Einzelbild herunterladen
 

keine Rede!

,, liberalen Aera"

Darauf hat denn der Herr Liebert, weil er ja darauf vertraute, verschrien sei und lediglich bezwecke, die bestehenden Rechte| Doktrinarismus", der Uebertreibung der Prinzipien" ent­naturgemäß seine Abschiedsvisiten in Frankfurt gemacht der Arbeiter zu erdrosseln und den Arbeitern jedes Recht auf schlagen habe, ist in dem Briefe von der und hat auch erzählt, daß er kaiserlich deutscher Gesandter in Bewegungsfreiheit zu nehmen." Beting sei. Nun war das aber für die Herren im Auswärtigen Herr Wiedeberg, eine schamhaftere Natur als Amt doch eine verzweifelt pretäre Situation. Sie hatten ja natur- Fürst Bülow , lehnte es deshalb ab, öffentlich mit Nicht den kleinsten Köder hat Fürst Bülow für den Frei­gemäß die Ueberzeugung, daß Herr Liebert alles mögliche leisten sinn an die Angel gespießt! Jede Kulturkampfillusion wird würde, aber der Ansicht waren fie doch, daß er die Vorbildung dem Reichsverband zusammenzuarbeiten. für einen derartig verantwortlichen Posten wie Interessanter aber noch ist die Ansicht, die Herr Liebert vielmehr mit dürren Worten zurückgewiesen. Nicht einmal den eines Gesandten in Peking nicht habe, daß ihm dem Landrat v. Malzahn gegenüber in diesem Briefe, datiert die leiseste Andeutung von einem Ministerium Posa­dazu doch wohl der Befähigungsnachweis fehlen dürfe. Und da fand vom 23. April 1906, über die dowsky- Schrader findet sich! man denn einen Ausweg: Herr Liebert, der bereits defigniert war zum Gesandten in Peking , wurde nunmehr zum Gouverneur in Ostafrika ernannt und ging mit dem anständigen Gehalt von 50 000 Mart auf seinen Posten.( Heiterkeit.) Das ist auch so ein kleines Bild von dem persönlichen Regiment, über das sich sogar die Herren Nationalliberalen jetzt zu beklagen beginnen. Es müßte doch endlich einmal demgegenüber Fraktur geredet werden, denn das geht nicht so, daß die Besetzung derartig wichtiger Stellen einfach borgenommen wird, ohne daß diejenigen Beamten, die in erster Linie die Verantwortung dafür tragen, darüber überhaupt gehört werden."

Dies ist, um im Jargon des Herrn Dernburg zu sprechen, Herr Liebert, und das ist Fürst Bülow !

christlichen Gewerkschaften

äußerte. Sie lautete:

Dagegen wird die agrarische Note um so vernehmlicher angeschlagen! Mit höhnendem Triumphe wird betont, daß der ,, unbedingt notwendige Schutz der Landwirtschaft", " Ich persönlich kann nach meinen Beobachtungen und Er­fahrungen, die ich mit den christlichen Gewerkschaften gemacht habe, d. H. der Brot- und Fleischwucher, die unerhörte Ihnen nicht den Rat erteilen, darauf hinzuwirken, daß das Lebensmittelberteuerung auf ein dortige Maurergewerk in eine christliche Gewerkschaft des Gesantt­berbandes umgestaltet werde.

" Jahrzehnt hinaus gesichert"

"

sei! Laßt also alle Hoffnung fahren, Ihr kleinen Beamten, Von seiten der christlichen Gewerkschaften wird, genau ebenso, wie von den sozialdemokratischen, der Ihr Handwerker, Ihr Proletarier, die Ihr auf eine Mil­Klaffenkampf gepredigt und in ihren Forderungen sind derung des Brot- und Fleischwuchers geharrt die chriftlich organisierten Arbeiter durchaus nicht und gehofft habt! Dieser Schutz der Landwirtschaft" ist un­bedingt notwendig"! Wenn Ihr daher einen Frei. Und mit diesem Manne an der Spize des Wahlkampfes allzu sehr verschieden von den sozialdemokratischen." sinnigen wählt, so stärkt Ihr die unerbittliche Phalang soll der Freisinn gegen das System der Nebenregierungen" Dies das Urteil des Leiters des Reichsverbandes über der Lebensmittelwucherer genau so, wie wenn Ihr Eure zu Felde ziehen! Er, der doch eben erst gerade dieses die christlichen Gewerkschaften! Und dieser Mann soll nach Stimme dem Konservativen, Reichsparteiler, Antisemiten, Liebert wegen das persönliche Regiment geißelte! Armer Bülows Wunsch der Nationalliberalen oder Zentrumskandidaten gebt! Freifinn!

Manager des Wahlkampfes

Aber Herr Liebert hatte sich in Arbeitertreisen bereits einen Namen zu machen verstanden, bevor er als sein! Armer Freiſinn! Gesandter nach Peking gehen sollte und dann als Gouverneur nach Ostafrika ging!

Jm Januar 1896 waren in der Gerberei der Gebrüder

Und noch einige weitere Urteile des Reichsverbandes über Gewerkschaftsorganisation und Gewerkschaftskämpfe.

In dem soeben unter Ausschluß der Deffent.

11

Welch eine Empfehlung des freisinnigen Bündnisses mit der Regierung! Aber mehr noch, die Wahlparole des Reichskanzlers recht­fertigt sogar die Staatsstreichshehe der Scharfmacher!

,, Kraft und Recht"!

Schulz in Frankfurt a. D. die Arbeiter wegen Lohn- lich feit erschienenen, vom Reichsverband herausgegebenen Die Klassenpolitik des Proletariats, so heißt differenzen in den Ausstand getreten. Sie waren nicht wenig er" Handbuch für nicht sozialdemokratische Wähler" etwa() irgendwo(!) in Deutschland an reaktionärer es in dem Briefe Bülows, verleihe allem, was fich staunt, als den Unternehmern Arbeitswillige" in Gestalt von heißt es unter der Stichmarte Arbeitergroschen": Mannschaften des in Frankfurt garnisonierenden Grenadier­Gesinnung" finde, regiments Prinz Karl zur Verfügung gestellt wurden! Ge­nosse Schöpflin, in dem Glauben, es könne hier nur der Mißgriff eines untergeordneten Chargierten des betreffenden Regiments vorliegen, wandte sich daraufhin be­schwerdeführend an den Kommandeur des Regiments. Er erhielt jedoch postwendend folgenden Brief:

Frankfurt a. D., 31. 1. 96. Herr Redakteur!

Auf Ihr Schreiben von gestern erwidere ich Ihnen, daß ich selbst die beiden Soldaten meines Regiments zur Aushülfe in der Schulzschen Gerberei auf einige Tage beurlaubt habe. Wenn Sie sich über die einschlagenden Verhältnisse, vor allem über das Verhalten der Arbeiter ihrem Arbeitgeber gegenüber, näher unter­richten wollen, so werden Sie sehen, daß letterer in einen Notstapd versetzt war, zu dessen Beseitigung ich auf seine

" Dabei sind die staatlichen Abgaben durchaus geringfügig, ver­lichen mit den riesigen Summen, welche die Sozialdemokratie von den Arbeitern erpreßt. Insonderheit die einzelnen Fachverbände schröpfen ihre Mitglieder in außerordentlicher Weise."

"

Diese nackte Drohung des Kanzlers kann durch die törichten Phrasen von dem angeblichen, brutalen 3wang" nicht abgeschwächt werden. Denn wo liegt der brutale Zwang"? Warum weigert man der Masse des Volkes, den mehr als 88 Prozent derer, die weniger als 1500 m. Einkommen haben, Die Versuche der sozialdemokratischen Agitation, die Arbeits- den ihr zustehenden Einfluß auf die Gesetzgebung in Reich, willigkeit als eine soziale Schande zu bezeichnen, sind durch- Staat und Gemeinde? Wer verteidigt diese standalöse Volks­aus zurückzuweisen!" entrechtung? Wer hat bei der friedlichen Wahlrechts­Und:

Die Arbeitswilligen" dagegen werden in diesem Mach­werk des Reichsverbandes mit den Hottentottenbesiegern beinahe auf eine Stufe gestellt!

" 1

Heer mobilisiert

Wenn dann Arbeiter, die diese Kämpfe unter Bolts- und demonstration am 21. Januar das Berufsgenossen mißbilligen, ihrer abweichenden Meinung(!) Aus­druck geben, indem sie sich der Arbeit womöglich in erhöhter und mit scharfen Patronen versehen?! Anstrengung zuwenden, so verdient dieser Mut einer eigenen Ueberzeugung lebhafte Anerkennung."

Das ist Herr Liebert, das die nationale" Politik des dringende Bitte die Hand geboten habe, wie ich dies bei Feuers Reichsverbandes, das der Bundesgenosse Bülows und des mit ihm verbündeten Freisinns!

brunst, Wassersnot und dergleichen auch tun würde.

Jch ermächtige Sie, hiervon vor der Deffentlichteit und dem Reichstage Gebrauch zu machen.

Liebert,

Oberst und Kommandeur des Gren.- Regts. Prinz Karl. Man sieht, Herr Liebert offenbarte bereits im Jahre 1896 die Eigenschaften zum Vorsitzenden des Reichsverbandes zur Bekämpfung der Sozialdemokratie!

Das ist Herr Liebert, und das ist Fürst Bülow ! Doch wir wollen noch einige weitere Beiträge zur Kennzeichnung des Reichsverbandes und seines Generaliffimus

liefern.

Viel Glück zu dieser Waffenbrüderschaft!

Und diesem Lebensmittelwucher, dieser Volksentrechtung, diefer Staatsstreichsdrohung soll der Freifinn Heeresfolge leisten? Wag er es, wenn er hinweggefegt werden will!

Der Kanzler selbst zeigt in seiner Silvesterbotschaft dem Freifinn seine Zukunft. Er führt ihm selbst das Schicksal des Zentrums vor. Jedem reaktionären Wunsche zeigte es sich gefügig: es bürdete dem Volte alle Militärlasten, alle Flottenlasten, alle Koloniallasten auf, es unterstützte willfährig die Politik der agrarischen Volksaushungerung!

Und der Dank der Regierung?

Das Sendschreiben des Reichsverbandes selbst macht den Eindruck unbeschreiblicher Armseligkeit und Hülflosigkeit. Der genesene", den starken Mann" posierende Kanzler zeigt sich unheilbarem politischen Siechtum verfallen. Seine matten In dem Augenblick, wo es endlich einmal einige minimale Phrasen schleppen sich mühsam wie an Strücken dahin. Fürst Abstriche an dem Milliardenbudget der Kolonialpolitik zu machen Bülow renommiert damit, daß er nur krankheitshalber nicht wagte, flog es zur Türe hinaus, mußte es sich die schimpflichste schon im Frühjahr 1906 die Bande zum Teufel ge- Brüskierung gefallen lassen. jagt habe, die Bande, zu der damals Notabene auch der Welcher Dant winkt da erst dem Frei­Freisinn gehörte! sinn! Dem Freisinn, der bei aller Lakaienseligkeit eine fo Nunmehr habe er aber dank seiner restaurierten Nerben reattionäre Politik niemals mitmachen kann wie das wieder die Kraft gefunden, die schwarzrote Majorität" zu Zentrum! Paaren zu treiben. Glückliche Silvesterpunsch- Träume! Wilhelm Busch sang einst so schön:

Drei Wochen war der Frosch so krank, Nun qualt er wieder, Gott sei Dank!

Der Vorwärts" veröffentlichte am 29. Juli 1906 unter anderen Dokumenten des Reichsverbandes auch einen Brief seines Vorsitzenden, des Herrn Liebert, an den Landrat von Grimmen , Freiherrn v. Malhahn, in dem er sich über den Vorsitzenden des christlichen Bauhandwerkerverbandes, Ob der Freifinn von diesen lockenden Frühlingstönen Herrn Joseph Wiedeberg beschwerte. Er nannte diesen besonders entzückt sein wird? Die ,, Vossische Zeitung" christlichen Gewerkschaftsbeamten einen, untiaren Kopf" druckt die erlösende Botschaft schamhaft an versteckter Stelle politischen Eigenbrödler", der wenig ab und schweigt. Das Mosse Blatt vermißt schmerz­geeignet zur Leitung einer Gewerkschafts- lich all das, was von dem Heroldrufe billigerweise zu erwarten bewegung" sei. gewesen wäre!

und

"

"

Der Zorn des Herrn Liebert rührte daher, daß Herr Wiedeberg in einem Schreiben an den Reichsverband die An sicht geäußert hatte, daß der Reichsverband als

" Schöpfung der ärgften Reaktion"

Wahlkampf.

Ein militärischer Wahlrechtsraub.

Durch Drders, die um die Mitte des eben verflossenen Dezember- Monats, also na ch der Auflösung des Reichstages, versandt wurden, sind etwa 30 000 deutsche Landwehrmänner zu einer vierzehntägigen Uebung einberufen, die 12. Januar beginnen und am 26. also am Tage nach der Reichstagswahl ihr Ende finden soll!!

-

-

am

-

vorlegen.

Aber diese Schicksalsfragen mag sich der Freifinn selbst Wir nehmen den Kampf, den uns der Kanzler entbietet, mit Freuden auf! Wir begrüßen von Herzen die offizielle

Verbrüderung der Regierung mit dem Reichsverband! Mit herzerquickender Offenheit ist die Parole gegeben! Hie Bülow und Liebert!

Und in der Tat: außer dem blamablen Lobe, das die Kanzlerbotschaft Herrn Engen Richter als dem Schritt­macher der Zollwucherei und überhaupt dem Liberalismus dafür spendet, daß er sich mehr und mehr seines negativen Hie

Armut entrechtet!

Der Hannoversche Volkswille" teilt mit:

"

In Linden find 12 284 eingetragene Wähler, davon sind wegen Bezuges von Armenunterstüßung wieder gestrichen 384. Das Wahlgefez hat eben die famose Bestim mung, daß derjenige, der sich nicht sattessen kann, auch des Wahl­rechtes verlustig geht. Gegen diese durch nichts zu rechtfertigende Bestimmung fann am besten dadurch demonstriert werden, daß am 25. Januar der Sozialdemokratie die Stimme gegeben wird, der einzigen Partei, die jene den Armen das Wahlrecht estamotierende Bestimmung als ungerechtfertigt bekämpft. Zum selben Thema meldet die Bremer Bürgerzeitung":

Die enorme Lebensmittelteuerung, die neuen Steuern, politische Resultate, die sämtliche bürgerlichen Parteien verschuldet haben, haben trotz der wirtschaftlichen Hochtonjunttur große Not erzeugt. Der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe, mußten Tausende von Reichstagswählern die Armenpflege in Anspruch nehmen. In Bremen haben infolgedessen nicht weniger wie 1598 Wähler ihr Wahlrecht Das Regierungsblatt, die Nordd. Allgem. 8eitung" weiß fich indes nicht genug zu tun in glänzender Ausmalung der Lage des deutschen Arbeiters!...

einem berloren.

Landwehrleute haben mit ganz verschwindenden Aus­nahmen bereits das Alter erreicht, das ihnen die Wahl­fähigkeit garantiert. Jene Maßregel bedeutet also nichts mehr und nichts minder, als daß man mit Federstriche 30 000 Wähler für den 25. Januar aus schaltet, indem man die Landwehrübung zu einem Termin an­beraumt, in den der Wahltag hineinfällt.

Hie reaktionäre Masse und Reichsverband! Hie Brotwucher und Gewerkschaftsknebelung! Sie Kolonialpolitik und Staatsstreichsgelüfte! Hie Absolutismus und Volksentrechtung! Sozialdemokratie, Volksrechte und Volksfreiheit!

-

Das Brotist sehr teuer; allein 14 Mark pro Monat gebe ich für Brot aus. Schweinefleisch tann hier kein Arbeiter essen dasselbe tostet 0,75-0,80 Mart pro Pfund. Ich kaufe mir Speck und zwar sechs Pfund pro Monat!! das macht 4,80 Mark pro Monat aus. Das Klafter Klobenholz kostet 15 Mart. Steinkohlen tosten pro Zentner 1,40 Mart, wenn sie angefahren werden. Der Liter Milch kostet 15 Pf. Was bleibt da nun vom Lohne für die Kleidung übrig? Geht man stehlen, so wird man eingesperrt. Das Betteln ist verboten. Aber man fann doch die Kinder nicht hungern lassen. Dabei tommt der Magistrat noch nach Steuern und läßt pfänden, wenn man die Steuern nicht entrichten kann. Ich habe jezt für zwei Monate die Miete zu bezahlen, habe keine Kartoffeln, tein Brot, kein Geld, und die Kinder schreien vor Hunger. Und dabei habe ich doch nichts verbrochen; arbeiten will ich gern, doch niemand stellt mich ein!! Wenn ich mit meinen Kindern nicht ver­hungern will, muß ich nach Westfalen fahren, wo sich schon biele meiner Kollegen befinden. Aus Ortelsburg sind schon nach Westfalen mit einem Transport 80 und mit einem zweiten 34 Mann abgefahren. Man bekommt das Reisegeld ausgelegt und hat wenigstens beständig Arbeit, wenn sie auch schwer ist. Ich möchte ja gerne hierbleiben aber ich kann doch nicht verhungern. Jeder Zusatz erübrigt sich. Dieses graufige Elend herrscht aber Alle guten Geister" entrüsten sich, wenn die Sozialdemokratie in Ditpreußen in dem Paradies der Agrarier- in der brot behauptet, das Bolt ziehe diesmal unter dem Zeichen des Hungers und vie breichen Provinz in tausenden Familien! Die oft­in den Wahlkampf. Man versucht nachzuweisen, wie gut es die preußischen Arbeiter werden durch den Hunger aus ihrer Heimat und aus Oberschlesien einberufen sein sollen! Arbeiter haben und wie berlogen die sozialdemokratische Hezerei" Wenn die Militärbehörden dem nur zu leicht sich auf- ist. Nun weiß aber jeder Arbeiter, wie sehr das Wolf unter der getrieben; fie müssen nach dem Westen gehen, wo sie als Aus­drängenden Verdachte begegnen wollen, daß sie mit ihrer Teuerungspolitik zu leiden hat. Und nicht nur in den Großstädten, beutungsobjekte und Lohnbrüder willkommen sind. Endlich untergeschlüpft! Anordnung reaktionsfreundliche Wahlmache zu treiben be- nein, auch in den fleinen Städten wütet der Hunger. So wird unserem Königsberger Parteiblatt von einem Arbeiter aus Bassermann hat endlich den sicheren" Wahlkreis gefunden. absichtigen, so sind die in Betracht kommenden Bezirks- Ortelsburg ( Ostpreußen ), den man wegen sozialdemokratischer Nicht in Koburg , wo seine Parteifreunde den Justizrat Quarda kommandos sofort anzuweisen, jene Einberufungen zu Agitation entlaffen hat, unter anderem folgendes geschrieben: aufgestellt haben, sondern in Rothenburg Hoyerswerda annullieren wie das übrigens bei früheren Wahlen Zwei Mark ist der höchste Lohn, den die Arbeiter in( Reg.- Bez. Liegniz.) Die Auswahl dieses Kreises ist bezeichnend unserer Fabrik pro Tag erhalten. Dafür soll man nun schon fefte für die traurige Lage des Nationalliberalismus! regelmäßig geschehen ist, sobald Wahl- und Einberufungs­arbeiten und nichts sagen, daß man zu wenig bekommt. Ich habe nationalliberale Führer hat in einem Wahlkreise termin mit einander kollidierten. Nach den Stichwahlen ist in der Fabrik 18 Jahre für 1,90 M. pro Tag gearbeitet und unterkriechen müssen, wo es teine Nationalliberalen gibt! Zeit genug, den deutschen Wehrmännern in den Ferien­dabei eine Maschine geführt. Und damit soll man in den jezigen wurden dort abgegegen im Jahre 1898 8202 freikonservative, tolonien" Fett abzuschöpfen. 3661 freifinnige, 1613 sozialdemokratische, 491 Zentrums- und keine teuren Zeiten auskommen. Ich habe eine Familie von sechs nationalliberalen Stimmen, im Jahre 1903 8383 frei­Köpfen zu ernähren und muß für die Wohnung 7,50 M. Miete tonservative, 5422 freisinnige, 3541 fozialdemokratische, 391 Zentrums pro Monat bezahlen. Dabei wohne ich außerhalb der Stadt und keine nationalliberalen Stimmen! denn in der Stadt sind die Wohnungen viel zu teuer habe bloß eine Kleine Stube, ohne Küche und Kammer.

Zu denken gibt bei dem an sich schon verdächtigen Ver­fahren ganz besonders noch der Umstand, daß unseren In­formationen gemäß in erster Linie Landwehrleute aus Berlin

-

Daß die Zurücknahme der Beorderungen dieses Mal noch nicht erfolgt ist, läßt auf jeden Fall Deutungen zu, denen wie gesagt die Militärbehörde durch schleunigste Gegenorder ein Baroli bieten kann.

-

Hungerwahlen.

HONG

ich

-

Der

Herr Bassermann wird denn auch nicht als nationalliberaler Kandidat, sondern als gemeinsamer Kandidat der bürger.