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Der Parteitag in Elfen.
Kontrolleure an.
Schluß aus der 1. Beilage.),
11. Eine Beschwerde des Genossen Ahlert in Nordhausen fonnte nicht zur Verhandlung gebracht werden, da der rekurrierende Teil sich dem Urteil des Schiedsgerichts angeschlossen und die Beschuldigungen zurüdgenommen hat.
Weitere Beschwerden lagen noch vor, und zwar wegen der Sperre des Vorwärts" gegen die Annoncen der Lokalisten. Die Kontrollkommission konnte darüber noch nicht verhandeln; der Vorfizende der Lokalisten, Kater, wird am Dienstag oder Mittwoch
Im übrigen haben die Kontrolleure alle Bücher des Parteivorstandes revidiert und alles in bortrefflichster Ordnung gefunden. Ebenso find die der Partei gehörigen Geschäfte revidiert und ist überall mustergültige Ordnung angetroffen worden. Des yalb beantrage ich namens der Kontrollkommission, dem gesamten Parteivorstand Decharge zu erteilen.( Bravo !
Die Debatte wird eröffnet. Eingelaufen ist ein Antrag 93 aus Elbing - Marienburg: Der Barteitag wolle den Parteivorstand veranlassen, für Westpreußen ein eigenes Parteiorgan zu schaffen."
Litfin- Berlin zieht den Antrag 15 zugunsten der Resolution des Vorstandes zurück und bittet, daß die anderen Antragsteller zu diesem Punkte das gleiche tun möchten.
Dem
Gegen den Antrag 40 in bezug auf die Kindergärten habe ich einige Bedenten, wenn damit beabsichtigt ist, daß wir selbst Kindergärten errichten. Die Genossen sollten vor allem dem Beschluß der Mannheimer Frauenkonferenz entsprechend dahin wirken, daß die Kommunen mehr für die Errichtung von Kindergärten und KinderKindergärten, die jetzt überall errichtet werden, gestellt. trippen tun. Der Antrag ist wohl mit Rücksicht auf die katholischen fönnen wir aber nur entgegentreten, wenn unsere Bewegung im allgemeinen wächst, wenn die Aufklärung in den breitesten Schichten des Voltes zunimmt. Wir haben jetzt an 407 Orten weibliche Vertrauenspersonen, und außerdem eine Anzahl Frauen, die gemeinfam mit Genoffen in Vorständen der Zentralverbände sißen. Aber es ist noch viel Arbeit nötig. Vor allem sollten die Männer dafür forgen, daß ihre Frauen und Töchter politisch organisiert sind. Ich weiß, daß Genoffen, die sich als gute Barteigenossen hinstellen, in dieser Hinsicht noch recht rückständig sind.( Sehr richtig!) Wir werden eine Enquete aufnehmen darüber, wieviele Frauen von organisierten Genossen organisiert sind.( Oho!) Ja, das werden wir tun, und dann werden wir nachweisen, wieviele Genoffen auf diesem Gebiet noch rückständig sind.( Bravo !)
ent
zu leiden; selbst unsere unpolitischen Frauen- Bildungsvereine Proletariat von einer geschickt und fleißig arbeitenden Schaar national werden vielfach aufgelöst, besonders auch in Rheinland- Westfalen . polnischer Agitatoren bearbeitet und diesen mehr oder weniger zume leber 10 500 Frauen zahlen heute freiwillige Barteibeiträge. Eine Opfer gefallen, so daß wir die schon gewonnenen, wenig aufgeklärten genaue Angabe darüber ist mir nicht möglich, da nur die Hälfte Anhänger wieder verloren. Diese nationale Bewegung hat ihren der von mir ausgesandten Fragebogen rechtzeitig zurüdgefommen Höhepunkt noch nicht erreicht. Man die geht jetzt daran, 9. Eine weitere Beschwerde richtet sich gegen den Partei- liche und politische Rückständigkeit der Frauen. Aber auch über systematisch für die nationale Bewegung zu gewinnen. Daß die ist. Zu dem Terrorismus der Behörden kommt die wirtschaft- polnischen Enklaven in den Großstädten und Industriegegenden borstand. Sie geht aus vom Zentralwahlverein Teltow- Beeskow den Indifferentismus der Genossen haben wir vielfach zu klagen Polen dadurch noch irgendwo Mandate selbst erobern könnten, ist ja Storkow - Charlottenburg ( im Auftrage K. Wollermann) und( sehr wahr!), es gibt noch viele Genossen, welche die Bedeutung ausgeschlossen, wohl aber können sie in einer ganzen Reihe von hält es für unzulässig, daß der Vorstand den Antrag der Frauenorganisation nicht erkannt haben. Diese sollten sich Streifen ausschlaggebend sein dafür, wer das Mandat besitzen soll. auf Einsehung eines Schiedsgerichts gegen eine Anzahl Genossen, bemühen. wenigstens ihre eigenen weiblichen Angehörigen der Or Den Beweis haben wir schon bei den letzten Wahlen bedie bei den Wahlen nicht gewählt haben, nicht stattgegeben habe. ganisation zuzuführen. Andererseits muß ich anerkennen, daß kommen, Die Kontrollkommission hat das Material geprüft und mit dem es auch eine große Anzahl von Genossen gibt, auch in Rheinland - Bochum , Dortmund denn drei von unseren 43 Mandaten, und zivar Borstande verhandelt. Die Beschwerde wurde für berechtigt er: Westfalen , die die Frauen in ihrem schweren Kampfe unterstüßen. dadurch gewonnen, daß die Polen und Duisburg haben wir doch mur flärt und auch der Parteivorstand schloß sich der Auffassung der( Die Redezeit wird berlängert.) Das Zentrum geht jest dazu uns stimmten. Aehnlich ausschlaggebend können die Polen noch in in der Stichwahl für 10. Eine Beschwerde des Parteigenossen Engelbrecht in über, die Frauen den christlichen Vereinen zuzuführen, man stellt einer ganzen Reihe von Kreisen werden, indem sie die dortigen Langendreer wurde dem Parteivorstand zur Regelung über- Stirche zu halten. Sie alle werden wissen, welch ein Hindernis Oppofitionsgefühl sozialdemokratisch stimmten, für die nationalen christliche Sekretärinnen an, um die Frau in dem Bann der polnischen Arbeiter, selbst solche, die bisher aus instinktivem wiesen. stuhl zur Verräterin des Mannes wird. Wir müssen die Frauen entgegengewirkt werden. Das fann aber nur geschehen, wenn diese es für unsere Aufklärungsarbeit ist, wenn die Frau im Beicht- Zähltandidaturen einfangen. Dem muß durch unfere Agitation für den Sozialismus gewinnen, dann haben wir mit ihnen auch anders gestaltet wird die heranwachsende Generation gewonnen.( Bravo !) als bisher. Sie muß vor allem in nur die Sprache, sondern auch die ganzen eigenartigen Verhältnisse polnischer Sprache erfolgen und von Leuten geübt werden, die nicht des polnischen Volkes wie seinen besonderen Charakter gut fennen. Man muß vor allem auch mehr Rücksicht auf die nationalen Empfindungen nehmen, mit denen wir sehr entschieden rechnen müssen. Man darf nicht sagen, wie es von deutschen Genossen geschieht, den Bolen kann keine Extrawurst gebraten werden; die unüberlegten Reden befunden, daß man sich selbst von einem Gesollen froh sein, wenn fie unserer Kultur teilhaft werden. Solche wissen nationalen Dünkel noch nicht freigemacht hat, der in den tatsächlichen Verhältnissen wirklich feine Berechtigung findet. Man fchadet damit. Man verlegt die national empfindlich gereizten Leute fchiver. Aber abgesehen davon ist diese Extratwurst" für die Polen unbedingt notwendig; sowohl die Agitation in polnischer Sprache wie die gesonderte Drganisation. Gewiß verstehen die in deutschen Gegenden lebenden Bolen das Notwendige von der deutschen Sprache, d. h. das für das tägliche Leben Notwendige. Ganz anders aber ist es doch mit dem Verstehen unserer sozialistischen Ideen. Wie schwer ist es, diese bent einfach deutschen Manne in seiner Muttersprache beizubringen. Und sollte es nicht noch viel schwerer sein, diese Ideen dem Bolen in einer fremden Sprache, einer ihm verhaßten, weil ihm aufgedrängten Der Bericht, den der Parteivorstand uns diesmal vorlegt, ist Linde- Königsberg: Jm Bericht sind von Ostpreußen an Bei- Sprache, der Sprache seiner nationalen Unterdrücker, beizubringen? der größte und interessanteste, den wir jemals bekommen haben. trägen nur 1200 M. erwähnt. Dazu kommen noch 600 M. qus Die Agitation, mündliche wie schriftliche muß in polnischer Sprache Wenn man ihn eingehend studiert hat, kann man ihn nur be- Sönigsberg, die einige Wochen zu spät abgeliefert worden sind, so erfolgen. Aber auch die Oganisation muß eine von der deutschen friedigt aus der Hand legen. Er zeigt, wie im letzten Jahre der daß sie nicht mehr in den Bericht aufgenommen werden konnten. gewissermaßen gesonderte sein. Die Polen müssen sich in ihrem friedigt aus der Hand legen. Er zeigt, wie im letzten Jahre der Borstand auf allen Gebieten außerordentlich viel gearbeitet hat. Der Zuschuß, den Ostpreußen im letzten Jahre erhalten hat, ist fozialdemokratischen Verein mit ihren Landsleuten zusammenfinden. Sollte angesichts der wachsenden Aufgaben der Vorstand vermehrt allerdings sehr groß. Sie müssen aber berücksichtigen, daß Ost- Einmal erfordert das schon die ebenfalls als notwendig erwiesene Aufwerden, so wünschen wir Süddeutschen, daß dabei auch alte erfahrene preußen noch einer der rückständigsten Bezirke ist. Königsberg hat flärung der Leute in polnischer Sprache. Diese kann naturgemäß Parteigenoffen aus Süddeutschland berücksichtigt werden. In der übrigens die gesamten Kosten für die Wahl selbst aufgebracht. nicht in einer deutschen Organisation erfolgen, wenigstens Frage der preußischen Wahlrechtsbewegung hat uns Singers Er- Große Summen brauchen wir für die Agitationsreisen, die vom nicht in Versammlungen zusammen mit deutschen Mitgliedern. Viel flärung außerordentlich gefallen. Ebenso freudig haben wir die Barteisekretär gemacht werden müssen, um die noch wenig ge- besser ist es, den polnischen Genossen die Möglichkeit zu geben, in Erklärung des Parteivorstandes begrüßt, mit Energie in die Wahl- schulten Kräfte in der Provinz zu beaufsichtigen und zu revidieren. polnischen, von ihnen selbst geleiteten und verwalteten Barteiorganibewegung einzutreten. Die preußische Reaktion drückt in hohem Dazu kommt, daß wir über 1000 m. für Saalmieten zahlen fationen für die Sache zu wirken. Dafür sprechen nicht nur gewisse Maße auf Süddeutschland , und wir hoffen von der preußischen Außerdem ist in dem Zuschuß der Beitrag für die Landarbeiter- Gründe. Für die Allgemeinheit der Partei wird daraus nicht, wie müssen, da uns sonst keine Säle zur Verfügung gestellt werden. nationale Rücksichten, sondern auch triftige moralische und taktische eine Erklärung in Reichsangelegenheiten abgibt, dann spricht zeitung enthalten, die infolge des naturgemäß billigen Abonne- hier und da befürchtet wird, Schaden entstehen, Absplitterung und preußischer Geist aus ihm. Baden hat zur allgemeinen Barteikaffe mentspreises ihre Kosten nicht deckt. Sehr zu leiden haben wir 3wiespalt, sondern im Gegenteil: Wir werden unsere Kräfte n nur so viel beigetragen, wie es erhalten hat, aber die Aufgaben, unter der Landflucht. Trotz alledem hoffe ich, daß im nächsten vermehren. Ich spreche da aus guter Erfahrung. In Oberschlesien die wir zu lösen haben, sind besonders groß. Die Parteitorre- Jahre der Kassenbericht für Ostpreußen nicht mehr so ungünstig haben wir überall diese beiden Organisationen, beide spondenz hat im allgemeinen viel Anklang bei uns gefunden. Man ausfallen wird. Wir haben jest wohl das Schlimmste hinter uns wickeln sich gut, was bei einer erzwungen zusammengekoppelten fönnte vielleicht wünschen, daß manche Artikel fürzer wären, aber und werden nun endlich anfangen die Erfolge der kostspieligen nicht möglich wäre. Und alle gemeinsamen Barteigeschäfte, Aufsonst sind wir recht zufrieden. Die Mitteilungen der Kontroll- Organisation zu ernten.( Bravo !) stellung der Kandidaten, Wahlen usw., werden ohne jede nennens tommission, daß 49mal Schiedsgerichte zusammengetreten sind, legt Hierauf werden die Verhandlungen auf nachmittags 3 Uhr werte Erschtverung erledigt, während die inneren Angelegenheiten die Frage nahe, ob§ 2 unseres Organisationsstatutes nicht ab- vertagt. der Organisationen von jeder ganz selbständig erledigt werden. Die änderungsbedürftig sei. Die Lokalistenfrage ist im Süden nicht so Schluß 1 Uhr. Möglichkeit folchen Arbeitens ist ja durch die vom Mannheimer brennend wie in Nordddeutschland. Im Anfange waren wir auch nicht so erbaut davon, daß der Parteivorstand, nachdem die GeParteitag fanktionierte Einigung der polnischen Genossen mit den schäftskommission der Lokalisten die Verhandlungen glatt abgelehnt deutschen für das ganze Reich geschaffen. Der Parteivorstand hat aber zugleich die Möglichkeit systematischer und intensiver schriftWitteilungen, die Ebert heut gemacht hat, sind wir vollkommen be- ftügung finden, während der bereits vormittags eingebrachte mangelte es bisher durchaus, aus Mangel an geeigneten Sträften, aus hatte, noch an die einzelnen Organisationen ging. Aber nach den eingegangen sind die Anträge 94 und 95, die genügende Unter- licher Agitation in polnischer Sprache geschaffen. Daran friedigt. Gut wäre es, wenn die Agitationsschriften noch etwas Antrag 93( Gründung eines Drgans für Westpreußen ) nicht aus- Unkenntnis der Sprache und der obwaltenden eigenartigen Ber billiger geliefert werden könnten. Durch den Bildungsausschuß ist reichend unterstützt wird. hältnisse. Dafür haben die legten Wahlen sehr bezeichnende Beweise ein fehlendes Glied in der Arbeiterbildung ergänzt worden. Es Die Anträge lauten: war höchste Zeit, daß man zu seiner Gründung schritt, besonders 94. Der Parteitag verpflichtet die Parteileitungen aller Orte Sie schärfste Stritit herausfordern. Manche sind in einem fürchter geliefert. Eine Anzahl Wahlflugblätter in polnischer Sprache mußte wichtig ist die Jugendbildung. Gut wäre es, wenn die Parteischule des Reiches, systematisch die Naturalisation der einem anderen lichen oder lächerlichen Polnisch gehalten, manche rein mechanisch auch von Genossen besucht werden könnte, die schon in verantwort- Staate angehörenden Genossen herbeizuführen, um den bei dem aus dem Deutschen übersetzt, manche enthalten bedenkliche taktische licher Stellung stehen, von Parteisekretären und Redakteuren. Den ießigen Zustande unvermeidlichen großen Verlust der Stimmen Verstöße in Beziehung auf die Art und Weise, wie man Provinzredakteuren würde dadurch ein großes Bildungsmittel an sicherer Anhänger bei den Landtags- und Gemeindewahlen zu Bolen anfassen muß, die Hand gegeben werden zu ihrer eigenen Fortbildung. Was den berhüten. Es steht im schroffen Widerspruche zu der Wichtig bemokratie gewinnen will. wenn man sie für die SozialAusfall der Reichstagswahlen anbelangt, so haben wir einen Troft feit der Wahlrechtskämpfe, daß ein Parteigenosse es unter Verfaffer trifft kein Vorwurf. Die Herausgeber, lebersetzer und in dem Zunehmen der Organisationen und hoffen, daß die Scharte läßt, Sie sich durch die Erwerbung der fonnten nicht anders, Staatszugehörigkeit wie sie getan haben. Auch die technische Herstellung der wieder ausgewekt werden wird.( Bravo !), feines jeweiligen Wohnlandes das Wahlrecht zu verschaffen. Flugblätter trägt mit Schuld. Der Parteitag verpflichtet die Leitungen aller örtlichen Partei- und Korrektoren mußte ja auch der Say jämmerlich werden, Beim Mangel polnischer Setzer organisationen, die Naturalisation durch Einsetzung einer Kommiffion felbst wenn das Manuskript des Flugblattes nicht schlecht war. zu organisieren. In diesem Sinne empfiehlt der Parteitag die Ein- Das Alles muß und fann anders werden. In Kattowiz, dem Siz Die Parteigenossen des 5. sächsischen Reichstagswahlkreises fügung einer nach der Landeszugehörigkeit forschenden Frage in die der Leitung der polnisch- sozialdemokratischen Partei, jegt eines Be( Dresden- A.) sprechen die Erwartung aus, daß der Parteitag in Aufnahmescheine der Wahlkreisorganisationen, ferner die Prüfung standteils der Gesamtparlei, ist mit dem Gelde der Gesamtpartei Essen energisch Stellung nimmt gegen das die gesamte Arbeiter der Abonnentenlisten der Parteiblätter, sowie der örtlichen Mit- auf Beschluß des Parteivorstandes eine ganz erhebliche Erweiterung bewegung schwer schädigende Treiben der Lokalorganisationen gliederlisten der auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung ber bisherigen Druckerei der„ Gazeta Sobotnicza " erfolgt. Das und anderer Gewerkschaftszersplitterer, soweit diese Mitglieder stehenden Vereinigungen nach der Staatszugehörigkeit unserer An Blatt selbst, früher zweimal wöchentlich im lleinsten Format erscheinend, der Partei sind. Der Parteitag möge aussprechen, daß angehänger, um dann auf die Betreffenden nachhaltig einzuwirken. Der erscheint jegt dreinial und in bedeutend größerem Format. Gelingt fichts der fortwährend zunehmenden Konzentration des Kapitals Parteivorstand wird beauftragt, die örtlichen Parteileitungen durch es, eine wesentliche Hebung des Abonnentenstandes zu erzielen, und des brutalen Vorgehens des foalierten Unternehmertums ein Rundschreiben an die hier festgelegten Verpflichtungen zu er dann wird das Blatt in absehbarer Zeit täglich herausgegeben. gegen die Organisationen der Arbeiter solche Gewerkschaftszer innern und sie zur geeigneten Zeit zum Bericht über die geschehenen Jedenfalls aber ist schon jetzt für die Parteileiter der Städte und splitterung eine schwere Schädigung der Arbeiterbewegung be- Arbeiten aufzufordern. deutet und geeignet ist, Uneinigkeit in die Reihen der organiBezirke, in welchen polnische Arbeiter in größerer Zahl vorhanden Remptens fierten Arbeiter zu tragen. mit der zur Unterstügung genügenden Anzahl Genossen. find, die Möglichkeit, besser die Verpflichtung gegeben, für die Ver Die Parteigenossen haben die Pflicht, soweit sie in einem breitung dieses Blattes zu wirken, polnische Parteigenossen dafür Arbeitsverhältnis stehen, Mitglied der von der Generalfommis- 95: Um unserer„ Gleichheit" diejenige Verbreitung zu sichern, die heranzuziehen. Ebenso aber gibt die erweiterte Druckerei die Mög fion anerkannten gewerkschaftlichen Zentralverbände zu sein. ihr als führendes Organ der sozialdemokratischen Frauen in den Reihen lichkeit, andere Agitationsschriften, Flugblätter, Broschüren zu be Die Genoffen, die fich den Beschlüssen des Parteitages zur des Proletariats gebührt, verpflichtet der Parteitag die agitatorisch stellen und zu beziehen. Das gilt besonders auch für Wahlzeiten, Frage Partei und Gewerkschaft nicht unterwerfen, haben sich tätigen Genossen und Genoffinnen, bei jeder Gelegenheit für das um die eben geschilderten Vorkommnisse zu vermeiden. Damit ist selbst außerhalb der Partei gestellt. Abonnement der Gleichheit" genau so zu wirken, wie sie für das aber auch weiter die Möglichkeit gegeben, bie Druckerei Sie sehen aus den verschiedenen Anträgen in dieser Richtung, Abonnement unserer Tagespresse tätig sind. Den Redakteuren Lebensfähiger zu gestalten und aus dem jezigen Parteiwie die Stimmung unter den Parteigenossen ist. Die Lokalisten unserer Parteipreffe empfiehlt der Parteitag, von Zeit zu Zeit im zuschuß einen Ueberschuß zu machen. Kann so die schriftliche stellen fich außerhalb der Parteiorganisation, wenn fie fortgefekt redaktionellen Teil unserer Tagespresse die„ Gleichheit" zu empfehlen gitation für die Polen jezt von einer Zentralſtelle aus betrieben die Beschlüsse von Parteitagen mißachten. Mit der Zersplitterung und zum Abonnement derselben aufzufordern. werden, so ist durch die nummehr garantierte stärkere Entwickelung in den eigenen Reihen muß es endlich ein Ende haben, das sollte der polnisch- sozialdemokratischen Partei auch die Möglichkeit gegeben, uns gerade Essen lehren.( Sehr richtig!) Hier auf dem Parteitag die mündliche Agitation durch berufene Kräfte zu betreiben. Die ist eine Zeitung verteilt: Deutscher Metallarbeiter". Das Motto Bahl der fähigen Röpfe in der polnisch- sozialdemokratischen Bewegung dieser Zeitung ist:„ Einzeln seid Ihr nichts, bereinigt eine Macht." Deutschlands ist bei der Kleinheit dieser Bewegung naturgemäß noch Die ganze Existenz der Organisation aber, die das Blatt heraus- Die Tatsache, daß für den oberschlesischen Agitationsbezirt eine nicht groß. Vorhandene tüchtige Kräfte aus den russischen und gibt, schlägt diesem Motto ins Gesicht.( Sehr wahr!) Ich bitte unverhältnismäßig hohe Summe aus Parteimitteln aufgewendet wird, österreichischen Teilen Polens heranzuziehen, verbietet unsere Sie dringend, unseren Antrag neben dem des Parteivorstandes zwingt mich zu einigen erklärenden Bemerkungen. Ich will voran barbarische, preußische Fremdenpolitik. Aber die Neuregelung anzunehmen.( Bravo !) stellen, daß der weitaus größte Teil dieser Summe nicht für Ober- der Verhältnisse in der P. P. S. hat einige gute Kräfte schlesien, sondern für die Propaganda unter der polnischen Arbeiter doch in Parteistellung gebracht, fie für die Agitation Gerisch rügte, daß die Berichte der einzelnen Bezirke so spät fchaft im ganzen Reiche aufgewendet wird in Gestalt der Bu- frei gemacht, sodaß wir in der Lage find, den Genossen im Reiche, einkommen. Das liegt daran, daß die Genossen, die diese Berichte wendungen für das polnische Parteiblatt Gazeta Robotnicza" die das wünschen, gelegentlich auch rednerische Kräfte für die Agimachen, oft dazu nur am Sonntag Zeit haben und daß die Be- und feine Druckerei, und das ist eine sehr notwendige und wichtige tation unter den Polen zur Verfügung zu stellen. Wenn die hier richte erst an die Agitationskomitees gehen. Es wäre daher gut, Ausgabe aus Parteimitteln. Hunderttausende wahlberechtigter bezeichneten Wege beschritten werden, wenn überall, wo es erforder wenn die Frist für die Einreichung der Berichte etwas verlängert Bolen sind als billige und gefügige Arbeiter in den verschiedensten lich ist, auf die Agitation unter den polnischen Arbeitern größeres Besonders in Rheinland - Gewicht gelegt wird, dann wird es sicher gelingen, der nationalen Wir mußten in diesem Jahre mehr als 1000 Mt. infolge Industriezentren Deutschlands verteilt. der pommerschen Verfcommungsverordnung zahlen, weil das Ber- Westfalen ist das der Fall. Aber auch in anderen Bezirken, in den Agitation einen Damm entgegenzusetzen und auch die polnischen teilen von Flugblättern am Sonntag jetzt verboten ist. Es sollte Provinzen Sachsen , Hannover und anderen bis nach Süddeutschland Proletarier, die Wermsten der Ärmen, in die Reihen der Sozialim Bericht genau festgestellt werden, wieviel uns in Deutschland igen sie zu Tausenden, ebenso in den Großstädten Berlin , Breslau , demokratie zu bringen.( Bravo 1) überhaupt durch solche polizeiliche Maßnahmen von den Beiträgen Hamburg , Bremen , Hannover . Was ist bisher von uns für Bongarh- Mülheim die Aufklärung dieser großen Proletarierfchichten getan? wünscht, daß über alle Genossen, die sich zu Parteiposten melben, Mehr wie ein Jahrzehnt lang nichts. Wir haben uns vorher Erkundigungen beim jeweiligen Kreisvorstand eingezogen darauf beschränkt, mit den paar Genossen von der P. P. G. werden. Redner nimmt Bezug auf einen Fall, wo ein Genosse dem hin und her zu Jene günstige Beit zur Gewinnung der streiten über ganz nebensächliche Dinge. der betreffende Kreisvorstand nicht für besonders befähigt hielt, sich ist ungenügt verstrichen. Seit längerer Reit ist nun das volnische direkt an das oberrheinische Agitationskomitee gewandt hatte. der polnischen Arbeiter unter Umgehung des Kreisvorstandes und der Kreisorganisation
Riem- Dresden
befürwortet den Antrag 85:
würde.
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wieder genommen wird.
Goebel Stettin:
Ottilie Baaber- Berlin : Jm Bericht ist festgestellt, daß im Verhältnis zu den orga misierten Männern 52 Frauen und Mädchen politisch organisiert find. Wir haben vor allem unter den reaktionären Vereinsaefeben
Nachmittagssitung.
Die Debatte über den Geschäftsbericht wird fortgesetzt.
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