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fräftig mit mehreren Schlauchleitungen Wasser geben. Der Geschäfts- 1 an dieser Stelle gespielt hatten, dieselbe verlaffen. As Ungehörigs hoch entwidelten Drt mit einem äußerst regen Verkehr, wie ihn inhaber hat bei dem Brande Schnitt- und Brandwunden erlitten. feit muß es obendrein bezeichnet werden, daß auch die Scherben von Nowawes aufzuweisen hat, täglich über hundert Züge fahren und Gleichzeitig mußte in der Gottschedstraße 34 ein Brand gelöscht dem Trottoir nicht entfernt wurden. Wie leicht konnten sich barfuß sich ein großer Teil des Verkehrs durch Ueberschreiten der Eisenbahn­werden, der durch leberkochen von Teer entstanden war und das gehende Kinder die Füße verlegen. Dach ergriffen hatte. Betten und Möbel brannten in der Grünauer­straße 18, und Gardinen, Möbel usw. in der Waldemarstraße 8.

Vorort- Nachrichten.

Charlottenburg .

genommen.

betätigten.

Groß- Lichterfelde .

Brit- Buckow.

"

schienen vollziehen muß, so ist es unbestreitbar, daß solche Verhält nisse nicht nur viel Unzuträglichkeiten und Zeitverlust für die Ein­wohnerschaft, sondern auch große Gefahren für diese und das Eine eigenartige Betriebsstörung auf der Südlichen Berliner gesamte reisende Publikum in sich bergen. Die Hauptfrage, Vorortbahn, die durch einen frechen Diebstahl verursacht war, hat woran die Verhandlungen bisher scheiterten, ist natürlich dem am gestrigen Morgen stattgefunden. Gegen 5 Uhr früh bemerkten der Kostenpunkt. Während die Gemeinde bisher von Straßenbahnbeamte, daß auf der Strecke Groß- Lichterfelde - Ost- Grundsatz ausging, daß fie teine Ursache habe, einen Kosten­Tempelhof( Linie IV) in der Lantwigerstraße der Kontaktdraht durch- beitrag zu leisten, da die Höherlegung des Bahnkörpers im Interesse geschnitten war. Man entdeckte, daß am Mast 2154 der Kupferdraht der Verkehrssicherheit und damit der Eisenbahnbehörde liege, vers Die Charlottenburger Stadtverordneten hatten in ihrer Sigung zirka anderthalb Meter vom Armausleger angesägt und abgebrochen langt die Regierung unter allen Umständen zur Ausführung des bom Mittwoch, der letzten vor den Sommerferien, wieder eine recht war. Dieselbe Wahrnehmung machte man noch auf eine Entfernung Projektes von der Gemeinde einen ihrer Leistungsfähigkeit ent­von 110 Metern. Der oder die Diebe haben in der verflossenen sprechenden Kostenbeitrag. In einer vor einiger Zeit zwischen Ver­umfangreiche Tagesordnung zu erledigen. Nachdem zunächst außer einigen kleineren Vorlagen auch die Nacht, wie man annimmt, mehrere Stunden hindurch gearbeitet, um tretern der Regierung, der Eisenbahndirektion, des Landratsamtes betreffend Erweiterung der Ammoniakfabrik auf sich die wertvolle Beute anzueignen. Natürlich war der Betrieb der und dem Gemeindevorstande stattgefundenen Konferenz legte Ne­Gasanstalt II angenommen war, beriet die Versammlung eine zwischen den beiden genannten Vororten verkehrenden Straßenbahn- gierungsrat v. Honwald zwei Entwürfe zu der beabsichtigten Bahn­linien für den Frühverkehr unmöglich und erst um 748 Uhr morgens veränderung vor. Der Entwurf A, dessen Ausführungskosten auf Reihe von Petitionen. Zwei Petitionen, die den Straßen handel aufgehoben wissen wollen, wurden entsprechend dem Antrag fonnte, nachdem durch Turmwagen die notwendigen Reparaturen 670 000 m. veranschlagt sind, sieht die Höherlegung der Bahnstrecke der Kommission, in deren Namen Stadtv. Klid( Soz.) referierte, borgenommen waren, der Betrieb wieder aufgenommen werden. von der Bergstraßenbrücke bis etwa Neubabelsberg vor; bei diesem Entwurf bleiben die Bergstraße als Eisenbahnüberführung und der durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Das gleiche Schicksal Die Kriminalpolizei ist bemüht, die Diebe ausfindig zu machen. Fußgängertunnel am Bahnhof als solcher bestehen. Die Schienenüber widerfuhr einer Petition des Bundes für Mutterschutz betreffend Lichtenberg. gänge an der Kirch- und Plantagenstraße werden an denselben Stellen weiteren Ausbau der Einrichtungen für Mutterschutz. Ein von dem Genossen Vogel begründeter Antrag, diese Petion dem Magistrat Der Neubau der Gemeindeschule in Neu- Lichtenberg, Friedrich- durch Tunnels ersetzt. Der Fußgängerübergang zwischen der Kirch­zur Berücksichtigung zu überweisen, wurde von der Versammlung straße, den die Baufirma Weffel- Berlin aufführt, macht unserer Polizei und Plantagenstraße hingegen soll beseitigt werden. Der Entwurf B., abgelehnt. ganz besonders viel Sorge. Wie Verbrecher werden die nüglichen dessen Ausführung 950 000 M. Kosten verursachen soll, sieht die Ferner beriet die Versammlung einen Antrag Münch( lib.) Glemente" vom und zum Bau durch Gendarmen und Amtsdiener Höherlegung der Bahnstrecke von der Nuthebrücke bis etwa Neu­und Genossen, wodurch der Magistrat ersucht wird, für die im geleitet und das alles, trotzdem die Gemeindebaubeamten berichten, Babelsberg vor. Bei diesem Entwurf bleibt der Fußgängerübergang tommenden Herbst stattfindenden Beisitzerwahlen für das Charlotten- daß die Streikposten es verstehen, in ganz unauffälliger Weise die an der Nuthebrücke bestehen, die Bergstraße soll in Fortfall kommen, burger Kaufmannsgericht Wählerlisten aufzustellen und auszulegen. unsolidarischen Elemente vom Bau fern zu halten! Der Unter- dafür der Fußgängertunnel am Bahnhof in der Breite der Eisen­bahnstraße als Fahrstraße hergestellt werden; der Schienen Gegen den Antrag wandte sich außer dem Magistratsvertreter nehmer Weffel verlangt Polizei und immer wieder Polizei, um­übergang an der Kirchstraße soll durch einen 12 Meter Stadtrat Boll auch Genosse Sellin , der die Aufstellung von seine Vertragsstrafen wegen Verzuges seiner kontraktlichen Ver­Wählerlisten als überflüffig bezeichnete und der Befürchtung Aus- pflichtungen hintenan zu halten. Die Gewährung dieser polizeilichen breiten Fahrtunnel am Ende des östlichen Bahnsteiges mit Aufgang nach dem Bahnsteige ersetzt werden, der Fuß­drud gab, daß den Arbeitgebern dadurch Gelegenheit geboten werde, Sülfe wird dann- Neutralität" genannt! gängerübergang zwischen der Kirch- und Plantagenstraße wird ihren Angestellten das Wahlrecht zu nehmen. Trotz dieser Bedenken beseitigt und der Schienenübergang an der Plantagenstraße durch wurde der Antrag gegen die Stimmen der Sozialdemokraten an­einen Fahrtummel an derselben Stelle ersetzt. Der Regierungs­Die wirtschaftlichen Kämpfe der Gegenwart" war das Thema, vertreter erklärte auch damals, daß die Eisenbahnverwaltung nur Eine lebhafte Debatte rief der sozialdemokratische Antrag hervor, das" Genoffe Rehbein in der letzten Wahlvereinsversammlung dann die Höherlegung der Strede vornehmen würde, wenn die den Magistrat zu ersuchen, den Beschluß der Schuldeputation rück behandelte. In der Einleitung seines Vortrages führte der Referent Gemeinde einen Beitrag hierzu leistet; bei Ausführung des gängig zu machen, wodurch dem Charlottenburger Verein Freie aus, daß durch den Ausfall der diesjährigen Reichstagswahl den Projektes B müßte dieselbe die Differenz zwischen Projekt A und B Turnerschaft" die Benutzung der Turnhallen städtischer Volksschulen Arbeitgebern der Kamm geschwollen sei und glauben sie, jezt auch von 280 000 M. allein tragen, da die Ausführung dieses Projektes entzogen ist. die Organisationen der Arbeiter zersplittern und womöglich ver außerhalb des Interesses der Eisenbahnverwaltung liege; weiter Genosse Dr. Borchardt ging bei der Begründung des An- nichten zu können, wie die Kämpfe der Hafen, Holz-, Bäckerei und gehende Wünsche der Gemeinde betreffend bessere Zugverbindung mit trages auf die Debatten ein, die sich an die Besprechung Bauarbeiter beweisen. Nachdem Referent die Entwickelung der Berlin und Potsdam könnten vorläufig nicht berücksichtigt werden. der sozialdemokratischen Interpellation vom 5. Juni angeknüpft modernen Arbeiterbewegung seit den 60er Jahren des vorigen Diese beiden Projekte lagen nun der Beratung der letzten hatten. Er hob hervor, daß bei der Besprechung unserer Anfrage, Jahrhunderts beleuchtet, schilderte er das Bestreben der Arbeit Gemeindevertretersizung zugrunde. Einmütig sprachen sich alle aus welchen Gründen dem Verein die Benutzung der Turnhallen geberverbände, fich zusammenzuschließen, δας 1904 den Redner dahin aus, daß für die Gemeinde nur das Projekt B städtischer Volksschulen nicht mehr gewährt werde, am 5. Juni auch Verein deutscher Arbeitgeberverbände" zeitigte. Da denselben in Frage kommen fönne, denn das Projekt A biete der Gemeinde von liberaler Seite das Vorgehen der Schuldeputation nicht gebilligt von den Behörden den Behörden in jeder Beziehung Vorschub geleistet gar feine Vorteile, da der dadurch verbesserte Straßenverkehr, in wurde. Tatsächlich sei es auch ganz unerhört, die Benutzung werde, während die Arbeiterorganisationen gehemmt und Geldwert umgerechnet, aufgehoben wird durch den Wert des zur städtischer Einrichtungen einem Verein aus dem Grunde zu entschifaniert würden, so sei die Folge, daß die wirtschaftlichen Kämpfe Herstellung der Dammböschungen seitens der Gemeinde herzugebenden ziehen, weil seine Mitglieder zum Teil Sozialdemokraten feien sich in Zukunft immer mehr verschärfen würden. Unbeirrt, ruhig Straßenterrains. Bezüglich der Leistung eines oftenbeitrages und diese Gesinnung auch außerhalb dieser auch außerhalb dieser Einrichtungen und schrittweise geht trop aller Hindernisse die Arbeiterbewegung gingen die Meinungen jedoch stark auseinander; während ein Teil Die Konsequenz der Mißbilligung des Verhaltens vorwärts. Jedes Hindernis, das derselben entgegengestellt wird, der Gemeindevertreter der Ansicht war, daß die Aenderung des der Schuldeputation müsse die Rückgängigmachung ihres Be- dient nur als Anfporn zur intensivsten Weiterarbeit, und an ein jezigen Bustandes einzig und allein im Interesse der Eisenbahn­schlusses durch den Magistrat sein. Weiter bemerne der Redner Niederreiten ist selbstverständlich nicht zu denken. In der Diskussion verwaltung liege, erklärten sich unsere Genossen und ein noch, am 5. Juni habe der Bürgermeister gesagt, der Schuldeputation sprachen die Genossen Person und Prenzlow. Nach dem anderer Teil der bürgerlichen Vertreter dafür, einen Bei­sei amtlich mitgeteilt" worden, daß in dem Verein bei einem Fest Schlußwort des Referenten gelangte eine fich mit den Ausführungen trag zu bewilligen, wenn die Bahnbehörde weiteres Entgegen im Volkshaus ein Lied mit antimilitaristischen und sozialdemokratischen Rehbeins deckende Resolution einstimmig zur Annahme. Unter fommen zeigt, da eine bessere Kommunikation innerhalb des Tendenzen gesungen sei, worauf ihr Beschluß erfolgt sei. Da müsse Verschiedenes" brachte Genosse Soldner noch den Antrag der Ortes ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die Gemeinde sei und man doch fragen, woher diese amtliche Mitteilung stamme. Er Gemeinde Briz an Berlin um einen Zuschuß von 43 000 M. zu den bei Ablehnung eines Kostenbeitrages teine Aussicht vorhanden wäre, fönne nicht annehmen, daß von der Schuldeputation aus der Schullasten zur Sprache. Das vorgetragene Material wurde unseren daß an dem jezigen Zustand in absehbarer Zeit etwas geändert Verein bespitzelt sei; wohl aber sei bei den in der Staats- Gemeindevertretern zur weiteren Benutzung überwiesen. werde. Die Vertretung faßte schließlich mit Zweidrittelmajorität regierung maßgebenden Anschauungen es nicht ausgeschlossen, sogar folgenden Beschluß, welcher der Regierung unterbreitet werden soll: wahrscheinlich, daß von dort aus eine Bespigelung des Vereins Spandan. Die Gemeinde Nowawes ist bereit, einen Betrag von 150 000 m. stattgefunden habe und der Schuldeputation dann die Mitteilung Berpuffte Polizeiaktion. Vor dem Schöffengericht hatten fich am zur Höherlegung des Bahnkörpers zur Verfügung zu stellen, und gemacht sei, welchen fie als Wink mit dem Baumpfahl aufgefaßt 26. Juni mehrere Genossen zu verantworten. Bunächst war gegen bittet, daß das Projekt B dahin ergänzt wird, daß die Anlegung habe; daraufhin hätte sie wohl ihren Entschluß gefaßt, den sie sach- die beiden Genossen Schriftfeper Struds und Schloffer einer Unterführung für Fuhrwerke im Zuge der Bergstraße erfolgt lich selbst mißbilligte, durch den sie aber einem Eingreifen der Fr. Schmidt vom Amtsanwalt Anklage erhoben, weil sie am und daß an Stelle der Holztreppe in der Lindenfiraße ein Fuß­Staatsbehörde zuvorkommen wollte. Es sei jedoch das Gegenteil 17. März cr. durch Verbreitung von Flugblättern, den Seißschen gängerdurchgang geschaffen wird; die Bereitstellung obiger Summe eines würdigen Berhaltens, die bessere Einsicht unter die Macht der Saalboykott betreffend, groben Unfug verübt haben sollten. Ferner geschieht unter der Voraussetzung, daß die Verbindung mit Berlin Staatsregierung zu beugen und dieser freiwillig das Odium einer erhielten Strud 8 und der Zimmermann Seelandt Strafmandate und Potsdam dahin verbessert wird, daß in Zukunft einige der solchen fleinlichen und gehässigen Maßregel abzunehmen. Der Be in Höhe von je sechs Mart, weil sie am 16. März Flugblätter ohne zwischen Berlin und Werder bezw. Wildpark verkehrenden Vorortzüge schluß müsse deshalb rückgängig gemacht werden, um klar und deut polizeiliche Erlaubnis verteilt und dadurch groben Unfug berübt hier halten werden." Mit diesem Beschluß hat die Gemeinde lich, falls die Staatsregierung ihrerseits ihn zur Durchführung haben sollen. Gegen diese Strafmandate wurde Einspruch erhoben. vertretung bewiesen, daß sie zu weitgehendem Entgegenkommen bringe, ihr auch die Verantwortlichkeit und das Ddium dafür zu Als Beweismittel waren in den Strafmandaten die amtlichen bereit ist; ob bei der Regierung nunmehr eine bessere Einsicht Blaz überlassen. Anzeigen der Polizeibeamten angegeben. Erwiesen wurde durch greift, muß abgewartet werden. Bürgermeister Matting erfuchte um Ablehnung des Antrags. die Beweisaufnahme weiter nichts, als was die Angefchuldigten Er gab zwar zu, daß die Maßnahmen der Schuldeputation unter felber zugaben, nämlich, daß sie Flugblätter verteilt und dafür 1 M. Weißensee. Umständen der Korrektur der städtischen Körperschaften unterliegen erhalten. Bei Schmidt wurde auch dies noch nicht einmal erwiesen, fönnen, bat aber, der Schuldeputation ihre Aufgabe nicht durch trotzdem wurde sein Name an dem Tage dreimal festgestellt. Gegen Aus der Gemeindevertretung. Der am 8. Juni gewählte Ge städtische Maßnahmen zu erschweren. Der Magistrat habe zwar zu Seelandt hat die Polizeiverwaltung erst ein Strafmandat wegen noffe Fuhrmann wurde in sein Amt eingeführt. Die Einführung dem Antrag noch keine Stellung genommen, er werde aber sicherlich Werteilung von Flugblättern ohne polizeiliche Erlaubnis erlassen, der elektrischen Beleuchtung der König Chauffee von der Greifs­nicht in die Maßnahmen der Schuldeputation eingreifen. Das dies aber, nachdem Seelandt gerichtliche Entscheidung beantragt, walderstraße bis zum Antonplay wird geschehen, sobald die Bürger­Recht zu ihrem Vorgehen habe die Schuldeputation zweifellos gehabt. wieder zurückgezogen und ein neues erlassen, in welchem noch der steigregulierung dieses Teiles erledigt ist. Die Anlagekosten be­Auf die Frage, woher bas Material stamme, lehnte der Vertreter grobe Unfug hinzugefügt war. Der Amisanwalt Snönagel laufen sich auf 5780 M., während der Betrieb pro Jahr 1200 m. des Magistrats ab, zu antworten. Stadtv. Dr. Hubatich( fr. g.) hielt es für feststehend, daß beantragte gegen Strucks 12 M., gegen Seelandt 6 M. und Kosten verursacht, das ist gegen die Kosten der Gasbeleuchtung ein gegen Schmidt 3 M. Geldstrafe. Die Verteidigung, welche Mehr von 500 M. In den Schulvorstand der kaufmännischen Fort der Verein Freie Turnerschaft" ein sozialdemokratischer Verein sei. Dr. Karl Liebknecht übernommen, beantragte Freisprechung aus bildungsschule wurde unter anderen auch der Genosse Taubmann Da politischen Vereinen grundsäßlich die Benutzung städtischer Räume verschiedenen Gründen; erstens sei die Frage zu prüfen ob die gewählt. Nach der endgültigen Abrechnung mit der Kreiskommunal­untersagt sei, sei das Borgehen der Schuldeputation durchaus be- Strafmandate gültig feien, da in ihnen keine Beweismittel angegeben; kaffe stellt sich das Kreissteuersoll der Gemeinde für 1906 auf gründet. Redner bat, den Magistrat nicht in das schwere Dilemma 2. Wegen Breßvergehen könnten die Angeschuldigten nicht verurteilt 81 698,18 M., während nach dem Etat nur 76 371,25 M. zum Ansaz zu bringen, daß er entweder zu einem Beschlusse der Versammlung werden, da sie nicht gewerbsmäßig aber auch nicht unentgeltlich stehen. Es mußten infolgedessen 5326,93 M. nachbewilligt werden. Nein fagen oder aber sich in einen Gegensatz zur Regierung fegen Flugblätter verteilt; 8. lägen durchaus teine Kriterien des groben Für die Mealschule soll auf Antrag des Direktors zum 1. Oktober müsse wegen einer verhältnißmäßig fo geringfügigen Sache. Unfugs vor. Das Berteilen der Flugblätter an sich sei fein grober eine zweite Serta errichtet werden, dieses lehnte die Gemeinde­Auch Stadtv. Dr. v. Liszt ( lib.) sprach sich gegen den Antrag unfug, der Inhalt der Flugblätter scheide dabei ganz aus. Ferner vertretung ab, da mit dem 1. April nächsten Jahres aus. Redner betonte, daß er sich dabei nur von rechtlichen Gründen sei auch nicht erwiesen, daß das Publikum in feiner allgemeinheit mit dem Aufbau eines Realgymnasiums begonnen werden und von Rücksichten auf die Selbstverwaltung leiten lasse. Der beunruhigt und belästigt wurde. Endlich war die Polizeiverwaltung foll, wo dann die beantragte Klasse vorgesehen ist. Magistrat sei nicht in der Lage, den ordnungsgemäß gefaßten Be- nicht berechtigt ein zweites Strafmandat zu erlassen nachdem sie Die besser fituierte Bevölkerung verspricht sich hierdurch einen schluß der Schuldeputation rückgängig zu machen. das erste wegen der gleichen Sache zurückgezogen. Das größeren Zuspruch. Bei dieser Gelegenheit wurde von unseren Ges Nachdem Genosse Dr. Borchardt die Einwände der Gegner Gericht schließt sich im wesentlichen den Ausführungen des Berteidigers noffen gerügt, daß der Gemeindevorstand es gestattet habe, daß in zu entfräften gesucht und namentlich dagegen protestiert hatte, daß an und spricht die drei Angeschuldigten frei. Siernach hatten die Räumen der Schule die Vermittelung von Arbeitsgelegenheit durch es sich hier um eine Angelegenheit von geringfügiger Bedeutung Genossen Becker, Fint, Struds, Falseher und Kaczmirczad auf der den vaterländischen Arbeitsverband stattfinden durfte und auch ein handle, beantragte Genosse Hirsch, im Falle der Ablehnung des Anklagebank Platz zu nehmen, welche vom Amtsanwalt beschuldigt Oberlehrer während seiner Dienstzeit die Arbeitsvermittelung be sozialdemokratischen Antrages dem Verein die Turnhalle der werden, am 14. April er. in verkehrshemmender Weise auf dem sorgte. Der liberale" Herr Raspe betrachtete diese Beschuldigungen Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in der Wilmersdorfer- Bürgersteige der Schüßenstraße gestanden zu haben. Fint ist außer als Verleumdung, wie man sie in letzter Zeit von den Genoffen straße zu überlassen. Redner betonte, daß die Schuldeputation bem noch beschuldigt, der Aufforderung des Polizeibeamten, sich zu gewöhnt sei" und richtete seine Angriffe ganz besonders gegen den über diese Turnhalle kein Verfügungsrecht befigt; die Annahme entfernen, nicht Folge geleistet zu haben. Das Resultat dieser Ver- Genossen Taubmann, der ihm natürlich die Antwort nicht schuldig feines Eventualantrages bringe also den Magistrat nicht in das von handlung war, Beder und Kaczmirczad wurden gänzlich, Fink in blieb. Der Gemeindevorstand und der Kurator der Schule, ihm gefürchtete Dilemma. Gleichzeitig hätte die Stadtverordneten - einem Falle freigesprochen. Struds, Fallseher und Fint wurden in Herr Rathmann, wollten bon der Angelegenheit feine verfammlung dadurch die Möglichkeit, zu zeigen, daß fie die einem Falle auf das Zeugnis des Polizeikommissars Wangelin für Kenntnis haben, trotzdem Inserate im Ortsblatt des öfteren auf städtischen Einrichtungen allen Einwohnern ohne Unterschied der schuldig befunden und zu je 3 M. Geldstrafe verurteilt. Gegen diesen Arbeitsnachweis aufmerksam gemacht haben. Die einzuleitende Parteirichtung zur Verfügung stelle. das leptere Urteil wird selbstverständlich Berufung eingelegt werden. Untersuchung wird die nötige Klarheit schaffen. Die Errichtung einer

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Die Mehrheit der Versammlung betrat jedoch diese Brücke nicht, während der ganzen Verhandlung befand sich der boyfottierte Saal- Ferienkolonie auf dem Rittergute Birkholz war in Erwägung gezogen, sie lehnte zunächst den Hauptantrag gegen die Stimmen der Sozial- befizer Seiz im Zuhörerraum. Sein anfangs freudevolles Gesicht fonnte aber nicht zur Durchführung gebracht werden, da einerseits demokraten und hierauf unter Führung des fich freisinnig nennenden verfinsterte sich jedoch im Laufe der Verhandlung immer mehr, als die Zeit zu weit vorgeschritten, andererseits noch Landankäufe mit Herrn Otto auch den Eventualantrag ab. Für diesen Eventual- er sah, wie die Schädiger seines Geldsackes so entschlüpften. Mag Baumbestand nicht rechtzeitig bewirkt werden konnten. Es wurden antrag stimmten außer den Sozialdemokraten nur die Herren sich der Saalbefizer Seiz trösten, die Bürgerschaft Spandaus, vor jedoch 1000 M. zur Errichtung von Halbkolonien bewilligt; be­Dr. v. Liszt , Dr. Benzig, Dr. Spiegel und Wöllmer. Im nächsten allem der Reichsverband steht ihm ja zur Seite, da braucht er die rücksichtigt sollen etwa dreißig Kinder werden. Schließlich nahm die Versammlung außer einigen unbedeutenden Jahre sollen die nötigen Vorrichtungen getroffen werden, um Vorlagen noch die Vorlage betr. Errichtung von Milchgewöhnlichen Arbeiter nicht mehr( 1) oder doch, Herr Seiz? aus eigenen Witteln eine Ferienkolonie eine Ferienkolonie zu schaffen. Der häuschen an. Auf dem Wittenbergplag, dem Karl Augustplatz Nowawes. juristische Hülfsarbeiter Dr. Albert, welcher bis zum 1. Juli einen und dem Friedrich Karlplaz werden Häuschen aufgestellt, in denen Teil der Funktionen des außer Amt gefekten Dr. Pape übernommen hatte, wird auf seinen Antrag noch weiter beschäftigt, bis das Disziplinarverfahren erledigt ist. spätestens aber bis zum 1. D

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tober 1907.

der Verein für Kaffeestuben und Erfrischungskarren, ein Tochter- Die Höherlegung des Eisenbahnkörpers in Nowawes beschäftigte verein des deutschen Vereins für Volkshygiene, den Ausschant von wieder einmal die dortige Gemeindevertretung im nichtöffentlichen Milch, Kaffee und Tee betreiben wird. Die Häuschen werden dem Teil ihrer letzten Sigung. Bereits seit mehreren Jahren verhandeln Verein pachtfrei überlassen, die Unterhaltung und den Betrieb über- bie beteiligten Streise- Regierung, Eisenbahndirektion, Landrat und Gemeindebehörden Der Gemeindevertreter Frenk( Soz.) hat sein Mandat nieder­nimmt er auf feine Rechnung ohne weiteren Zuschuß der Stadt. über diese Angelegenheit, ohne zu einem Die nächste Sigung findet am 11. September statt. Resultat zu gelangen; Statistiken, Petitionen und ganze Stöße gelegt. Der Grund der Mandatsniederlegung soll darin zu suchen sein, sonstiger Aften sind hierüber bereits angefertigt worden, aber zu daß Arbeitswillige an dem Ausbau seines Hauses beschäftigt werden. einem Abschluß ist die Sache nicht zu bringen; die ganze Rückständig- Fr. konnte dies nicht verhindern, da der bauausführende Unter­feit der preußischen Verwaltung und Knauferigkeit, wenn es sich nehmer von dem Vertrage nicht zurücktritt, ohne ihm Schwierig. um die Sicherung des Verkehrs handelt, zeigt sich hier wieder einmal feiten weittragender Natur zu bereiten. in voller Gloria. Dabei handelt es sich um eine Angelegenheit, die nicht nur die hiesige Einwohnerschaft angeht, sondern die für das ge­famte zwischen Berlin und Potsdam verkehrende Publikum von nicht

Rigdorf.

Durch eine grobe Fahrlässigkeit hätte gestern nachmittag in der Neckarstraße ein schweres Unheil angerichtet werden können. Von einem Balton des Hauses Neckarstr. 2 fiel plöglich eine Lagerbier flasche, die wahrscheinlich als Milchflasche verwendet wird, auf die Sozialdemokratischer Lese- und Diskutierklub Hafenelever". Straße, Zum Glück hatten sieben bis acht Kinder, die turz vorher unwesentlicher Bedeutung ist; denn wenn durch einen industriell Heute abend 8%, Uhr bei Korff, Elisabethkirchstr. 18: Sigung.