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Parteipolitik in der Fortbildungsschule.

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worden seien und aus dem Hause Adlon stammten. Das benutte In der Strafanstalt erhängt hat sich der Wärter Friedrich| barität" allein über 100 000 Mitglieder und es darf angenommen Herr Dr. Mugdan, um mit großer Emphase zu betonen, daß diese Wittschar, über dessen Tat vir seinerzeit berichteten. Wittschar, werden, daß demselben nur etwa der zehnte Teil der radfahrenden Mitteilungen nur auf einem Briefbogen mit der Firma Adlon ge- der feine Arbeit hatte, traf am 25. November auf dem Arbeiter Deutschlands angehört. Diese weite Verbreitung des standen hätten, aber nicht von Adlon selbst herrührten. Deshalb Alexanderplatz den ebenfalls beschäftigungslosen Arbeitsburschen Fahrrades hat einen weit ausgedehnten Industriezweig geschaffen; und nur deshalb sei nichts darauf zu geben, zumal Stadtv. Nunge Hermann Schuhr und überredete ihn, mit ihm ein Ding der Umsah auf dem Fahrradmartte zählt in Deutschland nach zu drehen". Am 27. abends gingen beide nach der Beussel- Millionen, die meistenteils die Arbeiter aufbringen. Im Hinblick sich bei Herrn Adlon erkundigt habe. Und die Freisinnigen flatschten straße um eine Kohlenhändlerin zu berauben. Während Schuhr hierauf erscheint es wohl begreiflich, wenn der Versuch gemacht ob dieser Klopffechterei Beifall. Tatsächlich hat Herr Dr. Sternberg, draußen blieb, machte Witischar der Händlerin eine erdichtete wurde, diese ungeheure Kaufkraft der Arbeiterschaft zu organis der Genossen Weyl die Mitteilungen machte, seine Erkundigungen Bestellung, sprang ihr plötzlich an die Stehle, streckte sie durch einen fieren. Gerade auf dem Gebiete des Fahrradhandels findet der eingezogen beim Geschäftsbureau des Hauses Adlon , bei der Hieb auf den Kopf nieder und würgte sie, während er auf ihr Zweck der Konsumvereine: Ausschaltung des Zwischenhandels und Magazinverwaltung und bei der Kochküche, so daß mit Fug und iniete. Nur das Erscheinen einer Kundin rettete der Frau das dadurch bedingte Verbilligung der Produkte, ein günstiges Feld. In Berlin hat vor einigen Jahren eine Anzahl Arbeiter dess Recht behauptet werden konnte, daß die Mitteilungen aus dem Hause Leben. Der Räuber entriß seinem Opfer die Ledertasche, die aber Adlon gemacht worden sind. Um die Hauptsache kamen somit die nur 3 M. enthielt. In der Nacht verübten die beiden noch einen halb den Versuch gemacht, eine Einkaufsgenossenschaft für Ate Einbruch bei einem Schanfwirt in der Berlichingenstraße. Am beiter- Radfahrer ins Leben zu rufen. Im Verlauf von ungefähr Herren herum. Eine nichtssagende Handbewegung, es sei gleich- nächsten Morgen wurde dann Schuhr in der Wohnung seiner 4 Jahren hat sich nunmehr das Unternehmen zu einer bedeutenden gültig, ob früher Küchenchef oder Magazinverwalter ſelbſt Herr Schwester und bald darauf Wittschar in einer Kneipe verhaftet. Höhe emporgeschwungen; jo wurde z. B. im Jahre 1908 ein Um­Runge hat kein Wort gefagt, ob er Herrn Adlon gefragt habe, Beide wurden zu schweren Strafen verurteilt. Wittschar, ein junger fab von 175 000 M. erzielt, was gewiß beachtenswert ist. Da sich welche Stellung eigentlich der zu Engagierende bei ihm bekleide­Mensch von 25 Jahren, machte jetzt im Moabiter Zuchthause seinem die Prosperität des Unternehmens erwiesen hat, hat nunmehr der und das Verdrehungskunststückchen war gelungen. Im Jnteresse der Leben durch Erhängen ein Ende. obengenannte Bund das Unternehmen unter seine Fittiche genom­men. Dasselbe ist als offene Handelsgesellschaft unter der Firma Wahrheit glauben wir uns verpflichtet, die Angelegenheit auf ihren Durch eine Kohlengasvergiftung gerieten in der vergangenen Fahrradhaus Frischauf" Walter Wittig u. Co. eingetragen und wahren Wert zurückführen zu sollen. Nacht die 21 und 20 Jahre alten Dienstmädchen Marta Buglaw hat den 3wed, den radfahrenden Arbeitern die Beschaffung guter, und Minna Steffen in der Krausenstraße 53 in schivere Lebens- reeller und vor allen Dingen preiswerter Fahrräder und sonstiger gefahr. Die Mädchen dienen bei dem Obsthändler Kartinschen Bedarfsartikel zu vermitteln. Da gerade beim Einkauf der hier Ein Fortbildungsschullehrer darf nicht parteipolitische Tendenzen Ehepaar und dessen Schwiegersohn, dem Kaufmann Raah und in Betracht kommenden Waren eine Täuschung und Ueberbor­in die Reihen seiner Schüler hineintragen. So flang's heraus aus haben im dritten Stock ein gemeinsames Schlafzimmer. In diesem teilung des taufenden Publikums außerordentlich leicht ist, dürfte der Erklärung, die in der letzten Stadtverordnetensizung vom wurden sie gestern morgen in ihren Betten bewußtlos aufgefunden. Das Unternehmen Gutes für die Arbeiter leisten können. Der Stadtschulrat Michaelis über den Fortbildungsschul- Ein Arzt ließ sie nach der Charité bringen, wo man hofft, sie am Gewinn des Unternehmens soll laut Gesellschaftsvertrag dem Ar­lehrer Holz und die gegen ihn verfügte Amtsenthebung Leben erhalten zu können. Die Mädchen sollen am Abend vor beiter- Radfahrerbund Solidarität" zugute kommen, der denselben abgegeben wurde. Wir vermuten, daß das Schicksal des dem Schlafengehen den Kachelofen, der in ihrem Zimmer steht, zum Ausbau seiner Unterstüßungseinrichtungen verwenden soll. Herrn Holz einigermaßen abschreckend wirken wird. Es muß aber mit Holz und Kohlen überheizt und zu früh geschlossen haben. Das Unternehmen besitzt zurzeit neben dem Hauptgeschäft in Ber­gefordert werden, daß die Fortbildungsschuldeputation wie dem fast neuen Ofen die giftigen Gase entwichen sind, bedarf lin, Brunnenstraße 35, und einer Filiale in der Kottbuser Str. 9, nicht lediglich auf solche Wirkung des an Herrn Holz statuierten noch einer genaueren Untersuchung. ferner noch Filialen und Verkaufsstellen in Leipzig , Dresden , Erempels sich verläßt, sondern die Lehrer der Fortbildungs- Vorsicht vor Schwindlern. Ein Genosse schreibt uns: Nach- Aue i. E., Breslau , Finsterwalde , Forst, Halle a. S., Hirschberg, schulen direkt anweist, gegenüber ihren Schülern stehend gebe ich Ihnen Kenntnis von einem Vorkommnis, das heute Karlsruhe , Kiel , Magdeburg , Meizen, Offenbach a. Main , Pic­sich aller Betonung parteipolitischer Tendenzen zu Vormittag während meiner Abwesenheit meiner Frau passierte und steriz, Rüsselsheim , Zeit und Zürich ; in anderen größeren Städten enthalten. Wohlgemerkt: gegenüber ihren Schülern! Jeder das ich für wichtig genug halte, um es den Parteigenossen und sollen weitere errichtet werden. Versuch, Lehrer auch in ihrer sonstigen Agitation für ihre politischen An- ihren Frauen zur Warnung mitzuteilen. Ein Herr in guter klei­schauungen zu beschränken, müßte selbstverständlich aufs schärfste dung mit sicherem Auftreten verlangte von meiner Frau die Zah­zurückgewiesen werden. Aber eine Agitation, die von einem Lehrer lung von 20 Mark für von mir angeblich bestellte Broschüren von in den Reihen seiner Schüler betrieben wird, ist deshalb höchst Mary und dergleichen Schriften. Da meine Frau von mir stets bedenklich, weil dabei der Lehrer gleichgültig, ob bewußt über meine Handlungen unterrichtet wird, so war sie nicht im oder unbewußt das Ansehen seines Amtes mit zweifel, daß es sich hier um einen Schwindel handelte und sie in die Wagschale wirft. Unter den Fortbildungsschul- fertigte den Mann gehörig ab. Während meine Frau mich sofort lehrern war jener Herr Holtz nicht der einzige, der es telephonisch über den Vorgang unterrichtete, war der Schwindler für vereinbar mit seinem Amte hielt, bei feinen Schülern troß des Ersuchens, meinen Bescheid abzuwarten, in der Zwischenzeit zugunsten einer bestimmten politischen Richtung zu agitieren. Noch verschwunden." Sicherlich wird der Betrüger sein Manöver bei bor wenigen Tagen in der Woche zwischen den letzten beiden bekannten Parteigenossen wiederholen, weshalb wir von diesem Stadtverordnetenfißungen, in denen das wirken des Herrn Holz Borfall Notiz nehmen. durch den Stadtv. Genoffen Hoffmann beleuchtet bezw. die über­raschend schnell erfolgte Amtsenthebung vom Stadtschulrat Michaelis Ein schweres Unglück ereignete fich gestern morgen um 94 Uhr bekannt gegeben wurde hat in der vierten Pflicht- in der Küche des zu den Siemens u. Halste- Werken gehörigen Fortbildungsschule( Dorotheenstraße) ein Lehrer Sonfumvereins Werner- Wert, Nonnendamm. Beim Anzünden der Biste es für zulässig gehalten, in feiner Klasse mit eigener Hand Gasflamme tam der Ofen plötzlich zur Explosion und wurden drei unter feinen Schülern Bettel zu verteilen, durch die die Abteilung gerade in der Küche befindliche Frauen durch die herumfliegenden für Lehrlinge im Deutsch - nationalen Handlungs- Dfenringe ich toer verlegt. 8wei von ihnen mußten fofort ins gehilfenberband' die deutschen Kaufmannslehrlinge Krankenhaus geschafft werden. Berling" zum Besuch einer für den 21. März geplanten Arbeiter- Bildungsschule Berlin . Im Königstädtischen Bersammlung einlädt. Will der Deutsch - nationale Handlungs­gehilfenverband selber unter den Fortbildungsschülern werben und Rajino". Holzmarktstr. 72, findet heute abend 7/2 Uhr, ein Vortrag für seine Versammlungen Reflame machen, so möge er das tun, des Reichstagsabgeordneten Emil Eichhorn statt. Die ungemein und Berlin wird nicht untergehen, wenn er es sogar in den Schul- reichhaltige, freiheitliche Literatur der deutschen Märzrevolution ist räumen tun darf. Nur muß sich's von selber verstehen, daß die bei aller Kraft der Darstellung doch von hohem poetischen Werte gleiche Art der Agitation auch jeder anderen Partei zu er- und sie soll heute abend von ihren ersten Anfängen an bis zum möglichen ist, daß also auch den Werbern der sozialdemokratischen Verenden der Revolution gezeigt werden. Bum besseren Verständnis Jugendorganisation nichts in den Weg gelegt werden darf. Es werden markante Proben davon rezitiert. Gerade diese Periode wird sich ja dann bald genug zeigen, wer die größere Werbefraft befigt. Wer der Literatur ist deshalb schon doppelt interessant, weil sie die einzige freilich bei solcher Agitation den Lehrer in seine Dienste zu stellen ist, die in Deutschland eine politische Lyrik von bleibendem Werte sucht, der erweckt von vornherein den Verdacht, daß er sich selber geschaffen hat. nicht viel Erfolg zutraut. Auch der Deutsch - nationale Handlungs­gehilfen- Verband" weiß, daß er es nötig hat, bei seiner Agitation unter den Fortbildungsschülern sich hinter den Rodschößen des Lehrers zu verstecken.

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Feuerwehrnachrichten. In der letzten Nacht um Uhr wurde die Feuerwehr böswilligerweise nach der Prinzenstraße 6 alarmiert. Der Täter ist von der Polizei festgenommen worden. Der 16. Zug hatte in der Reinickendorfer Straße 1 zu tun, wo in einem Belzwarengeschäft leere Säde, Portieren u. a. branten. Der Brand eines Seifengeschäftes rief die Feuerwehr nach der Bergmannstraße 101. Petroleum und ähnliche Vorräte brannten dort. In der Stolpischen Straße 19 tam in einer Wohnung Feuer aus. Betten und Möbel standen dort in Flammen. Der Auto­mobilzug wurde nach der Greifswalder Straße gerufen, wo bor dem Hause 221 ein Pferd in einen Revisionsschacht( Grube) ge­fallen war. Das Tier wurde gesund herausgeholt.

Arbeiter- Samariter- Kolonne. Montag, abends 9 Uhr, 5. Ab­teilung in Nigdorf bei Thiel, Bergstraße 151-152. Dienstag, abends 9 Uhr, 2. Abteilung, Brunnenstraße 154. Vortrag in beiden Abteilungen über Krankenpflege mit nachfolgenden prak tischen Uebungen. Donnerstag Vortrag in der 3. und 4. Ab­teilung.

Zur Feier des 21. Stiftungsfestes findet am Sonnabend, den 20. März ein künstlerischer Vortragsabend unter Zeitung des Ges fangsdirigenten. Suchsdorf statt. Mitwirkende find Professor Krüger- Nystedt( Fagott), Frau Wallide( Sopran), Frl. Neim ( Alt) sowie des Xylophonvirtuosen D. Brauns. Alle jezigen und ehemaligen Mitglieder sind dazu eingeladen.

Nixdorf.

Vorort- Nachrichten.

Die Sozialdemokratie gründete jetzt einen Landarbeiter­Zentralverband auf Grund eines Münchener Beschlusses des Ver­bandes der Fabrik-, Land- und gewerblichen Hilfearbeiter( Siz Hannover ), der bisher diese Organisation besorgte. Der neue Ver band soll heißen:" Verband der Land-, Wald- und Weinbergarbeiter Deutschlands ". Er soll in Gaue, Bezirke und Ortsgruppen eingeteilt werden; der Beitrag ist nach drei Klassen zu 30, 60 und 80 f. für den Monat abgestuft. Als Verbandsorgan soll ein Monats­blatt herausgegeben werden. Für den Vorstand und die Redaktion ist die Anstellung von zwei vollbesoldeten Kräften vorgesehen, daneben sollen zunächst drei besoldete Gauleiter tätig sein. Unsere Landwirte werden dem neuen Verband ein wachsames Auge zu schenken haben."

Bürgerliches Schauspielhaus( Staftanien Allee): Schlag Das Rigdorfer Tageblatt", das durch den Wahlrechtsraub be wetter". Von Julius Hirsch . Die gegenwärtig hochgehende rühmt gewordene Organ des Stadtv. Glafemann will nicht Bewegung der zutiefft im Erdinnern kostbare Erze oder schwarze nur die Interessen der Hausagrarier vertreten, sondern es ergreift Diamanten brechenden Arbeitssflaven zieds herbeiführung einer menschenwürdigen Entlohnung ihrer Dihen, Aengste und Plagen auch die Gelegenheit, sich für die Junker und Gutsbesizer ins Beug Die Berliner Straßenhändler hatten am Donnerstag abend nach ruft auch die Dichter empor. So erscheint denn auch das im Revier zu legen. Das Blatt, das leider noch von vielen Arbeitern gelesen dem Neuen Klubhaus", Schulstr. 29, eine öffentliche Bersammlung böhmischer Braunkohlengruben spielende Drama des vorgenannten wird, bringt folgende organisationsfeindliche Notiz: einberufen, um Stellung zu nehmen gegen eine weitere Beschränkung Verfassers, eines österreichischen Staatsbeamten, gerade zur rechten des Straßenhandels in Berlin . Die Freie Vereinigung der Berliner Beit, um feinerseits den Appell an das gröblich ausgeschaltete Pflichts Grundbefizervereine" hat vor einiger Zeit in Gemeinschaft gefühl der Besitzenden zu verschärfen. Warum das Stück in Desterreich mit dem Bunde selbständiger Gewerbetreibender eine Petition von der Zenfur verboten werden konnte, ist anbetrachtlich seiner das Polizeipräsidium gerichtet, in der gefordert wird, wirklich guten Qualitäten ein Rätsel billiger Staatsweisheit. Der im angeblichen Interesse der Verkehrsentlastung und der Verfasser arbeitet keineswegs mit rohen Mitteln, um bloß Sensation unlauteren, geschäftsschädigenden Konkurrenz den Straßenhandel zu erregen. Im Hintergrunde eines mit realistischer Treue ge­auch in Berlin zu verbieten. In der Versammlung wurde gegen zeichneten Gesellschaftsbildes baut er die Stampfeslofung der Berg­dieses Vorgehen der Hausagrarier der schärfste Protest erhoben und leute auf. Schlagende Wetter, fich infolge unzulänglicher Borfichts­betont, daß der Straßenhandel bielen armen Leuten Brot gebe. maßregeln mehrfach wiederholend, dezimieren die Reihen der Arbeiter Alle diese Leute würden, wenn es nach dem Willen der Betenten und gefährden fortwährend Gesundheit und Leben. Dazu sind ihre Löhne ginge, vollständig ruiniert werden. Nach eingehender Aussprache fand ichauderhaft niedrig; für Witwen, Strüppel und Waisen ist von seiten fchließlich folgende Resolution einstimmige Annahme:" Die heutige der Aktionäre nur höchst mangelhaft gesorgt. Was Wunder, wenn Versammlung der Berliner Straßenhändler im Neuen Klubhause" die Knappen Aufbesserung verlangen und, da ihnen jede ihrer Bes Kein Wort für die ausgebeuteten Landarbeiter zu einer Zeit, hat mit Entrüstung davon Kenntnis genommen, daß die Berliner rechtigten Forderungen strikte verweigert wird, zum Generalstreit wo selbst den christlich organisierten Arbeitern die Profitgier der Hausbefizer von neuem versuchen wollen, den schon an und für sich ihre Zuflucht zu nehmen entschlossen sind. Natürlich fomint die Junker zu toll wird. Die Landwirte werden nach Scharfmacher­ungerechterweise schwer eingeengten Straßenhandel noch mehr Grubenverwaltung ihnen zuvor und läßt ein Detachement Sol manier aufgefordert, ein wachfames Auge auf die neue Organisation das Die Versammlung bittet fönigliche baten aufrüden. Ga fommt nun zu einem Zusammenprall der Bolizeipräsidium, der von von der Freien Vereinigung Berliner Streifenden mit dem Militär. Der Offizier läßt eine Flintensalve zu haben. Grundbefizervereine eingereichten Petition zur weiteren Ein- unter fie schmettern: mehrere Tote und Verwundete liegen auf Die Arbeiterschaft Rigdorfs wird ersucht, ihre Söhne und Löchter fchränkung des Straßenhandels nicht Straßenhandels nicht stattzugeben, da fie dem Rücken Gewalt siegte über das Recht. Während zum Besuch der heute nachmittag 31 Uhr, bei Hoppe, Hermann­die Tatsachen auf den Kopf stellt und nur egoistische Swede alledem hat sich in der Familie des obersten Leiters der Straße 49, stattfindenden Versammlung der Freien Jugendorganisation berfolgt. Der Straßenhandel ist das Rückgrat der Großhändler, Bergbauattiengesellschaft: Kommerzienrats Rauscher ein eigenes zu veranlassen. Tagesordnung: Vortrag des Schriftstellers Genossen und seine Vernichtung würde auch den Großhandel ganz enorm Drama bis zum schärfsten Konflikt gesteigert. Gegenpol dieses Simon Rabenstein: Arbeiterschußgefeßgebung und jugend­schädigen. Ferner bittet die Versammlung das Königliche rücksichtslosen Großfapitalisten ist der Bergdirektor Wahrhart: liche Arbeiter". Diskussion. Wahl einer Jugendschutzkommission. Polizeipräsidium, die Schuhmannschaft anzuweisen, fortan nicht er bezeugt nicht allein humanes Denten gegen die Arbeiter;

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unterbinden.

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mehr so rigoros wie bisher gegen den Straßenhandel vorzugehen, er liebt auch die Tochter eines Bergmannes bie im Wilmersdorf .

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sondern in der gegenwärtigen Zeit der wirtschaftlichen Notlage Hause seiner reichen Tante als Stütze dient. Dies Mädchen Die vielumstrittene Leichensammelstelle am Bahnhof Halensee wird mehr menschlich zu denken und nicht so sehr den starren Standpunkt will er zu seiner Frau machen. Die Familie feßt ihm nun doch errichtet werden. Den Vertretern des Grundbefizes in der Gesezesüberwacherin zu vertreten. Auch wird lebhaft beklagt, die größten Widerstände entgegen. Er hat, der Kündigung Wilmersdorf ist in einer Konferenz, die Freitag im Eisenbahn­daß zahlreiche Strafanzeigen infolge Unfenntnis auf Grund der feiner Stellung vorausgreifend, schon die Berufung auf eine ander ministerium tagte, jedoch die Konzession gemacht worden, daß die Straßenpolizeiverordnung vom 31. Dezember 1899 erfolgen, die weite glänzende Stellung in der Tasche. Da aber sträubt sich Leichen nicht tagsüber, sondern nur in der Zeit von 8 Uhr abends durch die Polizeiverordnung vom 1. Januar 1905 außer Straft gesezt Fridas Mutter gegen die Heirat. Sie gesteht, daß Frida ein Kind bis 10 Uhr morgens in der Sammelstelle abgeliefert werden dürfen. ist. Die Versammlung erwartet mit Bestimmtheit, daß das fönig der Sünde und wahrharts- Schwester sei. Jm selben Augenblic Da der firchliche Zentralfriedhof in Stahnsdorf am 1. April eröffnet liche Polizeipräsidium sich von der Dafeinsberechtigung, aber auch tommt auch ihr Stiefvater, ein Trunkenbold, herbei, wird handgreif- wird, soll mit dem Bau der Anlage am Bahnhof Halensee schleunigst von der Notlage der Berliner Straßenhändler überzeugt und jeden lich gegen Friba, reißt, dann einen Revolver hervor, um sie zu er begonnen werden. Antrag auf weitere Einschränkung des Straßenhandels ablehnt." schießen. Wahrhart springt dazwischen und wird statt Fridas er­Ferner wurde die Wahl einer Kommission beschlossen, die dem fchoffen. Es ist ja ein bißchen viel Romantik in diefer Szene, die Stadtrat Stamps, ist gestern, 61 Jahre alt, gestorben. Stamps Der Vorsitzende des Gewerbegerichts der Stadt Wilmersdorf , Bolizeipräsidenten persönlich die Wünsche und Beschwerden der lebhaft an War Halbes" Jugend" erinnert. Deffenungeachtet ist war Baumeister und gehörte im Pommernbaufprozeß zu jenen Sach­Berliner Straßenhändler llar machen soll. dem Verfasser das unleugbare Streben nach wirklich fünft- war lerischer Gestaltung sowie Beherrschung der Technik im geschichten verständigen, deren Urteil über Hypothekenbeleihung usw. so seltsames Aufbau der Handlung und eindringliche Zeichnung der Charaktere nicht abzusprechen. So trug denn sein Drama einen starten Erfolg davon, der ihn schließlich persönlich vor die Rampe rief. Die Auf­gaben allerdings, die hier den Schauspielern gesetzt sind, dürften doch erst vollkommen bewältigt werden, wenn bei den nachfolgenden Wiederholungea danach getrachtet wird. tiefer zu charakterisieren, als mehr oder minder belanglofe Schablonenkunst zu bieten.

Infolge des anhaltenden Frostwetters und starken Schneefalls find an den Maschinen der Motoromnibusse der Großen Berliner Motoromnibusgesellschaft Defette in solchem Umfange entstanden, daß der fahrplanmäßige Betrieb auf der Linie B bis zum Arnim plaz nicht mehr aufrecht zu erhalten war und die Wagen nur bis zum Alexanderplatz verkehrten. Nachdem nunmehr die Maschinen defekte beseitigt und die Betriebsschwierigkeiten behoben, wird von Montag, den 15. des Monats, der fahrplanmäßige Betrieb auf der Strede Kreuzberg- Arnimplatz wieder aufgenommen. Gleichzeitig wird vom genannten Tage ab der Schleifenbetrieb durch die Schiebelbeiner, Schönfließer und Stolpische Straße zur Eine führung gelangen.

Das gestohlene Pferdegespann. Ein überaus dreifter Gin­bruchsdiebstahl ist in der Nacht auf dem Grundstück Christburger Straße 38 berübt worden. Mehrere Einbrecher drangen in den dort befindlichen Pferdestall ein, schirrten zwei der wertvollsten ferde auf und führten sie ungehindert auf die Straße. Jedenfalls hatten die Diebe den Tieren vorher Tücher um die Füße ge­midelt, damit die Hufe nicht zum Verräter werden konnten. Die gestohlenen Pferde, ein Fuchswallach und eine Fuchsstute, haben einen Wert von 2000 m.

Eine Monatskarte zur Benutzung der Stadtbahn zwischen Lehrter und Schlesischer Bahnhof ist gefunden worden und ab­zuholen in der Spedition Raschte, Aderstraße 36,

Aufsehen erregte. Mariendorf.

anschlag für das Etatsjahr 1909. Bei Kapital- und Schuldenvers Die Gemeindevertretung erledigte in awei Gigungen den Vor­waltung schließt die Restverwaltung mit 59 500 M. ab. Jm Vor­jahre betrug derfelbe Posten 50 000 M. Die Amisverwaltung er fordert einen Zuschuß von 36 525 M. gegen 30 525 M. im Etats­jahr 1908. Aus den Liegenschaften ergibt sich ein leberschuß von 5136 M. In der Schuldenverwaltung wird ein Zuschuß von 137 224 M. gefordert. Der Armenetat braucht ebenfalls einen Zu schuß von 15 030 M. Die Schulverwaltung erfordert 125 896 M. Genossenschaftliches auf dem Gebiete des Fahrradmarktes. Davon werden für die Volksschule 93 176. gefordert. Es ent­Innerhalb eines Beitraumes bon zirka 15 Jahren hat sich mit dem fallen hier auf jeden Schüler 66,55 M. Für die höhere Schule sind Fahrrade eine ungeheure Wandlung vollzogen. Bei seinem ersten 31 340 M. borgesehen, das macht pro Schüler 696,44 M. Für die Auftauchen diente es namentlich der sogenannten besseren Gesell- zum 1. April d. J. neueingerichtete Fortbildungsschule find 1380 schaft als Mittel zur Ausübung des Sports. Heute bildet es ein Mart vorgesehen. Die Straßenverwaltung erfordert einen Zu­ungemein wichtiges und nüßliches, faft unentbehrliches Verkehrs- schuß von 36 017 M. Das Feuerlöschwesen erfordert wieder 4355 mittel für die minderbemittelte Bevölkerung; namentlich die Ar- Wiart, ebenso die Kanalisationsverwaltung 10 744 M. Für all heiter bedienen sich seiner und die Zahl derer, die es zur täglichen gemeine Ausgaben find 1249. vorgesehen. Aus diretten und Fahrt nach und von der Arbeitsstätte außen, zählt nach Sunder indiretten Steuern ergibt fich ein Ueberschuß von 394 291 M., fo tausenden. Zählt doch z. B. der Arbeiter- Radfahrerbund Soli- daß der Stat mit Einnahmen und Ausgaben mit 826 436