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Pensionirung nachzusuchen. Daraufhin ließ ich durch einen| Chriftus nach der Meinung der betreffenden Lehrerin- einem| Seite herunter und unmittelbar vor die Räder gefallen. Diese Physikus meinen Gesundheitszustand untersuchen und dieser kon- Fräulein M. nur Scheintodte erweckt habe und daß er selbst sind ihm über den Unterleib gegangen und haben denselben derstatirte einen Polypen in meiner Nase. Bei der ganzen Lage auch nur scheintodt gewesen sei. Die Lehrerin habe ausdrücklich maßen zerrissen, daß die Eingeweide in Fetzen heraushingen. meiner Verhältnisse mußte ich wohl den Versuch der Pensionirung gefagt: Die Kinder sollten es nicht glauben. Auf das Geschrei der in der Nähe befindlichen Kinder kamen machen. Der Reichstag muß sich doch klar machen, welch ein Kampf wenn auch die Eltern es ihnen anders sagen!- Leute herbei, welche den Verletzten, der nur noch schwache Lebensgegen mich geführt wird. Daß für die Versammlung, wo ich spreche, Die Gemeindefschule und der Name der Lehrerin können genau zeichen von sich gab, in einen Wagen packten und nach dem Entree erhoben wird, ist doch kein Gegenstand des Vorwuries. bezeichnet werden. Die Sache wird Gegenstand einer amtlichen Krankenhause am Friedrichshain brachten. Ehe aber der traurige Bersammlungen kosten Geld, der Anschlag allein 15 M. Ebensowenig Untersuchung werden. Diefer Religionsunterricht" unter- Transport dort ankam, war der Verletzte bereits todt. fann ich es ungeheuerlich finden, daß ich für das von mir gescheidet sich von dem„ Jugend- Unterricht" der Freien Gemeinde" Ein ränberischer Ueberfall wurde am Sonntag auf eine schriebene Buch auch Geld genommen habe. Ich weiß, daß ich durchaus nicht." das Beste will und mit ruhigem Gewissen trete ich Ihrem Herr Stöcker weiß ganz gut, daß selbst unter den Anti- Frau R. aus Ober- Schönweide gemacht, als diese sich auf dem Hohn und Spott, sowie den Angriffen der ganzen Presse ent- femiten nur ein ganz winziger Theil den kirchlichen Wunder- Wege nach der Eisenbahn - Haltestelle Sadowa befand. Im Walde glauben theilt, und daß von den Lehrern selbst der größte Theil trat ein ftrolchartig aussehender Mensch auf sie zu und verlangte Präsident von Levehow verweist es dem Redner, auf feinen anderen Standpunkt als jene Lehrerin einnimmt, wenn unter Bedrohung mit einem Messer ihr Geld. Die in Schrecken Aeußerungen in Privatgesprächen sich in der Debatte zu be- sie auch vorsichtiger als diese denselben nicht offen an den Tag versetzte Frau gab ihre mit 70 M. beschwerte Börse heraus und ziehen. legen. Uebrigens, wenn man auch die erwähnte Lehrerin maß- war froh, ohne weiteren Schaden davon zu kommen. GlücklicherFinanzminister Miquel: Ich kenne den Meißner nicht, regeln sollte, was die Denunziation des Stöcker'schen Blattes weise fonnte sie den Räuber genau beschreiben, wodurch seine denn ich bin kaum auf dem Bureau gewesen; wenn aber der bezweckt, braucht Herr Stöcker sich doch nicht der Hoffnung bin- Ermittelung und Festnahme gelang. Es ist der Arbeiter" Paul Mann zu mir gekommen wäre mit Afien, von denen ich gewußt zugeben, daß die Kinder besser vor dem Unglauben geschützt sein Krause aus Berlin , der bereits wegen Diebstahls und Körperhätte, daß sie gestohlen waren, so hätte ich dem Mann einen werden. Dafür werden schon die Kinder der Dissidenten sorgen, verlegung bestraft ist. Da ermittelt wurde, daß er sich kurz nach dem Attentat einen neuen Anzug beschafft hatte, so erfolgte seine Fußtritt gegeben, und wer das nicht thut, giebt sich selbst welche gezwungen werden, an dem Religionsunterricht theil zu Berhaftung. Er giebt au, in der Köpenicker Haide, wo er sich moralisch einen Fußtritt. Die Aktionäre der rumänischen Eisen- nehmen und die Dissidenten werden nicht ermangeln, durch als Vogelfänger aufgehalten habe, an dem genannten Tage einer bahn- Gesellschaft haben niemals einen Vorwurf erhoben. Der ihre Kinder den Unglauben in die„ christliche" Schule hinein zu Frau das Geld abverlangt und auch etwas erhalten zu haben, Staatsanwalt hat in dem Prozeß Gehlsen ausdrücklich darauf tragen. bestreitet aber die Bedrohung mit dem Messer und will dieses hingewiesen, daß es sich nicht um bloße Gründerinteressen, Mutter, was läuft denn der Gendarm so? Das unter nur zufällig, da er sich einen Stock abgeschnitten habe, in der fondern auch um Staatsinteressen gehandelt habe, und der Ver- diesem Titel im Verlag des Vorwärts" erschienene Flugblatt Hand gehalten haben. theidiger Herr Munckel hat ja seinerseits ausdrücklich anheim wurde im Februar auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Pomm.gestellt, die Strafe milde zu bemessen, weil durch den Prozeß Stargard wegen Aufreiz ng zum Klaffenhaß in 30 000 Exemplaren schäftigt gegenwärtig die Köpenicker Polizei. Am Sonnabend Ein Leichenfund, der auf Raubmord hindeutet, be= geradezu Nutzen geftistet worden sei. beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen Verleger, Staatssekretär von Malzahn: Es könnte dem Abg. Ahl- Drucker und Verbreiter Anklage wegen Vergehens gegen die Abend ist nämlich in dem Forst bei Friedrichshagen die Zeiche wardt bekannt sein, daß über sämmtliche Papiere, welche dem öffentliche Ordnung, das Landgericht in Stargard lehnte aber die eines unbekannten Mannes gefunden worden, unter Anzeichen, Reichs Invalidenfonds einverleibt sind, dem Reichstag ganz Gröffnung des Hauptverfahrens ab und stellte unter Uebernahme die ein oben erwähntes Verbrechen nicht ausschließen. Der Todte genaue Nachweisungen vorgelegt sind. aller Kosten auf die Staatstaffe das Verfahren ein. Die dagegen soll bei Auffindung seiner sämmtlichen Kleidungsstücke beraubt Abg. von Bennigsen: Ich bin noch einmal von Herrn Ahlwardt und zwar mit einer neuen Verdächtigung angesprochen von der Staatsanwaltschaft beim Stettiner Oberlandesgericht gewesen sein. Diese aus sonst zuverlässiger Quelle stammende worden. Ich soll veranlaßt haben im eigenen Interesse, die eingelegte Beschwerde in von diesem zurückgewiesen worden. Die Mittheilung wird uns jedoch aus Friedrichshagen , wohin wir Bahn einen Umweg von einer Meile machen zu lassen. Dieser Frage:" Mutter was läuft denn der Gendarm so?" ist also uns mit telephonischer Anfrage wendeten, nicht bestätigt, da auf dem dortigen Amt von einem derartigen Fall nichts bekannt ist. wiederum der Erörterung freigegeben und hat eine Ergänzung Vorwurf ist schon früher in einer Broschüre erhoben worden. noch durch die zweite Frage gefunden:„ Mutter, was läuft Allem Anschein nach scheint es sich um das bereits in voriger Ich habe diese Verdächtigung amtlich widerlegen lassen können. Denn der Staatsanwalt so?" Woche folportirte Gerücht zu handeln, wonach die entkleidete Die Bahn macht von Hannover bis zur Weser einen ziemlich Leiche eines Berliner Garde- Offiziers, der seinen Burschen schwer erheblichen Umweg um den südöstlichen Kamm des Deistermißhandelt und dann aus Furcht vor Strafe sich das Leben gebirges herum; durch diesen Umweg führt die Bahn nicht blos genommen, von Frauen in einem Gehölz bei Neu- Rahnsdorf bei dem Dorfe Bennigsen, wo mein Gut liegt, vorbei, sondern aufgefunden worden sein soll. Da dieser Fall in der ungeheueres ist auch ein Bahnhof dort angelegt worden. Das Projekt der lichsten Weise in den östlichen Vororten aufgebauscht ist, so würde Bahn war alt; schon die hannoversche Regierung hat das Proes sich empfehlen, wenn amtlicherseits eine diesbezügliche Era jekt gehabt und eingehend bearbeitet. Die preußische Regierung flärung gegeben werden würde. hat die Arbeit wieder aufgenommen, desgleichen die Gesellschaft Ein kleiner König Stumm ist der Petroleum- MotorenDer bei ihm beschäftigte selbst. Ueberfahren und schwerverletzt wurde Montag NachAlle drei sind zu demselben Resultat gekommen. Fabrikant E. Spiel, Waldstr. 56. Der Umweg bewies sich als viel billiger als die Führung Schlosser Karl Oriwohl ist zum Beisitzer im Gewerbegericht er- mittag um fünf Uhr in Gegenwart seiner Mutter der elfjährige eines Tunnels durch den Deister . Mir zu Gefallen hätte nannt, was den Anlaß gab, daß Herr Spiel ihn entließ, indem Knabe Otto Cada, Admiralstr. 28. die hannoveriche Regierung und der Minister Graf Borries er meinte:" Er fönne doch nicht verlangen, daß sein Platz für den Heinrichsplay überschreiten, als ein Bäckerwagen das Kind ficher nicht den Umweg eintreten lassen. Lediglich zur Belehrung halbe oder ganze Tage unbefezt bleibe." Nun, die Arbeiter des zu Boden riß, sodaß ihm die Räder über die Brust gingen. für Herrn Ahlwardt und seine Hintermänner verweise ich auf Herrn Spiel werden sich dies merken, und sie werden schon Bewußtlos wurde er nach dem Krankenhause Am Urban ge= die amtliche Erklärung, welche von der Eisenbahndirektion von Gelegenheit finden, Herrn Sviel zu zeigen, was sie verlangen tönnen. Jedenfalls werden sie heute bereits die Einsicht haben, Hannover erlassen worden ist.( Beifall links.) Abg. Lieber( 3.): Eines abschließenden Urtheils zur Sache daß sie sich an ihren Mitarbeitern verfündigen, wenn sie für werden wir uns wohl bis zur Berichterstattung der Kommission Herrn Spiel auch nur im mindesten mehr leisten, als wozu fie Die Arbeiter müssen zu enthalten haben. Wir wollen dem Antrage Folge geben. Durch ihren Arbeitsvertrag verpflichtet sind. Wollten wir unsern persönlichen Eindrücken Rechnung tragen, heute wegen der allgemeinen Nothlage manches ruhig einstecken; dann würden wir ihn furz von der Hand weisen. Allein wir aber wenn sie zeitweilig auch schweigen müssen, vergessen werden sind dem Dentschen Reichstage schuldig, daß er gereinigt werde sie nichts. von dem Vorwurf, Herrn Ahlwarot vergewaltigt zu haben. Nachdem der preußische Finanzminister den Wunsch geäußert hat, daß die Kommission eingesetzt werden möge, halten wir es für eine politische Anstandspflicht, dem schwer angegriffenen Mitgliede des Bundesraths Gelegenheit zu geben, fich glänzend vor der Mitund Nachwelt zu rechtfertigen. Wir vertrauen, daß die Verhandlungen der Kommission ein solches Ergebniß haben, daß demnächst dem Abg. Ahlwardt aus dem Reichstage und aus allen anständigen Kreisen Deutschlands das einstimmige Verdikt entgegensch allen wird:" Häufen Sie nur das Maß Ihrer Verleumdungen, Sie werden nie das Maß unserer Verachtung er: reichen!"( Lebhafter Beifall).
Sparsamkeit in der Krankenbehandlung. Das betreffende Mitglied der Orts- Krankenkasse der Bildhauer und Stuckateure, welches uns die unter obiger Ueberschrift in der Nummer vom 16. April veröffentlichte Notiz einfandte, wird gebeten, sich in der Redaktion des Vorwärts" zu melden.
bracht.
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Mutter und Sohn wollten
Durch den Einsturz eines Gerüstschutzdaches am Hause Neue Königstr. 19c find gestern Abend zwei Kinder erheblich verlegt worden. Ein Möbelwagen fuhr mit solcher Gewalt gegen eine Steife, daß dieselbe abbrach und das Schutzdach auf eine Breite von 5 Metern hinunterstürzte. Auf dem Bürgersteig unter dem Gerüft spielten etwa acht bis zehn Kinder, die bei dem Einsturz des Holzdaches sich nicht alle mehr rechtzeitig zu retten verDie Untersuchung wider den Bahnhofs- Vorfteher mochten; zwei der Kleinen, der achtjährige May Blumberg und Sachtler aus Groß- Lichterfelde hat einen überraschend schnellen die elfjährige Anna Bartels, wurden durch herabstürzende Bretter Abschluß gefunden. Wie noch jüngst gemeldet, hat dieselbe erst schwer verletzt. vor ganz furzer Zeit aufgenommen werden können, weil Sachtler Leichenfund. Auf einem Rasenplate im Friedrichshain bei der am 4. März erfolgten Verhaftung so frant war, daß er fand Montag Morgen um fünf Uhr der Wächter Nowak einen zunächst in der Charitee untergebracht werden mußte. Nachdem etwa fünfzigjährigen Mann todt auf. Der Verstorbene ist von er genesen und wieder nach dem Untersuchungsgefängnisse über- fräftigem Körperbau, hat dunkelblonde Haare, eben solchen führt war, hat er dem Untersuchungsrichter ein umfassendes Schnurrbart und trägt einen schwarzen Anzug und einen gleichen Geständniß abgelegt, nach welchem er 7000-8000 Mar amtlich Ueberzieher. Obgleich Spuren äußerer Gewaltanwendung an anvertrauter Gelder unterschlagen hat. Seine Frau, fein der Leiche nicht wahrnehmbar sind, so ist doch die BeschlagSchwager und dessen Frau sind ebenfalls bald nach Sachtler's nahme erfolgt, um die Persönlichkeit und die Todesursache zu Verhaftung gefänglich eingezogen worden, weil sie unter dem ermitteln. Abg. v. Manteuffel( dk.): Der Seniorentonvent braucht dringenden Verdachte der Hehlerei standen. Durch das Ge wohl gegen die Behauptungen des Abg. Ahlwardt nicht noch be- itändniß des Hauptangeschuldigten wurden auch die bezeichneten Friedrichshain die Leiche eines unbekannten, etwa 45 Jahre Polizeibericht. Am 24. b. M. Morgens wurde im sonders geschützt zu werden. Auch was Graf Ballestrem seiner Verwandten schwer belastet, wodurch sich dieselben bewogen sahen, Friedrichshain die Leiche eines unbekannten, etwa 45 Jahre zeit als die Gefühle des Seniorenkonvents zum Ausdruck brachte, ihrerseits ebenfalls ein offenes Geständniß abzulegen. Danach alten Mannes aufgefunden, der anscheinend infolge eines Herzentsprach lediglich der Auffassung desselben von den Behauptungen baben sie einen Theil des unterschlagenen Geldes erhalten und schlages verstorben ist. Von der Friedrichbrücke sprang Vorund den angeblichen Beweisen, die er zu prüfen hatte. Herrn in ihrem Nußen verausgabt. Die Sache ist also vollständig auf mittags ein Kaufmann in die Spree, wurde jedoch, anscheinend Ahlwardt ist durch die heutige Debatte viel zu viel Ehre an- geklärt und wird die Hauptverhandlung bald nach Ablauf der ohre Schaden genommen zu haben, aus dem Wasser gezogen gethan worden. Seine heutige Rede und die Zitate aus seinen gesetzlichen Fristen stattfinden. und nach seiner Wohnung gebracht. Vor dem Hause Ackerstraße 146 gerieth Mittags ein 5 jähriger Knabe unter früheren Reden lassen ihn auf einem viel niedrigeren Niveau erlitt Ueber die Bauthätigkeit in Berlin berichtet das Unter- die Räder eines Bierwagens und eine bedeutende erfcheinen, als es bisher schien. Herr Richter bemängelt, daß Ahlwardt seine Akten, soweit sie Hannover - Altenbecken betreffen, nehmer- Organ, die Baugewerke Beitung", daß sonst Ausgang Verletzung am Fuße. Im Landwehrkanal, an der Bärwaldnicht gelesen hat. Ja was hätte es denn geholfen, wenn er sie April alle Arbeitskräfte beschäftigt zu sein pflegen, in gegen- brücke, wurde Nachmittags die bereits start verweste Leiche eines In seiner gelesen hätte? Er hätte sie entweder nicht verstanden, oder wenn wärtiger Bauzeit dagegen noch viele Maurer-, Bimmergesellen etwa vier Wochen alten Kindes angeschwemmt. doch, falsch wiedergegeben( Große Heiterkeit). Wenn wir und Arbeiter ohne Arbeit sind. Ihre Zahl zählt nach Tausen- Wohnung, in der Alvenslebenstraße, versuchte ein Arbeiter sich auch teine Nothwendigkeit für eine Kommission sehen, folgen den. Man darf annehmen, daß auch dieses Jahr wieder ein mitteln Jodtinktur zu vergisien; durch Anwendung von GegenVor dem Hause wir doch dem Vorschlage aus dem Gesichtspunkte, welche Herr schwaches Baujahr werden wird, vielleicht noch schwächer als mittels wurde jede Lebensgefahr beseitigt. Lieber hier angeführt hat. Aber auch wir wollen unter keinen das Jahr 1892, in welchem die Summe der ausgezahlten Löhne Belforterstraße 9 wurde ein vierjähriges Mädchen durch einen Umständen ein Präj diz aus dieser Sache erwachsen lassen, na- auch schon um mehrere Millionen gegen das Jahr 1891 zurück- Geschäftswagen überfahren und am Fuße schwer verletzt. mentlich nach der Richtung hin, daß der Reichstag über Mit- geblieben war. Am empfindlichsten leiden unter der Ungunst der Durchschleusen eines Rahnes an der Torfitraßen- Brücke entglitt glieder des Bundesraths zu Gericht sitzt. Die Preise der Bau- dem an der Tauwinde beschäftigten Schiffer die Kurbel und traf Herr Ahlwardt hat Berhältnisse die soliden Baugeschäfte. noch nicht gesagt, ob diese Aften alles sind, was er zur Ver- materialien werden infolge der geringen Arbeitsthätigkeit wahr ihn gegen die Stirn, so daß er eine Gehirnerschütterung erlitt fügung hat. Wenn die Kommission erst berathen hat und dann scheinlich ebenfalls gegen das Vorjahr zurückbleiben. Daß die und über Bord fiel. Er wurde jedoch sofort aus dem Wasser Gegen Abend wurde ein Kutscher auf dem Königserklärt, daß auf grund der vorgelegten Aften nichts erwiesen sei Löhne unter den gegenwärtigen Verhältnissen gedrückt werden, gezogen. und Herr Ahlwardt fagt dann:" Ja, die beste babe ich ja liegt auf der Hand. Nur die Preise der Baustellen erleiden im Blaß beim Aufrichten eines gefallenen Pferdes von diesem genoch, die werde ich Euch dummen Kerls doch nicht geben!" Allgemeinen feinen Rückgang, weil sie fast durchweg in feften schlagen und am Knie so schwer verletzt, daß seine Ueberführung ( Seiterkeit), dann wäre es doch wohl besser, die Kommission Händen sich befinden und diese in dem Besitz von Baustellen die nach der Charitee erforderlich wurde. Im Laufe des Tages träte erst garnicht zusammen. Nur wenn Herr Ahlwardt eine günstigste Kapitalsanlage erblicken. Ebenso sind Häuser, obgleich fanden vier kleine Brände statt. solche Erklärung abgiebt, stimmen wir für eine Rommission. Die noch immer viele Wohnungen leer stehen, eine gesuchte RapitalsArbeit der Kommission muß so schleunig wie möglich, natürlich anlage. bei voller Sachlichkeit, betrieben werden.
Die Diskussion wird geschlossen.
Im Schlußwort bemerkt Abg. Ahlwardt: Die Vergewaltigung meiner Person lag darin, daß ich troß meiner Er flärung, ich würde nach Ostern mein Material vorlegen, gezwungen wurde, schon am nächsten Tage den Beweis für meine Behauptungen zu führen. Auf die Frage des Herrn von Manteuffel ertläre ich, daß allerdings im Augenblicke noch einige Aften rückständig sind( Große Unruhe und Heiterkeit). Daß aber in dem Augenblick, wo die Kommission zusammentritt, diese Aften Ihnen zugänglich gemacht sein werden.( Fortdauernde Bewegung; Ruf: Wer soll Ihnen das glauben?)
Der Antrag Ahlwardt wird fast einstimmig angenommen und darauf die Vertagung beschlossen. Auf Anregung des Grafen Ballestrem, dem sich der Abg. Singer anschließt, wird morgen entgegen der ursprünglichen Absicht des Präsidenten Schwerinstag abgehalten werden. Echluß gegen 51/2 Uhr. Nächste Sigung Mittwoch 1 Uhr. Nachtragsetat und Initiativanträge.
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Gerichts- Beitung.
Beim
Waldbrände. Um ganz Berlin herum haben am vergangenen Sonntag zum Theil sehr gefährliche Waldbrände tattgefunden, durch welche insgesammt etwa 25 Morgen Forst Wegen Bankrotte und Gläubigerbegünstigung stand eingeäfchert worden sind und die auf unvorsichtiges Fortwerfen von gestern der Kaufmann Moses Cohn vor der zweiten Straf Streichhölzern durch Berliner Ausflügler zurückzuführen sein kammer des Landgerichts I. Der Angeklagte betrieb in zwei dürften. Nachmittags gegen 3 Uhr brach ein größerer Waldbrand Geschäften, die in der Müncheberger- und Rosenthalerstraße ge= in Neu- Rahnsdorf aus, der kaum von der herbeieilenden Köpe- legen waren, den Handel mit Kindergarderobe. Jm vorigen nicer und Friedrichshagener Feuerwehr gelöscht worden, als Herbste meldete er den Konkurs an. Es zeigte sich, daß keme auch schon eine Meldung anlangte, wonach im Hirschgarten der Masse vorhanden war, die Gläubiger gingen leer aus. Nur die Forst an der Bahn in Flammen stand; durch Abgraben wurde Schwiegermutter des Angeklagten, eine Frau Oppenheim , hatte dieses Feuer, sowie ein zweiter Brand an einer anderen Stelle ein angebliches Guthaben von 750 m. kurz vor dem Zusammendes Forstes beseitigt. Ein fernerer Waldbrand wurde gegen 6 Uhr bruch des Geschäfts erhalten. Die Buchführung war eine so aus Sadowa gemeldet, der indessen größeren Schaden nicht an mangelhafte gewesen, daß ein Ueberblick über die Vermögenslage richtete. Gegen 8 Uhr Abends brannte der Wasserthum der durchaus nicht zu erzielen war. In der Verhandlung geBade'schen Villa in Hirschgarten ab, wobei die dicht daran betaltete die Beweisaufnahme sich für den den Angeklagten legenen Gebäude in die Gejahr der Mitleidenschaft gezogen höchst ungünstig. Seine Behauptung, daß seine Schwiegermutter wurden. Fast zu derselben Zeit fanden zwei große Wald- ihm 750 m. geborgt, ließ sich nicht widerlegen. Der Angeklagte brände bei bei Schmöckwit statt, woselbst der Forst zu gab an, daß er mit seiner Schwiegermutter eine Abmachung beiden Seiten der Bahn Feuer gefangen hatte und dabei etwa babin getroffen habe, daß er monatlich 50 m. abzahlen solle. 2 Morgen Baumbestand vernichtet wurden. Etwa Morgen Werde dieser Zahlungsmodus nicht pünktlich innegehalten, so Forst wurden am Sonntag durch ein ausgekommenes Feuer bei folle der ganze Rest fällig sein. Der letztere Fall traf schon im Sarnow ( unweit Oranienburg ) der Krone gehörig Der ersten Monat ein, Frau Oppenheim , die als Sicherheit noch einen nichtet, ferner wurde ein großes Waldterrain bei Dorf Marwitz Wechsel über 750 M. erhalten hatte, klagte diesen ein und ereingeäschert. Drei weitere derartige Brände werden ausschließ wirkte die sofortige Zwangsvollstreckung, wobei der Beklagte ihr war. Als der Gerichtsvollzieher seines lich vom gleichen Tage aus der nordwestlichen Umgebung Berlins selbst behilflich fagte ihm der Angeklagte, er folle gemeldet, die in den Waldungen der Ortschaften Behnig, Amtes waltete, nur tüchtig pfänden, er gebe das Geschäft doch Schmizdorf und Vierig gewüthet haben. auf. Der aus den gepfändeten Gegenständen erzielte Erlös überEin schrecklicher Unglücksfall hat sich am Montag Nach- stieg das Guthaben der Frau Oppenheim denn auch so bedeutend, Das Stöcker'sche ,, Volk" erzählt folgende schreckliche Ge- mittag auf der Ghaussee zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde daß der Angeklagte von dem Ueberschusse nicht nur die Miethe schichte: zugetragen. Der Kutscher August Neumann, seit Jahren bei dem decken, sondern noch einige Hundert Mark für sich behalten Tiefer Toge tam ein fleines, achtjähriges Mädchen aus der Fuhrberrn Göz in Friedrichsfelde in Stellung, ein durchaus fonnte. Der Gerichtshof gelaugte zu der Ansicht, daß felten fo Schule im Süden der Stadt: Papa, es ist ja gar nicht wahr, solider Mensen, wollte während der Fahrt auf den von ihm ge- viel Lug und Trug angewendet worden sei, als im vorliegenden daß der liebe Gott die Welt geschaffen hat, die ist ganz von führten, mit Mauersteinen beladenen Wagen steigen. Nach der Fall, der Verdacht, daß betrügerischer Banterott vorliege, sei selber entstanden! das Fräulein hat es uns ja gesagt."(!!) Der Aussage von Kindern andere Augenzeugen sind nicht vor fo begründet, daß die Sache an das Schwurgericht zu vererstaunte chriftliche Bater erfuhr auf weitere Fragen, daß handen gewesen ist er aber sofort wieder auf der anderen weisen sei.
Tokales.
In Sachen Schmoller erklärt der Ahlwardt- Moniteur, nicht er selbst habe das Bahr'sche Interview gefälscht, der Aus zug ftamme aus der Wiener Wochenschrift: Politische Fragmente."
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