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Polizeiliches, Gerichtliches ufw.

Ifhinenpersonals ihrem Balbigen Ende entgegen zu gehen. Go find gebaden und man hat sich auf die Herstellung großlaibiger Brote Was einem Staatsanwalt ganz gleichgültig ist. Aus Halle a./5. bereits fünf weitere Großreedereien mit der Organisationsleitung beschränkt und weder Semmeln noch sonst feines Brot gebaden. der Maschinisten und Heizer in Unterhandlungen getreten, die mit Auf die Dauer würde die schlechte Qualität des militarisierten" berichtet man uns unterm 26. Juni: Bekanntlich ist der Genoffe recht wesentlichen Vorteilen für die im Streit befindlichen Kollegen Gebäcks diesen Bustand unmöglich machen, aber der heutige Streif Medalteur Thiele wegen eines im Boltskalender für den Re­ gierungsbezirk Merseburg "( 1905) beröffentlichten Artikels von der abgeschlossen wurden. Verhandlungen mit zwei weiteren Reedereien ist von Anfang an nur auf 48 Stunden geplant worden und außer­gierungsbezirk Merseburg "( 1905) veröffentlichten Artikels von der werden dasselbe Resultat haben. Unermüdlich waren die Streifenden dem hat die Gewerkschaft von der Regierung das erzwungen, was hiefigen Straffammer zu fünf Monaten Gefängnis ber­urteilt worden. Durch den Artikel fodte der ganze Pfarrerstand des tätig, die Streifbrecher aufzuspüren, die sich in Weidengebüschen und sie wollte: ein beschleunigtes Tempo für die Erledigung des Gesetz anderen Verstecken des Rheinufers aufhielten, um bei der ersten entwurfes, der der Kammer vorliegt. Konfiftoriums Magdeburg beleidigt worden sein. Auf eingelegte besten Gelegenheit mittels eines Fliegers oder Motorbootes als will- Mit diesem Entwurf hat es folgende Bewandtnis: Im Früh Revifion taffierte das Reichsgericht das Urteil, da der Bolts- fähriges Werkzeug der Needer an Bord gesetzt zu werden. Mit jahr vorigen Jahres hat das Reichsarbeitsamt, gedrängt durch die kalender" eine periodische Druckschrift nicht sei und Thiele nicht als zäher Ausdauer wurde auf den zu besetzenden Bosten der einzelnen Agitation unter den Bäckergesellen, eine Enquete fiber die Nacht­Redakteur, sondern höchstens als Verleger in Frage tommen fönne. Stationen am Rhein ausgehalten und ein Pfiff genügte öfter, die arbeit in diesem Gewerbe veranstaltet. Die Hauptsächlichen Ergeb Redakteur, sondern höchstens als Verleger in Frage kommen fönne. Auf Burückweisung in die Borinstanz beschäftigte sich nun die Straf- Boote mit samt dem Schleppzug stillzulegen. Sie tommen, fie niſſe waren: Die Feststellung elender hygienischer Arbeits tammer erneut mit der Sache. Der Staatsanwalt sprach in Be- tommen!" so rief der Kapitän, und es war ein Gaudium zu sehen, bedingungen, die Konstatierung, daß die Arbeiter ohne Ausnahme, ziehung auf den Artikel von Boltsvergiftung und dergleichen schönen wie die Leute einer nach dem anderen die Fahrzeuge verließen. Die Unternehmer zum nicht geringen Teil die Abschaffung der Nachts Dingen. Dann meinte er, was für seine juristische Anschauung Eine derartige allgemeine Arbeitsniederlegung tam den Reedern arbeit wünschen, daß diese Abschaffung je nach der Dertlichkeit die jedenfalls sehr charakteristisch ist: Uebrigens ist es mir sichtlich unerwartet. Der Kampf muß nun noch weiter geführt wirtschaftlichen Interessen der Unternehmer in verschiedener Weise ganz gleichgültig, ob man den Angeklagten als Täter oder werden gegen die Reedereien Haniel, Stinnes, Harpener und Stachel- schädigen würde, welche Schädigung jedoch eine allgemeine gefeßliche Verleger bestraft; unter fünf Monate wird man jeden haus u. Buchloh. Bwvangsmaßnahme gegen die Nachtarbeit auf ein ganz geringes falls nicht heruntergehen können. In der vorigen Verhandlung hatte ich sogar acht Monate beantragt. Ich nehme In den berühmten Lithographiefteinbrüchen des Altmühlgebietes Maß zurückführen würde, ferner daß keinerlei technische Verhältniffe Leinen Anstoß, öffentlich zu erklären, daß die Sozialdemokratie das( Solnhofen ) gärt es schon seit einigen Monaten unter den Arbeitern gegen die Abschaffung ſprächen und die durch sie bedingten Verschiebungen in den Gewohnheiten der Konsumenten mur Erhabenste in den Schmus zieht." Thieles Verteidiger, Rechtsanwalt ganz bedenklich. Die Lohn- und Arbeitsverhältnisse sind unſäglich unwesentlich sein würden. Auf Grund dieser Ergebnisse forderte das Hübler- Leipzig , sprach seine größte Berivunderung aus über diese traurig. Kein Mensch hat sich um die Leute befümmert, erst als die Arbeitsamt die Regierung auf, einen Gesegentwurf einzubringen, Staatsanwaltsanschauung und trieb den Ankläger etwas sehr in die moderne Gewerkschaftsbewegung anjing, ihre Fühlhörner auch nach der im Bäckereigewerbe die Arbeit von 9 Uhr abends bis 4 Uhr morgens Enge. Das Gericht nahm diesmal an, daß Thiele den Artikel mit den schwarzen Winkeln Bayerns auszustrecken, beeilten sich die untersagt. Da die Regierung fein Lebenszeichen von sich gab, 28issen und willen verbreitet hat und erkannte wiederum auf Brüder in Christo, die Steinarbeiter der Solnhofener Gegend brachte die sozialistische Fraktion einen Entwurf ein, der das Verbot fünf Monate Gefängnis. Wie man in diesem Falle, wo Thiele nach ihrer Art zu organisieren". Von den zirka 1000 Arbeitern, auf die Stunden von 7 Uhr abends bis 4 Uhr morgens im Sommer mit der Verbreitung des Kalenders nicht das geringste zu tun die in Betracht tommen, find nahezu alle in der chriftlichen und 5 Uhr im Winter ausdehnte. Dieser Entwurf, von dem wir hat, das Bewußtsein der Beleidigung annehmen konnte, ist un- Gewerkschaft. Die Führer rührten jedoch keine Hand, um feinerzeit berichtet haben, wurde am 14. Mai d. J. einer Kommiffion erfindlich. Schritte zur Verbesserung der Lage der Arbeiter zu unter- überwiesen. In dieser Kommission hatte mun der Minister für nehmen. Erst als diese gar zu gewaltig drängten und der Ackerbau, Handel und Industrie kürzlich verlauten lassen, daß Straffonto der Preffe. Gegen den groben Unfugsparagraphen, christlichen Fuchtel nicht mehr zu parieren drohten, setzten sich die Frage, um für die Gesetzgebung reif zu werden, neuer so berichtet man uns unterm 26. Juni aus alle a. S., sollte der die Führer mit den Unternehmern ins Benehmen, um den Abschluß Studien bedürfte. Das bedeutete: die Regierung wollte die Sache Genosse Fröhlich vom Boltsblatt" gefündigt haben, wes- eines Lohntarifs zu erzielen. Es kam auch ein Tarifentwurf zu auf die lange Bank schieben; ihr intensives Studienbedürfnis hat ja halb er heute vor dem Schöffengericht angeflagt war. Da stande, der aber von den Arbeitern einmütig zurückgewiesen wurde, erfahrungsgemäß immer den objektiven Erfolg, jede Maßnahme zu uns gelegentlich der letzten Reichstagswahl auf dem Lande alle Verba er tatsächlich einen Rückschritt statt einen Fortschritt bedeutet hätte. berzögern und zu verschleppen. Angesichts diefer Drohung wurde fammlungslokale abgetrieben waren, wurde auch einer Land- Die Leiter der christlichen Gewerkschaftsbewegung wurden von ihren der Streit proflamiert und fiehe! die Frage ist auf einmal reif agitationstommiffion von einigen Genoffen der Vorwurf gemacht, fie eigenen Mitgliedern gezwungen, einen Tarif mit höheren Lohn- geworden und die Kammer ist bereit, über sie zu entscheiden. Nach hätte behufs Beschaffung von Versammlungslokalen nicht genügend fägen usw. bei den Unternehmern einzureichen. Sie taten das jedoch dem die organisierten Bädergesellen diesmal der Regierung und der getan. Es erschien darauf am 16. Februar ein Abwehreingesandt im Boltsblatt", indem gesagt wurde, daß die Arbeiter selbst mit nur, weil die Mitglieder offen drohten, in hellen Haufen zu den Kammer Beine gemacht haben, bereiten sie sich darauf vor, etwaigen im Boltsblatt", indem gefagt wurde, daß die Arbeiter selbst mit" Roten " überzugehen. Die Betvegung dauert schon seit Ostern und Verschleppungsversuchen des Senats im Herbst nach demselben Muster schuld wären, wenn ihnen nicht genügend Lokale zu Verſanimlungen wurde von den Unternehmern und den christlichen Führern bis jetzt abzuhelfen.

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zur Verfügung ständen. Dabei wurden zwei Wirte genannt, die bie verschleppt. Diese müssen nunmehr Farbe bekennen, da fich der Arbeiter zu Vergnügungen woh! gern hätten, zu Ber - Strom nicht mehr aufhalten läßt, fie müssen dem Unternehmertum, Verfolgungen der Gewerkschaften. Die Auflösung der zweiten fammlungen ihre Lokale aber nicht zur Verfügung stellten. das sich auf den Progenstandpunkt stellt, den Krieg erklären. Duma hat wie die der ersten Duma Nepreffalien gegen die Gewerk Das Gericht belohnte die Abwehr mit 50 m. Geldstrafe. Die Arbeiter selbst haben einstweilen zu dem Mittel der Abfchaften im Gefolge gehabt. Der Mostauer Buchdruckerverband ist wanderung" gegriffen, d. h. wer es irgend möglich machen kann, verläßt den Bezirk und sucht anderswo unterzulommen. In den nächsten Tagen muß die Entscheidung fallen.

Gewerkschaftliches.

Berlin und Umgegend. Städtische Arbeiter.

bom Stadthauptmann geschlossen worden, weil die Montagszeitungen, die nach der Auflösung der Duma erschienen( gewöhnlich erscheinen Montage feine Beitungen), den Vermert trugen: Sonntags gebrudt mit Erlaubnis des Buchdruckerverbandes". Das Organ des Beters burger Buchdruderbandes, Das Leben des Buchdruders", ist mit einer Strafe von 500 Rubel belegt worden. Viele Gewerkschafts­mitglieder sind sowohl in den Hauptstädten als auch in der Proving verhaftet worden. Gewerkschaftsbewegung in Rußland .

Sämtliche Pflasterer Bambergs sind in den Streit eingetreten. Sie fordern Anerkennung eines Tarife, der die Stundenlöhne sofort von 50 auf 55, im nächsten Jahre auf 58 und im übernächsten Jahre auf 60 Pf. erhöht und die zehnstündige Arbeitszeit festlegt. Die Jm großen Saale von Keller, Koppenstraße, fand am Mittwoch Forderungen wurden schon im vorigen Jahre gestellt, aber die abend eine start besuchte Versammlung der städtischen Arbeiter statt, Unternehmer vertrösteten die Arbeiter auf heuer, jest wollen sie fich um zu der bereits im vorigen Jahre eingereichten allgemeinen jedoch wiederum mit der Ausrede drücken, daß sie in Rücksicht auf Petersburger Gewerkschaftstartells- find statistische Daten zur Ge Arbeitsordnung, die noch im Schoße des Magistrats ruht, Stellung Die Konkurrenz nicht bewilligen tönnen. zu nehmen. Zuvor hörte die Versammlung ein instruktives und von

Erfolgreich beendet.

Jm Rechtsstaat!

spontanem Beifall unterbrochenes Referat des Stadtverordneten Nachdem bereits in der vorigen Woche der Ausstand der Soffmann über das Thema:" Berlin , die rückständigste Stadt Maschinisten und Heizer der Güterschlepperboote auf dem oberen der Welt!" Ausgehend von dem Bekannten Ausspruch Rhein beigelegt worden ist, hat munmehr gestern, wie uns ein Professor Wagners beleuchtete der Redner die Berliner Brivattelegramm meldet, auch eine Einigung zwischen den in Betracht Kommunalpolitik in all ihren Spielarten. Nach dem Vor- tommenden niederrheinischen Schiffahrttreibenden und ihren Heizern trage sprach der Bevollmächtigte May über die spezielle und Maschinisten stattgefunden, nachdem den Ausständigen eine Lohnaufbefferung bewilligt worden ist. Arbeiterpolitik der Stadt Berlin , dabei alle jene Fälle von Rückständigkeit berührend, die aus der ganzen Arbeiterfürsorge der Stadt Berlin am markantesten hervorstechen. Mit welch ängst­licher Sorge felbst Privatfirmen bemüht find, unliebsame trititer bon der Deffentlichkeit fernzuhalten, bewies der Redner an dem Ver­halten der Firma Naud u. Hartmann, die bekanntlich das Anschlags­monopol für Berlin hat. Ein Blakat mit der Tagesordnung ,, Berlin , die rückständigste Stadt der Welt", wurde zum Anschlag nicht zugelaffen. Die Firma N. u. H. ist somit zum Oberzensor der Stadt Berlin eingesetzt. Ueber das Verhalten der Plakatbruderei wird Beschwerde beim Magistrat geführt werden. Nach einer unwesentlichen Diskussion nahm die Versammlung folgende Resolution

einstimmig an:

In Nr. 8 des Gewerkschafts- Anzeigers"- bes Drgans des werkschaftsbewegung in Rußland angeführt, welche von der Kommission für die Organisation des Gewerkschaftskongresses" ge sammelt find. Die Kommission weist erläuternb darauf hin, day diese Daten feinen Anspruch auf vollste Genauigkeit erheben, was bei dem ersten Versuch einer gewerkschaftlichen Statistit in Rußland auch gar nicht wundernehmen kann. Die gesammelten Daten be treffen die Zahl der Gewerkschaften sowie die Höhe ihrer Mitglieber Bahl und find nach Gebieten und Gewerben gruppiert. Im ganzen zählt die Organisationskommission" 652 Gewerkschaften mit 246 272 Mitgliedern im ganzen Reiche, welche sich nach einzelnen Gewerben wie folgt verteilen:

I. Bergbau

II. Holzbearbeitungs­industrie

In der Motorfahrzeugefabrit Heinle und Weiß in Augs­burg- Oberhausen wurden die Arbeiter ausgesperrt. Nun hat die Firma einige junge Burschen als Arbeitswillige bekommen, welche beim Verlassen der Fabrik mit Gummischläuchen in der Sand derart provokatorisch auftreten, daß es die Aus­gesperrten Mühe kostet, ihre Ruhe zu bewahren. Die Polizei hat gegen Gefährdung der Ordnung durch die Gummischlauch­männer nichts einzuwenden, würde sich aber ein Ausgesperrter durch das Benehmen dieser Burschen zu einer Unbedachtsamkeit VIII. Lebensmittel hinreißen lassen, dann würde die Polizei jedenfalls teinen Augenblick zögern, gegen die Ausgesperrten einzuschreiten und der Terrorismus der Sozialdemokraten" wäre auf der Tages­ordnung.

Die königlichen Poststallhalter in Bayern find in eine Lohnbewegung eingetreten. Sie verlangen 20 Proz. Lohnerhöhung. Husland.

5 Gewerkschaften mit 2475 Mitgliedern

38

9 927

"

"

III. Lederindustrie. IV. Metallindustrie u.

85

12 066

Maschinenbau .

81

54 178

V. Bekleidungs­industrie

59

15 039

"

28 654

13

"

43

12 896

"

78

B

.

25

24 848 37 214

"

101

82475

VI. Drudereigewerbe. 72 VII. Baugewerbe

industrie IX. Textilindustrie X. Handel und Be­dienung.

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17 005

XI. Sonstige Gewerbe 65 Da viele Gewerkschaften nicht die Zahl der tatsächlich zur Ges werkichaft gehörigen, zahlenden Mitglieder, sondern die Zahl der jenigen, die fich als Mitglieder gemeldet, in die Fragebogen der Organisationsfommission aufgenommen haben, so schäzt die Orga nisationstommission die Zahl der wirklichen Mitglieder mit 90 000, was zusammen mit der Mitgliederzahl der in obige Tabelle nicht mit eingerechneten Gewerkschaften für alle russischen Gewerkschaften die Gesamtanzahl von 128000 Mitglieder ergibt.

Die heute in Kellers großem Saale tagende öffentliche Wer­fammlung der städtischen Arbeiter Berlins bedauert, daß die Berwaltung der Stadt hinsichtlich der kommunalen Arbeiter politik Bahnen einschlägt, die notwendigerweise zur Miß­treditierung Berlins als Arbeitgeberin führen müssen. Die heutigen Verhandlungen haben ergeben, daß man mit der Verkürzung der Arbeitszeit ängstlich und sprunghaft vorgeht und es nicht einmal für nötig hielt, für die Außenbetriebe der Gaswerke den Neunstundentag einzuführen, im Gegensatz zu den Der Neunstundentag der städtischen Arbeiter in Zürich . englischen Anstalten Großberlins, die ihren Arbeitern den Neun- Der Große Stadtrat Zürichs berät seit Wochen die Stevision der stundentag bewilligt haben. Dann aber belieben einige Betriebs- Gemeindecrdnung. Am Sonnabend kam der Abschnitt betreffend die verivaltungen eine Behandlung der Arbeiter, die nicht als human städtischen Arbeiter zur Behandlung und da beantragten mum Stadt­und einer Stadt wie Berlin würdig bezeichnet werden kann. Berat und Kommissionsmehrheit, an Stelle des jezigen Behnstunden­fonders bringen aus der Straßenreinigung nach dieser Richtung tages den Neunstundentag zu setzen. Unser Genosse Greulich trat Klagen in die Deffentlichkeit. Die Bersammlung erwartet, daß dafür in längerer wirksamer Rede ein, und von demokratischer Seite Belfast , 27. Juni. Es ist noch keine Aussicht vorhanden, den der Magistrat baldigst zur eingereichten allgemeinen Arbeits- wurde er unterstüßt, während die Liberalen erklärten, fie wären auch Dockarbeiter- Ausstand, der seit kurzem hier herricht, beizulegen. Die ordnung Stellung nimmt und sie zur Einführung bringt. Die dafür, aber sie müßten auf ihre Wähler( den reaktionären scharf auf dem Kanal verkehrenden englischen Dampfer haben nicht dar­Versammlung ersucht die sozialdemokratische Stadtverordneten macherischen Bürgerverband) Rüdsicht nehmen. Schließlich wurde unter zu leiben, ba englische Arbeiter an die Stelle der Ausständigen frattion, den Magistrat über das Schicksal der allgemeinen Arbeits- mit 61 gegen 35 Stimmen der Neunstundentag beschlossen. treten. Bur Unterstügung sind 500 Soldaten requiriert ordnung zu interpellieren.

Zur Beachtung!

As Austeis der im Verband der Friseurgehülfen organisierten Barbiergehülfen dient die am 1. Juli in Kraft tretende neue Kontrollfarte. Dieselbe ist mit tonfarbigem Grund und weißem Stand versehen, und nur gültig, wenn die laufende Woche gestempelt ist. Da die Karten vielfach nachgeahmt werden, bitten wir zu be achten, daß die gültigen in der Vorwärtsdruderei hergestellt worden sind.

Verband der Friseurgehülfen Deutschlands ( Zweigverein Berlin und Vororte).

Deutiches Reich.

Bom Streit der Seeleute.

Ein weiterer Fortschritt wurde bezüglich des Minimal- worden. Iohnes erzielt. Stadtrat und Kommission beantragten einen minimalen Tagelohn von 5 Fr. für erwachsene Handwerker und bon 4,50 Fr. für erwachsene Handlanger. Auf Antrag unseres Genossen farrer BfIit ger wurden diefe minimalen Tagelöhne um je 50 Sp. auf 5,50 Fr. und 5 Fr. erhöht. 44 Stimmen waren dafür, 28 dagegen.

Soldaten als Streitbrecher.

Verfammlungen.

Der Verband der Lagerhalter und Lagerhalterinnen Deutschlands , Bezirk Berlin und Umgegend, hielt am Sonntag im Gewerkschafts­haus seine ordentliche Generalversammlung ab. 2 ammó erstattete Bericht über die Generalversammlung in Leipzig . Der allgemeine Bäderausstand in Italien . Nachdem er in eingehender Weise die Verhandlungen über den Ganz unvermutet ist der Generalstreit der Bäder in ganz ohn- und Arbeitsvertrag geschildert, und die ans Stalien proflamiert worden, nicht als eine Aftion gegen das Unter- genommenen Anträge einer Würdigung unterzogen hatte, erklärten nehmertum, sondern gegen den Bureaukratismus und die Ver- sich in der Diskussion die Redner mit dem Verhalten ihrer Delegierten schleppingstaktik der Regierung. Der heilsame Schred hat auch einverstanden. Es wurden Lammé als Vertrauensmann, Eschbach gleich Wunder gewirkt, so daß das Ministerium erklärte, nichts gegen als Kassierer, Melchior als Schriftführer, Barthel, renzlin bie fofortige Diskussion des Projekts über das Berbot der und Böschel als Revisoren, als Aussußmitglieder Nachtarbeit im Bädereigewerbe einzuwenden zu haben. So A. Bed Ablershof, G. Krause Briz und O. Wiske, Berliner werden die organisierten Bäckergesellen durch einen 48 Stunden hin- Stonfumverein gewählt. durch durchgeführten Streit erzielen, daß der Entwurf der sozialisti- Unter Vereinsangelegenheiten wurde schen Fraktion gleich nach dem Vorlegen des Kommissionsberichtes, Stellung zum Düsseldorfer Genossenschaftstag also voraussichtlich noch vor den Ferien, zur Diskussion und auch genommen. Hierbei wurde das Verhalten b. Elms einer scharfes Kritik unterzogen.

bar" hat.

Die Situation im Seemannsstreit hat sich in den letzten Tagen wenig geändert. Nach wie vor fahren die Schiffe mit ungenügender Bemannung aus, ohne daran gehindert zu werden. Dagegen geht die Bolizei mit großem Schneid gegen die Seeleute vor, die fich auf der Straße bergehen", d. h. wenn sie nicht sofort den Anordnungen zur Annahme gelangt. der Polizisten zum Verlassen der Hafengegend nachkommen. Unter Die Organisation hat diesen Generalstreit proflamiert, ohne 20 m. lautet tein Strafniandat. Biele Seeleute sind aber auch aus vorherige Warnungen an Unternehmertum und Regierung zu er früherer Borsigender der Bigarrenfortierer, der stets für gleiche Be Man sprach seine Verwunderung darüber aus, daß b. Im als bem gleichen Grunde verhaftet worden. laffen. Es sollte vor allem eine Machtprobe und eine Die Streifleitung hatte sich nochmals an den Reederberband Drohung fein, die um so stärker wirkte, je unerwarteter fie tam sahlung der männlichen und weiblichen Arbeitskräfte eingetreten ist, gelvardt, um eine Berhandlung herbeizuführen. Die Reeder haben Der Erfolg ist tenn auch in hohem Maße zufriedenstellend. Alle ben Forderungen der Lagerhalter gegenüber ein Unannehm fich aber ablehnend verhalten; fie vertreten den Standpunkt, daß Städte mit Ausnahme derjenigen, wo die Nachtarbeit überhaupt zunächst ber Streit aufzuheben sei, bevor man mit einer Kommission nicht besteht, haben die Aufforderung der Gewerkschaft mit fofortiger Kollegen Eschbach, Bed , Lammé, Barthel, Ruelius, Topf, Witte und Das Resultat der ausgedehnten Debatte, an welcher sich die fahrender Seeleute verhandeln fönne. Die Streifenden beschlossen, Niederlegung der Arbeit beantwortet; nur in Neapel und den Stanipf energischer als bisher fortaufeßen, da gar keine Ursache Benedig blieb der Streit unvollkommen. Ueber musterhaften Biesche beteiligten, war die einstimmige Annahme folgender zum Abbrechen desselben borliege. Mitgeteilt wurde in der legten Verlauf der Streits wird berichtet aus Turin , Mailand , Genua , Resolution: Bersammlung, daß die Situation in den Ostseehäfen günstig stehe, Bologna , Livorno , Florenz , Brescia , Pisa , Como , Monza , Cremona , Die am 23. Juni im Gewerkschaftshause tagende Bersammlung indem in Königsberg und Memel Verhandlungen stattfinden werden. Ravenna , Ancona , Terni u. a. m. Auch in Rom war die der Lagerhalter protestiert auf das entschiedenste gegen die tief bero Niederlegung der Arbeit allgemein. Wenn trotzdem nur in lezenden Ausführungen v. Elms auf dem Genossenschaftstage in wenigen Orten so in Genua und Bisa bas Brot Düsseldorf . Die Versammlung bedauert, daß sich keiner der an ganz gefehlt hat, so liegt das daran, daß man am Abend der Er- wefenden Arbeiter auf diesem Kongreß gegen derartige Ausführungen flärung des Streits gleich Militär in die Bädereien geschidt hat. des ehemaligen Verbandsvorsitzenden der Bigarrenfortierer und Auch haben die Unternehmer und die Austräger Tag und Nacht mit parteigenöißischen Abgeordneten zum deutschen Reichstage gewandt

Sum Streit der Maschinisten und Heizer der Fracht, Schlepp and Bugfierdampfer des Rheinftromes. Bum momentanen Stand der Bewegung ist folgendes zu berichten: Mit überraschender Schnelle scheint diese Lohnbewegung zugunsten des gesamten Ma.

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