auf die Geiftlichkeit zu beschränken und ble Behrer babon gu be- folgende Beflüsse bes Ministerrats aufführt: 1. die Profreien, gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt.
Achtung, Schneider und Schneiberinnen! fefforen der streifenden Hochschulen aufzufordern, die Vorlesungen fort- Wegen Nichtbewilligung einer gefordertent zufezen, 2. falls letteres physisch verhindert werden sollte, die Lohnerhöhung haben die Damenschneider bei dem Zwischens Der Bundesrat hat sich mit der Ueberweisung der Entwürfe Universitätsräte der betreffenden Hochschulen aufzufordern, alle eigenen meister Grünbaum, im Hause H. Gerson, Oberwallstr. 14-16, die eines Gesezes betreffend Aenderungen des Gerichtsverfassungs- Maßnahmen zur Wiederaufnahme der Vorlesungen anzuwenden, Arbeit niedergelegt. Wir verhängen infolgedessen über genannt gefeges, einer Strafprozeßordnung und eines zu beiden Gesezen 3. im Falle die eigenen Maßnahmen erfolglos bleiben sollten, die Firma die Sperre. gehörenden Einführungsgesetzes an die zuständigen Ausschüsse ein- Universitätsrätsräte aufzufordern, sich an die Zivilbehörden zu verstanden erklärt. Verband der Schneider und Schneiderinnen, Filiale Berlin L wenden, 4. den Stadthauptmann von Petersburg und alle höchsten Die Ortsverwaltung. Obrigkeiten der Universitätsstädte aufzufordern, teine polizeis lichen Maßnahmen gegen die streikenden Studenten zu ers greifen, so lange die Streits nicht in Gewalttaten ausarten, im
Der Wahlrechtskampf. Budapaft, 8. Oftober. Es verlautet, daß entgegen einigen Blättermeldungen die Borsanttion zur Wahlreform noch nicht erteilt ist.
Die Polizei berbot die für heute abend einberufenen 20 Arbeiterversammlungen gegen die Wahlvorlage der Regierung. Die sozialdemokratische Partei fündigt jedoch an, daß fie die Bersammlungen trosdem unter allen Umständen abhalten werde.
England.
Die Arbeitslosen.
alle von Willkür aber sofort gefegliche Gegenmittel anzuwenden.
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Deutfches Reich.
Die Gelben haben kein Glück.
Nicht einmal in der Residenz ihres fürstlichen Wohltäters Bles. In der Stadtbrauerei zu Waldenburg lief am 1. Juli ein zwischen Der Bandenkrieg in Mazedonien. der Firma und dem Brauereiarbeiterverbande vereinbarter Lohn Frankfurt a. M., 8. Dttober. Wie die Frankfurter Zeitung " tarif ab. Das Personal legte einen neuen Entwurf vor, der einige aus Saloniti meldet, wurden in den Weinbergen bei Starletoij Verbesserungen enthielt. Die Betriebsleitung wollte aber von Ver im Bezirk Serres arbeitende Bulgaren von einer angeblich handlungen mit der Organisation nichts wissen und rief den reiche griechischen Bande überfallen. Drei Männer und ein treuen Sekretär Ermert zu Hilfe. Der kam auch bereitwilligst, Mädchen wurden getötet, ein Mann und zwei Frauen berwundet.
Soziales.
Tatsächlicher Arbeitgeber.
um dem roten Brauerverbande den Kragen umzudrehen und seine gelben Brüder in der Brauerei zu placieren. Die Verbändler wurden ausgesperrt, worauf Partei und Gewerkschaftskartell den Bohtott über die Stadtbrauerei verhängten. Derselbe wirkte derart, daß die Firma ihre gelben Helfer wieder abschüttelte und am 1. Oftober mit ihren Arbeitern Frieden schloß. Der neue Tarif enthält die Bochenlohnes um 2 Mart. Nach dieser Probe dürfte es die Brau ausdrückliche Anerkennung der Organisation und die Erhöhung des herren nach reichstreuer Hilfe nicht bald wieder gelüften.
Zur Lohnbewegung der Buchbindergehilfen in Karlsruhe . 1 Eine öffentliche Versammlung der Gehilfen nahm Stellung zu der Haltung der Innung gegenüber dem eingereichten neuen Lohntarif. Es gelangte nach erregter Aussprache folgende Refo Iution zur einstimmigen Annahme:
London , 3. Dktober.( Eig. Ber.) Die Vertreter der Arbeiterpartei, Sozialdemokratischen Partei und Unabhängigen Arbeiterpartei erlassen folgendes Manifest:„ Die Arbeitslosigkeit ist noch Der Arbeiter A. beanspruchte durch Klage beim Gewerbegericht im Wachsen begriffen. Keine Arbeiterfategorie ist von ihr aus 48 M. Lohn von Herrn Bachwald, den er als seinen Arbeitgeber genommen. Die amtliche Statistik zeigt, daß im September beis anjah. Bachwald bestritt seine Verpflichtung und meinte, S. solle nabe 9 Proz. der qualifizierten Arbeiter des Landes ohne Be- die Firma Elisabeth Telschow verklagen, denn diese sei die Inhaberin schäftigung waren. Obgleich diese Zahlen den Ernst der Lage zeigen des Automatenvariétés, bei dem Kläger beschäftigt war. In der so enthüllen sie doch nicht alle Tatsachen, da sie die größere Masse Verhandlung vor der Kammer 6 wurde nun festgestellt, daß Bachder leidenden Männer und Frauen- der unorganisierten und unquali- wald insofern an dem Betriebe interessiert war, als er 3000 m. fizierten Arbeiter nicht einschließen. Weder Staat noch Gemeinden für ein großes Unionspiel gegeben hatte, das dort aufgestellt war. Er ergreifen irgendwelche wirkungsvolle Maßregeln, die der verzweifelten ging auch hin, um zu sehen, wie das Geschäft gehe. Seine Frau sagte aus, sie hätten noch Geld zu verlangen gehabt. Seitdem Sachlage abhelfen tönnten. Ihre Politit ist die des Abwartens. aber der Kläger das Geschäft versah borher tat das ihr Sohn. Unter diesen Umständen, fährt das Manifest fort, sei es nötig, daß sei immer weniger eingekommen, so daß sie zu dem jungen Mann die Arbeiter zusammen vorgeben und von ihren Abgeordneten gefagt habe, wenn er fein Geschäft mache, sollte er doch lieber berlangen, daß sie bei der Eröffnung der parlamentarischen Herbst- die Schlüffel bei Telschow abgeben. Auch der Beklagte hat sich in tagung den Antrag stellen, das Arbeitslosengesetz vom Jahre 1905 die Betriebsangelegenheiten gemischt. Zum Beispiel hat er sich zu verbessern und dem Staate die Pflicht auferlegen, über das Aussehen des Klägers aufgehalten und verlangt, daß er den Arbeitswilligen Beschäftigung zu geben. Die fich doch wenigstens die Stiefel puzen solle. Der Kassierer beArbeiter sollen sich stets vor Augen halten, daß die Regierung gezogen und dann der Rest in zwei Teile geteilt worden war, fundete, daß von den Einnahmen des Geschäfts der Lohn abnur denjenigen hilft, die sich selbst helfen wollen. wovon einen Telschow, den anderen Bachwald erhielt. Solange Der Streit in der Damen- Maßschneiderei zu München ist Das Stillschweigen der Arbeitslosen ist gleichbedeutend mit der der Sohn des Beklagten im Geschäft war, habe er sowohl Telschow durch namhafte Zugeständnisse der Arbeitgeber beendet. Vernachlässigung ihrer Bedürfnisse. als auch seinen Vater vertreten.
mit Recht aus
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" Die Versammlung nimmt mit Entrüstung Kenntnis von dem ablehnenden Verhalten des größten Teils der hiesigen Prinzipale gegenüber unserer Tarifvorlage. Die Versammlung beschließt, baß überall da, wo bis Sonnabend, den 10. Oktober, der Tarif nicht anerkannt ist, die Kündigung einzureichen und mit allen den Gehilfen zu Gebote stehenden Mitteln für die Durchführung der bereits von einer Anzahl Brinzipalen anerkannten Forderungen einzutreten."
Ausland.
Ein zweites Manifest an die Gewerkschaftskartelle und Arbeiter- Das Gericht, unter Vorsitz des Magistratsaffeffors Liebrecht, organisationen fordert diese auf, keine Minute zu verlieren und sofort berurteilte den Beklagten zur 8ahlung des Die gewerkschaftliche Organisation in der Schweiz . in eine Arbeitslosenagitation einzutreten. Am 11. Ot- ohnes an R. Auf Grund der obigen Bekundigungen sei das Gericht zu der Ueberzeugung gekommen, daß der Beklagte ebenso Der Gewerkschaftsbund hat mit Hilfe des schweizerischen Arbeiter tober, am Vorabend des Zusammentritts des Parlaments, sollen wie Frau Telschow Arbeitgeber des Klägers gewesen sei. Offen- sekretariats eine vollständige Statistik über die Organisationen auf große Arbeitslofen- Demonstrationen veranstaltet fichtlich habe er sich auch dem Kläger gegenüber als Mitinhaber gestellt, in denen nur die christlichen Gewerkschaften, die keine werden. Die Demonstrationen sollen vor den Kirchen und geriert. Auf die Firmierung E. Telschow- führte das Urteil genügenden Angaben publizierten nicht mitgerechnet sind. U. a. hat anderen Bethäusern stattfinden. fomme es nicht an, sondern auf den tatsächer auf Grund der Zahlen der Betriebszählung von 1905 und der Die Manifefte machen noch darauf aufmerksam, daß die Lokal- lichen Zustand. Somit hafte auch der Beklagte für den Lohn. Daten der Organisationen selber vom 31. Dezember 1907 eine Be rechnung darüber angestellt, wie sich das Verhältnis der Organi regierungsbehörde( John Burns) nicht das geringste Hilfsmittel Bom Bureaukratismus einer sächsischen Krankenhausverwaltung. fationsfähigen in den einzelnen Gewerbsgruppen zu den tatsächlich bieten oder versprechen könne, sondern einfach erkläre, alles sei in bester Ordnung. Das fiebenjährige Söhnchen eines Zuschneiders in 2ößnit Organisierten verhält. Es tamen demnach auf je 1000 organisations. fähige Arbeiter wirklich Organisierte: im fächsischen Erzgebirge war schwer an Diphtheritis erkrankt. Der Metallarbeiter zu Rate gezogene Lößnizer Arzt erklärte, daß nur der Luftröhrenschnitt Rettung bringen tönne, und gab den Rat, bas Kind in eine Heilanstalt in Aue im Erzgebirge zu bringen, wo die Operation erfolgen sollte. Die Privat heilanstalt nahm das Kind wegen der Ansteckungsgefahr nicht auf und verwies die Eltern nach dem städtischen Krankenhause von Aue junter der ausdrücklichen Versicherung, daß die Privatanstalt für die Aufnahme des Kindes forgen werde. Die Eltern wandten sich an das städtische Strankenhaus, dessen Verwalter nicht anwesend war. Von einem Mädchen wurde die Aufnahme des todkranten Kindes mit der Mo
Etwa 500 Familienbäter aus dem Arbeiterstande begaben sich gestern zu dem Richter Plowden in Marylebow( West- London ) und flagten ihm ihre Not, sie seien arbeitslos und können trotz aller Sie seien deshalb nicht Anstrengungen feine Beschäftigung finden. imstande, die Wohnungsmiete zu zahlen und befinden sich in der Gefahr, ermittiert zu werden. Sie ersuchten den Richter, der in ganz London wegen seiner Humanität bekannt sei, bei den Verhandlungen über etwaige Ermissionsbefehle die unverschuldete Arbeits• losigkeit der Mieter in Rücksicht zu nehmen.
Uhren- und Schmuckarbeiter 806 Lederarbeiter
Holzarbeiter Bimmerleute. Steinarbeiter
Maurer und Handlanger Maler und Gipser. Tertilarbeiter Schneider.
359 Coiffeure
284
76
109
163 Lebensmittelarbeiter 240 Graphische Arbeiter 88 Posts und Zollpersonal
88
319
573
482 Straßenbahner
538
58 Transportarbeiter
183
90 Staats- und Gemeindearb.. 351
Am besten organisiert sind demnach die Post- und Bollangestellten,
Plowden versprach alles zu tun, was in seiner Macht stehe, die tivierung, daß erst ein Aufnahmeschein beigebracht werden sodann die Straßenbahner, die Maler und Gipser und die StaatsSchärfe des Gesetzes zu mildern.- müsse, abgelehnt. Der einige Zeit darauf zurüdfehrende und Gemeindearbeiter, am schlechtesten die Schneider, die LederVerwalter tat dasselbe und fügte hinzu, daß die Auf- arbeiter und die Textilarbeiter. Insgesamt sind von den 607 412 nahme erft erfolgen könne, wenn eine Bescheinigung über die gewerblich tätigen und in den Angaben aufgenommenen Arbeitern Ein Jahr Zuchthaus für Leo Tolstoi. 8ahlungsfähigkeit der Eltern beigebracht würde. Ein der Schweiz mur 121 754 organisiert, also rund ein Fünftel. Unter Leo Tolstoi kamm von Glüd sagen, daß er nicht unter der hinzukommender Herr erbot sich, 20 Mark Vorschuß zu hinterlegen. den aufgeführten Arbeitern befinden sich 403 853 Männer und 203 559 schwedischen Justiz lebt, denn sonst könnte er jetzt ins Zuchthaus Das nugte aber nichts, der städtische Krankenhausverwalter blieb Frauen; von ersteren find 115 507, von letzteren 6184 organisiert. wandern und seine bürgerliche Ehre wäre ihm auch aberkannt. bei seinem Verlangen. Darauf wurde ein anderer Arzt aufgesucht, ungenaue und ungenügende Daten ergaben die Nachfragen bei Nun fist der Verbrecher" aber unangetastet in Rußland , unerreich der auch sofort versprach, für Aufnahme des Kindes ins Kranken- Telephon- und Telegraphenarbeitern, bei Heizern und Maschinisten. bar für die schwedischen Richter, und ein anderer, ein freier" aus forgen zu wollen. Es war aber zu spät, denn das Kind war Ferner fehlen in der Tabelle noch die Handelsarbeiter, das Wirtim Hausflur, wo es mittlerweile untergebracht worden war, ge- schafts- und Hotelpersonal und einige Gruppen der Verkehrs. Schwede, der eigentlich nur sein Mitschuldiger ist, muß für ihn storben. Das Kind hätte vielleicht gerettet werden können, wenn arbeiter. Faßt man alle diese von der Gewerkschaftsbewegung bis büßen. Der schwedische Jungsozialist Birger Swahn ist am nicht der Bureaukratismus die armen Eltern zwang, stundenlang jezt noch nicht ergriffenen Elemente in die Zahl der Organisations. Dienstag von Stocholms Rathausgericht, weil er als verantwort umherzulaufen. Wird die bürgerliche Stadtverordnetenmehrheit der fähigen mit hinein, so erhält man 690 291 Organisationsfähige gegen licher Herausgeber ein Flugblatt:„ Erst denken dann handeln" Stadt Aue dem engherzigen Walten des Bureaukratismus im 121 754 Organisierte immer die christlichen Gewerkschaften aus. gezeichnet hatte, zu einem Jahre Strafarbeit berurteilt städtischen Krankenhaus ein Ende bereiten? Und wird die Staats- geschlossen also noch weniger als ein Fünftel; nur 180 auf 1000. worden und damit auch für ein weiteres Jahr zum Verlust anwaltschaft gegen die an dem frühzeitigen Tode des Kindes feiner bürgerlichen Ehrenrechte. Die Breßfreiheitsjury" hatte Schuldigen Anflage erheben? Ein energisches Borgehen wäre am die Schrift für berbrecherisch erklärt auf Grund des Strafgefez- Plaze, zumal solche Mißstände keineswegs allein in Aue herrschen. paragraphen, der von Landesverrat, gewaltsamem Umsturz der Ver faffung usw. handelt und nebenbei auch den mit Strafarbeit bis zu sechs Jahren bedroht, der Kriegsleute verleitet, zum Feinde überzugehen, oder zu Aufruhr oder anderer Treulosigkeit". Das Rathausgericht, das hiernach die Strafe zu bemessen hatte, hielt das Ber brechen" für so schlimm, daß es das angeführte fürchterliche Urteil fällte.
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Gewerkschaftliches. Sicherung des Koalitionsrechtes.
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Verfammlungen.
Der Transportarbeiterverband hielt am Mittwoch eine öffent liche Versammlung für Hausdiener, Bader , Fahrstuhlführer usm. Die Beisiger des Kaufmannsgerichts München ab, die ebenso wie zwei frühere Versammlungen derselben Arbeiter haben den Antrag gestellt, beim Reichstag und beim Bundes- sehr stark besucht war. Neben Mitgliedern des Transportarbeiter rat folgende Ergänzung zur Gewerbeordnung zu beantragen: berbandes beteiligten sich an der Diskussion auch Anhänger gegne Den Kaufleuten ist untersagt, Angestellte durch Verabredungen, rischer Organisationen. Die letzte Versammlung endete mit der schwarze Listen oder Einrichtungen anderer Art wegen ihrer Zu- Annahme dieser Resolution: gehörigkeit zu Vereinigungen um ihre Stellung zu bringen, oder fie aus diesen Gründen an der Erlangung einer neuen Stellung zu hindern."
Die„ berbrecherische" Schrift aber ist verfaßt bon Leo Tolstoi , und der schwedischen Uebersetzung sind einzig und allein die Worte angefügt: Kamerad, gedenke deiner Pflicht gegen deine fämpfenden Klaffengenoffen 1" Die Schrift erschien in franzöfifcher Uebersetzung im Jahre 1902 in' Aurore", der Zeitung des jezigen französischen Ein ähnlicher Antrag wurde schon im Jahre 1907 bom Ministerpräsidenten Clemenceau , und aus diesem Blatte übernahm Kaufmannsgericht Berlin an das Reichsamt_des fie" Brand ", das Drgan des sozialistischen Jugendverbandes in Schweden , und brudte sie in schwedischer Uebersesung ab. Dies geschah Innern gerichtet. Die Antragsteller hoffen damit zu erreichen, noch im selben Jahre, also 1902, und damals fand die schwedische daß die durch korporative Vereinbarungen hervorgerufenen Justiz keinerlei Grund, dagegen einzuschreiten. Es blieb also sechs Entlassungen von Handlungsgehilfen, die einen Berufsverein Jahre später dem Ministerium Lindmannn und seinem Justiz angehören, unmöglich gemacht werden. Durch den jüngsten minister Petersson vorbehalten, dafür zu sorgen, daß Tolstoi in Beschluß des Verbandes der Bayerischen Metallindustriellen Schweden, dem„ Stammsiz der Freiheit im Nord", wie es in einem fei diese Gesegesergänzung ein dringendes Bedürfnis geschönen Baterlandsliede genannt wird, zum Verbrecher gestempelt worden, wenn nicht der§ 152 der Reichsgewerbeordnung wurde. Uebrigens war Birger Swahn auch zu§ 75 Kronen Geld- rechtsunwirksam werden soll.
buße verurteilt, weil er im Junigdieses Jahres das Königsgeleite ausgepfiffen haben soll. Da er die Buße nicht zahlte, hat ihn das Gericht gleichzeitig zu der Zusatzstrafe von fünf Tagen Strafarbeit berurteilt.
Der Streit der Fensterputer bei der Firma Arnheim ist mit einem bollen Erfolg für die Arbeiter beendet.
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" In Erwägung, daß die überaus traurige Lage der Handels. hilfsarbeiter nur durch das geschlossene Zusammenhalten der Kollegen gebeffert werden kann, erklärt sich die Versammlung mit den Ausführungen des Referenten einverstanden. Die Ver. sammelten geloben, mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln dahin zu wirken, daß das Heer der Indifferenten immer fleiner werde, damit es ermöglicht werden kann, daß auch für die Unterdrückten im Handelsgewerbe menschenwürdige Verhältnisse geschaffen werden können. Die Versammelten verpflichten sich, ents sprechend der Konzentration des Kapitals und des Zusammenschluffes der Unternehmer im Handelsgewerbe für eine ebenso große und starte Einheitsorganisation der Arbeiter im Handels. gewerbe zu wirken."
Zur Frage des Achtuhrladenschlusses nahm die Versammlung einstimmig und ohne Debatte folgende Resolution an:
„ Die Versammlung protestiert mit aller Energie gegen die Beschlüsse der Gewerbebeputation und des Magistrats von Berlin , durch welche die offenen Verkaufsstellen der Tabak-, Konfitüren und Blumengeschäfte von der Einführung des Achtuhrladen schlusses ausgeschlossen sein sollen. Da bei der Abstimmung fich alle Branchen für den Achtuhrladenschluß ausgesprochen haben, ersuchen die Versammelten die Stadtverordnetenversammlung, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln dahin zu wirken, daß der Achtuhrladenschluß für alle Branchen aur Einführung gelangt."
Achtung, Buchbinder und Kontobucharbeiter! Petersburg, 8. Dktober. Auf Grund eines Beschlusses Der Wertführer Mertens, Staliger Straße 5 b. III, fucht in einer gestern abgehaltenen Versammlung des aus Vertretern der Volkszeitung" unter E. Y. 2904, Annoncenegpedition Rudolf aller politischen Frattionen und Landsmannschaften zusammen. Moffe: Junge Leute" aus der Buchbinderbranche nach Stocholm. gesetzten Studentenfomitees stellten heute die Studenten- In Stockholm stehen die Buchbinder in einer Lohnbewegung und Ber Mostauer Universität den Besuch der Vor- beabsichtigen die dortigen Unternehmer eine Generalaussperrung Lesungen ein. Einen gleichen Beschluß faßten die Studenten über ganz Schweden . Ser Mertens born babe Letzte Nachrichten und Depefchen. halben Jahre der Mostauer technischen Hochschule, des Kiew - nehmlich ältere verheiratete Buchbinder mit einem Wochenlohn Werfführer in einer Albumfabrit in Berlin - fucht vor. schen Polytechnitums und der Jureiwschen von 20 bis 22 Kronen zu engagieren, in der Absicht, Universität.- während der Aussperrung willige gefügsame Streitbrecher zu er halten. Die Uebersiedelung mit Familie soll sofort erfolgen. Falle niemand den kämpfenden schwedischen Kollegen in den Rüden! Die Ortsverwaltung Berlin des Deutschen Buchbinderverbandes.
noch
Feuersbrunft.
Straßburg i. E., 8. Oktober .( B. H .) In Haufen bei Colmar zerstörte gestern abend ein Großfeuer eine Anzahl Wohnhäuser, Scheunen und Stallungen, so daß über 15 Familien schier ge. schädigt, zum Teil um ihre ganze Habe gebracht sind. Der Gesamts schaden beläuft sich auf etwa 150 000 M. Das Feuer soll auf Brand. ftiftung zurüdzuführen sein.
Die Beschlüsse der Regierung, Petersburg, 8. Oftober. Jm Regierungsanzeiger" erschien eine Belanntmachung aus Anlaß der Streiferklärungen an den Hoch schulen, welche die Umstände des Streits ausführlich schildert und Verantw, Beball.: Georg Davibfohn, Berlin . Inferatenteil verantw.: 2. Glede, Berlin , Drud u. Berlag: Vorwärts Buchbr. u. Berlagsanstalt Baul Singer& Co, Berlin SW, Sierau 3 Beilagen u. Unterhaltunge