha was ist ber Die Abstimmung, wonach der ursprünglich sechste Punkt der Tagesordnung, Die politische Aktion der Partei" der erste wurde,
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